Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Symbolbild · KI-generiertSymbolbild · KI-generiert?

BerufsfotografIn

BerufsfotografInnen planen, inszenieren und fotografieren Menschen, Produkte, Gebäude, Landschaften oder Ereignisse so, dass am Ende genau die gewünschte Bildwirkung entsteht. Der Beruf endet nicht mit dem Auslösen: Dazu gehören auch Lichtaufbau, Messung, Bildbearbeitung, teils Laborarbeit und die Präsentation der fertigen Fotos oder multimedialen Inhalte.

  • 3 1/2 Jahre
  • Berufsschule Linz

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 428ab € 428
  2. 2. LEHRJAHR€ 575ab € 575
  3. 3. LEHRJAHR€ 755ab € 755
  4. 4. LEHRJAHR€ 945ab € 945

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Gestalter:in und Denker:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Symbolbild · KI-generiert

„Du drückst nicht einfach auf den Auslöser — du steuerst Licht, Perspektive, Technik und Stimmung so, dass ein Bild genau die Geschichte erzählt, die gebraucht wird.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Gestalterische Fähigkeit
  • Gefühl für Farben und Formen
  • Gutes Sehvermögen
  • Farbsehen
  • Kommunikationsfähigkeit

Typische Aufgaben

mehr
  • Motive, Perspektiven und Bildaufbau gestalten
  • Licht messen und Lichtstimmung aufbauen
  • Kameras und Objektive passend auswählen
  • Portraits, Reportagen und Ereignisse fotografieren
  • Werbe-, Mode- und Produktaufnahmen inszenieren
  • Digitale Rohdaten bearbeiten und retuschieren

Arbeitsumgebung

mehr
  • Viel Bildschirmarbeit bei der Nachbearbeitung
  • Arbeit im Studio und in Innenräumen
  • Außeneinsätze bei wechselndem Wetter und Licht
  • Wechselnde Arbeitsorte und mobile Einsätze
  • Kontakt mit Kundinnen, Modellen und Teams
  • Aufbau und Transport von Kamera- und Lichttechnik
  • Abend-, Nacht- und Wochenendtermine möglich
  • Teils Laborarbeit mit Fotochemikalien

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre arbeiten viele zunächst in einem Fotostudio oder bauen sich Schritt für Schritt einen eigenen Kundenstock auf. Typische nächste Schritte sind Spezialisierungen wie Portrait-, Hochzeits-, Werbe-, Produkt-, Architektur- oder Veranstaltungsfotografie, aber auch mehr Verantwortung als StudioleiterIn, LaborleiterIn oder FilialleiterIn im Fotohandel. Weil die Selbstständigkeit im freien Gewerbe in diesem Beruf eine besonders große Rolle spielt, ist der Weg in ein eigenes Studio oder in eine freie Tätigkeit für viele der naheliegendste Entwicklungsschritt; daneben gibt es mit einschlägigen Kollegs noch weitere Bildungswege.

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Im Detail

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Im Detail

Anforderungen

In diesem Beruf brauchst du ein gutes Auge für Bildwirkung und gleichzeitig viel technisches Verständnis für Kamera, Licht und Datenverarbeitung. Weil du oft mit Menschen arbeitest und unter Zeitdruck fotografierst, zählen auch sicheres Auftreten, rasche Entscheidungen und verlässliche Selbstorganisation. Wer nur gerne fotografiert, aber weder mit Licht noch mit Kundinnen und Kunden arbeiten will, wird im Berufsalltag schnell an Grenzen stoßen.

Achtung

Nur gerne zu fotografieren reicht nicht. Im Berufsalltag musst du oft unter Zeitdruck mit Kundinnen arbeiten, Daten sauber verwalten und technische Probleme sofort lösen.

Körperlich und gesundheitlich solltest du Folgendes mitbringen

Diese Punkte wirken auf den ersten Blick unspektakulär, sind im Alltag aber spürbar.

  • 👀 Gute Augen für Schärfe, Details und Farbstiche
  • 🤲 Sichere Hand beim Einstellen von Kamera, Objektiven und Zubehör
  • 💡 Möglichst wenig Probleme mit starkem Kunst- und Blitzlicht
  • 🧪 Keine starke Hautempfindlichkeit bei Laborarbeit mit Chemikalien
  • 🚶 Bereitschaft, Equipment zu tragen und an wechselnden Orten zu arbeiten

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Gestalterische Fähigkeithoch
  • Gefühl für Farben und Formenhoch
  • Technisches Verständnishoch
  • Anwendung und Bedienung digitaler Toolshoch
  • Anwendung generativer KI und von KI-Assistenzsystemenmittel
  • Datensicherheit und Datenschutzmittel
  • Chemisches Verständnismittel
  • Kaufmännisches Verständnismittel
  • Kunstverständnismittel
  • Gute Beobachtungsgabehoch
  • Gutes Augenmaßhoch

Koerperlich

  • Gutes Sehvermögenhoch
  • Farbsehenhoch
  • Auge-Hand-Koordinationhoch
  • Handgeschicklichkeitmittel
  • Fingerfertigkeitmittel
  • Körperliche Wendigkeitmittel
  • Unempfindlichkeit gegenüber künstlicher Beleuchtungmittel
  • Unempfindlichkeit der Hautmittel

Sozialkompetenz

  • Kommunikationsfähigkeithoch
  • Kontaktfreudehoch
  • Kundinnenorientierunghoch
  • Aufgeschlossenheitmittel
  • Motivationsfähigkeitmittel
  • Sprachfertigkeit mündlichhoch

Selbstkompetenz

  • Selbstständiges Arbeitenhoch
  • Selbstorganisationhoch
  • Belastbarkeit / Resilienzmittel
  • Konzentrationsfähigkeithoch
  • Aufmerksamkeithoch
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeithoch
  • Eigeninitiativemittel
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschafthoch
  • Freundlichkeitmittel
  • Geduldmittel
  • Selbstvertrauen / Selbstbewusstseinmittel

Methodenkompetenz

  • Informationsrecherche und Wissensmanagementmittel
  • Kreativitäthoch
  • Organisationsfähigkeithoch
  • Systematische Arbeitsweisehoch
  • Umgang mit sozialen Medienmittel
  • Unternehmerisches Denkenhoch
  • Koordinationsfähigkeitmittel

Allgemein

  • Räumliche Vorstellungsfähigkeithoch
  • Logisch-analytisches Denkenhoch
  • Reaktionsfähigkeithoch
  • Merkfähigkeitmittel
  • Generelle Lernfähigkeithoch
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeithoch
  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinhoch
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeitenmittel
  • Lernbereitschafthoch
  • Mobilitäthoch
  • Reisebereitschaftmittel
  • Gepflegtes Erscheinungsbildmittel

Im Detail

Aufgaben

Der Kern dieses Berufs ist, aus einer Idee oder einem Anlass ein stimmiges Bild zu machen. Ein typischer Arbeitstag wechselt zwischen Planung mit Kundinnen und Kunden, Aufbau von Kamera und Licht, Fotografieren vor Ort oder im Studio sowie Nachbearbeitung am Computer oder im Labor. Entscheidend ist, dass Technik und Gestaltung gleichzeitig passen: Ein Foto muss nicht nur scharf sein, sondern auch wirken.

Wichtig

Der sichtbare Teil des Berufs ist oft das Shooting. Ein großer Teil der Qualität entsteht aber davor und danach: in der Lichtplanung, in Probeaufnahmen, in der Auswahl der richtigen Objektive und in der Bildbearbeitung.

Alle Aufgaben

  • Aufträge und Bildkonzepte entwickeln

    Bevor fotografiert wird, klärst du mit Auftraggeberinnen und Auftraggebern, wofür die Bilder gebraucht werden: etwa für ein Portrait, eine Hochzeit, Werbung, Mode, ein Magazin oder eine Internet-Präsentation. Du überlegst, welches Motiv, welcher Hintergrund, welcher Bildausschnitt und welche Stimmung dazu passen. Dabei entscheidest du auch, ob im Studio, in Innenräumen oder im Freien gearbeitet wird und welche Technik dafür notwendig ist.

  • Motive, Perspektiven und Bildaufbau gestalten

    Du legst fest, wie ein Bild aufgebaut sein soll, damit es die gewünschte Wirkung erzielt. Dazu gehören Blickwinkel, Ausschnitt, Tiefenschärfe, Farben, Linienführung und die Frage, welche Geschichte das Foto erzählen soll. Bei Personenaufnahmen achtest du zusätzlich auf Haltung, Blickrichtung und den Abstand zur Kamera, bei Architektur- oder Landschaftsaufnahmen auf Standort und Perspektive.

  • Licht messen und Lichtstimmung aufbauen

    Ein zentraler Teil der Arbeit ist, Licht gezielt zu nutzen oder selbst aufzubauen. Du arbeitest mit Tageslicht, Kunstlicht, Blitzlicht oder Mischlicht und misst Helligkeit, Farbtemperatur und Lichtverteilung mit Geräten wie Luxmeter, Kolorimeter oder Spektralphotometer. Danach positionierst du Blitzanlagen, Schirme, Softboxen, Reflektoren oder Farbfolien so, dass Schatten, Kontraste und Hauttöne passen.

  • Kameras und Objektive passend auswählen

    Je nach Auftrag verwendest du unterschiedliche digitale oder analoge Kameras, etwa Kleinbild-, Mittel- oder Spezialkameras. Dazu wählst du passende Objektive wie Weitwinkel, Tele, Makro oder Festbrennweiten sowie Zubehör wie Stative, Filter oder Fernauslöser. Die Auswahl entscheidet mit darüber, ob ein Produkt verzerrungsfrei, ein Portrait schmeichelhaft oder ein Ereignis aus großer Distanz eingefangen werden kann.

  • Kamera präzise auf Aufnahmesituation einstellen

    Vor jeder Aufnahme stellst du Blende, ISO-Wert, Belichtungsdauer, Fokus und weitere Parameter passend zur Lichtsituation und zum Motiv ein. Du kontrollierst Probeaufnahmen und korrigierst Unschärfe, Bildrauschen, Überbelichtung oder Unterbelichtung sofort. Gerade bei wechselnden Außenbedingungen oder bei Veranstaltungen musst du diese Einstellungen sehr rasch anpassen.

  • Portraits, Reportagen und Ereignisse fotografieren

    Du fotografierst Menschen einzeln oder in Gruppen, dokumentierst Hochzeiten, Feiern, Sport- oder Kulturveranstaltungen und hältst Situationen fest, die sich nicht wiederholen lassen. Dabei musst du im richtigen Moment auslösen und gleichzeitig auf Ausdruck, Schärfe und Bildaufbau achten. Bei Reportagen arbeitest du oft mobil und reagierst auf laufend wechselnde Szenen.

  • Werbe-, Mode- und Produktaufnahmen inszenieren

    Für Werbung oder Mode werden Bilder nicht nur festgehalten, sondern bewusst inszeniert. Du richtest Produkte, Requisiten, Hintergründe und Licht so ein, dass Material, Form und Marke gut zur Geltung kommen. Bei Mode- und People-Shootings steuerst du gemeinsam mit Modellen die Pose und Wirkung des Bildes.

  • Architektur-, Landschafts- und Sachmotive aufnehmen

    Bei Gebäuden, Räumen, Landschaften oder Gegenständen kommt es stark auf Standort, Perspektive und Lichtverhältnisse an. Du achtest darauf, dass Linien, Größenverhältnisse und Farben stimmig wirken und das Motiv technisch sauber wiedergegeben wird. Oft musst du dafür auf das passende Tageslicht warten oder mit Filtern und Stativ arbeiten.

  • Filme entwickeln und Laborarbeiten ausführen

    Wenn analog gearbeitet wird, entwickelst du Negativ- oder Diafilme im Fotolabor und setzt dafür Fotochemikalien fachgerecht an. Du stellst Positiva, Vergrößerungen, Duplikate oder Fotomontagen her und arbeitest mit Entwicklungsbädern, Fixier- und Bleichbädern. Dabei sind sauberes Arbeiten, korrektes Timing und der sichere Umgang mit Chemikalien wichtig.

  • Digitale Rohdaten bearbeiten und retuschieren

    Nach dem Shooting importierst du Bilddaten, konvertierst RAW-Dateien und bearbeitest Fotos mit Bildbearbeitungssoftware weiter. Du korrigierst Farbton, Belichtung, Kontrast, Schärfe oder störende Details und bereitest verschiedene Versionen für Druck oder Bildschirm vor. Auch das Digitalisieren analoger Fotos und das Retuschieren oder Tonen von Bildern gehört dazu.

  • Bilder ausgeben, übermitteln und archivieren

    Fertige Fotos werden als digitale Dateien, digitale Abzüge oder Papierbilder an Kundinnen und Kunden weitergegeben. Du achtest darauf, dass Dateiformat, Auflösung, Farbmanagement und Kalibrierung zur geplanten Verwendung passen, etwa für Web, Social Media oder Druck. Außerdem sicherst und archivierts du Bilddaten und wählst geeignete Speichermedien für Transport und Ablage.

  • Multimediale Inhalte und Online-Präsentationen erstellen

    BerufsfotografInnen erstellen fallweise auch Videoaufnahmen oder kombinieren Fotos mit Musik, Video und Layout zu multimedialen Produkten. Dazu gehören auch Präsentationen auf Webseiten oder Social-Media-Plattformen. Hier ist wichtig, dass Bildmaterial technisch passend aufbereitet und rechtlich sauber verwendet wird.

  • Kundinnen und Kunden fachkundig betreuen

    Du berätst Kundinnen und Kunden zu Bildideen, Einsatzmöglichkeiten, Formaten und zur passenden fotografischen Umsetzung. Bei Shootings mit Menschen gehört auch dazu, Anweisungen klar zu geben und eine entspannte Arbeitsatmosphäre herzustellen. Gute Betreuung ist wichtig, weil die Qualität eines Fotos stark davon abhängt, ob sich das Gegenüber sicher fühlt und das Ziel des Auftrags verstanden wurde.

  • Equipment warten, kalibrieren und transportieren

    Kameras, Objektive, Blitzanlagen, Speicherkarten, Stative und weiteres Studiozubehör müssen gereinigt, geprüft und einsatzbereit gehalten werden. Du kalibrierst Geräte für korrektes Farbmanagement, kontrollierst Speichermedien und sorgst für sicheren Transport zu wechselnden Einsatzorten. Gerade bei Außenterminen kann ein defektes oder vergessenes Teil den ganzen Auftrag gefährden.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Wo BerufsfotografInnen typischerweise arbeiten

Der Arbeitsort hängt stark vom Auftrag und vom Schwerpunkt ab.

  • 🏠 Im Fotostudio bei Portrait-, Produkt- oder Werbeaufnahmen
  • 🌆 Vor Ort bei Hochzeiten, Feiern, Sport- und Kulturveranstaltungen
  • 🌄 Im Freien für Landschafts-, Architektur- oder Reportagefotos
  • 🧪 Im Fotolabor bei analoger Entwicklung und Ausarbeitung
  • 🖥️ Am Computer bei Auswahl, Retusche, Export und Archivierung der Bilder

Unterschätzt

Viele stellen sich diesen Beruf als ständiges Unterwegssein mit Kamera vor. Tatsächlich verbringst du oft genauso viel oder mehr Zeit mit Sichten, Bearbeiten, Sichern und Ausgeben der Bilder wie mit dem eigentlichen Fotografieren.

Typische Umgebungsmerkmale

  • Viel Bildschirmarbeit bei der Nachbearbeitung
  • Arbeit im Studio und in Innenräumen
  • Außeneinsätze bei wechselndem Wetter und Licht
  • Wechselnde Arbeitsorte und mobile Einsätze
  • Kontakt mit Kundinnen, Modellen und Teams
  • Aufbau und Transport von Kamera- und Lichttechnik
  • Abend-, Nacht- und Wochenendtermine möglich
  • Teils Laborarbeit mit Fotochemikalien

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: vom Mitfotografieren zum eigenen Auftrag

Der erste große Unterschied nach der Lehrzeit ist, dass du nicht mehr nur Teil eines Shootings bist, sondern für das Ergebnis selbst geradestehst. Du führst Gespräche mit Kundinnen, planst Licht und Ausrüstung eigenständig und entscheidest, welche Bilder am Ende weitergegeben werden. Gerade in kleinen Studios heißt das oft: fotografieren, bearbeiten, Daten sichern und Kundenkontakt in einer Person. Wer in einem Betrieb bleibt, sammelt so schnell Routine in einem bestimmten Schwerpunkt, etwa Portrait, Werbung oder Veranstaltungen. Wer keinen Angestelltenplatz findet, versucht oft parallel oder direkt danach, erste eigene Aufträge aufzubauen — mit kleinen Shootings, Empfehlungen und einer guten Online-Präsentation.

Typische Spezialisierungen, in die du hineinwachsen kannst

Mit Berufserfahrung wird oft nicht mehr 'alles fotografiert', sondern ein klarer Bereich aufgebaut.

  • 👤 Portraitfotografie mit Einzelpersonen, Familien oder Business-Portraits
  • 💍 Veranstaltungsfotografie für Hochzeiten, Konzerte, Events oder Sport
  • 🛍️ Produktfotografie und Werbefotografie für Unternehmen, Agenturen und Onlineshops
  • 🏛️ Architektur- und Gebäudefotografie für Bauträger, Büros oder Magazine
  • 👗 Modefotografie mit Models, Styling und klarer Bildsprache
  • 📰 Fotojournalismus und Fotoreportagen für Medien und aktuelle Ereignisse
  • 🍽️ Foodfotografie für Speisekarten, Werbung oder Social Media
  • 🎥 Videoproduktion als Ergänzung zu klassischen Fotoaufträgen

Ein eigenes Studio oder freie Aufträge aufbauen

Dieser Beruf ist stark von Selbstständigkeit geprägt. Weil Berufsfotografie sowie Pressefotografie und Fotodesign freie Gewerbe sind, kannst du dich grundsätzlich mit Gewerbeanmeldung selbstständig machen; ein Befähigungsnachweis ist dafür nicht erforderlich. Das heißt aber nicht, dass der Weg leicht ist: Seit der Öffnung des Gewerbes ist die Zahl der Selbstständigen stark gestiegen, und damit auch die Konkurrenz. Wer sich durchsetzen will, braucht nicht nur gute Bilder, sondern einen klaren Stil, verlässliche Abläufe, gutes Auftreten und die Fähigkeit, Kundinnen dauerhaft zu gewinnen. Das reizvolle daran ist: Du kannst dir dein Feld selbst bauen — zum Beispiel ein kleines Portraitstudio, eine Spezialisierung auf Hochzeiten, eine Nische in Produktfotografie oder eine Kombination aus Foto, Video und Social-Media-Inhalten.

Realistisch

In kaum einem Bereich ist dein Portfolio so wichtig wie hier. Für neue Aufträge zählt oft weniger dein Zeugnis als die Frage, ob deine bisherigen Bilder genau die Art von Qualität zeigen, die jemand einkaufen will.

Mehr Verantwortung im Betrieb: Studio, Labor oder Filiale leiten

Wenn du in einem Unternehmen oder Studio bleibst, kannst du mit Erfahrung in Leitungsfunktionen hineinwachsen. Als StudioleiterIn planst du Termine, organisierst Produktionen, teilst Aufgaben ein und hältst den Qualitätsstandard bei Shootings. In einer Laborleitung liegt der Schwerpunkt stärker auf Ausarbeitung, Farbtreue, technischen Abläufen und Ausgabequalität. Im Fotohandel kann der Weg Richtung Filialleitung führen, wo zusätzlich Beratung, Organisation und wirtschaftliche Verantwortung dazukommen. Diese Wege passen gut zu Menschen, die nicht unbedingt selbstständig sein wollen, aber trotzdem Verantwortung übernehmen möchten.

Weiterbildung, die in diesem Beruf wirklich etwas verändert

Nicht jede Weiterbildung bringt dich automatisch weiter. Relevant sind vor allem Angebote, die deinen Stil schärfen oder deine Einsatzfelder erweitern.

  • 📚 Seminare der Landesinnungen der BerufsfotografInnen zu Spezialfragen der Fotografie
  • 🛠️ WIFI-Kurse zu neuen Entwicklungen in der Fototechnik
  • 🖥️ WIFI-Kurse zu Bildbearbeitungsprogrammen sowie Desktop- und Electronic-Publishing-Programmen
  • 🏭 Einschulungen von Herstellerfirmen bei neuen Kameras, Geräten oder Materialien
  • 🎓 Kolleg für Medientechnik und Medienmanagement mit Schwerpunkt Fotografie und audiovisuelle Medien in Salzburg oder Wien
  • 🎨 Kolleg für Berufstätige für Kunst und Design mit Schwerpunkt Fine Art Photography und MultimediaArt in Graz

Der digitale Weg: sichtbar werden, ohne nur 'Fotos zu posten'

Ein moderner Berufsweg in der Fotografie hängt stark davon ab, wie gut du deine Arbeit online zeigst. Eigene Webseiten, Social-Media-Plattformen und digitale Präsentationen sind nicht bloß Werbung, sondern oft der Ort, an dem Kundinnen dich überhaupt erst finden. Wenn du zusätzlich verstehst, wie Bilder für Kampagnen, Markenauftritte oder Social Media funktionieren, kannst du über reine Einzelaufträge hinauswachsen. Dann lieferst du nicht nur Fotos, sondern Bildserien, visuelle Konzepte oder Inhalte für laufende Kanäle. Genau dort entstehen heute oft neue Nischen zwischen Fotografie, Mediengestaltung und digitalem Marketing.

Ein solides Berufsleben ohne großes Studio

Nicht jeder muss eine große Marke aufbauen oder ein Team führen. Für viele ist ein guter Weg, sich auf ein überschaubares Feld zu konzentrieren, zuverlässig zu arbeiten und sich einen festen Kreis an Kundinnen aufzubauen. Das kann bedeuten: Portraittermine, kleine Business-Shootings, lokale Veranstaltungen oder Produktfotos für regionale Betriebe. Wenn deine Abläufe gut organisiert sind, kann dieser Beruf ein tragfähiges Fundament sein, bei dem du klare Projekte abschließt und dein Können direkt sichtbar wird. Gerade Menschen, die lieber sauber arbeiten als ständig wachsen wollen, können darin eine stabile Form von Selbstständigkeit oder eine gute Rolle in einem kleinen Studio finden.

Das große Bild in 15 Jahren

Wenn du fachlich stark wirst, einen eigenen Stil entwickelst und wirtschaftlich klug arbeitest, kann aus der Lehre weit mehr werden als 'nur fotografieren'. Du könntest die Person sein, die bekannte Unternehmen für Kampagnen buchen, die große Veranstaltungen dokumentiert oder für bestimmte Bildsprachen in ganz Österreich empfohlen wird. Genauso möglich ist ein Weg als Lehrende oder KursleiterIn, die anderen Fotografie erklärt und ihre Erfahrung weitergibt. Vielleicht führst du ein kleines Studio mit klarer Nische, vielleicht arbeitest du frei für verschiedene Auftraggeberinnen, vielleicht kombinierst du Foto, Video und digitale Präsentation. Entscheidend ist: In diesem Beruf wächst nicht einfach die Hierarchie, sondern vor allem dein Name, dein Stil und das Vertrauen, das Menschen in deine Bilder setzen.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

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  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
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  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

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