- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.036
- Varianten
- Lehre
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Moderne Baufachausbildung am STRABAG Campus YbbsSTRABAG AG 
Was für ein Ausblick: Kranmonteur bei STRABAG BaumaschinentechnikSTRABAG AG 
STRABAG - Mehr als nur ein BaukonzernSTRABAG AG
Aufgaben
+10 mehr- Bleche nach Plan anreißen und zuschneiden
- Blechteile formen und versteifen
- Blechteile durch Falzen, Löten und Schweißen verbinden
- Dachverblechungen und Dachrinnen montieren
Anforderungen
+34 mehr- Schwindelfreiheit
- Trittsicherheit und Gleichgewichtsgefühl
- Körperliche Wendigkeit
- Unempfindlichkeit gegenüber Staub
- Lärmunempfindlichkeit
- Gute körperliche Verfassung
Berufsschule
- Berufsschule Linz 8Glimpfingerstraße 8b, 4020 Linz · 56 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule HalleinWeisslhofweg 5, 5400 Hallein · 57 km vom LehrbetriebRoute planen
- Fachberufsschule Spittal a.d. DrauLitzelhofenstraße 17, 9800 Spittal/Drau · 128 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.036
- 2. LEHRJAHR€ 1.222
- 3. LEHRJAHR€ 1.575
Das bieten wir:
- Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
- Arbeit im Freien
- Berufliche Weiterbildung
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
- Förderung von Diversität und Inklusion
Dein Lehrbetrieb
Unsere größte Baustelle ist die Zukunft. Wir sind STRABAG, Österreichs größtes Bauunternehmen, und in ganz Österreich regional verankert. Wir bauen Gebäude, Verkehrswege und technische Bauwerke – Dinge, die Menschen jeden Tag nutzen. Dabei verbinden wir handwerkliches Können mit moderner Technik. Unser Ziel: bis 2040 klimaneutral werden. Als Lehrling kannst du bei uns mitbauen und Schritt für Schritt lernen, wie aus einem Plan ein echtes Bauwerk wird.
Mehr vom Betrieb
Drei Jahre zwischen Werkstatt, Baustelle und Schule
Deine Spenglerlehre dauert drei Jahre und verbindet die Ausbildung bei uns mit der Berufsschule. In der Werkstatt lernst du, Bauteile vorzubereiten. Bei der Montage wird daraus ein Teil des Gebäudes: Du passt die Teile an und prüfst, ob Verbindungen und Anschlüsse sauber ausgeführt sind.
Womit wir Blech in Form bringen
- Mit Blechscheren schneiden wir Werkstücke auf das benötigte Maß zu.
- Mit Abkantpressen und Rundbiegemaschinen machen wir aus flachen Blechen Kanten und Rundungen.
- Mit Löt-, Schweiß- und Nietgeräten verbinden wir Einzelteile. Welche Technik passt, hängt vom Material und vom Einsatz ab.
- Mit Montagezeichnungen und digitalen Unterlagen behalten wir Maße und Arbeitsschritte im Blick.
Wir geben auch Lehrlingen eine Chance, die besondere Unterstützung brauchen. Dafür bieten wir eine verlängerte Lehre oder eine Teilqualifizierung mit persönlicher Betreuung an.
Was wir bauen, bewegt deine Region
Unsere Bauprojekte reichen von Gebäuden und Brücken bis zu Straßen, Bahnstrecken und Tunneln. In Wien arbeiten wir am U-Bahn-Ausbau U2xU5 mit. In Kärnten erweitern wir den Wurtenspeicher für die Kelag: Ein höherer Damm ermöglicht es, mehr Wasser für die Energieversorgung zu speichern. Bauen heißt für uns also auch, die Voraussetzungen für Mobilität und Energie zu schaffen.
So sieht Arbeit auf der Baustelle aus
- Bevor gebaut wird, vermessen wir das Gelände mit digitalen Geräten und richten die Baustelle sicher ein.
- Wir arbeiten nach Bauzeichnungen. Zum Beispiel stellen wir Schalungen her – Formen, in die Beton gegossen wird – und verarbeiten Stahl, der Betonbauteile verstärkt.
- Handwerkzeuge und moderne Maschinen gehören zusammen. Auch das Reinigen und Warten der Geräte ist Teil der Arbeit.
- Wir besprechen Arbeitsschritte im Team und dokumentieren den Baufortschritt. Sicherheit und Umweltschutz gehören dabei dazu.
Unser Ausbildungsstandort in Wien wurde 2024 als „Top Lehrbetrieb“ ausgezeichnet. Uns ist wichtig, dass du dich gerade beim Einstieg ins Berufsleben gut aufgehoben fühlst.
Du lernst nicht nur auf der Baustelle
Deine Lehre verbindet die Ausbildung im Betrieb mit der Berufsschule. Zusätzlich unterstützen wir dich mit Schulungen in unserer Lehrlingsakademie, branchenbezogenen Seminaren und gezielter Prüfungsvorbereitung. Unser Camp[us] Ybbs ist unsere eigene Ausbildungsstätte und Konzernlehrwerkstatt. Auch nach der Lehre bieten wir interne Weiterbildungen und Entwicklungsmöglichkeiten.
Wie wir im Konzern das Bauen weiterentwickeln
- Wir treiben das Recycling von Beton und Asphalt voran, damit Baustoffe wieder genutzt werden können.
- Wir testen alternative Antriebe für Baumaschinen: Strom, Wasserstoff und HVO, einen alternativen Kraftstoff.
- Mit PERI haben wir in Österreich ein 125 Quadratmeter großes Gebäude im 3D-Betondruck errichtet.
- Digitale Gebäudemodelle können wir in einem Projekt in Tschechien per Smartphone in die echte Umgebung einblenden. So wird die Planung direkt auf der Baustelle sichtbar.
Im Detail
Aufgaben
- Bleche nach Plan anreißen und zuschneidenDu überträgst Maße aus Werkzeichnungen, Bauplänen oder Montageunterlagen auf Blechtafeln, Profile oder Rohre. Danach schneidest du die Teile mit Blechscheren oder maschinell so zu, dass sie für Dachrinnen, Verblechungen, Lüftungskanäle oder Sonderteile genau passen. Schon kleine Abweichungen können später auf der Baustelle dazu führen, dass Anschlüsse nicht dicht werden oder Bauteile nicht sitzen.
- Blechteile formen und versteifenAus flachen Blechen machst du durch Biegen, Abkanten, Runden, Bördeln, Wulsten oder Hämmern die gewünschte Form. Dafür nutzt du je nach Werkstück Rundbiegemaschinen, Abkantpressen, Zangen, Klemmen und viel Handarbeit. Diese Formgebung entscheidet darüber, ob ein Teil stabil bleibt, Wasser richtig ableitet und sich sauber in Dach- oder Fassadenflächen einfügt.
- Blechteile durch Falzen, Löten und Schweißen verbindenVorgefertigte Einzelteile setzt du zu einer funktionierenden Blechkonstruktion zusammen. Je nach Material, Blechstärke und Einsatzbereich falzt, nietest, lötest, schweißt oder klemmst du die Teile. Besonders bei dünnen oder speziell geformten Werkstücken kommt es darauf an, die richtige Verbindungstechnik zu wählen, damit die Konstruktion dicht, belastbar und sauber verarbeitet ist.
- Dachverblechungen und Dachrinnen montierenIm Bereich Bauspenglerei befestigst du Dachrinnen, Ablaufrohre, Verblechungen an Dachkanten, Kaminen oder Anschlüssen und ganze Entwässerungssysteme. Du bringst die vorbereiteten Blechteile am Gebäude an, passt sie vor Ort an und verbindest sie so, dass Regenwasser sicher abgeführt wird. Gerade bei Dachdetails sieht man sofort, ob präzise gearbeitet wurde, weil Kanten, Übergänge und Neigungen stimmen müssen.
- Fassaden- und Wandverkleidungen anbringenSpenglerInnen stellen Verkleidungsteile aus Blech, Metall oder auch Kunststoff her und montieren sie auf Fassaden und Wänden. Dazu gehören auch Unterkonstruktionen und Befestigungselemente, die das sichtbare Bauteil tragen. Wichtig ist, dass die Elemente nicht nur gut aussehen, sondern auch Wind, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen standhalten.
- Dachaufbauten und Einbauteile einsetzenDu montierst Bauteile wie Lichtkuppeln, Lichtbänder, Durchgänge, Fensteranschlüsse, Solaranlagen oder Photovoltaik-Anschlüsse sowie Schneehalte- und Schneefangsysteme. Diese Arbeiten verlangen saubere Übergänge zwischen Dachhaut, Verblechung und Einbauteil. Fehler fallen hier nicht nur optisch auf, sondern können zu Wassereintritt oder Sicherheitsproblemen führen.
- Dachsicherheitsanlagen mit aufbauenBei Dachprojekten arbeitest du am Ein- und Aufbau von Dachsicherungssystemen mit. Dazu gehören Bauteile, die sicheres Begehen und Arbeiten am Dach ermöglichen. Dabei musst du genau nach Vorgaben montieren, weil diese Einrichtungen später Personen schützen und deshalb zuverlässig befestigt sein müssen.
- Lüftungs- und Klimabauteile fertigenIn der Lüftungsspenglerei stellst du Blechteile für Abluftrohre, Lufttransportleitungen, Lüftungsschächte und andere Kanalteile her. Die einzelnen Komponenten müssen maßgenau sein, damit sie in die Anlage passen und Luft ohne unnötige Verluste transportiert wird. Oft arbeitest du hier mit wiederkehrenden Formen, aber die Einbausituation im Gebäude verlangt trotzdem genaue Anpassung.
- Lüftungsanlagen montieren und instand setzenVor Ort setzt du Leitungen, Rohre, Schächte und weitere Teile von Klima- und Lüftungsanlagen zusammen und montierst sie. Außerdem tauschst du beschädigte Abschnitte aus oder reparierst Verbindungen, wenn Anlagen undicht oder beschädigt sind. Dabei helfen dir Montagepläne, Messdaten und eine saubere Dokumentation der ausgeführten Arbeiten.
- Oberflächen behandeln und schützenJe nach Werkstück schleifst, polierst, beizt, lackierst oder imprägnierst du Oberflächen und bringst Rostschutz auf. Diese Arbeiten sind nicht bloß Kosmetik: Sie schützen das Metall vor Korrosion und sorgen dafür, dass sichtbare Bauteile an Fassaden oder Dächern lange halten. Bei ausgetauschten Teilen kommt es außerdem darauf an, dass die Oberfläche zur restlichen Konstruktion passt.
- Blechbauteile abdichten, warten und reparierenEin großer Teil des Berufs besteht darin, bestehende Bauteile instand zu halten. Du suchst schadhafte Stellen an Dachrinnen, Fensterbänken, Verblechungen oder Fassadenteilen, dichtest Anschlüsse nach oder ersetzt beschädigte Abschnitte. Gerade bei Reparaturen musst du die Ursache erkennen – ob ein Falz geöffnet ist, Wasser falsch abläuft oder Material durch Witterung angegriffen wurde.
- Gebrauchs- und Ziergegenstände aus Blech herstellenUnser Schwerpunkt liegt auf Bauwerken und Gebäudetechnik. Kunstspenglerische Einzelstücke und Gebrauchsgegenstände aus Blech stehen deshalb weniger im Mittelpunkt.
- Werkzeuge, Maschinen und digitale Unterlagen nutzenDu bedienst Blechscheren, Bohr- und Fräsmaschinen, Rundbiegemaschinen, Abkantpressen sowie Schweiß-, Löt- und Nietgeräte und hältst sie einsatzbereit. Außerdem arbeitest du mit Montagezeichnungen, Berechnungen, Dokumentationen und zunehmend mit digitalen Tools auf Computer oder Tablet. Das gehört dazu, damit Maße stimmen, Arbeitsschritte nachvollziehbar bleiben und Montage- oder Servicearbeiten sauber dokumentiert sind.
- Kundinnen und Kunden vor Ort informierenBei Baustellen oder Reparatureinsätzen erklärst du, welche Arbeiten notwendig sind, welche Bleche und Ausführungen verwendet werden und was an einem Schaden instand gesetzt werden muss. Gerade bei sichtbaren Bauteilen wie Fassadenverkleidungen oder Dachdetails musst du technische Lösungen verständlich erklären. Dazu kommen oft kurze Abstimmungen mit anderen Gewerken, damit Anschlüsse und Termine zusammenpassen.
Im Detail
Anforderungen
- SchwindelfreiheitEin großer Teil der Bauspenglerei findet auf Dächern, Gerüsten oder an Fassaden statt. Wenn dir in der Höhe unsicher wird, leidet nicht nur die Arbeitsqualität, sondern vor allem die Sicherheit bei Montage, Anpassung und Befestigung.
- Trittsicherheit und GleichgewichtsgefühlBeim Gehen auf Dächern oder beim Arbeiten an geneigten Flächen musst du jeden Schritt kontrolliert setzen. Wer hier unsicher ist, kann Werkstücke schlecht halten, Werkzeuge nicht sauber führen und bringt sich selbst und andere in Gefahr.
- Körperliche WendigkeitBlechteile werden oft an schwer erreichbaren Stellen montiert, etwa an Dachkanten, Kaminanschlüssen oder Fassadenecken. Du musst dich dabei in engen oder ungünstigen Positionen bewegen können, ohne die Kontrolle über Material und Werkzeug zu verlieren.
- Unempfindlichkeit gegenüber StaubBeim Schleifen, Bohren, Anpassen oder auf Baustellen in Rohbauten kommst du mit Staub in Kontakt. Wenn du darauf stark reagierst, wird der Arbeitsalltag schnell anstrengend, besonders bei längeren Montageeinsätzen.
- LärmunempfindlichkeitIn Werkstätten und Produktionshallen arbeiten Blechscheren, Bohrmaschinen, Fräsen, Abkantpressen oder andere laute Geräte. Wer auf dauernden Maschinenlärm sehr empfindlich reagiert, wird in diesem Umfeld rasch müde oder unkonzentriert.
- Gute körperliche VerfassungDu trägst Material, arbeitest im Stehen, hebst Blechteile an und bist auf Baustellen ständig in Bewegung. Gerade bei längeren Montagetagen mit Wetter, Leitern und Gerüstwegen brauchst du Ausdauer und Belastbarkeit.
- Sehvermögen für DetailarbeitenBeim Löten, Schweißen, Anreißen und Kontrollieren von Kanten, Falzen oder Fugen musst du kleine Details erkennen. Wenn du Ungenauigkeiten übersiehst, werden Verbindungen undicht oder sichtbare Bauteile wirken unsauber.
- Unempfindliche Haut gegenüber Lacken und FarbenBei Oberflächenbehandlungen wie Lackieren, Rostschutz oder Beizen kommst du mit Stoffen in Kontakt, die die Haut belasten können. Wer hier sehr empfindlich ist, braucht besondere Vorsicht und geeigneten Schutz.
- Handwerkliche GeschicklichkeitFalzen, Bördeln, Nieten oder das genaue Anpassen von Blechteilen gelingen nur, wenn deine Hände präzise arbeiten. Vor allem bei sichtbaren Anschlüssen sieht man sofort, ob sauber geführt und ordentlich verarbeitet wurde.
- Auge-Hand-KoordinationDu arbeitest gleichzeitig mit Werkzeug, Werkstück und oft auch in ungünstiger Körperhaltung. Gute Koordination hilft dir, auf dem Dach sicher zu montieren oder in der Werkstatt Blechkanten sauber zu schneiden und zu verbinden.
- Gutes AugenmaßAuch wenn nach Maß gearbeitet wird, musst du häufig einschätzen, ob Linien, Übergänge und Proportionen stimmig sind. Das ist besonders bei Fassadenanschlüssen, Fensterbänken oder Zierarbeiten wichtig.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu musst schon auf der flachen Blechtafel erkennen, wie daraus später ein gekantetes oder gerundetes Bauteil wird. Ohne dieses Vorstellungsvermögen entstehen Zuschnitte, die nach dem Biegen nicht passen oder Anschlüsse falsch laufen.
- Technisches VerständnisDu musst verstehen, wie Entwässerung, Befestigung, Lüftungsführung oder Materialausdehnung funktionieren. Sonst kannst du zwar ein Teil bauen, aber nicht sicher beurteilen, ob es am Gebäude oder in der Anlage technisch richtig arbeitet.
- Zahlenverständnis und RechnenMaße, Winkel, Zuschnittberechnungen und Materialbedarf gehören zum Alltag. Wenn du hier unsauber rechnest, passt das Bauteil oft erst auf der Baustelle nicht – dann wird Nacharbeit teuer und mühsam.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsMontagezeichnungen, Dokumentationen, Mess- und Prüfdaten oder Kundenunterlagen werden zunehmend digital geführt. Du solltest mit Computer, Tablet und branchentypischer Software sicher umgehen können, damit Informationen nicht verloren gehen.
- Datensicherheit und DatenschutzWenn du digitale Kundenunterlagen, Pläne oder Dokumentationen nutzt, musst du sorgfältig damit umgehen. Das ist kein Hauptteil der Arbeit, gehört aber zum professionellen Umgang mit digitalen Daten.
- PlanungsfähigkeitVor Montage und Reparatur musst du Arbeitsschritte, Material und Reihenfolge sinnvoll einteilen. Auf der Baustelle spart gute Planung Wege, vermeidet Fehler und hilft, dass andere Gewerke weiterarbeiten können.
- Systematische ArbeitsweiseSpenglerei besteht aus vielen aufeinanderfolgenden Schritten: messen, zuschneiden, formen, verbinden, montieren, abdichten, kontrollieren. Wenn du dabei unsystematisch arbeitest, übersiehst du leicht ein Detail, das später zu Undichtheiten führt.
- OrganisationstalentBei Montage- und Reparaturarbeiten musst du Material, Werkzeuge, Reihenfolge und oft auch das Zusammenspiel mit anderen Fachkräften im Blick behalten. Ohne Organisation entstehen Verzögerungen oder unnötige Doppelarbeiten.
- Logisch-analytisches DenkenWenn an einer Verblechung Wasser eindringt oder eine Konstruktion nicht passt, musst du die Ursache Schritt für Schritt finden. Einfach nur nachbauen reicht nicht – du musst erkennen, warum etwas nicht funktioniert.
- KreativitätBei Sonderlösungen, kniffligen Anschlüssen oder in der Galanteriespenglerei brauchst du Ideen, wie sich Form und Funktion verbinden lassen. Kreativität heißt hier nicht freie Kunst, sondern brauchbare Lösungen mit Metall entwickeln.
- Gestalterische FähigkeitBesonders bei Ziergegenständen, Kuppeldächern, Fassadendetails oder sichtbaren Einfassungen entscheidet die Gestaltung mit. Du musst erkennen, wie Linien, Kanten und Oberflächen wirken, damit das Ergebnis nicht nur dicht, sondern auch stimmig ist.
- AufmerksamkeitBei Montagen in der Höhe, beim Schweißen oder beim Arbeiten mit Maschinen darf dir kein Schritt entgehen. Ein kurzer Konzentrationsfehler kann Material ruinieren oder eine gefährliche Situation auslösen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitAuf Baustellen musst du oft rasch entscheiden, ob ein Teil nachbearbeitet, neu gefertigt oder anders befestigt werden muss. Wenn du solche Situationen nicht einschätzen kannst, kommt der Ablauf ins Stocken.
- SicherheitsbewusstseinDacharbeiten, scharfe Blechkanten, Hitze beim Löten oder Schweißen und Maschinen verlangen konsequentes Sicherheitsverhalten. Wer Sicherungen, Schutzkleidung oder sichere Abläufe nicht ernst nimmt, gefährdet sich und das Team.
- Belastbarkeit und ResilienzBaustellenalltag bedeutet Zeitdruck, Wetterwechsel, Lärm und manchmal körperlich anstrengende Einsätze. Du solltest auch dann sauber weiterarbeiten können, wenn ein Tag länger oder mühsamer wird.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftNicht jeder Tag läuft nach Plan: Wetter, Baufortschritt oder geänderte Einbausituationen können den Ablauf verändern. Dann musst du dich schnell auf neue Bedingungen einstellen.
- GeduldSaubere Falze, genaue Anpassungen und sichtbare Details brauchen Zeit. Wer zu hastig arbeitet, produziert schnell schiefe Kanten, beschädigte Oberflächen oder undichte Anschlüsse.
- UmweltbewusstseinWir verfolgen das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden. Ein bewusster Umgang mit Material und Ressourcen passt zu unserem Weg zum nachhaltigeren Bauen.
- Selbstständiges ArbeitenViele Montage- und Reparaturarbeiten führst du eigenverantwortlich aus, sobald der Auftrag und die Arbeitsschritte feststehen. Dann musst du selbst kontrollieren, ob Maße, Befestigungen und Dichtheit passen.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitBaustellen hängen an abgestimmten Terminen, Materiallieferungen und dem Zusammenspiel mit anderen Gewerken. Wenn du unzuverlässig bist, steht nicht nur deine Arbeit, sondern oft der ganze Ablauf.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenBei Dachrinnen, Lüftungsteilen oder Verblechungen reicht 'fast passend' nicht. Schon kleine Ungenauigkeiten können dazu führen, dass Wasser falsch läuft, Verbindungen offen bleiben oder sichtbare Kanten unsauber wirken.
- VerantwortungsbewusstseinDeine Arbeit schützt Gebäude vor Wasser und sorgt dafür, dass Bauteile sicher befestigt sind. Fehler merkt man manchmal erst später – dann sind Schäden teuer und aufwendig zu beheben.
- EinsatzfreudeGerade auf Baustellen gibt es Tage, an denen noch ein Anschluss fertiggestellt oder ein Schaden rasch behoben werden muss. Ohne Bereitschaft anzupacken wirst du in diesem Beruf wenig Freude haben.
- LernbereitschaftNeue Materialien, Schweißtechniken, digitale Dokumentation oder maschinelle Verfahren entwickeln sich weiter. Du musst bereit sein, neue Arbeitsweisen aufzunehmen und sicher anzuwenden.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitMontagen gelingen oft nur im Team, etwa wenn große Blechteile gehalten, ausgerichtet und befestigt werden. Außerdem arbeitest du mit DachdeckerInnen, Metallfachkräften oder anderen Bauleuten zusammen.
- KommunikationsfähigkeitDu musst Maße, Arbeitsschritte und Probleme klar an Kolleginnen, Vorgesetzte oder Kundinnen weitergeben. Missverständnisse führen hier schnell zu falschen Anschlüssen oder unnötiger Nacharbeit.
- KundinnenorientierungBei Reparaturen oder sichtbaren Arbeiten an Häusern erklärst du häufig, was gemacht wird und warum. Wer freundlich und verständlich auftritt, schafft Vertrauen und klärt Erwartungen rechtzeitig.
- Mobilität für wechselnde ArbeitsorteDu arbeitest nicht nur in der Werkstatt, sondern oft auf unterschiedlichen Baustellen oder direkt bei Kundinnen und Kunden. Darauf musst du dich organisatorisch und praktisch einstellen können.
- Reaktionsfähigkeit in GefahrensituationenAuf Dächern, Gerüsten und bei Montagearbeiten können sich Situationen rasch ändern, etwa bei rutschigem Untergrund oder unvorhergesehenen Bewegungen von Material. Dann musst du schnell und richtig reagieren.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
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