Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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Medienfachkraft

Als Medienfachkraft arbeitest du an der Darstellung von Unternehmen, Produkten oder Ideen in Print, Web, Social Media, Video oder Audio mit. Du entwickelst Inhalte, gestaltest Medienprodukte und planst Kampagnen mit – je nach Schwerpunkt stärker in Grafik und Print, Webdesign, Digitalmarketing oder Video- und Audiogestaltung.

  • 3 Jahre
  • Berufsschule St. Veit/Glan

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 844€ 700 – € 960
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.125€ 1.054 – € 1.210
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.425€ 1.273 – € 1.578

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Gestalter:in und Denker:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Einblicke

Videos aus Lehrbetrieben

  • A day in the life of Lilly! 🎬XXXLutz KG

„Dieser Lehrberuf verbindet Gestaltung, Technik und Marketing – du machst nicht nur etwas „schön“, sondern sorgst dafür, dass Botschaften auf der richtigen Plattform bei der richtigen Zielgruppe ankommen.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Anwendung digitaler Tools
  • Anwendung generativer KI und von KI-Assistenzsystemen
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • Gestalterische Fähigkeit
  • Kundenorientierung
  • Lernbereitschaft
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschaft
  • Umgang mit sozialen Medien

Typische Aufgaben

mehr
  • Medienkonzepte und Kampagnen entwerfen
  • Grafiken, Bilder und Schriften gestalten
  • Print- und Online-Medien ausarbeiten
  • Webseiten strukturieren und gestalten
  • Content für digitale Kanäle erstellen
  • Video-, Audio- und Animationsmedien mitgestalten

Arbeitsumgebung

mehr
  • Viel Bildschirmarbeit
  • Arbeit in Büro oder Agentur
  • Laufender Kundenkontakt
  • Abstimmung mit Kreativteams
  • Digitale Tools und Plattformen
  • Termindruck vor Veröffentlichungen

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre arbeitest du häufig zuerst als ausführende Medienfachkraft in einer Agentur, in einer Marketingabteilung oder in einem Unternehmen mit eigenem Medienauftritt. Von dort aus entwickeln sich die Wege meist in zwei Richtungen: entweder stärker spezialisiert, etwa auf Social Media, Content, Web oder Grafik, oder breiter in Richtung Kampagnenbetreuung und Projektverantwortung. Mit Berufserfahrung kommt auch Selbstständigkeit in Bereichen wie Werbeagentur, Multimedia-Agentur, Werbetext, PR, Direktmarketing oder Markt- und Meinungsforschung in Frage; daneben gibt es weitere Wege in angrenzende Medien- und Marketingberufe.

Lehrstellen als Medienfachkraft in deiner Nähe

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Im Detail

Anforderungen

Gut aufgehoben bist du hier, wenn du gerne mit digitalen Tools arbeitest und aufmerksam beobachtest, wie Menschen auf Inhalte reagieren. Der Beruf verlangt nicht nur gestalterisches Gespür, sondern auch Sprache, Planung, Datenschutz, Kundenkontakt und die Fähigkeit, zwischen vielen Formaten und Plattformen umzuschalten.

Was oft unterschätzt wird

Viele denken bei Medienberufen zuerst an Kreativität und coole Ideen. Im Alltag ist aber genauso wichtig, dass du sauber mit Versionen, Terminen, Freigaben, Datenschutz und Kundenvorgaben umgehst. Ein starkes Motiv oder ein guter Text allein reicht nicht, wenn der Link falsch ist, die Datei im falschen Format gespeichert wurde oder sensible Daten ungeschützt weitergegeben werden. Wer in diesem Beruf gut werden will, braucht deshalb beides: Einfälle und Disziplin. Gerade diese Mischung trennt Hobby-Content von professioneller Medienarbeit.

Achtung

Wenn du nur gestalten willst, aber Rückmeldungen, Korrekturen und Kundenwünsche schlecht aushältst, wird dieser Beruf mühsam. Medienarbeit heißt fast immer: Entwurf zeigen, Feedback bekommen, anpassen und noch einmal besser machen.

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Anwendung digitaler Toolshoch
  • Anwendung generativer KI und von KI-Assistenzsystemenmittel
  • Datensicherheit und Datenschutzhoch
  • Fremdsprachenkenntnissemittel
  • Gestalterische Fähigkeithoch
  • Gute Deutschkenntnissehoch
  • Gute rhetorische Fähigkeitmittel
  • Kaufmännisches Verständnismittel
  • Präsentationsfähigkeitmittel
  • Gute Allgemeinbildungmittel
  • Repräsentationsvermögenmittel

Sozialkompetenz

  • Argumentationsfähigkeit und Überzeugungsfähigkeitmittel
  • Einfühlungsvermögenmittel
  • Interkulturelle Kompetenzmittel
  • Kommunikationsfähigkeithoch
  • Kontaktfreudemittel
  • Kundenorientierunghoch

Allgemein

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeithoch
  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Selbstständiges Arbeitenmittel
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinhoch
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeitenhoch
  • Lernbereitschafthoch
  • Gepflegtes Erscheinungsbildniedrig

Selbstkompetenz

  • Aufmerksamkeithoch
  • Begeisterungsfähigkeitmittel
  • Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschafthoch
  • Freundlichkeitmittel
  • Selbstorganisationhoch
  • Selbstvertrauen und Selbstbewusstseinmittel
  • Verschwiegenheit und Diskretionhoch

Methodenkompetenz

  • Informationsrecherche und Wissensmanagementhoch
  • Interdisziplinäres Denkenmittel
  • Kreativitäthoch
  • Organisationsfähigkeithoch
  • Planungsfähigkeithoch
  • Umgang mit sozialen Medienhoch

Im Detail

Aufgaben

Der Kern dieses Berufs ist, Medieninhalte nicht zufällig, sondern geplant zu entwickeln: für eine Zielgruppe, einen Kanal und ein klares Ziel. Ein typischer Arbeitstag besteht deshalb aus einer Mischung aus Recherchieren, Konzipieren, Gestalten, Produzieren, Veröffentlichen und Abstimmen mit Kunden oder Spezialisten aus anderen Medienbereichen.

Wichtig

Medienfachkraft ist kein einheitlicher „Postings-Beruf“. Je nach Schwerpunkt arbeitest du näher an Grafik und Print, an Webdesign, an Digitalmarketing oder an Video- und Audiogestaltung – die Grundlogik bleibt aber immer gleich: Inhalte planen, gestalten, veröffentlichen und an der Wirkung mitarbeiten.

Alle Aufgaben

  • Zielgruppen und Marktinformationen auswerten

    Bevor eine Kampagne, ein Posting oder ein Medienprodukt entsteht, sammelst du Informationen: Wer soll erreicht werden, was interessiert diese Personen, und über welchen Kanal erreicht man sie am besten? Du unterstützt bei Marktforschungsaktivitäten, sichtest vorhandene Daten und vergleichst Mitbewerber oder bestehende Auftritte. Diese Vorarbeit entscheidet oft darüber, ob ein Prospekt, eine Website oder eine Social-Media-Aktion an der Zielgruppe vorbeigeht oder wirklich Wirkung hat.

  • Medienkonzepte und Kampagnen entwerfen

    Du entwickelst Pläne und Konzepte für Medienkampagnen oder einzelne Medienprodukte. Dazu gehört, Botschaften zu ordnen, passende Formate auszuwählen und festzulegen, wie Print, Web, Social Media, Video oder Audio zusammenspielen sollen. Oft entstehen zuerst Skizzen, Strukturentwürfe oder Ablaufideen, die dann mit Kunden oder im Team besprochen und überarbeitet werden.

  • Kunden zu Medienlösungen beraten

    Medienfachkräfte klären mit Kunden, welches Produkt gebraucht wird und was damit erreicht werden soll. Das kann ein Webauftritt, ein Newsletter, ein Prospekt, ein Werbespot oder eine Social-Media-Kampagne sein. Du hörst genau zu, erklärst Möglichkeiten verständlich und übersetzt oft ungenaue Wünsche in konkrete Aufgaben für Gestaltung, Inhalt oder Veröffentlichung.

  • Grafiken, Bilder und Schriften gestalten

    Je nach Schwerpunkt bearbeitest und kombinierst du Bilder, Grafiken, Farben, Layouts und Typografie zu einem stimmigen Gesamtbild. Das betrifft etwa Inserate, Prospekte, Social-Media-Grafiken, Webelemente oder andere visuelle Medienprodukte. Wichtig ist dabei nicht nur, dass etwas gut aussieht, sondern dass es zur Marke passt und auf dem jeweiligen Medium technisch richtig umgesetzt ist.

  • Print- und Online-Medien ausarbeiten

    Du setzt Entwürfe in konkrete Medienprodukte um – zum Beispiel Drucksorten, Online-Grafiken oder andere digitale Inhalte. Dabei achtest du auf Format, Lesbarkeit, Bildqualität, Textaufbau und die Anforderungen des jeweiligen Ausgabemediums. Ein Layout für Druck funktioniert anders als ein Bild für Social Media oder eine Grafik für eine Website.

  • Webseiten strukturieren und gestalten

    Im Bereich Web arbeitest du an Aufbau, Gestaltung und Pflege von Webseiten mit. Du legst Inhalte sinnvoll an, achtest auf übersichtliche Navigation und gestaltest Seiten so, dass Texte, Bilder und Funktionen zusammenpassen. Oft betreust du auch laufende Änderungen, ergänzt neue Inhalte oder passt bestehende Seiten an aktuelle Kampagnen an.

  • Content für digitale Kanäle erstellen

    Du produzierst Inhalte für Webseiten, Newsletter, Corporate Blogs und Social-Media-Kanäle. Das können Texte, Bildserien, kurze Clips, Teaser oder grafisch aufbereitete Informationen sein. Entscheidend ist, dass Inhalt, Ton und Gestaltung zum Kanal passen – ein Newsletter braucht eine andere Ansprache als ein Blogbeitrag oder ein Posting.

  • Social-Media-Auftritte betreuen

    Unternehmen präsentieren sich heute oft laufend auf sozialen Plattformen, und Medienfachkräfte arbeiten an diesem Auftritt mit. Du planst Inhalte mit, bereitest Postings vor, stimmst Bild und Text aufeinander ab und achtest darauf, dass der Auftritt zur Marke passt. Dabei musst du Plattformen verstehen, Trends beobachten und trotzdem nicht jedem kurzfristigen Hype unkritisch nachlaufen.

  • Anzeigen und Werbeschaltungen umsetzen

    Zu den Aufgaben kann gehören, Inserate, Online-Anzeigen oder andere Werbeeinschaltungen vorzubereiten und zu schalten. Dafür müssen Formate, Laufzeiten, Platzierungen und Inhalte genau stimmen, damit die Schaltung technisch akzeptiert wird und das Werbeziel erfüllt. Fehler bei Größe, Textmenge oder Zielgruppeneinstellung können schnell Reichweite oder Budget kosten.

  • Video-, Audio- und Animationsmedien mitgestalten

    Je nach Schwerpunkt wirkst du auch an bewegten oder vertonten Medien mit – etwa an Werbespots, Videos, Audiobeiträgen oder Animationen. Du bereitest Inhalte auf, gestaltest Abläufe mit und koordinierst die Umsetzung mit Spezialisten oder setzt Teile selbst um. In solchen Produktionen müssen Bild, Ton, Timing und Botschaft genau zusammenpassen.

  • Digitalmarketing-Projekte begleiten

    Medienfachkräfte arbeiten an Projekten im Digitalmarketing mit und behalten dabei mehrere Bausteine gleichzeitig im Blick. Dazu gehören Inhalte, Veröffentlichungszeitpunkte, Werbeschaltungen, Webauftritte und die Abstimmung mit Kunden oder anderen Fachleuten. Der Beruf ist deshalb nicht nur Gestaltung, sondern auch laufende Projektbetreuung mit vielen Korrekturschleifen und Abstimmungen.

  • Mit Fachleuten Medienproduktionen abstimmen

    Viele Medienprodukte entstehen nicht allein, sondern gemeinsam mit Fotografen, Grafikern, Illustratoren, Webgestaltern oder Spezialisten für Audio, Video und Animation. Du stimmst Dateien, Inhalte, Änderungswünsche und Termine ab und sorgst dafür, dass aus einzelnen Beiträgen ein brauchbares Endprodukt wird. Gerade bei Kampagnen ist diese Koordination wichtig, damit Print, Website und Social Media nicht widersprüchlich wirken.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Mit wem du im Alltag zu tun hast

Der Beruf spielt sich selten allein ab. Typische Kontakte sind zum Beispiel:

  • Kundinnen und Kunden, die einen Auftritt, eine Kampagne oder einzelne Medienprodukte beauftragen
  • Fotografen, Grafiker, Illustratoren oder Webgestalter, die einzelne Teile der Produktion umsetzen
  • Spezialisten für Audio, Video oder Animation, wenn bewegte oder vertonte Inhalte entstehen
  • Kolleginnen und Kollegen im Büro, mit denen du Inhalte, Termine, Freigaben und Änderungen abstimmst

Typische Umgebungsmerkmale

  • Viel Bildschirmarbeit
  • Arbeit in Büro oder Agentur
  • Laufender Kundenkontakt
  • Abstimmung mit Kreativteams
  • Digitale Tools und Plattformen
  • Termindruck vor Veröffentlichungen

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: vom Mitmachen zum Mitentscheiden

Als Lehrling arbeitest du oft an Teilaufgaben mit, bereitest Inhalte vor oder setzt Vorgaben um. Nach der Lehre übernimmst du eher eigene Kanäle, einzelne Kunden oder klar abgegrenzte Produktionsschritte selbstständig – zum Beispiel einen Newsletter, einen Social-Media-Plan, Website-Inhalte oder die Gestaltung bestimmter Werbemittel. Damit ändert sich nicht nur die Menge der Arbeit, sondern auch die Verantwortung: Du musst stärker einschätzen, was funktioniert, was rechtzeitig fertig wird und wo du Rückfragen stellen musst. Genau dieser Schritt ist für viele der Moment, in dem aus „ich kann Programme bedienen“ ein echter Medienberuf wird.

Typische Spezialisierungen, in die du hineinwachsen kannst

Mit Praxis und Weiterbildung schärfen viele Medienfachkräfte ihr Profil in eine bestimmte Richtung:

  • Social Media Marketing und Community-nahe Kommunikation für Unternehmen oder Marken
  • Content Management für Webseiten, Corporate Blogs, Newsletter und laufende digitale Inhalte
  • Digital Marketing mit Monitoring, Analyse, Werbeschaltungen und kanalübergreifenden Kampagnen
  • Webauftritt, Web Publishing und Webgrafik für Unternehmensseiten und digitale Markenauftritte
  • Suchmaschinenoptimierung sowie Web Tracking und Analyse, um Inhalte und Kampagnen messbar zu verbessern
  • Werbe- und Infografik, Corporate Design oder grafische Ausarbeitung für Print und Online
  • E-Commerce und E-Business, wenn Medienarbeit eng mit Verkauf und digitalen Geschäftsmodellen verbunden ist
  • Multimedia mit Animation, Augmented Reality oder Virtual Reality für interaktive Inhalte

Wenn du eher strategisch werden willst

Nicht alle bleiben dauerhaft bei der reinen Umsetzung von Layouts, Postings oder Medienprodukten. Mit Erfahrung kannst du in Rollen hineinwachsen, in denen du stärker planst, koordinierst und Entscheidungen vorbereitest – etwa als Content Manager, Digital Marketing Specialist, Community Manager oder in verwandten Marketing- und PR-Funktionen. Dann geht es mehr darum, Kampagnen logisch aufzubauen, Ergebnisse zu beobachten und dafür zu sorgen, dass Website, Social Media, Grafik und Werbeschaltung zusammenpassen. Du bist weniger nur „am einzelnen Post“ und mehr an der Frage beteiligt, wie ein Unternehmen über längere Zeit sichtbar und erkennbar bleibt.

Eine eigene Werbe- oder Multimedia-Agentur aufbauen

Für diesen Lehrberuf ist Selbstständigkeit ein realistischer Weg, weil mehrere freie Gewerbe direkt anschließen – zum Beispiel Werbeagentur, Multimedia-Agentur, Werbegrafik-Designer, Werbetexter, Public Relations-Berater, Markt- und Meinungsforscher oder Adressverlage und Direktmarketingunternehmen. Das kann ganz klein beginnen: zuerst einzelne Kunden betreuen, einen Social-Media-Auftritt aufbauen, Newsletter und Webinhalte liefern oder Kampagnen für lokale Betriebe gestalten. Später kann daraus eine eigene Agentur mit wiederkehrenden Kunden, klarer Spezialisierung und vielleicht einem kleinen Team werden. Der große Unterschied zur Anstellung ist dann nicht nur mehr Freiheit, sondern auch mehr Verantwortung für Akquise, Preise, Termine und die wirtschaftliche Seite deiner Arbeit.

Wusstest du?

Gerade in Medienberufen kann eine klare Nische mehr wert sein als „alles ein bisschen“. Wer zum Beispiel stark in Social Media für eine Branche, in Infografik oder in Web-Content mit Analyse ist, wird oft leichter gefunden als jemand ohne erkennbares Profil.

Der digitale Weg wird breiter, nicht enger

Die Arbeit von Medienfachkräften verschiebt sich laufend mit neuen Plattformen, Formaten und Werkzeugen. KI-Assistenzsysteme, automatisierte Ausspielung, neue Werbeformate oder interaktive Medien verändern nicht den Kern des Berufs, aber sie erweitern ihn. Wer neugierig bleibt und neue Tools nicht nur ausprobiert, sondern wirklich in den Arbeitsablauf einbaut, kann sich von der reinen Produktion in Richtung Analyse, digitale Kampagnensteuerung oder spezialisierte Content-Entwicklung weiterentwickeln. Besonders stark ist das dort, wo Gestaltung, Daten und Plattformverständnis zusammenkommen – also genau an der Schnittstelle, an der dieser Lehrberuf angesiedelt ist.

Berufsbilder, in die Medienfachkräfte häufig hineinwachsen

Aus der Lehre heraus führen typische Entwicklungslinien in solche Funktionen:

  • Content Manager für laufende Pflege und Steuerung digitaler Inhalte
  • Social Media Experte für Plattformstrategie, Formate und Kampagnenumsetzung
  • Webdesigner oder Webmaster mit Schwerpunkt auf Aufbau und Betreuung von Webauftritten
  • Grafikdesigner, Illustrator oder Infografiker bei stark visuellem Profil
  • Marketingfachkraft oder Mediafachkraft mit größerem Kampagnen- und Budgetbezug
  • PR-Berater oder Community Manager bei stärkerem Fokus auf Kommunikation und Öffentlichkeit

Der ruhige, solide Weg ist hier genauso möglich

Nicht jeder will eine Agentur gründen oder ständig auf der nächsten Plattform ganz vorne dabei sein. Du kannst auch in einem Unternehmen oder einer Einrichtung einen stabilen Platz finden, dort den Webauftritt, Newsletter, Social Media oder Werbemittel zuverlässig betreuen und mit der Zeit zum unverzichtbaren Allrounder werden. Dann ist der Reiz nicht das ständige Höher, sondern dass du sichtbar etwas aufbaust: einen geordneten Markenauftritt, bessere Inhalte, sauber laufende Kommunikationskanäle. Für viele ist genau das attraktiv – ein Beruf, in dem man gute Arbeit leisten kann, ohne dass das ganze Leben aus Karriereplanung bestehen muss.

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