Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Produktion

Als TischlereitechnikerIn mit Schwerpunkt Produktion stellst du Möbel, Innenausbauteile, Türen, Fenster oder andere Holzerzeugnisse nicht nur handwerklich her, sondern planst und steuerst auch den Fertigungsablauf. Der Unterschied zur klassischen Tischlerei liegt vor allem darin, dass du stärker mit CNC-Maschinen, technischen Unterlagen, Arbeitsvorbereitung und Produktionssteuerung arbeitest.

  • 4 Jahre.
  • Berufsschule Pinkafeld

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 991€ 921 – € 1.060
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.319€ 1.107 – € 1.530
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.853€ 1.666 – € 2.040
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.193€ 2.091 – € 2.295

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

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„Hier endet Tischlerei nicht bei Hobel und Säge: Du programmierst und überwachst auch CNC-Anlagen, damit aus Plänen präzise Serien- und Einzelstücke werden.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Technisches Verständnis für CNC-Anlagen
  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Planungsfähigkeit
  • Prozessverständnis
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Reaktionsfähigkeit

Typische Aufgaben

mehr
  • Materialien und Hilfsstoffe auswählen
  • Fertigungsschritte und Abläufe planen
  • CNC-Maschinen rüsten und einstellen
  • CNC-Anlagen programmieren und bedienen
  • Maschinenlauf überwachen und Störungen beheben

Arbeitsumgebung

mehr
  • Werkstatt und Produktionshalle
  • Arbeit mit CAD und Maschinensoftware
  • Möbelindustrie und Holzverarbeitung
  • Arbeit im Team mit Fachkräften
  • Lärm durch Maschinen
  • Holzstaub und Reinigungsaufwand
  • Teilweise auf Baustellen oder vor Ort
  • Schutzbrille, Mund- und Gehörschutz

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre arbeitest du oft zuerst als Fachkraft in der Fertigung, an CNC-Anlagen oder in der Arbeitsvorbereitung. Mit Erfahrung sind besonders häufige nächste Schritte VorarbeiterIn, ArbeitsvorbereiterIn, WerkmeisterIn oder ProduktionsleiterIn; fachlich kannst du dich etwa auf Möbel- und Innenausbau, CNC-Technik, Oberflächen, Restaurierung oder Produktentwicklung spezialisieren. Zusätzlich kannst du über Meisterschule, Werkmeisterschule oder Berufsreifeprüfung weiter in Richtung Führung, Technik, Planung oder Selbstständigkeit gehen.

Lehrstellen als TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Produktion in deiner Nähe

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Im Detail

Anforderungen

Dieser Beruf passt zu dir, wenn du nicht nur gern mit Holz und Maschinen arbeitest, sondern auch verstehen willst, wie ein Produktionsablauf technisch und organisatorisch zusammenhängt. Gefragt sind daher eine Mischung aus handwerklichem Gefühl, technischem Denken, Konzentration und der Bereitschaft, mit digitalen Steuerungen und präzisen Vorgaben zu arbeiten.

Was oft unterschätzt wird

Viele denken bei Tischlerei zuerst an Handwerk mit Holz. Im Produktionsschwerpunkt kommen aber zusätzliche Anforderungen dazu, die den Beruf deutlich technischer machen.

  • 💻 Sichere Arbeit mit CAD, Maschinensoftware und digitalen Produktionsdaten
  • ⚙️ Verständnis dafür, wie Programme, Werkzeuge und Material in CNC-Anlagen zusammenspielen
  • 📏 Fähigkeit, technische Zeichnungen sauber in fertige Bauteile umzusetzen
  • 🛑 Wachsamkeit und Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit schnell laufenden Maschinen

Achtung

Holzstaub, Lacke, Beizen und Maschinenlärm sind kein Nebenthema. Wenn du stark auf Staub oder Oberflächenmittel reagierst oder Schutzregeln gern locker nimmst, wird der Arbeitsalltag schnell mühsam oder riskant.

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Technisches Verständnis für CNC-Anlagenhoch
  • Anwendung und Bedienung digitaler Toolshoch
  • Kenntnisse in Werkstoffen und deren Eigenschaftenhoch
  • Handwerkliche Geschicklichkeitmittel
  • Räumliches Vorstellungsvermögenhoch
  • Zahlenverständnis und mathematische Sicherheitmittel
  • Gestalterische Fähigkeitmittel
  • Datensicherheit und Datenschutz beachtenniedrig

Methodenkompetenz

  • Planungsfähigkeithoch
  • Prozessverständnishoch
  • Organisationsfähigkeitmittel
  • Systematische Arbeitsweisehoch
  • Problemlösungsfähigkeithoch
  • Kreativität bei Produktlösungenmittel

Sozialkompetenz

  • Kommunikationsfähigkeitmittel
  • Kundenorientierungmittel
  • Aufgeschlossenheitniedrig
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeitmittel

Allgemein

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Selbstständiges Arbeitenhoch
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinhoch
  • Lernbereitschafthoch
  • Sprachfertigkeit mündlichmittel
  • Innovationsfähigkeitmittel

Selbstkompetenz

  • Aufmerksamkeithoch
  • Beurteilungs- und Entscheidungsfähigkeitmittel
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
  • Sicherheitsbewusstseinhoch
  • Konzentrationsfähigkeithoch
  • Umweltbewusstseinmittel

Koerperlich

  • Gute körperliche Verfassungmittel
  • Auge-Hand-Koordinationhoch
  • Fingerfertigkeitmittel
  • Handgeschicklichkeithoch
  • Reaktionsfähigkeithoch
  • Sehvermögenhoch
  • Unempfindlichkeit gegenüber Staubmittel
  • Unempfindlichkeit der Haut gegenüber Lacken und Beizenmittel
  • Gleichgewichtsgefühlniedrig

Im Detail

Aufgaben

Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Holzhandwerk und Fertigungstechnik. Du bereitest Produktionen vor, richtest Maschinen ein, bearbeitest Werkstoffe, kontrollierst laufend Qualität und sorgst dafür, dass aus Zeichnungen fertige Möbel- oder Innenausbauteile in der richtigen Ausführung entstehen.

Typisch Produktion

Der Schwerpunkt Produktion ist stärker auf Fertigungsplanung, CNC-Technik und Ablaufsteuerung ausgerichtet als auf reine Montage oder Entwurfsarbeit. Du bist also nicht nur an der Werkbank, sondern auch an der Schnittstelle zwischen Werkstoff, Maschine und Produktionsorganisation.

Alle Aufgaben

  • Werkzeichnungen und Pläne anwenden

    Du liest Skizzen, Werkzeichnungen, Konstruktionspläne und andere technische Unterlagen und setzt sie in konkrete Arbeitsschritte um. Dabei musst du Maße, Verbindungen, Materialstärken und Einbausituationen richtig verstehen, damit später alles passt. Gerade im Möbel- und Innenausbau entscheidet die saubere Planinterpretation darüber, ob Teile nach der Fertigung exakt zusammengebaut oder montiert werden können.

  • Materialien und Hilfsstoffe auswählen

    Vor der Fertigung wählst du passende Holzarten und andere Werkstoffe wie Kunststoff, Metall, Glas, Textilien oder Keramik aus. Dazu kommen Hilfsstoffe wie Leim, Klebstoffe, Schrauben, Nägel oder Beschläge. Entscheidend ist, dass Material, Oberflächenanspruch, Belastung und Verwendungszweck zusammenpassen, etwa bei Küchenmöbeln, Türen oder Wandverkleidungen.

  • Fertigungsschritte und Abläufe planen

    Im Schwerpunkt Produktion gehört es zu deinen zentralen Aufgaben, die Herstellung vorzubereiten und den Ablauf festzulegen. Du bestimmst Arbeitsmittel, Bearbeitungsmethoden, Reihenfolgen und Maschineneinsatz, damit die Produktion wirtschaftlich und ohne unnötige Fehler läuft. Dazu gehört auch, Materialbedarf zu berechnen und Lieferungen oder Bereitstellung rechtzeitig einzuplanen.

  • Werkstücke anreißen und händisch bearbeiten

    Nicht alles passiert automatisch an der Anlage: Du misst an, reißt Maße auf und bearbeitest Werkstücke mit typischen Tischlereitechniken wie Hobeln, Sägen, Bohren, Fräsen, Schleifen, Stemmen oder Dübeln. Diese Arbeiten kommen vor allem dort vor, wo Teile angepasst, nachbearbeitet oder als Einzelanfertigung hergestellt werden. Dabei brauchst du ein gutes Gefühl für Material, Maßhaltigkeit und saubere Kanten.

  • Furniere vorbereiten und verarbeiten

    Wenn Oberflächen mit Furnier gestaltet werden, bearbeitest du dünne Holzblätter fachgerecht. Dazu gehören Lagern, Fügen, Zusammensetzen, Pressen und das eigentliche Furnieren. Hier kommt es stark auf Genauigkeit an, weil Maserung, Stoßkanten und Pressdruck das spätere Aussehen direkt beeinflussen.

  • CNC-Maschinen rüsten und einstellen

    Du bestückst CNC-gesteuerte Maschinen und andere Produktionsanlagen mit den richtigen Werkzeugen, spannst Werkstücke ein und stellst Maße sowie Bearbeitungsabläufe ein. Vor dem Start prüfst du, ob Maschine, Werkzeug und Programm zur vorgesehenen Arbeit passen. Das ist eine der typischen Tätigkeiten dieses Schwerpunkts, weil hier Tischlerei und computergesteuerte Fertigung direkt zusammenkommen.

  • CNC-Anlagen programmieren und bedienen

    Du arbeitest mit computergesteuerten Maschinen, gibst Bearbeitungsdaten ein oder passt Programme an und startest den Fertigungsprozess. Während die Anlage fräst, bohrt oder schneidet, kontrollierst du, ob die Bearbeitung sauber läuft und ob Maße, Vorschub oder Werkzeugwechsel stimmen. Wenn Abweichungen auftreten, musst du schnell erkennen, ob das Problem am Material, am Werkzeug oder an der Einstellung liegt.

  • Maschinenlauf überwachen und Störungen beheben

    Während der Produktion beobachtest du den Ablauf genau und greifst ein, wenn Werkstücke verrutschen, Werkzeuge stumpf werden oder Programme angepasst werden müssen. Kleinere Mängel oder Störungen behebst du selbst, größere Reparaturen veranlasst du. Ziel ist, Produktionsausfälle zu vermeiden und trotzdem keine fehlerhaften Teile weiterlaufen zu lassen.

  • Beschläge montieren und Bauteile fügen

    Du setzt Werkstücke zu fertigen Produkten oder Baugruppen zusammen und montierst Beschläge wie Scharniere, Führungen, Griffe oder Schlösser. Je nach Produkt arbeitest du mit Holzverbindungen, Dübeln, Lamellen, Schrauben oder Klebetechniken. Wichtig ist, dass sich Türen, Laden oder Klappen später sauber öffnen, schließen und dauerhaft funktionieren.

  • Oberflächen behandeln und veredeln

    Damit Holzteile geschützt sind und gut aussehen, behandelst du Oberflächen mit Lacken, Beizen, Polituren oder anderen Veredelungen. Du schleifst vor, trägst Mittel auf und kontrollierst anschließend, ob Farbe, Glanzgrad und Haptik stimmen. Diese Arbeit beeinflusst sowohl die Haltbarkeit als auch den optischen Eindruck des fertigen Produkts.

  • Funktion und Qualität prüfen

    Nach der Fertigung kontrollierst du Maße, Oberflächen, Passungen und die Funktion beweglicher Teile. Bei Serienproduktion prüfst du laufend Stichproben, bei Einzelstücken oft jedes Teil sehr genau. Fehler früh zu entdecken ist wichtig, weil Nacharbeit später deutlich mehr Zeit kostet oder ein ganzes Bauteil unbrauchbar machen kann.

  • Arbeitsergebnisse dokumentieren und beurteilen

    Du hältst technische Daten zum Arbeitsablauf und zu den Ergebnissen fest, etwa Einstellungen, Materialeinsatz, Abweichungen oder Qualitätsbefunde. Diese Dokumentation hilft dabei, Produktionen nachvollziehbar zu machen und spätere Aufträge effizienter vorzubereiten. Gerade in größeren Betrieben ist das ein wichtiger Teil der Produktionssteuerung.

  • Restmaterial verwerten und entsorgen

    In der Fertigung fallen Verschnitt, Holzreste, Staub, Verpackungen und verbrauchte Hilfsstoffe an. Du trennst verwertbare Reststoffe, führst Materialien dem Recycling zu und entsorgst problematische Stoffe fachgerecht. Das ist nicht nur eine Frage der Ordnung, sondern auch von Kosten, Umweltvorgaben und Arbeitssicherheit.

  • Kundinnen und Kunden zu Lösungen beraten

    Je nach Betrieb besprichst du mit Kundinnen und Kunden Material, Gestaltung und Ausführung von Möbeln oder Innenausbauteilen. Du erklärst Unterschiede zwischen Holzarten, Oberflächen oder Beschlägen und passt Entwürfe an konkrete Wünsche an. Im Produktionsschwerpunkt ist Beratung zwar nicht immer Hauptaufgabe, sie gehört aber bei Maßanfertigungen und Sonderlösungen oft dazu.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Wo du diesem Beruf begegnest

Der Arbeitsort hängt stark davon ab, ob du in einem kleineren Tischlereibetrieb oder in einem größeren Industriebetrieb arbeitest.

  • 🪚 Werkstätten in Tischlereibetrieben, wo Einzelstücke und Maßanfertigungen entstehen
  • 🏭 Produktionshallen der Möbelindustrie mit stärker getakteten Abläufen und mehreren Maschinenlinien
  • 🖥️ Planungsbüros oder Arbeitsplätze mit CAD, an denen Zeichnungen und Fertigungsdaten vorbereitet werden
  • 🏠 Kundentermine oder Baustellen, wenn Teile eingebaut, angepasst oder abgestimmt werden

Typische Umgebungsmerkmale

  • Werkstatt und Produktionshalle
  • Arbeit mit CAD und Maschinensoftware
  • Möbelindustrie und Holzverarbeitung
  • Arbeit im Team mit Fachkräften
  • Lärm durch Maschinen
  • Holzstaub und Reinigungsaufwand
  • Teilweise auf Baustellen oder vor Ort
  • Schutzbrille, Mund- und Gehörschutz

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: nicht mehr nur mitarbeiten, sondern Abläufe tragen

Der erste große Schritt nach der Lehre ist oft, dass du nicht mehr nur einzelne Arbeiten übernimmst, sondern für einen ganzen Fertigungsabschnitt mitverantwortlich bist. Du richtest Maschinen selbst ein, entscheidest bei kleineren Problemen eigenständig und wirst zur Person, die erkennt, warum ein Teil nicht passt oder warum ein Ablauf stockt. In vielen Betrieben entwickelt sich genau daraus der nächste Karriereschritt: erst sichere Fachkraft, dann Ansprechperson für bestimmte Maschinen, Werkstoffe oder Produktgruppen. Wenn du im Produktionsschwerpunkt gut bist, wirst du nicht nur an deiner Handarbeit gemessen, sondern daran, ob mit dir die Fertigung verlässlich läuft. Das ist ein stillerer, aber sehr echter Aufstieg: mehr Verantwortung, mehr Überblick, mehr Einfluss auf das Ergebnis.

Typische Richtungen im Betrieb

Diese Wege sind in diesem Lehrberuf besonders naheliegend, wenn du nach einigen Jahren Erfahrung mehr Verantwortung übernehmen willst.

  • 🧩 Fachkraft für bestimmte CNC-Maschinen oder Bearbeitungszentren werden und bei schwierigen Einstellungen die erste Ansprechperson sein
  • 📋 In die Arbeitsvorbereitung wechseln und Fertigungsabläufe, Materialeinsatz und Reihenfolgen planen
  • 👷 Als VorarbeiterIn ein Team in Werkstatt oder Produktion koordinieren und auf Termine, Qualität und Sicherheit achten
  • 🏭 Richtung WerkmeisterIn oder ProduktionsleiterIn weitergehen und ganze Produktionsbereiche organisieren

Spezialisieren statt nur aufsteigen

Nicht jeder will später Personal führen, und das muss auch nicht dein Ziel sein. In diesem Beruf kannst du fachlich sehr tief werden: etwa bei Möbeln und Küchen, Fenstern und Türen, Innenausbau, Stiegenbau, Oberflächenbehandlung oder Furnierarbeiten. Ein anderer Weg führt stärker in Technik und Automation, also zu CNC-Technik, Werkzeugmaschinen, Fertigungsautomation oder CIM-Technik. Dazu kommen Felder wie Produktentwicklung, Design, Planung und Konstruktion oder auch Restaurierung und historische Holzbearbeitungstechniken. Wer sich spezialisiert, wird oft genau für jene Arbeiten geholt, bei denen Erfahrung und ein sicherer Blick wichtiger sind als bloßes Abarbeiten.

Weiterbildungen, die wirklich etwas verändern

Für TischlereitechnikerInnen sind vor allem diese österreichischen Weiterbildungswege aus den Quellen wichtig, weil sie entweder deine technische Tiefe oder deinen formalen Abschluss deutlich erweitern.

  • 🖥️ CAD- und CNC-Kurse beim BFI oder WIFI, wenn du stärker in digitale Planung und Maschinentechnik hineinwillst
  • 🪵 Fachkurse zu Holzstiegenbau, Möbel- und Innenausbau, Oberflächenbehandlung oder Restaurieren beim BFI oder WIFI
  • 🏫 Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung in Graz oder Meisterschule für Tischler in Pöchlarn und Hallstatt, wenn du fachlich und organisatorisch deutlich höher hinauswillst
  • 🏭 Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik in Kuchl oder Übelbach, wenn du stärker in Richtung Technik, Führung und Produktionsverantwortung gehen möchtest
  • 🎓 Berufsreifeprüfung, teilweise schon über die Lehrabschlussprüfung angebahnt, wenn du dir den Weg zur Matura und damit zu weiterem Studium öffnen willst
  • 📐 Aufbaulehrgang oder Kolleg für Holztechnik beziehungsweise Innenarchitektur und Holztechnik in Mödling, Villach oder Linz, wenn du nach der Matura oder mit Reifeprüfung in Richtung höhere technische Ausbildung weitergehen willst

Wenn du später die Fertigung lenken willst

Mit Erfahrung und Weiterbildung kannst du in Rollen kommen, in denen du weniger selbst fräst oder schleifst und stärker planst, einteilst und entscheidest. Als ArbeitsvorbereiterIn legst du fest, wie ein Auftrag wirtschaftlich produziert werden kann, welche Materialien gebraucht werden und welche Maschine wann läuft. Als WerkmeisterIn oder ProduktionsleiterIn geht es noch stärker um Qualität, Termine, Personaleinsatz, Störungsmanagement und die Frage, welche Technik sich für den Betrieb lohnt. Das ist ein guter Weg für Menschen, die nicht nur gern etwas herstellen, sondern Produktionsabläufe wirklich verstehen und verbessern wollen. Der Beruf ist genau deshalb als vierjährige Lehre angelegt: damit du auf solche Aufgaben vorbereitet bist.

Eine eigene Tischlerei oder ein kleiner Spezialbetrieb

Selbstständigkeit ist in diesem Beruf ein realistischer Weg, aber meist nicht direkt nach der Lehre, sondern nach einigen Jahren Praxis. Mit Befähigungsnachweis kannst du dich in reglementierten Gewerben wie TischlerIn, ModellbauerIn, BootbauerIn, BinderIn, DrechslerIn oder Holzbau-MeisterIn selbstständig machen; dazu kommen freie Gewerbe wie Zusammenbau von Möbelbausätzen, WagnerIn oder die Erzeugung bestimmter kunstgewerblicher Gegenstände. Das kann sehr unterschiedliche Formen annehmen: eine kleine Werkstatt für Maßmöbel, ein Betrieb für Innenausbau, ein Spezialangebot für Küchen, Fenster und Türen oder ein Nischenbetrieb mit starkem Fokus auf handwerkliche Oberflächen, Restaurierung oder Sonderanfertigungen. Wer unternehmerisch denkt, kann später nicht nur Produkte herstellen, sondern auch den Stil, die Qualität und die Arbeitsweise des eigenen Betriebs selbst prägen.

Wusstest du?

Dieser Lehrberuf schließt bewusst die Lücke zwischen klassischer Tischlerlehre und höherer technischer Ausbildung. Genau deshalb kannst du später sowohl sehr handwerklich arbeiten als auch in technische, planerische und organisatorische Rollen hineinwachsen.

Der bodenständige Weg ist genauso ein guter Weg

Du musst aus diesem Beruf nicht zwangsläufig eine Chefkarriere machen, damit er sich lohnt. Viele bleiben bewusst in der praktischen Fertigung, werden auf bestimmten Maschinen oder bei bestimmten Produkten sehr sicher und sind im Betrieb unverzichtbare Fachkräfte. Das kann ein gutes Berufsleben sein: geregelte Arbeitszeiten, ein klares handwerkliches Ergebnis am Ende des Tages und ein Können, das man über Jahre sichtbar verfeinert. Gerade weil in Österreich die Arbeitsmarktlage in diesem Schwerpunkt gut ist, kann der Beruf auch einfach ein stabiles Fundament sein, auf dem du dein Leben aufbaust — mit Feierabend, Familie, Hobbys und dem Wissen, etwas Dauerhaftes hergestellt zu haben.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
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  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

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