Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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Bürokaufmann/-frau

Bürokaufleute sorgen dafür, dass in einem Betrieb die Verwaltungsarbeit zuverlässig läuft: Sie schreiben und organisieren, bereiten Zahlen auf, koordinieren Termine und halten Informationen griffbereit. Der Beruf ist breiter als reines Sekretariat, weil du je nach Betrieb auch mit Buchhaltung, Personalunterlagen, Einkauf, Verkauf, Versand oder Lagerdaten zu tun hast.

  • 3 Jahre
  • Berufsschule Eisenstadt

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 915€ 399 – € 1.538
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.134€ 498 – € 1.878
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.412€ 658 – € 2.177

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Organisierte und Denker:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

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Einblicke

Videos aus Lehrbetrieben

  • Lehrberuf Bürokauffrau/-mannOberösterreichische Gesundheitsholding GmbH
  • Lehre Bürokauffrau/-mann in der OÖGOberösterreichische Gesundheitsholding GmbH
  • ÖBB Lehrberufe: „Bürokauffrau:mann & Finanz und Rechnungswesenassistenz"ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft
  • Was macht eine Bürokauffrau/Bürokaufmann? | Lehrberuf erklärt - Schmid BaugruppeSchmid Dachbau GmbH
  • Büro | Lehre | WINTERSTEIGERWINTERSTEIGER Holding AG

„Dieser Beruf sitzt nicht „nur im Büro“ – du hältst Termine, Zahlen, Schriftverkehr und Abläufe eines ganzen Betriebs zusammen.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Gute Deutschkenntnisse
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen
  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Anwendung generativer KI und von KI-Assistenzsystemen
  • Datensicherheit und Datenschutz

Typische Aufgaben

mehr
  • Schriftverkehr professionell abwickeln
  • Telefonate führen und Anfragen weiterleiten
  • Termine und Kalender koordinieren
  • Bürotechnik und Software sicher nutzen
  • Kundschaft und Geschäftspartner betreuen

Arbeitsumgebung

mehr
  • Arbeit in Büros und Verwaltungsbereichen
  • Viel Bildschirmarbeit
  • Kontakt mit Kundschaft, Lieferanten und Abteilungen
  • Telefonate und digitale Kommunikation
  • Je nach Betrieb auch Nähe zu Einkauf, Verkauf oder Lager
  • Ständiges Klingeln und Unterbrechungen können belasten

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre steigen viele Bürokaufleute zunächst als verlässliche Allrounder im Sekretariat, in der Verwaltung oder in einer Fachabteilung ein. Häufige nächste Schritte sind Spezialisierungen in Büromanagement, Büro-Organisation, Verwaltung, Administration, Dokumentation, Planung, Organisation, Koordination oder Management-Assistenz; in größeren Betrieben auch der Weg in verantwortungsvollere Funktionen bis zur Abteilungsleitung. Mit Weiterbildung kommen außerdem Fachwege in Rechnungswesen, EDV oder Fremdsprachen sowie – wenn du unternehmerisch arbeiten willst – selbstständige freie Gewerbe wie Büroservice oder Handelsgewerbe dazu.

Lehrstellen als Bürokaufmann/-frau in deiner Nähe

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Im Detail

Anforderungen

In diesem Beruf passt du gut hinein, wenn du Ordnung nicht nur magst, sondern aktiv herstellst: Du behältst Fristen, Informationen und mehrere kleine Aufgaben gleichzeitig im Blick. Wichtig ist auch, dass du schriftlich und am Computer sicher arbeitest, weil Fehler in Briefen, Zahlen oder Personalunterlagen rasch Folgen für Kundschaft, Kolleginnen und Kollegen oder die Buchhaltung haben.

Was oft unterschätzt wird

Viele denken bei diesem Beruf zuerst ans Tippen oder Telefonieren. Tatsächlich geht es aber stark darum, Informationen richtig einzuordnen, Fristen im Blick zu behalten und mit vertraulichen Daten verantwortungsvoll umzugehen. Du brauchst deshalb nicht nur Computerpraxis, sondern auch ein Gefühl dafür, welche Angabe wichtig ist, was weitergeleitet werden muss und was besser noch einmal geprüft wird. Wer gerne Ordnung schafft und dabei ruhig bleibt, hat einen echten Vorteil. Wer dagegen bei vielen kleinen Unterbrechungen sofort den Faden verliert, erlebt den Beruf rasch als anstrengend.

Achtung

Wenn du langes Sitzen, viel Bildschirmarbeit und häufiges Schreiben am Computer gar nicht magst, ist dieser Beruf im Alltag oft weniger passend, als es die breite Einsatzmöglichkeit zuerst vermuten lässt.

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Gute Deutschkenntnissehoch
  • Schriftliches Ausdrucksvermögenhoch
  • Anwendung und Bedienung digitaler Toolshoch
  • Anwendung generativer KI und von KI-Assistenzsystemenmittel
  • Datensicherheit und Datenschutzhoch
  • Kaufmännisches Verständnishoch
  • Zahlenverständnis und Rechnenhoch
  • Fremdsprachenkenntnissemittel

Koerperlich

  • Fingerfertigkeit beim Tippen und Bedienenmittel
  • Gutes Sehvermögenhoch

Methodenkompetenz

  • Organisationstalenthoch
  • Planungsfähigkeithoch
  • Koordinationsfähigkeithoch
  • Logisch-analytisches Denkenhoch

Selbstkompetenz

  • Aufmerksamkeithoch
  • Selbständiges Arbeitenhoch
  • Eigeninitiativemittel
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
  • Merkfähigkeitmittel
  • Freundlichkeitmittel

Allgemein

  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeithoch
  • Verantwortungsbewusstseinhoch
  • Lernbereitschaftmittel
  • Einsatzfreudemittel
  • Gepflegtes Erscheinungsbildniedrig

Sozialkompetenz

  • Kommunikationsfähigkeithoch
  • Kontaktfreudemittel
  • Kundenorientierunghoch
  • Aufgeschlossenheitmittel
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeithoch

Im Detail

Aufgaben

Der Kern des Berufs ist, Informationen, Termine, Unterlagen und Zahlen so zu organisieren, dass andere Abteilungen arbeiten können, ohne im Chaos zu versinken. Ein typischer Tag spielt sich großteils am Computer ab: E-Mails, Telefonate, Datenbanken, Dokumente, Rechnungen, Termine und Rückfragen laufen parallel zusammen und müssen sauber koordiniert werden.

Wichtig

In kleinen Betrieben bist du oft Allrounder und deckst viele Bereiche von Schriftverkehr bis Rechnungskontrolle gleichzeitig ab. In großen Unternehmen arbeitest du häufiger in einer bestimmten Abteilung und wirst dort tiefer spezialisiert.

Alle Aufgaben

  • Schriftverkehr professionell abwickeln

    Du bearbeitest Geschäftsbriefe, E-Mails, Aussendungen und Serienbriefe und passt sie an den jeweiligen Anlass an. Dazu gehört nicht nur Tippen, sondern auch korrektes Formulieren, Weiterleiten, Ablegen und Nachverfolgen. In manchen Betrieben schreibst du nach Vorlage oder Diktat, in anderen formulierst du Antworten selbständig. Wichtig ist, dass Inhalte vollständig, sprachlich sauber und für Kundschaft, Lieferanten oder Behörden eindeutig verständlich sind.

  • Telefonate führen und Anfragen weiterleiten

    Du nimmst Anrufe entgegen, gibst Auskünfte, verbindest intern weiter und hältst wichtige Informationen fest. Oft entscheidest du schon beim ersten Kontakt, welche Abteilung zuständig ist und wie dringend ein Anliegen ist. Dazu brauchst du einen klaren Überblick über den Betrieb und musst Gesprächsinhalte korrekt weitergeben. Auch Nachrichten über Mobiltelefonie, Gegensprechanlagen oder andere Kommunikationsmittel können dazugehören.

  • Termine und Kalender koordinieren

    Du planst Besprechungen, reservierst Zeiten und achtest darauf, dass sich Termine nicht überschneiden. Für Vorgesetzte oder Teams führst du digitale Kalender und stimmst dich mit mehreren Personen gleichzeitig ab. Wenn sich etwas ändert, musst du rasch umplanen und alle Beteiligten informieren. Diese Koordinationsarbeit ist besonders wichtig, damit Sitzungen, Kundentermine oder interne Abläufe nicht ins Stocken geraten.

  • Meetings und Dienstreisen vorbereiten

    Du organisierst Sitzungen, Tagungen oder Dienstreisen und stellst die nötigen Unterlagen zusammen. Dazu können Tagesordnungen, Protokollvorlagen, Geschäftsberichte, Statistiken, Buchungen oder Reiseinformationen gehören. Vor einem Termin prüfst du, ob Raum, Technik und Unterlagen bereitstehen. Nach dem Termin sorgst du oft dafür, dass Ergebnisse dokumentiert und weiterverteilt werden.

  • Protokolle und Aktenvermerke erstellen

    Bei Besprechungen oder Telefonaten hältst du wichtige Inhalte, Beschlüsse und Aufgaben schriftlich fest. Diese Protokolle und Aktenvermerke müssen knapp, korrekt und nachvollziehbar sein, weil später danach gearbeitet wird. Dafür brauchst du gute Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit und sicheres schriftliches Ausdrucksvermögen. Auch das geordnete Ablegen solcher Dokumente gehört dazu.

  • Daten und Unterlagen laufend verwalten

    Du führst Ordner, Formulare, Listen, Journale, Betriebsbücher, Karteien und Datenbanken und hältst sie aktuell. Dazu gehören zum Beispiel Kundendaten, Bestellungen, interne Aufzeichnungen oder Dokumentationen für bestimmte Abläufe. Ein Teil dieser Arbeit läuft digital, manches zusätzlich noch in Papierform. Entscheidend ist, dass Informationen schnell auffindbar und datenschutzkonform verwaltet sind.

  • Buchhaltungsdaten vorbereiten und weitergeben

    Du bereitest Belege, Einnahmen- und Ausgabendaten sowie Unterlagen für Buchhaltung und Kostenrechnung auf. Rechnungen werden kontrolliert, zugeordnet und an die zuständige Stelle weitergeleitet. In manchen Betrieben führst du auch die Kassa oder erfasst Daten für Auswertungen und Statistiken. Dabei kommt es darauf an, dass Zahlen, Beträge und Belegzuordnungen stimmen, weil sonst Buchungen oder Auswertungen fehlerhaft werden.

  • Löhne, Gehälter und Zahlungen bearbeiten

    Je nach Einsatzbereich wickelst du Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit ab, veranlasst Überweisungen und kontrollierst Zahlungsvorgänge. Grundlage dafür sind etwa Stundennachweise, Lohnlisten oder andere Personalaufzeichnungen. Auch Zahlungseingänge werden überwacht, und bei offenen Beträgen können Mahnschreiben vorbereitet oder versendet werden. Hier ist genaue Zahlenarbeit wichtig, weil Fehler direkte finanzielle Folgen haben.

  • Personalunterlagen laufend führen

    Im Personal- und Lohnbüro bearbeitest du Unterlagen zu Neueinstellungen, Kündigungen, Beförderungen, Krankenständen, Überstunden oder Urlaubsansprüchen. Du hältst Personalaufzeichnungen aktuell und stellst schriftliche Dokumente zusammen, die im Betrieb weiterverwendet werden. Diese Arbeit verlangt Sorgfalt und Vertraulichkeit, weil es um personenbezogene Daten geht. Oft arbeitest du dabei eng mit der Personalabteilung oder der Lohnverrechnung zusammen.

  • Angebote, Aufträge und Rechnungen erstellen

    Im Verkaufsbereich verfasst du Angebote, nimmst Bestellungen entgegen, schreibst Auftragsbestätigungen und stellst Rechnungen aus. Manchmal arbeitest du auch bei Lieferverträgen mit oder pflegst Kundendateien. Dabei müssen Mengen, Preise, Lieferbedingungen und Kundendaten korrekt übernommen werden. Diese Unterlagen sind die Grundlage dafür, dass Ware oder Leistungen richtig verrechnet und ausgeliefert werden.

  • Warenbeschaffung und Bestellungen abwickeln

    Im Einkauf ermittelst du den Bedarf an Waren oder Büromaterial, holst Angebote ein und vergleichst Beschaffungskosten. Danach bereitest du Bestellungen vor oder führst sie durch. Nach der Lieferung prüfst du, ob Menge und Ware mit der Bestellung übereinstimmen. So verbindest du Büroarbeit mit dem organisatorischen Teil der Beschaffung.

  • Lagerbestände und Inventur mitführen

    Du kontrollierst Lagerbestände, nimmst eingehende Waren entgegen und prüfst sie. Außerdem wirkst du bei der jährlichen Inventur mit, also beim Erfassen und Abgleichen vorhandener Bestände. In manchen Betrieben geschieht das direkt im Lager, in anderen über Listen und Warenwirtschaftsdaten im Büro. Wichtig ist, dass die Bestände stimmen, damit rechtzeitig nachbestellt und korrekt verrechnet werden kann.

  • Bürotechnik und Software sicher nutzen

    Du arbeitest laufend mit Bürosoftware, Internet, Datenbanken und digitalen Tools und bedienst Drucker, Scanner, Kopierer oder Telefonanlagen. Viele Routinearbeiten wie Serienbriefe, Listenführung oder Teile der Abrechnung laufen heute teilautomatisiert. Deshalb musst du Programme sicher anwenden, Daten richtig eingeben und technische Probleme im Alltag oft selbst lösen können. Auch der Umgang mit KI-Assistenzsystemen kann im Büroalltag eine Rolle spielen.

  • Kundschaft und Geschäftspartner betreuen

    Du gibst Auskünfte, beantwortest Rückfragen und bist oft eine erste Anlaufstelle für Kundschaft, Lieferanten, Behörden oder interne Abteilungen. Dabei musst du freundlich bleiben, Informationen richtig einschätzen und Anfragen sauber dokumentieren. Je nach Betrieb betrifft das Termine, Rechnungen, Lieferungen, Bestellungen oder allgemeine Verwaltungsfragen. Gerade in stressigen Situationen zeigt sich, ob du Überblick und Ruhe behältst.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Wo Bürokaufleute arbeiten können

Der Lehrberuf ist nicht an eine einzige Branche gebunden. Je nach Betrieb sieht der Alltag deshalb etwas anders aus.

  • 🏢 In Handels-, Gewerbe- und Industriebetrieben, oft mit Einkauf, Verkauf, Lager oder Fakturierung
  • 🏦 In Banken, Versicherungen und anderen Dienstleistungsunternehmen mit starkem Kunden- und Verwaltungsbezug
  • 🏛️ In der öffentlichen Verwaltung bei Bund, Ländern und Gemeinden
  • 🌾 Auch in Bereichen wie Verkehrsunternehmen, Wohnungswirtschaft oder land- und forstwirtschaftlichen Organisationen

Typische Umgebungsmerkmale

  • Arbeit in Büros und Verwaltungsbereichen
  • Viel Bildschirmarbeit
  • Kontakt mit Kundschaft, Lieferanten und Abteilungen
  • Telefonate und digitale Kommunikation
  • Je nach Betrieb auch Nähe zu Einkauf, Verkauf oder Lager
  • Ständiges Klingeln und Unterbrechungen können belasten

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: vom Mitlernen zum Mittragen

Der erste große Unterschied nach der Lehre ist nicht, dass du plötzlich etwas völlig Neues machst, sondern dass dir Aufgabenbereiche dauerhaft anvertraut werden. Du führst dann zum Beispiel den Schriftverkehr für eine Abteilung, hältst Kalender und Fristen im Griff oder bereitest Rechnungs- und Personaldaten so vor, dass andere darauf aufbauen können. In kleineren Betrieben ist das oft ein breites Paket: ein bisschen Einkauf, ein bisschen Fakturierung, ein bisschen Telefonzentrale und Organisation. In größeren Unternehmen startest du eher in einer klaren Rolle, etwa im Sekretariat, in der Buchhaltungsvorbereitung oder im Personalbereich. Genau darin liegt eine Stärke des Berufs: Du kannst zuerst breit arbeiten und später entscheiden, wo du fachlich tiefer hineinwillst.

Typische Richtungen, in die du dich entwickeln kannst

Diese Wege bauen direkt auf der Lehre auf und kommen in der Praxis besonders häufig vor.

  • 🗂️ Büromanagement und Office Management: Du übernimmst mehr Verantwortung für Abläufe, Termine, Unterlagen und die Koordination im Hintergrund.
  • 👔 Management-Assistenz: Du arbeitest näher an Führungskräften, bereitest Sitzungen vor, steuerst Kalender und hältst Informationen entscheidungsreif bereit.
  • 🏛️ Verwaltung und Administration: Vor allem in öffentlichen Stellen oder größeren Organisationen wird aus allgemeiner Büroarbeit eine klar geregelte Verwaltungsfunktion.
  • 📑 Dokumentation, Planung und Koordination: Du wirst zur Person, die Daten, Protokolle, Listen und Projektunterlagen so führt, dass Teams damit sauber arbeiten können.
  • 💶 Rechnungswesennahe Aufgaben: Mit Weiterbildung kannst du dich stärker in Zahlenarbeit, Belegwesen und kaufmännische Auswertungen hineinbewegen.
  • 🌍 Internationaler Schriftverkehr: Mit guten Fremdsprachenkenntnissen übernimmst du eher Kommunikation mit ausländischen Geschäftspartnern und internationalen Abläufen.

Wenn du im Betrieb aufsteigen willst

Wer in diesem Beruf verlässlich arbeitet und sich fachlich weiterbildet, kann deutlich mehr werden als „die Person fürs Büro“. Klassische Aufstiege führen zu Funktionen wie Chef-, Vorstands- oder Direktionssekretär, Bürovorstand, Prokurist, Abteilungsleiter oder kaufmännischer Direktor. Mit entsprechender Weiterbildung ist auch der Schritt in die Geschäftsführung möglich. Der Alltag verändert sich dann spürbar: Du schreibst nicht nur Unterlagen, sondern entscheidest mit, wie Abläufe organisiert werden, welche Informationen die Leitung braucht und wie ein kaufmännischer Bereich geführt wird. Der Weg dorthin entsteht meist nicht über einen einzigen Sprung, sondern über Jahre verlässlicher Arbeit, Spezialisierung und den Ruf, dass man dir heikle Vorgänge anvertrauen kann.

Weiterbildung, die wirklich etwas verändert

Für Bürokaufleute sind Weiterbildungen besonders wirksam, weil sich damit der Charakter deiner Arbeit verschieben kann. Kurse bei BFI und WIFI gibt es unter anderem in EDV, betrieblichem Rechnungswesen und Fremdsprachen; auch AK und Volkshochschulen bieten einschlägige kaufmännische Weiterbildungen an. In großen Betrieben kommen oft innerbetriebliche Seminare dazu, und Softwarefirmen schulen direkt in ihren Programmen ein. Der Unterschied ist praktisch spürbar: Wer sich in Rechnungswesen weiterentwickelt, bekommt eher zahlennahe Aufgaben; wer sprachlich stark ist, übernimmt internationalen Kontakt; wer digitale Werkzeuge sicher beherrscht, wird schneller zur zentralen Person für moderne Büroabläufe. Weiterbildung ist hier also kein Anhängsel, sondern oft der Schlüssel zur nächsten Rolle.

Ein eigenes Büroservice aufbauen

Wenn du unternehmerisch denkst, kann aus der Lehre auch ein eigenes kleines Dienstleistungsmodell entstehen. Für Bürokaufleute ist eine selbstständige Tätigkeit zum Beispiel im freien Gewerbe Büroservice möglich: also bei Schreibarbeiten, Adressierung, Kuvertierung, Paketierung von Poststücken, Botengängen oder der Entgegennahme und Weitergabe eingelangter Nachrichten. Auch das Handelsgewerbe ist als freies Gewerbe genannt. Zusätzlich wird im bic.at-Bereich die selbstständige Tätigkeit bei Lagerung und Vernichtung von Akten und Datenträgern angeführt. Das ist kein romantisches Start-up-Bild mit großer Bühne, sondern eher ein nüchternes Geschäftsmodell: zuverlässig arbeiten, Aufträge sauber abwickeln, für mehrere kleine Auftraggeber da sein und sich einen Ruf aufbauen.

Realistisch

Der Arbeitsmarkt ist für kompetente Bürokaufleute gut, aber du konkurrierst mit Personen aus Handelsschulen und Handelsakademien. Genau deshalb zahlen sich sichere Softwarekenntnisse, sauberes Schreiben und eine erkennbare Spezialisierung besonders aus.

Der ruhige, stabile Weg ist hier ebenfalls ein guter Weg

Nicht jeder will führen oder selbstständig werden. In diesem Beruf kannst du auch sehr gut ein stabiles Arbeitsleben aufbauen: geregelte Bürozeiten, klare Zuständigkeiten und ein Arbeitsplatz, der in fast allen Branchen gebraucht wird. Gerade wenn du Verlässlichkeit, Ordnung und einen planbaren Alltag schätzt, kann das eine große Stärke sein. Du musst dafür nicht ständig die Karriereleiter hinaufklettern, um fachlich wertvoll zu sein. Viele Betriebe brauchen genau jene Personen, die Abläufe über Jahre sauber führen, den Überblick behalten und dadurch im Hintergrund unverzichtbar werden.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

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