- Bestätigt von 2 Quellen
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.356
- Varianten
- Lehre
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Lehre bei GreilbauGreil Bau GmbH 
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Aufgaben
+11 mehr- Baustelle einrichten und absichern
- Baupläne lesen und Bauwerk einmessen
- Materialbedarf berechnen und vorbereiten
- Baugruben und Fundamente begleiten
Anforderungen
+34 mehr- Gute körperliche Verfassung
- Kraft
- Physische Ausdauer
- Psychische Ausdauer
- Körperliche Wendigkeit
- Gleichgewichtsgefühl
Berufsschule
- Landesberufsschule WalsSchulstraße 7, 5071 Wals · 65 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule FreistadtLinzer Straße 45, 4240 Freistadt · 82 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule MurauHeiligenstatt 10, 8850 Murau · 143 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.356
- 2. LEHRJAHR€ 2.032
- 3. LEHRJAHR€ 2.710
KV Baugewerbe und Bauindustrie (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)
Das bieten wir:
- Hohes Gehalt
- Bonuszahlungen bei guten Leistungen
- Berufliche Weiterbildung
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
- Teambuilding-Veranstaltungen
- Obstkorb
- Traditionelles Unternehmen
- Arbeit im Freien
Dein Lehrbetrieb
Wir bauen auf Zufriedenheit – und das seit 1909. Bei Greilbau verbinden wir traditionelles Handwerk mit moderner Bautechnologie. Wir planen und bauen Wohnhäuser, Bürogebäude und landwirtschaftliche Bauten und kümmern uns um Sanierungen und Umbauten. Unser Ziel: Räume, die gut aussehen, im Alltag funktionieren und über Generationen bestehen. Als familiengeführtes Unternehmen setzen wir auf DU-Kultur und gemeinsames Anpacken.
Mehr vom Betrieb
Bei uns baust du neu und weiter
Wir errichten nicht nur neue Gebäude, sondern modernisieren und sanieren auch bestehende Bauten. Beim Neubau entsteht Mauerwerk Schritt für Schritt nach Plan. Beim Umbau geht es darum, vorhandene Bauteile zu erhalten oder gezielt anzupassen. So lernst du bei uns unterschiedliche Seiten des Hochbaus kennen.
Für deine Bewerbung bei uns gehört dein Zeugnis dazu. Halte es zusammen mit deinen weiteren Bewerbungsunterlagen bereit.
Vom ersten Plan bis zum fertigen Gebäude
Wir begleiten unsere Kunden von der Beratung bis zur Fertigstellung. Unsere Techniker klären, wie sich persönliche Wünsche beim Hausbau umsetzen lassen. Neben Neubauten nehmen wir uns auch bestehende Gebäude vor: Beim Sanieren und Umbauen passen wir sie an neue Anforderungen an. Zu unseren Wohnbauprojekten gehören Projekte in Aurolzmünster, St. Marienkirchen und St. Martin.
So wird bei uns aus einem Plan ein Bauwerk
- Baupläne lesen und genau vermessen: Bevor Bauteile entstehen, müssen Maße und Planung stimmen.
- Mit Holz arbeiten: Wir entwerfen und berechnen Holzkonstruktionen, sägen und montieren sie – vom Dachstuhl bis zum Innenausbau.
- Mauern und betonieren: Wir errichten Gebäude und stellen Schalungen her. Das sind Formen, in die Beton gegossen wird.
- Maschinen bedienen: Moderne Geräte nehmen uns besonders schwere Arbeitsschritte ab. Sie richtig einzusetzen braucht Köpfchen und Genauigkeit.
Bei uns ist jede zweite Woche eine 4-Tage-Woche.
Bau dir deine Zukunft
Wir bilden Lehrlinge aus und geben unser Handwerk weiter. Unsere erfahrenen Fachkräfte zeigen dir, wie es geht. Handwerkliches Geschick, Genauigkeit und räumliches Vorstellungsvermögen sind dabei gefragt; bei Arbeiten in der Höhe auch Schwindelfreiheit. Mit Aus- und Weiterbildung kannst du dich bei uns weiterentwickeln – bis zum Polier, der die Arbeit auf der Baustelle koordiniert, oder zum Bauleiter. Das ist auch ohne Matura möglich.
Was dich bei uns erwartet
- Wir ziehen an einem Strang: Die Stärken jedes Einzelnen tragen dazu bei, dass unsere Bauwerke entstehen.
- Wir bieten gute Bezahlung und belohnen besondere Leistungen in der Berufsschule und bei der Lehrabschlussprüfung mit Prämien.
- Wir packen nicht nur gemeinsam an, sondern feiern auch zusammen – bei Mitarbeiterevents und Betriebsausflügen.
- Bei uns gibt es täglich frisches Obst.
Im Detail
Aufgaben
- Baustelle einrichten und absichernBevor gebaut wird, richtest du den Arbeitsplatz so ein, dass Menschen, Material und Maschinen sicher arbeiten können. Dazu gehören Absperrungen, Arbeitsgerüste, Lagerflächen und die Organisation der Wege für Mischmaschinen, Kräne oder Bauaufzüge. Auf einer Baustelle darf nichts improvisiert wirken, weil schon kleine Fehler bei der Einrichtung später zu Unfällen oder Verzögerungen führen können.
- Baupläne lesen und Bauwerk einmessenDu arbeitest nach Bauzeichnungen, Plänen und Skizzen und überträgst die Maße auf das Gelände. Dafür vermisst du den Bauplatz, markierst Achsen und Außenkanten und stellst zum Beispiel Schnurgerüste auf, an denen die Gebäudelinien ausgerichtet werden. Dabei helfen dir Wasserwaage, Lot, Richtschnur und zunehmend digitale Messgeräte oder Handhelds. Wenn hier ungenau gearbeitet wird, passt später das gesamte Gebäude nicht mehr sauber zusammen.
- Materialbedarf berechnen und vorbereitenAnhand der Pläne und der Vermessungsdaten rechnest du aus, wie viele Ziegel, Schalsteine, Dämmplatten, Zementsäcke oder Bewehrungen gebraucht werden. Du achtest auch auf Mischungsverhältnisse für Beton und Mörtel, damit Festigkeit und Verarbeitung stimmen. Das ist keine Bürotätigkeit nebenbei, sondern Teil der Baustellenarbeit: Falsche Mengen kosten Zeit, Geld und oft einen ganzen Arbeitstag.
- Baugruben und Fundamente begleitenVor dem eigentlichen Hochbau wird die Baugrube hergestellt oder ausgebaggert, und du überwachst mit, ob Maße, Lage und Sicherung stimmen. Besonders wichtig ist die Einsturzsicherung durch Stützwände oder Pölzungen. Danach werden Fundamente aus Stahlbeton betoniert, die das Gewicht des späteren Gebäudes aufnehmen. Hier entscheidest du mit sauberer Vorbereitung darüber, ob der ganze Bau auf einer tragfähigen Basis steht.
- Beton und Mörtel fachgerecht anmischenAuf der Baustelle stellst du Beton und Mörtel in den richtigen Mischungsverhältnissen her oder verarbeitest angelieferten Transportbeton weiter. Dabei kommt es darauf an, dass Wasser, Zement, Sand, Schotter und Zusatzstoffe zum jeweiligen Einsatz passen – etwa für Fundament, Mauermörtel oder Verputz. Verarbeitungszeit, Konsistenz und Wetter spielen dabei mit hinein. Zu nasser oder falsch gemischter Baustoff schwächt das Bauteil oder macht sauberes Arbeiten unmöglich.
- Kellerwände und Mauerwerk errichtenDu stellst Mauern aus Ziegeln, Naturstein, Betonsteinen, Betonschalsteinen oder anderen Formsteinen her. Mit Maurerkelle, Maurerhammer, Wasserwaage, Lot und Schnur richtest du Stein für Stein exakt aus und verbindest die Bauteile mit Mörtel. Auch Kellermauern aus Beton oder Schalsteinen gehören dazu. Typisch für den Beruf ist, dass du dabei ständig kontrollierst, ob Höhe, Flucht, Wandstärke und Öffnungen exakt zum Plan passen.
- Decken und Tragkonstruktionen herstellenFür Massivdecken stellst du abstützende Deckenkonstruktionen auf und verlegst Deckenträger, Deckensteine und Bewehrungen. Danach wird die Betonschicht eingebracht, die die Decke zu einem tragfähigen Bauteil macht. Je nach Bauweise werden auch Fertigteile für Decken, Wände, Stützen oder Pfeiler versetzt und befestigt. Diese Arbeiten sind entscheidend, weil hier Lasten aufgenommen und sicher in das Bauwerk abgeleitet werden.
- Öffnungen, Treppen und Bauteile einbauenBeim Hochziehen der Wände beachtest du Aussparungen für Türen, Fenster sowie Durchbrüche für Gas-, Wasser- und Stromleitungen. Du setzt Tür- und Fensterstöcke ein, baust Stiegen auf und errichtest – je nach Bauwerk – auch Schornsteine, Bögen oder Gewölbe. Solche Arbeiten verlangen besonders gutes Augenmaß, weil jedes nachfolgende Gewerk auf diese Maße angewiesen ist.
- Keller abdichten und Wärmedämmung montierenAn Außenflächen von Kellermauern bringst du Schutzanstriche und Isoliermaterial auf, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Außerdem montierst du Isolierplatten und Wärmedämmstoffplatten an Wänden und anderen Bauteilen. Dabei musst du sauber zuschneiden, lückenlos anpassen und auf den richtigen Aufbau achten. Schlechte Abdichtung oder ungenaue Dämmung führen später zu Feuchtigkeitsschäden, Wärmeverlust und teuren Sanierungen.
- Innen- und Außenputz auftragenWände und Decken werden von dir händisch oder mit Putzmaschinen verputzt. Du trägst den Putz in passender Stärke auf, ziehst ihn mit Richt- und Abziehlatten eben ab und bearbeitest die Oberfläche mit Reibebrett oder Spachtel nach. Der Verputz schützt das Mauerwerk und schafft die Grundlage für weitere Arbeiten im Innen- und Außenbereich. Besonders sichtbar ist hier, wie sauber und gleichmäßig du arbeitest.
- Estriche und Unterböden herstellenFür Fußböden stellst du Estriche her, also den ebenen Unterboden, auf dem später weitere Bodenaufbauten folgen. Dabei musst du Höhe, Gefälle und Oberfläche genau herstellen, damit der fertige Boden nicht reißt oder uneben wird. Auch hier spielen Materialmischung, Trocknungszeiten und sauberes Abziehen eine große Rolle.
- Abbruch-, Umbau- und Stemmarbeiten durchführenBei Umbauten entfernst du bestehende Bauteile, stemmst Öffnungen aus oder passt Mauerwerk an neue Anforderungen an. Dazu kommen Trennscheiben, Abbruchmaschinen und Handwerkzeuge zum Einsatz. Anders als beim Neubau musst du hier ständig beurteilen, was tragend ist, was erhalten bleiben muss und wie angrenzende Bauteile geschützt werden. Diese Arbeiten verlangen viel Aufmerksamkeit, weil Altbestand oft Überraschungen mit sich bringt.
- Gebäude sanieren und historische Teile restaurierenEin wichtiger Teil des Berufs sind Reparatur-, Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten an beschädigten oder älteren Bauwerksteilen. Du besserst Mauerwerk aus, erneuerst Putz, setzt beschädigte Steine um oder arbeitest an historischen Bauteilen besonders schonend weiter. Dabei musst du vorhandene Bausubstanz genau beurteilen und Materialien so wählen, dass Alt und Neu zusammenpassen. Gerade bei alten Gebäuden zählt Erfahrung mehr als Tempo.
- Baumaschinen bedienen und instand haltenWir setzen ausdrücklich auf moderne Baumaschinen und Geräte, die besonders schwere Arbeitsschritte übernehmen. Der richtige Umgang mit dieser Technik gehört bei uns wesentlich zum Hochbauhandwerk.
- Versorgungsleitungen anlegenBei uns lernst du auch das Anlegen von Versorgungsleitungen als Teil der Baustellenarbeiten kennen.
Im Detail
Anforderungen
- Gute körperliche VerfassungDu hebst und trägst Ziegel, Zementsäcke, Schalungsmaterial oder Betonstahl und arbeitest oft stundenlang beim Mauern, Betonieren oder Verputzen. Wenn dir dafür die Grundkraft fehlt, wirst du auf der Baustelle schnell langsamer und unsauber.
- KraftViele Materialien und Werkzeuge sind schwer, und oft müssen sie nicht nur gehoben, sondern in ungünstigen Positionen bewegt werden. Gerade beim Transport auf Gerüsten, beim Versetzen von Bauteilen oder beim Umgang mit Schalungen merkst du sofort, ob genügend Kraft vorhanden ist.
- Physische AusdauerBaustellenarbeit bedeutet lange Tage im Freien, Staub, Lärm und oft knappe Termine. Du musst auch dann konzentriert weiterarbeiten, wenn der Tag körperlich schon anstrengend war und das Wetter nicht mitspielt.
- Psychische AusdauerAuf Baustellen gibt es Termindruck, weil Fertigstellungstermine eingehalten werden müssen und viele Gewerke aufeinander warten. Wenn du unter Druck unkonzentriert wirst, passieren leicht Maßfehler oder Sicherheitsprobleme.
- Körperliche WendigkeitDu bewegst dich zwischen Materialstapeln, Gerüsten, Schalungen und unebenem Untergrund. Gerade auf engen Baustellen musst du sicher steigen, drehen und in wechselnden Positionen arbeiten können.
- GleichgewichtsgefühlEin Teil der Arbeit findet auf Gerüsten und in größerer Höhe statt. Dort musst du auch mit Werkzeug, Material oder beim Ausrichten von Bauteilen stabil und kontrolliert bleiben.
- SchwindelfreiheitWenn du auf Gerüsten, an Deckenrändern oder auf Arbeitsbühnen arbeitest, darf dich die Höhe nicht lähmen. Wer dort unsicher wird, kann weder sauber arbeiten noch sich und andere ausreichend schützen.
- TrittsicherheitBaustellen sind selten eben: Schutt, feuchter Untergrund, Leitungen, Schalungen und Gerüstbeläge gehören zum Alltag. Trittsicherheit ist deshalb keine Nebensache, sondern direkt mit Unfallvermeidung verbunden.
- WetterfestigkeitHochbauerInnen arbeiten überwiegend im Freien – bei Hitze, Kälte, Nässe, Wind und Zugluft. Wenn dich Wetter stark belastet, wird der Beruf schnell zermürbend, weil sich die Bedingungen nicht nach dir richten.
- Unempfindlichkeit der HautDu kommst regelmäßig mit Zement, Kalk, Mörtel, Dämmstoffen und Isoliermaterialien in Kontakt. Empfindliche Haut reagiert darauf oft mit Reizungen, besonders wenn Staub, Schweiß und Feuchtigkeit dazukommen.
- HandgeschicklichkeitBeim Setzen von Ziegeln, beim Zuschneiden von Dämmstoffen oder beim händischen Verputzen musst du Werkzeuge präzise führen. Grobe oder unsichere Bewegungen führen sofort zu schiefen Kanten, unebenen Flächen oder schlecht passenden Bauteilen.
- Auge-Hand-KoordinationDu richtest Steine, Fertigteile und Putzschichten gleichzeitig nach Sicht und Handbewegung aus. Das ist besonders wichtig, wenn du mit Kelle, Hammer, Wasserwaage und Schnur in rascher Folge arbeitest.
- Gutes AugenmaßAuch wenn gemessen wird, musst du auf den ersten Blick erkennen, ob eine Kante sauber läuft, eine Mauer fluchtet oder eine Öffnung stimmig sitzt. Dieses Augenmaß spart Korrekturen und hilft, Fehler früh zu bemerken.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu liest zweidimensionale Pläne und setzt daraus Mauern, Decken, Öffnungen und Geschosse im realen Raum um. Ohne räumliches Denken ist es schwer zu erkennen, wie Bauteile zusammenwirken oder wo später Leitungen, Fenster und tragende Wände liegen.
- Technisches VerständnisBei uns übernehmen moderne Maschinen besonders schwere Arbeitsschritte. Damit du sie richtig einsetzen lernst, ist neben Handgeschick auch dein technisches Verständnis besonders gefragt.
- Zahlenverständnis und RechnenDu berechnest Materialbedarf, Maße, Höhen und Mischungsverhältnisse für Beton und Mörtel. Rechenfehler wirken sich auf die ganze Baustelle aus – etwa wenn Material fehlt oder ein Bauteil nicht zur Planung passt.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsFür Vermessung, Kontrolle, Maschineneinsatz und Dokumentation werden auf Baustellen immer öfter Handhelds, Software und digitale Messgeräte verwendet. Du musst damit sicher umgehen können, sonst verlierst du Zeit oder erfasst wichtige Daten falsch.
- PlanungsfähigkeitAuf der Baustelle musst du Arbeitsschritte mitdenken: erst einmessen, dann absichern, dann mauern oder betonieren. Wer ohne Reihenfolge arbeitet, blockiert andere Gewerke oder muss fertige Arbeit wieder öffnen.
- ProzessverständnisEin Gebäude entsteht nicht in Einzelteilen, sondern in genau abgestimmten Bauphasen. Du musst verstehen, welche Arbeiten davor und danach kommen, damit Dämmung, Putz, Decke oder Öffnungen zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden.
- Systematische ArbeitsweiseBeim Einmessen, Mauern, Verputzen oder Sanieren musst du Schritt für Schritt vorgehen und laufend kontrollieren. Wer auf der Baustelle sprunghaft arbeitet, übersieht leicht Maße, Ebenheiten oder Sicherungen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst oft schnell einschätzen, ob ein Untergrund passt, ein Bauteil beschädigt ist oder eine Arbeitssituation sicher bleibt. Besonders bei Umbauten und Altbausanierungen zählt, dass du nicht einfach weiterarbeitest, wenn etwas unklar ist.
- AufmerksamkeitAuf Baustellen bewegen sich ständig Menschen, Maschinen und Lasten. Wenn du beim Mauern, Bedienen von Geräten oder Arbeiten auf Gerüsten unaufmerksam wirst, kann das sofort zu Fehlern oder Unfällen führen.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit schweren Materialien, Maschinen, Baugruben und oft in der Höhe. Sicherheitsregeln sind hier kein Papierkram: Sie entscheiden darüber, ob alle am Ende des Tages gesund nach Hause gehen.
- ReaktionsfähigkeitWenn sich ein Bauteil verschiebt, Material kippt oder sich eine Gefahrensituation mit Maschine oder Last ergibt, musst du sofort richtig reagieren. Zögern kann auf einer Baustelle ernste Folgen haben.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitAuf Baustellen hängt ein Arbeitsschritt oft direkt am anderen. Wenn du zu spät kommst oder Zusagen nicht einhältst, stehen Geräte, Material oder sogar ganze Bautrupps unnötig still.
- Selbstständiges ArbeitenDu bekommst Anweisungen von Polieren oder arbeitest nach Plan, musst aber viele Arbeitsschritte eigenständig sauber ausführen. Ständiges Nachfragen bei jedem Detail würde den Bauablauf stark bremsen.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenEin schiefes Schnurgerüst, falsch gesetzte Öffnungen oder unebener Putz bleiben nicht kleine Schönheitsfehler, sondern verursachen Folgeprobleme für viele weitere Gewerke. Sorgfalt entscheidet deshalb direkt über Qualität und Kosten.
- LernbereitschaftMaterialien, Bauweisen, Dämmstandards und digitale Vermessungs- oder Dokumentationssysteme entwickeln sich weiter. Wer nichts Neues lernen will, bleibt schnell auf einfache Hilfsarbeiten beschränkt.
- EinsatzfreudeEs gibt Tage mit viel Materialbewegung, schlechtem Wetter oder hohem Arbeitstempo. Ohne echten Einsatzwillen wird der Beruf im Alltag rasch mühsam, weil die Aufgaben nicht am Schreibtisch verschwinden.
- VerantwortungsbewusstseinDeine Arbeit trägt Lasten, schützt vor Feuchtigkeit und bildet die Grundlage für alles, was danach kommt. Wenn du Fehler herunterspielst oder Mängel nicht meldest, können daraus teure oder gefährliche Bauschäden entstehen.
- TeamfähigkeitWir setzen auf gemeinsames Anpacken und gegenseitige Unterstützung. In unserer praxisorientierten Ausbildung zählt deshalb besonders, dass du dich ins Team einbringst.
- KommunikationsfähigkeitDu musst mit Polieren, BautechnikerInnen, MaschinistInnen und anderen Gewerken klar absprechen, was wo und wann passiert. Unklare Absprachen führen auf Baustellen schnell zu Wartezeiten, Kollisionen oder falscher Ausführung.
- AufgeschlossenheitDu arbeitest mit wechselnden Teams und oft mit Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammen. Offen auf andere zuzugehen hilft, Informationen schneller zu bekommen und besser im Bauablauf mitzudenken.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftWetter, Materiallieferungen, Baufortschritt oder Planänderungen können den Tagesablauf rasch verändern. Du musst dich darauf einstellen können, ohne die Qualität oder Sicherheit aus den Augen zu verlieren.
- Ausdauer und DurchhaltevermögenMauern, Verputzen, Betonieren oder Sanieren sind oft wiederholende, anstrengende Tätigkeiten, die trotzdem bis zum letzten Meter sauber ausgeführt werden müssen. Wer zu früh nachlässt, liefert genau dort schlechte Qualität, wo man es später sieht.
- UmweltbewusstseinAuf Baustellen geht es auch darum, Materialien sinnvoll einzusetzen, Abfälle zu trennen und Dämm- oder Sanierungslösungen sauber umzusetzen. Gerade bei Sanierung und Energieeffizienz ist das kein Nebenthema mehr.
- MobilitätBaustellen liegen oft an wechselnden Orten und manchmal weit weg vom Betriebsstandort oder Wohnort. Du musst also damit rechnen, nicht jeden Tag am selben Platz zu arbeiten.
- Gefühl für Farben und FormenBesonders bei sichtbaren Oberflächen, Putzstrukturen und dem Zusammenspiel von Alt und Neu in der Sanierung hilft dir ein gutes Formgefühl. Es ist nicht die Hauptanforderung, aber bei sauberer Ausführung durchaus nützlich.
- Gestalterische FähigkeitBeim Beruf Hochbau steht zwar die Konstruktion im Vordergrund, doch bei Verputz, Sanierung oder historischen Bauteilen brauchst du auch Sinn für stimmige Oberflächen und Proportionen. Das zeigt sich eher in Details als im freien Entwerfen.
- KreativitätNicht im Sinn von Kunst, sondern wenn du auf der Baustelle praktikable Lösungen für schwierige Anschlüsse, alte Bauteile oder ungewöhnliche Arbeitssituationen mitdenken musst. Wichtig ist dabei, innerhalb der Pläne und Regeln zu bleiben.
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