Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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Medienfachkraft - Webdesign

Als Medienfachkraft im Schwerpunkt Webdesign planst, gestaltest und betreust du Websites für Unternehmen oder Institutionen. Du verbindest Gestaltung, technische Umsetzung und Kundenarbeit: Es geht nicht nur darum, dass eine Seite gut aussieht, sondern auch auf verschiedenen Geräten funktioniert, zur Corporate Identity passt und von Nutzerinnen und Nutzern gut bedient werden kann.

  • 3 Jahre
  • Berufsschule St. Veit/Glan

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 844€ 700 – € 960
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.125€ 1.054 – € 1.210
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.425€ 1.273 – € 1.578

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Gestalter:in und Denker:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

„Hier gestaltest du nicht einfach „schöne Bilder“, sondern baust digitale Oberflächen, die sichtbar, benutzbar, auffindbar und markengerecht sein müssen.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Anwendung generativer KI und von KI-Assistenzsystemen
  • Datensicherheit und Datenschutz beachten
  • Gefühl für Farben und Formen
  • Gestalterische Fähigkeit
  • Lernbereitschaft

Typische Aufgaben

mehr
  • Interaktive Prototypen und Clickdummies erstellen
  • Screendesigns für Webseiten gestalten
  • Barrierefreie Gestaltung berücksichtigen
  • Frontend in Websystemen umsetzen
  • Webseiten für Geräte und Browser optimieren

Arbeitsumgebung

mehr
  • Arbeit am Computerarbeitsplatz
  • Büro und Besprechungsräume
  • Laufender Kontakt mit Kundinnen und Teams
  • Onlinemeetings und digitale Abstimmung
  • Projektarbeit mit Web- und Grafiktools
  • Mehrarbeit vor Abgabeterminen
  • Zeitdruck durch Deadlines

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre steigst du meist in Web-, Multimedia- oder Werbeagenturen ein und übernimmst mit wachsender Erfahrung eigenständig ganze Website-Projekte oder bestimmte Schwerpunkte wie CMS-Umsetzung, Screendesign oder Weboptimierung. Häufige Wege führen in Richtungen wie Webdesign, Webmaster, Content Management, Social Media, Marketing oder App-Entwicklung; mit Praxis kannst du dich auch auf E-Commerce, Web-Marketing, Web-Tracking, Suchmaschinenoptimierung oder Mobile Publishing spezialisieren. Ein weiterer realistischer Weg ist die Selbstständigkeit – viele in diesem Bereich arbeiten später für eigene Kundinnen und Kunden.

Lehrstellen als Medienfachkraft - Webdesign in deiner Nähe

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Im Detail

Anforderungen

In diesem Beruf passt du gut hinein, wenn du Gestaltung nicht nur als Geschmackssache siehst, sondern als planbare Wirkung auf dem Bildschirm. Du brauchst die Bereitschaft, dich laufend in neue Tools, Webstandards und Systeme einzuarbeiten, und musst gleichzeitig mit Kundinnen, Kollegen und engen Deadlines umgehen können. Wer nur zeichnen oder nur programmieren will, greift zu kurz – gefragt ist das Zusammenspiel aus visuellem Gespür, technischem Verständnis und strukturierter Projektarbeit.

Oft unterschätzt

Viele unterschätzen, wie technisch dieser Beruf ist. Ohne Interesse an Websystemen, Daten, Browserdarstellung und laufend neuen digitalen Werkzeugen bleibt man schnell bei bloß dekorativen Entwürfen hängen.

Was dich im Alltag besonders fordert

Diese Punkte prägen den Beruf stärker, als man von außen oft vermutet:

  • 💡 Gestaltung so planen, dass eine Website nicht nur gut aussieht, sondern auch navigierbar und markengerecht bleibt
  • 🔐 Mit Daten, Redaktionszugängen und Analysewerkzeugen verantwortungsvoll umgehen
  • 🧠 Über längere Zeit konzentriert an Details wie Abständen, Buttons, Kontrasten und Browserdarstellung arbeiten
  • 🔄 Neue Tools, CMS-Funktionen, KI-Hilfen und Webstandards laufend dazulernen

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Anwendung digitaler Toolshoch
  • Anwendung generativer KI und von KI-Assistenzsystemenmittel
  • Datensicherheit und Datenschutz beachtenhoch
  • Gefühl für Farben und Formenhoch
  • Gestalterische Fähigkeithoch
  • Gute Beobachtungsgabemittel
  • Gute Deutschkenntnissemittel
  • Kaufmännisches Verständnismittel
  • Präsentationsfähigkeitmittel

Sozialkompetenz

  • Kommunikationsfähigkeithoch
  • Kundinnenorientierunghoch
  • Argumentationsfähigkeit und Überzeugungsfähigkeitmittel
  • Kompromissbereitschaftmittel
  • Aufgeschlossenheitmittel

Selbstkompetenz

  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Selbstständiges Arbeitenhoch
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinmittel
  • Lernbereitschafthoch
  • Aufmerksamkeitmittel
  • Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschafthoch
  • Selbstvertrauen und Selbstbewusstseinmittel
  • Verschwiegenheit und Diskretionmittel
  • Konzentrationsfähigkeithoch

Methodenkompetenz

  • Informationsrecherche und Wissensmanagementmittel
  • Kreativitäthoch
  • Planungsfähigkeithoch
  • Systematische Arbeitsweisehoch
  • Umgang mit sozialen Medienmittel

Allgemein

  • Gepflegtes Erscheinungsbildniedrig

Im Detail

Aufgaben

Der Kern des Berufs ist, aus Ideen und Anforderungen eine funktionierende Webpräsenz zu machen. Ein typischer Arbeitstag besteht aus Abstimmungen mit Kundinnen und Kunden, gestalterischer Arbeit am Screendesign, technischer Umsetzung in Websystemen und laufender Verbesserung anhand von Nutzungsdaten. Du arbeitest dabei genau an der Schnittstelle zwischen Design, Inhalt und digitaler Technik.

Wichtig

Webdesign in dieser Lehre bedeutet mehr als Oberflächen hübsch zu machen: Du denkst Zielgruppen, Markenauftritt, Barrierefreiheit, technische Systeme und spätere Pflege der Inhalte immer zusammen.

Alle Aufgaben

  • Kundenwünsche und Rahmenbedingungen klären

    Am Anfang eines Webprojekts besprichst du mit den Auftraggeberinnen und Auftraggebern, was die Website leisten soll, wen sie ansprechen soll und welche Inhalte wichtig sind. Du fragst nach vorhandenen Logos, Farbwelten, Bildmaterial und nach Vorgaben wie Corporate Identity oder Corporate Design Manual. Dabei geht es nicht nur um Geschmack, sondern um klare Ziele: etwa informieren, verkaufen, Termine ermöglichen oder eine Marke sichtbar machen.

  • Zielgruppen und bestehende Vorgaben analysieren

    Bevor du mit dem Entwurf beginnst, prüfst du, für welche Nutzergruppen die Website gedacht ist und welche Erwartungen diese an Aufbau und Bedienung haben. Du schaust dir an, ob bereits andere Medienprodukte, bestehende Webseiten oder Markenrichtlinien vorhanden sind, an die du anknüpfen musst. Diese Analyse entscheidet mit darüber, wie die Navigation, Bildsprache und Seitengliederung später aussehen.

  • Webkonzepte und Projektabläufe entwickeln

    Aus den gesammelten Informationen machst du ein Umsetzungskonzept. Du legst fest, welche Seiten gebraucht werden, wie Inhalte gegliedert sind, wie der Ablauf des Projekts aussieht und welche Schritte zuerst erledigt werden müssen. Dazu gehört auch, Kosten abzuschätzen und den Aufwand für Gestaltung, technische Einrichtung und laufende Anpassungen realistisch einzuordnen.

  • Interaktive Prototypen und Clickdummies erstellen

    Bevor die endgültige Website gebaut wird, entwickelst du erste Prototypen, damit Kundinnen und Kunden die spätere Seite ausprobieren können. Solche Clickdummies zeigen zum Beispiel, wie Nutzer durch Menüs, Buttons und Unterseiten geführt werden. So lassen sich Strukturfehler oder unklare Wege früh erkennen, bevor viel Zeit in die fertige Umsetzung fließt.

  • Screendesigns für Webseiten gestalten

    Du entwirfst die sichtbare Oberfläche der Website und entscheidest, wie Farben, Formen, Abstände, Kontraste und Weißraum zusammenwirken. Dabei setzt du das Design so um, dass es zur Marke passt und Informationen klar lesbar bleiben. Gerade bei Startseiten, Landingpages oder Shopansichten kommt es darauf an, Blickführung und Schwerpunkte bewusst zu setzen.

  • Barrierefreie Gestaltung berücksichtigen

    Bei der Webgestaltung achtest du darauf, dass Inhalte möglichst für viele Menschen nutzbar sind, auch wenn sie zum Beispiel schlecht sehen oder nur mit Tastatur navigieren. Das betrifft Farbkontraste, verständliche Struktur, gut erkennbare Buttons und eine saubere Anordnung von Inhalten. Barrierefreiheit ist kein Zusatz am Ende, sondern muss schon beim Entwurf mitgedacht werden.

  • Frontend in Websystemen umsetzen

    Auf Basis des Entwurfs gestaltest du die Nutzeroberfläche in Content-Management-Systemen, Shopsystemen oder Baukastensystemen. Du arbeitest dabei mit Webentwicklungstools und setzt Layouts, Seitenelemente und Navigationsstrukturen im System um. Je nach Projekt passt du Vorlagen an, integrierst Erweiterungen oder entwickelst Teile mit HTML, CSS und weiteren Webtechnologien weiter.

  • Backend und Redaktionssystem einrichten

    Neben der sichtbaren Oberfläche richtest du auch das Redaktionssystem so ein, dass Inhalte später gepflegt werden können. Du strukturierst Seitenbereiche, Eingabefelder, Kategorien oder Datenbankanbindungen und sorgst dafür, dass Texte, Bilder oder Produkte sauber verwaltet werden. Das ist wichtig, damit die Website im Alltag nicht nur gut aussieht, sondern auch praktikabel betreut werden kann.

  • Webseiten für Geräte und Browser optimieren

    Eine Website muss auf verschiedenen Bildschirmgrößen und in gängigen Browsern funktionieren. Deshalb prüfst du, wie sich Layout, Navigation, Bilder und Schriften auf Smartphone, Tablet und Desktop verhalten, und passt die Gestaltung entsprechend an. Ziel ist, dass die Seite überall stimmig aussieht und bedienbar bleibt.

  • Medieninhalte recherchieren und einbinden

    Du beschaffst oder erstellst Texte, Bilder, Grafiken, Videos oder Audioelemente und bereitest sie für die Website auf. Mit Bild- und Videobearbeitungssoftware passt du Formate, Größen und Qualität an, damit Inhalte technisch sinnvoll und optisch passend eingebaut werden können. Dabei achtest du darauf, dass die Medien zur Zielgruppe und zum Gesamtauftritt der Website passen.

  • Suchmaschinenrelevanz und Webtracking umsetzen

    Damit eine Website gefunden wird und ihre Wirkung überprüfbar ist, berücksichtigst du Suchmaschinenoptimierung und richtest Analysewerkzeuge ein. Du beobachtest zum Beispiel Klick-, Verweil- oder Downloadraten und leitest daraus ab, welche Seiten verbessert werden sollten. So wird die Website nicht nur veröffentlicht, sondern Schritt für Schritt weiterentwickelt.

  • Mit Spezialistinnen und Spezialisten abstimmen

    Je nach Auftrag arbeitest du mit Programmiererinnen, App-Entwicklern, UX-Designerinnen, Grafikerinnen, Content Managern oder Multimedia-Fachleuten zusammen. Du stimmst Entwürfe, technische Möglichkeiten und Inhalte miteinander ab, damit aus einzelnen Beiträgen eine konsistente Website wird. Besonders bei größeren Projekten gehört diese Abstimmung fix zum Alltag.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Mit wem du typischerweise zusammenarbeitest

Je nach Auftrag sitzt du nicht allein am Projekt, sondern stimmst deine Arbeit mit mehreren Rollen ab:

  • 🖥️ Programmiererinnen und Webentwickler, wenn technische Funktionen umgesetzt oder erweitert werden
  • 🎨 Grafikerinnen, Screen-Designerinnen oder Computer Visualists für Bildsprache und visuelle Details
  • ✍️ Content Manager und Onlineredakteurinnen für Texte, Medieninhalte und laufende Website-Pflege
  • 📱 App-Entwicklerinnen oder UX-Fachleute, wenn ein Projekt über die klassische Website hinausgeht

Achtung

Die körperliche Belastung ist hier meist nicht schweres Heben, sondern langes Sitzen, Bildschirmarbeit und konzentriertes Arbeiten unter Termindruck.

Typische Umgebungsmerkmale

  • Arbeit am Computerarbeitsplatz
  • Büro und Besprechungsräume
  • Laufender Kontakt mit Kundinnen und Teams
  • Onlinemeetings und digitale Abstimmung
  • Projektarbeit mit Web- und Grafiktools
  • Mehrarbeit vor Abgabeterminen
  • Zeitdruck durch Deadlines

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: vom Mitgestalten zum eigenen Webprojekt

In der Lehrzeit arbeitest du oft an Teilaufgaben, bekommst Feedback und setzt Vorgaben im Team um. Nach der Lehre ändert sich das: Du übernimmst eher eigene Seitenbereiche, präsentierst Entwürfe selbst und bist häufiger die Person, die Entscheidungen bei Struktur, Gestaltung und Systemumsetzung vorbereitet. In Agenturen heißt das oft, dass du nicht mehr nur Buttons oder Unterseiten baust, sondern den roten Faden einer ganzen Website mitverantwortest. Mit ein paar Jahren Praxis wächst daraus ein Profil, bei dem Kundinnen sagen: Diese Person kann unser Projekt wirklich führen. Genau dieser Schritt – vom Ausführen zum Mitdenken und Mitverantworten – ist in diesem Beruf der erste große Entwicklungssprung.

Typische Entwicklungsrichtungen im Beruf

Diese Wege bauen direkt auf der Lehre auf und kommen in diesem Feld besonders häufig vor:

  • 🌐 Als Webdesignerin oder Webdesigner komplexere Webauftritte gestalten und visuell verantworten
  • 🛠️ Als Webmaster Websites laufend betreuen, technisch aktuell halten und Inhalte pflegbar organisieren
  • 🛒 In E-Commerce oder E-Business wechseln und stärker an Shops, Produktseiten und digitalen Verkaufsprozessen arbeiten
  • 📊 Sich auf Web-Tracking, Analyse und Suchmaschinenoptimierung spezialisieren und Websites datenbasiert verbessern
  • 📱 In Richtung Mobile Publishing oder App-Entwicklung gehen, wenn dich Nutzung auf mobilen Geräten besonders interessiert
  • 📣 In Web-Kampagnen, Marketing, Social Media oder Content Management wechseln, wenn dich Reichweite und digitale Kommunikation stärker reizen

Wenn du dich fachlich schärfer aufstellen willst

Webdesign ist ein Feld, in dem man mit der Zeit ein erkennbares Spezialgebiet entwickeln kann. Manche werden stark in CMS- und Shopsystemen und sind die Personen, die Unternehmen schnell zu einer gut pflegbaren Website bringen. Andere bauen ein gestalterisches Profil auf und werden für klare Screendesigns, gute Nutzerführung und markengerechte Oberflächen geschätzt. Wieder andere gehen stärker in die Analyse: Sie schauen auf Klickwege, Verweildauer oder Suchmaschinenrelevanz und verbessern Seiten nicht nach Bauchgefühl, sondern auf Basis von Nutzungsdaten. Gerade diese Mischung aus Gestaltung, Systemverständnis und Auswertung macht den Beruf langfristig interessant, weil du dein Profil bewusst in eine Richtung schieben kannst.

Ein eigenes Webdesign-Gewerbe aufbauen

Dieser Beruf eignet sich besonders gut für den Schritt in die Selbstständigkeit, weil viele Kundinnen keine große Agentur brauchen, sondern eine verlässliche Person, die Website, Inhalte und laufende Betreuung zusammen denkt. Möglich ist das zum Beispiel über freie Gewerbe wie Werbeagentur, Multimedia-Agentur oder Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik. Das Spannende daran: Du könntest nicht nur Webseiten gestalten, sondern auch Wartung, Inhaltsbetreuung, kleine Shoplösungen, Relaunches oder Analyse und Optimierung als Paket anbieten. Mit genug Erfahrung kann daraus ein sehr eigenes Arbeitsmodell werden – von der Ein-Personen-Webdesignerin mit lokalen Betrieben als Kunden bis zur kleinen Agentur mit festen Partnern für Text, Grafik, Video oder Programmierung. Wer gern selbst entscheidet, welche Projekte er annimmt und wie er arbeitet, findet hier einen realistischen Weg.

Realistisch

Viele bleiben nicht ihr ganzes Berufsleben nur bei der reinen Gestaltung. Oft verschiebt sich der Schwerpunkt mit der Zeit in Richtung Projektverantwortung, Content, Analyse, E-Commerce oder laufende Betreuung von Websystemen.

Der Weg nach oben: mehr Verantwortung statt nur mehr Gestaltung

Wenn du in einem Betrieb bleibst und Erfahrung sammelst, verändert sich Aufstieg in diesem Beruf meist nicht durch einen einzigen Titel, sondern durch größere Verantwortung. Du präsentierst Konzepte früher im Prozess, schätzt Aufwände besser ein, koordinierst Spezialistinnen und wirst zur Ansprechperson für Kundinnen. Das bedeutet auch: weniger nur am einzelnen Seitenelement feilen und stärker den Gesamtauftrag im Blick behalten. In größeren Teams kann daraus eine Rolle werden, in der du Projekte steuerst, die Qualität des Screendesigns sicherst oder die laufende Weiterentwicklung von Webauftritten verantwortest. Wer diesen Weg will, braucht neben Gestaltungssicherheit vor allem Überblick, Entscheidungsstärke und saubere Kommunikation.

Der ruhige, solide Weg: gute Arbeit, klare Projekte, verlässlicher Alltag

Nicht jeder will später eine Agentur gründen oder große Kampagnen steuern. Auch ein eher bodenständiger Weg ist in diesem Beruf gut vorstellbar: in einem Team verlässlich Websites umsetzen, bestehende Webauftritte betreuen, Inhalte einpflegen, Anpassungen machen und bei Relaunches mitarbeiten. Gerade Unternehmen und Institutionen brauchen Menschen, die nicht nur Neues entwerfen, sondern digitale Auftritte sauber weiterführen und aktuell halten. Das kann ein gutes Berufsleben sein, wenn du gern konzentriert arbeitest, sichtbare Ergebnisse magst und nach Feierabend den Kopf wieder frei haben willst. Der Beruf muss also nicht automatisch in ständiges Selbstmarketing führen – er kann auch einfach ein stabiles digitales Handwerk sein.

Warum dieser Beruf in Zukunft nicht verschwindet

Websites bleiben für Unternehmen, Einrichtungen und Projekte ein zentraler digitaler Ort – auch wenn sich Tools und Systeme ändern. Was sich aber stark wandelt, ist die Art, wie man sie erstellt: KI hilft bei Entwürfen, Texte können schneller entstehen, Baukastensysteme werden besser. Gerade deshalb braucht es Menschen, die beurteilen können, was davon wirklich brauchbar ist, zur Marke passt, barrierefrei bleibt und für echte Nutzer funktioniert. Die Zukunft gehört in diesem Beruf nicht unbedingt denen, die alles per Hand von null bauen, sondern denen, die Gestaltung, Systemverständnis, Datenblick und digitale Werkzeuge klug verbinden. Darüber hinaus gibt es noch weitere Wege, wenn du dich später stärker in Marketing, Content, App-Entwicklung oder digitale Projektarbeit entwickeln willst.

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