KerammalerIn
Als KerammalerIn verzierst du fertig geformte Keramikwaren wie Tassen, Schüsseln, Vasen oder Krüge mit Farben, Engoben, Glasuren und manchmal sogar Edelmetallpräparaten. Du arbeitest an der Oberfläche: Du entscheidest, wie ein Stück nach dem Brand aussieht, ob ein Dekor exakt sitzt und ob Farbe, Glanz und Muster dauerhaft mit dem Ton verbunden bleiben.
- 2 Jahre
- Berufsschule Graz
Gehaltsentwicklung (KV)
- 1. LEHRJAHR€ 847€ 746 – € 932
- 2. LEHRJAHR€ 1.155€ 966 – € 1.296
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Passt dieser Beruf zu dir?
Gefragt sind vor allem Organisierte und Gestalter:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
„KerammalerInnen formen den Ton nicht selbst – ihr Spezialgebiet ist das, was aus einer schlichten Keramik ein erkennbares Stück mit Dekor, Glanz und Charakter macht.“
Was du mitbringen solltest
mehr- Fingerfertigkeit für feine Dekore
- Sehr gutes Sehvermögen
- Gefühl für Farben und Formen
- Gestalterische Fähigkeit
- Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffen
Typische Aufgaben
mehr- Farben, Engoben und Glasuren anrühren
- Engoben auf ungebrannte Stücke auftragen
- Engobemalerei von Hand ausführen
- Unterglasur- und Aufglasurmalerei durchführen
- Glasuren mit Spritztechnik auftragen
Arbeitsumgebung
mehr- Werkstatt und Keramikbetrieb
- Produktionshalle in Industriebetrieben
- Arbeiten mit Glasuren, Farben und Beizen
- Saubere, staubfreie Oberflächen sind Pflicht
- Abstimmung mit Fach- und Hilfskräften
- Teilweise computergesteuerte Dekormaschinen
- In Produktionshallen kann es lauter sein
- Spritzkabine und Maschinenarbeit statt nur Pinselarbeit
- Schichtarbeit nur fallweise in Industriebetrieben
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre arbeitest du meist dort weiter, wo du ausgebildet wurdest – oft direkt in einem Keramikbetrieb oder in der keramischen Industrie. Häufige nächste Schritte sind eine stärkere Spezialisierung auf bestimmte Produkte oder Dekortechniken, der Wechsel in Qualitätskontrolle, Produktentwicklung, Verkauf und Vertrieb oder – in größeren Betrieben – der Aufstieg zu VorarbeiterIn oder AbteilungsleiterIn. Wer stärker in die künstlerische Richtung gehen will, kann eine weiterführende Ausbildung in Graz, Linz oder Wien anschließen; daneben gibt es mit freier oder gewerblicher Selbstständigkeit noch einen ganz anderen Weg.Lehrstellen als KerammalerIn in deiner Nähe
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Im Detail
Anforderungen
Dieser Beruf passt zu Menschen, die sehr genau sehen, wie sich Linien, Abstände, Farbtöne und Muster auf einer gewölbten Keramikfläche verhalten. Du brauchst viel Handruhe, Geduld und ein gutes Gespür dafür, wann ein Werkstück sauber vorbereitet, gleichmäßig beschichtet und technisch richtig weiterbehandelt ist.
Achtung
Eine ruhige Hand allein reicht nicht: Du musst auch chemische Stoffe und Gerüche vertragen, weil du regelmäßig mit Glasuren, Farben, Beizen und Lacken arbeitest.
Was oft unterschätzt wird
Viele denken bei Kerammalerei zuerst an Malen und Muster. Im Alltag kommen aber noch andere Anforderungen dazu:
- 🧪 Rezepturen und Mischungen müssen genau stimmen, sonst verändert sich das Ergebnis nach dem Brand
- 👀 Fehler auf glänzenden oder gewölbten Flächen musst du sofort erkennen
- 🫙 Du arbeitest auf empfindlichen Werkstücken, die beim falschen Griff beschädigt werden können
- ⏳ Trocknungs- und Ruhezeiten gehören dazu – Hektik passt schlecht zu sauberer Keramikarbeit
Alle Anforderungen
Koerperlich
- Fingerfertigkeit für feine Dekorehoch
- Sehr gutes Sehvermögenhoch
- Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffenmittel
- Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchenmittel
Fachkompetenz
- Gefühl für Farben und Formenhoch
- Gestalterische Fähigkeithoch
- Handgeschicklichkeithoch
- Auge-Hand-Koordinationhoch
- Gutes Augenmaßhoch
- Räumliches Vorstellungsvermögenmittel
Allgemein
- Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
- Lernbereitschaftmittel
- Selbstständiges Arbeitenmittel
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
- Einsatzfreudemittel
- Verantwortungsbewusstseinmittel
Selbstkompetenz
- Geduldhoch
- Aufmerksamkeithoch
- Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
- Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
- Umweltbewusstseinniedrig
Methodenkompetenz
- Kreativitätmittel
- Systematische Arbeitsweisemittel
Sozialkompetenz
- Teamfähigkeitmittel
- Kommunikationsfähigkeitmittel
- Kundenorientierungniedrig
Im Detail
Aufgaben
Im Mittelpunkt steht die Veredelung von Keramikoberflächen. Du bereitest Farben, Engoben und Glasuren vor, bringst Muster und Überzüge mit unterschiedlichen Techniken auf und achtest darauf, dass das Dekor auf dem jeweiligen Werkstück und zum richtigen Zeitpunkt im Herstellungsprozess aufgebracht wird – ungebrannt, gebrannt oder sogar während des Brandes.
Wichtig
Der genaue Zeitpunkt der Verzierung ist in diesem Beruf entscheidend: Manche Dekore kommen auf ungebrannte Stücke, andere auf bereits gebrannte Ware, und einige Oberflächenwirkungen entstehen erst während des Brandes.
Handarbeit bleibt trotz Maschinen zentral
Auch wenn es in größeren Betrieben computergesteuerte Anlagen und Vervielfältigungstechniken gibt, verschwindet die Handarbeit in diesem Beruf nicht. Gerade feine Pinselmalerei, heikle Korrekturen, individuelle Dekore oder das sichere Einschätzen einer Oberfläche lassen sich nur begrenzt automatisieren. Das bedeutet: Du arbeitest nicht nur dekorativ, sondern auch technisch – du musst verstehen, wie Material, Auftragstechnik und späterer Brand zusammenhängen. Wer nur gern zeichnet, aber kein Interesse an Materialverhalten und Produktionsabläufen hat, bekommt ein falsches Bild von diesem Beruf.
Alle Aufgaben
Farben, Engoben und Glasuren anrühren
Du stellst Farb- und Glasurmischungen nach Firmenrezepten oder Vorgaben zusammen und bereitest sie so auf, dass sie sich sauber verarbeiten lassen. Dazu vermischst du pulverisierte Bestandteile, Wasser und Farbzusätze in genau abgestimmten Mengen. Bei Engoben gehört auch dazu, die Masse durch ein feinmaschiges Sieb zu treiben, ruhen zu lassen und überschüssiges Wasser zu entfernen, damit Konsistenz und Deckkraft passen.
Werkstücke für das Dekor vorbereiten
Bevor überhaupt bemalt oder glasiert wird, müssen die Keramikteile frei von Fett, Staub und anderen Rückständen sein. Schon kleine Verunreinigungen können dazu führen, dass Farben und Glasuren nicht haften oder nach dem Brand Flecken entstehen. Du reinigst die Oberfläche sorgfältig und prüfst, welche Stellen frei bleiben müssen, etwa Standflächen oder Innenbereiche.
Muster und Dekore planen
Du arbeitest nach Vorlagen, Werkskizzen oder bei Einzelstücken auch nach eigenen Entwürfen. Dabei musst du Muster so aufteilen, dass Ränder, Linien, Bänderdekors, Schriftzüge oder Ornamente auf runden oder bauchigen Gefäßen gleichmäßig wirken. Besonders wichtig ist das Augenmaß, weil ein Motiv auf einer gewölbten Tasse oder Vase anders wirkt als auf flachem Papier.
Engoben auf ungebrannte Stücke auftragen
Beim Engobieren überziehst du lederhart getrocknete oder ungebrannte Werkstücke mit einer dünnen Tonschicht, die eingefärbt sein kann. Das kann durch Tauchen, Schütten oder dünnes Auftragen mit Pinsel und Engobenfarben passieren. Nach dem Auftrag entfernst du an bestimmten Stellen überschüssige Engobe, etwa an der Standfläche, und stellst das Stück zum Trocknen auf.
Engobemalerei von Hand ausführen
Auf ungebrannten Werkstücken malst du Muster und Motive direkt in die Engobeschicht. Dafür verwendest du Pinsel oder ein Malerhörndl, also ein kleines Gefäß mit feiner Ausflussöffnung. Diese Arbeit verlangt eine ruhige Hand, weil Korrekturen auf der feuchten Oberfläche nur begrenzt möglich sind und das Dekor nach dem Brand dauerhaft sichtbar bleibt.
Unterglasur- und Aufglasurmalerei durchführen
Du bringst Dekore je nach Verfahren auf bereits gebrannte Werkstücke auf – entweder unter einer späteren Glasurschicht oder als Dekor auf der Glasur. Dabei malst du feine Muster, Linien, Schriftzüge oder Ornamente mit Pinseln, Schablonen oder anderen Hilfsmitteln auf. Welche Technik verwendet wird, hängt davon ab, wie das Endergebnis aussehen soll und wann im Brandablauf das Dekor eingebracht wird.
Glasuren mit Spritztechnik auftragen
Beim Glasieren überziehst du Keramik mit einem dünnen glasartigen Überzug, der die poröse Oberfläche dicht macht und das Aussehen stark verändert. Häufig arbeitest du dazu in der Spritzkabine mit der Spritzpistole, damit die Glasur gleichmäßig verteilt wird. Entscheidend ist, dass Schichtdicke, Übergänge und freibleibende Flächen stimmen, sonst entstehen Läufer, ungleichmäßiger Glanz oder festgebrannte Ränder.
Handwerkliche Dekortechniken einsetzen
Je nach Produkt und Betrieb bringst du Verzierungen nicht nur mit dem Pinsel auf, sondern auch mit Spritztechnik, Stempeldruck oder Siebdruck. Im industriellen Bereich kommen dafür zusätzlich Vervielfältigungstechniken und computergesteuerte Maschinen zum Einsatz. Du richtest die Technik auf das Werkstück und das gewünschte Dekor aus, etwa für wiederkehrende Randmuster oder Serienbeschriftungen.
Spezialverfahren während des Brandes anwenden
Bestimmte Oberflächenwirkungen entstehen nicht nur vor oder nach dem Brennen, sondern während des Brandes selbst, etwa bei Salzglasierungen. Dafür musst du genau wissen, wann das Verfahren im Brennprozess eingesetzt wird und welche Wirkung es auf die Oberfläche hat. Diese Arbeiten verlangen ein gutes Verständnis dafür, wie Hitze, Material und Zeitpunkt zusammenwirken.
Kaltbemalungen und Lackierungen ausführen
Nicht jede Verzierung wird eingebrannt. Bei Kaltbemalungen werden Werkstücke bemalt, getrocknet und anschließend lackiert, ohne dass noch ein weiterer Brand folgt. Hier kommt es darauf an, die passenden Farben und Lacke zu wählen und eine saubere, gleichmäßige Oberfläche zu erzielen.
Gebrannte Stücke nachbehandeln
Nach dem Verzieren und Brennen kontrollierst du die fertigen Keramikwaren, reinigst sie und polierst sie bei Bedarf nach. Dabei prüfst du, ob das Dekor sauber sitzt, die Glasur gleichmäßig ist und keine störenden Rückstände auf der Oberfläche geblieben sind. Erst danach sind die Stücke bereit für Lagerung, Verpackung oder Versand.
Fertige Waren dokumentieren und verpacken
In Betrieben führst du Stücklisten, Material- und Lagerlisten oder Betriebsbücher und hältst fest, welche Farben, Glasuren oder Dekore verwendet wurden. Die fertigen Erzeugnisse werden sachgerecht verpackt, eingelagert oder für den Versand vorbereitet. Gerade bei empfindlichen Keramikwaren ist sorgfältiges Handling wichtig, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird.
Im Detail
Arbeitsumgebung
Typische Arbeitsorte
Je nach Betrieb verbringst du nicht den ganzen Tag am gleichen Platz.
- 🏺 Werkstattplätze für Pinselmalerei, Entwürfe und Dekorarbeiten von Hand
- 💨 Spritzkabinen für das gleichmäßige Auftragen von Glasuren
- 🏭 Produktionshallen mit Maschinen und Serienfertigung in größeren Betrieben
- 📦 Lager- und Verpackungsbereiche für fertige, empfindliche Keramikwaren
Typische Umgebungsmerkmale
- Werkstatt und Keramikbetrieb
- Produktionshalle in Industriebetrieben
- Arbeiten mit Glasuren, Farben und Beizen
- Saubere, staubfreie Oberflächen sind Pflicht
- Abstimmung mit Fach- und Hilfskräften
- Teilweise computergesteuerte Dekormaschinen
- In Produktionshallen kann es lauter sein
- Spritzkabine und Maschinenarbeit statt nur Pinselarbeit
- Schichtarbeit nur fallweise in Industriebetrieben
Im Detail
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre: vom Mitmachen zum eigenen Dekorplatz
Der erste große Unterschied nach der Lehrzeit ist nicht, dass du plötzlich völlig andere Dinge tust, sondern dass du sie eigenverantwortlich erledigst. Du bekommst eigene Serien, eigene Werkstücke oder bestimmte Dekorarten zugeteilt und musst selbst entscheiden, ob eine Oberfläche bereit ist, ob eine Glasur passt und ob ein Stück in die nächste Phase kann. In kleinen Betrieben heißt das oft: Du bist näher am ganzen Produkt und siehst vom rohen Keramikteil bis zur verpackten Ware jeden Schritt. In größeren Betrieben kann dein Einstieg stärker auf einen Bereich konzentriert sein, etwa auf Glasieren, Aufglasurdekore oder Dekordruck. Beides hat seinen Reiz: das eine gibt dir Breite, das andere hohe Routine und Präzision in einem Spezialgebiet.
Worauf du dich im Betrieb spezialisieren kannst
Mit Erfahrung wirst du oft nicht einfach nur „allgemein besser“, sondern in einem bestimmten Bereich richtig stark.
- 🍽️ Produktbereiche wie Geschirr, Vasen oder Ziergegenstände mit jeweils eigenen Formen und Dekorlogiken
- 🖌️ Handwerkliche und kunsthandwerkliche Verfahren wie Pinselmalerei, Engobemalerei oder feine Ornamentik
- 🏭 Industrielle Fertigung mit Siebdruck, Vervielfältigungstechniken und computergesteuerten Dekormaschinen
- 🔤 Schriftgrafik, Schriftzüge und Ornamente für Serienware oder individuelle Aufträge
- ✨ Oberflächenbehandlung wie Glasieren, Emaillieren oder spezielle Endeffekte
- 🔍 Produktendkontrolle und Qualitätsmanagement, wo du Fehlerbilder erkennst und Standards sicherst
Wenn du stärker gestalten willst
Für manche bleibt Kerammalerei vor allem ein präzises Handwerk. Andere merken nach ein paar Jahren, dass sie nicht nur Dekore ausführen, sondern selbst Formen, Oberflächen und Produktideen entwickeln wollen. Dann werden Weiterbildungen in Kunst, Gestaltung und Keramik interessant – nicht als bloßer Titel, sondern weil sich dein Blick verändert: Du denkst nicht mehr nur in Linien und Glasuren, sondern in ganzen Objektserien, Materialkonzepten und Kollektionen. Genannt werden dafür die Meisterschule für Kunst und Gestaltung mit dem Zweig Keramische Formgebung in Graz, das Studium Keramik an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz und die Meisterklasse für Produktgestaltung-Keramik an der Universität für angewandte Kunst Wien. Dieser Weg passt vor allem dann, wenn du künstlerisch tiefer einsteigen und dein eigenes gestalterisches Profil entwickeln willst.
Aufsteigen im Betrieb – selten, aber möglich
Die Zahl der Aufstiegspositionen ist in diesem Beruf nicht groß, weil es insgesamt nur wenige Betriebe gibt und viele klein sind. Wenn du aber in einem größeren Gewerbe- oder Industriebetrieb arbeitest, kannst du mit Erfahrung zu einer Person werden, die Abläufe organisiert, Qualitätsfragen entscheidet und andere Mitarbeitende anleitet. Als VorarbeiterIn oder AbteilungsleiterIn bist du dann nicht mehr nur für dein eigenes Dekor verantwortlich, sondern für Termine, Stückzahlen, Materialeinsatz und die gleichbleibende Qualität einer ganzen Produktionsgruppe. Das ist weniger romantisch als reine Handmalerei, aber für Menschen interessant, die gern Verantwortung übernehmen und den Überblick über den gesamten Ablauf behalten.
Eigene Werkstatt, eigener Stil, eigene Kundschaft
Selbstständigkeit ist in diesem Beruf ein echter Denkweg – aber nicht immer in derselben Form. Du kannst über das reglementierte Gewerbe KeramikerIn arbeiten, wenn du den nötigen Befähigungsnachweis erfüllst, oder über das freie Gewerbe rund um das Bemalen und Verzieren von Keramik, Porzellan und anderen Materialien. Dazu kommt die Möglichkeit, freischaffend als KunsthandwerkerIn tätig zu sein. Das konkrete Bild dahinter kann sehr unterschiedlich aussehen: eine kleine Werkstatt mit handbemalten Serien, personalisierte Tassen und Schalen für Aufträge, kunsthandwerkliche Unikate für Märkte und Shops oder dekorierte Kleinserien mit eigenem Stil. Wer diesen Weg gehen will, braucht neben dem handwerklichen Können auch einen klar erkennbaren Stil und die Bereitschaft, sich selbst eine Kundschaft aufzubauen.
Realistisch
Dieser Lehrberuf wird in Österreich nur sehr selten ausgebildet. Gerade deshalb ist es sinnvoll, schon früh zu überlegen, ob du eher im Betrieb bleiben, dich gestalterisch weiterentwickeln oder dir langfristig eine eigene kunsthandwerkliche Nische aufbauen willst.
Der ruhige Weg: gutes Handwerk als stabiles Fundament
Nicht jede Person will führen, studieren oder ein Gewerbe anmelden. Auch der bodenständigere Weg kann in diesem Beruf sehr attraktiv sein: sauber arbeiten, technisch sicher werden, im Betrieb verlässlich seinen Bereich beherrschen und mit der Zeit eine Person sein, der man heikle Stücke ohne Nachfragen anvertraut. Die Arbeitszeiten orientieren sich meist an den üblichen Betriebszeiten; Überstunden sind eher nicht der Normalfall, auch wenn es in Industriebetrieben zu Schichtarbeit kommen kann. Für Menschen, die ein präzises Handwerk suchen und daneben ein planbares Leben mit Freizeit, Familie oder eigenen kreativen Projekten wollen, kann genau das ein guter Rahmen sein.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
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