Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
GERSTL BAU GmbH & Co KGWels

HochbauerIn

  • Bestätigt von 2 Quellen

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.356
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Aufgaben

+10 mehr
  • Baustelle einrichten und absichern
  • Baupläne lesen und Bauwerk einmessen
  • Materialbedarf berechnen und vorbereiten
  • Baugruben und Fundamente begleiten

Anforderungen

+34 mehr
  • Gute körperliche Verfassung
  • Kraft
  • Physische Ausdauer
  • Psychische Ausdauer
  • Körperliche Wendigkeit
  • Gleichgewichtsgefühl

Berufsschule

  • Berufsschule FreistadtLinzer Straße 45, 4240 Freistadt · 51 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Landesberufsschule WalsSchulstraße 7, 5071 Wals · 89 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Landesberufsschule MurauHeiligenstatt 10, 8850 Murau · 117 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.356
  2. 2. LEHRJAHR€ 2.032
  3. 3. LEHRJAHR€ 2.710

KV Baugewerbe und Bauindustrie (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)

Das bieten wir:

  • Traditionelles Unternehmen
  • Berufliche Weiterbildung
  • Arbeit im Freien

Dein Lehrbetrieb

GERSTL BAU GmbH & Co KGWels

Wir bauen Ihre Zukunft – bei GERSTL BAU nehmen wir das seit 1921 in die Hand. Als Familienunternehmen mit Wurzeln in Wels sind wir im Hoch- und Tiefbau tätig: Wir bauen etwa Wohnungen, Schulen und Bürohäuser, aber auch Kanäle und Leitungen. Bei großen Bauvorhaben übernehmen wir sowohl die Planung als auch die Ausführung. Dabei zählen für uns nicht nur gute Bauqualität, sondern auch verlässliche Termine und die Einhaltung des vereinbarten Budgets.

Mehr vom Betrieb

Womit wir auf der Baustelle arbeiten

  • Mit Wasserwaage, Lot und Richtschnur kontrollieren wir, ob Wände gerade stehen und Maße stimmen.
  • Mit Maurerkelle und Maurerhammer setzen und bearbeiten wir die Steine für das Mauerwerk.
  • Mit Richt- und Abziehlatten stellen wir ebene Putzflächen und Unterböden her.

Wir freuen uns auf deinen Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben. Lege auch deine Schulzeugnisse bei und erzähle uns, warum du im Hochbau mitarbeiten möchtest.

Was wir bauen und erneuern

  • Wir errichten Einfamilienhäuser und Wohnbauten ebenso wie Bürohäuser, Geschäfts- und Industriebauten.
  • Wir bauen Schulen, kommunale Einrichtungen sowie Kranken- und Pflegeheime – also Gebäude, die Menschen im Alltag brauchen.
  • Im Tiefbau kümmern wir uns um Kanäle und Leitungen. Hier geht es um Infrastruktur unter der Erde.
  • Wir sanieren und bauen bestehende Gebäude um. Zu unseren Leistungen gehören außerdem Holzbau, Zimmerei und Fertigteilbau, bei dem vorgefertigte Bauteile eingesetzt werden.

Bauen heißt auch: planen, rechnen und abstimmen

Bevor ein Gebäude entsteht, müssen viele Entscheidungen zusammenpassen. Wir prüfen Pläne, beraten bei der Auswahl von Baustoffen und berechnen, was Änderungen kosten. Während der Bauausführung überwachen wir die Abläufe und koordinieren Fachleute und Fachfirmen. Dabei achten wir auf Vorschriften, Termine und Kosten. In unseren technischen Konzepten berücksichtigen wir auch Nachhaltigkeit und die Frage, wie ein Gebäude gut genutzt werden kann.

Wir besitzen die für unsere Bauleistungen erforderlichen Großgeräte, Maschinen und Betriebsmittel selbst. Zum Bauen gehört bei uns also auch die passende technische Ausrüstung.

Von großen Bauprojekten bis zur Weiterbildung

Ein Beispiel für unsere Arbeit sind die Baumeisterarbeiten am MedUni Campus Mariannengasse in Wien. Solche Bauvorhaben brauchen fachliches Wissen und genaue Abstimmung. Im Verbund der GERSTL-Gruppe arbeiten rund 920 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Stetige Weiterbildung und Kundenorientierung gehören zu unserem Anspruch: Wir wollen zuverlässig bauen und langfristig ein verlässlicher Baupartner bleiben.

Im Detail

Aufgaben

  • Baustelle einrichten und absichernBevor gebaut wird, richtest du den Arbeitsplatz so ein, dass Menschen, Material und Maschinen sicher arbeiten können. Dazu gehören Absperrungen, Arbeitsgerüste, Lagerflächen und die Organisation der Wege für Mischmaschinen, Kräne oder Bauaufzüge. Auf einer Baustelle darf nichts improvisiert wirken, weil schon kleine Fehler bei der Einrichtung später zu Unfällen oder Verzögerungen führen können.
  • Baupläne lesen und Bauwerk einmessenDu arbeitest nach Bauzeichnungen, Plänen und Skizzen und überträgst die Maße auf das Gelände. Dafür vermisst du den Bauplatz, markierst Achsen und Außenkanten und stellst zum Beispiel Schnurgerüste auf, an denen die Gebäudelinien ausgerichtet werden. Dabei helfen dir Wasserwaage, Lot, Richtschnur und zunehmend digitale Messgeräte oder Handhelds. Wenn hier ungenau gearbeitet wird, passt später das gesamte Gebäude nicht mehr sauber zusammen.
  • Materialbedarf berechnen und vorbereitenAnhand der Pläne und der Vermessungsdaten rechnest du aus, wie viele Ziegel, Schalsteine, Dämmplatten, Zementsäcke oder Bewehrungen gebraucht werden. Du achtest auch auf Mischungsverhältnisse für Beton und Mörtel, damit Festigkeit und Verarbeitung stimmen. Das ist keine Bürotätigkeit nebenbei, sondern Teil der Baustellenarbeit: Falsche Mengen kosten Zeit, Geld und oft einen ganzen Arbeitstag.
  • Baugruben und Fundamente begleitenVor dem eigentlichen Hochbau wird die Baugrube hergestellt oder ausgebaggert, und du überwachst mit, ob Maße, Lage und Sicherung stimmen. Besonders wichtig ist die Einsturzsicherung durch Stützwände oder Pölzungen. Danach werden Fundamente aus Stahlbeton betoniert, die das Gewicht des späteren Gebäudes aufnehmen. Hier entscheidest du mit sauberer Vorbereitung darüber, ob der ganze Bau auf einer tragfähigen Basis steht.
  • Beton und Mörtel fachgerecht anmischenAuf der Baustelle stellst du Beton und Mörtel in den richtigen Mischungsverhältnissen her oder verarbeitest angelieferten Transportbeton weiter. Dabei kommt es darauf an, dass Wasser, Zement, Sand, Schotter und Zusatzstoffe zum jeweiligen Einsatz passen – etwa für Fundament, Mauermörtel oder Verputz. Verarbeitungszeit, Konsistenz und Wetter spielen dabei mit hinein. Zu nasser oder falsch gemischter Baustoff schwächt das Bauteil oder macht sauberes Arbeiten unmöglich.
  • Kellerwände und Mauerwerk errichtenDu stellst Mauern aus Ziegeln, Naturstein, Betonsteinen, Betonschalsteinen oder anderen Formsteinen her. Mit Maurerkelle, Maurerhammer, Wasserwaage, Lot und Schnur richtest du Stein für Stein exakt aus und verbindest die Bauteile mit Mörtel. Auch Kellermauern aus Beton oder Schalsteinen gehören dazu. Typisch für den Beruf ist, dass du dabei ständig kontrollierst, ob Höhe, Flucht, Wandstärke und Öffnungen exakt zum Plan passen.
  • Decken und Tragkonstruktionen herstellenFertigteilbau gehört zu unseren Leistungen. Neben dem Herstellen tragender Bauteile ist bei uns deshalb auch das Versetzen und Befestigen vorgefertigter Bauteile besonders relevant.
  • Öffnungen, Treppen und Bauteile einbauenBeim Hochziehen der Wände beachtest du Aussparungen für Türen, Fenster sowie Durchbrüche für Gas-, Wasser- und Stromleitungen. Du setzt Tür- und Fensterstöcke ein, baust Stiegen auf und errichtest – je nach Bauwerk – auch Schornsteine, Bögen oder Gewölbe. Solche Arbeiten verlangen besonders gutes Augenmaß, weil jedes nachfolgende Gewerk auf diese Maße angewiesen ist.
  • Keller abdichten und Wärmedämmung montierenAn Außenflächen von Kellermauern bringst du Schutzanstriche und Isoliermaterial auf, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Außerdem montierst du Isolierplatten und Wärmedämmstoffplatten an Wänden und anderen Bauteilen. Dabei musst du sauber zuschneiden, lückenlos anpassen und auf den richtigen Aufbau achten. Schlechte Abdichtung oder ungenaue Dämmung führen später zu Feuchtigkeitsschäden, Wärmeverlust und teuren Sanierungen.
  • Innen- und Außenputz auftragenWände und Decken werden von dir händisch oder mit Putzmaschinen verputzt. Du trägst den Putz in passender Stärke auf, ziehst ihn mit Richt- und Abziehlatten eben ab und bearbeitest die Oberfläche mit Reibebrett oder Spachtel nach. Der Verputz schützt das Mauerwerk und schafft die Grundlage für weitere Arbeiten im Innen- und Außenbereich. Besonders sichtbar ist hier, wie sauber und gleichmäßig du arbeitest.
  • Estriche und Unterböden herstellenFür Fußböden stellst du Estriche her, also den ebenen Unterboden, auf dem später weitere Bodenaufbauten folgen. Dabei musst du Höhe, Gefälle und Oberfläche genau herstellen, damit der fertige Boden nicht reißt oder uneben wird. Auch hier spielen Materialmischung, Trocknungszeiten und sauberes Abziehen eine große Rolle.
  • Abbruch-, Umbau- und Stemmarbeiten durchführenWir führen neben Neubauten auch Umbauarbeiten durch. Bestehende Bauteile zu entfernen oder anzupassen und angrenzende Bauteile zu schützen, hat bei uns deshalb einen besonderen Stellenwert.
  • Gebäude sanieren und historische Teile restaurierenEin wichtiger Teil des Berufs sind Reparatur-, Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten an beschädigten oder älteren Bauwerksteilen. Du besserst Mauerwerk aus, erneuerst Putz, setzt beschädigte Steine um oder arbeitest an historischen Bauteilen besonders schonend weiter. Dabei musst du vorhandene Bausubstanz genau beurteilen und Materialien so wählen, dass Alt und Neu zusammenpassen. Gerade bei alten Gebäuden zählt Erfahrung mehr als Tempo.
  • Baumaschinen bedienen und instand haltenWir besitzen die für unsere Bauleistungen erforderlichen Großgeräte, Maschinen und Betriebsmittel selbst. Der fachgerechte Umgang mit unserer Ausrüstung und ihre Pflege sind deshalb besonders wichtig.

Im Detail

Anforderungen

  • Gute körperliche VerfassungDu hebst und trägst Ziegel, Zementsäcke, Schalungsmaterial oder Betonstahl und arbeitest oft stundenlang beim Mauern, Betonieren oder Verputzen. Wenn dir dafür die Grundkraft fehlt, wirst du auf der Baustelle schnell langsamer und unsauber.
  • KraftViele Materialien und Werkzeuge sind schwer, und oft müssen sie nicht nur gehoben, sondern in ungünstigen Positionen bewegt werden. Gerade beim Transport auf Gerüsten, beim Versetzen von Bauteilen oder beim Umgang mit Schalungen merkst du sofort, ob genügend Kraft vorhanden ist.
  • Physische AusdauerBaustellenarbeit bedeutet lange Tage im Freien, Staub, Lärm und oft knappe Termine. Du musst auch dann konzentriert weiterarbeiten, wenn der Tag körperlich schon anstrengend war und das Wetter nicht mitspielt.
  • Psychische AusdauerAuf Baustellen gibt es Termindruck, weil Fertigstellungstermine eingehalten werden müssen und viele Gewerke aufeinander warten. Wenn du unter Druck unkonzentriert wirst, passieren leicht Maßfehler oder Sicherheitsprobleme.
  • Körperliche WendigkeitDu bewegst dich zwischen Materialstapeln, Gerüsten, Schalungen und unebenem Untergrund. Gerade auf engen Baustellen musst du sicher steigen, drehen und in wechselnden Positionen arbeiten können.
  • GleichgewichtsgefühlEin Teil der Arbeit findet auf Gerüsten und in größerer Höhe statt. Dort musst du auch mit Werkzeug, Material oder beim Ausrichten von Bauteilen stabil und kontrolliert bleiben.
  • SchwindelfreiheitWenn du auf Gerüsten, an Deckenrändern oder auf Arbeitsbühnen arbeitest, darf dich die Höhe nicht lähmen. Wer dort unsicher wird, kann weder sauber arbeiten noch sich und andere ausreichend schützen.
  • TrittsicherheitBaustellen sind selten eben: Schutt, feuchter Untergrund, Leitungen, Schalungen und Gerüstbeläge gehören zum Alltag. Trittsicherheit ist deshalb keine Nebensache, sondern direkt mit Unfallvermeidung verbunden.
  • WetterfestigkeitHochbauerInnen arbeiten überwiegend im Freien – bei Hitze, Kälte, Nässe, Wind und Zugluft. Wenn dich Wetter stark belastet, wird der Beruf schnell zermürbend, weil sich die Bedingungen nicht nach dir richten.
  • Unempfindlichkeit der HautDu kommst regelmäßig mit Zement, Kalk, Mörtel, Dämmstoffen und Isoliermaterialien in Kontakt. Empfindliche Haut reagiert darauf oft mit Reizungen, besonders wenn Staub, Schweiß und Feuchtigkeit dazukommen.
  • HandgeschicklichkeitBeim Setzen von Ziegeln, beim Zuschneiden von Dämmstoffen oder beim händischen Verputzen musst du Werkzeuge präzise führen. Grobe oder unsichere Bewegungen führen sofort zu schiefen Kanten, unebenen Flächen oder schlecht passenden Bauteilen.
  • Auge-Hand-KoordinationDu richtest Steine, Fertigteile und Putzschichten gleichzeitig nach Sicht und Handbewegung aus. Das ist besonders wichtig, wenn du mit Kelle, Hammer, Wasserwaage und Schnur in rascher Folge arbeitest.
  • Gutes AugenmaßAuch wenn gemessen wird, musst du auf den ersten Blick erkennen, ob eine Kante sauber läuft, eine Mauer fluchtet oder eine Öffnung stimmig sitzt. Dieses Augenmaß spart Korrekturen und hilft, Fehler früh zu bemerken.
  • Räumliches VorstellungsvermögenDu liest zweidimensionale Pläne und setzt daraus Mauern, Decken, Öffnungen und Geschosse im realen Raum um. Ohne räumliches Denken ist es schwer zu erkennen, wie Bauteile zusammenwirken oder wo später Leitungen, Fenster und tragende Wände liegen.
  • Technisches VerständnisDu arbeitest mit Mischmaschinen, Putzmaschinen, Hebebühnen, Kränen oder digitalen Messgeräten. Du musst verstehen, wie diese Geräte funktionieren, wann sie richtig eingesetzt werden und was bei Störungen oder Fehlbedienung passieren kann.
  • Zahlenverständnis und RechnenDu berechnest Materialbedarf, Maße, Höhen und Mischungsverhältnisse für Beton und Mörtel. Rechenfehler wirken sich auf die ganze Baustelle aus – etwa wenn Material fehlt oder ein Bauteil nicht zur Planung passt.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsFür Vermessung, Kontrolle, Maschineneinsatz und Dokumentation werden auf Baustellen immer öfter Handhelds, Software und digitale Messgeräte verwendet. Du musst damit sicher umgehen können, sonst verlierst du Zeit oder erfasst wichtige Daten falsch.
  • PlanungsfähigkeitAuf der Baustelle musst du Arbeitsschritte mitdenken: erst einmessen, dann absichern, dann mauern oder betonieren. Wer ohne Reihenfolge arbeitet, blockiert andere Gewerke oder muss fertige Arbeit wieder öffnen.
  • ProzessverständnisEin Gebäude entsteht nicht in Einzelteilen, sondern in genau abgestimmten Bauphasen. Du musst verstehen, welche Arbeiten davor und danach kommen, damit Dämmung, Putz, Decke oder Öffnungen zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden.
  • Systematische ArbeitsweiseBeim Einmessen, Mauern, Verputzen oder Sanieren musst du Schritt für Schritt vorgehen und laufend kontrollieren. Wer auf der Baustelle sprunghaft arbeitet, übersieht leicht Maße, Ebenheiten oder Sicherungen.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst oft schnell einschätzen, ob ein Untergrund passt, ein Bauteil beschädigt ist oder eine Arbeitssituation sicher bleibt. Besonders bei Umbauten und Altbausanierungen zählt, dass du nicht einfach weiterarbeitest, wenn etwas unklar ist.
  • AufmerksamkeitAuf Baustellen bewegen sich ständig Menschen, Maschinen und Lasten. Wenn du beim Mauern, Bedienen von Geräten oder Arbeiten auf Gerüsten unaufmerksam wirst, kann das sofort zu Fehlern oder Unfällen führen.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit schweren Materialien, Maschinen, Baugruben und oft in der Höhe. Sicherheitsregeln sind hier kein Papierkram: Sie entscheiden darüber, ob alle am Ende des Tages gesund nach Hause gehen.
  • ReaktionsfähigkeitWenn sich ein Bauteil verschiebt, Material kippt oder sich eine Gefahrensituation mit Maschine oder Last ergibt, musst du sofort richtig reagieren. Zögern kann auf einer Baustelle ernste Folgen haben.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitWir legen ausdrücklich Wert auf die Einhaltung vereinbarter Termine. Verlässliche Arbeit und Pünktlichkeit helfen unserem Team, die Bauabläufe darauf abzustimmen.
  • Selbstständiges ArbeitenDu bekommst Anweisungen von Polieren oder arbeitest nach Plan, musst aber viele Arbeitsschritte eigenständig sauber ausführen. Ständiges Nachfragen bei jedem Detail würde den Bauablauf stark bremsen.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenEin schiefes Schnurgerüst, falsch gesetzte Öffnungen oder unebener Putz bleiben nicht kleine Schönheitsfehler, sondern verursachen Folgeprobleme für viele weitere Gewerke. Sorgfalt entscheidet deshalb direkt über Qualität und Kosten.
  • LernbereitschaftStetige Weiterbildung ist Teil unseres Anspruchs. Wir wünschen uns deshalb, dass du offen für neues Fachwissen und neue Arbeitsschritte bist.
  • EinsatzfreudeEs gibt Tage mit viel Materialbewegung, schlechtem Wetter oder hohem Arbeitstempo. Ohne echten Einsatzwillen wird der Beruf im Alltag rasch mühsam, weil die Aufgaben nicht am Schreibtisch verschwinden.
  • VerantwortungsbewusstseinDeine Arbeit trägt Lasten, schützt vor Feuchtigkeit und bildet die Grundlage für alles, was danach kommt. Wenn du Fehler herunterspielst oder Mängel nicht meldest, können daraus teure oder gefährliche Bauschäden entstehen.
  • TeamfähigkeitDu arbeitest im Bautrupp mit anderen HochbauerInnen, Hilfskräften und Fachleuten aus anderen Bauberufen zusammen. Mauern, Betonieren, Versetzen oder Sichern funktionieren nur, wenn alle ihre Schritte aufeinander abstimmen.
  • KommunikationsfähigkeitDu musst mit Polieren, BautechnikerInnen, MaschinistInnen und anderen Gewerken klar absprechen, was wo und wann passiert. Unklare Absprachen führen auf Baustellen schnell zu Wartezeiten, Kollisionen oder falscher Ausführung.
  • AufgeschlossenheitDu arbeitest mit wechselnden Teams und oft mit Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammen. Offen auf andere zuzugehen hilft, Informationen schneller zu bekommen und besser im Bauablauf mitzudenken.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftWetter, Materiallieferungen, Baufortschritt oder Planänderungen können den Tagesablauf rasch verändern. Du musst dich darauf einstellen können, ohne die Qualität oder Sicherheit aus den Augen zu verlieren.
  • Ausdauer und DurchhaltevermögenMauern, Verputzen, Betonieren oder Sanieren sind oft wiederholende, anstrengende Tätigkeiten, die trotzdem bis zum letzten Meter sauber ausgeführt werden müssen. Wer zu früh nachlässt, liefert genau dort schlechte Qualität, wo man es später sieht.
  • UmweltbewusstseinAuf Baustellen geht es auch darum, Materialien sinnvoll einzusetzen, Abfälle zu trennen und Dämm- oder Sanierungslösungen sauber umzusetzen. Gerade bei Sanierung und Energieeffizienz ist das kein Nebenthema mehr.
  • MobilitätBaustellen liegen oft an wechselnden Orten und manchmal weit weg vom Betriebsstandort oder Wohnort. Du musst also damit rechnen, nicht jeden Tag am selben Platz zu arbeiten.
  • Gefühl für Farben und FormenBesonders bei sichtbaren Oberflächen, Putzstrukturen und dem Zusammenspiel von Alt und Neu in der Sanierung hilft dir ein gutes Formgefühl. Es ist nicht die Hauptanforderung, aber bei sauberer Ausführung durchaus nützlich.
  • Gestalterische FähigkeitBeim Beruf Hochbau steht zwar die Konstruktion im Vordergrund, doch bei Verputz, Sanierung oder historischen Bauteilen brauchst du auch Sinn für stimmige Oberflächen und Proportionen. Das zeigt sich eher in Details als im freien Entwerfen.
  • KreativitätNicht im Sinn von Kunst, sondern wenn du auf der Baustelle praktikable Lösungen für schwierige Anschlüsse, alte Bauteile oder ungewöhnliche Arbeitssituationen mitdenken musst. Wichtig ist dabei, innerhalb der Pläne und Regeln zu bleiben.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
  • Betriebe bewerben sich bei dir.
  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

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