
TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Produktion
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 4 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 921
- Varianten
- Lehre · Lehre mit Matura
Nur in der App
Passt diese Lehrstelle zu dir?
Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Werkzeichnungen und Pläne anwenden
- Materialien und Hilfsstoffe auswählen
- Fertigungsschritte und Abläufe planen
- Werkstücke anreißen und händisch bearbeiten
Anforderungen
+36 mehr- Technisches Verständnis für CNC-Anlagen
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Kenntnisse in Werkstoffen und deren Eigenschaften
- Handwerkliche Geschicklichkeit
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Zahlenverständnis und mathematische Sicherheit
Berufsschule
- Berufsschule KremsmünsterKirchberg 8, 4550 Kremsmünster · 30 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule KuchlMarkt 332, 5431 Kuchl bei Salzburg · 84 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule PöchlarnPlesserstraße 1, 3380 Pöchlarn · 103 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 921
- 2. LEHRJAHR€ 1.107
- 3. LEHRJAHR€ 1.666
- 4. LEHRJAHR€ 2.091
KV Holz und Kunststoff verarbeitendes Gewerbe, Lohnschema für das Tischlergewerbe
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
- Innovatives Unternehmen
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
- Berufliche Weiterbildung
Dein Lehrbetrieb
Bei Pachner trifft Handwerk auf Design. In unserer modernisierten Tischlerei in Grieskirchen fertigen wir hochwertige Möbel und gestalten ganze Wohn- und Arbeitsräume. Als Familienunternehmen in dritter Generation verbinden wir traditionelles Handwerk mit digitaler Planung und modernen Produktionsmethoden. Vom kleinen Kästchen bis zur Kompletteinrichtung: Wir entwickeln Lösungen nach den Wünschen unserer Kunden – Sonderlösungen sind bei uns der Regelfall.
Mehr vom Betrieb
Das ganze Möbel im Blick
In unserer Fertigung begleitet eine Person fast jedes Produkt von Anfang bis Ende. So hängen die einzelnen Arbeitsschritte unmittelbar zusammen: Eine sauber bearbeitete Kante, eine passende Verbindung und eine sorgfältige Oberfläche tragen gemeinsam zum fertigen Möbel bei. Diese Arbeitsweise prägt die Werkstatt, in der du bei uns lernst.
Was in unserer Werkstatt entsteht
- Wir fertigen beispielsweise Küchen, Garderoben und Möbel für Wohn-, Ess- und Schlafräume.
- Bei einem Wohnprojekt haben wir Raumtrenner aus massiven Eichenlamellen hergestellt – sie gliedern den Raum, ohne das Tageslicht auszusperren.
- Zu unseren besonderen Lösungen gehören auch organische, also weich geschwungene Formen, etwa eine Empfangsskulptur.
Für deine Bewerbung bei uns brauchen wir ein Bewerbungsschreiben, deinen Lebenslauf und die Zeugnisse der 8. und 9. Schulstufe.
Mehr als Möbel
Wir gestalten nicht nur einzelne Möbel, sondern stimmen auch Materialien, Farben, Licht und Textilien aufeinander ab. Das nennen wir Interior Design: Ein Raum soll gut aussehen und zu den Menschen passen, die darin wohnen oder arbeiten. Wir richten beispielsweise Wohnhäuser, Büros, Geschäfte und Arztpraxen ein. Dabei verarbeiten wir neben Holz auch Metall, Glas, Naturstein und Textilien.
So wird aus einer Idee eine Einrichtung
- Beratung: Wir hören unseren Kunden zu und finden gemeinsam heraus, was sie sich wünschen und brauchen.
- Planung: Mit 3D-Modellen machen wir die Einrichtung räumlich sichtbar und legen gemeinsam die Details fest.
- Fertigung: In unserer Werkstatt verbinden wir handwerkliches Können mit modernen Maschinen und digitalen Produktionsmethoden.
- Montage: Wir bauen die Einrichtung vor Ort auf – freundlich, ordentlich und präzise.
Bei uns begleitet in der Fertigung eine Person fast jedes Produkt von Anfang bis Ende. So bleibt das eigene Handwerk am fertigen Möbel sichtbar.
Handwerk auch für ungewöhnliche Formen
Geschwungene Formen und komplexe Strukturen stellen besondere Anforderungen an die Herstellung. Wir nutzen digitale Planung und Fertigung, damit solche Entwürfe praktisch umsetzbar werden. Dazu gehört auch parametrisches Design: Formen werden mithilfe festgelegter Regeln entwickelt und angepasst. In unserer hellen Werkstatt mit Tageslichtanlage arbeiten wir mit Wertschätzung im Team.
Wir denken an morgen
Wir schaffen hochwertige Möbel für Generationen und setzen auf nachhaltige Fertigung. Für Energie und Wärme nutzen wir Sonnenstrom und Hackschnitzel, die als Nebenprodukt unserer Tischlerei entstehen. Digitale Prozesse helfen uns außerdem, Ressourcen zu schonen und die Herstellung zu optimieren.
Dein Einstieg ins Handwerk
- Wir bilden Lehrlinge fundiert aus und bieten die Möglichkeit, eine Lehre mit Matura zu machen.
- Bei uns lernst du, Holz, Holzwerkstoffe und Kunststoff zu bearbeiten, Möbel herzustellen und die dafür nötigen Werkzeuge, Maschinen und Geräte zu bedienen.
- Du bringst Interesse am Werkstoff Holz, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis mit. Genauigkeit, Verlässlichkeit und Teamfähigkeit sind uns wichtig.
- Für den Einstieg erwarten wir einen positiven Pflichtschulabschluss nach neun Schuljahren.
Für deine Bewerbung brauchen wir ein Bewerbungsschreiben, deinen Lebenslauf und die Zeugnisse der 8. und 9. Schulstufe.
Im Detail
Aufgaben
- Werkzeichnungen und Pläne anwendenDu liest Skizzen, Werkzeichnungen, Konstruktionspläne und andere technische Unterlagen und setzt sie in konkrete Arbeitsschritte um. Dabei musst du Maße, Verbindungen, Materialstärken und Einbausituationen richtig verstehen, damit später alles passt. Gerade im Möbel- und Innenausbau entscheidet die saubere Planinterpretation darüber, ob Teile nach der Fertigung exakt zusammengebaut oder montiert werden können.
- Materialien und Hilfsstoffe auswählenBei uns entstehen Einrichtungen aus Holz, Metall, Glas, Naturstein und Textilien. Deshalb ist das Zusammenspiel verschiedener Materialien für unsere Möbel und Sonderlösungen besonders wichtig.
- Fertigungsschritte und Abläufe planenWir setzen digitale Prozesse ein, um auch komplexe Formen wirtschaftlich herzustellen und Ressourcen zu schonen. Weil Sonderlösungen bei uns der Regelfall sind, muss der Fertigungsweg zum jeweiligen Entwurf passen.
- Werkstücke anreißen und händisch bearbeitenNicht alles passiert automatisch an der Anlage: Du misst an, reißt Maße auf und bearbeitest Werkstücke mit typischen Tischlereitechniken wie Hobeln, Sägen, Bohren, Fräsen, Schleifen, Stemmen oder Dübeln. Diese Arbeiten kommen vor allem dort vor, wo Teile angepasst, nachbearbeitet oder als Einzelanfertigung hergestellt werden. Dabei brauchst du ein gutes Gefühl für Material, Maßhaltigkeit und saubere Kanten.
- Furniere vorbereiten und verarbeitenWenn Oberflächen mit Furnier gestaltet werden, bearbeitest du dünne Holzblätter fachgerecht. Dazu gehören Lagern, Fügen, Zusammensetzen, Pressen und das eigentliche Furnieren. Hier kommt es stark auf Genauigkeit an, weil Maserung, Stoßkanten und Pressdruck das spätere Aussehen direkt beeinflussen.
- CNC-Maschinen rüsten und einstellenDu bestückst CNC-gesteuerte Maschinen und andere Produktionsanlagen mit den richtigen Werkzeugen, spannst Werkstücke ein und stellst Maße sowie Bearbeitungsabläufe ein. Vor dem Start prüfst du, ob Maschine, Werkzeug und Programm zur vorgesehenen Arbeit passen. Das ist eine der typischen Tätigkeiten dieses Schwerpunkts, weil hier Tischlerei und computergesteuerte Fertigung direkt zusammenkommen.
- CNC-Anlagen programmieren und bedienenDu arbeitest mit computergesteuerten Maschinen, gibst Bearbeitungsdaten ein oder passt Programme an und startest den Fertigungsprozess. Während die Anlage fräst, bohrt oder schneidet, kontrollierst du, ob die Bearbeitung sauber läuft und ob Maße, Vorschub oder Werkzeugwechsel stimmen. Wenn Abweichungen auftreten, musst du schnell erkennen, ob das Problem am Material, am Werkzeug oder an der Einstellung liegt.
- Maschinenlauf überwachen und Störungen behebenWährend der Produktion beobachtest du den Ablauf genau und greifst ein, wenn Werkstücke verrutschen, Werkzeuge stumpf werden oder Programme angepasst werden müssen. Kleinere Mängel oder Störungen behebst du selbst, größere Reparaturen veranlasst du. Ziel ist, Produktionsausfälle zu vermeiden und trotzdem keine fehlerhaften Teile weiterlaufen zu lassen.
- Beschläge montieren und Bauteile fügenDu setzt Werkstücke zu fertigen Produkten oder Baugruppen zusammen und montierst Beschläge wie Scharniere, Führungen, Griffe oder Schlösser. Je nach Produkt arbeitest du mit Holzverbindungen, Dübeln, Lamellen, Schrauben oder Klebetechniken. Wichtig ist, dass sich Türen, Laden oder Klappen später sauber öffnen, schließen und dauerhaft funktionieren.
- Oberflächen behandeln und veredelnBei unseren Einrichtungen spielen besondere Oberflächen wie Schleiflack und geräucherte Eiche eine wichtige Rolle. Wir achten darauf, dass die Oberfläche zum Material- und Farbkonzept des Raumes passt.
- Funktion und Qualität prüfenNach der Fertigung kontrollierst du Maße, Oberflächen, Passungen und die Funktion beweglicher Teile. Bei Serienproduktion prüfst du laufend Stichproben, bei Einzelstücken oft jedes Teil sehr genau. Fehler früh zu entdecken ist wichtig, weil Nacharbeit später deutlich mehr Zeit kostet oder ein ganzes Bauteil unbrauchbar machen kann.
- Arbeitsergebnisse dokumentieren und beurteilenDu hältst technische Daten zum Arbeitsablauf und zu den Ergebnissen fest, etwa Einstellungen, Materialeinsatz, Abweichungen oder Qualitätsbefunde. Diese Dokumentation hilft dabei, Produktionen nachvollziehbar zu machen und spätere Aufträge effizienter vorzubereiten. Gerade in größeren Betrieben ist das ein wichtiger Teil der Produktionssteuerung.
- Restmaterial verwerten und entsorgenWir nutzen Hackschnitzel, die als Nebenprodukt unserer Tischlerei entstehen, für Wärme und Energie. Die sinnvolle Verwertung von Holzresten gehört damit zu unserer nachhaltigen Fertigung.
- Kundinnen und Kunden zu Lösungen beratenJe nach Betrieb besprichst du mit Kundinnen und Kunden Material, Gestaltung und Ausführung von Möbeln oder Innenausbauteilen. Du erklärst Unterschiede zwischen Holzarten, Oberflächen oder Beschlägen und passt Entwürfe an konkrete Wünsche an. Im Produktionsschwerpunkt ist Beratung zwar nicht immer Hauptaufgabe, sie gehört aber bei Maßanfertigungen und Sonderlösungen oft dazu.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches Verständnis für CNC-AnlagenIm Produktionsschwerpunkt arbeitest du mit computergesteuerten Maschinen, die du rüsten, einstellen, bedienen und überwachen musst. Wenn du nicht verstehst, wie Werkzeug, Programm und Werkstück zusammenwirken, entstehen schnell Ausschuss, Maschinenstillstände oder gefährliche Situationen.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsWir verbinden digitale Planung und Fertigung, um geschwungene Formen und komplexe Strukturen umzusetzen. Offenheit für digitale Werkzeuge passt deshalb besonders gut zu unserer Arbeitsweise.
- Kenntnisse in Werkstoffen und deren EigenschaftenWir kombinieren in unseren Einrichtungen Holz mit Materialien wie Metall, Glas und Naturstein. Bei uns lernst du deshalb, unterschiedliche Materialeigenschaften und ihr Zusammenspiel zu verstehen.
- Handwerkliche GeschicklichkeitAuch mit moderner Technik bleibt viel praktische Handarbeit übrig, etwa beim Anreißen, Schleifen, Furnieren, Fügen oder Montieren von Beschlägen. Wenn dir das Gefühl für Werkzeug und Material fehlt, sieht man das später an Kanten, Fugen und Oberflächen.
- Räumliches VorstellungsvermögenUnsere Sonderlösungen umfassen auch organische Formen und komplexe Geometrien. Sich solche Formen räumlich vorstellen zu können, hilft dir bei ihrer Herstellung.
- Zahlenverständnis und mathematische SicherheitMaße berechnen, Materialbedarf ermitteln und Einstellungen kontrollieren gehören zum Alltag. Schon kleine Rechenfehler können dazu führen, dass ganze Werkstücke nicht mehr passen oder teures Material falsch zugeschnitten wird.
- Gestalterische FähigkeitIm Tischlereibereich spielt nicht nur Funktion, sondern auch Gestaltung eine Rolle. Du brauchst ein Gefühl dafür, wie Holzarten, Furniere, Oberflächen und Formen zusammenwirken, besonders wenn Produkte nach Kundenwunsch angepasst werden.
- Datensicherheit und Datenschutz beachtenDigitale Pläne, Kundendaten und Produktionsdaten dürfen nicht sorglos behandelt werden. In der Praxis heißt das, Dateien korrekt zu verwenden, Zugriffe zu beachten und Daten nicht versehentlich zu verlieren oder weiterzugeben.
- PlanungsfähigkeitIm Schwerpunkt Produktion planst du nicht nur einzelne Handgriffe, sondern ganze Fertigungsabläufe. Wenn Reihenfolgen, Materialbereitstellung oder Maschineneinsatz nicht durchdacht sind, stockt die Produktion oder Teile müssen neu gemacht werden.
- ProzessverständnisDu musst erkennen, wie jeder Schritt den nächsten beeinflusst: vom Materialzuschnitt über CNC-Bearbeitung bis zur Oberfläche und Endkontrolle. Wer nur den eigenen Handgriff sieht, übersieht leicht, dass ein kleiner Fehler später mehrere Arbeitsschritte nach sich zieht.
- OrganisationsfähigkeitMaterialien, Werkzeuge, Maschinenzeiten und Aufträge müssen zusammenpassen. Besonders in Betrieben mit mehreren Aufträgen gleichzeitig brauchst du einen klaren Überblick, damit nichts fehlt und Termine eingehalten werden können.
- Systematische ArbeitsweiseBeim Rüsten, Einstellen, Prüfen und Dokumentieren musst du Schritt für Schritt vorgehen. Wer chaotisch arbeitet, übersieht schnell Maße, falsche Werkzeuge oder Sicherheitskontrollen.
- ProblemlösungsfähigkeitSonderlösungen sind bei uns der Regelfall. Wir suchen auch für ungewöhnliche Formen einen praktisch umsetzbaren Fertigungsweg – dafür ist Freude am Lösen technischer Aufgaben hilfreich.
- Kreativität bei ProduktlösungenNicht jede Kundenanforderung lässt sich mit einer Standardlösung erfüllen. Gerade bei Maßanfertigungen hilft es, wenn du konstruktive oder gestalterische Varianten entwickeln kannst, die machbar und zugleich ansprechend sind.
- KommunikationsfähigkeitDu sprichst mit Kolleginnen und Kollegen in Werkstatt, Planung und Montage und teilst wichtige Informationen zu Aufträgen oder Problemen weiter. Missverständnisse bei Maßen, Ausführung oder Terminen führen in diesem Beruf schnell zu kostspieligen Fehlern.
- KundenorientierungWenn du Kundenkontakt hast, musst du Wünsche zu Material, Design und Funktion verständlich aufnehmen und in eine realistische Ausführung übersetzen. Es reicht nicht, freundlich zu sein: Du musst erklären können, was technisch möglich ist und was nicht.
- AufgeschlossenheitIm Tischlereibereich verändern sich Werkstoffe, Maschinen und Gestaltungswünsche laufend. Offen zu sein hilft dir, neue Verfahren, moderne Designs oder digitale Arbeitsweisen nicht als Störung, sondern als Teil des Berufs anzunehmen.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitDu arbeitest mit anderen Tischlereifachkräften, Hilfskräften, technischen und kaufmännischen Mitarbeitenden sowie teils mit Bauberufen zusammen. Viele Aufträge gelingen nur, wenn Übergaben und Abstimmungen sauber funktionieren.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitProduktionsabläufe bauen aufeinander auf, und Maschinenzeiten oder Liefertermine sind oft genau eingeplant. Wenn du unzuverlässig bist, gerät nicht nur deine Arbeit ins Stocken, sondern oft der ganze Auftrag.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenMillimeter zählen in der Tischlerei. Ungenaue Maße, schiefe Bohrungen oder schlampige Oberflächen fallen sofort auf und lassen sich oft nur mit großem Aufwand korrigieren.
- Selbstständiges ArbeitenBei uns begleitet in der Fertigung eine Person fast jedes Produkt von Anfang bis Ende. Eigenständiges Arbeiten ist deshalb ein wichtiger Teil unserer Arbeitsweise.
- EinsatzfreudeEs gibt Phasen mit Termindruck, in denen Werkstücke fertig werden müssen oder ein Maschinenproblem schnell gelöst werden muss. Dann hilft dir die Bereitschaft, dranzubleiben und nicht beim ersten Hindernis nachzulassen.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest mit leistungsstarken Maschinen, wertvollen Materialien und oft kundenspezifischen Einzelstücken. Fehler kosten nicht nur Geld, sondern können bei falscher Maschinenbedienung auch gefährlich werden.
- LernbereitschaftNeue CNC-Steuerungen, Werkstoffe, Oberflächen und digitale Planungsprogramme gehören in diesem Beruf dazu. Wer nach der Lehre stehen bleibt, verliert gerade im Produktionsschwerpunkt rasch den Anschluss.
- AufmerksamkeitBeim Maschinenlauf, beim Maßkontrollieren und beim Montieren darf dir wenig entgehen. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann reichen, damit ein Werkstück falsch bearbeitet wird oder eine Gefahr entsteht.
- Beurteilungs- und EntscheidungsfähigkeitDu musst laufend einschätzen, ob ein Teil noch innerhalb der Toleranz liegt, ob eine Oberfläche passt oder ob ein Maschinenlauf gestoppt werden muss. Zögern an der falschen Stelle kann Ausschuss oder Schäden vergrößern.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftJe nach Betrieb wechselst du zwischen Einzelanfertigung, Serienproduktion, Materialarten und Maschinentypen. Außerdem ändern sich Kundenwünsche oder Produktionspläne oft kurzfristig.
- SicherheitsbewusstseinKreissägen, Bandsägen, Fräsen, Bohrmaschinen und CNC-Anlagen verzeihen keine Nachlässigkeit. Du musst Schutzvorrichtungen korrekt verwenden und Gefahren sofort erkennen, sonst riskierst du schwere Verletzungen.
- KonzentrationsfähigkeitGerade beim Programmieren, Einrichten und Überwachen von Maschinen musst du längere Zeit aufmerksam bleiben. Wenn du gedanklich abschweifst, merkst du Fehler oft erst dann, wenn mehrere Teile schon falsch produziert wurden.
- UmweltbewusstseinWir setzen auf nachhaltige Fertigung, nutzen Sonnenstrom und verwerten Hackschnitzel für Energie und Wärme. Ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen passt zu unserem Betrieb.
- Gute körperliche VerfassungHolzteile, Platten und fertige Bauelemente können schwer und unhandlich sein. Auch längeres Stehen, Tragen und Montagearbeiten gehören dazu, besonders wenn größere Werkstücke bewegt werden müssen.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Bohren, Fräsen, Schleifen, Zeichnen und Zusammenbauen müssen Blick und Bewegung genau zusammenpassen. Das ist sowohl bei Handarbeit als auch beim exakten Einrichten von Werkstücken in Maschinen wichtig.
- FingerfertigkeitBeim Programmieren, Einstellen und feinen Nachjustieren an Maschinen brauchst du präzise Handbewegungen. Auch beim Montieren kleiner Beschlagteile oder beim Furnierarbeiten ist das wichtig.
- HandgeschicklichkeitViele Bearbeitungsschritte verlangen sicheres Führen von Werkzeugen und sauberes Arbeiten am Material. Ohne Geschick leiden Passgenauigkeit, Oberfläche und die Qualität der Verbindungen.
- ReaktionsfähigkeitWenn beim Maschinenlauf etwas blockiert, ein Werkstück verrutscht oder eine Säge unerwartet belastet wird, musst du sofort richtig reagieren. Gerade in der Produktion schützt schnelles Handeln vor Unfällen und größeren Schäden.
- SehvermögenDu überträgst Maße, kontrollierst Oberflächen, erkennst Materialfehler und arbeitest auch am Bildschirm mit technischen Daten. Unscharfes Sehen führt hier nicht nur zu ungenauen Ergebnissen, sondern kann auch Sicherheitsrisiken erhöhen.
- Unempfindlichkeit gegenüber StaubAuch mit Absaugung entsteht in Werkstätten und Produktionshallen Holzstaub. Wenn du stark darauf reagierst, kann der Arbeitsalltag dauerhaft belastend werden.
- Unempfindlichkeit der Haut gegenüber Lacken und BeizenBei der Oberflächenbehandlung kommst du mit Lacken, Beizmitteln, Polituren und ähnlichen Stoffen in Kontakt. Empfindliche Haut kann dabei leicht gereizt werden, weshalb Schutzmaßnahmen besonders wichtig sind.
- GleichgewichtsgefühlWenn du bei Montagearbeiten auf Baustellen tätig bist, kann es vorkommen, dass du an Türen, Fenstern oder anderen Einbauteilen in ungewohnten Positionen arbeitest. Dann hilft ein sicheres Gleichgewichtsgefühl, um sauber und sicher zu arbeiten.
- Sprachfertigkeit mündlichBei Beratung, Abstimmung im Team oder Rückfragen zu Aufträgen musst du verständlich erklären können, worum es geht. Gerade wenn technische Details oder Gestaltungswünsche besprochen werden, reicht kurzes Dahinsagen nicht.
- InnovationsfähigkeitDer Beruf entwickelt sich technisch und gestalterisch weiter, etwa bei neuen Produkten, Werkstoffen oder Fertigungslösungen. Wer neue Ideen mitdenkt, kann bei Produktentwicklung und moderner Produktion stärker mitgestalten.
- Positiver PflichtschulabschlussFür den Einstieg bei uns erwarten wir einen positiven Pflichtschulabschluss nach neun Schuljahren.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
- Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
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