Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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EDV-Kaufmann/-frau

EDV-Kaufleute verbinden IT-Wissen mit Verkauf und Organisation. Sie beraten Kundinnen und Kunden zu Computern, Software, Zubehör und passenden Lösungen, kümmern sich um Einkauf, Lager und Verkaufsabwicklung und übernehmen oft auch einfache Installationen, Konfigurationen und Fehlerbehebungen. Anders als reine Verkaufsberufe musst du hier technische Zusammenhänge wirklich verstehen und verständlich erklären können.

  • 3 Jahre
  • Berufsschule Klagenfurt am Wörthersee

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 993€ 960 – € 1.026
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.205€ 1.200 – € 1.210
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.464€ 1.410 – € 1.518

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Organisierte und Denker:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

„Du verkaufst nicht einfach Computer – du musst erkennen, welche Hard- und Software für einen bestimmten Zweck passt, und sie im Idealfall gleich betriebsbereit machen.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Technisches Verständnis für IT-Produkte
  • Kaufmännisches Verständnis
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • Kundinnen- und Kundenorientierung
  • Lernbereitschaft
  • Logisch-analytisches Denken

Typische Aufgaben

mehr
  • Kundenbedarf für IT-Lösungen erheben
  • Hardware und Software fachkundig beraten
  • Geräte und Software betriebsbereit machen
  • Einfache Störungen an IT-Produkten beheben

Arbeitsumgebung

mehr
  • Verkaufsraum und Fachgeschäft
  • Viel Arbeit am Computer
  • Büro-, Lager- und Abteilungsarbeit
  • Täglicher Kundenkontakt
  • Einfache Installationen und Servicearbeiten
  • Viel Stehen und Gehen
  • Teilweise Samstag und Abend
  • Betriebiger Verkaufsalltag

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre steigst du meist in Bereiche ein, in denen Verkauf, Einkauf, Service oder Kundenbetreuung enger auf IT-Produkte spezialisiert werden. Häufige nächste Schritte sind Funktionen als EinkäuferIn, DisponentIn oder FilialleiterIn, aber auch Spezialisierungen etwa auf E-Commerce, Firmenkunden, Installation vor Ort oder Reklamations- und Serviceprozesse. Mit Erfahrung kannst du dich außerdem in Richtung IT-Vertrieb oder Account-Betreuung entwickeln – und für Selbstständigkeit gibt es im Handelsgewerbe sowie bei IT-Dienstleistungen einen klar geregelten Weg.

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Im Detail

Anforderungen

In diesem Beruf passt du gut hinein, wenn du Technik nicht nur interessant findest, sondern auch gern erklärst und verkaufst. Du brauchst einen klaren Kopf für Produkte, Preise, Lizenzen und Abläufe – und gleichzeitig Geduld im Umgang mit Kundinnen und Kunden, die oft gar nicht genau sagen können, was sie eigentlich brauchen.

Warum dieser Beruf mehr verlangt als "sich mit Computern auskennen"

Viele unterschätzen diesen Beruf, weil sie an ein Geschäft mit Laptops und Zubehör denken. In der Praxis musst du aber drei Dinge gleichzeitig beherrschen: technische Zusammenhänge verstehen, kaufmännisch sauber arbeiten und in Gesprächen sicher auftreten. Du wechselst laufend zwischen Produktberatung, Dokumenten, Bestellungen, Fehlersuche und Reklamationen. Genau deshalb sind nicht nur Technikinteresse und Verkaufsfreude wichtig, sondern auch Struktur, Genauigkeit und die Bereitschaft, ständig Neues zu lernen. Wer nur basteln will oder nur verkaufen will, ist hier oft auf einer Seite zu schmal aufgestellt.

Achtung

Wenn du technische Geräte zwar gern benutzt, aber keine Lust hast, Unterschiede zu erklären, Software einzurichten oder Reklamationen sachlich zu bearbeiten, wird dir der Kern dieses Berufs schnell mühsam vorkommen.

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Technisches Verständnis für IT-Produktehoch
  • Kaufmännisches Verständnishoch
  • Anwendung und Bedienung digitaler Toolshoch
  • Datensicherheit und Datenschutzmittel
  • Gute Deutschkenntnissehoch
  • Fremdsprachenkenntnisseniedrig
  • Zahlenverständnis und Rechnenmittel

Sozialkompetenz

  • Kontaktfreudemittel
  • Kommunikationsfähigkeithoch
  • Kundinnen- und Kundenorientierunghoch
  • Argumentations- und Überzeugungsfähigkeitmittel
  • Verkaufstalentmittel
  • Hilfsbereitschaftmittel
  • Aufgeschlossenheitmittel
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeitmittel

Selbstkompetenz

  • Selbstständiges Arbeitenhoch
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Verantwortungsbewusstseinmittel
  • Lernbereitschafthoch
  • Einsatzfreudemittel
  • Aufmerksamkeithoch
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
  • Freundlichkeitmittel
  • Selbstvertrauen und Selbstbewusstseinmittel

Methodenkompetenz

  • Logisch-analytisches Denkenhoch
  • Organisationsfähigkeitmittel
  • Planungsfähigkeitmittel
  • Prozessverständnismittel
  • Systematische Arbeitsweisehoch
  • Umgang mit sozialen Medienniedrig
  • Koordinationsfähigkeitmittel

Koerperlich

  • Fingerfertigkeitmittel
  • Gutes Sehvermögenhoch
  • Unempfindlichkeit gegenüber künstlicher Beleuchtungmittel
  • Körperliche Fitness für Steharbeitmittel

Allgemein

  • Gepflegtes Erscheinungsbildmittel

Im Detail

Aufgaben

Der Kern des Berufs ist die Verbindung von Technik und Kaufmännischem: Du musst IT-Produkte nicht nur kennen, sondern auch beschaffen, präsentieren, verkaufen und nach dem Kauf betreuen. Ein typischer Arbeitstag wechselt deshalb zwischen Beratungsgesprächen, Arbeiten am Computer, Warenlogistik, Verkaufsabwicklung und einfachen Serviceeinsätzen.

Wichtig

EDV-Kaufleute sind keine reinen Verkäufer und auch keine voll ausgebildeten IT-Systemtechniker. Typisch für den Beruf ist genau die Schnittstelle: Du musst Produkte fachlich verstehen, sie kaufmännisch sauber abwickeln und bei einfacheren technischen Problemen selbst mit anpacken.

Alle Aufgaben

  • Kundenbedarf für IT-Lösungen erheben

    Am Anfang eines Verkaufsgesprächs klärst du, wofür das Gerät oder die Software gebraucht wird: für Schule, Gaming, Büroarbeit, Bildbearbeitung oder einen Firmenarbeitsplatz. Du fragst nach Budget, vorhandenen Geräten, gewünschter Leistung und eventuell nötigem Zubehör. Diese Anforderungsanalyse ist wichtig, weil ein falsches Gerät zwar verkauft werden kann, aber später zu Reklamationen und unzufriedenen Kundinnen und Kunden führt.

  • Hardware und Software fachkundig beraten

    Du erklärst Unterschiede zwischen PCs, Notebooks, Monitoren, Druckern, mobilen Geräten, Peripherie und Standardsoftware. Dabei geht es nicht nur um technische Daten, sondern auch um Preisunterschiede, Qualität, Einsatzmöglichkeiten und rechtliche Punkte wie Lizenzformen. Deine Aufgabe ist es, technische Sprache so zu übersetzen, dass auch Menschen ohne IT-Vorkenntnisse eine gute Entscheidung treffen können.

  • Passende Zusatzprodukte und Services anbieten

    Zu einem Computerverkauf gehören oft ergänzende Produkte wie Maus, Tastatur, Monitor, Drucker, Kabel, Speicherlösungen oder Schutzsoftware. Du bietest außerdem Serviceleistungen an, etwa Einrichtung, Installation oder einfache Betreuungskonzepte. Entscheidend ist, dass das Zusatzangebot wirklich zum Bedarf passt und nicht einfach wahllos dazugeschlagen wird.

  • Bestellungen und Kundenaufträge abwickeln

    Du nimmst Aufträge entgegen, prüfst Verfügbarkeit, reservierst Ware oder bestellst sie nach. Dazu gehören auch Liefertermine, Abholungen, Versand und die Abstimmung mit Lager oder Kundendienst. Gerade bei Firmenkunden muss genau festgehalten werden, welches Gerät, welche Softwareversion und welches Zubehör vereinbart wurde.

  • Kaufunterlagen und Lizenzdokumente erstellen

    EDV-Kaufleute stellen Rechnungen, Kaufverträge, Lizenzverträge und andere Verkaufsdokumente aus. Bei Software ist besonders wichtig, welche Lizenz mitverkauft wird und für wen sie gilt. Fehler in diesen Unterlagen können später zu Problemen bei Nutzung, Gewährleistung oder Abrechnung führen.

  • Zahlungen und Rechnungen bearbeiten

    Du wickelst Bezahlvorgänge an der Kassa oder im betrieblichen Rechnungswesen ab, kontrollierst Rechnungen und verbuchst Zahlungsvorgänge. Dazu gehört auch das Herausgeben von Wechselgeld oder die Kontrolle, ob Preise, Mengen und Rabatte richtig erfasst wurden. Sorgfalt ist hier wichtig, weil kleine Fehler sofort Geld kosten oder Nacharbeit verursachen.

  • Warenbedarf anhand von Beständen planen

    Im Einkauf prüfst du Bestandslisten und erkennst, welche Geräte, Ersatzteile oder Softwareprodukte nachbestellt werden müssen. Dabei achtest du darauf, welche Artikel sich gut verkaufen, was saisonal stärker gefragt ist und wo Engpässe drohen. In größeren Betrieben kann auch eine Kosten-Nutzen-Abwägung dazugehören, wenn für bestimmte Aufgaben neue Geräte oder Softwarelösungen angeschafft werden sollen.

  • Angebote einholen und Waren bestellen

    Du kontaktierst Hersteller oder Großhändler, vergleichst Angebote und triffst die Auswahl für die Bestellung. Dabei spielen Preis, Lieferzeit, Verfügbarkeit, Garantiebedingungen und die technische Eignung der Produkte eine Rolle. Einkaufsplanung ist in diesem Beruf nicht Nebensache, weil das Sortiment aktuell und zugleich wirtschaftlich bleiben muss.

  • Lieferungen prüfen und Reklamationen durchführen

    Wenn Ware eintrifft, vergleichst du Lieferung und Lieferpapiere, kontrollierst Verpackung und Geräte auf Schäden und prüfst, ob alles vollständig ist. Fehlt etwas oder ist die Ware beschädigt, reklamierst du telefonisch oder schriftlich beim Lieferanten. Das klingt büromäßig, ist aber wichtig, damit keine falschen oder defekten Geräte in Verkauf oder Lager weiterlaufen.

  • IT-Waren lagern und Verkaufsraum bestücken

    Du sorgst dafür, dass Geräte, Zubehör und Software ordentlich gelagert, inventarisiert und für den Verkauf bereitgestellt werden. Dazu gehört auch, Produkte im Verkaufsraum ansprechend zu präsentieren und das Sortiment aktuell zu halten. Gerade bei teurer Elektronik müssen Lagerung, Kennzeichnung und Bestand besonders sauber geführt werden.

  • Geräte und Software betriebsbereit machen

    Viele Kundinnen und Kunden erwarten, dass ein neues Gerät nicht nur verkauft, sondern auch eingerichtet wird. Du stellst die Betriebsbereitschaft her, installierst Software, nimmst Grundeinstellungen vor und richtest bei Bedarf einfache Netzwerke ein. Dabei arbeitest du nach Standardvorgaben oder nach konkreten Kundenwünschen, zum Beispiel bei Benutzerkonten, Druckereinbindung oder Internetzugang.

  • Einfache Störungen an IT-Produkten beheben

    Wenn ein Programm nicht richtig läuft, ein Gerät falsch konfiguriert ist oder eine Verbindung nicht funktioniert, suchst du systematisch nach der Ursache. Kleine Mängel behebst du selbst, etwa durch Korrektur von Einstellungen, Neuinstallation oder Austausch einfacher Komponenten. Reicht das nicht aus oder liegt ein Garantiefall vor, leitest du das Gerät an den Hersteller oder den Reparaturservice weiter.

  • Reklamationen und Garantiefälle betreuen

    Ist ein Kunde mit einer Lieferung unzufrieden, nimmst du die Reklamation entgegen und prüfst, worum es genau geht: Transportschaden, Fehlfunktion, Falschlieferung oder Konfigurationsproblem. Je nach Fall organisierst du Umtausch, Gutschrift oder Reparatur. Dabei musst du ruhig bleiben, sauber dokumentieren und gleichzeitig die technischen und kaufmännischen Regeln einhalten.

  • Verkaufsförderung und Online-Verkauf mitgestalten

    EDV-Kaufleute wirken auch an werbe- und verkaufsfördernden Maßnahmen mit, etwa bei Produktpräsentationen, Aktionsflächen oder Online-Angeboten. Immer wichtiger ist dabei der Umgang mit E-Commerce-Anwendungen und Verkaufsportalen. Du musst also nicht nur im Geschäft überzeugen, sondern oft auch digitale Verkaufsprozesse verstehen und mitbetreuen.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Wo du als EDV-Kaufmann/-frau arbeiten kannst

Je nach Betrieb schaut der Alltag etwas anders aus:

  • 🖥️ Computer- und Softwarefachgeschäfte mit direkter Verkaufsberatung
  • 🏬 IT-Abteilungen großer Handelsketten, etwa im Elektro- oder Fotohandel
  • 🏢 EDV-Abteilungen von Industrieunternehmen, Banken oder Behörden
  • 🛠️ Serviceunternehmen großer Computerfirmen oder Anbieter von Firmensoftware und Netzwerklösungen

Ungewohnt

Auch wenn der Beruf technisch wirkt, fühlt er sich im Alltag oft eher nach Handel mit IT-Fachwissen an: Kundengespräche, Lieferungen, Kassa, Reklamationen und Sortimentspflege gehören genauso dazu wie Installationen.

Typische Umgebungsmerkmale

  • Verkaufsraum und Fachgeschäft
  • Viel Arbeit am Computer
  • Büro-, Lager- und Abteilungsarbeit
  • Täglicher Kundenkontakt
  • Einfache Installationen und Servicearbeiten
  • Viel Stehen und Gehen
  • Teilweise Samstag und Abend
  • Betriebiger Verkaufsalltag

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: vom Mitlaufen zum eigenständigen Ansprechpartner

Direkt nach der Lehre verändert sich vor allem dein Verantwortungsbereich. Du berätst nicht mehr nur mit Rückfrage im Hintergrund, sondern übernimmst eigene Kundengespräche, wickelst Aufträge selbstständig ab und entscheidest bei Standardfällen, welche Lösung passt oder wie eine Reklamation weiterbearbeitet wird. In vielen Betrieben zeigt sich schnell, wo deine Stärke liegt: eher im direkten Verkauf, eher im Einkauf und in der Warensteuerung oder eher in der technischen Erstbetreuung. Gerade in kleineren Unternehmen bist du oft eine Art Allroundkraft für IT-Handel, die Produkte kennt, Angebote legt und einfache Probleme selbst löst. In größeren Betrieben werden die Aufgaben meist spezialisierter, dafür sind die innerbetrieblichen Aufstiegschancen oft besser.

Typische Richtungen, in die du dich entwickeln kannst

Mit Berufserfahrung wird oft klarer, welcher Teil des Berufs am besten zu dir passt:

  • 🛒 Einkauf und Bestellwesen: du steuerst Sortimente, vergleichst Lieferanten und entscheidest mit, welche Produkte ins Angebot kommen
  • 📦 Lagerwirtschaft und Disposition: du planst Bestände, vermeidest Engpässe und hältst den Warenfluss zwischen Lager und Verkauf stabil
  • 🤝 Privat-, Firmen- oder Großkundenbetreuung: du arbeitest stärker mit wiederkehrenden Kundengruppen und deren typischen Anforderungen
  • 🧰 Lieferung, Installation und Montage vor Ort: du bist näher an der praktischen Inbetriebnahme und an Serviceeinsätzen
  • 🧾 Reklamationswesen und Serviceannahme: du übernimmst die Schnittstelle zwischen Kundschaft, Betrieb und Hersteller
  • 🌐 E-Commerce: du arbeitest stärker mit Online-Verkauf, Produktdaten, Verkaufsplattformen und digitalen Bestellprozessen

Wenn du stärker in den Vertrieb willst

Ein naheliegender Weg führt in den IT-Vertrieb. Dort geht es nicht mehr nur um den einzelnen Verkauf im Geschäft, sondern um längerfristige Kundenbeziehungen, größere Aufträge und oft auch Firmenkunden mit mehreren Arbeitsplätzen, Zubehörpaketen oder wiederkehrendem Bedarf. Rollen wie IT-Sales-ManagerIn, VerkaufstechnikerIn oder Account ManagerIn bauen genau auf der Mischung auf, die du in der Lehre gelernt hast: technische Produkte verstehen und gleichzeitig wirtschaftlich verkaufen. Der Unterschied ist, dass die Gespräche oft weniger spontan und stärker lösungsorientiert werden. Du verkaufst dann nicht nur ein Gerät, sondern eine passende Gesamtlösung für einen Betrieb oder eine bestimmte Anwendung.

Wenn dir die Organisation im Hintergrund mehr liegt

Nicht alle wollen den ganzen Tag im direkten Verkauf stehen. Für EDV-Kaufleute gibt es auch einen soliden Weg in Richtung Einkauf, Disposition oder Filialorganisation. Als EinkäuferIn entscheidest du stärker mit, welche Marken, Geräteklassen oder Softwareprodukte wirtschaftlich Sinn ergeben. Als DisponentIn hältst du Lieferketten, Bestände und Verfügbarkeiten im Griff – eine Aufgabe, die besonders in einer Branche mit raschem Produktwechsel wichtig ist. Und als FilialleiterIn verschiebt sich der Fokus auf Teamkoordination, Kennzahlen, Verkaufsziele und die Organisation des gesamten Standorts.

Weiterbildung, die in diesem Beruf wirklich zählt

In diesem Lehrberuf ist Weiterbildung keine Kür, sondern Teil des Berufsalltags. Besonders wichtig sind laut Quellen diese Bereiche:

  • 🖥️ Neue Entwicklungen bei Hardware, Software, Netzwerktechnik und Internet-Anwendungen laufend mitverfolgen
  • 💬 Verkaufstechniken vertiefen, damit Beratungsgespräche sicherer und zielgerichteter werden
  • 📚 Betriebliches Rechnungswesen ausbauen, wenn du stärker in kaufmännische Verantwortung hineinwachsen willst
  • 📦 Lagerhaltung und Warenwirtschaft besser beherrschen, wenn Einkauf und Bestandssteuerung dein Weg sind
  • 🏫 Kurse von Herstellerfirmen nutzen, um konkrete Produkte und Systeme genauer kennenzulernen
  • 🎓 Angebote von WIFI und BFI einsetzen, wenn du EDV- oder kaufmännische Kenntnisse systematisch erweitern willst

Realistisch

Die Lehrstellenzahl ist zuletzt deutlich gesunken. Das bedeutet nicht, dass der Beruf "ausstirbt", aber du brauchst ein solides Profil: Wer Technik, Verkauf und digitale Abläufe wirklich gut verbindet, hat deutlich bessere Chancen als jemand, der nur auf einer Seite stark ist.

Ein eigenes kleines IT-Geschäft oder IT-Service aufbauen

Wenn du später selbstständig arbeiten willst, ist dieser Beruf dafür erstaunlich brauchbar. Laut Quellen ist die selbstständige Ausübung über die freien Gewerbe Handelsgewerbe sowie Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik möglich. Das eröffnet ein recht konkretes Bild: ein kleiner Handel mit PC- und Zubehörsortiment, ein Service für Geräteeinrichtung und einfache IT-Betreuung oder eine Kombination aus Verkauf, Lieferung und Erstinstallation. Der Vorteil ist, dass du mit der Lehre schon verstehst, wie Beschaffung, Kundenkontakt, Dokumente, Reklamationen und Grundservice zusammenhängen. Für freie Gewerbe brauchst du in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.

Der ruhige, stabile Weg in einem digitalen Alltag

Nicht jeder will Karriereleiter oder Selbstständigkeit. Dieser Beruf kann auch einfach ein stabiles Fundament sein, wenn du verlässlich arbeiten, mit Technik zu tun haben und nach der Arbeit abschalten willst. Unternehmen, Handelsbetriebe und Serviceanbieter brauchen Menschen, die Produkte verstehen, sauber organisieren und im Kundenkontakt professionell bleiben. Gerade weil IT heute in fast allen Lebensbereichen mitläuft, bleibt die Grundidee des Berufs nützlich: jemand, der Technik kaufmännisch und praktisch handhabbar macht. Wenn du diesen Weg gehst, musst du trotzdem am Ball bleiben – aber du kannst dir damit ein solides Berufsleben aufbauen, ohne zwangsläufig Führungsverantwortung zu übernehmen.

Chance

Die stärksten Perspektiven hast du dort, wo du nicht nur Produkte verkaufen kannst, sondern Kundinnen und Kunden eine verständliche, passende IT-Lösung gibst – genau diese Kombination bleibt gefragt.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
  • Betriebe bewerben sich bei dir.
  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

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