Straßenerhaltungsfachkraft
Als Straßenerhaltungsfachkraft sorgst du dafür, dass Straßen, Brücken, Geh- und Radwege sowie ihre Sicherheitseinrichtungen benutzbar und sicher bleiben. Du reparierst Fahrbahnschäden, setzt Entwässerungen instand, montierst Verkehrszeichen, pflegst Straßenränder und bist im Winterdienst auch bei Schnee und Eis im Einsatz.
- 3 Jahre.
- Berufsschule Pinkafeld
Gehaltsentwicklung (KV)
- 1. LEHRJAHR€ 1.210€ 1.042 – € 1.356
- 2. LEHRJAHR€ 1.585€ 1.302 – € 2.032
- 3. LEHRJAHR€ 2.024€ 1.665 – € 2.710
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Passt dieser Beruf zu dir?
Gefragt sind vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
„Dieser Beruf hört nicht bei Asphalt auf: Du arbeitest zugleich an Fahrbahn, Entwässerung, Verkehrssicherung, Böschungen und Winterdienst.“
Was du mitbringen solltest
mehr- Wetterfestigkeit
- Körperliche Ausdauer
- Unempfindlichkeit gegenüber Staub und Baustoffen
- Gute Beobachtungsgabe
- Reaktionsfähigkeit
Typische Aufgaben
mehr- Straßen und Verkehrsflächen kontrollieren
- Gefahrenstellen absichern und melden
- Straßenschäden ausbessern und sanieren
- Pflasterungen und Randsteine verlegen
- Verkehrszeichen und Leiteinrichtungen montieren
- Winterdienst vorbereiten und durchführen
Arbeitsumgebung
mehr- Arbeit im Freien bei jedem Wetter
- Unterwegs im regionalen Einsatzgebiet
- Bau- und Reparaturarbeiten direkt an Verkehrsflächen
- Pflege von Böschungen und Straßenrändern
- Frühe Einsätze und Nachtarbeit im Winterdienst
- Lärm durch Verkehr und Maschinen
- Teamarbeit mit 2 bis 6 Personen
- Arbeiten nahe am fließenden Verkehr
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre arbeitest du meist zuerst als voll einsatzfähige Fachkraft in einer Straßenmeisterei, einem Bauhof oder einem Tiefbau- oder Straßenbauunternehmen und übernimmst schrittweise mehr Verantwortung für Strecken, Geräte oder kleine Teams. Häufige nächste Schritte sind Spezialisierungen etwa auf Baumaschinenführung, Straßen- und Verkehrswegebau, Böschungsabsicherung, Grünraumgestaltung oder Winterdienst sowie der Aufstieg zu Vorarbeiter, Partieführer, Polier oder Straßenmeister. Wer sich schulisch weiterqualifizieren will, kann über Werkmeisterschule oder Bautechnik-Lehrgänge in Richtung Bauleitung, Planung oder höhere Abschlüsse weitergehen; daneben gibt es auch Wege in die Selbstständigkeit.Lehrstellen als Straßenerhaltungsfachkraft in deiner Nähe
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Im Detail
Anforderungen
In diesem Beruf reicht es nicht, kräftig anpacken zu können. Du musst Schäden an Verkehrsflächen rasch erkennen, im Team unter Zeitdruck sicher arbeiten und auch bei Regen, Kälte oder frühem Winterdiensteinsatz einen klaren Kopf behalten.
Was oft unterschätzt wird
Viele denken bei diesem Beruf zuerst an Asphalt, Schaufel und Winterdienst. Tatsächlich brauchst du aber auch einen guten Blick für Schäden, musst Pläne lesen können und verstehen, wie Wasser über Gefälle, Abläufe und Drainagen abgeleitet wird. Dazu kommt die Verantwortung, im Straßenraum sicher zu arbeiten, obwohl Verkehr, Wetter und Zeitdruck ständig mitspielen. Genau diese Mischung aus Baupraxis, Streckenkontrolle und Sicherheitsdenken macht den Beruf anspruchsvoll.
Achtung
Wenn du stark auf Staub, Baustoffe, Reinigungsmittel oder Pflanzenschutzmittel reagierst oder Kälte und Nässe schlecht verträgst, solltest du diesen Beruf besonders ehrlich prüfen.
Alle Anforderungen
Koerperlich
- Wetterfestigkeithoch
- Körperliche Ausdauerhoch
- Gute körperliche Verfassunghoch
- Kraftmittel
- Körperliche Wendigkeitmittel
- Gleichgewichtsgefühlmittel
- Unempfindlichkeit gegenüber Staub und Baustoffenhoch
Fachkompetenz
- Handwerkliche Geschicklichkeithoch
- Technisches Verständnismittel
- Gute Beobachtungsgabehoch
- Räumliches Vorstellungsvermögenhoch
Selbstkompetenz
- Aufmerksamkeithoch
- Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeithoch
- Reaktionsfähigkeithoch
- Sicherheitsbewusstseinhoch
- Selbstständiges Arbeitenmittel
- Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
- Umweltbewusstseinmittel
Allgemein
- Verantwortungsbewusstseinhoch
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeithoch
- Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
- Lernbereitschaftmittel
- Mobilität bei wechselnden Einsatzortenmittel
Methodenkompetenz
- Organisationsfähigkeithoch
- Systematische Arbeitsweisemittel
- Problemlösungsfähigkeitmittel
Sozialkompetenz
- Fähigkeit zur Zusammenarbeithoch
- Kommunikationsfähigkeitmittel
- Motivationsfähigkeitniedrig
Im Detail
Aufgaben
Im Kern hältst du Verkehrsflächen funktionstüchtig: Du kontrollierst Schäden, sicherst Gefahrenstellen und führst Reparaturen und Erhaltungsarbeiten direkt an Straßen und ihren Nebenanlagen aus. Ein typischer Arbeitstag wechselt zwischen Bauarbeiten, Kontrollfahrten, Mess- und Planungsaufgaben, Pflegearbeiten an Straßenrändern und – je nach Jahreszeit – Einsätzen bei Schneefall und Glätte.
Besonderheit
Straßenerhaltung ist näher am laufenden Verkehr als klassischer Straßenbau: Viele Arbeiten passieren dort, wo Autos, LKW oder Räumfahrzeuge weiter unterwegs sind – Absicherung und schnelles Reagieren gehören deshalb zum Handwerk dazu.
Alle Aufgaben
Straßen und Verkehrsflächen kontrollieren
Du überprüfst Straßen, Geh- und Radwege, Rast- und Parkplätze sowie auch Brücken, Tunnel, Über- und Unterführungen auf Schäden und Sicherheitsmängel. Dabei achtest du auf Risse, Schlaglöcher, Setzungen, beschädigte Bankette, defekte Leiteinrichtungen oder verstopfte Entwässerungen. Was du nicht sofort beheben kannst, meldest du an die zuständigen Stellen, damit die Strecke verkehrssicher bleibt.
Gefahrenstellen absichern und melden
Wenn ein Schaden, ein Unfall oder eine Baustelle den Verkehr gefährdet, sicherst du den Bereich mit Absperrungen, Warnlampen und Verkehrszeichen ab. Dabei musst du schnell entscheiden, wie der Verkehr vorbeigeführt oder angehalten wird, ohne zusätzliche Risiken zu schaffen. Gerade an stark befahrenen Straßen zählt dabei jede Minute.
Straßenschäden ausbessern und sanieren
Du reparierst schadhafte Fahrbahnflächen, etwa indem du Löcher, Risse und Fugen ausbesserst, verfüllst oder vergießt. Auch kleinere Setzungen und beschädigte Oberflächen werden von dir saniert, damit kein Wasser eindringen und der Schaden größer werden kann. Je nach Aufgabe arbeitest du mit Asphalt, Beton, Vergussmassen und Verdichtungsgeräten.
Untergrund aufbauen und verdichten
Bevor eine Fläche neu hergestellt oder saniert wird, bereitest du den Untergrund vor. Du planierst, baust den Unter- und Oberbau auf und verdichtest die Schichten, damit die spätere Fahrbahn Belastungen durch Verkehr, Frost und Hitze standhält. Dafür verwendest du unter anderem Schaufeln, Rüttelplatten, Walzen oder andere Baumaschinen.
Betonbauteile und Schalungen herstellen
Für Begrenzungen, Stützmauern, Durchlässe, Schächte oder Entwässerungsanlagen stellst du Schalungen her, berechnest den Materialbedarf und mischst Beton. Danach errichtest du Fundamente und betonierst die Bauteile in der richtigen Form und Lage. Dabei ist wichtig, dass Maße, Höhen und Gefälle genau stimmen, weil sonst Wasser nicht richtig abläuft oder Bauteile ihre Funktion verlieren.
Pflasterungen und Randsteine verlegen
Du verlegst Natur- und Kunststeine oder Steinplatten, etwa an Straßenrändern, Mittelstreifen oder bei Entwässerungseinrichtungen. Randsteine und Einfassungen müssen sauber gesetzt werden, damit Flächen stabil bleiben und Kanten den Verkehr aushalten. Je nach Aufbau arbeitest du auf Splittbett oder in Beton.
Entwässerungen und Drainagen bauen
Regenwasser muss von der Fahrbahn rasch abgeleitet werden, damit keine Aquaplaning-Gefahr, Frostschäden oder Unterspülungen entstehen. Deshalb stellst du Drainagen, Entwässerungsanlagen, Betonschächte und Durchlässe her oder reparierst sie. Dazu gehören auch Künetten, Leitungsführungen und das Freihalten von Abläufen.
Verkehrszeichen und Leiteinrichtungen montieren
Du bringst Verkehrszeichen, Wegweiser, Leitpflöcke, Geländer, Leitplanken, Wildzäune oder Lärmschutzeinrichtungen an und tauschst beschädigte Teile aus. Diese Einrichtungen müssen an der richtigen Stelle sitzen und stabil befestigt sein, damit sie auch bei Anprall oder Witterung ihre Aufgabe erfüllen. Bei Reparaturen arbeitest du oft direkt neben fließendem Verkehr.
Bodenmarkierungen anbringen und erneuern
Du kontrollierst Fahrbahnmarkierungen und besserst sie aus oder bringst sie neu auf. Dazu gehören etwa Linien, Randmarkierungen oder andere Markierungen, die den Verkehr lenken. Die Markierung muss gut sichtbar, maßgenau und auf den Verkehrsfluss abgestimmt sein, sonst leidet die Orientierung der Verkehrsteilnehmer.
Baugruben und Schächte sichern
Bei Arbeiten an Künetten, Schächten und Baugruben sorgst du für das richtige Sichern und Pölzen, also für das Abstützen von Wänden und Arbeitsbereichen. Das ist nötig, damit nichts nachrutscht und die Arbeit im Graben sicher möglich bleibt. Diese Tätigkeit verlangt ein gutes Verständnis dafür, wie Boden, Last und Feuchtigkeit zusammenwirken.
Pläne lesen, messen und berechnen
Du arbeitest nach bautechnischen Zeichnungen, Skizzen und Verlegeplänen und erstellst einfache Unterlagen auch selbst. Mit analogen und digitalen Messgeräten misst du Höhen, Abstände, Gefälle oder Flächen und berechnest daraus Materialmengen. Ohne diese Vorarbeit würden Pflasterungen, Schalungen oder Entwässerungen nicht an der vorgesehenen Stelle passen.
Bankette und Böschungen pflegen
Zur Straßenerhaltung gehört auch die Pflege unbefestigter Flächen entlang der Verkehrswege. Du begrünst Bankette, Böschungen, Mittelstreifen sowie Baum- und Strauchstreifen, schützt Pflanzen und schneidest Äste, Zweige oder Gebüsch zurück, wenn sie in den Verkehrsraum ragen. Das verbessert Sicht, Entwässerung und die Stabilität der Straßenränder.
Winterdienst vorbereiten und durchführen
Du wertest Wetterinformationen aus, wählst passendes Streugut aus und leitest Schneeräumung und Streueinsätze ein. Dafür stellst du Salz- oder Solemischungen her, belädst Fahrzeuge mit Salz oder Splitt und arbeitest bei Räumfahrten mit. Gerade bei Schnee- oder Eislage beginnt der Einsatz oft sehr früh oder nachts, weil die Straßen vor dem Morgenverkehr befahrbar sein müssen.
Fahrzeuge, Maschinen und Geräte instand halten
Du wartest Werkzeuge, Räumfahrzeuge, LKWs, Straßenreinigungs- und Streufahrzeuge sowie kleinere Maschinen aus deinem Arbeitsbereich. Kleinere Reparaturen führst du selbst durch, damit die Geräte im Einsatz funktionieren und keine Ausfälle entstehen. Das ist besonders im Winterdienst wichtig, wenn ein defektes Fahrzeug sofort Folgen für die Verkehrssicherheit hat.
Im Detail
Arbeitsumgebung
Wo du unterwegs bist
Der Beruf spielt sich nicht nur auf der offenen Straße ab. Je nach Auftrag und Jahreszeit wechselst du zwischen sehr unterschiedlichen Einsatzorten.
- Fahrbahnen, Geh- und Radwege sowie Park- und Rastflächen
- Brücken, Tunnel, Über- und Unterführungen
- Bankette, Böschungen, Mittelstreifen und Baum- oder Strauchstreifen
- Straßenmeistereien, Bauhöfe und Lagerplätze für Geräte, Baustoffe und Streugut
Ungewohnt
Im Winterdienst beginnt der Tag oft dann, wenn andere noch schlafen. Frühmorgendliche oder nächtliche Einsätze sind normal, weil die Strecke vor dem Berufsverkehr geräumt und gestreut sein muss.
Typische Umgebungsmerkmale
- Arbeit im Freien bei jedem Wetter
- Unterwegs im regionalen Einsatzgebiet
- Bau- und Reparaturarbeiten direkt an Verkehrsflächen
- Pflege von Böschungen und Straßenrändern
- Frühe Einsätze und Nachtarbeit im Winterdienst
- Lärm durch Verkehr und Maschinen
- Teamarbeit mit 2 bis 6 Personen
- Arbeiten nahe am fließenden Verkehr
Im Detail
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre: nicht mehr nur mitlaufen
Der erste große Unterschied nach der Lehrzeit ist, dass du Abschnitte nicht nur mitbearbeitest, sondern mitverantwortest. Du kontrollierst Schäden selbstständiger, schätzt ein, welche Sicherung sofort nötig ist, und weißt, welches Material oder Gerät für eine Reparatur passt. In einer Straßenmeisterei oder in einem Bauunternehmen bist du dann die Person, auf die man sich bei Fahrbahnschäden, Markierungen, Entwässerungen oder Wintereinsätzen verlässt. Gerade weil Straßenerhaltung laufend gebraucht wird, ist das ein Beruf, in dem du relativ früh sichtbar nützlich wirst.
Typische Spezialisierungen im Berufsalltag
Mit Erfahrung kristallisieren sich oft bestimmte Schwerpunkte heraus, in denen du besonders stark wirst.
- Baumaschinenführung mit mehr Verantwortung für Walzen, Bagger oder andere Geräte auf Erhaltungsbaustellen
- Straßen- und Verkehrswegebau mit Fokus auf Fahrbahnaufbau, Sanierung und kleinere Bauprojekte
- Böschungsbau und Böschungsabsicherung, wenn es um Hangsicherung, Bankette und Schutz an Straßenrändern geht
- Grünraumgestaltung und Pflege von Begleitflächen entlang von Verkehrswegen
- Schneeräumung und Winterdienst mit Know-how zu Wetterlage, Streustrategie und Einsatzplanung
Vom Teammitglied zur Führung auf der Strecke
Wenn du Erfahrung sammelst und Verantwortung übernimmst, kannst du zu Vorarbeiter, Partieführer oder Polier aufsteigen. Dann arbeitest du nicht nur selbst mit, sondern teilst Arbeiten ein, koordinierst Material, Geräte und Absicherungen und behältst Termine, Sicherheit und Qualität im Blick. Im öffentlichen Bereich ist auch der Weg zum Straßenmeister ein realistisches Zielbild. Das bedeutet: weniger reines Ausführen, mehr Organisation eines Streckenabschnitts oder eines ganzen Einsatzbereichs – besonders wichtig bei Winterdienst, Reparaturmaßnahmen und Verkehrssicherung.
Schulische Weiterwege, wenn du höher hinaus willst
Für diesen Beruf gibt es in Österreich mehrere konkrete Bildungswege für Berufstätige, mit denen du in Richtung Bauleitung, Technik oder höhere Abschlüsse gehen kannst.
- Werkmeisterschule für Berufstätige in den Fachrichtungen Bauwesen, Bauwesen - Tiefbau oder Bauwesen - Hochbau
- Bauhandwerkerschule mit Zweigen für Maurer, Steinmetze oder Zimmerei/Holzbau
- Vorbereitungslehrgang für Berufstätige für Bautechnik
- Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Bautechnik mit den Schwerpunkten Hochbau oder Bauwirtschaft
- Aufbaulehrgang für Bautechnik oder Kolleg für Bautechnik
Weiterbildung, die im Betrieb sofort etwas verändert
Nicht jede Weiterbildung muss gleich ein mehrjähriger Schulweg sein. Kurse bei BFI oder WIFI, etwa zu Bautechnologie, können deinen Blick auf Baustoffe, Bauabläufe und technische Zusammenhänge schärfen und machen dich im Betrieb breiter einsetzbar. Besonders wertvoll sind in diesem Beruf fundierte Produkt- und Materialkenntnisse, zum Beispiel zu Baustoffen oder Asphalt, weil du damit Schäden besser beurteilen und Reparaturen passender ausführen kannst. Wenn du später noch weitergehen willst, bietet das WIFI auch Vorbereitungskurse für die Baumeister-Befähigungsprüfung an.
Ein eigener Winterdienst oder Asphalt-Service
Selbstständigkeit ist in diesem Beruf kein fernes Fantasiethema, sondern an mehrere konkrete Gewerbe geknüpft. Ohne Befähigungsnachweis möglich sind etwa freie Gewerbe wie Asphaltierer, Schneeräumung, Betreuung und Reinigung von Verkehrsflächen oder Hausbetreuung mit einfachen Wartungstätigkeiten. Mit Befähigungsnachweis kommen auch reglementierte Gewerbe wie Pflasterer oder Gärtner in Frage. Das kann vom kleinen regionalen Winterdienst mit eigenen Fahrzeugen bis zu einem Betrieb reichen, der Pflasterflächen, Verkehrsflächenpflege und Erhaltungsarbeiten aus einer Hand anbietet.
Realistisch
Die Auftragslage in der Baubranche gilt für diesen Beruf als stabil. Rechne aber trotzdem damit, dass es – wie in vielen Bauberufen – saisonale Schwankungen geben kann.
Der ruhige Weg: ein verlässlicher Beruf mit greifbarem Ergebnis
Nicht jeder will Führungskraft werden oder einen eigenen Betrieb gründen. Auch ohne großen Aufstieg kann dieser Beruf ein solides Fundament sein: Du arbeitest praktisch, siehst am Ende des Tages, was instand gesetzt, gesichert oder geräumt wurde, und hast ein klares regionales Einsatzgebiet statt einen reinen Bildschirmjob. Viele schätzen genau das – draußen arbeiten, im Team etwas sichtbar in Ordnung bringen und nach dem Einsatz auch wirklich Feierabend haben. Wenn dir wichtig ist, dass deine Arbeit für viele Menschen direkt einen Nutzen hat, ist das in der Straßenerhaltung jeden Tag spürbar.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
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