Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
Felbermayr Bau GmbH & Co KGBergheim

SteinmetzIn

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.207
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Videos

  • Deine LEHRE als KFZ-TECHNIKER | Willkommen im Team der Möglichkeiten bei FelbermayrFelbermayr Bau GmbH & Co KG
  • Jugend und Beruf Messe WelsFelbermayr Bau GmbH & Co KG
  • Florian vom Team der Möglichkeiten ist Abteilungsleiter der Arbeitsbühnen- und StaplerabteilungFelbermayr Bau GmbH & Co KG
  • Hans vom Spezialtiefbau im Team der MöglichkeitenFelbermayr Bau GmbH & Co KG
  • Hinter die Kulissen geschautFelbermayr Bau GmbH & Co KG
  • SUCCESS through CONFIDENCE | The story of FelbermayrFelbermayr Bau GmbH & Co KG
  • It´s a wrap: Dreharbeiten für #teamdermöglichkeitenFelbermayr Bau GmbH & Co KG
  • #Spezialtiefbau über den Wolken: #Felbermayr sichert die Großglockner HochalpenstraßeFelbermayr Bau GmbH & Co KG
  • Moderne Baumaschinen im Einsatz | FelbermayrFelbermayr Bau GmbH & Co KG
  • Steinhandwerk - Individualität und Funktion für WohnhausFelbermayr Bau GmbH & Co KG

Aufgaben

+10 mehr
  • Zeichnungen und Schablonen anfertigen
  • Steinart und Rohmaterial auswählen
  • Rohblöcke spalten und zuschneiden
  • Lagerflächen und Kanten herstellen

Anforderungen

+27 mehr
  • Gute körperliche Verfassung
  • Physische Ausdauer
  • Wetterfestigkeit
  • Unempfindlichkeit gegenüber Staub
  • Lärmunempfindlichkeit
  • Gutes Sehvermögen

Berufsschule

  • Landesberufsschule WalsSchulstraße 7, 5071 Wals · 8 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Landesberufsschule MurauHeiligenstatt 10, 8850 Murau · 121 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Landesberufsschule SchremsDr.-Theodor-Körner-Platz 1, 3943 Schrems · 184 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.207
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.693
  3. 3. LEHRJAHR€ 2.285

Das bieten wir:

  • Berufliche Weiterbildung
  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Bonuszahlungen bei guten Leistungen
  • Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
  • Arbeit im Freien

Dein Lehrbetrieb

Felbermayr Bau GmbH & Co KGBergheim

Wir sind Felbermayr – ein Familienunternehmen, das baut, transportiert und schwere Lasten bewegt. Bei uns ergänzen sich Bauwesen sowie Transport- und Hebetechnik: Wir bauen etwa Straßen, Brücken, Kanäle und Gebäude, organisieren Sonder- und Schwertransporte und vermieten Krane und Arbeitsbühnen. Mit rund 3.300 Mitarbeiter:innen und Niederlassungen in ganz Europa bringen wir gemeinsam „Power in Motion“. Dafür brauchen wir praktische Fähigkeiten genauso wie genaue Planung, moderne Technik und Teamgeist.

Mehr vom Betrieb

So starten wir gemeinsam

  • Am ersten Tag zeigen wir dir deinen Arbeitsplatz und stellen dir deine Ausbilder:innen und Kolleg:innen vor.
  • Wir statten dich rechtzeitig vor deinem ersten Einsatz mit Arbeitskleidung aus.
  • Bei uns hast du geregelte Arbeitszeiten, in der Regel von Montag bis Freitag. Die genauen Zeiten besprechen wir mit dir persönlich.

Bei unseren Schnuppertagen kannst du selbst ausprobieren statt nur zuschauen. Unser Team und unsere Lehrlinge geben dir praktische Einblicke und beantworten deine Fragen.

Was wir bauen und bewegen

  • Im Bau arbeiten wir an Straßen, Brücken, Kanälen und Gebäuden. Dazu gehören Arbeiten im Boden genauso wie der Bau über der Erde.
  • Wir organisieren internationale Sonder- und Schwertransporte auf Straße, Schiene und Wasser – also Transporte für besonders schwere oder ungewöhnlich große Ladungen.
  • Wir vermieten Krane, Arbeitsbühnen, Stapler und Minikrane. Mit dieser Technik lassen sich Lasten heben und höher gelegene Arbeitsplätze erreichen.

Vom digitalen Plan zur Baustelle

Bei uns gehören Baustelle und Computer zusammen. In der Vermessung erfassen wir Gelände mit moderner Messtechnik, Drohnen und GPS-Geräten und werten die Daten am Computer aus. In der Bauplanung arbeiten wir mit modernen Programmen an Zeichnungen, vergleichen Angebote und berechnen Projektkosten. Genauigkeit zählt: Aus Plänen und Messdaten wird die Grundlage dafür, dass Bauwerke an der richtigen Stelle entstehen.

Nicht nur zuschauen, sondern selbst ausprobieren: Bei unseren Schnuppertagen sammelst du praktische Erfahrungen und bekommst Einblicke direkt von unserem Team und unseren Lehrlingen.

Unser Team der Möglichkeiten

Zusammenhalt und Teamwork sind uns wichtig, denn herausfordernde Aufgaben lösen wir gemeinsam. Wir legen Wert auf Qualität und wollen unsere Arbeit laufend verbessern. Deine Persönlichkeit und deine Ideen zählen dabei genauso wie dein Können. In unserer Ausbildung setzen wir auf moderne Technik, individuelle Förderung und Verantwortung – auch gegenüber der Umwelt.

So begleiten wir deinen Start

  • Am ersten Tag lernst du deine Ausbilder:innen, Kolleg:innen und deinen Arbeitsplatz kennen. Deine Arbeitskleidung bekommst du rechtzeitig vor dem ersten Einsatz.
  • Du hast geregelte Arbeitszeiten, in der Regel von Montag bis Freitag. Die genauen Zeiten richten sich nach deinem Bereich: Baustelle, Werkstatt oder Büro.
  • In unseren Lehrlingsseminaren lernst du Fachwissen und stärkst deine sozialen Fähigkeiten. Dabei triffst du auch Lehrlinge aus anderen Abteilungen und Niederlassungen.
  • Wir unterstützen deine Entwicklung mit Weiterbildung und Karrierechancen. Zur Ausbildung gehören auch Extras und Prämien.

Unser Lehrlingsprojekt „Gemeinsam bauen, voneinander lernen! Eine reale Lehrwerkstatt für unsere Lehrlinge!“ erreichte beim Fit for Future Staatspreis 2024 den 2. Platz.

Im Detail

Aufgaben

  • Zeichnungen und Schablonen anfertigenBevor ein Stein bearbeitet wird, erstellst du Entwurfskizzen, Werkzeichnungen, CAD-Pläne, Material- und Versetzlisten oder Schablonen in Originalgröße. Das ist besonders wichtig bei Profilen, geschwungenen Flächen, Grabmalen oder Bauteilen, die später genau in ein Bauwerk passen müssen. Schon in dieser Phase entscheidest du Maße, Kanten, Proportionen und die spätere Einbausituation.
  • Steinart und Rohmaterial auswählenDu wählst Natur- oder Kunststein passend zum Auftrag aus, zum Beispiel Granit, Marmor, Kalkstein, Sandstein oder Porphyr. Dabei geht es nicht nur um Farbe und Aussehen, sondern auch um Härte, Struktur, Eignung für außen oder innen und bei Naturstein sogar um die Wachstumsrichtung des Gesteins. Ein ungeeignet gewählter Stein kann beim Bearbeiten reißen oder später im eingebauten Zustand Schaden nehmen.
  • Rohblöcke spalten und zuschneidenAus dem unbearbeiteten Steinblock stellst du zuerst ein Rohmaß her. Dafür spaltet man Stein mit Schlegel, dem großen Matz oder mit eingetriebenen Eisenkeilen und schneidet ihn anschließend mit Kreis- oder Gattersägen weiter zu. Dieser Schritt entscheidet darüber, ob genug Material für die spätere Form bleibt und ob der Stein wirtschaftlich genutzt wird.
  • Lagerflächen und Kanten herstellenNach dem Zuschnitt bearbeitest du den Steinquader so, dass zuerst eine ebene Lagerfläche entsteht und danach die übrigen Flächen im richtigen Winkel dazu. Dafür verwendest du Handwerkzeuge wie Meißel, Beizeisen, Spitzeisen oder Stockhammer, aber auch Maschinen. Diese Grundform ist wichtig, weil nur sauber hergestellte Flächen später exakt versetzt, verklebt oder verankert werden können.
  • Profile und Formen anreißenWenn ein Werkstück Rundungen, Profile, Ornamente oder andere genaue Formen braucht, überträgst du die Konturen mit Schablonen und Reißnadel auf den Stein. Die angerissenen Linien werden mit Beizeisen und anderen Werkzeugen schrittweise herausgearbeitet. Dabei brauchst du viel Augenmaß, weil du Material nur abtragen, aber nicht wieder an den Stein anfügen kannst.
  • Stein händisch und maschinell bearbeitenDu fräst, spaltst, schneidest, schleifst und polierst Steine je nach Werkstück und gewünschter Oberfläche. Verwendet werden dazu Schlegel und Meißel, Druckluftwerkzeuge, Winkelschleifer, Fräs- und Schleifmaschinen oder Sägen mit Diamantscheiben. Je nach Auftrag entsteht daraus etwa eine Fensterumrahmung, eine Blockstufe, ein Waschtisch, eine Fassadenplatte oder ein Brunnenbauteil.
  • CNC-Anlagen und Maschinen überwachenIn vielen Betrieben werden Steinteile heute auch computergesteuert gefertigt. Du richtest CNC-Maschinen oder andere automatisch gesteuerte Anlagen ein, überwachst den Bearbeitungsvorgang und kontrollierst, ob Maße, Schnittführung und Oberflächen stimmen. Trotz Technik musst du verstehen, wie sich der Stein verhält, damit die Bearbeitung nicht zu Ausbrüchen oder Maßfehlern führt.
  • Oberflächen schleifen und polierenAm Ende der Bearbeitung gibst du dem Stein die gewünschte Oberfläche. Je nach Auftrag wird sie glatt geschliffen, poliert oder bewusst strukturierter belassen. Diese Arbeit beeinflusst stark, wie ein Werkstück später wirkt – etwa bei einer Küchenarbeitsplatte, einer Grabmalfläche oder einer Fassadenverkleidung – und sie muss gleichmäßig und sauber ausgeführt sein.
  • Schriften und Ornamente gravierenBei Grabmalen, Denkmälern oder gestalteten Steinobjekten entwirfst und überträgst du Schriften, Symbole oder Ornamente auf die Oberfläche. Diese werden graviert oder gehauen, manchmal werden zusätzlich Metallschriften oder Einlegeteile angebracht. Hier kommt es besonders auf Fingerfertigkeit, saubere Linien und die richtige Anordnung auf der Steinfläche an.
  • Werkstücke transportieren und hebenFertige oder halbfertige Werkstücke, Bodenplatten, Wandplatten, Stufen oder massive Steinteile müssen innerhalb der Werkstatt und zum Montageort bewegt werden. Dafür hebst du kleinere Teile händisch und verwendest bei schweren Blöcken Kräne, Hebewerkzeuge oder andere Transporthilfen. Weil Stein viel Gewicht hat, sind sicheres Anschlagen, vorsichtiges Bewegen und gute Abstimmung im Team besonders wichtig.
  • Platten und Bauteile versetzenVor Ort verlegst oder versetzt du Boden-, Wand- und Stufenplatten sowie Tür- und Fensterumrahmungen, Säulen, Pfeiler, Blockstufen oder Brunnenanlagen. Die Teile werden eingepasst, ausgerichtet, befestigt und verankert, damit sie dauerhaft halten und optisch sauber sitzen. Dabei arbeitest du oft auf Baustellen oder im Außenbereich und musst unebene Bestandsflächen mitdenken.
  • Grabmäler und Friedhofsanlagen setzenEin wichtiger Arbeitsbereich ist der Friedhof: Du stellst Grabsteine, Grabeinfassungen, Grüfte oder andere Friedhofseinrichtungen her und setzt sie am vorgesehenen Platz. Dabei besprichst du mit Kundinnen und Kunden oft Gestaltung, Schrift und Symbolik und sorgst dafür, dass das Grabmal standsicher und sauber montiert ist. Diese Arbeiten verlangen Genauigkeit und einen respektvollen Umgang mit dem Anlass.
  • Steinbauten restaurieren und konservierenBei Kirchen, Schlössern, Altstadthäusern, Plastiken oder Kleindenkmälern reinigst, sicherst und restaurierst du geschädigte Steinflächen. Dazu gehören Steinreinigung, das Ergänzen beschädigter Bereiche und Maßnahmen zum Schutz gegen Witterungseinflüsse. In der Denkmalpflege arbeitest du dabei eng mit Fachleuten zusammen, weil historische Substanz möglichst schonend erhalten werden muss.
  • Qualität und Passgenauigkeit prüfenWährend und nach der Bearbeitung kontrollierst du, ob Steinqualität, Maße, Kanten, Oberflächen und Bearbeitung dem Plan entsprechen. Schon kleine Abweichungen können dazu führen, dass ein Werkstück am Montageort nicht passt oder optisch störend wirkt. Deshalb überprüfst du nicht nur das fertige Stück, sondern auch Zwischenschritte beim Sägen, Fräsen oder Versetzen.

Im Detail

Anforderungen

  • Gute körperliche VerfassungStein ist schwer, und auch mit Hebehilfen musst du Platten, Werkstücke oder Werkzeuge oft heben, halten, wenden oder sichern. Bei Montagearbeiten und beim Versetzen arbeitest du außerdem viel im Stehen und oft in unbequemen Haltungen.
  • Physische AusdauerMontagearbeiten im Freien, längeres Schleifen, Polieren oder Restaurieren an Bauwerken ziehen sich oft über viele Stunden. Wer körperlich schnell ermüdet, verliert bei schweren Werkstücken und präzisen Arbeitsschritten rasch die nötige Kontrolle.
  • WetterfestigkeitEin Teil der Arbeit findet draußen statt, etwa auf Friedhöfen, bei Fassaden, Brunnenanlagen oder Restaurierungen. Du arbeitest daher nicht nur in der warmen Werkstatt, sondern auch bei Kälte, Wind oder sommerlicher Hitze.
  • Unempfindlichkeit gegenüber StaubBeim Sägen, Schleifen, Fräsen und Reinigen von Stein entsteht Staub. Wenn du darauf stark reagierst, wird der Arbeitsalltag schnell anstrengend, besonders in Werkstätten oder bei längeren Bearbeitungsphasen.
  • LärmunempfindlichkeitSchneidmaschinen, Druckluftwerkzeuge, Schleifmaschinen und andere Steinbearbeitungsgeräte sind laut. Wer auf dauernden Maschinenlärm sehr empfindlich reagiert, erlebt die Werkstatt schnell als belastend.
  • Gutes SehvermögenDu musst angerissene Linien, Oberflächenfehler, Kanten, Schriftabstände und kleine Maßabweichungen erkennen können. Besonders beim Gravieren, Anreißen oder Polieren entscheidet genaues Sehen über die Qualität.
  • Ausgeprägter TastsinnSteinoberflächen beurteilst du nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Fingern. Beim Nacharbeiten merkst du über den Tastsinn, ob eine Fläche wirklich eben ist, ob Kanten sauber brechen oder ob bei einer Restaurierung noch Unebenheiten vorhanden sind.
  • FingerfertigkeitBeim Gravieren, Schriftenhauen oder beim Setzen kleiner Einlegeteile brauchst du sehr kontrollierte Handbewegungen. Grobe Kraft allein reicht hier nicht – sonst werden Linien unregelmäßig oder Oberflächen beschädigt.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitDu arbeitest mit Meißel, Schlegel, Winkelschleifer, Schleifgeräten und vielen weiteren Werkzeugen direkt am Material. Wenn du Werkzeuge unsicher führst, entstehen schnell Ausbrüche, schiefe Kanten oder beschädigte Sichtflächen.
  • Gestalterische FähigkeitSteinmetzarbeit ist nicht nur Technik, sondern auch Gestaltung. Bei Grabmalen, Brunnen, Schriften, Ornamenten oder Fassadenteilen musst du Proportionen, Wirkung und Details so planen, dass das Werkstück später stimmig aussieht.
  • Räumliches VorstellungsvermögenDu liest Zeichnungen und musst dir daraus ein dreidimensionales Werkstück vorstellen. Das ist besonders wichtig bei Profilen, Umrahmungen, Treppen, Säulen oder Restaurierungen, bei denen Teile exakt in ein bestehendes Bauwerk passen müssen.
  • Technisches VerständnisDu arbeitest nicht nur mit Handwerkzeugen, sondern auch mit Fräs-, Schleif- und CNC-Maschinen. Dafür musst du verstehen, wie Maschinen eingestellt werden, wie sich Bearbeitungsschritte auf das Material auswirken und woran man Fehler früh erkennt.
  • Gutes AugenmaßBeim Anreißen, Formen von Profilen oder Beurteilen von Fugen und Kanten musst du laufend kleine Abweichungen erkennen. Gerade sichtbare Steinflächen verzeihen kaum optische Fehler.
  • Zahlenverständnis und RechnenMaße, Winkel, Materialbedarf und Versetzlisten müssen stimmen. Rechenfehler führen schnell dazu, dass Werkstücke nicht passen oder unnötig teures Material verloren geht.
  • Datensicherheit und DatenschutzWenn du mit CAD-Plänen, Kundendaten oder digitalen Auftragsunterlagen arbeitest, musst du diese korrekt behandeln. Gerade bei personenbezogenen Daten für Grabmale oder bei betrieblichen Zeichnungen darf nichts unkontrolliert weitergegeben werden.
  • KommunikationsfähigkeitDu besprichst Gestaltungswünsche mit Kundinnen und Kunden und stimmst dich mit Kolleginnen, Kollegen oder Fachleuten aus der Denkmalpflege ab. Missverständnisse bei Maßen, Schrift oder Material wirken sich direkt auf das fertige Werkstück aus.
  • KundenorientierungBesonders bei Grabmalen, Brunnen oder Innenausbauten haben Kundinnen und Kunden oft sehr konkrete Vorstellungen. Du musst zuhören, verständlich erklären, was technisch möglich ist, und Wünsche sauber in eine umsetzbare Form bringen.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitMontagetermine, Lieferungen und Abstimmungen mit Baustellen oder Friedhofsverwaltungen müssen eingehalten werden. Wenn ein Steinbauteil zu spät kommt, stehen oft andere Arbeiten still.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenStein lässt sich nach einem falschen Schnitt oder einem zu tiefen Schlag nicht einfach reparieren. Sorgfalt ist deshalb bei Maßarbeit, sichtbaren Flächen und bei teurem Material besonders wichtig.
  • Selbstständiges ArbeitenViele Arbeitsschritte erledigst du eigenständig an deinem Werkstück oder an einer Maschine. Du musst selbst erkennen, wann eine Fläche fertig ist, wann nachgebessert werden muss oder wann etwas nicht zum Plan passt.
  • EinsatzfreudeDer Beruf verlangt nicht nur ruhige Feinarbeit, sondern auch anstrengende Phasen beim Heben, Transportieren oder bei Außenmontagen. Wer sich vor diesen Teilen der Arbeit drückt, kann im Ablauf eines Betriebs nur schwer mithalten.
  • VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest mit schweren Werkstücken, Maschinen und oft an sichtbaren oder historischen Bauteilen. Fehler können Menschen gefährden oder Schäden verursachen, die teuer oder gar nicht rückgängig zu machen sind.
  • TeamfähigkeitWir lösen herausfordernde Aufgaben gemeinsam und betonen Zusammenhalt und Teamwork. In unseren Lehrlingsseminaren stärken wir deshalb auch deine sozialen Fähigkeiten.
  • LernbereitschaftNeben traditioneller Handarbeit kommen heute CAD-Programme, CNC-Technik und neue Bearbeitungsmethoden dazu. Wer sich darauf nicht einlässt, bleibt auf einfachere Arbeiten beschränkt.
  • AufmerksamkeitBeim Bearbeiten von Stein musst du ständig auf Linien, Tiefe, Maschinenlauf und Materialverhalten achten. Ein kurzer unaufmerksamer Moment kann eine Sichtkante ruinieren oder ein Werkstück unbrauchbar machen.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, welche Bearbeitung zu welchem Stein passt, ob eine Fläche schon stimmt oder wie eine beschädigte Stelle restauriert werden kann. Zögern oder falsche Entscheidungen kosten Zeit und Material.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftDer Arbeitsort wechselt oft zwischen Werkstatt, Friedhof, Baustelle und historischem Gebäude. Außerdem unterscheiden sich Aufträge stark – vom Grabstein bis zur Fassadenplatte oder Denkmalrestaurierung.
  • SicherheitsbewusstseinSchwere Platten, laufende Maschinen, scharfe Werkzeuge und Arbeiten auf Gerüsten oder beim Versetzen machen den Beruf risikoreich. Wer Sicherheitsregeln ignoriert, gefährdet sich selbst und andere sofort.
  • UmweltbewusstseinStein ist ein wertvolles Material, und bei Reinigung, Konservierung oder Bearbeitung fallen Staub, Schlämme und Hilfsstoffe an. Du musst sorgsam mit Material und Ressourcen umgehen und Belastungen möglichst gering halten.
  • GeduldEin Profil, eine Gravur oder eine Restaurierung entsteht nicht in wenigen Minuten. Wer zu schnell fertig werden will, schlägt zu viel Material weg oder verschlechtert die Oberfläche.
  • KreativitätBei Gestaltung, Schriftbildern, Ornamenten oder individuellen Werkstücken musst du Ideen entwickeln, die zum Material und zum Anlass passen. Das ist vor allem bei Grabmalen, Brunnen und künstlerischen Arbeiten wichtig.
  • PlanungsfähigkeitDu musst Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge planen: auswählen, zuschneiden, bearbeiten, transportieren, versetzen. Wenn die Reihenfolge nicht passt, entstehen Wartezeiten, unnötige Transporte oder beschädigte Werkstücke.
  • Systematische ArbeitsweiseBeim Herstellen und Versetzen zählt ein sauberer Ablauf. Maße, Schablonen, Werkstücke und Listen müssen zusammenpassen, sonst steht man auf der Baustelle mit einem Teil da, das zwar schön aussieht, aber nicht eingebaut werden kann.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
  • Betriebe bewerben sich bei dir.
  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

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