Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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TiefbauerIn

Als TiefbauerIn baust du das, was später oft unter der Erde oder als Verkehrsweg sichtbar ist: Straßen, Kanalanlagen, Fundamente, Kabel- und Rohrleitungen, Böschungen oder Tunnelanlagen. Anders als im Hochbau arbeitest du nicht an Hauswänden und Decken, sondern an Bauwerken, die Gelände formen, Verkehr ermöglichen und Leitungen sicher im Boden führen.

  • 3 Jahre
  • Berufsschule Pinkafeld

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.320€ 1.283 – € 1.356
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.978€ 1.924 – € 2.032
  3. 3. LEHRJAHR€ 2.638€ 2.565 – € 2.710

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

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Einblicke

Videos aus Lehrbetrieben

  • Lehrberuf Tiefbauer SwietelskySwietelsky AG
  • #Lehre zum #Tiefbauer: #Teamarbeit, #Maschinen und vielfältige #KarrierechancenSTRABAG AG
  • PORR Skills am PORR Campus #builtbyPORR #challengeacceptedPORR Bau GmbH

„TiefbauerInnen bauen nicht nur Straßen – sie schaffen die komplette Infrastruktur darunter und darum herum, vom Untergrund bis zur Entwässerung.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Wetterfestigkeit
  • Trittsicherheit in Baustellenbereichen
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Reaktionsfähigkeit in Gefahrensituationen

Typische Aufgaben

mehr
  • Gelände und Baustelle vermessen
  • Baustelle absichern und einrichten
  • Baugruben und Künetten ausheben
  • Schalungen und Stahlbetonbauteile fertigen
  • Straßenunterbau und Oberbau herstellen
  • Straßendecken und Einbauten ausführen
  • Rohrkanäle, Schächte und Leitungen verlegen

Arbeitsumgebung

mehr
  • meist im Freien
  • Baustelle mit Handwerk und Maschinen
  • wechselnde Einsatzorte
  • Arbeit im Bautrupp
  • Lärm durch Baumaschinen
  • Hitze, Kälte, Nässe und Wind
  • Straßen-, Kanal-, Tunnel- und Gleisbau

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre arbeitest du meist zuerst als voll eingesetzte Fachkraft im Bautrupp und übernimmst Schritt für Schritt mehr Verantwortung für ganze Bauabschnitte. Häufige nächste Schritte sind Spezialisierungen etwa in Straßenbau, Kanalbau, Tunnelbau, Gleisbau oder Vermessung sowie der Aufstieg zu VorarbeiterIn, PartieführerIn, PolierIn, WerkmeisterIn, BauleiterIn oder später BaumeisterIn. Zusätzlich kannst du dich über BAUAkademie, BFI, WIFI und weiterführende Schulen fachlich oder schulisch weiterentwickeln; daneben gibt es auch Wege in die Selbstständigkeit.

Lehrstellen als TiefbauerIn in deiner Nähe

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Im Detail

Anforderungen

In diesem Beruf musst du draußen, oft unter Zeitdruck und bei Lärm, trotzdem sauber nach Plan arbeiten können. Wer im Tiefbau zurechtkommt, hält körperliche Belastung aus, reagiert in Gefahrensituationen ruhig und versteht, dass ein kleiner Fehler im Untergrund später große Schäden an Straße, Kanal oder Fundament verursachen kann.

Was oft unterschätzt wird

Viele denken bei Tiefbau zuerst an Kraft und Maschinen. Genauso wichtig sind diese Punkte:

  • 📐 Genaues Messen und Einhalten von Höhen ist entscheidend, damit Straßen, Schächte und Leitungen später funktionieren
  • ⚠️ Sicherheitsregeln müssen auch unter Zeitdruck konsequent eingehalten werden, besonders an Baugruben und im Verkehrsraum
  • 💻 Digitale Vermessung, Dokumentation und Qualitätskontrolle gehören heute fix zum Beruf
  • 🌧️ Wer nur bei gutem Wetter leistungsfähig ist, wird mit dem Baustellenalltag schwer zurechtkommen

Achtung

Empfindliche Haut kann im Tiefbau zum Problem werden, weil frischer Beton, Mörtel, Bitumen, Staub und Schmiermittel die Haut stark beanspruchen können.

Alle Anforderungen

Koerperlich

  • Wetterfestigkeithoch
  • Trittsicherheit in Baustellenbereichenhoch
  • Gute körperliche Verfassunghoch
  • Krafthoch
  • Physische Ausdauerhoch
  • Körperliche Wendigkeitmittel
  • Gleichgewichtsgefühlmittel
  • Unempfindlichkeit der Hautmittel

Selbstkompetenz

  • Sicherheitsbewusstseinhoch
  • Reaktionsfähigkeit in Gefahrensituationenhoch
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
  • Aufmerksamkeithoch
  • Ausdauer und Durchhaltevermögenhoch
  • Psychische Ausdauerhoch
  • Umweltbewusstseinmittel

Fachkompetenz

  • Räumliches Vorstellungsvermögenhoch
  • Handgeschicklichkeithoch
  • Auge-Hand-Koordinationmittel
  • Gutes Augenmaßmittel
  • Technisches Verständnishoch
  • Zahlenverständnis und Rechnenmittel
  • Mathematisch-rechnerische Fähigkeitmittel
  • Anwendung und Bedienung digitaler Toolsmittel

Methodenkompetenz

  • Planungsfähigkeitmittel
  • Prozessverständnismittel
  • Systematische Arbeitsweisemittel
  • Organisationstalentmittel

Allgemein

  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Selbstständiges Arbeitenmittel
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinhoch
  • Lernbereitschaftmittel
  • Mobilität für wechselnde Baustellenmittel

Sozialkompetenz

  • Fähigkeit zur Zusammenarbeithoch
  • Kommunikationsfähigkeitmittel
  • Aufgeschlossenheitniedrig

Im Detail

Aufgaben

Im Tiefbau beginnt fast alles mit dem Gelände: messen, absichern, ausheben, stützen und den Untergrund so vorbereiten, dass darauf dauerhaft gebaut werden kann. Ein typischer Arbeitstag verbindet körperliche Baustellenarbeit mit genauem Arbeiten nach Plan, dem Einsatz von Maschinen und der laufenden Kontrolle, ob Maße, Verdichtung, Beton und Leitungsverlegung wirklich passen.

Besonderheit

Im Tiefbau verschwindet ein großer Teil deiner Arbeit später wieder unter Erde, Asphalt oder Beton. Gerade deshalb müssen Maße, Verdichtung, Gefälle und Leitungsführung schon beim Einbau stimmen – nachträgliche Korrekturen sind oft aufwendig und teuer.

Alle Aufgaben

  • Gelände und Baustelle vermessen

    Bevor gegraben oder betoniert wird, nimmst du das Gelände auf und überträgst Maße aus Bauplänen auf die Baustelle. Dazu arbeitest du mit Messgeräten, digitalen Tools, Schnurgerüsten und Markierungen. Es kommt darauf an, Höhen, Abstände und Achsen genau festzulegen, weil schon kleine Messfehler später bei Fundamenten, Leitungen oder Straßenaufbauten teure Folgen haben.

  • Bauablauf vorbereiten und einteilen

    Du planst gemeinsam mit dem Bautrupp, in welcher Reihenfolge gearbeitet wird und welche Geräte, Baustoffe und Lieferungen wann gebraucht werden. Dabei stimmst du dich auch mit Zulieferfirmen ab, zum Beispiel wenn Fertigbeton rechtzeitig auf der Baustelle ankommen muss. Aus Bauplänen, Materiallisten und Leistungsbeschreibungen leitest du konkrete Arbeitsschritte für den Tag ab.

  • Baustelle absichern und einrichten

    Bevor die eigentliche Bauarbeit startet, richtest du die Baustelle ein und sicherst sie nach Sicherheits- und Verkehrsvorschriften ab. Dazu gehören Absperrungen, Signal- und fallweise Funkanlagen, sichere Zugänge sowie die Organisation von Lagerflächen für Material und Geräte. Gerade im Straßen- oder Kanalbau ist diese Vorbereitung entscheidend, damit Arbeiter, Anrainer und Verkehr geschützt sind.

  • Baugruben und Künetten ausheben

    Du hebst Gruben, Gräben und Künetten aus, in denen später Fundamente, Schächte, Rohre oder Kabel verlegt werden. Dabei arbeitest du mit Handwerkzeugen wie Schaufel und Hacke, mit Presslufthammer oder Bohrmaschine und oft gemeinsam mit größeren Baumaschinen. Wichtig ist, dass Tiefe, Breite und Verlauf genau stimmen und die Grabenwände nicht nachrutschen.

  • Stützungen, Verbauten und Gerüste herstellen

    Damit Baugruben sicher bleiben, baust du Stützungen und Verbauten ein oder stellst Gerüste auf. Solche Sicherungen verhindern, dass Erdreich abrutscht oder Arbeitsbereiche instabil werden. Besonders in engen Künetten, an Böschungen oder bei tieferen Baugruben hängt die Sicherheit des ganzen Teams davon ab, dass diese Konstruktionen fachgerecht ausgeführt sind.

  • Fundamente und Gründungen herstellen

    Du stellst Flachgründungen her und arbeitest fallweise auch an Tiefgründungen mit, also an tragenden Bauteilen, die Lasten sicher in den Boden ableiten. Dafür bereitest du den Untergrund vor, baust Schalungen und bringst Beton in die richtige Form. Diese Arbeit ist die Basis für spätere Bauwerke wie Stützmauern, Brückenbauteile oder Straßeneinbauten.

  • Schalungen und Stahlbetonbauteile fertigen

    Für Betonbauteile baust du Schalungen aus geeigneten Materialien, verlegst Baustahl und betonierst anschließend die Form. Der Beton muss richtig eingebracht und verdichtet werden, damit keine Hohlräume entstehen und das Bauteil später die nötige Festigkeit erreicht. So entstehen etwa Fundamente, Schächte, Wände oder andere Stahlbetonteile des Tiefbaus.

  • Mörtel und Beton verarbeiten

    Du stellst Mörtel- und Betonmischungen her oder verarbeitest angelieferten Transportbeton auf der Baustelle. Dabei musst du auf Mischungsverhältnis, Verarbeitungszeit, Witterung und Verdichtung achten. Frischer Beton reagiert empfindlich auf Fehler – wenn er zu trocken, zu nass oder schlecht verdichtet ist, leidet die Qualität des gesamten Bauwerks.

  • Untergrund verfüllen und verdichten

    Nach dem Einbau von Bauteilen oder Leitungen verfüllst du Bodenmassen wieder und verdichtest sie schichtweise. Verwendet werden dabei je nach Bauaufgabe Erde, Sand, Schotter oder Mischgut. Diese Arbeit sieht unspektakulär aus, ist aber entscheidend: Wenn die Verdichtung nicht passt, können sich später Straßen absenken oder Leitungen beschädigt werden.

  • Straßenunterbau und Oberbau herstellen

    Du baust die Tragschichten einer Straße auf, also den Unterbau und Oberbau, auf denen später die Fahrbahn liegt. Dazu bringst du Schüttungen ein, verteilst Schotter oder andere Materialien und bereitest die Oberfläche für den weiteren Ausbau vor. Im Straßen- und Verkehrswegebau entscheidet die Genauigkeit hier darüber, ob die Straße belastbar und dauerhaft eben bleibt.

  • Straßendecken und Einbauten ausführen

    Du stellst Straßendecken aus Beton, Asphalt, Schotter oder Mischgut her und baust auch Straßeneinbauten ein. Dazu können etwa Park- und Rastplätze oder Fluchtwege in Tunnelanlagen gehören. Die Oberfläche muss in Stärke, Gefälle und Übergängen exakt passen, damit Wasser abläuft und der Verkehrsweg sicher benutzbar ist.

  • Böschungen und Natursteinmauerwerk herstellen

    Du modellierst Böschungen, sicherst Hänge gegen Abrutschen und errichtest fallweise Mauerwerk aus Naturstein oder andere befestigende Bauteile. Solche Arbeiten sind wichtig, wenn Straßen, Gräben oder Geländesprünge dauerhaft stabil bleiben sollen. Dabei verbindest du Erdarbeiten mit genauer Formgebung und Sicherungsmaßnahmen.

  • Rohrkanäle, Schächte und Leitungen verlegen

    Du verlegst erdverlegte Rohr- und Kabelleitungen, stellst Rohrkanäle her und baust Schächte ein. Im Kanalbau gehören auch Oberflächenentwässerung, Drainagierung und Maßnahmen rund um Abwasser dazu. Hier musst du besonders genau auf Gefälle, Dichtheit und Lage achten, damit Wasser und Leitungen später zuverlässig geführt werden.

  • Maschinen warten und Baufortschritt dokumentieren

    Du bedienst Werkzeuge, Geräte und kleinere Maschinen, reinigst sie und führst einfache Wartungsarbeiten durch, damit sie einsatzbereit bleiben. Zusätzlich dokumentierst du den Baufortschritt in Bautageberichten, hältst wichtige Umstände zur Beweissicherung fest und arbeitest dabei oft mit elektronischem Datenmanagement. Diese Unterlagen sind wichtig, wenn es um Qualitätsnachweise, Abrechnung oder spätere Reklamationen geht.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Wo TiefbauerInnen arbeiten

Je nach Betrieb und Spezialisierung kann dein Alltag an sehr unterschiedlichen Baustellen stattfinden:

  • 🛣️ Straßenbaustellen mit Verkehrsabsicherung und großem Materialumschlag
  • 🚇 Tunnelbaustellen mit besonders strengen Sicherheitsvorgaben
  • 🚰 Kanal- und Leitungsbaustellen mit Künetten, Schächten und Entwässerung
  • 🛤️ Baustellen im Gleis- und Verkehrswegebau
  • 🌉 Bereiche rund um Brücken, Stützmauern und Gründungen

Typische Umgebungsmerkmale

  • meist im Freien
  • Baustelle mit Handwerk und Maschinen
  • wechselnde Einsatzorte
  • Arbeit im Bautrupp
  • Lärm durch Baumaschinen
  • Hitze, Kälte, Nässe und Wind
  • Straßen-, Kanal-, Tunnel- und Gleisbau

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: nicht mehr nur mitlaufen

Der erste große Unterschied nach der Lehrzeit ist: Du arbeitest nicht mehr nur unter Anleitung, sondern übernimmst selbst Verantwortung für einen Abschnitt der Baustelle. Du misst mit, richtest Arbeitsbereiche ein, kontrollierst, ob Schalung, Gefälle oder Verdichtung passen, und wirst für jüngere Lehrlinge schnell zur Bezugsperson. In vielen Betrieben zeigt sich jetzt, in welche Richtung du gehst: eher der genaue Mensch für Vermessung und Ausführung, eher der robuste Baustellenprofi für Straßen- und Kanalbau oder jemand, der später einmal ein Team führen will. Gerade weil im Tiefbau jeder Fehler im Untergrund teuer werden kann, ist Verlässlichkeit nach der Lehre oft wichtiger als spektakuläre Einzelaktionen. Wer sauber arbeitet, bekommt meist rasch mehr Verantwortung.

Typische Spezialisierungen im Tiefbau

Mit Berufserfahrung kannst du dich in Bereiche entwickeln, die im Alltag ziemlich unterschiedlich aussehen:

  • 🛣️ Straßenbau und Verkehrswegebau – vom Unterbau bis zur fertigen Fahrbahn
  • 🚰 Kanalbau und Siedlungswasserbau – Schächte, Entwässerung, Drainagen und Abwasseranlagen
  • 🚇 Tunnelbau – Arbeiten unter besonders hohen Sicherheitsanforderungen und mit spezieller Bauweise
  • 🛤️ Gleisbau – Bau und Instandsetzung von Trassen und Unterbau für Eisenbahnstrecken
  • 📏 Vermessungstechnik – genauer arbeiten mit Messgeräten, digitalen Daten und Bauabsteckung
  • 🌉 Brücken- und Ingenieurbau – Gründungen, Betonbauteile und tragende Konstruktionen im Tiefbau

Vom Bautrupp zur Führung auf der Baustelle

Wenn du nicht nur selbst arbeiten, sondern Abläufe steuern willst, führt der klassische Weg über VorarbeiterIn, PartieführerIn und PolierIn weiter. Dann planst du nicht mehr nur deinen eigenen Arbeitsschritt, sondern teilst Leute ein, koordinierst Material, sprichst mit Bauleitung und achtest darauf, dass Termine und Qualität zusammenpassen. Mit weiterer Qualifizierung sind auch Funktionen als WerkmeisterIn oder BauleiterIn realistisch. In diesen Rollen bist du stärker in Organisation, Kontrolle und Abstimmung eingebunden, bleibst aber trotzdem nahe an der Baustellenrealität. Für viele TiefbauerInnen ist das der naheliegendste Karriereweg, weil er direkt auf praktischer Erfahrung aufbaut.

Weiterbildung, die im Bau wirklich zählt

Diese Wege sind in Österreich für diesen Lehrberuf besonders relevant und verändern oft konkret deinen Aufgabenbereich:

  • 🏫 BAUAkademie der Bauwirtschaft – Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung, Fachkurse zu Bautechnik, Bauvermessung, Baumaschinen, Arbeitssicherheit, Schalungsbau oder Trockenausbau
  • 🏗️ BAUAkademie-Lehrgänge für VorarbeiterIn, PolierIn, BauleiterIn und Vorbereitung auf die Baumeisterprüfung
  • 🚜 Zusatzqualifikationen wie Kranführer- und Staplerkurse, wenn sie im Betrieb gebraucht werden
  • 📚 BFI- und WIFI-Kurse zu Bautechnologie, Althaussanierung oder weiteren Bauthemen
  • 🎓 Werkmeisterschule für Berufstätige für Bauwesen – ein typischer nächster Schritt für Fachkräfte, die mehr technische und organisatorische Verantwortung übernehmen wollen
  • 🏛️ Bauhandwerkerschule für Tiefbau oder Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Bautechnik, wenn du schulisch weiter aufbauen willst

Wenn du technisch tiefer hineingehen willst

Nicht jeder will Personal führen. Im Tiefbau gibt es auch den Weg der fachlichen Vertiefung: Du kannst dich in Vermessung, Bauplanung, Baulogistik, Bauwirtschaft oder bestimmte Bauarten wie Tunnel-, Kanal- oder Gleisbau einarbeiten. Dann wirst du im Betrieb zu der Person, die schwierige Ausführungsdetails versteht, Messdaten sicher interpretiert oder auf komplexen Baustellen den Überblick behält. Solche Profile sind besonders wertvoll, weil moderne Baustellen immer stärker mit digitaler Dokumentation, genauen Qualitätsnachweisen und eng getakteten Abläufen arbeiten. Wenn dir die Kombination aus Praxis, Technik und Denken liegt, ist das ein starker Weg.

Ein eigenes Unternehmen oder ein klar abgegrenztes Gewerbe

Für manche ist das langfristige Ziel die Selbstständigkeit. Für TiefbauerInnen kommen – je nach Qualifikation und Befähigungsnachweis – vor allem reglementierte Gewerbe wie BaumeisterIn oder BrunnenmeisterIn infrage; außerdem ist eine selbstständige Tätigkeit als Pflasterer im Handwerk genannt. Im freien Gewerbe sind unter anderem die Erzeugung von Betonwaren und Eisenbieger möglich. Das ist kein schneller Schritt direkt nach der Lehre, aber ein realistisches Langzeitziel: erst Praxis sammeln, Verantwortung übernehmen, Weiterbildungen machen und dann eine eigene Nische aufbauen – etwa im Erdbau-nahen Bereich, bei kleineren Tiefbauleistungen oder bei spezialisierten Beton- und Stahlarbeiten.

Realistisch

Der Tiefbau kann ein sehr solides Berufsleben bieten, auch ohne dass du unbedingt Bauleiter oder Unternehmer werden musst: gute Fachkräfte, die sauber arbeiten und im Team verlässlich sind, werden auf Baustellen dauerhaft gebraucht.

Ein Beruf mit stabilem Fundament fürs Leben

Wenn du einfach ein guter Facharbeiter sein willst, ist auch das ein starker Weg. Du hast einen Beruf, der direkt mit Infrastruktur zu tun hat: Straßen, Leitungen, Entwässerung und Verkehrswege werden immer gebraucht und müssen gebaut oder erneuert werden. Die Beschäftigungsaussichten gelten als gut, auch wenn es im Bau saisonale Schwankungen geben kann und die Nachfrage im Winter oft zurückgeht. Für viele ist genau das attraktiv: ein klarer, sichtbarer Beruf mit echter körperlicher Arbeit, einem Team, das zusammenhält, und einer Qualifikation, auf die man über Jahre aufbauen kann. Und wenn du später doch mehr willst, stehen die nächsten Schritte im Bauwesen offen.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
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  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

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