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Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 668
- Varianten
- Lehre
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Gefragt sind hier vor allem Organisierte und Macher:in. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Mehl und Zutaten bereitstellen
- Teige nach Rezeptur herstellen
- Teige kneten und entwickeln
- Teigruhe und Gärung steuern
Anforderungen
+19 mehr- Genaues Arbeiten nach Rezeptur
- Handwerkliche Geschicklichkeit bei der Teigformung
- Gutes Augenmaß
- Geruchs- und Geschmackssinn
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Kenntnisse in Nahrungsmittelkunde
Berufsschule
- Berufsschule Linz 10Glimpfingerstraße 8d, 4020 Linz · 48 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule 2 SalzburgMakartkai 1, 5020 Salzburg · 62 km vom LehrbetriebRoute planen
- Fachberufsschule Warmbad VillachKumpfallee 87, 9504 Villach · 155 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 668
- 2. LEHRJAHR€ 848
- 3. LEHRJAHR€ 1.203
KV Bäckergewerbe
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
Dein Lehrbetrieb
Wir sind die Bäckerei Zach in Laakirchen – ein Familien- und Handwerksbetrieb in vierter Generation. Seit 1917 backen wir Brot und Gebäck nach altbewährten Rezepten. Dabei verbinden wir Technik mit echtem Handwerk: Viele unserer Produkte entstehen noch von Hand, bekommen Zeit zum Reifen und werden mit regionalen Zutaten hergestellt. Unser Motto: „… immer knusprig“.
Mehr vom Betrieb
Echtes Handwerk erleben
In unserer Backstube siehst du, wie Technik und Handarbeit zusammengehören. Maschinen unterstützen uns, aber bei rund der Hälfte unserer Brot- und Gebäcksorten arbeiten wir mit den Händen – denn Teig braucht Erfahrung, Sorgfalt und Zeit.
Für unsere Backwaren verwenden wir ausschließlich Grander-Wasser.
Backkunst mit Geschichte
In unserer Backstube duftet es seit vier Generationen nach frischem Brot und Gebäck. Wir arbeiten kreativ mit traditionellen Rezepten und legen Wert darauf, dass sich die Teige in Ruhe entwickeln können. So entstehen Geschmack und Qualität nicht im Schnellverfahren, sondern Schritt für Schritt.
Was bei uns entsteht
- Brot und Gebäck: von Semmeln und Baguettes bis zu Salzgebäck und Bauernlaiberln – täglich frisch gebacken.
- Mehlspeisen und Torten: Auch besondere Festtagstorten setzen wir nach individuellen Wünschen um.
- Frühstück und Jause in unserem Café – mit Kaffee- und Teespezialitäten sowie kalten und heißen Snacks.
- Unsere Produkte bringen wir nicht nur in Backstube und Café, sondern auch mit dem Verkaufsmobil zu Wochenmärkten und nach Kleinreith.
Obwohl Maschinen einen Teil der Arbeit übernehmen, fertigen wir rund die Hälfte unserer Brot- und Gebäcksorten von Hand. Für unsere Backwaren verwenden wir ausschließlich Grander-Wasser.
Handwerk, das man sehen und riechen kann
Bei uns trifft sorgfältige Arbeit in der Backstube auf direkten Kontakt mit Menschen im Café, in der Filiale und beim Verkaufsmobil. Wir beliefern außerdem zahlreiche Betriebe mit unserem Sortiment. Als Too Good To Go-Partner setzen wir uns dafür ein, dass kein Essen verschwendet wird.
Im Detail
Aufgaben
- Mehl und Zutaten bereitstellenDu holst die benötigten Mehlsorten aus dem Mehlsilo oder arbeitest in kleineren Betrieben mit Mehlsäcken. Über ein Steuergerät wählst du Mehlart und Menge aus, oder du siebst und wiegst das Mehl händisch ab. Dazu bereitest du Wasser, Hefe, Salz, Zucker, Fett, Gewürze, Eier, Milch, Honig oder Backmittel passend zur Rezeptur vor. Schon in diesem Schritt entscheidet sich, ob der Teig später die richtige Struktur bekommt.
- Teige nach Rezeptur herstellenWir arbeiten mit altbewährten Rezepten und achten darauf, dass die Zutaten sorgfältig zusammenspielen.
- Teige kneten und entwickelnMit Knet- und Rührmaschinen bearbeitest du die Mischung so lange, bis Konsistenz, Bindung und Elastizität passen. Dabei geht es nicht nur darum, alles zu vermengen, sondern den Teig genau in den Zustand zu bringen, den das spätere Produkt braucht. Für manche Erzeugnisse arbeitest du stärker maschinell, in anderen Fällen spürst du auch mit den Händen nach, ob der Teig schon richtig ist. Dieser Schritt ist entscheidend für Volumen, Krume und Biss der fertigen Backware.
- Teigruhe und Gärung steuernUnsere Teige bekommen Zeit zum Reifen. Das Beobachten und Einhalten der passenden Ruhezeiten ist bei uns ein wichtiger Teil der Backkunst.
- Teige abwiegen und portionierenSobald der Teig die richtige Reife erreicht hat, teilst du ihn in gleichmäßige Stücke. Das machst du mit Waage, von Hand oder maschinell, je nachdem ob Brotlaibe, Wecken oder Kleingebäck hergestellt werden. Exakte Stückgewichte sorgen dafür, dass die Produkte gleichmäßig gären und gleich lang backen. Für den Verkauf ist das auch wichtig, weil Form, Größe und Gewicht zum Produkt passen müssen.
- Teigteil- und Schleifmaschinen bedienenFür Semmeln, Weckerln und anderes Kleingebäck setzt du Teigteil- und Schleifmaschinen ein. Diese teilen den Teig in gleich große Stücke und formen daraus runde Teigkugeln als Ausgangsform für die weitere Verarbeitung. Du kontrollierst, ob Gewicht, Rundung und Oberflächenspannung stimmen, und greifst ein, wenn die Maschine nachgestellt werden muss. In größeren Betrieben ist das ein zentraler Teil halb- oder vollautomatischer Brot- und Gebäcklinien.
- Brot und Gebäck händisch formenRund die Hälfte unserer Brot- und Gebäcksorten fertigen wir von Hand. Hier lernst du, mit Gefühl für Teig, Form und Oberfläche zu arbeiten.
- Füllungen und Feinbackwaren vorbereitenFür Strudel, Kipferl, Krapfen oder andere Feinbackwaren stellst du Füllungen und Überzüge her. Du verarbeitest dafür zum Beispiel Marmeladen, Topfen, Früchte, Zucker, Gewürze oder andere Zutaten und passt sie an das jeweilige Produkt an. Nach dem Backen füllst, glasierst oder zuckerst du die Ware. So entstehen nicht nur einfache Brote und Semmeln, sondern auch süße und veredelte Backwaren.
- Backstücke auf Bleche setzenDie geformten Teigstücke legst du auf vorbereitete Bleche oder Backträger und ordnest sie so an, dass sie beim Aufgehen und Backen ihre Form behalten. Häufig kommen die Bleche danach in Metallgestänge und weiter in Gärkammern oder Gärschränke. Dabei musst du sauber und zügig arbeiten, damit die Stücke nicht zusammenkleben oder ungleichmäßig reifen. Dieser Schritt verbindet die Formarbeit mit der eigentlichen Ofenproduktion.
- Backöfen beschicken und steuernDu schiebst Brot, Gebäck oder Feinbackwaren in vorgeheizte Backöfen, Backautomaten oder computergesteuerte Ofenanlagen ein. Während des Backens kontrollierst du Temperatur, Dampf, Zeit und Backverlauf, damit Kruste, Farbe und Garung stimmen. In modernen Betrieben arbeitest du dabei oft mit vollelektronischen Steuerungen, in Großbetrieben auch mit automatisierten Brot- und Semmelstraßen. Dieser Arbeitsschritt entscheidet ganz unmittelbar über das sichtbare Endergebnis.
- Fertige Backwaren ausheben und lagernNach dem Backen nimmst du die fertigen Produkte aus dem Ofen, sortierst sie und schichtest sie in Körbe oder auf geeignete Lagerflächen. Du prüfst dabei gleich mit, ob Farbe, Form und Backzustand passen. Je nach Betrieb werden die Waren direkt für den Verkauf in der eigenen Bäckerei vorbereitet oder für Lieferung und Auslagerung bereitgestellt. Frische Produkte müssen dabei sachgerecht behandelt werden, damit Qualität und Haltbarkeit stimmen.
- Rohstoffe und Backwaren kontrollierenDu überprüfst laufend die Qualität von Mehl, Hefe, Eiern, Gewürzen und anderen Zutaten sowie das Ergebnis der fertigen Produkte. Dabei nutzt du Augenmaß, Geruch und Geschmack und achtest auf Aussehen, Konsistenz, Lockerung und allgemeinen Zustand. Auch einfache labortechnische und gerätetechnische Kenntnisse aus der Nahrungsmittelerzeugung sind dafür wichtig. Nur mit regelmäßiger Kontrolle bleibt die Qualität im Betrieb verlässlich gleich.
- Roh- und Hilfsstoffe nachbestellenVor allem in kleineren Betrieben gehört es dazu, den Verbrauch von Mehl, Hefe, Zucker, Gewürzen oder Verpackungsmaterial im Blick zu behalten. Du bestellst rechtzeitig nach, damit die Produktion ohne Unterbrechung weiterlaufen kann. Dabei orientierst du dich an Rezepturen, geplanten Produktionsmengen und vorhandenen Vorräten. Fehler in der Materialplanung merkt man in der Backstube sofort, weil dann ganze Chargen nicht produziert werden können.
- Maschinen und Arbeitsplätze reinigenNach der Produktion reinigst du Knetmaschinen, Rührgeräte, Bleche, Arbeitstische, Waagen, Gäranlagen und weitere Geräte gründlich. In der Lebensmittelherstellung ist das keine Nebensache, sondern Pflicht: Rückstände können Hygieneprobleme verursachen oder den nächsten Teig negativ beeinflussen. Du pflegst die Arbeitsmittel und bereitest alles für den nächsten Produktionsdurchgang vor. Saubere Maschinen sind auch wichtig, damit Anlagen zuverlässig laufen.
Im Detail
Anforderungen
- Genaues Arbeiten nach RezepturUnsere Arbeit baut auf altbewährten Rezepten auf. Sorgfalt bei Zutaten und Arbeitsschritten ist wichtig, damit die Qualität stimmt.
- Handwerkliche Geschicklichkeit bei der TeigformungViele unserer Brot- und Gebäcksorten entstehen von Hand. Deshalb ist ein gutes Gefühl für Teig bei uns besonders wichtig.
- Gutes AugenmaßBei handgefertigtem Brot und Gebäck achtest du auf Form und Oberfläche – dabei hilft dir ein gutes Augenmaß.
- Geruchs- und GeschmackssinnDu prüfst damit sowohl Zutaten als auch fertige Backwaren. Wenn Hefe, Gewürze oder andere Rohstoffe nicht in Ordnung sind oder ein Produkt einen Fehlgeschmack hat, merkst du das oft zuerst über Geruch und Geschmack.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsModerne Bäckereien arbeiten mit elektronischen Ofensteuerungen, Anlagenprogrammen und teilweise computergesteuerten Brot- oder Semmelstraßen. Du musst Einstellungen korrekt eingeben und kontrollieren, sonst stimmen Backzeit, Temperatur oder Förderablauf nicht.
- Kenntnisse in NahrungsmittelkundeDu musst wissen, wie Mehlarten, Hefe, Eier, Milch, Zucker, Fett oder Backmittel auf Teig und Backergebnis wirken. Ohne dieses Wissen kannst du Fehler nicht einschätzen und Produkte nicht gezielt herstellen.
- Grundverständnis von LebensmitteltechnologieBacken ist nicht nur Handarbeit, sondern ein technischer Prozess mit Kneten, Teigführung, Gärung, Temperatursteuerung und Qualitätskontrolle. Wer diese Zusammenhänge nicht versteht, kann Maschinen zwar bedienen, aber Probleme im Ablauf kaum lösen.
- HygienebewusstseinDu arbeitest mit Lebensmitteln, die täglich verkauft und gegessen werden. Wenn Arbeitsflächen, Geräte oder Hände nicht sauber sind, können Produkte verunreinigt werden und der ganze Produktionsdurchgang ist gefährdet.
- InfektionsfreiheitWer mit offenen oder ansteckenden Erkrankungen Lebensmittel herstellt, kann andere Menschen gefährden. In der Praxis bedeutet das, dass du gesundheitlich fit sein und Hygieneregeln besonders ernst nehmen musst.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn der Backstube hängt jeder Arbeitsschritt zeitlich am nächsten. Wenn du zu spät kommst oder Abläufe nicht einhältst, verschieben sich Gärzeiten, Ofenbelegung und oft die gesamte Produktion für den Morgenverkauf.
- Selbstständiges ArbeitenViele Aufgaben laufen nach klaren Produktionsplänen, aber du musst trotzdem selbst erkennen, wann ein Teig reif ist oder wann du im Ablauf nachjustieren musst. Es steht nicht bei jedem Schritt jemand daneben und sagt dir, was als Nächstes zu tun ist.
- AufmerksamkeitDu musst mehrere Dinge gleichzeitig im Blick behalten: Teigruhe, Gärkammer, Ofenzeit, Bleche und Maschinen. Wenn du unaufmerksam bist, sind Produkte schnell übergart, unterbacken oder falsch verarbeitet.
- Ausdauer und DurchhaltevermögenDie Arbeit beginnt oft sehr früh oder mitten in der Nacht und besteht aus vielen aufeinanderfolgenden Produktionsschritten. Du musst auch dann konzentriert bleiben, wenn der Arbeitstag körperlich fordernd wird.
- Psychische Belastbarkeit bei NachtarbeitBäckerinnen und Bäcker arbeiten oft dann, wenn andere schlafen, damit morgens frische Ware bereitliegt. Wer mit Nachtarbeit schlecht zurechtkommt, merkt das im Alltag schnell an Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und einem schwierigen Tagesrhythmus.
- LernbereitschaftNeue Produkte, geänderte Rezepturen und moderne Verfahrenstechniken gehören in diesem Beruf dazu. Wenn du nichts Neues lernen willst, bleibst du bei Maschinen, Produktionsabläufen und aktuellen Sortimenten schnell zurück.
- Systematische ArbeitsweiseBacken folgt einer festen Reihenfolge: vorbereiten, mischen, kneten, ruhen lassen, formen, gären, backen, kontrollieren. Wer durcheinander arbeitet, verursacht leicht Fehler bei Zeiten, Mengen oder Ofenbelegung.
- ProzessverständnisDu musst verstehen, wie ein Schritt den nächsten beeinflusst. Wenn ein Teig zu kurz ruht oder die Gärung falsch läuft, hat das Folgen bis zur Krume und Kruste – deshalb reicht bloßes Abarbeiten von Handgriffen nicht.
- Kreativität bei Produkten und FormenWir arbeiten kreativ mit traditionellen Rezepten und stellen neben Brot und Gebäck auch Mehlspeisen und Torten her.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitIn der Backstube greifen Teigmischung, Tafelarbeit, Gärung und Ofenarbeit ineinander. Du musst dich mit Kolleginnen und Kollegen abstimmen, damit Bleche, Maschinen und Öfen im richtigen Moment frei sind.
- KommunikationsfähigkeitDu sprichst dich mit dem Team über Produktionsmengen, Probleme bei Teigen oder den Ablauf an den Anlagen ab. In kleineren Betrieben kann auch der Kontakt mit Kundinnen, Kunden oder Lieferanten dazukommen.
- Kontaktfreude und KundenorientierungIn kleinen Bäckereien arbeitest du manchmal auch im Verkaufsraum oder hast direkten Kontakt zu Kundinnen und Kunden. Dort musst du freundlich auftreten und Fragen zu Produkten beantworten können, auch wenn der Schwerpunkt des Berufs in der Backstube liegt.
- FingerfertigkeitBeim Rundschleifen, Flechten, Formen oder Belegen arbeitest du mit kleinen, präzisen Handbewegungen. Wenn diese Bewegungen unsauber sind, sieht man das direkt am Gebäck.
- Unempfindlichkeit der Haut gegenüber Mehl und EiweißIn Backstuben kommst du regelmäßig mit Mehlstaub, Teig, Eiern und anderen Zutaten in Kontakt. Wer darauf empfindlich reagiert, kann Hautprobleme oder allergische Beschwerden bekommen – das ist in diesem Beruf ein echter Belastungsfaktor.
- Unempfindlichkeit gegenüber GerüchenIn der Backstube riecht es ständig nach Hefe, Gewürzen, warmem Teig, Backwaren und Reinigungsmitteln. Wer auf Gerüche stark empfindlich reagiert, kann sich im Arbeitsalltag schneller unwohl fühlen.
- Langes Stehen aushaltenEin großer Teil der Arbeit passiert im Stehen – an Arbeitstischen, Maschinen, Blechen und Öfen. Wenn dir langes Stehen schwerfällt, wird der Arbeitsalltag schnell anstrengend, besonders in frühen oder langen Schichten.
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