Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
Leithäusl Gesellschaft m.b.H.Mehrnbach

TiefbauerIn

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.356
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Videos

  • Lehrlingsvideo LeithäuslgruppeLeithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Lehrlingscamp 2021 / Gruppe 2Leithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Lehrlingscamp 2021 / Gruppe 1Leithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Wir erzählen über uns!Leithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Wir erzählen über uns!Leithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Wir erzählen über uns!Leithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Beitrag in TV1 OberösterreichLeithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Leithäusl ImagefilmLeithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Jahresrückblick 2019Leithäusl Gesellschaft m.b.H.

Aufgaben

+11 mehr
  • Gelände und Baustelle vermessen
  • Bauablauf vorbereiten und einteilen
  • Baustelle absichern und einrichten
  • Baugruben und Künetten ausheben

Anforderungen

+31 mehr
  • Wetterfestigkeit
  • Trittsicherheit in Baustellenbereichen
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Reaktionsfähigkeit in Gefahrensituationen
  • Gute körperliche Verfassung

Berufsschule

  • Berufsschule FreistadtLinzer Straße 45, 4240 Freistadt · 86 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Landesberufsschule MurauHeiligenstatt 10, 8850 Murau · 135 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Landesberufsschule LangenloisWalterstraße 35, 3550 Langenlois · 169 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.356
  2. 2. LEHRJAHR€ 2.032
  3. 3. LEHRJAHR€ 2.710

KV Baugewerbe und Bauindustrie (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)

Das bieten wir:

  • Arbeit im Freien
  • Traditionelles Unternehmen
  • Innovatives Unternehmen
  • Berufliche Weiterbildung
  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Teambuilding-Veranstaltungen

Dein Lehrbetrieb

Leithäusl Gesellschaft m.b.H.Mehrnbach

Wir sind Leithäusl – ein inhabergeführtes Familienunternehmen im Tiefbau. Seit unserer Gründung 1946 sind wir im Straßenbau für öffentliche und private Auftraggeber tätig. Heute setzen wir Bauvorhaben in ganz Österreich mit eigenem Personal, eigenen Ressourcen und modernen Technologien um. Dabei gilt für uns: Handschlag zählt. Was wir vereinbaren, setzen wir um. Wir denken über Generationen hinweg und bauen auf junge Menschen, die mit uns die Infrastruktur von morgen gestalten.

Mehr vom Betrieb

Bei uns lernst du verschiedene Bereiche kennen

Wir setzen in unserer Ausbildung auf ein Rotationsprinzip. Du bekommst dadurch verschiedene Bauprozesse und Techniken mit, statt nur einen einzigen Bereich kennenzulernen. Unsere erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbilder begleiten dich von Anfang an.

Unser Lehrlingscamp: Praxis vertiefen

  • Wir bieten pro Lehrjahr Vertiefungsmodule an, etwa zu Vermessungstechnik, Baumaschinentechnik sowie Kanal- und Tiefbau.
  • Bei uns geht es im Camp auch darum, die anderen Lehrlinge besser kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben.

Du möchtest mit uns loslegen? Zu deiner Bewerbung gehören ein Lebenslauf, Zeugnisse und ein kurzes Motivationsschreiben.

Was bei uns zusammenkommt

  • Auf unseren Baustellen vermessen wir Gelände, verlegen Kabel und Rohre und verdichten Böden. So entstehen die Grundlagen für Straßen und Versorgungsleitungen.
  • Bagger, Radlader und Walzen bewegen bei uns Material und bringen Böden in Form. Zur Arbeit mit den Maschinen gehören auch Wartung, Fehlersuche und Reparaturen.
  • Mit Asphalt und Pflaster gestalten wir Straßen, Plätze und Wege. Dabei zählen handwerkliches Können und Genauigkeit.
  • Im Büro planen und koordinieren wir Bauvorhaben, bearbeiten Anfragen und kümmern uns um Abrechnung und Zahlungsverkehr. Büro und Baustelle arbeiten dabei zusammen.

Aus Alt wird wieder Baumaterial

Nachhaltiges Bauen bedeutet für uns auch, Ressourcen zu schonen. Aus Baustellenabfällen gewinnen wir neue Rohstoffe – zum Beispiel Recyclingmaterialien für den Hoch- und Tiefbau. So werden Materialien erneut nutzbar, statt einfach entsorgt zu werden.

Worauf wir im Miteinander bauen

  • Sicherheit: Wir setzen uns mit Risiken auseinander und arbeiten daran, unsere Aufträge sicher abzuwickeln.
  • Respekt: Die Achtung aller Mitmenschen ist für uns grundlegend. Wir setzen auf partnerschaftliche Zusammenarbeit.
  • Klare Ziele: Wir gehen Aufgaben lösungsorientiert an und wollen gesund und nachhaltig wachsen – nicht um jeden Preis.
  • Nachwuchs: Wir bilden Lehrlinge aus, denn junge Menschen sind unsere Zukunft.

Du möchtest deine Ausbildung bei uns starten? Zu deiner Bewerbung gehören ein Lebenslauf, Zeugnisse und ein kurzes Motivationsschreiben.

Im Detail

Aufgaben

  • Gelände und Baustelle vermessenBei uns gehört das Vermessen von Baugelände ausdrücklich zu deiner Ausbildung. Im Lehrlingscamp vertiefen wir Vermessungstechnik zusätzlich in eigenen Modulen.
  • Bauablauf vorbereiten und einteilenDu planst gemeinsam mit dem Bautrupp, in welcher Reihenfolge gearbeitet wird und welche Geräte, Baustoffe und Lieferungen wann gebraucht werden. Dabei stimmst du dich auch mit Zulieferfirmen ab, zum Beispiel wenn Fertigbeton rechtzeitig auf der Baustelle ankommen muss. Aus Bauplänen, Materiallisten und Leistungsbeschreibungen leitest du konkrete Arbeitsschritte für den Tag ab.
  • Baustelle absichern und einrichtenBevor die eigentliche Bauarbeit startet, richtest du die Baustelle ein und sicherst sie nach Sicherheits- und Verkehrsvorschriften ab. Dazu gehören Absperrungen, Signal- und fallweise Funkanlagen, sichere Zugänge sowie die Organisation von Lagerflächen für Material und Geräte. Gerade im Straßen- oder Kanalbau ist diese Vorbereitung entscheidend, damit Arbeiter, Anrainer und Verkehr geschützt sind.
  • Baugruben und Künetten aushebenDu hebst Gruben, Gräben und Künetten aus, in denen später Fundamente, Schächte, Rohre oder Kabel verlegt werden. Dabei arbeitest du mit Handwerkzeugen wie Schaufel und Hacke, mit Presslufthammer oder Bohrmaschine und oft gemeinsam mit größeren Baumaschinen. Wichtig ist, dass Tiefe, Breite und Verlauf genau stimmen und die Grabenwände nicht nachrutschen.
  • Stützungen, Verbauten und Gerüste herstellenDamit Baugruben sicher bleiben, baust du Stützungen und Verbauten ein oder stellst Gerüste auf. Solche Sicherungen verhindern, dass Erdreich abrutscht oder Arbeitsbereiche instabil werden. Besonders in engen Künetten, an Böschungen oder bei tieferen Baugruben hängt die Sicherheit des ganzen Teams davon ab, dass diese Konstruktionen fachgerecht ausgeführt sind.
  • Fundamente und Gründungen herstellenDu stellst Flachgründungen her und arbeitest fallweise auch an Tiefgründungen mit, also an tragenden Bauteilen, die Lasten sicher in den Boden ableiten. Dafür bereitest du den Untergrund vor, baust Schalungen und bringst Beton in die richtige Form. Diese Arbeit ist die Basis für spätere Bauwerke wie Stützmauern, Brückenbauteile oder Straßeneinbauten.
  • Schalungen und Stahlbetonbauteile fertigenFür Betonbauteile baust du Schalungen aus geeigneten Materialien, verlegst Baustahl und betonierst anschließend die Form. Der Beton muss richtig eingebracht und verdichtet werden, damit keine Hohlräume entstehen und das Bauteil später die nötige Festigkeit erreicht. So entstehen etwa Fundamente, Schächte, Wände oder andere Stahlbetonteile des Tiefbaus.
  • Mörtel und Beton verarbeitenDu stellst Mörtel- und Betonmischungen her oder verarbeitest angelieferten Transportbeton auf der Baustelle. Dabei musst du auf Mischungsverhältnis, Verarbeitungszeit, Witterung und Verdichtung achten. Frischer Beton reagiert empfindlich auf Fehler – wenn er zu trocken, zu nass oder schlecht verdichtet ist, leidet die Qualität des gesamten Bauwerks.
  • Untergrund verfüllen und verdichtenBöden zu verdichten zählt bei uns ausdrücklich zu deinen Aufgaben. Für unseren Straßenbau schaffen wir damit einen tragfähigen Untergrund.
  • Straßenunterbau und Oberbau herstellenWir sind seit unserer Gründung im Straßenbau tätig. Der Aufbau belastbarer Straßen ist deshalb ein besonders wichtiger Teil unserer Arbeit.
  • Straßendecken und Einbauten ausführenBei uns ist Straßenbau ein zentrales Geschäftsfeld. Mit Asphalt gestalten wir Verkehrsflächen für öffentliche und private Auftraggeber.
  • Böschungen und Natursteinmauerwerk herstellenDu modellierst Böschungen, sicherst Hänge gegen Abrutschen und errichtest fallweise Mauerwerk aus Naturstein oder andere befestigende Bauteile. Solche Arbeiten sind wichtig, wenn Straßen, Gräben oder Geländesprünge dauerhaft stabil bleiben sollen. Dabei verbindest du Erdarbeiten mit genauer Formgebung und Sicherungsmaßnahmen.
  • Rohrkanäle, Schächte und Leitungen verlegenBei uns lernst du ausdrücklich, Versorgungsleitungen wie Kabel und Rohre zu verlegen. Kanal- und Tiefbau vertiefen wir auch im firmeninternen Lehrlingscamp.
  • Maschinen warten und Baufortschritt dokumentierenDu bedienst Werkzeuge, Geräte und kleinere Maschinen, reinigst sie und führst einfache Wartungsarbeiten durch, damit sie einsatzbereit bleiben. Zusätzlich dokumentierst du den Baufortschritt in Bautageberichten, hältst wichtige Umstände zur Beweissicherung fest und arbeitest dabei oft mit elektronischem Datenmanagement. Diese Unterlagen sind wichtig, wenn es um Qualitätsnachweise, Abrechnung oder spätere Reklamationen geht.
  • Große Baumaschinen bedienenBei uns lernst du den Umgang mit Baggern, Radladern und Walzen. Damit bewegen wir Material und bringen Böden in Form.

Im Detail

Anforderungen

  • WetterfestigkeitTiefbau findet überwiegend im Freien statt, bei Hitze, Regen, Kälte oder Wind. Wenn du bei Nässe oder Sommerhitze rasch abbauen würdest, werden Vermessung, Betonierarbeiten oder Grabungsarbeiten schnell zur Belastung.
  • Trittsicherheit in BaustellenbereichenDu bewegst dich auf unebenem Gelände, in Baugruben, auf Böschungen und fallweise auf Gerüsten. Unsicheres Auftreten kann dort nicht nur dich, sondern auch andere gefährden, besonders wenn Material getragen oder nahe an Grubenrändern gearbeitet wird.
  • SicherheitsbewusstseinWir setzen auf umfassenden Arbeitsschutz und eine sichere Ausbildung. Dass wir Risiken erkennen und verantwortungsvoll damit umgehen, gehört zu unseren ausdrücklich gelebten Werten.
  • Räumliches VorstellungsvermögenDu musst aus Plänen erkennen, wo Fundamente, Künetten, Leitungen oder Schalungen im Gelände verlaufen. Ohne räumliches Denken wird es schwer, Maße, Höhen und Gefälle richtig umzusetzen – gerade bei unterirdischen Bauteilen, die man nach dem Zuschütten nicht mehr sieht.
  • Reaktionsfähigkeit in GefahrensituationenAuf Baustellen können sich Situationen schnell ändern, etwa wenn sich Erdreich bewegt, Maschinen rangieren oder eine Absicherung verrutscht. Dann musst du sofort reagieren, Arbeit stoppen oder sichern, bevor jemand verletzt wird.
  • Gute körperliche VerfassungDu hebst und trägst Baumaterialien, Bewehrungsstahl, Werkzeuge und Schalungsteile und arbeitest oft in anstrengenden Haltungen. Ohne stabile körperliche Basis wird ein voller Baustellentag mit Grabarbeiten, Betonieren und Verdichten sehr fordernd.
  • KraftViele Tätigkeiten verlangen spürbare Muskelkraft, etwa beim Bewegen von Material, beim Schalungsbau oder beim Arbeiten mit schweren Geräten. Auch wenn Maschinen viel übernehmen, gibt es im Alltag genug Handarbeit, bei der Kraft zählt.
  • Physische AusdauerBaustellenarbeit zieht sich oft über viele Stunden bei Staub, Lärm und Witterung. Du musst auch dann konzentriert weiterarbeiten, wenn der Körper schon müde ist und die Fertigstellung trotzdem termingerecht erfolgen muss.
  • Körperliche WendigkeitIn Künetten, auf Gerüsten oder zwischen Schalungen ist oft wenig Platz. Du musst dich dort sicher bewegen, knien, steigen und in wechselnden Körperhaltungen arbeiten können.
  • GleichgewichtsgefühlBeim Arbeiten an Böschungen, in Baugruben oder auf Gerüsten ist ein gutes Gleichgewicht wichtig. Schon kleine Unsicherheiten können dort zu Stürzen oder Fehlbewegungen mit Werkzeugen führen.
  • HandgeschicklichkeitBeim Vermessen, Einrichten von Schnurgerüsten, Bauen von Schalungen oder Montieren von Bauteilen kommt es auf präzise Handarbeit an. Wenn du grob arbeitest, stimmen Maße, Anschlüsse oder Schalungsformen nicht mehr.
  • Auge-Hand-KoordinationBeim Zuschneiden, beim Einpassen von Bauteilen oder beim genauen Verlegen von Material müssen Blick und Bewegung sauber zusammenspielen. Das ist besonders wichtig, wenn du unter Zeitdruck arbeitest und Fehler sofort Auswirkungen auf das Bauteil haben.
  • Gutes AugenmaßAuch mit Messgeräten musst du laufend erkennen, ob Fluchten, Höhen oder Gefälle plausibel sind. Ein gutes Augenmaß hilft dir, Unstimmigkeiten auf der Baustelle früh zu bemerken, bevor daraus ein größerer Fehler wird.
  • Technisches VerständnisDu arbeitest mit Presslufthämmern, Bohrmaschinen, Betonmischmaschinen und anderen Geräten sowie großen Baumaschinen im Umfeld. Du musst verstehen, wie diese Technik eingesetzt, gewartet und bei Störungen richtig behandelt wird.
  • Zahlenverständnis und RechnenMaterialbedarf, Maße, Höhen, Mischungsverhältnisse und einfache Konstruktionsberechnungen gehören zum Alltag. Wenn du dabei unsauber rechnest, fehlt Material, das Gefälle stimmt nicht oder Schalungen passen nicht zu den Planmaßen.
  • Mathematisch-rechnerische FähigkeitIm Tiefbau musst du Flächen, Mengen und Bauteilabmessungen berechnen und Skizzen richtig ableiten. Gerade bei Verdichtung, Betonbedarf oder Leitungsverläufen sind diese Berechnungen nicht nur Theorie, sondern direkte Arbeitsgrundlage.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsFür Vermessung, Qualitätskontrolle und Baudokumentation werden digitale Tools, Messgeräte und Software eingesetzt. Du solltest dich damit zurechtfinden, weil viele Daten heute direkt elektronisch erfasst und weitergegeben werden.
  • PlanungsfähigkeitAuf einer Baustelle muss die Reihenfolge der Arbeitsschritte passen: erst absichern, dann ausheben, stützen, verlegen, verfüllen und verdichten. Wer nicht vorausdenkt, blockiert andere Gewerke oder verursacht unnötige Wartezeiten.
  • ProzessverständnisDu musst verstehen, wie einzelne Schritte im Tiefbau zusammenhängen. Wenn zum Beispiel Untergrund, Entwässerung und Straßenaufbau nicht als Gesamtprozess gedacht werden, entstehen später Setzungen oder Wasserschäden.
  • Systematische ArbeitsweiseBeim Abarbeiten von Plänen, Sicherheitsvorgaben und Bauabschnitten ist ein geordnetes Vorgehen entscheidend. Sonst gehen Messpunkte, Dokumentationsschritte oder Kontrollarbeiten unter.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenBei Gefälle, Schalungen, Verdichtung oder Leitungsverlegung reichen kleine Abweichungen, um später große Probleme zu verursachen. Genauigkeit ist im Tiefbau keine Schönheitsfrage, sondern entscheidet über Dichtheit, Tragfähigkeit und Sicherheit.
  • Selbstständiges ArbeitenAuch wenn du im Bautrupp arbeitest, musst du viele Arbeitsschritte eigenständig ausführen und mitdenken. Das betrifft etwa das saubere Vorbereiten eines Abschnitts oder das rechtzeitige Erkennen, wenn Material oder Sicherung fehlt.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitBei uns gilt Handschlag: Was wir vereinbaren, setzen wir um. Diese Verlässlichkeit ist uns auch im gemeinsamen Arbeiten wichtig.
  • EinsatzfreudeUnsere Tiefbau-Ausbilder legen ausdrücklich Wert auf Interesse am Beruf und den eigenen Willen, etwas zu lernen und ein gutes Ergebnis zu erreichen.
  • VerantwortungsbewusstseinDeine Arbeit beeinflusst die Sicherheit von Kollegen, Verkehrsteilnehmern und späteren Nutzern der Bauwerke. Fehler bei Absicherung, Verdichtung oder Leitungsverlegung verschwinden nicht einfach, sondern können lange Folgen haben.
  • LernbereitschaftBauverfahren, Materialien, Vorschriften und digitale Werkzeuge entwickeln sich weiter. Wer da nicht mitzieht, hat es schwer, neue Aufgaben zu übernehmen oder sich später in Richtung Vorarbeiter, Polier oder Vermessung weiterzuentwickeln.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftBaustellen wechseln, Wetter ändert Pläne, Lieferungen verschieben sich und jeder Bauabschnitt bringt andere Anforderungen. Du musst dich schnell auf neue Orte, andere Teams und wechselnde Abläufe einstellen können.
  • AufmerksamkeitAuf der Baustelle musst du ständig auf Signale, Maschinenbewegungen, Kanten, Messpunkte und Sicherheitszonen achten. Ein kurzer Konzentrationsfehler kann dort deutlich ernster sein als in einem Bürojob.
  • Ausdauer und DurchhaltevermögenManche Arbeiten wiederholen sich über längere Zeit, etwa Verdichten, Schalungen bauen oder Leitungsgräben abschnittsweise herstellen. Du brauchst die Geduld, dabei über Stunden sauber zu arbeiten und nicht nachzulassen.
  • Psychische AusdauerZeitdruck, Verantwortung für die Bauqualität und das Arbeiten in potenziell gefährlichen Situationen fordern auch mental. Du musst unter Druck ruhig bleiben und trotzdem sichere Entscheidungen treffen.
  • UmweltbewusstseinIm Tiefbau greifst du direkt in Boden, Wasserführung und Gelände ein. Deshalb musst du Umweltschutzvorgaben ernst nehmen, etwa bei Entwässerung, Materialeinsatz oder beim Umgang mit Baustoffen und Abfällen.
  • Fähigkeit zur ZusammenarbeitUnsere Tiefbau-Ausbilder nennen Teamwork und die Einbindung ins Team ausdrücklich als wichtige Ziele. Auch im Lehrlingscamp fördern wir das Kennenlernen untereinander.
  • KommunikationsfähigkeitDu musst Arbeitsanweisungen verstehen, Rückmeldungen geben und dich mit Vorgesetzten, Kollegen und Zulieferern abstimmen. Gerade auf lauten Baustellen muss Kommunikation kurz, klar und eindeutig sein.
  • AufgeschlossenheitDu arbeitest mit unterschiedlichen Fachkräften und oft auf wechselnden Baustellen. Offen auf andere zugehen hilft, sich rasch in neue Teams und Abläufe einzufinden.
  • OrganisationstalentMaterial, Maschinen, Hilfskräfte und Zulieferungen müssen auf der Baustelle zusammenpassen. Wer schlecht organisiert, verursacht Leerzeiten, unnötige Wege oder fehlende Arbeitsmittel genau dann, wenn sie gebraucht werden.
  • Mobilität für wechselnde BaustellenTiefbauerInnen arbeiten selten immer am selben Ort. Baustellen können weiter vom Wohnort entfernt sein, daher musst du bereit sein, an unterschiedlichen Einsatzorten zu arbeiten.
  • Unempfindlichkeit der HautAuf der Baustelle kommst du mit Erde, Staub, frischem Beton, Mörtel, Bitumen, Schmiermitteln und Isoliermaterialien in Kontakt. Empfindliche Haut kann dabei rasch gereizt werden, auch wenn Schutzkleidung getragen wird.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

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