Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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FloristIn

Als FloristIn arbeitest du mit Schnittblumen, Topfpflanzen und Dekormaterialien und gestaltest daraus Sträuße, Gestecke, Kränze und Raumschmuck für ganz unterschiedliche Anlässe. Anders als im Gartenbau liegt der Schwerpunkt nicht auf dem Anbauen großer Pflanzenbestände, sondern auf dem fachgerechten Pflegen, Präsentieren, Verkaufen und gestalterischen Verarbeiten von Blumen im Geschäft, in der Werkstatt und bei Dekorationsaufträgen.

  • 3 Jahre.
  • Berufsschule Spittal/Drau

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 908€ 756 – € 1.060
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.081€ 878 – € 1.284
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.379€ 1.079 – € 1.679

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Gestalter:in und Helfer:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

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„Du verkaufst nicht nur Blumen: Du übersetzt Anlässe wie Hochzeit, Trauerfeier oder Ball in sichtbare Floristik, die genau zur Situation passen muss.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Gefühl für Farben und Formen
  • Gestalterische Fähigkeit
  • Mit Pflanzen umgehen können
  • Sehvermögen

Typische Aufgaben

mehr
  • Blumensträuße passend zusammenstellen
  • Gestecke mit Steckmasse anfertigen
  • Kränze für verschiedene Anlässe binden
  • Trauer- und Festfloristik gestalten
  • Raum- und Veranstaltungsdekoration ausführen

Arbeitsumgebung

mehr
  • Verkaufslokal und Blumenhandlung
  • Arbeit mit Blumen und Pflanzen
  • Werkstatt, Lager und Büro
  • Teilweise im Freien unterwegs
  • Viel Kontakt mit Kundschaft
  • Empfindliche Ware braucht passende Temperatur
  • Manchmal Sonn- und Feiertagsarbeit

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre arbeiten viele FloristInnen zuerst als Fachkraft im Verkauf und in der Werkstatt und übernehmen mit Erfahrung eigenständig Aufträge wie Hochzeitsfloristik, Trauerfloristik oder Saaldekorationen. Häufige nächste Schritte sind Spezialisierungen auf Event- und Dekorationsarbeiten, stärkere Verantwortung im Verkauf oder der Aufstieg zur Filialleitung einer Blumenhandlung beziehungsweise zur Leitung einer Gärtnerei. Wer unternehmerisch denkt, kann sich später im Handwerk FloristIn selbstständig machen oder im freien Gewerbe Friedhofsgärtnerei arbeiten; daneben gibt es weitere Wege über Weiterbildung in Floristik, Gartenbau, Verkauf und Beratung.

Lehrstellen als FloristIn in deiner Nähe

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Im Detail

Anforderungen

In diesem Beruf brauchst du nicht nur ein Auge für Farben, Formen und Pflanzenqualität, sondern auch die Fähigkeit, unter Zeitdruck sauber und freundlich zu arbeiten. Viele Anforderungen greifen ineinander: Wenn du Blumen falsch lagerst, schlecht kombinierst oder Kundinnen und Kunden unklar berätst, merkt man das sofort am Ergebnis und am Verkauf.

Oft unterschätzt

Viele denken bei Floristik zuerst an Kreativität. Im Alltag genauso wichtig ist aber Pflanzenwissen: Wenn Lagerung, Wasser oder Verarbeitung nicht passen, hilft auch das schönste Design nichts.

Körperlich und praktisch solltest du Folgendes mitbringen

Der Beruf ist kein Schwerarbeiterjob, aber ganz sicher kein reiner Deko-Beruf am Tisch.

  • 👀 Frische, Schäden und Farbunterschiede an Blüten und Blättern gut erkennen
  • ✋ Sicher mit Schere, Messer, Draht und empfindlichen Blüten arbeiten
  • 🧍 Längere Zeit stehen und im Verkauf oder in der Werkstatt konzentriert bleiben
  • 📦 Pflanzen, Gefäße und Material für Aufträge heben und bewegen können

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Gefühl für Farben und Formenhoch
  • Gestalterische Fähigkeithoch
  • Mit Pflanzen umgehen könnenhoch
  • Handgeschicklichkeithoch
  • Kaufmännisches Verständnismittel
  • Anwendung und Bedienung digitaler Toolsmittel
  • Räumliche Vorstellungsfähigkeitmittel

Koerperlich

  • Sehvermögenhoch
  • Fingerfertigkeithoch

Sozialkompetenz

  • Kontaktfähigkeithoch
  • Sprachfertigkeit mündlichhoch
  • Kommunikationsfähigkeithoch
  • Kundinnenorientierunghoch
  • Verkaufstalentmittel
  • Argumentationsfähigkeit / Überzeugungsfähigkeitmittel
  • Aufgeschlossenheitmittel
  • Hilfsbereitschaftmittel

Allgemein

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeithoch
  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Gepflegtes Erscheinungsbildmittel

Selbstkompetenz

  • Selbstständiges Arbeitenmittel
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinmittel
  • Lernbereitschaftmittel
  • Aufmerksamkeithoch
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaftmittel
  • Freundlichkeithoch
  • Umweltbewusstseinmittel

Methodenkompetenz

  • Kreativitäthoch
  • Organisationsfähigkeithoch
  • Systematische Arbeitsweisemittel

Im Detail

Aufgaben

Der Kern des Berufs ist die Verbindung aus Pflanzenwissen, Gestaltung und Verkauf. Ein typischer Tag wechselt zwischen Waren übernehmen, Blumen und Pflanzen pflegen, Sträuße oder Gestecke anfertigen, Kundinnen und Kunden beraten und Verkaufsflächen oder Veranstaltungsorte dekorieren. Vieles entsteht direkt von Hand und muss gleichzeitig schön aussehen, haltbar sein und zum Anlass passen.

Besonderheit

In kaum einem anderen Lehrberuf liegen Verkauf, Handwerk und Anlassgestaltung so eng zusammen: Du fertigst nicht einfach Ware, sondern oft ein Werkstück für einen ganz bestimmten Moment im Leben anderer Menschen.

Alle Aufgaben

  • Blumensträuße passend zusammenstellen

    Du wählst Schnittblumen, Grünmaterial und Beiwerk so aus, dass Farben, Größen, Stil und Anlass zusammenpassen. Dabei bindest du Sträuße für Geschenke, Geburtstage, Muttertag oder einfach für den täglichen Verkauf. Wichtig ist nicht nur die Optik, sondern auch, dass empfindliche Blumenarten richtig verarbeitet werden und der Strauß nach dem Kauf möglichst lange hält.

  • Gestecke mit Steckmasse anfertigen

    Für Gestecke schneidest du die Steckmasse auf die richtige Form zu, befeuchtest sie bei Frischblumen und befestigst sie auf einem Steckgitter oder in einem Gefäß. Danach steckst du Blüten, Blätter, Zweige, Fruchtkapseln oder andere Dekormaterialien einzeln ein. Zum Schluss deckst du sichtbare Steckmasse mit Moos, Blättern, Gräsern oder Bändern ab, damit das Arrangement fertig und geschlossen wirkt.

  • Kränze für verschiedene Anlässe binden

    Du arbeitest auf Kranzunterlagen aus Draht, Weingerten, Stroh oder Styropor und bringst darauf Tannengrün, Laubwerk, Zapfen, Schleifen und Blumen an. Bei Frischblumen schneidest du die Stiele schräg an und drahtest empfindliche Blüten an, damit sie sicher halten und nicht zu früh welken. Besonders bei Trauerfloristik kommt es darauf an, sauber zu arbeiten und Schriftbänder oder Grußschleifen korrekt zu befestigen.

  • Trauer- und Festfloristik gestalten

    Je nach Auftrag fertigst du Brautsträuße, Tischschmuck, Saalschmuck, Begräbniskränze oder florale Dekorationen für Jubiläen und Feiern an. Dabei musst du Stil, Farbwunsch, Budget und Anlass gleichzeitig berücksichtigen. Ein Trauergesteck wirkt anders als ein Ballschmuck oder Hochzeitsschmuck, deshalb brauchst du viel Gespür für Wirkung und passende Pflanzenkombinationen.

  • Raum- und Veranstaltungsdekoration ausführen

    Du planst und montierst Blumenschmuck für Festsäle, Empfangshallen, Bälle oder andere Veranstaltungsorte. Dazu gehören Girlanden, Tischarrangements, Pflanzendekorationen und größere florale Elemente, die vor Ort aufgebaut werden. Dabei musst du beachten, wie der Raum aussieht, wo die Dekoration stehen soll und wie lange sie frisch und stabil bleiben muss.

  • Topfpflanzen und Schnittblumen pflegen

    Damit die Ware verkaufsfähig bleibt, gießt du Pflanzen, düngst sie, topfst sie ein oder um und achtest auf die passende Umgebungstemperatur. Schnittblumen werden mit Wasser versorgt, sortiert und regelmäßig kontrolliert. Du erkennst früh, wenn Pflanzen welken, falsch stehen oder Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingsbefall zeigen.

  • Pflanzenkrankheiten und Schädlinge behandeln

    Wenn Blattläuse, Pilzbefall oder andere Probleme auftreten, musst du geeignete Gegenmaßnahmen setzen. Dazu gehört, befallene Ware zu erkennen, zu trennen und passende Pflanzenschutzmittel oder andere Pflegeschritte anzuwenden. Diese Aufgabe ist wichtig, weil sich Schäden schnell auf den Warenbestand ausbreiten können.

  • Waren annehmen und sachgerecht lagern

    Du kontrollierst Lieferungen von Großhändlern oder Gärtnereien und prüfst, ob Qualität, Menge und Frische stimmen. Danach lagerst du Blumen, Pflanzen und Zubehör passend ein, zum Beispiel in Kühlräumen oder an geeigneten Standorten im Geschäft. Gerade bei empfindlichen Schnittblumen entscheidet die richtige Lagerung darüber, ob sie später noch verkauft oder verarbeitet werden können.

  • Sortiment nachbestellen und Vorräte sichern

    Du achtest darauf, dass genügend Blumen, Pflanzen, Gefäße, Bänder, Erde, Dünger und weiteres Material vorhanden sind. Dazu bestellst du Waren rechtzeitig nach und stimmst dich mit Lieferanten oder Gärtnereien ab. Besonders vor Saisonspitzen wie Valentinstag, Allerheiligen oder Weihnachten muss die Planung gut passen.

  • Kundinnen und Kunden fachgerecht beraten

    Im Verkauf erklärst du, welche Blumen zu welchem Anlass passen, wie lange sie ungefähr halten und wie sie gepflegt werden sollten. Du empfiehlst auch passende Topfpflanzen und gibst Hinweise zu Standort, Gießen, Düngen oder Hydrokultur. Gute Beratung ist im Blumenfachgeschäft besonders wichtig, weil Kundinnen und Kunden oft mit einem bestimmten Anlass oder einer konkreten Wirkung ins Geschäft kommen.

  • Pflanzen und Zubehör verkaufen

    Neben Sträußen und Gestecken verkaufst du auch Topfpflanzen, Vasen, Blumentöpfe, Blumenerde, Dünge- und Pflegemittel oder andere Zusatzartikel. Du kassierst, stellst Rechnungen oder Lieferscheine aus und arbeitest mit Registrierkasse und Computer. Dabei gehört auch dazu, Kundendaten und Bestellungen ordentlich zu erfassen.

  • Auslagen und Verkaufsflächen dekorieren

    Du gestaltest Schaufenster, Verkaufstische und Präsentationsflächen so, dass Blumen und Pflanzen gut zur Geltung kommen und saisonale Themen sichtbar werden. Dafür kombinierst du Farben, Gefäße, Höhen und Dekormaterialien und ordnest die Ware übersichtlich an. Eine gute Auslage verkauft mit, weil sie Kundinnen und Kunden schon vor dem Betreten des Geschäfts anspricht.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Wo du im Lauf einer Woche arbeitest

Je nach Betrieb wechselst du zwischen mehreren Bereichen.

  • 🏪 Im Verkaufsraum beim Beraten, Verkaufen und Kassieren
  • 🛠️ In der Werkstatt beim Binden, Stecken, Drahten und Vorbereiten von Aufträgen
  • 🌿 Im Lager oder Gewächshaus beim Pflegen, Gießen und Kontrollieren der Ware
  • 🏛️ Vor Ort in Sälen, Empfangsbereichen oder bei Feiern und Trauerterminen für den Aufbau der Dekoration

Achtung

Die arbeitsreichsten Tage sind oft genau dann, wenn andere feiern oder gedenken: Valentinstag, Muttertag, Weihnachten, Allerheiligen oder Hochzeitswochenenden.

Typische Umgebungsmerkmale

  • Verkaufslokal und Blumenhandlung
  • Arbeit mit Blumen und Pflanzen
  • Werkstatt, Lager und Büro
  • Teilweise im Freien unterwegs
  • Viel Kontakt mit Kundschaft
  • Empfindliche Ware braucht passende Temperatur
  • Manchmal Sonn- und Feiertagsarbeit

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: nicht mehr nur mithelfen, sondern Aufträge tragen

Der erste große Unterschied nach der Lehrzeit ist meist, dass du nicht mehr nur Teilstücke übernimmst, sondern ganze Werkstücke und Kundenaufträge verantwortest. Dann bindest du nicht nur einen Strauß nach Vorgabe, sondern entscheidest selbst über Aufbau, Materialeinsatz, Ersatzblumen bei fehlender Ware und die Reihenfolge der Arbeit. In vielen Betrieben bist du dann auch die Person, die Kundinnen und Kunden von der ersten Idee bis zur fertigen Übergabe begleitet. Gerade bei Hochzeiten, Traueraufträgen oder saisonstarken Tagen zeigt sich, ob du Floristik nicht nur handwerklich kannst, sondern auch unter Zeitdruck sicher bleibst. Dieser Schritt ist für viele FloristInnen der eigentliche Übergang vom Lehrling zur Fachkraft.

Worauf du dich nach einigen Berufsjahren spezialisieren kannst

Mit Erfahrung entwickeln viele FloristInnen ein klares Profil.

  • 💒 Hochzeitsfloristik mit Brautsträußen, Tischschmuck und Raumdekorationen
  • 🕯️ Trauerfloristik mit Kränzen, Sargschmuck und würdevollen Gestecken
  • 🎭 Ball-, Bühnen- und Saaldekoration für größere Räume und Veranstaltungen
  • 🪟 Verkaufsflächen- und Schaufenstergestaltung für Blumenhandlungen
  • 🪴 Blumen- und Pflanzenzucht beziehungsweise stärkere Arbeit mit Topfpflanzen
  • 🛍️ Kundinnenbetreuung und Verkauf als Schwerpunkt im Fachgeschäft

Filiale führen oder eine Gärtnerei leiten

Wenn du Verantwortung übernehmen willst, kannst du dich in Richtung Leitung entwickeln. Als FilialleiterIn einer Blumenhandlung bist du nicht nur für die Gestaltung zuständig, sondern auch für Sortiment, Bestellungen, Personaleinteilung und den reibungslosen Ablauf an starken Verkaufstagen. In einer Gärtnerei kann der Schwerpunkt stärker bei Pflanzen, Warenfluss und Betriebsorganisation liegen. Dann entscheidest du mit, welche Ware geführt wird, wie Verkaufsflächen wirken und wie Aufträge wirtschaftlich abgewickelt werden. Dieser Weg passt zu Menschen, die nicht nur gestalten, sondern auch organisieren und wirtschaftlich denken wollen.

Mit Weiterbildungen saisonale und fachliche Nischen besetzen

Gerade in der Floristik kann Weiterbildung sehr direkt den Arbeitsalltag verändern, weil viele Aufträge saisonal und anlassbezogen sind. Das WIFI bietet in einigen Bundesländern Kurse für FloristInnen an, zum Beispiel zu Adventbinderei, Osterfloristik, Pflanzenschutzmitteln oder zu Schnittblumen für Verkaufsspitzen rund um Valentinstag, Allerheiligen und Weihnachten. Solche Kurse bringen nicht nur neue Techniken, sondern oft auch mehr Sicherheit bei typischen Umsatzphasen des Jahres. Zusätzlich können Kurse in Verkauf und Kundinnenberatung, etwa bei WIFI oder BFI, sinnvoll sein, wenn du im Fachgeschäft stärker in Richtung Beratung, Stammkundschaft und Zusatzverkauf wachsen willst. Die Höhere Lehranstalt für Gartenbau in Wien/Schönbrunn bietet im Rahmen der Schönbrunner Seminare weitere Themen aus dem Gartenbau an, die dein Pflanzenwissen vertiefen können.

Ein eigenes Blumengeschäft oder eine klare Handschrift aufbauen

Für viele ist die stärkste Zukunftsvorstellung, einmal ein eigenes Geschäft mit erkennbarem Stil zu führen. Als selbstständige FloristIn im reglementierten Handwerk planst du Sortiment, Preise, saisonale Schwerpunkte und den Auftritt deines Betriebs selbst. Dann entscheidest du zum Beispiel, ob du dich eher auf Hochzeiten, Trauerfloristik, tägliche Verkaufssträuße oder auf große Raumdekorationen konzentrierst. Das ist nicht nur die romantische Seite mit schönen Werkstücken, sondern auch Verantwortung für Einkauf, Kundschaft, Qualität und Wirtschaftlichkeit. Wer diesen Weg gehen will, braucht den vorgeschriebenen Befähigungsnachweis für das Handwerk FloristIn.

Selbstständigkeit

Neben dem Handwerk FloristIn gibt es auch das freie Gewerbe Friedhofsgärtnerei. Dafür ist kein Befähigungsnachweis nötig, sondern eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.

Der ruhige, solide Weg im Fachgeschäft

Nicht jeder will führen oder gründen. Auch als angestellte Fachkraft kann Floristik ein stabiles Berufsleben bieten, wenn du gerne praktisch arbeitest, Kundenkontakt magst und am Ende des Tages sichtbare Ergebnisse sehen willst. Viele bleiben bewusst in Betrieben, in denen sie Stammkundschaft aufbauen, saisonale Abläufe gut kennen und in einem eingespielten Team arbeiten. Dann wird man oft zur verlässlichen Person für bestimmte Aufträge, etwa Trauerarbeit oder Schaufenster. Gerade weil gut ausgebildete Fachkräfte im Blumenbindergewerbe und in Blumengeschäften immer wieder gesucht werden, kann das ein tragfähiger Weg sein, ohne dass du zwingend Karriere im klassischen Sinn machen musst.

Branchenblick

Die Zahl der Lehrlinge ist in den letzten Jahren gesunken, unter anderem weil kleinere Blumengeschäfte zurückgehen und große Ketten stärker werden. Gerade deshalb sind gut ausgebildete FloristInnen mit guter Beratung und sauberem Service für Betriebe besonders wertvoll.

Nur in der App

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