
KraftfahrzeugtechnikerIn - Hauptmodul Nutzfahrzeugtechnik
- Bestätigt von 2 Quellen
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.133
- Varianten
- Lehre · Lehre mit Matura
Nur in der App
Passt diese Lehrstelle zu dir?
Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
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Aufgaben
+10 mehr- Schäden und Störungen systematisch diagnostizieren
- Fahrwerk und Bremsanlagen instand halten
- Motoren und Antriebskomponenten reparieren
- Elektrische und elektronische Anlagen warten
Anforderungen
+29 mehr- Technisches Verständnis
- Logisch-analytisches Denken
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Mathematisch-rechnerische Fähigkeit
- Zahlenverständnis und Rechnen
- Gute Beobachtungsgabe
Berufsschule
- Berufsschule Linz 3Makartstraße 3, 4020 Linz · 32 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule Steyr 1Otto-Pensel-Straße 14, 4400 Steyr · 38 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule MattighofenFeldstraße 3, 5230 Mattighofen · 59 km vom LehrbetriebRoute planen
Erfahre mehr über diesen Lehrberuf
Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.133
- 2. LEHRJAHR€ 1.360
- 3. LEHRJAHR€ 1.681
- 4. LEHRJAHR€ 2.110
Das bieten wir:
- Berufliche Weiterbildung
- Teambuilding-Veranstaltungen
- Bonuszahlungen bei guten Leistungen
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
- Wellness-Programme
- Traditionelles Unternehmen
- Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
Dein Lehrbetrieb
Wir bei OBERNDORFER bauen auf mehr als 100 Jahre Know-how in Beton. Als größtes Betonfertigteilunternehmen Österreichs planen, entwickeln und produzieren wir Bauteile wie Wände, Decken, Stützen und Treppen. Diese werden in unseren Werken hergestellt und auf der Baustelle zusammengesetzt. Unsere Lösungen kommen zum Beispiel bei Lagerhallen und Fußballstadien zum Einsatz – etwa bei der Raiffeisen Arena in Linz. Von der ersten Planung bis zur Lieferung und Montage arbeiten bei uns unterschiedliche Fachbereiche zusammen. So verbinden wir handwerkliches Können mit computergestützter Planung und moderner Fertigung.
Mehr vom Betrieb
Dein Start in unserer Werkstatt
Deine Lehre mit Hauptmodul Nutzfahrzeugtechnik dauert bei uns 3,5 Jahre. Am ersten Tag stellen wir dir deine Ausbilder und Kollegen vor und zeigen dir unser Unternehmen. Deine Wochenarbeitszeit beträgt grundsätzlich 38,5 Stunden.
Du möchtest ausprobieren, ob unsere Werkstatt zu dir passt? Bei uns kannst du schnuppern – auch im Rahmen deiner berufspraktischen Tage. Unsere Schnupperplätze sind begrenzt.
Von der Lehre zur Meisterausbildung
Wie es nach der Lehre weitergehen kann, haben wir in unserem eigenen KFZ-Team erlebt: Auf eine erfolgreich abgeschlossene Lehre und Erfahrungen mit LKW, Staplern und Firmen-PKW folgte die Ausbildung zum KFZ-Meister. Wir bieten dir Möglichkeiten, deine Stärken weiterzuentwickeln und auf deiner Lehre aufzubauen.
So lernen wir dich kennen
- Wir wünschen uns einen Lebenslauf und ein Anschreiben. Erzähl uns, warum du Nutzfahrzeugtechnik lernen möchtest. Deine Bewerbung und Fragen übermittelst du über die App.
- Wir laden dich zu unserem Lehrlingstest ein: In ungefähr 45 bis 75 Minuten geht es um Allgemeinwissen, grundlegende Rechenarten und Rechtschreibung.
- Danach geben wir dir die Möglichkeit, in unseren Werkstattalltag hineinzuschnuppern.
Vom Plan zum fertigen Bauwerk
Am Anfang steht bei uns ein genauer Plan. In der Produktion entstehen daraus Betonfertigteile. Unsere eigene Transportabteilung bringt sie mit LKW oder über die Schiene zum Einsatzort. Auf der Baustelle übernimmt unser Montageteam den Einbau. Planung, Lieferung und Montage bieten wir aus einer Hand – dabei zählen Sicherheit und verlässliche Termine.
Mit diesen Werkzeugen und Technologien arbeiten wir
- In der Planung zeichnen und bearbeiten wir Baupläne mit CAD – das bedeutet, dass wir Bauteile am Computer entwerfen.
- In der Betonproduktion verwenden wir Formen aus Holz oder Stahl, sogenannte Schalungen. Darin werden Stahlverstärkungen und Beton zu Bauteilen verarbeitet. Dazu bedienen und warten wir Fertigungsmaschinen sowie Förder- und Mischanlagen.
- Für Maschinen und Produktionsanlagen fertigen wir Bauteile mit CNC-Maschinen. Das sind Werkzeugmaschinen, die durch Computerprogramme gesteuert werden.
- Damit unsere Betonfertigungsanlagen laufen, prüfen wir elektrische Schaltschränke, programmieren Steuerungen und suchen und beheben Störungen.
- In unserer Fahrzeugwerkstatt in Gunskirchen warten und reparieren wir unter anderem LKW, Stapler und PKW – mit Messgeräten, Prüfgeräten und Handwerkzeugen.
Du möchtest unsere Arbeit selbst kennenlernen? Bei uns sind Schnuppertage möglich, auch im Rahmen deiner berufspraktischen Tage. Die Anzahl der Schnupperplätze ist begrenzt.
So arbeiten wir zusammen
Bei uns gilt die Du-Kultur auf allen Hierarchieebenen. Wir setzen auf gegenseitige Wertschätzung, Zusammenhalt und ein familiäres Arbeitsklima. An deinem ersten Lehrtag lernst du deine Ausbilder und Kollegen kennen und wir zeigen dir das Unternehmen. In der Produktion und in unserer Fahrzeugwerkstatt bekommst du Arbeitskleidung von uns. Flexible Arbeitszeiten sind je nach Abteilung und Tätigkeit möglich; unser Produktions- und Schichtbetrieb ist davon großteils ausgenommen.
Dein persönliches Fundament für die Zukunft
- In unserer OBERNDORFER Akademie fördern wir deine fachliche und persönliche Entwicklung – mit Persönlichkeitstrainings, berufsbezogenen Weiterbildungen und einem ganzjährigen Lehrlingsprojekt.
- Beim jährlichen Lehrlings-Kickoff kommen unsere Lehrlinge aus ganz Österreich zusammen. Gemeinsam bearbeiten wir Themen und machen Teambuilding-Aktivitäten, zum Beispiel Kartfahren, Floßbau oder Bowling.
- Besondere Leistungen belohnen wir mit Prämien, etwa für Erfolge in der Berufsschule, beim Lehrabschluss oder im Lehrlingsprojekt.
- Bei uns kannst du Lehre mit Matura verbinden. Die Vorbereitungskurse für die Berufsreifeprüfung kannst du abends oder am Wochenende besuchen; selbstständiges Lernen gehört dazu.
- Eine Lehre kann bei uns der Start für weitere Karriereschritte sein. Zahlreiche unserer Führungskräfte haben selbst als Lehrlinge begonnen.
Zeig uns, was dich interessiert
Für deine Bewerbung wünschen wir uns einen Lebenslauf und ein Anschreiben. Erzähl uns darin, warum du deinen gewünschten Beruf lernen möchtest. Zu unserem Bewerbungsprozess gehört ein Lehrlingstest mit Allgemeinwissen, grundlegenden Rechenarten und Rechtschreibung. Er dauert ungefähr 45 bis 75 Minuten. Danach gibt es die Möglichkeit, in die Arbeit hineinzuschnuppern. Deine Bewerbung und deine Fragen kannst du über die App übermitteln.
Im Detail
Aufgaben
- Schäden und Störungen systematisch diagnostizierenDu überprüfst Fahrgestell, Motor, Karosserie und elektronische Systeme, wenn ein LKW, Bus oder Sonderfahrzeug nicht richtig funktioniert oder nach einem Schaden in die Werkstatt kommt. Dafür nutzt du mechanische, elektrische und elektronische Mess- und Prüfverfahren, liest Fehlerspeicher aus und grenzt den Defekt Schritt für Schritt ein. Gerade bei Nutzfahrzeugen ist es wichtig, nicht nur das offensichtliche Symptom zu sehen, sondern die eigentliche Ursache zu finden – etwa in der Motorsteuerung, Kraftstoffversorgung oder einem Sensor.
- Fahrwerk und Bremsanlagen instand haltenDu prüfst und wartest Bauteile des Fahrwerks wie Radaufhängung, Lenkung, Bremsen, Räder und Radlager. Bei Nutzfahrzeugen gehören auch belastete Systeme wie Druckluftanlagen und Befestigungen tragender Teile dazu, weil sie für Bremsweg, Spurtreue und Betriebssicherheit entscheidend sind. Verschlissene oder beschädigte Teile baust du aus, ersetzt sie und montierst die Baugruppen wieder fachgerecht.
- Motoren und Antriebskomponenten reparierenDu arbeitest an Motoren und ihren Einzelbaugruppen, zum Beispiel an Kolben, Zylinderköpfen, Kurbelwellen, Motorsteuerungen, Einspritzanlagen und Kraftstoffversorgungen. Dabei zerlegst du Baugruppen, prüfst ihren Zustand, tauschst defekte Teile aus und stellst die Funktion wieder her. Nach der Reparatur kontrollierst du am Prüfstand oder mit Testgeräten, ob der Motor wieder sauber läuft und der Fehler wirklich behoben ist.
- Elektrische und elektronische Anlagen wartenDu überprüfst und reparierst Stromversorgung, Starterbatterie, Lichtmaschine sowie Beleuchtungs-, Start- und Zündanlagen. Auch Bordcomputer, Alarmanlagen, Fenster- und Türöffner oder andere elektronische Einrichtungen von Nutzfahrzeugen gehören dazu. Weil viele Funktionen miteinander vernetzt sind, musst du Bauteile nicht nur austauschen, sondern auch die Signale und Zusammenhänge verstehen.
- Sicherheits- und Komfortsysteme einbauenDu montierst, wartest und reparierst Einrichtungen wie Klimaanlagen, Navigationssysteme, Freisprechanlagen, Entertainment-Systeme, Alarmanlagen, EU-Kontrollgeräte, Fahrtenschreiber und Geschwindigkeitsbegrenzer oder Tempomaten. Bei Nutzfahrzeugen kommen solche Systeme oft zusätzlich zu den Grundfunktionen des Fahrzeugs dazu und müssen zuverlässig zusammenspielen. Nach dem Einbau prüfst du, ob alles korrekt angeschlossen, eingestellt und betriebsbereit ist.
- Pickerlprüfung und Sicherheitschecks durchführenDu kontrollierst Bremskraft, Lichtanlage, Reifen, Lenkung, tragende Teile, Abgaswerte und weitere sicherheitsrelevante Bereiche im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfung. Dazu arbeitest du mit Bremsprüfstand, Abgasmessstand und anderen Prüfgeräten, dokumentierst die Ergebnisse im Prüfprotokoll und vergleichst sie mit den gesetzlichen Grenzwerten. Wenn ein Fahrzeug die Vorgaben nicht erfüllt, suchst du die Ursache und behebst den Mangel.
- Motor, Bremsen und Licht einstellenDu nimmst Einstellungen am Motor, an der Bremsanlage, an der Lenkung und an der Lichtanlage vor, damit das Fahrzeug korrekt und sicher funktioniert. Dazu gehören Messungen, Justierarbeiten und Funktionskontrollen an Prüfständen oder direkt am Fahrzeug. Schon kleine Abweichungen können bei einem schweren Nutzfahrzeug große Auswirkungen auf Fahrverhalten, Verschleiß oder Sicherheit haben.
- Verschleißteile und Betriebsstoffe wechselnBei uns gehören vorgeschriebene Servicearbeiten an LKW, Staplern und Firmen-PKW zum Werkstattalltag. Mit der Wartung unseres eigenen Fuhrparks unterstützen wir auch die verlässliche Lieferung unserer Betonfertigteile.
- Beschädigte Fahrzeugteile ausbauen und erneuernIn unserer Werkstatt ersetzen wir schadhafte und unbrauchbar gewordene Teile an ganz unterschiedlichen Fahrzeugen – vom tonnenschweren LKW über Stapler bis zum Firmen-PKW.
- Metall- und Kunststoffteile bearbeitenFür Anpassungen oder Instandsetzungsarbeiten bearbeitest du Werkstoffe wie Metall, Blech und Kunststoff. Dazu misst, feilst, sägst, bohrst, senkst, reibst, schneidest Gewinde, schleifst oder schweißt du – je nachdem, was an einem Bauteil notwendig ist. Solche Arbeiten brauchst du vor allem dann, wenn Teile nicht einfach nur getauscht, sondern passend instand gesetzt oder vorbereitet werden müssen.
- Technische Unterlagen und Servicepläne nutzenDu liest Wartungshandbücher, Bedienungsanleitungen, technische Unterlagen und Stücklisten, bevor du an einem Fahrzeug arbeitest. Gerade bei verschiedenen Nutzfahrzeugtypen, Marken und Sonderaufbauten sind genaue Vorgaben wichtig, damit Prüfwerte, Einbaupositionen und Arbeitsschritte stimmen. Ohne diese Unterlagen würdest du viele moderne Systeme nicht korrekt warten oder einstellen können.
- Ersatzteile auswählen und Arbeiten dokumentierenDu wählst passende Ersatzteile, Werkzeuge und Hilfsmittel aus, beschaffst sie und hältst fest, welche Arbeiten am Fahrzeug durchgeführt wurden. Dazu führst du Arbeits-, Wartungs- und Serviceprotokolle sowie Kunden- oder Fahrzeugunterlagen. Diese Dokumentation ist wichtig, weil Nutzfahrzeuge regelmäßig überprüft werden und Reparaturen nachvollziehbar bleiben müssen.
- Kunden zur Fahrzeugwartung beratenBei uns steht die technische Betreuung unseres eigenen Fuhrparks im Vordergrund. Die Beratung externer Werkstattkunden spielt deshalb eine kleinere Rolle.
- Mit Zusatzausbildung an Alternativantrieben arbeitenMit entsprechender Spezialausbildung führst du Prüf-, Service- und Reparaturarbeiten an Elektro-, Hybrid- oder Brennstoffzellenantrieben durch. Dabei geht es um andere Sicherheitsregeln, andere Bauteile und oft auch andere Diagnoseverfahren als bei klassischen Verbrennungsmotoren. Dieser Bereich wird wichtiger, weil sich auch Nutzfahrzeuge technisch weiterentwickeln.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches VerständnisDu arbeitest an Motoren, Bremsanlagen, Lenkungen, Bordelektronik und Druckluftsystemen, die zusammen funktionieren müssen. Wenn du technische Abläufe nicht verstehst, tauschst du leicht das falsche Teil oder übersiehst die eigentliche Ursache einer Störung.
- Logisch-analytisches DenkenBei der Fehlersuche reicht Raten nicht aus. Du musst Messwerte, Symptome und Fehlerspeicher so zusammensetzen, dass du Schritt für Schritt herausfindest, ob zum Beispiel ein Sensor, die Einspritzanlage oder eine andere Baugruppe den Fehler auslöst.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsModerne Nutzfahrzeuge haben Steuergeräte, Bordcomputer und elektronische Diagnosesysteme. Du arbeitest mit Auslesegeräten, Prüfsoftware und digitalen Unterlagen; ohne sicheren Umgang damit kommst du bei vielen Fehlern gar nicht bis zur eigentlichen Ursache.
- Mathematisch-rechnerische FähigkeitBei Mess- und Prüfarbeiten vergleichst du Werte mit Vorgaben, etwa bei Bremskraft, Abgasen oder elektrischen Messungen. Wenn du Zahlen nicht sicher einordnen kannst, erkennst du Grenzwertüberschreitungen oder falsche Einstellungen zu spät.
- Zahlenverständnis und RechnenPrüfprotokolle, Messwerte und technische Datenblätter gehören zum Alltag. Du musst Werte lesen, vergleichen und manchmal umrechnen, damit Einstellungen und Prüfergebnisse korrekt beurteilt werden können.
- Gute BeobachtungsgabeViele Schäden kündigen sich zuerst durch kleine Hinweise an: ungleichmäßiger Reifenabrieb, Leckspuren, Korrosion an tragenden Teilen oder auffällige Geräusche. Wer solche Details übersieht, findet die Störung oft nicht vollständig.
- Handwerkliche GeschicklichkeitDu löst und montierst Bauteile mit Werkzeugen, passt Teile an und arbeitest an schwer zugänglichen Stellen. Ohne sicheres handwerkliches Arbeiten werden Reparaturen unnötig langsam oder unsauber.
- FingerfertigkeitNeben schweren Bauteilen gibt es auch feine Arbeiten an Steckverbindungen, Elektroden, Kabeln oder kleinen Befestigungen. Wenn du dabei ungenau bist, können Kontakte locker bleiben oder Teile beschädigt werden.
- Auge-Hand-KoordinationDu hantierst mit Werkzeugen und Messgeräten direkt am Fahrzeug, teils auch bei laufendem Motor. Dabei müssen deine Bewegungen genau sitzen, damit du sicher arbeitest und keine Bauteile beschädigst.
- SehvermögenDu liest Messgeräte ab, kontrollierst Verschleißbilder und führst Einstellarbeiten an Lichtanlage, Bremsen oder Motor durch. Wenn du kleine Unterschiede nicht gut erkennst, leidet die Genauigkeit deiner Arbeit.
- HörvermögenMotoren, Nebenaggregate und andere Baugruppen verraten Fehler oft durch ungewöhnliche Geräusche. Wenn du ein Klopfen, Pfeifen oder unrunden Lauf nicht sauber unterscheiden kannst, wird die Fehlersuche deutlich schwieriger.
- Räumliches VorstellungsvermögenBei Nutzfahrzeugen sind Baugruppen groß, dicht verbaut und oft über mehrere Ebenen angeordnet. Du musst dir vorstellen können, wie Teile zusammenhängen und in welcher Reihenfolge sie aus- oder eingebaut werden.
- Selbstständiges ArbeitenViele Wartungs- und Reparaturarbeiten führst du eigenständig durch. Du musst Arbeitsabläufe sinnvoll planen und nach dem Eingriff selbst beurteilen, ob das Fahrzeug wieder sicher einsatzbereit ist.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitBei größeren Reparaturen oder wenn mehrere Fachbereiche beteiligt sind, arbeitest du mit Kolleginnen und Kollegen zusammen. Das ist besonders wichtig, wenn Karosserie, Elektrik und Mechanik gleichzeitig abgestimmt werden müssen.
- KommunikationsfähigkeitDu erklärst Kunden oder Fahrern, welche Mängel vorliegen und welche Arbeiten nötig sind. Wenn du technische Probleme nicht verständlich beschreiben kannst, entstehen leicht Missverständnisse über Aufwand oder Dringlichkeit.
- KundenorientierungIn unserer KFZ-Werkstatt betreuen wir unseren eigenen Fuhrpark. Externe Werkstattkunden stehen bei uns daher weniger im Mittelpunkt als in einer Kundenwerkstatt.
- AufgeschlossenheitDu hast mit unterschiedlichen Kunden, Fahrern und Kolleginnen und Kollegen zu tun. Eine offene Art hilft, Informationen über Fehlerbilder oder Fahrzeugprobleme schneller zu bekommen.
- HilfsbereitschaftIm Werkstattalltag unterstützt man sich bei schweren oder zeitkritischen Arbeiten. Das ist praktisch, wenn etwa ein Fahrzeug dringend wieder in den Einsatz muss.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitNutzfahrzeuge hängen oft an Fahrplänen, Lieferketten oder Einsatzdiensten. Wenn Wartungen oder Reparaturen nicht verlässlich erledigt werden, stehen Busse, LKW oder Sonderfahrzeuge still.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenBei Bremsen, Lenkung, Radaufhängung oder Lichtanlage haben kleine Fehler direkte Folgen für die Verkehrssicherheit. Eine vergessene Schraubverbindung oder ein falsch eingestellter Wert kann ernsthafte Probleme verursachen.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Fahrzeugen, die schwere Lasten bewegen oder viele Menschen transportieren. Wenn eine sicherheitsrelevante Reparatur nicht korrekt ausgeführt wird, betrifft das nicht nur das Fahrzeug, sondern auch Fahrer, Fahrgäste und andere Verkehrsteilnehmer.
- LernbereitschaftElektronik, Assistenzsysteme, Diagnosetechnik und alternative Antriebe entwickeln sich laufend weiter. Wer sich nach der Lehre nicht weiterbildet, bleibt bei modernen Fahrzeugen schnell stehen.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftNicht jedes Nutzfahrzeug ist gleich aufgebaut, und neue Modelle bringen neue Systeme mit. Du musst dich immer wieder auf andere Hersteller, Sonderaufbauten oder neue Prüftechnik einstellen.
- AufmerksamkeitIm Werkstattbetrieb darfst du Warnzeichen, austretende Flüssigkeiten, lose Verbindungen oder fehlerhafte Messwerte nicht übersehen. Unaufmerksamkeit führt hier schnell zu Sicherheitsrisiken oder unnötigen Folgeschäden.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob ein Teil noch verwendbar ist, sofort ersetzt werden muss oder weiter geprüft werden soll. Diese Entscheidungen beeinflussen Sicherheit, Reparaturdauer und Kosten.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest an Hebebühnen, mit schweren Bauteilen, laufenden Motoren, elektrischen Anlagen und Betriebsstoffen. Wenn du Sicherheitsregeln missachtest, gefährdest du dich selbst und andere unmittelbar.
- UmweltbewusstseinBeim Umgang mit Altöl, Kühlmittel, Bremsflüssigkeit oder Abgasprüfungen spielt fachgerechtes Arbeiten eine große Rolle. Fehler belasten nicht nur das Fahrzeug, sondern auch Umwelt und Betrieb.
- Systematische ArbeitsweiseFehlerdiagnosen, Wartungen und Sicherheitsprüfungen folgen festen Abläufen. Wenn du unsystematisch arbeitest, überspringst du Prüfschritte oder tauschst Teile auf Verdacht statt gezielt.
- ProblemlösungsfähigkeitNicht jede Störung zeigt sofort klar, wo sie herkommt. Du brauchst Ideen, wie du den Fehler eingrenzt, weitere Tests ansetzt und auch bei ungewöhnlichen Problemen zu einer brauchbaren Lösung kommst.
- KreativitätKreativität heißt hier nicht künstlerisch arbeiten, sondern bei kniffligen Störungen neue Lösungswege finden. Das hilft vor allem dann, wenn Standardprüfungen allein noch kein klares Ergebnis liefern.
- EinsatzfreudeIn Werkstätten gibt es Phasen mit viel Arbeit und dringenden Reparaturen. Dann musst du konzentriert dranbleiben, auch wenn ein Fahrzeug schnell wieder einsatzfähig sein soll.
- FreundlichkeitIm Kontakt mit Kunden, Fahrern und Kolleginnen und Kollegen erleichtert ein sachlicher und freundlicher Umgang den Alltag. Das ist besonders wichtig, wenn Reparaturen teuer sind oder ein Fahrzeug dringend gebraucht wird.
- KontaktfähigkeitOft bekommst du wichtige Hinweise erst im Gespräch mit Fahrern oder Auftraggebern, etwa wann ein Fehler auftritt oder wie sich das Fahrzeug verhält. Wer gut nachfragt, diagnostiziert meist schneller.
- Gute körperliche VerfassungDu bist viel auf den Beinen, arbeitest unter Fahrzeugen, in ungünstigen Haltungen und mit größeren Bauteilen. Es ist keine reine Kraftarbeit, aber körperliche Belastbarkeit gehört klar dazu.
- Unempfindlichkeit der HautDu kommst regelmäßig mit Ölen, Schmiermitteln, Reinigungsmitteln, Bremsflüssigkeit oder anderen Betriebsstoffen in Kontakt. Wenn deine Haut darauf stark reagiert, kann der Werkstattalltag schnell unangenehm oder gesundheitlich problematisch werden.
Nur in der App
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