BeschriftungsdesignerIn und WerbetechnikerIn
Als BeschriftungsdesignerIn und WerbetechnikerIn gestaltest und produzierst du Schilder, Fahrzeugbeschriftungen, Leuchtschriften, Aufkleber und andere Werbeträger. Du verbindest Entwurf und Gestaltung mit handwerklicher Fertigung, Drucktechnik und Montage vor Ort – also nicht nur „Design am Computer“, sondern auch Arbeiten mit Folien, Farben, Metallen, Kunststoffen und Maschinen.
- 3 Jahre.
- Berufsschule Völkermarkt
Gehaltsentwicklung (KV)
- 1. LEHRJAHR€ 900ab € 900
- 2. LEHRJAHR€ 1.090ab € 1.090
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Passt dieser Beruf zu dir?
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„Dieser Beruf sitzt genau zwischen Grafik, Handwerk und Montage: Du entwirfst nicht nur Logos und Schriften, sondern bringst sie auch meterhoch an Fassaden, Fahrzeugen oder Lichtanlagen zum Einsatz.“
Was du mitbringen solltest
mehr- Gestalterische Fähigkeit
- Gefühl für Farben und Formen
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Technisches Verständnis
- Gutes Sehvermögen
- Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffen
- Gleichgewichtsgefühl
Typische Aufgaben
mehr- Schriften und Werbegrafiken entwerfen
- Schilder und Werbeträger herstellen
- Folien, Schriften und Bilder applizieren
- Digitaldruck- und Plotteranlagen bedienen
- Lichtschilder und Leuchtreklamen fertigen
- Unterkonstruktionen bauen und montieren
- Fahrzeuge und mobile Werbeträger beschriften
Arbeitsumgebung
mehr- Werkstattarbeit mit Maschinen und Materialien
- Entwurf am Computer und mit Grafikprogrammen
- Beschriftung von Fahrzeugen und mobilen Werbeträgern
- Montagen bei Kunden an Gebäuden und Fassaden
- Wechselnde Einsatzorte wie Messegelände oder Baustellen
- Teamarbeit bei größeren Montagen
- Maschinenlärm in der Produktion
- Kontakt zu Kunden bei Beratung und Montage
- Umgang mit Farben, Folienresten und Reinigungsarbeiten
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre steigst du meist als Fachkraft in Werbetechnik- oder Schilderherstellungsbetrieben ein und übernimmst nach und nach eigenständig anspruchsvollere Produktionen und Montagen. Häufige nächste Schritte sind die Entwicklung zur Vorarbeiterin oder zum Vorarbeiter, Spezialisierungen etwa auf Lichtreklame, Verkehrsschilder, Kfz-Folierung, Werbedesign oder Projektmanagement und Vertrieb sowie laufende Weiterbildung zu neuen Druckverfahren, Materialien und Software. Wer einen höheren Abschluss anstrebt, kann einschlägige Schulen wie die Meisterschule oder den Aufbaulehrgang nutzen; daneben ist auch der Weg in die Selbstständigkeit im reglementierten Bereich der Schilderherstellung möglich.Lehrstellen als BeschriftungsdesignerIn und WerbetechnikerIn in deiner Nähe
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Im Detail
Anforderungen
In diesem Beruf brauchst du ein gutes Auge für Schrift, Farbe und Proportionen – aber genauso die Fähigkeit, Materialien sauber zu bearbeiten und Maschinen richtig einzustellen. Wer hier gut aufgehoben ist, kann gestalterische Ideen an reale Untergründe anpassen, arbeitet sorgfältig mit Folien, Lacken und Drucktechnik und bleibt auch bei Montageeinsätzen oder Sonderanfertigungen konzentriert.
Was oft unterschätzt wird
Viele sehen zuerst das Gestalten. In der Praxis kommen aber noch mehrere Anforderungen dazu, die den Beruf deutlich prägen:
- 🪜 Sicher auf Leitern, Gerüsten oder an Fassaden arbeiten
- 🧪 Mit Lacken, Klebern und Lösungsmitteln umgehen können, ohne stark darauf zu reagieren
- 👀 Kleine Fehler in Linien, Abständen und Farbflächen sofort erkennen
- 🖨️ Digitale Entwürfe so anlegen, dass Plotter, Druckanlage oder Siebdruck damit sauber arbeiten können
Achtung
Wer nur „gerne zeichnet“, aber keine Lust auf Materialbearbeitung, Maschinen und Montage hat, wird den Beruf anders erleben als erwartet. Beschriftungsdesign ist hier immer mit praktischer Umsetzung verbunden.
Alle Anforderungen
Fachkompetenz
- Gestalterische Fähigkeithoch
- Gefühl für Farben und Formenhoch
- Räumliches Vorstellungsvermögenhoch
- Technisches Verständnishoch
- Anwendung und Bedienung digitaler Toolshoch
- Datensicherheit und Datenschutzmittel
- Gutes Augenmaßhoch
- Handwerkliche Geschicklichkeithoch
Sozialkompetenz
- Kommunikationsfähigkeitmittel
- Kundenorientierungmittel
- Fähigkeit zur Zusammenarbeitmittel
Allgemein
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
- Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
- Selbstständiges Arbeitenmittel
- Einsatzfreudemittel
- Verantwortungsbewusstseinmittel
- Lernbereitschaftmittel
Selbstkompetenz
- Aufmerksamkeithoch
- Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
- Eigeninitiativemittel
- Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
- Umweltbewusstseinmittel
Methodenkompetenz
- Kreativitäthoch
Koerperlich
- Fingerfertigkeithoch
- Gutes Sehvermögenhoch
- Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffenmittel
- Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchenmittel
- Gleichgewichtsgefühlmittel
Im Detail
Aufgaben
Im Mittelpunkt steht, dass eine Gestaltung nicht auf dem Bildschirm bleibt, sondern als echtes Schild, als Folierung oder als Leuchtwerbung im Raum funktioniert. Dein Alltag wechselt deshalb zwischen Entwurf, Materialbearbeitung, Druck- und Folientechnik, Qualitätskontrolle und Montage beim Kunden.
Berufsbild
Typisch für diesen Beruf ist der Wechsel zwischen Bildschirm, Werkbank und Montageort: Du entwirfst etwas digital oder händisch, produzierst es mit Maschinen und bringst es danach sichtbar in die echte Umgebung.
Alle Aufgaben
Schriften und Werbegrafiken entwerfen
Du entwickelst Schriften, Logos, Wappen, Embleme und Bilddarstellungen für Schilder, Displays oder Fahrzeugbeschriftungen. Dabei arbeitest du händisch mit Skizzen oder digital mit Grafik- und Zeichenprogrammen und achtest darauf, dass Stil, Lesbarkeit, Architektur und Einsatzort zusammenpassen. Auch Corporate Identity und Corporate Design können Teil der Arbeit sein, wenn ein Betrieb auf mehreren Werbeträgern ein einheitliches Erscheinungsbild braucht.
Kundenwünsche aufnehmen und Lösungen planen
Bevor produziert wird, klärst du mit dem Kunden, wofür ein Schild oder eine Beschriftung gedacht ist, wo es montiert wird und welchen Eindruck es machen soll. Du berätst zu Materialien, Einsatzmöglichkeiten, Anwendung und Wartung, zum Beispiel ob Folie, Lackierung, Gravur oder Lichtwerbung sinnvoll ist. Dabei musst du auch berücksichtigen, welchen Untergrund es gibt und wie groß, haltbar oder auffällig das Ergebnis sein soll.
Untergründe vorbereiten und Oberflächen behandeln
Damit Beschriftungen dauerhaft halten und sauber wirken, bereitest du Metall, Kunststoff, Holz, Glas, Textilien oder Mauerflächen fachgerecht vor. Du reinigst, glättest, beschichtest oder veredelst Oberflächen und sorgst dafür, dass Farbe, Druck oder Folie später gut haften. Je nach Material kommen dabei unterschiedliche Vorarbeiten und Hilfsstoffe wie Lacke, Verdünnungen oder Kleber zum Einsatz.
Farbtöne abstimmen und Materialien auswählen
Für Schilder und Werbeanlagen reicht es nicht, irgendeine Farbe zu verwenden – Farbtöne müssen zum Entwurf, zum Firmenauftritt und zum Untergrund passen. Du mischst Farben nach, stimmst Kontraste ab und entscheidest mit, ob etwa Aluminium, Acryl, Glas, Holz, Textil oder Selbstklebefolie verwendet wird. Fehler bei Farbwirkung oder Materialwahl fallen später sofort auf, besonders bei Leuchtwerbung oder großen Fassadenflächen.
Schilder und Werbeträger herstellen
Du fertigst Firmenschilder, Türschilder, Verkehrsschilder, Displays, Aufkleber, plastische Buchstaben oder Embleme in Einzelanfertigung oder Serie. Dazu bearbeitest du Werkstoffe wie Blech, Kunststoff, Holz oder Glas und stellst die eigentlichen Träger her, auf denen die Gestaltung später sitzt. Häufig gehört auch das Zuschneiden, Formen und Zusammensetzen der Teile dazu.
Folien, Schriften und Bilder applizieren
Ein zentraler Teil des Berufs ist das Aufbringen von Schriften und Motiven auf Werbeflächen. Das kann durch Malen, Lackieren, Bedrucken oder das Verkleben von zwei- und dreidimensionalen Folien passieren – etwa auf Schildern, Fassaden, Fenstern oder Fahrzeugen. Dabei musst du besonders genau arbeiten, damit Linien sauber laufen, Abstände stimmen und keine Blasen, schiefen Kanten oder Farbfehler entstehen.
Mit Pinsel, Schablonen und Siebdruck arbeiten
Neben digitalen Verfahren setzt du auch klassische Techniken ein, zum Beispiel Schreibpinsel, Schablonentechnik oder Siebdruck. Diese Verfahren kommen etwa bei speziellen Oberflächen, Einzelstücken oder bestimmten gestalterischen Effekten zum Einsatz. Auch Arbeitstechniken wie Gravieren, Sandstrahlen oder Ätzen gehören je nach Betrieb und Auftrag zum Repertoire.
Digitaldruck- und Plotteranlagen bedienen
Du richtest Digitaldruckanlagen, Schneideplotter, Siebdruckanlagen und andere Produktionsgeräte ein, bedienst sie und überwachst den Ablauf. Dazu gehören Dateneingabe, Materialeinzug, Geräteeinstellungen und die laufende Kontrolle, ob Druckbild, Schnitt und Passgenauigkeit stimmen. Auch rechnergestützte Systeme und Peripheriegeräte gehören zum Alltag, weil Entwurf und Produktion eng zusammenhängen.
Werkstoffe mechanisch und thermisch bearbeiten
Für Unterkonstruktionen, Schilderkörper oder Befestigungsteile bearbeitest du Materialien durch Bohren, Schneiden, Feilen, Fräsen, Schleifen, Polieren oder Formen. Je nach Auftrag werden Metalle, Kunststoffe, Holz oder Verbundwerkstoffe angepasst, verbunden oder veredelt. Diese Arbeit entscheidet oft darüber, ob ein Werbeträger später stabil, wetterfest und sauber montierbar ist.
Lichtschilder und Leuchtreklamen fertigen
Du stellst Leuchtschriften, Lichtschilder, Lichtwerbeanlagen und teilweise auch Neonanlagen her. Dabei kombinierst du Gestaltung mit technischer Umsetzung, also Gehäusen, Trägern, lichtführenden Elementen und funktionsfähiger Montage. Nach der Fertigung prüfst du, ob die Anlage richtig wirkt, sauber verarbeitet ist und am Einsatzort in Betrieb genommen werden kann.
Unterkonstruktionen bauen und montieren
Viele Schilder oder Lichtanlagen brauchen stabile Träger- und Unterkonstruktionen, die du passend zum Produkt anfertigst. Danach montierst du die fertigen Werbeträger beim Kunden, auf Messegeländen, an Fassaden oder auf Baustellen. Dabei arbeitest du oft auf Leitern oder Gerüsten und musst exakt ausrichten, damit Beschriftungen gut lesbar, sicher befestigt und optisch stimmig angebracht sind.
Fahrzeuge und mobile Werbeträger beschriften
Ein eigener Arbeitsbereich ist die Beschriftung von Autos, Bussen, Bahnen, Lieferwagen oder LKW-Planen. Dazu misst du Flächen aus, passt Schriften und Motive an die Form des Fahrzeugs an und bringst Folien oder Drucke faltenfrei auf gewölbte oder bewegliche Flächen auf. Besonders auffällig ist die Vollverklebung, etwa bei Taxis oder Firmenfahrzeugen.
Produkte prüfen, instandsetzen und restaurieren
Nach der Herstellung kontrollierst du Schilder, Druckprodukte und Lichtwerbeanlagen auf Qualität, Passgenauigkeit, Farbwirkung und Funktion. Fallweise setzt du beschädigte Produkte instand, erneuerst Oberflächen oder restaurierst ältere Schilder und Werbeanlagen. Dabei musst du erkennen, welche Teile erhalten werden können und wo neu gefertigt oder nachbearbeitet werden muss.
Im Detail
Arbeitsumgebung
Wo du im Einsatz bist
Je nach Auftrag kann dein Arbeitsort stark wechseln:
- 🏭 In der Werkstatt beim Drucken, Plotten, Zuschneiden und Verkleben
- 🏢 Beim Kunden in Geschäften, Büros oder Betriebsgebäuden
- 🧱 Auf Baustellen oder an Fassaden bei Neu- und Umgestaltungen
- 🚚 An Fahrzeugen wie Lieferwagen, Bussen, Bahnen oder LKW-Planen
- 🎪 Auf Messegeländen, wenn temporäre Werbeträger oder Displays montiert werden
Ungewohnt
Ein Teil deiner Arbeit ist sofort öffentlich sichtbar. Wenn du eine Fassadenbeschriftung oder Fahrzeugfolie montierst, sehen Kunden und Passanten direkt das Ergebnis – und auch kleine Fehler bleiben nicht verborgen.
Typische Umgebungsmerkmale
- Werkstattarbeit mit Maschinen und Materialien
- Entwurf am Computer und mit Grafikprogrammen
- Beschriftung von Fahrzeugen und mobilen Werbeträgern
- Montagen bei Kunden an Gebäuden und Fassaden
- Wechselnde Einsatzorte wie Messegelände oder Baustellen
- Teamarbeit bei größeren Montagen
- Maschinenlärm in der Produktion
- Kontakt zu Kunden bei Beratung und Montage
- Umgang mit Farben, Folienresten und Reinigungsarbeiten
Im Detail
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre: vom Mitmachen zum eigenständigen Umsetzen
Direkt nach der Lehrzeit verändert sich vor allem eines: Du trägst mehr Verantwortung für das fertige Ergebnis. Statt nur einzelne Arbeitsschritte auszuführen, übernimmst du ganze Aufträge oder klar abgegrenzte Teile davon – vom Aufbereiten der Druckdaten bis zur sauberen Montage. In kleinen und mittleren Betrieben heißt das oft, dass du sehr nah am Endprodukt arbeitest und schnell siehst, wo du schon sicher bist und wo dir noch Routine fehlt. Gerade weil die Produkte im öffentlichen Raum sichtbar sind, baut sich mit jeder gelungenen Fahrzeugbeschriftung, jedem sauber montierten Firmenschild und jeder funktionierenden Lichtanlage ein echtes Fachprofil auf.
Typische Wege, auf die du dich spezialisieren kannst
Mit Berufserfahrung wird oft klar, welcher Teil dir besonders liegt. In diesem Beruf sind vor allem diese Richtungen naheliegend:
- 💡 Lichtreklame und Leuchtschilder: mehr technische Arbeit rund um Herstellung, Prüfung, Montage und Inbetriebnahme
- 🚗 Kfz-Folierung: Fahrzeugbeschriftungen bis zur Vollverklebung auf gewölbten Flächen sauber umsetzen
- 🪧 Verkehrs- und Firmenschilder: langlebige, gut lesbare Beschilderung für Außenbereiche oder Gebäude
- 🎨 Werbedesign und Werbegrafik: stärker in Richtung Entwurf, Layout, Schrift- und Farbkonzepte arbeiten
- 📦 Displays und Präsentationslösungen: Werbeträger für Geschäfte, Messen oder Produktpräsentationen entwickeln
- 📋 Projektmanagement und Vertrieb: Kundenprojekte planen, Abläufe koordinieren und Angebote fachlich begleiten
Wenn du in Richtung Führung gehen willst
Ein realistischer Aufstieg im Betrieb ist die Funktion als Vorarbeiterin oder Vorarbeiter. Dann bist du nicht nur für deine eigene Ausführung zuständig, sondern koordinierst, wer welche Arbeit übernimmt, achtest auf Qualität und hältst Montagetermine im Blick. Gerade in einem Beruf, in dem Entwurf, Fertigung und Montage zusammenpassen müssen, ist das eine wichtige Rolle. Du brauchst dafür weniger Showtalent als Überblick: Welche Maschine läuft wann, welches Material ist vorbereitet, welche Schilder müssen zuerst raus, und wie kann das Team auf der Baustelle sicher und sauber arbeiten?
Weiterbildung, die dich wirklich voranbringt
Weil sich Materialien, Druckverfahren und Software laufend verändern, ist Weiterbildung in diesem Beruf kein Extra, sondern Teil der beruflichen Entwicklung. Kurse zu neuen Drucktechniken, Produktionsverfahren oder Desktop-Publishing-Programmen werden laut Quelle vor allem von BFI und WIFI angeboten. Wenn du einen höheren schulischen Abschluss oder eine stärkere fachliche Vertiefung willst, kommen die Meisterschule für Malerei und verbundene Gewerbe in Baden, die Meisterschule für Kunst und Gestaltung mit Ausbildungszweig Malerei in Graz oder der Aufbaulehrgang für Bautechnik, Farbe und Gestaltung in Baden in Frage. Diese Wege verändern deinen Spielraum deutlich: Du arbeitest nicht mehr nur an der Umsetzung, sondern kannst komplexere gestalterische, technische oder organisatorische Aufgaben übernehmen.
Ein eigener Betrieb für Schilder und Werbeanlagen
Für manche ist das stärkste Zukunftsbild ein eigener kleiner Betrieb: Fahrzeugfolierungen, Firmenschilder, Fassadenbeschriftungen, Leuchtschriften oder Spezialanfertigungen aus einer Hand. Gerade weil viele Aufträge regional sind und Kunden jemanden suchen, der Gestaltung und praktische Umsetzung verbindet, kann daraus ein sehr persönliches Geschäftsmodell entstehen. Selbstständigkeit ist in diesem Beruf über das reglementierte Gewerbe im verbundenen Handwerk möglich, wofür ein Befähigungsnachweis erforderlich ist. Das heißt auch: Wer diesen Weg gehen will, sollte nicht nur gestalterisch gut sein, sondern sich mit Auftragsabwicklung, Kundenberatung, Materialentscheidungen und Qualitätsverantwortung wirklich auskennen.
Tipp
Je sichtbarer deine Arbeiten sind, desto stärker wirken sie wie eine eigene Referenzsammlung. Gute Fahrzeugbeschriftungen, saubere Leuchtschriften oder stimmige Fassadenprojekte sind oft das, womit du später neue Kunden oder anspruchsvollere Aufgaben gewinnst.
Der solide Weg: ein Beruf mit sichtbaren Ergebnissen
Nicht jeder will führen oder ein Unternehmen gründen. Dieser Beruf kann auch einfach ein stabiles Fundament sein, wenn du gerne praktisch arbeitest und am Ende des Tages etwas Fertiges vor dir sehen willst. In Werbetechnikbetrieben werden gut ausgebildete Fachkräfte laut Quelle stabil nachgefragt, besonders in städtischen Zentren. Wer zuverlässig arbeitet, Maschinen beherrscht und Montagen sauber ausführt, kann sich im Betrieb eine starke Position aufbauen – ohne zwingend in Management oder Selbstständigkeit zu wechseln. Für viele ist genau das attraktiv: gute handwerklich-gestalterische Arbeit leisten, sichtbare Ergebnisse schaffen und nach Feierabend den Kopf frei haben.
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