Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
Leithäusl Gesellschaft m.b.H.Mehrnbach

Pflasterer/Pflasterin

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.423
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Videos

  • Lehrlingsvideo LeithäuslgruppeLeithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Lehrlingscamp 2021 / Gruppe 2Leithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Lehrlingscamp 2021 / Gruppe 1Leithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Wir erzählen über uns!Leithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Wir erzählen über uns!Leithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Wir erzählen über uns!Leithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Beitrag in TV1 OberösterreichLeithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Leithäusl ImagefilmLeithäusl Gesellschaft m.b.H.
  • Jahresrückblick 2019Leithäusl Gesellschaft m.b.H.

Aufgaben

+10 mehr
  • Baustelle absperren und einmessen
  • Verlegepläne und Skizzen umsetzen
  • Untergrund ausheben und planieren
  • Unterbau und Oberbau herstellen

Anforderungen

+28 mehr
  • Gute körperliche Verfassung
  • Kraft
  • Ausdauer und Durchhaltevermögen
  • Wetterfestigkeit
  • Beweglichkeit
  • Handwerkliche Geschicklichkeit

Berufsschule

  • Landesberufsschule Graz 4Hans-Brandstetter-Gasse 2, 8010 Graz · 200 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Berufsschule für BaugewerbeWagramer Straße 65, 1220 Wien · 223 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.423
  2. 2. LEHRJAHR€ 2.137
  3. 3. LEHRJAHR€ 2.849

KV Pflasterergewerbe (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)

Das bieten wir:

  • Arbeit im Freien
  • Traditionelles Unternehmen
  • Berufliche Weiterbildung
  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Teambuilding-Veranstaltungen

Dein Lehrbetrieb

Leithäusl Gesellschaft m.b.H.Mehrnbach

Wir sind Leithäusl – ein inhabergeführtes Familienunternehmen im Tiefbau. Seit unserer Gründung 1946 sind wir im Straßenbau für öffentliche und private Auftraggeber tätig. Heute setzen wir Bauvorhaben in ganz Österreich mit eigenem Personal, eigenen Ressourcen und modernen Technologien um. Dabei gilt für uns: Handschlag zählt. Was wir vereinbaren, setzen wir um. Wir denken über Generationen hinweg und bauen auf junge Menschen, die mit uns die Infrastruktur von morgen gestalten.

Mehr vom Betrieb

Bei uns lernst du über deinen Arbeitsbereich hinaus

Durch unser Rotationsprinzip lernst du verschiedene Bereiche kennen und bekommst Einblicke in Bauprozesse und Bautechniken. Unser firmeninternes Lehrlingscamp ergänzt die Ausbildung mit Vertiefungsmodulen, zum Beispiel zur Vermessungstechnik. Dabei lernen sich unsere Lehrlinge auch untereinander besser kennen – und der Spaß kommt nicht zu kurz.

Damit arbeitest du bei uns im Pflasterhandwerk

  • Mit Maßband, Richtschnur und Wasserwaage kontrollieren wir, ob Verlauf und Höhe der Pflasterung stimmen.
  • Mit Pflaster- oder Hartgummihammer setzen wir die Steine so, dass Höhe und Fugenbild zusammenpassen.
  • Mit Rüttelplatte oder Flächenrüttler verdichten wir die verlegte Fläche, damit sich Steine und Fugenmaterial setzen.

Für deine Bewerbung bei uns brauchst du einen Lebenslauf, Zeugnisse und ein kurzes Motivationsschreiben. Erzähl uns darin, warum dich das Pflasterhandwerk interessiert.

Was bei uns zusammenkommt

  • Auf unseren Baustellen vermessen wir Gelände, verlegen Kabel und Rohre und verdichten Böden. So entstehen die Grundlagen für Straßen und Versorgungsleitungen.
  • Bagger, Radlader und Walzen bewegen bei uns Material und bringen Böden in Form. Zur Arbeit mit den Maschinen gehören auch Wartung, Fehlersuche und Reparaturen.
  • Mit Asphalt und Pflaster gestalten wir Straßen, Plätze und Wege. Dabei zählen handwerkliches Können und Genauigkeit.
  • Im Büro planen und koordinieren wir Bauvorhaben, bearbeiten Anfragen und kümmern uns um Abrechnung und Zahlungsverkehr. Büro und Baustelle arbeiten dabei zusammen.

Aus Alt wird wieder Baumaterial

Nachhaltiges Bauen bedeutet für uns auch, Ressourcen zu schonen. Aus Baustellenabfällen gewinnen wir neue Rohstoffe – zum Beispiel Recyclingmaterialien für den Hoch- und Tiefbau. So werden Materialien erneut nutzbar, statt einfach entsorgt zu werden.

Worauf wir im Miteinander bauen

  • Sicherheit: Wir setzen uns mit Risiken auseinander und arbeiten daran, unsere Aufträge sicher abzuwickeln.
  • Respekt: Die Achtung aller Mitmenschen ist für uns grundlegend. Wir setzen auf partnerschaftliche Zusammenarbeit.
  • Klare Ziele: Wir gehen Aufgaben lösungsorientiert an und wollen gesund und nachhaltig wachsen – nicht um jeden Preis.
  • Nachwuchs: Wir bilden Lehrlinge aus, denn junge Menschen sind unsere Zukunft.

Du möchtest deine Ausbildung bei uns starten? Zu deiner Bewerbung gehören ein Lebenslauf, Zeugnisse und ein kurzes Motivationsschreiben.

Im Detail

Aufgaben

  • Baustelle absperren und einmessenBevor gepflastert wird, sicherst du den Arbeitsbereich ab und misst die Fläche genau ein. Mit Maßband, Richtschnur, Wasserwaage oder Visierkreuz kontrollierst du Lage, Höhe und Verlauf der späteren Pflasterung. Das ist wichtig, damit Gefälle, Kanten und Anschlüsse zu Einfahrten, Gehsteigen oder Entwässerungen stimmen.
  • Verlegepläne und Skizzen umsetzenDu arbeitest nach Projektplänen oder Verlegeskizzen, manchmal fertigst du einfache Skizzen auch selbst an. Daraus liest du ab, welche Pflasterart verlegt wird, wie das Muster laufen soll und auf welcher Höhe Randsteine, Rinnen oder Flächen liegen müssen. Ohne diese Planung würden Fugenbild, Entwässerung und Anschlüsse nicht zusammenpassen.
  • Untergrund ausheben und planierenVor dem eigentlichen Pflastern hebst du Erde aus, gleichst den Boden aus und bereitest die Fläche für den Aufbau vor. Dabei kommen Schaufel, Krampen, Bagger oder andere Baugeräte zum Einsatz. Entscheidend ist, dass der Untergrund eben, tragfähig und passend zur späteren Nutzung vorbereitet ist – eine Einfahrt braucht etwas anderes als ein Gartenweg.
  • Unterbau und Oberbau herstellenDu baust die Schichten auf, die unter dem sichtbaren Pflaster liegen und später die Last aufnehmen. Je nach Verkehrsbelastung wird der Untergrund verdichtet und ein tragfähiger Oberbau hergestellt. Wenn hier unsauber gearbeitet wird, können sich später Spurrinnen, Senkungen oder lockere Steine bilden.
  • Bettung aus Sand oder Mörtel aufbringenAuf den fertigen Oberbau bringst du die Bettung auf, also die Schicht, in die die Steine oder Platten gesetzt werden. Das kann eine ungebundene Bettung aus speziellem Pflastersand sein oder eine gebundene Bettung mit Mörtel aus Pflastersand, Zement und Wasser. Die Bettung wird mit Metallprofilen sauber abgezogen, damit Höhe und Fläche stimmen.
  • Pflastersteine und Platten versetzenDu setzt Groß-, Klein-, Mosaik- oder Verbundpflaster sowie Gehwegplatten und andere Beläge in die vorbereitete Bettung. Mit dem Hartgummi- oder Pflasterhammer treibst du jeden Stein so ein, dass Lage, Höhe und Fugenbild zur restlichen Fläche passen. Genaues Arbeiten ist hier entscheidend, weil schon kleine Abweichungen bei größeren Flächen sofort sichtbar und später spürbar werden.
  • Randsteine und Einfassungen setzenZu deinen Arbeiten gehören auch Rasenkantensteine, Bordsteine, Randleisten, Randbegrenzungen und Einfassungen für Grünflächen oder Baumscheiben. Diese Bauteile geben der Fläche Form, halten Beläge seitlich und trennen Fahrbahnen, Gehwege oder Beete sauber voneinander. Besonders bei Kurven, Stufen oder Platzrändern kommt es auf exakte Linienführung an.
  • Rinnen und Entwässerungen herstellenDamit Regenwasser richtig abläuft, setzt du Rinnen, Mulden, Gurte oder andere Entwässerungselemente ein. Dabei musst du das nötige Gefälle einhalten, damit sich auf Gehwegen, Plätzen oder Einfahrten kein Wasser staut. Fehler in diesem Bereich fallen oft erst bei starkem Regen auf – dann ist Nachbessern aufwendig.
  • Stiegen, Mauern und Sonderflächen pflasternBei uns gehören Stiegen, Tröge und Böschungspflaster ausdrücklich zu deiner Ausbildung. Hier verbindest du handwerkliche Präzision mit der Gestaltung unterschiedlicher Formen und geneigter Flächen.
  • Fugen mit Sand oder Mörtel schließenNach dem Verlegen füllst du die Zwischenräume zwischen den Steinen. Bei ungebundenen Flächen kehrst du Pflasterfugensand mit dem Besen ein, bei gebundenen Ausführungen arbeitest du mit Mörtel. Die Fugen stabilisieren die Fläche, verteilen Kräfte und verhindern, dass sich einzelne Steine verschieben.
  • Pflasterflächen verdichten und einschlämmenZum Abschluss verdichtest du die Fläche mit Rüttelplatte oder Flächenrüttler, oft unter Zugabe von Wasser. Dadurch setzen sich Steine und Fugenmaterial, und die Pflasterung wird belastbar. Danach wird meist noch einmal Sand eingekehrt und die Oberfläche kontrolliert, bis das Gesamtbild und die Festigkeit passen.
  • Pflasterflächen instand setzenNach Aufgrabungen oder Schäden stellst du Pflasterflächen wieder fachgerecht her. Du nimmst bestehende Steine auf, bereitest den Untergrund neu vor und setzt die Pflasterung so ein, dass Höhe, Verband und Optik wieder zum Bestand passen. Gerade in öffentlichen Flächen muss die reparierte Stelle sicher begeh- und befahrbar sein.
  • Materialbedarf berechnen und lagernDu berechnest, wie viele Steine, Platten, Randsteine, Sand, Zement oder Fugenmaterial für eine Fläche gebraucht werden. Außerdem lagerst du Material wie Steine, Zement, Kleber oder Fugenmassen fachgerecht auf der Baustelle. Das verhindert Beschädigungen, spart Wege und sorgt dafür, dass die Arbeit ohne unnötige Unterbrechungen weiterlaufen kann.
  • Maschinen und Baugeräte einsetzenAuf der Baustelle arbeitest du nicht nur mit Hammer und Zange, sondern auch mit Rüttelwalze, Presslufthammer, Kompressor, Bagger, Verlegmaschine, Betonschneidemaschine oder Mischmaschine. Diese Geräte helfen beim Aushub, Verdichten, Schneiden und Mischen. Du musst wissen, wofür welches Gerät geeignet ist und wie du im Umfeld von Maschinen sicher arbeitest.

Im Detail

Anforderungen

  • Gute körperliche VerfassungPflastersteine, Randsteine und Platten sind schwer, und du hebst, trägst und setzt sie über viele Stunden hinweg. Wenn die körperliche Basis fehlt, werden schon normale Baustellentage mit Tragen, Bücken und Verdichten schnell zur Überlastung.
  • KraftBeim Heben von Steinen, beim Arbeiten mit Handwerkzeugen und beim Bewegen von Material brauchst du spürbare Muskelkraft. Vor allem bei Randsteinen, Stufenplatten oder beim Nachsetzen einzelner Elemente reicht "ein bisschen fit" nicht aus.
  • Ausdauer und DurchhaltevermögenPflasterarbeiten dauern oft über viele Stunden unter freiem Himmel, häufig bei Hitze, Kälte oder Nässe. Du musst auch dann konzentriert weiterarbeiten, wenn die Fläche noch nicht fertig ist und jeder Stein weiter exakt gesetzt werden muss.
  • WetterfestigkeitDer Beruf findet großteils draußen statt, oft bei Sonne, Wind, Kälte oder feuchtem Boden. Wer stark auf Wetter reagiert, merkt das jeden Tag, weil es kaum Hallenarbeit gibt und sich Baustellenbedingungen schnell ändern.
  • BeweglichkeitDu arbeitest häufig in gebückter Haltung, kniest, steigst auf Böschungen oder bewegst dich über unebenen Baustellengrund. Eingeschränkte Beweglichkeit macht das saubere Setzen und Ausrichten von Steinen deutlich schwieriger.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitSteine und Platten müssen so in die Bettung eingetrieben werden, dass Lage, Höhe und Fugen stimmen. Wenn du ungeschickt mit Hammer, Meißel oder Pflasterzange umgehst, entstehen ungleichmäßige Flächen oder beschädigte Kanten.
  • Gutes AugenmaßDu musst Linien, Abstände, Fugen und Höhen auf einen Blick beurteilen können. Gerade bei Verbänden, Kurven oder Stiegen sieht man sofort, wenn eine Kante unruhig läuft oder einzelne Steine aus dem Niveau springen.
  • Räumliches VorstellungsvermögenPläne und Skizzen zeigen dir nicht nur die Fläche von oben, sondern auch Höhen, Gefälle und Anschlüsse. Du musst dir vorstellen können, wie aus Zeichnung, Unterbau, Bettung und Steinlage am Ende eine funktionierende Fläche wird.
  • Technisches VerständnisDu arbeitest mit Verdichtungsgeräten, Mischmaschinen, Schneidgeräten und manchmal mit Verlegemaschinen. Dabei musst du verstehen, wie Unterbau, Belastung, Material und Maschine zusammenwirken, damit die Pflasterung hält.
  • SehvermögenFür Vermessungsarbeiten, das Ausrichten an Schnüren und das Erkennen kleiner Höhenunterschiede brauchst du gutes Sehen. Wenn du Unebenheiten oder Abweichungen zu spät bemerkst, summieren sie sich über die ganze Fläche.
  • Mathematisch-rechnerische FähigkeitDu berechnest Flächen, Materialbedarf und teilweise auch Gefälle oder Stückzahlen für Randsteine und Platten. Fehler bei der Rechnung bedeuten entweder Materialmangel auf der Baustelle oder unnötige Kosten durch Überbestellung.
  • PlanungsfähigkeitVor dem Start musst du Arbeitsabläufe, Materialeinsatz und Reihenfolge der einzelnen Schritte mitdenken. Auf einer Baustelle kannst du nicht einfach irgendwo anfangen, wenn zuerst Einfassungen, Entwässerung oder Oberbau fertig sein müssen.
  • OrganisationsfähigkeitMaterial, Maschinen und Personal müssen auf der Baustelle zum richtigen Zeitpunkt verfügbar sein. Wer unorganisiert arbeitet, erzeugt Wartezeiten, unnötige Wege und Stillstand in der Partie.
  • Systematische ArbeitsweisePflastern funktioniert schichtweise und nach klarer Reihenfolge: Untergrund, Oberbau, Bettung, Verlegung, Fugen, Verdichtung. Wenn Schritte ausgelassen oder vertauscht werden, sieht die Fläche vielleicht zuerst gut aus, hält aber nicht dauerhaft.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenBei Pflasterflächen fallen kleine Fehler sofort auf: schiefe Fugen, falsche Höhen oder unruhige Kanten. Außerdem wirken sich Ungenauigkeiten direkt auf Sicherheit und Wasserablauf aus.
  • Gestalterische FähigkeitWir betonen beim Pflastern das gestalterische Talent: Unsere Straßen, Plätze und Wege sollen nicht nur funktionieren, sondern auch schön und langlebig sein.
  • KreativitätBei uns ist Kreativität beim Pflastern ausdrücklich gefragt – auch beim Bauen von Stiegen, Trögen und Böschungspflaster.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitAuf der Baustelle musst du einschätzen, ob der Untergrund tragfähig ist, welche Arbeitsmethode passt oder wann nachjustiert werden muss. Zögerliches oder falsches Entscheiden kostet Zeit und kann teure Nacharbeiten verursachen.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest neben Baumaschinen, mit Schneidgeräten, Presslufthämmern und schweren Lasten. Unachtsamkeit kann hier nicht nur Material ruinieren, sondern zu ernsthaften Unfällen führen.
  • ReaktionsfähigkeitAuf Baustellen bewegen sich Bagger, Rüttelmaschinen und andere Geräte oft gleichzeitig im Arbeitsbereich. Du musst rasch reagieren können, wenn sich eine Situation plötzlich ändert oder eine Maschine nahe kommt.
  • LärmunempfindlichkeitPresslufthammer, Kompressor, Schneidmaschine und Verdichtungsgeräte erzeugen viel Lärm. Auch mit Gehörschutz bleibt das Arbeitsumfeld akustisch belastend und kann auf Dauer anstrengend sein.
  • Unempfindlichkeit der HautBeim Arbeiten mit Mörtel, Zement, Erde und verschmutztem Baustellenmaterial kommt die Haut oft mit reizenden Stoffen in Kontakt. Wer hier empfindlich reagiert, hat im Alltag schnell Probleme an Händen und Unterarmen.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitBaustellenarbeit ist aufeinander abgestimmt: Materiallieferung, Maschinen, Partie und Folgeschritte hängen zeitlich zusammen. Wenn jemand fehlt oder zu spät kommt, steht oft nicht nur die eigene Arbeit still.
  • Selbstständiges ArbeitenAuch wenn du in einer Partie arbeitest, übernimmst du Teilflächen und Arbeitsschritte eigenständig. Du musst erkennen, ob Schnur, Höhe oder Verband passen, ohne dass ständig jemand neben dir steht.
  • EinsatzfreudeBaustellenalltag bedeutet oft frühes Beginnen, körperlich anstrengende Phasen und Arbeiten bis ein Abschnitt fertig ist. Ohne Bereitschaft anzupacken wird der Beruf schnell zäh.
  • VerantwortungsbewusstseinDeine Arbeit bleibt jahrelang liegen und wird von Menschen begangen oder befahren. Fehler bei Tragfähigkeit, Gefälle oder Randabschlüssen können später Schäden oder Stolperstellen verursachen.
  • LernbereitschaftMaterialien, Maschinen und Verlegesysteme entwickeln sich weiter, und auch Baustellenabläufe ändern sich. Wer dazulernen will, kann sich leichter in neue Aufgaben und anspruchsvollere Projekte einarbeiten.
  • Fähigkeit zur ZusammenarbeitDu arbeitest in Verlegtrupps mit Vorarbeiter, Fachkräften und Hilfskräften zusammen. Beim Einmessen, Materialreichen, Setzen von Randsteinen oder Bedienen von Maschinen müssen Abläufe abgestimmt sein.
  • KommunikationsfähigkeitDu sprichst dich mit Kollegen, Vorarbeiter oder anderen Gewerken ab, etwa wenn Höhen an angrenzende Bauteile anschließen müssen. Missverständnisse führen auf Baustellen schnell zu falschen Ausführungen.
  • KundenorientierungVor allem bei privaten Einfahrten, Terrassen oder Höfen ist es wichtig, Wünsche zu Gestaltung, Material und Abschluss sauber zu verstehen. Du musst dabei erklären können, was technisch möglich ist und was nicht.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftBaustellen wechseln, Wetter schlägt um, Pläne werden angepasst oder Material kommt verspätet. Du musst dich auf neue Orte und geänderte Abläufe einstellen können.
  • GeduldGerade bei Mosaikpflaster, Randanschlüssen oder Sonderformen geht es Stein für Stein. Wer zu schnell fertig werden will, macht bei Linien, Fugen und Höhen die meisten Fehler.
  • UmweltbewusstseinAuf Baustellen spielt der Umgang mit Materialien, Wasser, Staub und Boden eine Rolle. Sorgsames Arbeiten hilft, Materialverluste und unnötige Belastungen der Umgebung zu vermeiden.
  • MobilitätBaustellen liegen oft an unterschiedlichen Orten und nicht immer nahe am Wohnort oder Betriebsstandort. Du musst damit rechnen, regelmäßig zu wechselnden Einsatzorten zu fahren.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
  • Betriebe bewerben sich bei dir.
  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

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