Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
PreDach GmbHSankt Gilgen

DachdeckerIn

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.271
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Aufgaben

+8 mehr
  • Baustelle sichern und Zugänge vorbereiten
  • Steildächer mit Deckmaterial eindecken
  • Flachdächer abdichten und aufbauen
  • Unterkonstruktionen und Dachschichten herstellen

Anforderungen

+25 mehr
  • Schwindelfreiheit
  • Gleichgewichtsgefühl und Trittsicherheit
  • Wetterfestigkeit
  • Unempfindlichkeit gegen Hitze
  • Physische Ausdauer
  • Beweglichkeit

Berufsschule

  • Landesberufsschule HalleinWeisslhofweg 5, 5400 Hallein · 22 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Berufsschule Linz 8Glimpfingerstraße 8b, 4020 Linz · 90 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Fachberufsschule Spittal a.d. DrauLitzelhofenstraße 17, 9800 Spittal/Drau · 109 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.271
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.610
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.898

KV Dachdeckergewerbe (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)

Das bieten wir:

  • Arbeit im Freien

Dein Lehrbetrieb

PreDach GmbHSankt Gilgen

Wir sind PreDach aus St. Gilgen. Unsere Geschäftsführung ist Dachdecker- und Spenglermeister – bei uns ist damit Fachwissen aus beiden Handwerksbereichen direkt in der Unternehmensleitung verankert.

Mehr vom Betrieb

Mit welchen Materialien wir arbeiten

  • Beim Eindecken lernst du bei uns unterschiedliche Dachmaterialien kennen – etwa Tondachziegel, Betondachsteine und Schiefer. Je nach Material werden die Teile zum Beispiel eingehängt, geklammert oder geschraubt.
  • Beim Abdichten beschäftigen wir uns mit Dachbahnen und Folien. Entscheidend ist, dass ihre Verbindungen kein Wasser durchlassen.
  • Bei der Dämmung achten wir auf lückenlose Schichten: Sie helfen, Wärme im Gebäude zu halten und Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.

Im Detail

Aufgaben

  • Baustelle sichern und Zugänge vorbereitenBevor am Dach gearbeitet wird, sicherst du die Baustelle mit Absperrungen und Warnzeichen ab und richtest Schutzmaßnahmen für das Team ein. Dazu gehören Arbeits- und Sicherheitsgerüste, Dachschutzblenden sowie Vorrichtungen, damit Personen und Material sicher aufs Dach kommen. Für den Auftransport setzt du Dachaufzüge, Mobilkräne, Schrägaufzüge oder Seilwinden ein. Diese Vorbereitung entscheidet mit darüber, ob die Arbeiten später sicher und ohne unnötige Unterbrechungen ablaufen.
  • Steildächer mit Deckmaterial eindeckenAuf Steildächern bringst du die Dachhaut aus Materialien wie Tondachziegeln, Betondachsteinen, Schiefer, Faserzementplatten, Bitumenschindeln oder vorgefertigten Elementen an. Die einzelnen Teile werden je nach System eingehängt, genagelt, geklammert, geschraubt, gemörtelt oder geklebt und auf die passende Unterkonstruktion montiert. Dabei achtest du besonders auf Regen- und Sturmsicherheit, damit Wasser nicht eindringt und sich bei starkem Wind keine Teile lösen. Am Schluss werden auch Firste und Grate fachgerecht ausgebildet und gesichert.
  • Flachdächer abdichten und aufbauenBei Flachdächern bereitest du den Untergrund vor und baust Schichten wie Voranstrich, Dämmung, Dampfsperre, Abdichtung und Oberflächenschutz auf. Dafür verarbeitest du zum Beispiel bituminöse Dachbahnen, Kunststofffolien oder Kautschukplanen und verbindest sie je nach System durch Kleben oder Aufschweißen beziehungsweise Aufflämmen. Auch Dachgullys und andere Elemente zur Ableitung von Oberflächenwasser gehören dazu, damit kein Wasser stehen bleibt. Ähnliche Abdichtungsarbeiten fallen auch bei Balkonen, Terrassen und Parkdecks an.
  • Unterkonstruktionen und Dachschichten herstellenBevor die eigentliche Eindeckung montiert werden kann, stellst du bei Neu- und Sanierungsarbeiten Schalungen, Konterlattungen und Lattungen her oder ergänzt sie. Außerdem baust du Trennlagen, Ausgleichsschichten, Dampfsperren und weitere Funktionsschichten ein. Diese Teile sieht man später oft nicht mehr, aber sie sind entscheidend dafür, dass das Dach hinterlüftet, tragfähig und dauerhaft dicht bleibt. Schon kleine Maßfehler können dazu führen, dass Deckmaterialien später nicht sauber aufliegen.
  • Wärmedämmungen am Dach einbauenDu montierst Dämmstoffe und Isolierschichten, damit Gebäude weniger Wärme verlieren und besser gegen Witterung geschützt sind. Dabei kommt es darauf an, die einzelnen Schichten in der richtigen Reihenfolge und ohne Lücken einzubauen. Gerade am Dach macht eine schlecht verlegte Dämmung schnell Probleme durch Wärmeverluste oder Feuchtigkeit. Deshalb arbeitest du hier sauber an Anschlüssen, Übergängen und Durchdringungen.
  • Vorgehängte Fassaden bekleidenDachdeckerInnen arbeiten nicht nur auf der Dachfläche, sondern stellen auch wärmegedämmte, hinterlüftete Fassadenverkleidungen her. Dazu montierst du Unterkonstruktionen und bringst Bekleidungen aus Natursteinplatten, Metallplatten, Dachziegeln oder anderen geeigneten Materialien an. Wichtig ist, dass die Fassade nicht nur optisch sauber wirkt, sondern auch Feuchtigkeit ableitet und die Dämmung schützt. Solche Arbeiten liegen oft an der Schnittstelle zwischen Dach und Außenwand.
  • Dachfenster und Lichtkuppeln einsetzenDu baust Dachflächenfenster, Lichtkuppeln und andere Ein- oder Aufbauteile in die Dachfläche ein. Dafür musst du Öffnungen exakt vorbereiten, Anschlüsse dicht herstellen und die Eindeckung sauber an das Bauteil anschließen. Gerade an diesen Übergängen zeigt sich, ob sauber gearbeitet wurde, denn hier entstehen bei Fehlern besonders leicht Undichtheiten. Neben Licht und Lüftung geht es also immer auch um die dauerhafte Abdichtung.
  • Dachsicherungen und Schutzsysteme montierenAuf vielen Dächern montierst du Dachleitern, Laufstege, Schneefanggitter und weitere vorgefertigte Elemente zur sicheren Begehung. Auch bei Dachsicherungssystemen für den Personenschutz arbeitest du mit. Solche Systeme müssen fest mit der Dachkonstruktion verbunden sein und dürfen die Dachhaut nicht beschädigen. Sie sind besonders wichtig für spätere Wartungs- und Reparaturarbeiten auf dem Dach.
  • Solar- und Photovoltaikanlagen montierenDachdeckerInnen montieren auf Dächern auch Solar- und Photovoltaikanlagen beziehungsweise bereiten die Dachflächen dafür vor. Dabei kommt es darauf an, Befestigungssysteme sicher einzubauen, ohne die Dachabdichtung oder Eindeckung zu schwächen. Du arbeitest hier sehr genau an Durchdringungen, Lastverteilung und wetterfesten Anschlüssen. Das Dach muss nach der Montage weiterhin dicht und sturmsicher bleiben.
  • Rinnen, Kamine und Dachdetails instand setzenZum Beruf gehören auch Arbeiten an Kaminverkleidungen, Rauchfängen und kleineren Bereichen der Dachkonstruktion. Außerdem montierst oder erneuerst du Dachrinnen und bearbeitest Anschlüsse an Aufbauten und Kanten. Gerade diese Details entscheiden oft darüber, ob Wasser sauber abgeleitet wird oder Schäden entstehen. Deshalb musst du nicht nur die große Fläche beherrschen, sondern auch viele heikle Übergangsstellen.
  • Dächer reparieren und instand haltenBei alten Dächern oder nach Sturm- und Wetterschäden suchst du schadhafte Stellen, entfernst beschädigtes Material und ersetzt es fachgerecht. Das kann einzelne Ziegel betreffen, aber auch Abdichtungen, Firstbereiche, Anschlüsse oder Teile der Unterkonstruktion. Ziel ist, die Funktionsfähigkeit des Daches wiederherzustellen, bevor größere Feuchteschäden entstehen. Solche Einsätze verlangen oft schnelles, sicheres Arbeiten unter schwierigen Bedingungen.
  • Dächer für Begrünung vorbereitenEin weiterer Arbeitsbereich ist das Vorbereiten von Dach- und Fassadenflächen für Begrünungen. Dazu stellst du passende Abdichtungen sowie Trenn- und Filterlagen her, damit Feuchtigkeit kontrolliert geführt wird und die Dachschichten geschützt bleiben. Hier ist wichtig, dass das Dach die zusätzliche Nutzung langfristig aushält. Die Arbeit verbindet Abdichtungstechnik mit dem genauen Aufbau mehrerer Funktionslagen.

Im Detail

Anforderungen

  • SchwindelfreiheitDu arbeitest oft in großer Höhe auf Dächern, Gerüsten und Leitern. Wer bei Blick in die Tiefe unsicher wird, kann sich nicht frei bewegen und reagiert im falschen Moment zögerlich oder verkrampft. Das erhöht das Unfallrisiko sofort.
  • Gleichgewichtsgefühl und TrittsicherheitAuf geneigten Dachflächen, Latten, Gerüsten und unebenen Untergründen musst du jeden Schritt kontrollieren. Schon beim Tragen von Material oder beim Drehen mit Werkzeugen darfst du nicht ins Schwanken kommen. Ein unsicherer Stand macht viele typische Arbeiten am Dach praktisch unmöglich.
  • WetterfestigkeitDer Beruf findet großteils im Freien statt, oft bei Sonne, Wind, Kälte oder wechselhaftem Wetter. Du kannst dir die Bedingungen nicht aussuchen, wenn ein Dach fertig werden oder ein Schaden rasch repariert werden muss. Wer auf Hitze, Kälte oder Nässe stark reagiert, ist im Alltag deutlich stärker belastet.
  • Unempfindlichkeit gegen HitzeAuf Dächern wird es im Sommer sehr heiß, besonders auf dunklen Flächen oder beim Arbeiten mit Bitumenbahnen und Gasbrenner. Die Wärme kommt nicht nur von der Sonne, sondern auch vom Material selbst. Wenn du Hitze schlecht verträgst, sinken Konzentration und Reaktionsfähigkeit schnell.
  • Physische AusdauerMaterial hinaufbringen, längere Zeit stehen, knien, heben und in ungünstigen Positionen arbeiten gehört zum Alltag. Vor allem bei größeren Dachflächen oder Sanierungen ziehen sich Arbeiten über viele Stunden. Ohne Ausdauer wirst du deutlich langsamer und unkonzentrierter.
  • BeweglichkeitDu arbeitest oft in gebückter Haltung, auf Knien oder seitlich versetzt an Dachkanten und Anschlüssen. Dabei musst du Werkzeuge sicher führen und trotzdem deinen Stand halten. Wer sich nur eingeschränkt bewegen kann, kommt an viele Stellen schwer heran.
  • Gute körperliche VerfassungDer Beruf verlangt Kraft, Belastbarkeit und Erholung zwischen anstrengenden Arbeitstagen. Das zeigt sich beim Tragen von Material, beim Arbeiten auf Gerüsten und beim Bewegen auf dem Dach. Eine schwache Grundkondition fällt hier rasch auf.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitDu musst Ziegel, Platten, Bahnen und Befestigungen sauber anbringen und oft mit Hammer, Schrauber, Schere oder Trennfräse anpassen. Viele Handgriffe passieren in ungünstiger Körperhaltung und trotzdem millimetergenau. Ungeschickte Bewegungen führen schnell zu schiefen Anschlüssen oder beschädigtem Material.
  • Gutes AugenmaßBeim Einteilen von Dachflächen, Ausrichten von Deckreihen oder Setzen von Anschlüssen musst du sehen, ob Linien, Abstände und Übergänge stimmen. Kleine optische Fehler fallen auf Dächern und Fassaden sofort auf. Das Auge hilft dir, bevor ein Maßfehler teuer wird.
  • Räumliches VorstellungsvermögenDächer bestehen aus Flächen, Kanten, Kehlen, Graten, Aufbauten und Durchdringungen, die räumlich zusammenpassen müssen. Du musst dir vorstellen können, wie Schichten und Deckmaterialien über diese Formen geführt werden. Ohne dieses Verständnis wird das Arbeiten an komplizierten Dachformen sehr schwierig.
  • Technisches VerständnisDu musst verstehen, wie Unterkonstruktion, Dämmung, Dampfsperre, Abdichtung und Deckmaterial zusammenwirken. Sonst erkennst du nicht, warum eine bestimmte Schicht genau dort liegen muss oder wie Wasser sicher abgeleitet wird. Technisches Denken hilft dir auch beim Einbau von Dachfenstern oder Solarsystemen.
  • Zahlenverständnis und RechnenBeim Messen, Einteilen und Zuschneiden brauchst du Längen, Flächen und Materialmengen. Auch bei Dachneigungen, Abständen oder Stückzahlen musst du sicher rechnen können. Rechenfehler führen auf der Baustelle schnell zu Materialmangel oder falscher Einteilung.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsAuch im Dachdeckergewerbe werden digitale Hilfsmittel verwendet, etwa für Pläne, Maße, Dokumentation oder organisatorische Abläufe. Du musst solche Tools sicher anwenden können, damit Informationen auf der Baustelle stimmen. Wer sich damit gar nicht zurechtfindet, bremst Arbeitsabläufe.
  • Gestalterische FähigkeitBei Runddeckungen, Turmdächern oder besonderen Fassadenbekleidungen reicht bloßes Montieren nach Schema nicht aus. Hier musst du Material so anordnen, dass die Form sauber wirkt und technisch funktioniert. Man sieht die Qualität deiner Arbeit sofort von außen.
  • SicherheitsbewusstseinAuf dem Dach ist Sicherheit kein Nebenthema, sondern Teil jeder einzelnen Handlung. Du musst Absicherungen konsequent verwenden, Gefahren erkennen und auch unter Zeitdruck keine riskanten Abkürzungen nehmen. Wer hier nachlässig ist, gefährdet sich und andere direkt.
  • AufmerksamkeitDu musst gleichzeitig auf Standfläche, Werkzeug, Material, Teambewegungen und die Dachkante achten. Ein kurzer Konzentrationsverlust kann reichen, um falsch aufzutreten oder eine Abdichtung unbemerkt fehlerhaft zu setzen. Der Beruf verzeiht Unachtsamkeit wenig.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitAuf Baustellen musst du oft rasch einschätzen, ob ein Untergrund tragfähig ist, wo eine Undichtheit wahrscheinlich sitzt oder wie eine Reparatur am sinnvollsten ausgeführt wird. Nicht immer gibt es dafür eine Schritt-für-Schritt-Anweisung. Gute Entscheidungen sparen Zeit und verhindern Folgeschäden.
  • Selbstständiges ArbeitenAuf dem Dach arbeitest du oft ohne dauernde Einzelanweisungen. Du musst wissen, welchen Arbeitsschritt du als Nächstes ausführst und worauf du bei Anschlüssen oder Sicherungen achten musst. Wer ständig geführt werden muss, kommt auf der Baustelle nur schwer mit.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftWetter, Baustellenablauf oder Materiallieferung können Pläne schnell ändern. Dann musst du dich auf andere Arbeiten umstellen, etwa von Eindeckung auf Reparatur oder von Dachfläche auf Fassadenbereich. Starres Festhalten am ursprünglichen Plan hilft hier nicht.
  • BewegungsfreudigkeitDu bist den ganzen Tag auf den Beinen, steigst, trägst, kniest und wechselst ständig zwischen Arbeitsbereichen. Wer nur gern im Sitzen arbeitet, wird sich in diesem Beruf schwertun. Die Arbeit ist direkt körperlich und verlangt ständige Aktivität.
  • UmweltbewusstseinBei Dämmstoffen, Abdichtungen, Dachbegrünungen und Solarsystemen spielt der Umgang mit Ressourcen eine spürbare Rolle. Du musst Material sinnvoll einsetzen und wissen, dass Dachaufbauten für Energieverbrauch und Witterungsschutz des Gebäudes entscheidend sind. Umweltbewusstsein zeigt sich hier im sauberen, überlegten Arbeiten.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitBaustellen sind aufeinander abgestimmt, und viele Arbeitsschritte hängen aneinander. Wenn du zu spät kommst oder Zusagen nicht einhältst, warten Kolleginnen und Kollegen oder andere Gewerke. Gerade bei wetterabhängigen Arbeiten kann das viel kosten.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenEin schiefer Anschluss, eine schlecht verklebte Bahn oder eine vergessene Befestigung kann später zu Wasserschäden oder losen Teilen führen. Auf dem Dach sieht man manche Fehler erst, wenn es bereits regnet oder stürmt. Sorgfalt schützt daher nicht nur die Optik, sondern die ganze Gebäudehülle.
  • VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Bauteilen, die Menschen unter dir und das Gebäude selbst schützen sollen. Wenn du eine Sicherung, einen Anschluss oder eine Befestigung nicht ernst nimmst, können schwere Folgen entstehen. Verantwortung heißt hier, auch dann korrekt zu arbeiten, wenn niemand direkt zuschaut.
  • EinsatzfreudeDacharbeiten sind anstrengend und oft von engen Bauzeiten geprägt. Du musst bereit sein, anzupacken und auch bei unangenehmen Bedingungen dranzubleiben. Ohne diese Haltung wirkt der Alltag schnell überfordernd.
  • LernbereitschaftIm Beruf triffst du auf unterschiedliche Deckmaterialien, Abdichtungssysteme, Solarbefestigungen und Sicherheitslösungen. Du musst laufend dazulernen, weil nicht jedes Dach nach demselben Schema gebaut ist. Wer Neues ablehnt, bleibt fachlich schnell stehen.
  • Fähigkeit zur ZusammenarbeitAuf dem Dach arbeitest du fast nie allein, sondern mit Kolleginnen und Kollegen sowie mit anderen Bau-Fachkräften. Materialtransport, Absicherung und Montageschritte müssen aufeinander abgestimmt sein. Wenn Absprachen nicht funktionieren, wird die Arbeit unsicher und langsam.
  • KommunikationsfähigkeitDu musst im Team klare Zeichen geben, etwa beim Heben von Material mit dem Kran oder bei Arbeiten an heiklen Dachkanten. Auch mit anderen Gewerken auf der Baustelle müssen Anschlüsse und Reihenfolgen abgestimmt werden. Missverständnisse können hier nicht nur Nerven, sondern auch Sicherheit kosten.
  • Kundinnen- und KundenorientierungVor allem bei Reparaturen oder kleineren Aufträgen hast du Kontakt zu Auftraggebern, die wissen wollen, was am Dach gemacht wird. Dann musst du verständlich erklären können, warum eine Ausbesserung nötig ist oder welche Lösung umgesetzt wird. Das ist nicht der Hauptteil des Berufs, kommt aber vor.
  • Mobilität für wechselnde ArbeitsorteDu arbeitest nicht an einem festen Platz, sondern auf unterschiedlichen Baustellen. Mal ist es ein Neubau, mal ein altes Wohnhaus, mal eine Fassadensanierung. Wer ungern unterwegs ist oder sich schwer auf neue Orte einstellt, erlebt den Alltag als mühsamer.
  • Reaktionsfähigkeit in GefahrensituationenAm Dach können Windböen, rutschige Stellen oder Bewegungen von Material schnell kritische Situationen auslösen. Dann musst du sofort richtig reagieren, ohne in Panik zu geraten. Langsames oder falsches Reagieren kann hier unmittelbar gefährlich werden.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

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