Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

?

MetalldesignerIn

Als MetalldesignerIn entwirfst und fertigst du Gebrauchs- und Ziergegenstände aus Metall – von gravierten Stempeln und Schildern bis zu Lampen, Geländern oder dekorativen Metallteilen. Der Beruf verbindet Gestaltung mit präziser Metallbearbeitung: Du arbeitest nicht nur mit Hammer, Feile und Stahlstichel, sondern je nach Betrieb auch mit CNC- und Lasertechnik.

  • 3 Jahre
  • Berufsschule Neunkirchen

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.036€ 1.000 – € 1.071
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.222€ 1.149 – € 1.295
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.576€ 1.493 – € 1.658

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Gestalter:in und Organisierte. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

„Hier gestaltest du Metall nicht nur technisch – du gibst Oberflächen, Formen und Werkzeugen ein Aussehen, das man später auf Produkten, Schildern oder ganzen Einrichtungsteilen wiedererkennt.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Gestalterische Fähigkeit
  • Fingerfertigkeit
  • Sehr gutes Sehvermögen
  • Auge-Hand-Koordination
  • Räumliches Vorstellungsvermögen

Typische Aufgaben

mehr
  • Entwürfe und Skizzen für Metallobjekte erstellen
  • Buntmetalle plastisch formen und treiben
  • Metalloberflächen gravieren und vertiefen
  • Prägewerkzeuge und Stempel herstellen
  • Schmuck- und Ziergegenstände dekorativ verzieren

Arbeitsumgebung

mehr
  • Werkstattarbeit mit Handwerkzeugen
  • Produktionshallen in Gewerbe und Industrie
  • CNC- und Lasertechnik je nach Betrieb
  • Abstimmung mit Fachkräften und teils Kunden
  • Maschinenlärm und Werkstattgeräusche
  • Staub, Metallspäne und Reinigungsaufwand
  • Kontakt mit Reinigern und Oberflächenchemie

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre bleiben viele MetalldesignerInnen zuerst im Lehrbetrieb oder in einem ähnlichen Spezialbetrieb und übernehmen dort nach und nach anspruchsvollere Arbeiten – etwa bei Prototypen, Gravuren, Oberflächen oder CNC-gestützter Fertigung. Häufige nächste Schritte sind Spezialisierungen auf bestimmte Produktbereiche wie Luster, Geländer, Zier- und Dekorgegenstände, Prototypenentwicklung, Lasertechnik oder Oberflächenbehandlung. Mit Erfahrung sind auch Meisterfunktionen, Werkmeisteraufgaben, Abteilungsleitung, Disposition oder eine freiberufliche beziehungsweise gewerbliche Tätigkeit im kunsthandwerklichen Bereich möglich.

Lehrstellen als MetalldesignerIn in deiner Nähe

Wo suchst du? Dann siehst du die Lehrstellen in deiner Umgebung.

Andere Berufe entdecken

Im Detail

Anforderungen

In diesem Beruf brauchst du eine seltene Mischung: gestalterisches Gespür, sehr präzise Handarbeit und technisches Verständnis für Werkzeichnungen, Maschinen und Materialien. Wer gut mit kleinen Details umgehen kann und gleichzeitig räumlich denkt, hat hier einen echten Vorteil – denn schon kleine Abweichungen verändern Form, Passung oder Gravurbild deutlich.

Was hier wirklich gefordert ist

Viele unterschätzen, wie stark sich in diesem Beruf künstlerisches Sehen und technische Genauigkeit gegenseitig brauchen. Eine schöne Idee reicht nicht, wenn du sie nicht maßgenau in Blech, Gravur oder Werkzeug umsetzen kannst. Umgekehrt bringt perfekte Technik wenig, wenn Schrift, Ornament oder Form am Ende steif oder unausgewogen wirken. Besonders im Schwerpunkt Gravur entscheidet oft ein Bruchteil eines Millimeters über die Qualität. Im Bereich Gürtlerei und Metalldrückerei kommt dazu das Gefühl für plastische Form: Du musst sehen, wie sich eine Fläche entwickelt, bevor sie fertig vor dir liegt.

Achtung

Wenn du ungern lange an kleinen Details arbeitest oder schnell ungeduldig wirst, können gerade Gravur, Oberflächenfinish und Nacharbeit sehr anstrengend werden.

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Gestalterische Fähigkeithoch
  • Räumliches Vorstellungsvermögenhoch
  • Handwerkliche Geschicklichkeithoch
  • Technisches Verständnismittel
  • Anwendung und Bedienung digitaler Toolsmittel
  • Gutes Augenmaßmittel

Koerperlich

  • Fingerfertigkeithoch
  • Sehr gutes Sehvermögenhoch
  • Auge-Hand-Koordinationhoch
  • Physische Ausdauermittel
  • Gute körperliche Verfassungmittel
  • Tastsinnmittel
  • Unempfindlichkeit der Hautmittel
  • Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchenniedrig
  • Unempfindlichkeit gegenüber Staubniedrig
  • Unempfindlichkeit gegenüber künstlicher Beleuchtungniedrig
  • Reaktionsfähigkeitmittel

Allgemein

  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Selbstständiges Arbeitenmittel
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinmittel
  • Lernbereitschaftmittel

Methodenkompetenz

  • Planungsfähigkeitmittel
  • Systematische Arbeitsweisemittel
  • Kreativitätmittel

Selbstkompetenz

  • Aufmerksamkeithoch
  • Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
  • Geduldhoch
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
  • Umweltbewusstseinniedrig

Sozialkompetenz

  • Teamfähigkeitmittel
  • Kommunikationsfähigkeitmittel
  • Kundenorientierungmittel

Im Detail

Aufgaben

Der Kern dieses Berufs ist die Verbindung von Entwurf und handwerklicher Umsetzung. Du entwickelst Ideen, setzt Maße und Formen in Metall um und bearbeitest Oberflächen so, dass daraus entweder dekorative Einzelstücke, präzise Werkzeuge für die Serienfertigung oder funktionsfähige Ausstattungsteile entstehen. Je nach Schwerpunkt arbeitest du stärker gravierend, formend oder drückend.

Besonderheit

Metalldesign ist kein reiner Produktionsberuf und kein reiner Kreativberuf: Du arbeitest an der Stelle, wo Entwurf, Materialgefühl und präzise Metalltechnik zusammenkommen.

Alle Aufgaben

  • Entwürfe und Skizzen für Metallobjekte erstellen

    Am Anfang steht oft eine Idee, ein Kundenwunsch oder ein Vorbild. Du zeichnest Entwürfe, entwickelst Schablonen und planst, wie ein Gegenstand, eine Verzierung oder ein Werkzeug später aussehen und funktionieren soll. Dabei musst du Form, Maße, Material und Herstellungsverfahren zusammendenken, damit der Entwurf nicht nur gut aussieht, sondern auch tatsächlich gefertigt werden kann.

  • Prototypen und Musterstücke anfertigen

    Bevor etwas in Serie geht oder als endgültiges Stück hergestellt wird, baust du oft ein Muster oder einen Prototypen. So lässt sich prüfen, ob Proportionen, Oberfläche, Gravur oder Konstruktion passen. Gerade bei kunsthandwerklichen Arbeiten oder bei Werkzeugen für die Fertigung ist dieses Vorarbeiten wichtig, weil Fehler später viel teurer wären.

  • Metallbleche zuschneiden und Maße übertragen

    Du überträgst Maße exakt auf Blech oder Werkstück und schneidest das Material passend zu. Dabei kommt es darauf an, dass Zuschnitt, Kantenverlauf und Materialstärke stimmen, weil jeder weitere Arbeitsschritt darauf aufbaut. Fehler beim Anreißen oder Zuschneiden führen später zu schiefen Verbindungen, unpassenden Formen oder unnötigem Materialverlust.

  • Buntmetalle plastisch formen und treiben

    In der Gürtlerei bearbeitest du vor allem Messing, Kupfer und andere Buntmetalle mit Techniken wie Biegen, Stauchen, Strecken, Bördeln, Abkanten, Sicken, Treiben oder Aufziehen. So entstehen zum Beispiel Lampenschirme, Geländerteile, Beschläge oder dekorative Metallkörper. Du formst das Material schrittweise, damit es weder reißt noch Beulen bekommt und die gewünschte plastische Wirkung entsteht.

  • Werkstücke durch Löten, Nieten und Schrauben fügen

    Einzelteile werden zu fertigen Produkten zusammengebaut, etwa mit Weichlöten, Hartlöten, Schweißen, Kleben, Nieten oder Schrauben. Welche Fügetechnik geeignet ist, hängt davon ab, welches Metall vorliegt, wie belastbar die Verbindung sein muss und ob sie sichtbar bleiben darf. Besonders bei kleineren Teilen brauchst du dabei ruhige Hände und eine sehr saubere Ausführung.

  • Metalloberflächen gravieren und vertiefen

    Im Schwerpunkt Gravur bearbeitest du glatt geschliffene und polierte Metallflächen mit Stahlsticheln oder mit einer Schneidfräse. Dabei hebst du feinste Späne aus dem Metall und erzeugst Vertiefungen für Schriften, Ornamente, Muster oder bildliche Motive. Diese Arbeit verlangt höchste Genauigkeit, weil sich falsche Linien oder zu tiefe Schnitte auf Metall kaum unsichtbar korrigieren lassen.

  • Prägewerkzeuge und Stempel herstellen

    Du fertigst Stahlprägestempel, Stanzen, Prägestöcke oder amtliche Metallstempel, die später in der industriellen oder amtlichen Nutzung eingesetzt werden. Solche Werkzeuge müssen nicht nur sauber graviert sein, sondern auch exakt auf ihren Einsatzzweck abgestimmt werden, etwa für Besteck, Sportabzeichen, Pokale oder Sondermünzen. Hier arbeitest du an Teilen, die ihr Muster später tausendfach auf andere Produkte übertragen.

  • Formen für Guss und Spritzguss gravieren

    Bei der Formengravur bearbeitest du Spritz-, Guss- oder Pressformen für Kunststoff- oder Aluminiumspritzguss. Du bringst Strukturen, Schriften oder dekorative Details direkt in die Form ein, damit sie sich später auf jedem hergestellten Teil wiederfinden. Dafür musst du technische Zeichnungen sicher lesen und sehr genau wissen, wo auf der Form welches Motiv sitzen muss.

  • Schmuck- und Ziergegenstände dekorativ verzieren

    Neben industriellen Werkzeugen gravierst oder gestaltest du auch Schmuckstücke sowie Gebrauchs- und Ziergegenstände. Hier geht es stärker um Ornament, Schriftbild, Oberfläche und optische Wirkung als um reine Funktion. Gerade bei solchen Arbeiten zeigt sich, ob du Gestaltungsideen präzise und sauber in Metall übersetzen kannst.

  • Schilder und Druckformen ausarbeiten

    MetalldesignerInnen fertigen auch Türschilder, Firmenschilder und spezielle Druckformen, etwa für hochwertige Druckerzeugnisse. Dabei müssen Schrift, Linienführung und Oberflächenbild exakt stimmen, weil jede Unsauberkeit später deutlich sichtbar wäre. Je nach Auftrag arbeitest du dabei handgraviert, maschinell oder mit digitalen Vorlagen weiter.

  • Oberflächen bürsten, polieren und veredeln

    Nach dem Formen oder Gravieren behandelst du Oberflächen mechanisch oder chemisch weiter, zum Beispiel durch Bürsten, Kratzen, Polieren, Beizen oder Eloxieren. Diese Schritte entscheiden stark darüber, ob ein Stück matt, glänzend, gleichmäßig oder dekorativ strukturiert wirkt. Außerdem schützt die richtige Behandlung das Material und hebt Gravuren oder Formdetails besser hervor.

  • CNC- und Lasertechnik in die Fertigung einbinden

    Je nach Betrieb setzt du computergesteuerte Maschinen ein, etwa CNC-Technik, Schneidfräsen, Druckbänke oder Lasertechnik. Digitale Werkzeuge helfen vor allem dort, wo hohe Wiederholgenauigkeit oder komplexe Formen gefragt sind. Trotzdem ersetzt die Maschine nicht das Fachwissen: Du musst Daten, Materialverhalten und Bearbeitungsschritte so vorbereiten, dass das Ergebnis wirklich stimmt.

  • Werkstücke prüfen, nacharbeiten und fertigstellen

    Am Ende kontrollierst du Maße, Oberflächen, Verbindungen und die gesamte Wirkung des Stücks. Du tastest Oberflächen ab, prüfst das Lichtbild bei polierten Teilen oder kontrollierst, ob eine Gravur sauber und vollständig ausgeführt ist. Falls nötig, besserst du Kanten, Verbindungen oder Oberflächen nach, bis das Werkstück gebrauchsfähig oder präsentationsreif ist.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Wo MetalldesignerInnen arbeiten

Je nach Schwerpunkt sieht der Arbeitsplatz etwas anders aus:

  • Werkstätten von Klein- und Mittelbetrieben im Metalldesign-Gewerbe
  • Produktionshallen von Betrieben, die Beleuchtungskörper oder andere Metallprodukte herstellen
  • Spezielle Gravurabteilungen in metallbe- und -verarbeitenden Industriebetrieben
  • Kunsthandwerkliche Betriebe wie Kunstschmieden oder Werkstätten mit Einzelanfertigungen
  • In einzelnen Bereichen auch bei Institutionen oder Betrieben mit Stempel-, Münz- oder Druckformengravor

Typische Umgebungsmerkmale

  • Werkstattarbeit mit Handwerkzeugen
  • Produktionshallen in Gewerbe und Industrie
  • CNC- und Lasertechnik je nach Betrieb
  • Abstimmung mit Fachkräften und teils Kunden
  • Maschinenlärm und Werkstattgeräusche
  • Staub, Metallspäne und Reinigungsaufwand
  • Kontakt mit Reinigern und Oberflächenchemie

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: vom Mithelfen zum eigenen Werkstück

Der erste große Unterschied nach der Lehrzeit ist: Du arbeitest nicht mehr nur an Teilaufgaben, sondern bekommst eher komplette Stücke oder klar umrissene Arbeitspakete. Dann zeigt sich, ob du Entwurf, Fertigung und Finish wirklich zusammendenken kannst. In einem kleinen Betrieb kann das heißen, dass du eine Lampe, ein Schild oder ein dekoratives Metallteil von der Vorbereitung bis zur Endkontrolle weitgehend selbst betreust. In einem spezialisierten Gravurbetrieb kann dein Schritt nach vorne darin bestehen, schwierigere Schriftbilder, Formengravuren oder Prägestempel zu übernehmen. Weil es nur wenige Lehrlinge in diesem Beruf gibt, sind gut ausgebildete Fachkräfte für Betriebe wertvoll – genau das verbessert oft die Chance, nach der Lehre im Betrieb zu bleiben.

Worauf du dich fachlich spezialisieren kannst

Mit Berufserfahrung entwickelt sich dieser Beruf oft nicht über einen einzigen Aufstieg, sondern über klare Fachrichtungen.

  • Gravur für Stempel, Prägestöcke und Druckformen, bei der höchste Präzision und sauberes Schriftbild gefragt sind
  • Produktbereiche wie Luster, Treppen, Geländer, Zier- und Dekorgegenstände oder andere Metallobjekte mit starkem Gestaltungsanteil
  • Prototypenentwicklung, wenn aus einer Idee zuerst ein Musterstück oder ein funktionsfähiges Vorserienmodell entstehen soll
  • Lasertechnik und CNC-gestützte Bearbeitung, besonders dort, wo Wiederholgenauigkeit und digitale Daten wichtig werden
  • Oberflächenbehandlung, Versiegelung und Endfinish, die oft über die Wirkung und Haltbarkeit eines Stücks entscheiden
  • Service, Wartung, Reparatur sowie Materialprüfung und Produktendkontrolle in spezialisierten Betrieben

CNC kann dir mehr Türen öffnen

Ein besonders wichtiger Zukunftsvorteil sind CNC-Kenntnisse. Die Quellen nennen ausdrücklich, dass MetalldesignerInnen mit CNC-Wissen gute Beschäftigungschancen haben. Das liegt daran, dass viele Betriebe traditionelle Metallgestaltung heute mit digital vorbereiteten oder maschinell unterstützten Verfahren verbinden. Wenn du sowohl saubere Handarbeit beherrschst als auch mit computergesteuerten Maschinen umgehen kannst, bist du für Betriebe viel flexibler einsetzbar. Du wirst dann nicht auf 'alt oder neu' festgelegt, sondern kannst genau dort arbeiten, wo beides zusammenkommt: Entwurf, Daten, Maschine und Handfinish.

Wenn du fachlich höher hinaus willst

Mit einigen Jahren Praxis kannst du dich in Richtung MeisterIn weiterentwickeln. In größeren Betrieben sind auch Werkmeisterfunktionen, Abteilungsleitung oder Aufgaben in der Disposition möglich. Dann veränderst sich dein Alltag spürbar: Du stehst nicht nur selbst am Werkstück, sondern planst Aufträge, teilst Arbeiten ein, kontrollierst Qualität und entscheidest mit, welche Verfahren wirtschaftlich sinnvoll sind. Für manche ist genau das reizvoll, weil sie ihre Erfahrung nicht nur handwerklich, sondern auch organisatorisch einsetzen wollen. Wer gern Verantwortung übernimmt, kann so vom ausführenden Handwerk stärker in Leitung und Planung hineinwachsen.

Die künstlerische Richtung: Metall nicht nur herstellen, sondern prägen

Ein besonderer Weg in diesem Beruf führt stärker ins Kunsthandwerk. Dort geht es weniger um Seriennähe und mehr um Einzelstücke, charakteristische Oberflächen, eigene Formensprache und Aufträge mit persönlicher Handschrift. Genau dafür ist die Meisterschule für Kunst und Gestaltung, Ausbildungszweig Metallgestaltung in Graz, interessant: Sie erweitert die künstlerische Ausdrucksfähigkeit und die handwerklichen Metallgestaltungstechniken. Das ist kein Pflichtschritt, aber für Menschen mit starkem Gestaltungsdrang kann er den Unterschied machen zwischen 'ich fertige gut' und 'ich entwickle eine eigene gestalterische Sprache'. Gerade in einem seltenen Beruf wie diesem kann das dein Profil deutlich schärfen.

Weiterbildung, die den Alltag wirklich verändert

Nicht jede Weiterbildung ist nur ein Zertifikat. Manche verschieben spürbar, welche Aufträge du übernehmen kannst.

  • Kurse zu Metallbearbeitungstechniken bei BFI oder WIFI, wenn du bei Umformung, Fügen oder Maschinenanwendung sicherer und breiter einsetzbar werden willst
  • Weiterbildung in Oberflächenveredelung und Oberflächenschutz, wenn dein Betrieb stark mit Finish, Wirkung und Materialschutz arbeitet
  • Angebote zu Design und Gestaltung bei BFI oder WIFI, wenn du stärker in Entwurf, Produktwirkung und Formentwicklung hineinwachsen willst
  • Die Meisterschule für Kunst und Gestaltung in Graz, wenn du den kunsthandwerklichen und gestalterischen Teil deines Berufs deutlich vertiefen möchtest

Ein eigenes Atelier, eine Werkstatt oder ein Nischenbetrieb

Selbstständigkeit ist in diesem Beruf kein abstrakter Traum, sondern in bestimmten Nischen sehr real. Möglich sind laut Quellen etwa freie Gewerbe wie Graveur oder Metall pressen, aber auch reglementierte Wege im verbundenen Handwerk Oberflächentechnik und Metalldesign sowie in der Schilderherstellung. Das kann ganz unterschiedlich aussehen: eine kleine Werkstatt für gravierte Schilder und Einzelstücke, ein Betrieb für dekorative Metallobjekte und Innenausstattung oder eine Spezialisierung auf kunsthandwerkliche Arbeiten. Wer unternehmerisch denkt, kann sich ein Profil aufbauen, das nicht über Masse funktioniert, sondern über Qualität, Stil und präzise Nischenarbeit. Gerade weil der Beruf selten ist, kann eine erkennbare Spezialisierung ein echter Vorteil sein.

Realistisch

Die Branche steht wirtschaftlich unter Konkurrenzdruck, aber die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften gilt laut Quellen als stabil – vor allem dann, wenn du saubere Handarbeit mit moderner Technik verbinden kannst.

Der ruhige Weg: gute Fachkraft sein und davon leben können

Nicht jeder will MeisterIn werden oder ein eigenes Gewerbe anmelden. In diesem Beruf gibt es auch den bodenständigeren Weg: in einem spezialisierten Betrieb gute Arbeit leisten, mit den Jahren immer sicherer werden und sich einen Namen als verlässliche Fachkraft machen. Das kann sehr erfüllend sein, gerade weil du am Ende echte, greifbare Ergebnisse in der Hand hast – kein unsichtbares Büroprodukt, sondern ein Stück Metall, das funktioniert oder schön geworden ist. Wenn dir wichtig ist, nach der Arbeit abschalten zu können und trotzdem etwas Anspruchsvolles zu tun, kann genau das ein starkes Lebensmodell sein. Der Beruf gibt dafür ein solides Fundament, vor allem in Betrieben, die qualifizierte Leute langfristig halten wollen.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
  • Betriebe bewerben sich bei dir.
  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

Kostenlos und jederzeit löschbar.

Alle Lehrberufe von A bis Z

Geht nur in der App

Erstelle dein kostenloses Profil.

Kostenloses Profil erstellen

Schon dabei? Anmelden · Kostenlos, jederzeit löschbar

Junik laden

Kostenlos für iPhone und Android oder direkt im Browser.

Am Rechner? Scann den Code, dann hast du die App am Telefon.