Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

?

ReprografIn

Als ReprografIn bereitest du Druckdaten und Vorlagen so auf, dass daraus saubere Kopien, Pläne, Plakate, Broschüren oder andere Druckerzeugnisse entstehen. Du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Bildschirm und Maschine: Du prüfst Dateien, bearbeitest Bilder und Layouts, wählst Papier oder Folien aus und steuerst anschließend Kopierer, Plotter oder Digitaldrucksysteme.

  • 3 Jahre
  • Berufsschule Linz

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 773€ 700 – € 845
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.084€ 1.054 – € 1.113
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.534€ 1.489 – € 1.579

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Organisierte und Denker:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

„ReprografInnen gestalten nicht nur am Bildschirm – sie bringen Daten bis zum fertigen Druckprodukt selbst durch den ganzen Produktionsweg.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Sicherer Umgang mit DTP- und Bildbearbeitungsprogrammen
  • Gefühl für Farben und Farbräume
  • Technisches Verständnis für Druck- und Kopiergeräte
  • Beurteilungsvermögen bei Vorlagen und Dateien
  • Gutes Sehvermögen

Typische Aufgaben

mehr
  • Vorlagen und Druckdaten prüfen
  • Layouts und Satz aufbereiten
  • Bilder scannen und bearbeiten
  • Grafiken plotten und vektorisieren
  • Digital- und Offsetdruck ausführen
  • Pläne und Großformate ausgeben

Arbeitsumgebung

mehr
  • häufig in Copyshops
  • auch in Druckereien und Reprostudios
  • viel Bildschirmarbeit
  • Maschinen laufend einstellen
  • direkter Kundenkontakt
  • Geräusch von Druck- und Kopiergeräten
  • Papierstaub und laufende Ordnung
  • Zeitdruck bei Abgabeterminen

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre arbeitest du meist zuerst als Fachkraft in einem Copyshop, reprografischen Betrieb oder in einer Druckerei und übernimmst dort eigene Aufträge von der Datenübernahme bis zur fertigen Ausgabe. Mit Berufserfahrung entwickeln sich vor allem zwei Richtungen: tiefer in Druckvorstufe, Drucktechnik oder Mediendesign hineingehen – oder in größeren Betrieben mehr Verantwortung für Organisation, Geräte und Kundenaufträge übernehmen. Wer unternehmerisch denkt, kann später auch ein eigenes Copyshop- oder Druckangebot aufbauen; daneben gibt es noch weitere Wege über Weiterbildung und Zusatzqualifikationen.

Lehrstellen als ReprografIn in deiner Nähe

Wo suchst du? Dann siehst du die Lehrstellen in deiner Umgebung.

Andere Berufe entdecken

Im Detail

Anforderungen

In diesem Beruf brauchst du eine Mischung aus sicherem Arbeiten am Computer, gutem Blick für Schrift, Farbe und Bildqualität sowie technischem Verständnis für Geräte und Druckprozesse. Weil viele Aufträge direkt von Kunden kommen und oft unter Zeitdruck fertig werden müssen, sind auch ruhiges Organisieren, sauberes Arbeiten und ein freundlicher Umgang wichtig.

Achtung

Unterschätzt wird oft, wie stark gutes Sehen in diesem Beruf zählt. Farbabweichungen, unscharfe Kanten oder feine Satzfehler erkennst du nur, wenn du genau hinsiehst – und genau davon hängt die Qualität des Endprodukts ab.

Was hier wirklich zusammenkommen muss

ReprografInnen brauchen nicht nur ein bisschen Computerwissen und ein bisschen Technikverständnis, sondern beides gleichzeitig. Du musst am Bildschirm beurteilen können, ob Daten druckbar sind, und danach an echten Geräten nachvollziehen, warum ein Ergebnis vielleicht trotzdem nicht passt. Dazu kommt Kundenkontakt: Gerade in kleineren Betrieben bekommst du oft keine vollständig vorbereiteten Unterlagen, sondern musst mitdenken, nachfragen und eine praktikable Lösung finden. Wer nur gestalten will, aber Maschinen nicht mag, wird sich schwertun. Wer nur Geräte bedienen will, aber kein Auge für Schrift, Farbe und Layout hat, ebenfalls.

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Sicherer Umgang mit DTP- und Bildbearbeitungsprogrammenhoch
  • Gefühl für Farben und Farbräumehoch
  • Typografisches Verständnismittel
  • Gestalterische Fähigkeit für Layout und Composingmittel
  • Technisches Verständnis für Druck- und Kopiergerätehoch
  • Kenntnisse zu Papier Karton und Folienmittel
  • Grundverständnis für Mechanik Pneumatik Elektrik und Optikmittel
  • Anwendung digitaler Toolshoch
  • Kaufmännisches Verständnismittel

Sozialkompetenz

  • Kommunikationsfähigkeit mit Kundschaftmittel
  • Kundenorientierung im Auftragsgesprächmittel
  • Teamfähigkeit im Produktionsablaufmittel
  • Freundliches Auftretenmittel

Selbstkompetenz

  • Selbstständiges Arbeitenhoch
  • Aufmerksamkeit bei der Qualitätskontrollehoch
  • Beurteilungsvermögen bei Vorlagen und Dateienhoch
  • Flexibilität bei wechselnden Kundenwünschenmittel
  • Lernbereitschaft für neue Technikhoch
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
  • Verantwortungsbewusstseinmittel

Methodenkompetenz

  • Systematische Arbeitsweisehoch
  • Kreativität innerhalb technischer Vorgabenmittel

Koerperlich

  • Handgeschicklichkeit beim Einstellen von Gerätenmittel
  • Fingerfertigkeit bei Computerarbeitmittel
  • Auge-Hand-Koordinationmittel
  • Gutes Sehvermögenhoch
  • Gute körperliche Verfassungmittel
  • Greifen und Weiterreichen von Materialmittel

Allgemein

  • Psychische Ausdauer bei Termindruckhoch
  • Schriftliche Sprachfertigkeitmittel
  • Gepflegtes Erscheinungsbildniedrig
  • Umweltbewusstsein beim Materialeinsatzmittel

Im Detail

Aufgaben

Der Kern des Berufs ist die technische und gestalterische Aufbereitung von Vorlagen für Druck und Vervielfältigung. Ein typischer Arbeitstag wechselt zwischen Bildschirmarbeit, Maschinenbedienung und Weiterverarbeitung: Du prüfst Daten, bereitest sie für das passende Verfahren vor und sorgst dafür, dass das Ergebnis auf Papier, Karton oder Folie genau so herauskommt, wie es gebraucht wird.

Besonderheit

Reprografie ist kein reiner Grafikjob und kein reiner Maschinenjob. Typisch für den Beruf ist genau diese Verbindung: Du musst Dateien verstehen, sie gestalterisch und technisch vorbereiten und danach auch selbst auf den passenden Geräten sauber ausgeben.

Alle Aufgaben

  • Vorlagen und Druckdaten prüfen

    Du übernimmst Dateien, Pläne, Texte oder Bildvorlagen von Kunden und kontrollierst, ob sie technisch brauchbar sind. Dabei achtest du auf Auflösung, Dateiformat, Schriften, Farben, Beschnitt und darauf, ob das Material überhaupt im gewünschten Verfahren gedruckt oder kopiert werden kann. Fehler müssen vor der Produktion erkannt werden, weil sie sich später auf jedem Exemplar wiederholen würden.

  • Dateien konvertieren und archivieren

    Viele Aufträge kommen in unterschiedlichen Dateitypen an und müssen für Geräte oder Programme passend umgewandelt werden. Du transferierst, konvertierst, komprimierst, sicherst und archivierst Daten so, dass sie später wieder auffindbar und korrekt ausgabefähig sind. Dazu gehört auch, Fremddaten zu übernehmen, ohne dass Schriften, Farben oder Bildinhalte verloren gehen.

  • Layouts und Satz aufbereiten

    Im Desktop Publishing setzt du Text, Bilder und grafische Elemente zu druckfertigen Seiten zusammen. Du arbeitest mit Typografie, wählst Schriften passend aus und ordnest Inhalte so an, dass Prospekte, Plakate oder Broschüren lesbar und sauber aufgebaut sind. Dabei geht es nicht um freies Kunstgestalten, sondern um präzise technische und gestalterische Umsetzung für die spätere Ausgabe.

  • Bilder scannen und bearbeiten

    Analoge Vorlagen werden digitalisiert, damit sie weiterverarbeitet oder vervielfältigt werden können. Du scannst Fotos, Zeichnungen oder Dokumente, korrigierst Helligkeit, Kontrast und Farben und bereitest die Bilddaten für den Druck vor. Wenn die Vorlage beschädigt, unscharf oder farblich problematisch ist, musst du entscheiden, was noch verbessert werden kann und was nicht.

  • Grafiken plotten und vektorisieren

    Für technische Zeichnungen, großformatige Ausgaben oder klare Liniengrafiken bereitest du Daten speziell für Plotter auf. Beim Vektorisieren werden Vorlagen so umgewandelt, dass Linien und Formen verlustarm skaliert und sauber ausgegeben werden können. Das ist besonders wichtig bei Plänen, Beschriftungen oder Grafiken, die in verschiedenen Größen benötigt werden.

  • Vorlagen montieren und composen

    Du setzt einzelne Text-, Bild- oder Grafikelemente zu einer fertigen Vorlage zusammen. Diese Montage- und Composing-Arbeiten sorgen dafür, dass alle Bestandteile exakt positioniert sind und das Endprodukt technisch stimmt. Gerade bei komplexeren Drucksachen ist sauberes Zusammensetzen entscheidend, damit beim Drucken nichts verrutscht oder abgeschnitten wird.

  • Trägermaterialien passend auswählen

    Nicht jede Vorlage gehört auf dasselbe Material. Du entscheidest, ob Papier, Karton oder Folie geeignet ist, wählst Formate und bei Papier auch die richtige Grammatur und achtest auf Lagerung, Luftfeuchtigkeit und Klimatisierung. Diese Auswahl beeinflusst, wie Farben wirken, wie das Material durch die Maschine läuft und ob sich das Produkt später gut falzen oder binden lässt.

  • Digital- und Offsetdruck ausführen

    Je nach Auftrag setzt du unterschiedliche Drucktechniken ein, etwa Digitaldruck oder Kleinoffset. Du richtest Maschinen ein, kontrollierst den Drucklauf und achtest darauf, dass Farben, Schärfe und Passung stimmen. Schon kleine Abweichungen können bei Serienproduktionen große Mengen Ausschuss verursachen.

  • Kopier- und Vervielfältigungsverfahren anwenden

    Ein wichtiger Teil des Berufs ist das Herstellen von Kopien und Mehrfachausgaben mit verschiedenen Verfahren. Dazu gehören klassische Kopierverfahren wie Xerografie, aber auch Plandruck, Plankopieren oder andere reprografische Vervielfältigungen. Je nach Auftrag arbeitest du mit Schwarz-Weiß- oder Farbgeräten, Hochleistungskopierern oder Großflächenkopierern.

  • Pläne und Großformate ausgeben

    Bei Bauplänen, technischen Unterlagen oder großformatigen Präsentationen kommt es auf Maßhaltigkeit und Lesbarkeit an. Du gibst Pläne auf Großformatgeräten aus, kontrollierst Linien, Maßangaben und Kontraste und stellst sicher, dass auch große Formate sauber transportiert und weiterverarbeitet werden. Hier zählt Genauigkeit mehr als bloße Geschwindigkeit.

  • Druckprodukte schneiden falzen binden

    Nach dem Drucken ist der Auftrag oft noch nicht fertig. Du schneidest Bögen auf Endformat, falzt Drucksorten, sortierst Sätze oder bindest Unterlagen mit passenden Bindegeräten. Erst durch diese Weiterverarbeitung wird aus einem Ausdruck ein benutzbares Produkt wie eine Broschüre, ein Plansatz oder eine gebundene Dokumentation.

  • Maschinen einstellen warten kontrollieren

    Du bedienst nicht nur Geräte, sondern hältst sie auch funktionsfähig. Dazu gehört das Einstellen von Kopierern, Plottern, Druckmaschinen und Weiterverarbeitungsgeräten sowie das Kontrollieren von Verschleiß, Toner, Farben oder Papierlauf. Dafür brauchst du Grundverständnis in Mechanik, Pneumatik, Elektrik und Optik, weil Störungen oft direkt im Arbeitsprozess erkannt werden müssen.

  • Kundenaufträge beraten und abwickeln

    Viele ReprografInnen übernehmen Aufträge direkt von Kunden und klären gleich zu Beginn, was genau gebraucht wird. Du berätst zu Format, Auflage, Material, Farbigkeit und technischer Umsetzbarkeit und organisierst danach die Durchführung bis zum fertigen Produkt. Gerade in Copyshops oder kleineren Betrieben bist du oft für Planung, Ausführung und Ausgabe selbst verantwortlich.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Wo ReprografInnen typischerweise arbeiten

Das Berufsfeld ist klein, die Einsatzorte sind aber klar umrissen.

  • 📍 Copyshops mit direktem Kundenverkehr und vielen kurzfristigen Aufträgen
  • 🏭 Reprografische Gewerbebetriebe für Digitaldruck, Großformat- oder Plandruck
  • 📰 Druckereien, Verlags- und Zeitungsdruckereien mit enger Anbindung an die Produktion
  • 🏢 Hausdruckereien größerer Unternehmen, die interne Unterlagen und Drucksorten herstellen
  • 🧷 Repro- und Montagestudios, in denen Vorlagen, Layouts und Druckdaten technisch aufbereitet werden

Selten

Dieser Lehrberuf wird in Österreich nur sehr selten ausgebildet. Lehrstellen sind knapp und konzentrieren sich stark auf wenige Betriebe, zuletzt vor allem in Wien.

Typische Umgebungsmerkmale

  • häufig in Copyshops
  • auch in Druckereien und Reprostudios
  • viel Bildschirmarbeit
  • Maschinen laufend einstellen
  • direkter Kundenkontakt
  • Geräusch von Druck- und Kopiergeräten
  • Papierstaub und laufende Ordnung
  • Zeitdruck bei Abgabeterminen

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: vom Mitlaufen zum eigenen Auftrag

Der erste große Schritt nach der Lehrzeit ist, dass du Aufträge nicht mehr nur mitbearbeitest, sondern selbstständig übernimmst. Dann entscheidest du, ob eine Datei so gedruckt werden kann, welches Material sinnvoll ist und in welcher Reihenfolge der Auftrag durch Scanner, Plotter, Drucksystem und Weiterverarbeitung läuft. Gerade in kleinen Betrieben ist das ein spürbarer Unterschied: Du bist nicht nur an einem Teilstück beteiligt, sondern oft die Person, die den ganzen Auftrag zusammenhält. Das kann sehr direkt sein – morgens ein Kunde mit unsauberen Daten, mittags Nachbearbeitung am Bildschirm, am Nachmittag Druck, Schnitt und Bindung, am Abend Übergabe. Wer gern sieht, was am Ende konkret in der Hand liegt, merkt in dieser Phase oft erst richtig, wie viel Verantwortung in dem Beruf steckt.

Wohin du dich fachlich spezialisieren kannst

Mit Erfahrung und Weiterbildung entstehen vor allem diese Richtungen, die in diesem Beruf nah am tatsächlichen Arbeitsalltag liegen.

  • 🖼️ Mediendesign und Medientechnik, wenn du stärker in Layout, Aufbereitung und digitale Produktionsabläufe gehen willst
  • 🖨️ Drucktechnik, wenn dich Maschinen, Ausgabesysteme, Materialverhalten und Produktionssteuerung mehr interessieren
  • 📄 Druckvorstufentechnik, wenn dein Schwerpunkt auf Datenprüfung, Satz, Farbaufbereitung und druckfertigen Vorlagen liegt
  • 🎨 Kunstdruck, wenn du dich auf besonders hochwertige Bild- und Farbwiedergabe spezialisieren möchtest

Weiterbildung, die wirklich etwas verändert

Für ReprografInnen ist Weiterbildung kein netter Zusatz, sondern fast eine Überlebensfrage im Beruf. Gefragt bleiben vor allem Kenntnisse in Layout-Programmen, Bildbearbeitung, Druckvorstufe und digital gesteuerten Abläufen. Laut AMS spielen dabei vor allem Angebote von WIFI und BFI eine Rolle, etwa zu einschlägigen Computerprogrammen, Druckvorstufentechnik oder Grundlagen der elektronischen Regel- und Steuertechnik. Solche Kurse bringen nicht bloß ein Zertifikat: Sie entscheiden mit darüber, ob du nur einfache Standardaufträge erledigst oder auch schwierige Daten, komplexe Ausgabeprobleme und moderne Geräte souverän beherrschst. Zusätzlich kommen in Betrieben oft Einschulungen dazu, wenn neue Maschinen eingeführt werden – häufig direkt durch die Herstellerfirmen.

Mehr Verantwortung im Betrieb übernehmen

In größeren Betrieben sind die Aufstiegschancen besser als in kleinen, weil es dort mehr Spezialisierung und mehr organisatorische Ebenen gibt. Mit Erfahrung kannst du zur Ansprechperson für schwierigere Aufträge werden, neue Mitarbeitende einschulen oder die Abstimmung mit Drucktechnik und Gestaltung übernehmen. Wenn du dich weiterqualifizierst – etwa über Werkmeisterschule, Meisterprüfung oder Ausbilderprüfung, sofern für deinen Weg relevant – verschiebt sich deine Rolle stärker in Richtung Planung, Qualitätssicherung und Anleitung anderer. Dann geht es weniger darum, jeden Ausdruck selbst zu machen, sondern eher darum, dass Aufträge wirtschaftlich, termingerecht und technisch sauber laufen.

Ein eigener Copyshop oder ein kleines Druckangebot

Für manche ist das attraktivste Ziel nicht Karriere im Großbetrieb, sondern etwas Eigenes. ReprografInnen können sich selbstständig machen – entweder im reglementierten Gewerbe "Drucker und Druckformenherstellung" mit Befähigungsnachweis oder im freien Gewerbe für die Erzeugung von Kopien mit nicht zur Massenherstellung geeignetem Verfahren, also typischerweise im Copyshop-Bereich. Das kann sehr bodenständig anfangen: ein Standort mit Kopier- und Bindeservice, Planservice für technische Unterlagen, Druck kleiner Auflagen und direkter Beratung. Wenn du zusätzlich stark in Gestaltung bist, kann daraus auch ein Angebot an der Schnittstelle zu Werbeagenturen oder journalistischen Tätigkeiten entstehen. Der unternehmerische Reiz liegt darin, dass du nicht nur ein Produkt herstellst, sondern deinen eigenen Mix aus Service, Technik und Kundenkontakt aufbauen kannst.

Realistisch

Die Beschäftigungsaussichten sind nicht breit wie in großen Standardlehren: Der Beruf ist klein, Lehrstellen sind selten und es gibt Konkurrenz durch nahe Berufe wie Druckvorstufentechnik oder Medienfachkraft. Gerade deshalb lohnt sich für ReprografInnen ein klarer Schwerpunkt – etwa starke Softwarekenntnisse, sichere Druckvorstufe oder routinierter Großformat- und Plandruck.

Der ruhige Weg: ein solides Fach mit sichtbarem Ergebnis

Nicht jeder will Betrieb leiten oder sich selbstständig machen. Auch ohne großen Karrieredrang kann dieser Beruf ein gutes Fundament sein, wenn du gern präzise arbeitest und am Ende des Tages etwas Fertiges vor dir sehen willst. Viele Aufträge sind klar umrissen: Daten übernehmen, technisch sauber aufbereiten, drucken, schneiden, binden, übergeben. Das kann zufrieden machen, weil Erfolg hier sehr konkret ist – entweder der Plansatz stimmt, die Broschüre ist sauber verarbeitet, das Plakat sieht gut aus, oder eben nicht. Wer einen Beruf sucht, in dem Computerarbeit nicht im Digitalen hängen bleibt, sondern in ein greifbares Produkt mündet, kann darin langfristig einen stimmigen Arbeitsalltag finden.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
  • Betriebe bewerben sich bei dir.
  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

Kostenlos und jederzeit löschbar.

Alle Lehrberufe von A bis Z

Geht nur in der App

Erstelle dein kostenloses Profil.

Kostenloses Profil erstellen

Schon dabei? Anmelden · Kostenlos, jederzeit löschbar

Junik laden

Kostenlos für iPhone und Android oder direkt im Browser.

Am Rechner? Scann den Code, dann hast du die App am Telefon.