Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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Pflasterer/Pflasterin

Als PflastererIn baust du Wege, Plätze, Einfahrten und Straßenflächen aus Stein und Beton so auf, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern auch Belastung, Wetter und Verkehr aushalten. Der Beruf liegt zwischen Gestaltung und schwerer Baustellenarbeit: Du arbeitest nach Plänen, vermisst Flächen, bereitest den Untergrund vor und setzt Pflastersteine millimetergenau in Lage und Höhe.

  • 3 Jahre
  • Berufsschule Linz

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.424ab € 1.424
  2. 2. LEHRJAHR€ 2.137ab € 2.137
  3. 3. LEHRJAHR€ 2.849ab € 2.849

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

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Einblicke

Videos aus Lehrbetrieben

  • Lehre zum Pflasterer: Kreative Gestaltung und nachhaltiges HandwerkSTRABAG AG

„PflastererInnen legen nicht einfach Steine hin – sie bauen belastbare Verkehrsflächen von unten nach oben, damit Gehweg, Platz oder Einfahrt jahrelang halten.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Wetterfestigkeit
  • Gutes Augenmaß
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Gestalterische Fähigkeit

Typische Aufgaben

mehr
  • Untergrund ausheben und planieren
  • Unterbau und Oberbau herstellen
  • Pflastersteine und Platten versetzen
  • Randsteine und Einfassungen setzen
  • Stiegen, Mauern und Sonderflächen pflastern

Arbeitsumgebung

mehr
  • Arbeit im Freien
  • Baustelle mit Handwerkzeug und Maschinen
  • Arbeit in Baupartien
  • wechselnde Einsatzorte
  • Lärm durch Verdichtungs- und Schneidgeräte
  • Hitze, Kälte und Nässe

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre arbeitest du meist zuerst als voll einsetzbare Fachkraft auf Baustellen und übernimmst eigene Abschnitte beim Einmessen, Unterbau und Verlegen. Mit Erfahrung sind der häufigste nächste Schritt Vorarbeiter oder Partieführer, später mit Weiterbildung auch Werkmeister, Meister oder Bauleiter. Dazu kommen Spezialisierungen bei anspruchsvollen Pflasterungen, Sanierung und Oberflächenbehandlung; außerdem ist in diesem Beruf auch die Selbstständigkeit im reglementierten Handwerk möglich.

Lehrstellen als Pflasterer/Pflasterin in deiner Nähe

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Im Detail

Galerie

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Im Detail

Anforderungen

In diesem Beruf brauchst du mehr als Kraft allein: Du musst im Freien durchhalten, Pläne und Höhen verstehen und trotzdem beim Setzen jedes Steins genau bleiben. Gut aufgehoben sind Personen, die körperliche Baustellenarbeit nicht scheuen, mit Maschinen und Handwerkzeug umgehen können und ein Gefühl für Linien, Flächen und saubere Abschlüsse haben.

Achtung

Viele unterschätzen, wie stark sich in diesem Beruf Kraft, Genauigkeit und Wetterfestigkeit gleichzeitig zeigen müssen. Nur kräftig zu sein reicht nicht – ohne Gefühl für Höhe, Fugen und Gefälle wird das Ergebnis nicht brauchbar.

Was körperlich wirklich auf dich zukommt

Diese Belastungen gehören zum normalen Baustellenalltag von PflastererInnen:

  • Schwere Steine und Platten heben, tragen und versetzen
  • Langes Arbeiten im Stehen, Knien und in gebückter Haltung
  • Hitze, Kälte, Wind oder Nässe direkt auf der Baustelle aushalten
  • Lärm von Presslufthammer, Rüttelplatte und Schneidmaschinen ertragen
  • Mit Erde, Staub, Mörtel und verschmutzten Oberflächen umgehen

Alle Anforderungen

Koerperlich

  • Gute körperliche Verfassunghoch
  • Krafthoch
  • Wetterfestigkeithoch
  • Beweglichkeitmittel
  • Sehvermögenmittel
  • Reaktionsfähigkeitmittel
  • Lärmunempfindlichkeitmittel
  • Unempfindlichkeit der Hautmittel

Selbstkompetenz

  • Ausdauer und Durchhaltevermögenhoch
  • Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
  • Sicherheitsbewusstseinhoch
  • Selbstständiges Arbeitenmittel
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
  • Geduldmittel
  • Umweltbewusstseinniedrig

Fachkompetenz

  • Handwerkliche Geschicklichkeithoch
  • Gutes Augenmaßhoch
  • Räumliches Vorstellungsvermögenhoch
  • Technisches Verständnismittel
  • Gestalterische Fähigkeitmittel

Methodenkompetenz

  • Mathematisch-rechnerische Fähigkeitmittel
  • Planungsfähigkeitmittel
  • Organisationsfähigkeitmittel
  • Systematische Arbeitsweisehoch
  • Kreativitätmittel

Allgemein

  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinmittel
  • Lernbereitschaftmittel
  • Mobilitätmittel

Sozialkompetenz

  • Fähigkeit zur Zusammenarbeitmittel
  • Kommunikationsfähigkeitmittel
  • Kundenorientierungniedrig

Im Detail

Aufgaben

Der Kern des Berufs ist der Aufbau von belastbaren Außenflächen: Erst muss der Untergrund stimmen, dann Bettung, Steinverband, Fugen und Verdichtung. Ein typischer Arbeitstag spielt sich großteils auf Baustellen im Freien ab und verbindet Vermessen, Erdarbeiten, Maschinenarbeit und das exakte Setzen von Steinen und Platten.

Wichtig

Die sichtbare Steinfläche ist nur der letzte Teil der Arbeit. Ob ein Gehweg oder Parkplatz wirklich hält, entscheidet sich schon bei Aushub, Unterbau, Gefälle und Verdichtung.

Alle Aufgaben

  • Baustelle absperren und einmessen

    Bevor gepflastert wird, sicherst du den Arbeitsbereich ab und misst die Fläche genau ein. Mit Maßband, Richtschnur, Wasserwaage oder Visierkreuz kontrollierst du Lage, Höhe und Verlauf der späteren Pflasterung. Das ist wichtig, damit Gefälle, Kanten und Anschlüsse zu Einfahrten, Gehsteigen oder Entwässerungen stimmen.

  • Verlegepläne und Skizzen umsetzen

    Du arbeitest nach Projektplänen oder Verlegeskizzen, manchmal fertigst du einfache Skizzen auch selbst an. Daraus liest du ab, welche Pflasterart verlegt wird, wie das Muster laufen soll und auf welcher Höhe Randsteine, Rinnen oder Flächen liegen müssen. Ohne diese Planung würden Fugenbild, Entwässerung und Anschlüsse nicht zusammenpassen.

  • Untergrund ausheben und planieren

    Vor dem eigentlichen Pflastern hebst du Erde aus, gleichst den Boden aus und bereitest die Fläche für den Aufbau vor. Dabei kommen Schaufel, Krampen, Bagger oder andere Baugeräte zum Einsatz. Entscheidend ist, dass der Untergrund eben, tragfähig und passend zur späteren Nutzung vorbereitet ist – eine Einfahrt braucht etwas anderes als ein Gartenweg.

  • Unterbau und Oberbau herstellen

    Du baust die Schichten auf, die unter dem sichtbaren Pflaster liegen und später die Last aufnehmen. Je nach Verkehrsbelastung wird der Untergrund verdichtet und ein tragfähiger Oberbau hergestellt. Wenn hier unsauber gearbeitet wird, können sich später Spurrinnen, Senkungen oder lockere Steine bilden.

  • Bettung aus Sand oder Mörtel aufbringen

    Auf den fertigen Oberbau bringst du die Bettung auf, also die Schicht, in die die Steine oder Platten gesetzt werden. Das kann eine ungebundene Bettung aus speziellem Pflastersand sein oder eine gebundene Bettung mit Mörtel aus Pflastersand, Zement und Wasser. Die Bettung wird mit Metallprofilen sauber abgezogen, damit Höhe und Fläche stimmen.

  • Pflastersteine und Platten versetzen

    Du setzt Groß-, Klein-, Mosaik- oder Verbundpflaster sowie Gehwegplatten und andere Beläge in die vorbereitete Bettung. Mit dem Hartgummi- oder Pflasterhammer treibst du jeden Stein so ein, dass Lage, Höhe und Fugenbild zur restlichen Fläche passen. Genaues Arbeiten ist hier entscheidend, weil schon kleine Abweichungen bei größeren Flächen sofort sichtbar und später spürbar werden.

  • Randsteine und Einfassungen setzen

    Zu deinen Arbeiten gehören auch Rasenkantensteine, Bordsteine, Randleisten, Randbegrenzungen und Einfassungen für Grünflächen oder Baumscheiben. Diese Bauteile geben der Fläche Form, halten Beläge seitlich und trennen Fahrbahnen, Gehwege oder Beete sauber voneinander. Besonders bei Kurven, Stufen oder Platzrändern kommt es auf exakte Linienführung an.

  • Rinnen und Entwässerungen herstellen

    Damit Regenwasser richtig abläuft, setzt du Rinnen, Mulden, Gurte oder andere Entwässerungselemente ein. Dabei musst du das nötige Gefälle einhalten, damit sich auf Gehwegen, Plätzen oder Einfahrten kein Wasser staut. Fehler in diesem Bereich fallen oft erst bei starkem Regen auf – dann ist Nachbessern aufwendig.

  • Stiegen, Mauern und Sonderflächen pflastern

    Neben ebenen Verkehrsflächen bearbeitest du auch Stiegen, Böschungen, Tröge, Mauern oder Wildpflaster an Flussufern. Solche Arbeiten sind technisch anspruchsvoller, weil Form, Neigung und Steinlage stärker variieren als auf einer geraden Fläche. Hier brauchst du besonders gutes Augenmaß und ein sicheres Gefühl für Aufbau und Stabilität.

  • Fugen mit Sand oder Mörtel schließen

    Nach dem Verlegen füllst du die Zwischenräume zwischen den Steinen. Bei ungebundenen Flächen kehrst du Pflasterfugensand mit dem Besen ein, bei gebundenen Ausführungen arbeitest du mit Mörtel. Die Fugen stabilisieren die Fläche, verteilen Kräfte und verhindern, dass sich einzelne Steine verschieben.

  • Pflasterflächen verdichten und einschlämmen

    Zum Abschluss verdichtest du die Fläche mit Rüttelplatte oder Flächenrüttler, oft unter Zugabe von Wasser. Dadurch setzen sich Steine und Fugenmaterial, und die Pflasterung wird belastbar. Danach wird meist noch einmal Sand eingekehrt und die Oberfläche kontrolliert, bis das Gesamtbild und die Festigkeit passen.

  • Pflasterflächen instand setzen

    Nach Aufgrabungen oder Schäden stellst du Pflasterflächen wieder fachgerecht her. Du nimmst bestehende Steine auf, bereitest den Untergrund neu vor und setzt die Pflasterung so ein, dass Höhe, Verband und Optik wieder zum Bestand passen. Gerade in öffentlichen Flächen muss die reparierte Stelle sicher begeh- und befahrbar sein.

  • Materialbedarf berechnen und lagern

    Du berechnest, wie viele Steine, Platten, Randsteine, Sand, Zement oder Fugenmaterial für eine Fläche gebraucht werden. Außerdem lagerst du Material wie Steine, Zement, Kleber oder Fugenmassen fachgerecht auf der Baustelle. Das verhindert Beschädigungen, spart Wege und sorgt dafür, dass die Arbeit ohne unnötige Unterbrechungen weiterlaufen kann.

  • Maschinen und Baugeräte einsetzen

    Auf der Baustelle arbeitest du nicht nur mit Hammer und Zange, sondern auch mit Rüttelwalze, Presslufthammer, Kompressor, Bagger, Verlegmaschine, Betonschneidemaschine oder Mischmaschine. Diese Geräte helfen beim Aushub, Verdichten, Schneiden und Mischen. Du musst wissen, wofür welches Gerät geeignet ist und wie du im Umfeld von Maschinen sicher arbeitest.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Typische Einsatzorte

PflastererInnen arbeiten nicht nur auf Straßen, sondern in vielen Außenbereichen:

  • Gehsteige, Fahrbahnen und Kreuzungsbereiche
  • Fußgängerzonen, Plätze und Parkflächen
  • Hof- und Hauseinfahrten sowie Terrassen
  • Stiegenanlagen, Böschungen und Mauern
  • Grünflächeneinfassungen und Baumscheiben

Realität

Pflastern ist Saisonarbeit näher als viele andere Lehrberufe. Ein großer Teil der Arbeiten fällt in die wärmeren Monate, und das kann zu jahreszeitlichen Schwankungen bei Aufträgen führen.

Typische Umgebungsmerkmale

  • Arbeit im Freien
  • Baustelle mit Handwerkzeug und Maschinen
  • Arbeit in Baupartien
  • wechselnde Einsatzorte
  • Lärm durch Verdichtungs- und Schneidgeräte
  • Hitze, Kälte und Nässe

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: vom Mithelfen zum eigenen Bauabschnitt

Der spürbare Unterschied nach der Lehrzeit ist nicht, dass du plötzlich ganz andere Dinge machst, sondern dass dir mehr Verantwortung zugetraut wird. Du misst Flächen selbst ein, kontrollierst Höhen, entscheidest mit, wie ein Abschnitt aufgebaut wird, und bist nicht mehr nur für Zuarbeit da. Auf kleineren Baustellen kann es sein, dass du einen Gehwegabschnitt, eine Einfahrt oder einen Randbereich weitgehend eigenständig herstellst. Genau daran merkt man in diesem Beruf den Übergang zur Fachkraft: Du setzt nicht nur Steine, sondern erkennst, ob Unterbau, Bettung, Fugen und Gefälle wirklich zusammenpassen. Wer in dieser Phase verlässlich arbeitet, wird auf Baustellen schnell als jemand wahrgenommen, auf den man sich verlassen kann.

Wohin du dich fachlich entwickeln kannst

Mit Berufserfahrung und Weiterbildung kannst du in mehrere Richtungen gehen, ohne den Beruf ganz zu verlassen.

  • Auf anspruchsvolle Sonderflächen spezialisieren, etwa Stiegen, Böschungen, Mauern oder Wildpflaster
  • Im Bereich Wartung, Reparatur und Restauration arbeiten, wenn bestehende Pflasterflächen fachgerecht erneuert werden müssen
  • Oberflächenbehandlung, Versiegelung und Pflege übernehmen, wenn nicht nur verlegt, sondern auch dauerhaft geschützt werden soll
  • Bei Fassaden, Portalen oder U-Bahnstationen an steinbezogenen Spezialarbeiten mitwirken
  • In Bereichen wie Schwimmbäder, Swimmingpools, Küchen oder Sanitärzonen mit steinbezogenen Belägen und Einfassungen mitarbeiten

Vorarbeiter, Werkmeister, Bauleiter: der Weg nach oben auf der Baustelle

Wenn du nicht dein ganzes Berufsleben dieselbe Rolle in der Partie behalten willst, gibt es im Bau einen klaren Aufstiegsweg. Als Vorarbeiter oder Partieführer teilst du Arbeit ein, achtest auf Ablauf, Material und Qualität und bist die erste Ansprechperson auf der Fläche. Mit einer Weiterbildung an der Werkmeisterschule für Berufstätige in der Fachrichtung Bauwesen verschiebt sich dein Blick noch stärker auf Organisation, Koordination und technische Verantwortung. In Richtung Bauleitung geht es dann darum, Baustellen zu planen, Abläufe mehrerer Gewerke aufeinander abzustimmen und Termine, Qualität und Ausführung im Blick zu behalten. Das ist ein guter Weg für Personen, die Baustellenpraxis mögen, aber mit den Jahren weniger dauerhaft am schweren Material arbeiten wollen.

Weiterbildung, die in diesem Beruf wirklich etwas verändert

Diese Wege sind in den Quelldaten ausdrücklich genannt und bauen direkt auf die Lehre auf:

  • BFI-Kurse für Bauberufe nutzen, um Wissen zu Baustoffen, Arbeitsverfahren und branchennahen Themen auszubauen
  • WIFI-Weiterbildungen für Bauberufe besuchen, wenn du dich fachlich verbreitern oder für mehr Verantwortung vorbereiten willst
  • Die Werkmeisterschule für Berufstätige in der Fachrichtung Bauwesen absolvieren, wenn du einen höheren Bildungsabschluss und bessere Aufstiegschancen anstrebst
  • Produkt- und Materialkenntnisse zu Baustoffen und Asphalt vertiefen, weil genau das laut Quelle deine Beschäftigungsaussichten verbessern kann

Ein eigener Pflastererbetrieb: sichtbar bauen, was bleibt

In kaum einem Beruf ist das Arbeitsergebnis im Alltag anderer Menschen so direkt sichtbar wie hier: eine Einfahrt, ein Platz, ein Gehweg, eine Stiege. Genau deshalb kann Selbstständigkeit ein starkes Zielbild sein. Mit der nötigen Praxis, dem Befähigungsnachweis und der Gewerbeberechtigung kannst du das reglementierte Handwerk der Pflasterer ausüben – als Gewerbeinhaber, Pächter oder Geschäftsführer. Ein eigener Betrieb kann sich auf private Außenanlagen, Reparaturen nach Aufgrabungen, öffentliche Flächen oder besonders saubere Natursteinlösungen spezialisieren. Wer nicht nur technisch gut ist, sondern Termine hält, sauber kalkuliert und auf der Baustelle ordentlich führt, kann sich über die Jahre einen Namen aufbauen, weil gute Pflasterarbeit lange sichtbar bleibt.

Wusstest du?

Dieser Lehrberuf wird laut AMS recht häufig als Doppellehre mit Tiefbau gelernt. Das ist interessant, wenn du nicht nur die Oberfläche gestalten willst, sondern auch stärker in Unterbau, Leitungsbereiche und Verkehrswegebau hineinwachsen möchtest.

Der ruhige Weg: ein solides Leben als Fachkraft

Nicht jeder will Bauleiter werden oder einen eigenen Betrieb gründen. Auch als gute Fachkraft kann dieser Beruf ein tragfähiges Leben ermöglichen, weil die Auftragslage in der Baubranche laut Quelle stabil ist. Wer zuverlässig arbeitet, Material und Maschinen sicher beherrscht und auf Baustellen mitdenkt, ist für Betriebe wertvoll. Dazu kommt etwas, das viele an Bauberufen mögen: Du siehst am Ende des Tages, was du geschafft hast, und das bleibt oft über Jahre bestehen. Für manche ist genau das die beste Perspektive – gute Arbeit leisten, im Team funktionieren, nach Feierabend abschalten und auf etwas Greifbares zurückschauen.

Realistisch

Trotz guter Berufsaussichten solltest du mit saisonalen Schwankungen rechnen. Gerade im Bau hängt die Auslastung auch von Wetter und Jahreszeit ab – das ist kein Gegenargument, aber etwas, das man vor der Berufswahl ehrlich wissen sollte.

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