GerberIn
Als GerberIn verwandelst du rohe Tierhäute und Felle in haltbares Leder. Du arbeitest dabei an der Schnittstelle von Handwerk, Chemie und Maschinenarbeit: Häute werden gereinigt, enthaart, gespalten, gegerbt, gefärbt und so veredelt, dass daraus später z. B. Schuhe, Taschen, Autositze oder Bekleidung entstehen.
- 3 Jahre
- Berufsschule Wien
Gehaltsentwicklung (KV)
- 1. LEHRJAHR€ 704€ 643 – € 765
- 2. LEHRJAHR€ 877€ 876 – € 877
- 3. LEHRJAHR€ 1.114€ 1.059 – € 1.168
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Passt dieser Beruf zu dir?
Gefragt sind vor allem Organisierte und Macher:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
„Dieser Beruf beginnt dort, wo andere nur „Haut“ sehen: Du steuerst den chemischen und mechanischen Prozess, der daraus erst brauchbares Leder macht.“
Was du mitbringen solltest
mehr- Chemisches Verständnis
- Tastsinn für Lederqualität
- Sicherheitsbewusstsein
- Umweltbewusstsein
- Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffen
- Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchen
Typische Aufgaben
mehr- Häute in der Weiche reinigen
- Häute äschern und enthaaren
- Blößen und Spalten durchführen
- Häute im Fass gerben
- Leder färben, fetten und nachgerben
Arbeitsumgebung
mehr- Werkstatt oder Lederindustrie
- Arbeit an Gerb- und Spaltmaschinen
- teils digital gesteuerte Anlagen
- Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen
- Maschinenlärm möglich
- nasse und chemikalienbelastete Arbeitsbereiche
- Feuchtigkeit und Dämpfe
- Kontakt zu Lieferfirmen und teils Kundschaft
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre bleibst du meist zuerst direkt in der Produktion und übernimmst schrittweise mehr Verantwortung für ganze Prozessabschnitte, Maschinen oder Qualitätskontrollen. Mit Erfahrung sind in Gewerbebetrieben Wege zur Werkstättenleitung möglich, in der Industrie eher Funktionen wie VorarbeiterIn, AbteilungsleiterIn oder Färbe- bzw. GerbemeisterIn. Weil der Beruf in Österreich eine Nische ist, entstehen Entwicklungsschritte oft auch in angrenzenden Feldern wie Qualitätsmanagement, Produktentwicklung oder technischer Chemie.Lehrstellen als GerberIn in deiner Nähe
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Im Detail
Anforderungen
In diesem Beruf passt du gut hinein, wenn du mit Geruch, Feuchtigkeit und Chemikalien umgehen kannst und trotzdem konzentriert bleibst. Wichtig ist nicht nur handwerkliches Arbeiten, sondern auch Verständnis für chemische Abläufe und ein gutes Auge und Gefühl für Material, weil schon kleine Unterschiede in Haut, Gerbzeit oder Nachbehandlung die Lederqualität verändern.
Achtung
Die größte Hürde in diesem Beruf ist für viele nicht die Technik, sondern das Umfeld: Geruch, Feuchtigkeit, Dämpfe und der Umgang mit chemischen Stoffen muss man wirklich aushalten können.
Was hier wirklich gefordert ist
Viele stellen sich Gerberei als reines Handwerk vor, tatsächlich brauchst du aber ein gutes Zusammenspiel aus Materialgefühl und Prozessdenken. Du musst erkennen, wie sich eine Haut im Wasser, in der Gerblösung oder beim Färben verändert, und gleichzeitig die Maschinen im Blick behalten. Dazu kommt, dass die Rohware nie völlig gleich ist: Jede Haut bringt kleine Unterschiede mit. Genau deshalb sind Aufmerksamkeit, chemisches Verständnis und die Fähigkeit, unter nicht gerade angenehmen Bedingungen konzentriert zu bleiben, in diesem Beruf wichtiger als reine Kraft.
Alle Anforderungen
Fachkompetenz
- Chemisches Verständnishoch
- Tastsinn für Lederqualitäthoch
- Handgeschicklichkeit bei Zurichtearbeitenmittel
Koerperlich
- Sehvermögen zum Beurteilen und Sortierenhoch
- Physische Ausdauermittel
- Gute körperliche Verfassungmittel
- Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffenhoch
- Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchenhoch
- Belastbarkeit bei Feuchtigkeit und Dämpfenhoch
- Arbeiten im Stehenmittel
Methodenkompetenz
- Systematische Arbeitsweisehoch
Selbstkompetenz
- Aufmerksamkeithoch
- Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
- Sicherheitsbewusstseinhoch
- Umweltbewusstseinhoch
Allgemein
- Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
- Selbstständiges Arbeitenmittel
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
- Verantwortungsbewusstseinhoch
- Lernbereitschaftmittel
- Einsatzfreudemittel
Sozialkompetenz
- Kommunikationsfähigkeitmittel
- Fähigkeit zur Zusammenarbeitmittel
Im Detail
Aufgaben
Der Kern des Berufs ist ein genau geplanter Umwandlungsprozess: Aus leicht verderblicher Rohware wird durch Wasser, Chemikalien, Gerbstoffe, Druck, Bewegung und Nachbehandlung ein belastbares Material. Ein typischer Arbeitstag wechselt zwischen Kontrolle der Häute, dem Bedienen von Gerbfässern und Maschinen sowie vielen Prüfschritten, bei denen du entscheiden musst, ob das Leder für den nächsten Bearbeitungsschritt passt.
Kernprozess
Gerberei ist keine einzelne Handarbeit, sondern eine genau abgestimmte Kette aus Nassbehandlung, Chemie, Maschinenarbeit und Veredelung. Wenn ein Schritt nicht passt, zeigt sich der Fehler oft erst viel später am fertigen Leder.
Alle Aufgaben
Rohhäute und Felle prüfen
Du kontrollierst eingehende Häute und Felle auf Fehler, Verletzungen, Fäulnisspuren, Narben oder ungleichmäßige Dicke. Dabei sortierst du nach Tierart, Qualität, Konservierungsart und geplanter Weiterverwendung. Auch die Lagerung ist wichtig, weil gesalzene oder „grüne“ Ware unterschiedlich behandelt werden muss, damit sie nicht verdirbt und gleichmäßig verarbeitet werden kann.
Häute in der Weiche reinigen
In der sogenannten Weiche legst du die Häute in Wasser ein, damit Schmutz, Salzreste und Konservierungsstoffe entfernt werden und das Material wieder aufquillt. Dieser Schritt bringt die Haut in einen Zustand, in dem die nächsten Verfahren überhaupt greifen können. Du achtest darauf, dass Wasser, Dauer und Bewegung stimmen, damit die Häute sauber werden, aber nicht beschädigt werden.
Häute äschern und enthaaren
Beim Äschern behandelst du die Häute mit Chemikalien, um die Haare zu lösen. Das ist ein typischer Gerbereischritt, bei dem chemisches Verständnis wichtig ist, weil die Mittel stark wirken und exakt dosiert werden müssen. Ziel ist eine gleichmäßige Enthaarung, ohne die Faserstruktur der Haut unnötig anzugreifen.
Blößen und Spalten durchführen
Nach dem Enthaaren werden die Häute mit Messerwalzen entfleischt, also von Geweberesten befreit. Anschließend trennst du sie in der Spaltmaschine in verschiedene Schichten, vor allem in Fleischspalt und Narbenspalt. Dieser Arbeitsschritt entscheidet mit darüber, welche Lederqualität später erreicht wird und für welches Produkt das Material geeignet ist.
Häute waschen und beizen
Nach dem Äschern entfernst du die verbleibenden Chemikalien durch gründliches Waschen. Mit Beizmitteln, also eiweißabbauenden Enzympräparaten, löst du restliche Haar- und Fettreste aus der Haut. Dabei kommt es darauf an, die Haut so weit vorzubereiten, dass sie Gerbstoffe später gleichmäßig aufnehmen kann.
Gerblösungen ansetzen und dosieren
Du bereitest je nach Verfahren unterschiedliche Gerbstofflösungen vor: pflanzliche Stoffe aus Rinden, Hölzern und Blättern, mineralische Stoffe wie Chrom- oder Aluminiumsalze oder fettbasierte Mittel wie Fischöl. Welche Lösung verwendet wird, hängt davon ab, ob zum Beispiel Möbelleder, Schuhleder oder Bekleidungsleder entstehen soll. Die Zusammensetzung muss genau stimmen, weil sie die Farbe, Geschmeidigkeit und Haltbarkeit des Leders beeinflusst.
Häute im Fass gerben
Die vorbereiteten Häute kommen in Gerbfässer, Trommeln oder moderne Gerbeanlagen, wo sie über eine bestimmte Zeit in der Gerblösung liegen oder bewegt werden. In dieser Phase verbindet sich der Gerbstoff mit den Hautfasern und macht das Material dauerhaft haltbar. Du überwachst dabei Laufzeit, Bewegungsablauf und Zustand der Charge, weil die eigentliche Umwandlung von Haut zu Leder hier stattfindet.
Nasses Leder entwässern und walzen
Nach der Gerbung nimmst du die Häute aus der Lösung und presst an der Abwalkpresse einen großen Teil des aufgenommenen Wassers heraus. Danach wird das Material gewalzt, damit Dicke, Struktur und Feuchtigkeit gleichmäßiger werden. Dieser Schritt ist wichtig, damit das Leder in den folgenden Veredelungsarbeiten sauber weiterbearbeitet werden kann.
Leder färben, fetten und nachgerben
Jetzt bekommt das Leder seine späteren Gebrauchseigenschaften: Du behandelst es mit Farb- und Fettlösungen, trocknest es und führst je nach Produkt eine Nachgerbung durch. So wird das Leder geschmeidiger, widerstandsfähiger oder bekommt eine bestimmte Farbe und Oberfläche. Für Bekleidung, Handschuhe oder Möbelleder sind hier oft unterschiedliche Rezepturen nötig.
Leder falzen, finischen und prägen
In der Endzurichtung bearbeitest du das Leder mechanisch und optisch weiter. Dazu gehören Falzen, Finischen, Glätten, Bügeln, Bürsten oder Prägen, damit die Oberfläche die gewünschte Stärke, Struktur oder den passenden Glanz erhält. Auch Imprägniermittel können aufgebracht werden, wenn das Leder gegen Feuchtigkeit oder Schmutz besser geschützt werden soll.
Gerbereimaschinen steuern und überwachen
In modernen Betrieben bedienst du digital oder elektronisch gesteuerte Produktionsmaschinen und Anlagen. Du kontrollierst, ob Fässer, Trommeln, Spaltmaschinen oder Trocknungseinrichtungen richtig laufen und greifst ein, wenn Werte oder Abläufe nicht passen. Je industrieller der Betrieb, desto wichtiger wird das Überwachen ganzer Prozessketten statt einzelner Handgriffe.
Maschinen instand halten
Du führst einfache Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Gerbereimaschinen und Anlagen durch. Das kann zum Beispiel das Reinigen, Nachstellen oder Kontrollieren von Bauteilen sein, damit die Produktion nicht stockt und die Lederqualität gleich bleibt. Gerade bei Maschinen, die mit Wasser, Chemikalien und organischem Material arbeiten, ist regelmäßige Pflege entscheidend.
Lederqualität laufend kontrollieren
Während des gesamten Prozesses prüfst du Rohware, Zwischenstufen und fertiges Leder mit den Augen und mit den Händen. Du beurteilst zum Beispiel Oberfläche, Dicke, Gleichmäßigkeit, Griff und sichtbare Fehler. Wenn ein Schritt nicht passt, muss oft sofort nachjustiert werden, weil sich Probleme später kaum mehr ausgleichen lassen.
Im Detail
Arbeitsumgebung
Womit du im Arbeitsumfeld rechnen musst
Diese Punkte prägen den Alltag in einer Gerberei stärker als viele zuerst erwarten.
- 💧 Viel Kontakt mit Wasser, nassen Häuten und feuchten Arbeitsbereichen
- 🧪 Gerbstoffe, Beizmittel, Farbstoffe und andere Chemikalien gehören zum täglichen Prozess
- 👃 Der Geruch von Rohhäuten, Fellen und Arbeitsstoffen ist deutlich und dauerhaft präsent
- 🏭 In Industriebetrieben steuerst und überwachst du auch moderne, teils computergesteuerte Anlagen
Typische Umgebungsmerkmale
- Werkstatt oder Lederindustrie
- Arbeit an Gerb- und Spaltmaschinen
- teils digital gesteuerte Anlagen
- Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen
- Maschinenlärm möglich
- nasse und chemikalienbelastete Arbeitsbereiche
- Feuchtigkeit und Dämpfe
- Kontakt zu Lieferfirmen und teils Kundschaft
Im Detail
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre: vom Mitlaufen zum eigenen Prozessbereich
Der erste große Schritt nach der Lehrzeit ist, dass du nicht mehr nur einzelne Anweisungen abarbeitest, sondern für einen Abschnitt der Lederherstellung selbst verantwortlich bist. Das kann zum Beispiel die Vorbereitung der Häute, das Fahren einer Gerbtrommel, die Überwachung der Färbung oder die Endzurichtung sein. Mit Erfahrung kennst du nicht nur die Arbeitsschritte, sondern auch typische Fehlerbilder: Du siehst früher, wenn eine Charge kippt, eine Oberfläche ungleichmäßig wird oder eine Rohhaut für einen bestimmten Verwendungszweck nicht taugt. In so einer Nische zählt genau dieses Erfahrungswissen oft mehr als ein bloßer Titel, weil Betriebe auf Personen angewiesen sind, die Material und Prozess wirklich beherrschen.
Wohin du dich fachlich entwickeln kannst
Gerade weil es nur wenige Gerbereien gibt, entstehen Spezialisierungen oft dort, wo Lederherstellung an Chemie, Qualität oder Produktentwicklung anschließt.
- 🧪 Industrielle Gerberei mit stärker automatisierten Anlagen und Prozessüberwachung
- 🔍 Qualitätsmanagement und Qualitätskontrolle, also Prüfen, Sortieren und Absichern gleichbleibender Lederqualität
- 🌱 Ökologisch nachhaltige und umweltfreundlichere Gerberei mit Fokus auf ressourcenschonende Verfahren
- 🧴 Reinigung, Reparatur und Pflege von Lederprodukten als Nähe zur praktischen Materialanwendung
- 🧠 Entwicklung neuer Gerberei- und Lederveredelungsmethoden gemeinsam mit Zulieferfirmen oder technischen Bereichen
- 🏷️ Produktentwicklung, wenn du stärker daran mitarbeiten willst, welche Eigenschaften ein Leder für Möbel, Bekleidung oder Lederwaren haben soll
Werkstättenleitung oder Abteilung führen
Wenn du im Betrieb aufsteigst, veränderst sich dein Alltag deutlich. Als WerkstättenleiterIn im Gewerbe oder als VorarbeiterIn beziehungsweise AbteilungsleiterIn in der Industrie bist du weniger nur an einem Arbeitsschritt, sondern planst Abläufe, teilst Arbeit ein und kontrollierst Ergebnisse. Du entscheidest dann mit, welche Rohware wohin geht, wie Maschinen ausgelastet werden und wo Qualitätsprobleme entstanden sind. In größeren Zusammenhängen kommen auch Abstimmungen mit Vorgesetzten, Lieferfirmen oder weiterverarbeitenden Bereichen dazu. Für manche ist genau das attraktiv: nicht weg vom Leder, aber näher an Entscheidungen und Verantwortung.
Weiterbildung Richtung Technische Chemie
Eine klar genannte Weiterbildungsroute ist die Werkmeisterschule für Berufstätige in den Fachrichtungen Technische Chemie oder Technische Chemie und Umwelttechnik. Dort verschiebst du deinen Schwerpunkt von der reinen Ausführung stärker auf chemische Zusammenhänge, Verfahren und technische Verantwortung. Das passt besonders gut, wenn dich nicht nur interessiert, wie Leder gemacht wird, sondern warum bestimmte Stoffe, Reaktionen und Umweltfragen den Prozess bestimmen. Zusätzlich gibt es Fachkurse von Zulieferfirmen, in denen neue Gerb- und Farbstoffe sowie ihre Anwendung vorgestellt werden. Solche Kurse sind zwar oft schmaler als eine große Weiterbildung, aber in diesem kleinen Berufsfeld praktisch sehr relevant.
Realistisch
Die Chancen sind in diesem Beruf nicht breit gestreut: Es gibt nur wenige Betriebe in Österreich, und viele setzen eher angelernte Kräfte ein. Wer diesen Weg wählt, sollte die Nische bewusst wählen — nicht wegen vieler offener Stellen, sondern weil das Material und die Arbeit selbst wirklich interessieren.
Eigener Betrieb in einer kleinen Nische
Selbstständigkeit ist möglich, weil die freien Gewerbe GerberIn und RauwarenzurichterIn offenstehen und kein Befähigungsnachweis verlangt wird, sondern eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Das heißt aber nicht automatisch, dass der Schritt leicht ist: Du brauchst Kundschaft, Lieferbeziehungen, Platz, Ausrüstung und einen sehr klaren Schwerpunkt. Realistisch wäre eher ein kleiner spezialisierter Betrieb als eine große Lederfabrik — zum Beispiel mit Fokus auf bestimmte Lederarten, Zurichtung oder auf die Bearbeitung besonderer Rauwaren. Wer sich selbstständig macht, verkauft nicht nur Arbeit, sondern vor allem Verlässlichkeit bei Qualität, Materialverständnis und Ausführung. In einem so kleinen Markt kann gerade eine spitze Spezialisierung wichtiger sein als Größe.
Der ruhige Weg: ein solides Spezialhandwerk
Nicht jeder will Karriere machen oder einen Betrieb führen. In diesem Beruf kann auch der stabile Fachweg ein gutes Ziel sein: Du beherrschst einen seltenen Produktionsprozess, bist für einen Betrieb schwer ersetzbar und arbeitest an einem Material, das in vielen Produkten weiterlebt. Gerade in kleinen Gerbereien kann daraus eine langjährige Rolle entstehen, in der du Verantwortung für bestimmte Lederarten oder Arbeitsabschnitte trägst, ohne ständig aufsteigen zu müssen. Wenn dir wichtig ist, am Ende des Tages zu sehen und zu fühlen, was du hergestellt hast, kann genau diese Form von Facharbeit zufrieden machen. Darüber hinaus sind mit Erfahrung auch Wechsel in angrenzende Leder-, Textil- oder Qualitätsbereiche denkbar.
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