- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.356
- Varianten
- Lehre
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Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Baustelle einrichten und absichern
- Baupläne lesen und Bauwerk einmessen
- Materialbedarf berechnen und vorbereiten
- Baugruben und Fundamente begleiten
Anforderungen
+34 mehr- Gute körperliche Verfassung
- Kraft
- Physische Ausdauer
- Psychische Ausdauer
- Körperliche Wendigkeit
- Gleichgewichtsgefühl
Berufsschule
- Landesberufsschule WalsSchulstraße 7, 5071 Wals · 54 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule FreistadtLinzer Straße 45, 4240 Freistadt · 98 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule MurauHeiligenstatt 10, 8850 Murau · 145 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.356
- 2. LEHRJAHR€ 2.032
- 3. LEHRJAHR€ 2.710
KV Baugewerbe und Bauindustrie (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
- Arbeit im Freien
Dein Lehrbetrieb
Wir sind Hütter & Wagner aus Altheim im Bezirk Braunau. Seit unserer Gründung als Zimmereibetrieb im Jahr 1883 verbinden wir Bauerfahrung mit moderner Technik. Heute bauen wir vor allem im Hochbau und Holzbau – besonders für die Landwirtschaft. Dazu gehören etwa Wohnhäuser, Stallungen und Lagerhallen. Unser Team mit 75 Mitarbeitenden ist hauptsächlich in Oberösterreich tätig und begleitet Bauprojekte von der Planung bis zur fertigen Ausführung.
Mehr vom Betrieb
So wird aus einer Zeichnung eine Wand
Bei uns lernst du, geplante Maße auf der Baustelle umzusetzen. Beim Mauern kontrollierst du mit Wasserwaage, Lot und Richtschnur, ob die Wand gerade steht. Öffnungen für Fenster, Türen und Leitungen müssen genau passen – darauf bauen die nächsten Arbeiten am Gebäude auf.
Womit wir im Hochbau arbeiten
- Mit Maurerkelle und Maurerhammer verarbeiten wir Steine und Mörtel zu Mauerwerk.
- Mit Richt- und Abziehlatten stellen wir ebene Putzflächen und Unterböden her.
- Bei unseren Erd- und Abbrucharbeiten ergänzen moderne Baumaschinen die Handarbeit.
Was wir bauen
- Im Hochbau errichten wir unter anderem Wohnhäuser, Garagen, Stallungen und Produktionshallen. Auch Umbauten und Zubauten übernehmen wir.
- Im Holzbau planen und fertigen wir Dachstühle, Carports, Balkone und ganze Gebäude. Wir arbeiten mit Vollholz und verschiedenen Holzwerkstoffen.
- Im Tiefbau bauen wir etwa Keller, Kanäle, Kläranlagen und Stützmauern. Hier liegt vieles unter oder direkt an der Erdoberfläche.
- Beim Innenausbau schaffen wir beispielsweise neue Wände aus Gipskarton, verkleiden Innenräume und bauen Dachgeschosse aus.
Von der Idee zur Baustelle
Bevor wir bauen, besprechen wir mit unseren Kunden, was sie brauchen. Bei der Planung berücksichtigen wir Größe, Budget und Materialien. Auf der Baustelle kommen unsere modernen Baumaschinen zum Einsatz – etwa bei Baggerarbeiten für Fundamente oder beim Abbruch von Gebäuden. Im Ingenieurholzbau fertigen wir auch Brücken und freitragende Konstruktionen: Das sind beispielsweise Hallenkonstruktionen, die einen großen Raum ohne Stützen dazwischen überspannen.
Eine unserer Spezialisierungen ist die Kirchturmgerüstung. Dabei errichten wir sichere Gerüste und achten besonders darauf, das oft historische Mauerwerk nicht zu beschädigen.
Sorgfältig bauen, Bestehendes erhalten
Qualität, ausgebildete Fachkräfte und zuverlässige Ausführung sind uns wichtig. Unsere Fassadengerüste haben Absturzsicherungen und entsprechen den aktuellen Sicherheitsstandards. Bei Sanierungen erhalten wir den Charakter eines Hauses und möglichst viel seiner ursprünglichen Bausubstanz. Auch alte Holzkonstruktionen setzen wir fachgerecht instand. Nach einem Abbruch kümmern wir uns um den Abtransport und die richtige Entsorgung des Schutts – und, wenn möglich, um die Aufbereitung des Materials.
Dein Einstieg ins Bauhandwerk
Wir bilden auch Lehrlinge aus. Bei uns gehören Bauhandwerk, moderne Maschinen und die Arbeit mit Materialien wie Holz und Gipskarton zum Betrieb. Unser Leistungsspektrum reicht vom Aushub über die Errichtung eines Gebäudes bis zum Innenausbau und zur Sanierung.
Im Detail
Aufgaben
- Baustelle einrichten und absichernBevor gebaut wird, richtest du den Arbeitsplatz so ein, dass Menschen, Material und Maschinen sicher arbeiten können. Dazu gehören Absperrungen, Arbeitsgerüste, Lagerflächen und die Organisation der Wege für Mischmaschinen, Kräne oder Bauaufzüge. Auf einer Baustelle darf nichts improvisiert wirken, weil schon kleine Fehler bei der Einrichtung später zu Unfällen oder Verzögerungen führen können.
- Baupläne lesen und Bauwerk einmessenDu arbeitest nach Bauzeichnungen, Plänen und Skizzen und überträgst die Maße auf das Gelände. Dafür vermisst du den Bauplatz, markierst Achsen und Außenkanten und stellst zum Beispiel Schnurgerüste auf, an denen die Gebäudelinien ausgerichtet werden. Dabei helfen dir Wasserwaage, Lot, Richtschnur und zunehmend digitale Messgeräte oder Handhelds. Wenn hier ungenau gearbeitet wird, passt später das gesamte Gebäude nicht mehr sauber zusammen.
- Materialbedarf berechnen und vorbereitenAnhand der Pläne und der Vermessungsdaten rechnest du aus, wie viele Ziegel, Schalsteine, Dämmplatten, Zementsäcke oder Bewehrungen gebraucht werden. Du achtest auch auf Mischungsverhältnisse für Beton und Mörtel, damit Festigkeit und Verarbeitung stimmen. Das ist keine Bürotätigkeit nebenbei, sondern Teil der Baustellenarbeit: Falsche Mengen kosten Zeit, Geld und oft einen ganzen Arbeitstag.
- Baugruben und Fundamente begleitenWir übernehmen auch Fundamentaushub und Baggerarbeiten selbst. Bei uns gehört die Vorbereitung des Baugrunds damit unmittelbar zur Umsetzung unserer Bauprojekte.
- Beton und Mörtel fachgerecht anmischenAuf der Baustelle stellst du Beton und Mörtel in den richtigen Mischungsverhältnissen her oder verarbeitest angelieferten Transportbeton weiter. Dabei kommt es darauf an, dass Wasser, Zement, Sand, Schotter und Zusatzstoffe zum jeweiligen Einsatz passen – etwa für Fundament, Mauermörtel oder Verputz. Verarbeitungszeit, Konsistenz und Wetter spielen dabei mit hinein. Zu nasser oder falsch gemischter Baustoff schwächt das Bauteil oder macht sauberes Arbeiten unmöglich.
- Kellerwände und Mauerwerk errichtenDu stellst Mauern aus Ziegeln, Naturstein, Betonsteinen, Betonschalsteinen oder anderen Formsteinen her. Mit Maurerkelle, Maurerhammer, Wasserwaage, Lot und Schnur richtest du Stein für Stein exakt aus und verbindest die Bauteile mit Mörtel. Auch Kellermauern aus Beton oder Schalsteinen gehören dazu. Typisch für den Beruf ist, dass du dabei ständig kontrollierst, ob Höhe, Flucht, Wandstärke und Öffnungen exakt zum Plan passen.
- Decken und Tragkonstruktionen herstellenFür Massivdecken stellst du abstützende Deckenkonstruktionen auf und verlegst Deckenträger, Deckensteine und Bewehrungen. Danach wird die Betonschicht eingebracht, die die Decke zu einem tragfähigen Bauteil macht. Je nach Bauweise werden auch Fertigteile für Decken, Wände, Stützen oder Pfeiler versetzt und befestigt. Diese Arbeiten sind entscheidend, weil hier Lasten aufgenommen und sicher in das Bauwerk abgeleitet werden.
- Öffnungen, Treppen und Bauteile einbauenBeim Hochziehen der Wände beachtest du Aussparungen für Türen, Fenster sowie Durchbrüche für Gas-, Wasser- und Stromleitungen. Du setzt Tür- und Fensterstöcke ein, baust Stiegen auf und errichtest – je nach Bauwerk – auch Schornsteine, Bögen oder Gewölbe. Solche Arbeiten verlangen besonders gutes Augenmaß, weil jedes nachfolgende Gewerk auf diese Maße angewiesen ist.
- Keller abdichten und Wärmedämmung montierenAn Außenflächen von Kellermauern bringst du Schutzanstriche und Isoliermaterial auf, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Außerdem montierst du Isolierplatten und Wärmedämmstoffplatten an Wänden und anderen Bauteilen. Dabei musst du sauber zuschneiden, lückenlos anpassen und auf den richtigen Aufbau achten. Schlechte Abdichtung oder ungenaue Dämmung führen später zu Feuchtigkeitsschäden, Wärmeverlust und teuren Sanierungen.
- Innen- und Außenputz auftragenWände und Decken werden von dir händisch oder mit Putzmaschinen verputzt. Du trägst den Putz in passender Stärke auf, ziehst ihn mit Richt- und Abziehlatten eben ab und bearbeitest die Oberfläche mit Reibebrett oder Spachtel nach. Der Verputz schützt das Mauerwerk und schafft die Grundlage für weitere Arbeiten im Innen- und Außenbereich. Besonders sichtbar ist hier, wie sauber und gleichmäßig du arbeitest.
- Estriche und Unterböden herstellenFür Fußböden stellst du Estriche her, also den ebenen Unterboden, auf dem später weitere Bodenaufbauten folgen. Dabei musst du Höhe, Gefälle und Oberfläche genau herstellen, damit der fertige Boden nicht reißt oder uneben wird. Auch hier spielen Materialmischung, Trocknungszeiten und sauberes Abziehen eine große Rolle.
- Abbruch-, Umbau- und Stemmarbeiten durchführenWir übernehmen Umbauten und Zubauten sowie den Abbruch von Gebäuden. Dazu gehören bei uns auch der fachgerechte Abtransport und die Entsorgung des Bauschutts.
- Gebäude sanieren und historische Teile restaurierenWir sanieren Gebäude innen und außen, einschließlich ihrer Fassaden. Dabei achten wir besonders darauf, den Charakter des Hauses und möglichst viel ursprüngliche Bausubstanz zu erhalten.
- Baumaschinen bedienen und instand haltenWir setzen moderne Baumaschinen für Erd- und Abbrucharbeiten ein. Unser Maschinenpark ist damit ein wichtiger Teil der Arbeit vom Aushub bis zum Umbau.
Im Detail
Anforderungen
- Gute körperliche VerfassungDu hebst und trägst Ziegel, Zementsäcke, Schalungsmaterial oder Betonstahl und arbeitest oft stundenlang beim Mauern, Betonieren oder Verputzen. Wenn dir dafür die Grundkraft fehlt, wirst du auf der Baustelle schnell langsamer und unsauber.
- KraftViele Materialien und Werkzeuge sind schwer, und oft müssen sie nicht nur gehoben, sondern in ungünstigen Positionen bewegt werden. Gerade beim Transport auf Gerüsten, beim Versetzen von Bauteilen oder beim Umgang mit Schalungen merkst du sofort, ob genügend Kraft vorhanden ist.
- Physische AusdauerBaustellenarbeit bedeutet lange Tage im Freien, Staub, Lärm und oft knappe Termine. Du musst auch dann konzentriert weiterarbeiten, wenn der Tag körperlich schon anstrengend war und das Wetter nicht mitspielt.
- Psychische AusdauerAuf Baustellen gibt es Termindruck, weil Fertigstellungstermine eingehalten werden müssen und viele Gewerke aufeinander warten. Wenn du unter Druck unkonzentriert wirst, passieren leicht Maßfehler oder Sicherheitsprobleme.
- Körperliche WendigkeitDu bewegst dich zwischen Materialstapeln, Gerüsten, Schalungen und unebenem Untergrund. Gerade auf engen Baustellen musst du sicher steigen, drehen und in wechselnden Positionen arbeiten können.
- GleichgewichtsgefühlEin Teil der Arbeit findet auf Gerüsten und in größerer Höhe statt. Dort musst du auch mit Werkzeug, Material oder beim Ausrichten von Bauteilen stabil und kontrolliert bleiben.
- SchwindelfreiheitWenn du auf Gerüsten, an Deckenrändern oder auf Arbeitsbühnen arbeitest, darf dich die Höhe nicht lähmen. Wer dort unsicher wird, kann weder sauber arbeiten noch sich und andere ausreichend schützen.
- TrittsicherheitBaustellen sind selten eben: Schutt, feuchter Untergrund, Leitungen, Schalungen und Gerüstbeläge gehören zum Alltag. Trittsicherheit ist deshalb keine Nebensache, sondern direkt mit Unfallvermeidung verbunden.
- WetterfestigkeitHochbauerInnen arbeiten überwiegend im Freien – bei Hitze, Kälte, Nässe, Wind und Zugluft. Wenn dich Wetter stark belastet, wird der Beruf schnell zermürbend, weil sich die Bedingungen nicht nach dir richten.
- Unempfindlichkeit der HautDu kommst regelmäßig mit Zement, Kalk, Mörtel, Dämmstoffen und Isoliermaterialien in Kontakt. Empfindliche Haut reagiert darauf oft mit Reizungen, besonders wenn Staub, Schweiß und Feuchtigkeit dazukommen.
- HandgeschicklichkeitBeim Setzen von Ziegeln, beim Zuschneiden von Dämmstoffen oder beim händischen Verputzen musst du Werkzeuge präzise führen. Grobe oder unsichere Bewegungen führen sofort zu schiefen Kanten, unebenen Flächen oder schlecht passenden Bauteilen.
- Auge-Hand-KoordinationDu richtest Steine, Fertigteile und Putzschichten gleichzeitig nach Sicht und Handbewegung aus. Das ist besonders wichtig, wenn du mit Kelle, Hammer, Wasserwaage und Schnur in rascher Folge arbeitest.
- Gutes AugenmaßAuch wenn gemessen wird, musst du auf den ersten Blick erkennen, ob eine Kante sauber läuft, eine Mauer fluchtet oder eine Öffnung stimmig sitzt. Dieses Augenmaß spart Korrekturen und hilft, Fehler früh zu bemerken.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu liest zweidimensionale Pläne und setzt daraus Mauern, Decken, Öffnungen und Geschosse im realen Raum um. Ohne räumliches Denken ist es schwer zu erkennen, wie Bauteile zusammenwirken oder wo später Leitungen, Fenster und tragende Wände liegen.
- Technisches VerständnisWir arbeiten mit modernen Maschinen bei Aushub und Abbruch. Technisches Verständnis hilft dir bei uns besonders dabei, ihre Einsatzmöglichkeiten und Grenzen zu verstehen.
- Zahlenverständnis und RechnenDu berechnest Materialbedarf, Maße, Höhen und Mischungsverhältnisse für Beton und Mörtel. Rechenfehler wirken sich auf die ganze Baustelle aus – etwa wenn Material fehlt oder ein Bauteil nicht zur Planung passt.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsFür Vermessung, Kontrolle, Maschineneinsatz und Dokumentation werden auf Baustellen immer öfter Handhelds, Software und digitale Messgeräte verwendet. Du musst damit sicher umgehen können, sonst verlierst du Zeit oder erfasst wichtige Daten falsch.
- PlanungsfähigkeitAuf der Baustelle musst du Arbeitsschritte mitdenken: erst einmessen, dann absichern, dann mauern oder betonieren. Wer ohne Reihenfolge arbeitet, blockiert andere Gewerke oder muss fertige Arbeit wieder öffnen.
- ProzessverständnisEin Gebäude entsteht nicht in Einzelteilen, sondern in genau abgestimmten Bauphasen. Du musst verstehen, welche Arbeiten davor und danach kommen, damit Dämmung, Putz, Decke oder Öffnungen zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden.
- Systematische ArbeitsweiseBeim Einmessen, Mauern, Verputzen oder Sanieren musst du Schritt für Schritt vorgehen und laufend kontrollieren. Wer auf der Baustelle sprunghaft arbeitet, übersieht leicht Maße, Ebenheiten oder Sicherungen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst oft schnell einschätzen, ob ein Untergrund passt, ein Bauteil beschädigt ist oder eine Arbeitssituation sicher bleibt. Besonders bei Umbauten und Altbausanierungen zählt, dass du nicht einfach weiterarbeitest, wenn etwas unklar ist.
- AufmerksamkeitAuf Baustellen bewegen sich ständig Menschen, Maschinen und Lasten. Wenn du beim Mauern, Bedienen von Geräten oder Arbeiten auf Gerüsten unaufmerksam wirst, kann das sofort zu Fehlern oder Unfällen führen.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit schweren Materialien, Maschinen, Baugruben und oft in der Höhe. Sicherheitsregeln sind hier kein Papierkram: Sie entscheiden darüber, ob alle am Ende des Tages gesund nach Hause gehen.
- ReaktionsfähigkeitWenn sich ein Bauteil verschiebt, Material kippt oder sich eine Gefahrensituation mit Maschine oder Last ergibt, musst du sofort richtig reagieren. Zögern kann auf einer Baustelle ernste Folgen haben.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitAuf Baustellen hängt ein Arbeitsschritt oft direkt am anderen. Wenn du zu spät kommst oder Zusagen nicht einhältst, stehen Geräte, Material oder sogar ganze Bautrupps unnötig still.
- Selbstständiges ArbeitenDu bekommst Anweisungen von Polieren oder arbeitest nach Plan, musst aber viele Arbeitsschritte eigenständig sauber ausführen. Ständiges Nachfragen bei jedem Detail würde den Bauablauf stark bremsen.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenBei unseren Gebäudesanierungen wollen wir möglichst viel Original-Bausubstanz erhalten. Dafür ist besonders schonendes und sorgfältiges Arbeiten wichtig.
- LernbereitschaftMaterialien, Bauweisen, Dämmstandards und digitale Vermessungs- oder Dokumentationssysteme entwickeln sich weiter. Wer nichts Neues lernen will, bleibt schnell auf einfache Hilfsarbeiten beschränkt.
- EinsatzfreudeEs gibt Tage mit viel Materialbewegung, schlechtem Wetter oder hohem Arbeitstempo. Ohne echten Einsatzwillen wird der Beruf im Alltag rasch mühsam, weil die Aufgaben nicht am Schreibtisch verschwinden.
- VerantwortungsbewusstseinDeine Arbeit trägt Lasten, schützt vor Feuchtigkeit und bildet die Grundlage für alles, was danach kommt. Wenn du Fehler herunterspielst oder Mängel nicht meldest, können daraus teure oder gefährliche Bauschäden entstehen.
- TeamfähigkeitDu arbeitest im Bautrupp mit anderen HochbauerInnen, Hilfskräften und Fachleuten aus anderen Bauberufen zusammen. Mauern, Betonieren, Versetzen oder Sichern funktionieren nur, wenn alle ihre Schritte aufeinander abstimmen.
- KommunikationsfähigkeitDu musst mit Polieren, BautechnikerInnen, MaschinistInnen und anderen Gewerken klar absprechen, was wo und wann passiert. Unklare Absprachen führen auf Baustellen schnell zu Wartezeiten, Kollisionen oder falscher Ausführung.
- AufgeschlossenheitDu arbeitest mit wechselnden Teams und oft mit Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammen. Offen auf andere zuzugehen hilft, Informationen schneller zu bekommen und besser im Bauablauf mitzudenken.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftWetter, Materiallieferungen, Baufortschritt oder Planänderungen können den Tagesablauf rasch verändern. Du musst dich darauf einstellen können, ohne die Qualität oder Sicherheit aus den Augen zu verlieren.
- Ausdauer und DurchhaltevermögenMauern, Verputzen, Betonieren oder Sanieren sind oft wiederholende, anstrengende Tätigkeiten, die trotzdem bis zum letzten Meter sauber ausgeführt werden müssen. Wer zu früh nachlässt, liefert genau dort schlechte Qualität, wo man es später sieht.
- UmweltbewusstseinNach Abbrucharbeiten kümmern wir uns um die richtige Entsorgung des Schutts und, wenn möglich, um die Materialaufbereitung. Ein bewusster Umgang mit Baustoffen gehört bei uns dazu.
- MobilitätBaustellen liegen oft an wechselnden Orten und manchmal weit weg vom Betriebsstandort oder Wohnort. Du musst also damit rechnen, nicht jeden Tag am selben Platz zu arbeiten.
- Gefühl für Farben und FormenBesonders bei sichtbaren Oberflächen, Putzstrukturen und dem Zusammenspiel von Alt und Neu in der Sanierung hilft dir ein gutes Formgefühl. Es ist nicht die Hauptanforderung, aber bei sauberer Ausführung durchaus nützlich.
- Gestalterische FähigkeitBeim Beruf Hochbau steht zwar die Konstruktion im Vordergrund, doch bei Verputz, Sanierung oder historischen Bauteilen brauchst du auch Sinn für stimmige Oberflächen und Proportionen. Das zeigt sich eher in Details als im freien Entwerfen.
- KreativitätNicht im Sinn von Kunst, sondern wenn du auf der Baustelle praktikable Lösungen für schwierige Anschlüsse, alte Bauteile oder ungewöhnliche Arbeitssituationen mitdenken musst. Wichtig ist dabei, innerhalb der Pläne und Regeln zu bleiben.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
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