
KraftfahrzeugtechnikerIn - Hauptmodul Nutzfahrzeugtechnik
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.000
- Varianten
- Lehre
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Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Schäden und Störungen systematisch diagnostizieren
- Fahrwerk und Bremsanlagen instand halten
- Motoren und Antriebskomponenten reparieren
- Elektrische und elektronische Anlagen warten
Anforderungen
+29 mehr- Technisches Verständnis
- Logisch-analytisches Denken
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Mathematisch-rechnerische Fähigkeit
- Zahlenverständnis und Rechnen
- Gute Beobachtungsgabe
Berufsschule
- Landesberufsschule 1 SalzburgMakartkai 3, 5020 Salzburg · 2 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule MattighofenFeldstraße 3, 5230 Mattighofen · 34 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule Linz 3Makartstraße 3, 4020 Linz · 106 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.000
- 2. LEHRJAHR€ 1.148
- 3. LEHRJAHR€ 1.493
- 4. LEHRJAHR€ 2.000
KV Metallgewerbe und Elektrogewerbe
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
- Berufliche Weiterbildung
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
Dein Lehrbetrieb
Wir bei Tschann sorgen dafür, dass LKW verlässlich und sicher unterwegs sind. Unser Stammhaus wurde 1950 in Salzburg gegründet. Heute verkaufen und vermieten wir Nutzfahrzeuge, liefern Ersatzteile und kümmern uns um Reparaturen, Wartung und Überprüfungen. Als offizieller DAF Vertragspartner für Salzburg und Tirol verbinden wir Fahrzeugverkauf mit Werkstattwissen. Dabei zählt für uns Handschlagqualität: Unsere Kunden sollen sich langfristig auf uns verlassen können.
Mehr vom Betrieb
Bei uns zählt Messen statt Raten
In unserer Werkstatt lernst du, Fehler nicht nur nach Gefühl zu beurteilen. Mit Mess- und Diagnosegeräten liest du Fehlerspeicher aus und prüfst, wo die Ursache liegt. Nach einer Reparatur kontrollieren wir die Funktion erneut – denn ein getauschtes Teil allein ist noch kein Beweis, dass alles wieder richtig arbeitet.
Deine Lehre mit dem Hauptmodul Nutzfahrzeugtechnik dauert bei uns 3½ Jahre. Du baust dabei Wissen über Mechanik, Elektronik, Wartung und sichere Reparaturen auf.
Mehr als Motor und Räder
- In unseren Salzburger Werkstätten reparieren wir LKW verschiedener Marken, Anhänger und Aufbauten – also die Teile eines Fahrzeugs, die zum Beispiel die Ladung tragen.
- Wir kümmern uns um Bremsen, Reifen und Klimaanlagen sowie um Hydraulik- und Druckluft-Technik. Dabei geht es um Systeme, die Kraft mithilfe von Flüssigkeit oder komprimierter Luft übertragen.
- Mit Karosseriearbeiten, Lackierungen und Beschriftungen bringen wir Fahrzeuge auch äußerlich wieder in Form.
- Unser Teiledienst bietet Ersatzteile für Nutzfahrzeuge. Im Verkauf betreuen wir Neu- und Gebrauchtfahrzeuge sowie Finanzierung und Vermietung.
Technik für Straße und Gelände
In unserer Firmengruppe bieten wir neben DAF LKW auch DAF Electric und TATRA Fahrzeuge an. Bei den elektrischen DAF Modellen lässt sich das Batteriekonzept an den jeweiligen Leistungsbedarf anpassen. TATRA Allrad-LKW sind für Transportaufgaben abseits befestigter Straßen ausgelegt. Ihr besonderes Fahrwerk hat einen stabilen zentralen Rohrrahmen und bewegliche, luftgefederte Halbachsen.
Viele Menschen, die ihre Ausbildung in unserer Firmengruppe abgeschlossen haben, sind heute bei uns Führungskräfte und geben ihr Wissen an die nächste Generation weiter.
Bei uns Wissen aufbauen
Wir bilden seit Jahrzehnten junge Menschen aus. Uns ist wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Talent, ihre Erfahrung und ihr Wissen entwickeln können. In Salzburg engagieren sich über 120 Mitarbeitende für unsere Kunden. Qualität, Service und Verlässlichkeit bestimmen unsere Arbeit – mit dem Ziel, dass die Fahrzeuge unserer Kunden effizient und sicher unterwegs bleiben.
Im Detail
Aufgaben
- Schäden und Störungen systematisch diagnostizierenDu überprüfst Fahrgestell, Motor, Karosserie und elektronische Systeme, wenn ein LKW, Bus oder Sonderfahrzeug nicht richtig funktioniert oder nach einem Schaden in die Werkstatt kommt. Dafür nutzt du mechanische, elektrische und elektronische Mess- und Prüfverfahren, liest Fehlerspeicher aus und grenzt den Defekt Schritt für Schritt ein. Gerade bei Nutzfahrzeugen ist es wichtig, nicht nur das offensichtliche Symptom zu sehen, sondern die eigentliche Ursache zu finden – etwa in der Motorsteuerung, Kraftstoffversorgung oder einem Sensor.
- Fahrwerk und Bremsanlagen instand haltenBei uns gehören Bremsen- und Reifenservice sowie Druckluft-Technik zum Salzburger Werkstattangebot. Diese Systeme sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit an schweren Nutzfahrzeugen.
- Motoren und Antriebskomponenten reparierenDu arbeitest an Motoren und ihren Einzelbaugruppen, zum Beispiel an Kolben, Zylinderköpfen, Kurbelwellen, Motorsteuerungen, Einspritzanlagen und Kraftstoffversorgungen. Dabei zerlegst du Baugruppen, prüfst ihren Zustand, tauschst defekte Teile aus und stellst die Funktion wieder her. Nach der Reparatur kontrollierst du am Prüfstand oder mit Testgeräten, ob der Motor wieder sauber läuft und der Fehler wirklich behoben ist.
- Elektrische und elektronische Anlagen wartenDu überprüfst und reparierst Stromversorgung, Starterbatterie, Lichtmaschine sowie Beleuchtungs-, Start- und Zündanlagen. Auch Bordcomputer, Alarmanlagen, Fenster- und Türöffner oder andere elektronische Einrichtungen von Nutzfahrzeugen gehören dazu. Weil viele Funktionen miteinander vernetzt sind, musst du Bauteile nicht nur austauschen, sondern auch die Signale und Zusammenhänge verstehen.
- Sicherheits- und Komfortsysteme einbauenDu montierst, wartest und reparierst Einrichtungen wie Klimaanlagen, Navigationssysteme, Freisprechanlagen, Entertainment-Systeme, Alarmanlagen, EU-Kontrollgeräte, Fahrtenschreiber und Geschwindigkeitsbegrenzer oder Tempomaten. Bei Nutzfahrzeugen kommen solche Systeme oft zusätzlich zu den Grundfunktionen des Fahrzeugs dazu und müssen zuverlässig zusammenspielen. Nach dem Einbau prüfst du, ob alles korrekt angeschlossen, eingestellt und betriebsbereit ist.
- Pickerlprüfung und Sicherheitschecks durchführenWir führen in Salzburg § 57a-Überprüfungen durch und haben einen eigenen Überprüfungsbereich. Das Prüfen der Betriebssicherheit gehört damit sichtbar zu unserem Werkstattalltag.
- Motor, Bremsen und Licht einstellenDu nimmst Einstellungen am Motor, an der Bremsanlage, an der Lenkung und an der Lichtanlage vor, damit das Fahrzeug korrekt und sicher funktioniert. Dazu gehören Messungen, Justierarbeiten und Funktionskontrollen an Prüfständen oder direkt am Fahrzeug. Schon kleine Abweichungen können bei einem schweren Nutzfahrzeug große Auswirkungen auf Fahrverhalten, Verschleiß oder Sicherheit haben.
- Verschleißteile und Betriebsstoffe wechselnDu tauschst Teile aus, die im Betrieb stark beansprucht werden, etwa Luftfilter, Zündkerzen oder Dichtungen, und prüfst Kühl-, Schmier- und Bremsflüssigkeiten. Fehlende oder verbrauchte Betriebsstoffe füllst du nach oder ersetzt sie vollständig. Solche Arbeiten wirken unscheinbar, sind aber entscheidend, damit Motor, Bremsen und Nebenaggregate im Dauereinsatz nicht ausfallen.
- Beschädigte Fahrzeugteile ausbauen und erneuernWir bieten Unfall-Instandsetzung und reparieren auch Aufbauten und Anhänger. Beschädigte Fahrzeugteile wieder sicher instand zu setzen, ist deshalb ein wichtiger Teil unseres Angebots.
- Metall- und Kunststoffteile bearbeitenFür Anpassungen oder Instandsetzungsarbeiten bearbeitest du Werkstoffe wie Metall, Blech und Kunststoff. Dazu misst, feilst, sägst, bohrst, senkst, reibst, schneidest Gewinde, schleifst oder schweißt du – je nachdem, was an einem Bauteil notwendig ist. Solche Arbeiten brauchst du vor allem dann, wenn Teile nicht einfach nur getauscht, sondern passend instand gesetzt oder vorbereitet werden müssen.
- Technische Unterlagen und Servicepläne nutzenWir reparieren LKW aller Marken sowie Aufbauten und Anhänger. Die passenden technischen Vorgaben zu nutzen, ist bei dieser Fahrzeugvielfalt besonders wichtig.
- Ersatzteile auswählen und Arbeiten dokumentierenDu wählst passende Ersatzteile, Werkzeuge und Hilfsmittel aus, beschaffst sie und hältst fest, welche Arbeiten am Fahrzeug durchgeführt wurden. Dazu führst du Arbeits-, Wartungs- und Serviceprotokolle sowie Kunden- oder Fahrzeugunterlagen. Diese Dokumentation ist wichtig, weil Nutzfahrzeuge regelmäßig überprüft werden und Reparaturen nachvollziehbar bleiben müssen.
- Kunden zur Fahrzeugwartung beratenDu erklärst Auftraggebern oder Fahrern, welche Mängel gefunden wurden, welche Reparaturen nötig sind und worauf sie bei Handhabung und Wartung achten sollen. In Fuhrparks oder Verkehrsbetrieben kann das auch bedeuten, Hinweise zu wiederkehrenden Problemen oder zum richtigen Umgang mit dem Fahrzeug zu geben. Gute Beratung verhindert Folgeschäden und hilft, dass Fahrzeuge länger einsatzbereit bleiben.
- Mit Zusatzausbildung an Alternativantrieben arbeitenMit entsprechender Spezialausbildung führst du Prüf-, Service- und Reparaturarbeiten an Elektro-, Hybrid- oder Brennstoffzellenantrieben durch. Dabei geht es um andere Sicherheitsregeln, andere Bauteile und oft auch andere Diagnoseverfahren als bei klassischen Verbrennungsmotoren. Dieser Bereich wird wichtiger, weil sich auch Nutzfahrzeuge technisch weiterentwickeln.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches VerständnisDu arbeitest an Motoren, Bremsanlagen, Lenkungen, Bordelektronik und Druckluftsystemen, die zusammen funktionieren müssen. Wenn du technische Abläufe nicht verstehst, tauschst du leicht das falsche Teil oder übersiehst die eigentliche Ursache einer Störung.
- Logisch-analytisches DenkenBei der Fehlersuche reicht Raten nicht aus. Du musst Messwerte, Symptome und Fehlerspeicher so zusammensetzen, dass du Schritt für Schritt herausfindest, ob zum Beispiel ein Sensor, die Einspritzanlage oder eine andere Baugruppe den Fehler auslöst.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsModerne Nutzfahrzeuge haben Steuergeräte, Bordcomputer und elektronische Diagnosesysteme. Du arbeitest mit Auslesegeräten, Prüfsoftware und digitalen Unterlagen; ohne sicheren Umgang damit kommst du bei vielen Fehlern gar nicht bis zur eigentlichen Ursache.
- Mathematisch-rechnerische FähigkeitBei Mess- und Prüfarbeiten vergleichst du Werte mit Vorgaben, etwa bei Bremskraft, Abgasen oder elektrischen Messungen. Wenn du Zahlen nicht sicher einordnen kannst, erkennst du Grenzwertüberschreitungen oder falsche Einstellungen zu spät.
- Zahlenverständnis und RechnenPrüfprotokolle, Messwerte und technische Datenblätter gehören zum Alltag. Du musst Werte lesen, vergleichen und manchmal umrechnen, damit Einstellungen und Prüfergebnisse korrekt beurteilt werden können.
- Gute BeobachtungsgabeViele Schäden kündigen sich zuerst durch kleine Hinweise an: ungleichmäßiger Reifenabrieb, Leckspuren, Korrosion an tragenden Teilen oder auffällige Geräusche. Wer solche Details übersieht, findet die Störung oft nicht vollständig.
- Handwerkliche GeschicklichkeitDu löst und montierst Bauteile mit Werkzeugen, passt Teile an und arbeitest an schwer zugänglichen Stellen. Ohne sicheres handwerkliches Arbeiten werden Reparaturen unnötig langsam oder unsauber.
- FingerfertigkeitNeben schweren Bauteilen gibt es auch feine Arbeiten an Steckverbindungen, Elektroden, Kabeln oder kleinen Befestigungen. Wenn du dabei ungenau bist, können Kontakte locker bleiben oder Teile beschädigt werden.
- Auge-Hand-KoordinationDu hantierst mit Werkzeugen und Messgeräten direkt am Fahrzeug, teils auch bei laufendem Motor. Dabei müssen deine Bewegungen genau sitzen, damit du sicher arbeitest und keine Bauteile beschädigst.
- SehvermögenDu liest Messgeräte ab, kontrollierst Verschleißbilder und führst Einstellarbeiten an Lichtanlage, Bremsen oder Motor durch. Wenn du kleine Unterschiede nicht gut erkennst, leidet die Genauigkeit deiner Arbeit.
- HörvermögenMotoren, Nebenaggregate und andere Baugruppen verraten Fehler oft durch ungewöhnliche Geräusche. Wenn du ein Klopfen, Pfeifen oder unrunden Lauf nicht sauber unterscheiden kannst, wird die Fehlersuche deutlich schwieriger.
- Räumliches VorstellungsvermögenBei Nutzfahrzeugen sind Baugruppen groß, dicht verbaut und oft über mehrere Ebenen angeordnet. Du musst dir vorstellen können, wie Teile zusammenhängen und in welcher Reihenfolge sie aus- oder eingebaut werden.
- Selbstständiges ArbeitenViele Wartungs- und Reparaturarbeiten führst du eigenständig durch. Du musst Arbeitsabläufe sinnvoll planen und nach dem Eingriff selbst beurteilen, ob das Fahrzeug wieder sicher einsatzbereit ist.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitBei größeren Reparaturen oder wenn mehrere Fachbereiche beteiligt sind, arbeitest du mit Kolleginnen und Kollegen zusammen. Das ist besonders wichtig, wenn Karosserie, Elektrik und Mechanik gleichzeitig abgestimmt werden müssen.
- KommunikationsfähigkeitDu erklärst Kunden oder Fahrern, welche Mängel vorliegen und welche Arbeiten nötig sind. Wenn du technische Probleme nicht verständlich beschreiben kannst, entstehen leicht Missverständnisse über Aufwand oder Dringlichkeit.
- KundenorientierungBei uns sind Kundenorientierung und langfristige Verlässlichkeit zentrale Werte. Unsere Werkstatt betreut die Transportwirtschaft und Werksverkehre, deren Fahrzeuge einsatzbereit bleiben müssen.
- AufgeschlossenheitDu hast mit unterschiedlichen Kunden, Fahrern und Kolleginnen und Kollegen zu tun. Eine offene Art hilft, Informationen über Fehlerbilder oder Fahrzeugprobleme schneller zu bekommen.
- HilfsbereitschaftIm Werkstattalltag unterstützt man sich bei schweren oder zeitkritischen Arbeiten. Das ist praktisch, wenn etwa ein Fahrzeug dringend wieder in den Einsatz muss.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitNutzfahrzeuge hängen oft an Fahrplänen, Lieferketten oder Einsatzdiensten. Wenn Wartungen oder Reparaturen nicht verlässlich erledigt werden, stehen Busse, LKW oder Sonderfahrzeuge still.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenBei Bremsen, Lenkung, Radaufhängung oder Lichtanlage haben kleine Fehler direkte Folgen für die Verkehrssicherheit. Eine vergessene Schraubverbindung oder ein falsch eingestellter Wert kann ernsthafte Probleme verursachen.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Fahrzeugen, die schwere Lasten bewegen oder viele Menschen transportieren. Wenn eine sicherheitsrelevante Reparatur nicht korrekt ausgeführt wird, betrifft das nicht nur das Fahrzeug, sondern auch Fahrer, Fahrgäste und andere Verkehrsteilnehmer.
- LernbereitschaftElektronik, Assistenzsysteme, Diagnosetechnik und alternative Antriebe entwickeln sich laufend weiter. Wer sich nach der Lehre nicht weiterbildet, bleibt bei modernen Fahrzeugen schnell stehen.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftNicht jedes Nutzfahrzeug ist gleich aufgebaut, und neue Modelle bringen neue Systeme mit. Du musst dich immer wieder auf andere Hersteller, Sonderaufbauten oder neue Prüftechnik einstellen.
- AufmerksamkeitIm Werkstattbetrieb darfst du Warnzeichen, austretende Flüssigkeiten, lose Verbindungen oder fehlerhafte Messwerte nicht übersehen. Unaufmerksamkeit führt hier schnell zu Sicherheitsrisiken oder unnötigen Folgeschäden.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob ein Teil noch verwendbar ist, sofort ersetzt werden muss oder weiter geprüft werden soll. Diese Entscheidungen beeinflussen Sicherheit, Reparaturdauer und Kosten.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest an Hebebühnen, mit schweren Bauteilen, laufenden Motoren, elektrischen Anlagen und Betriebsstoffen. Wenn du Sicherheitsregeln missachtest, gefährdest du dich selbst und andere unmittelbar.
- UmweltbewusstseinBeim Umgang mit Altöl, Kühlmittel, Bremsflüssigkeit oder Abgasprüfungen spielt fachgerechtes Arbeiten eine große Rolle. Fehler belasten nicht nur das Fahrzeug, sondern auch Umwelt und Betrieb.
- Systematische ArbeitsweiseFehlerdiagnosen, Wartungen und Sicherheitsprüfungen folgen festen Abläufen. Wenn du unsystematisch arbeitest, überspringst du Prüfschritte oder tauschst Teile auf Verdacht statt gezielt.
- ProblemlösungsfähigkeitNicht jede Störung zeigt sofort klar, wo sie herkommt. Du brauchst Ideen, wie du den Fehler eingrenzt, weitere Tests ansetzt und auch bei ungewöhnlichen Problemen zu einer brauchbaren Lösung kommst.
- KreativitätKreativität heißt hier nicht künstlerisch arbeiten, sondern bei kniffligen Störungen neue Lösungswege finden. Das hilft vor allem dann, wenn Standardprüfungen allein noch kein klares Ergebnis liefern.
- EinsatzfreudeIn Werkstätten gibt es Phasen mit viel Arbeit und dringenden Reparaturen. Dann musst du konzentriert dranbleiben, auch wenn ein Fahrzeug schnell wieder einsatzfähig sein soll.
- FreundlichkeitIm Kontakt mit Kunden, Fahrern und Kolleginnen und Kollegen erleichtert ein sachlicher und freundlicher Umgang den Alltag. Das ist besonders wichtig, wenn Reparaturen teuer sind oder ein Fahrzeug dringend gebraucht wird.
- KontaktfähigkeitOft bekommst du wichtige Hinweise erst im Gespräch mit Fahrern oder Auftraggebern, etwa wann ein Fehler auftritt oder wie sich das Fahrzeug verhält. Wer gut nachfragt, diagnostiziert meist schneller.
- Gute körperliche VerfassungDu bist viel auf den Beinen, arbeitest unter Fahrzeugen, in ungünstigen Haltungen und mit größeren Bauteilen. Es ist keine reine Kraftarbeit, aber körperliche Belastbarkeit gehört klar dazu.
- Unempfindlichkeit der HautDu kommst regelmäßig mit Ölen, Schmiermitteln, Reinigungsmitteln, Bremsflüssigkeit oder anderen Betriebsstoffen in Kontakt. Wenn deine Haut darauf stark reagiert, kann der Werkstattalltag schnell unangenehm oder gesundheitlich problematisch werden.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
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