
ZimmereitechnikerIn
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 4 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.046
- Varianten
- Lehre · Lehre mit Matura
Nur in der App
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Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
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Lehre bei Obermayr | Lehrstelle.atObermayr Holzkonstruktionen Gesellschaft m.b.H.
Aufgaben
+10 mehr- Holzkonstruktionen planen und berechnen
- Werkpläne lesen und mit CAD erstellen
- Holz und Baustoffe auswählen
- Baustellen einrichten und absichern
Anforderungen
+35 mehr- Schwindelfreiheit
- Guter Gleichgewichtssinn
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Mathematisches Verständnis
- Planungsfähigkeit
- Gute körperliche Verfassung
Berufsschule
- Berufsschule Linz 2Wiener Straße 181, 4020 Linz · 47 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule WalsSchulstraße 7, 5071 Wals · 66 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule PöchlarnPlesserstraße 1, 3380 Pöchlarn · 108 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.046
- 2. LEHRJAHR€ 1.397
- 3. LEHRJAHR€ 1.976
- 4. LEHRJAHR€ 2.629
KV Holzbau-Meistergewerbe (früher Zimmermeistergewerbe) (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
- Innovatives Unternehmen
- Berufliche Weiterbildung
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
- Bonuszahlungen bei guten Leistungen
- Teambuilding-Veranstaltungen
- Internationale Arbeitsmöglichkeiten
- Arbeit im Freien
Dein Lehrbetrieb
Holz hat viele gute Seiten – und wir machen daraus Häuser, Industriehallen, Brücken und sogar Streusalzsilos. Bei Obermayr in Schwanenstadt verbinden wir Holzbau-Erfahrung seit den frühen 1930er Jahren mit moderner Technik. Heute entwickeln wir unter anderem Lösungen für mehrgeschossige Wohngebäude und nachhaltigen Holzbau. Bei uns kannst du erleben, wie aus einem nachwachsenden Baustoff große, tragfähige Konstruktionen entstehen.
Mehr vom Betrieb
So läuft deine Ausbildung bei uns
- Deine Zimmereitechnik-Lehre dauert bei uns vier Jahre: drei plus ein Jahr für die technischen Ausbildungsinhalte.
- Während deiner Lehre bei uns besuchst du die Berufsschule in Linz.
- Mit deinem Lehrabschluss in Zimmereitechnik hast du gleichzeitig den Abschluss im Lehrberuf Zimmerei.
- Wir unterstützen deinen weiteren Weg: Lehre mit Matura ist möglich; danach stehen dir etwa Berufsreifeprüfung, Bauhandwerkerschule oder Meisterschule offen.
Große Bauteile verstehen
Bei uns lernst du auch die Montage von Brettschichtholzkonstruktionen. Brettschichtholz besteht aus miteinander verleimten Holzbrettern, aus denen tragfähige Bauteile entstehen. Für unsere Hallen und andere Ingenieurholzbauten ist das wichtig: Aus einzelnen Bauteilen wird bei der Montage eine zusammenhängende Konstruktion.
Du möchtest Planung und Holzhandwerk selbst kennenlernen? Bei uns kannst du schnuppern und herausfinden, ob die Zimmereitechnik zu dir passt.
Handwerk trifft Berechnung
Damit ein Holzbau sicher steht, braucht es mehr als gutes Handwerk. Unsere eigene Statikabteilung berechnet, was die Konstruktionen tragen können. Schon in den 1950er Jahren gehörten wir zu den ersten Unternehmen in Österreich, die Brettschichtholz produzierten: Dabei werden Holzbretter zu tragfähigen Bauteilen verleimt. Später haben wir die Entwicklung des Holzfertigteilbaus in Oberösterreich mit vorangetrieben.
So wird aus Holz ein Bauwerk
- Wir lesen und erstellen Pläne und berechnen mit Computerprogrammen, was für die Bauteile gebraucht wird.
- Wir bearbeiten Holz von Hand und mit Maschinen. In der Fertigteilproduktion bedienen und überwachen wir auch computergesteuerte Anlagen.
- Wir stellen Wände, Decken und Dachelemente her und bauen Dämmstoffe ein – etwa zum Schutz vor Kälte, Wärme und Schall.
- Wir montieren Holzfertigteile, Brettschichtholzträger und Dachstühle. So werden einzelne Bauteile auf der Baustelle zu einer Konstruktion.
Unsere 3.500 m² große Elementfertigungshalle wurde im Passivhausstandard gebaut. Das bedeutet: Sie braucht besonders wenig Heizenergie. Ein abgestimmtes Tages- und Kunstlichtsystem sorgt außerdem für möglichst tageslichtnahe Arbeitsbedingungen.
Gemeinsam weiterkommen
Bei uns arbeiten wir kollegial zusammen und unterstützen uns dabei, Wissen aufzubauen und uns weiterzuentwickeln. Die Vielfalt unserer Holzbauprodukte sorgt für unterschiedliche Aufgaben und ganzjährige Beschäftigung. Mit regelmäßigen Weiterbildungen und Investitionen am Standort halten wir unser Team und unsere Technik auf dem neuesten Stand.
Das bieten wir dir in der Lehre
- Wir bezahlen ein Lehrlingseinkommen über dem Kollektivvertrag und belohnen gute und ausgezeichnete Schulerfolge.
- Bei uns kannst du deine Lehre mit Matura verbinden. Auch firmeninterne Aufstiegsmöglichkeiten stehen dir offen.
- Wir organisieren Ausflüge, Sportveranstaltungen und Teambuilding-Workshops.
- Unser Lehrlingsaustausch mit anderen Firmen im In- und Ausland ermöglicht dir zusätzliche Einblicke.
Du möchtest herausfinden, ob die Arbeit mit Holz zu dir passt? Bei uns kannst du schnuppern. Handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, körperliche Fitness und Teamgeist sind gute Voraussetzungen.
Im Detail
Aufgaben
- Holzkonstruktionen planen und berechnenBei uns entwickeln wir auch mehrgeschossige Wohnbauten und komplexe Ingenieurholzkonstruktionen. Du lernst, Holzbauprodukte nach Ideen oder Vorgaben zu planen und ihren Materialverbrauch zu berechnen.
- Werkpläne lesen und mit CAD erstellenDu arbeitest nach Werkzeichnungen, Konstruktionsskizzen und digitalen Holzbauplänen – und passt diese auch selbst an. Dafür nutzt du CAD-Programme und spezielle Holzbausoftware, mit denen Bauteile gezeichnet, Maße kontrolliert und Fertigungsdaten vorbereitet werden. Ohne diese Pläne könnten Zuschnitt, Vorfertigung und Montage nicht sauber zusammenlaufen.
- Holz und Baustoffe auswählenVor dem Start wählst du passende Werkstoffe aus, etwa Holzbalken, Bretter, Leisten, Platten, Dämmstoffe oder Gipskarton. Du achtest auf Verwendungszweck, Qualität, Lagerung und Zustand des Materials, denn feuchtes, beschädigtes oder ungeeignetes Material führt später zu Problemen bei Passgenauigkeit, Stabilität oder Schutzfunktionen. Auch Bauhilfsstoffe und Verbindungsmittel müssen rechtzeitig bereitstehen.
- Baustellen einrichten und absichernBevor montiert wird, sicherst du den Arbeitsbereich ab und richtest den Arbeitsplatz auf der Baustelle ein. Dazu gehören Schutzmaßnahmen, Arbeits- und Traggerüste sowie je nach Einsatz auch Seilzüge oder andere Hilfseinrichtungen. Das ist besonders wichtig, wenn auf Dächern, an Gerüsten oder mit großen vorgefertigten Bauteilen gearbeitet wird.
- Abbund anreißen und vorbereitenBeim Abbund ermittelst du alle nötigen Maße und Winkel für die Holzteile einer Konstruktion. Du zeichnest diese händisch oder computerunterstützt an, überträgst sie auf Schablonen oder direkt auf das Holz und legst damit fest, wie später gesägt und verbunden wird. Gerade bei Dachkonstruktionen entscheidet der saubere Abbund darüber, ob die Teile auf der Baustelle exakt zusammenpassen.
- Holzteile zuschneiden und bearbeitenDu misst Balken, Bretter und Platten ab und bearbeitest sie mit Handwerkzeugen sowie Maschinen. Dazu gehören etwa Sägen, Hobeln, Bohren, Fräsen, Schleifen, Behauen oder Raspeln – je nachdem, welches Bauteil hergestellt wird. In vielen Betrieben kommen auch Abbundmaschinen oder CNC-gesteuerte Abbundstraßen zum Einsatz, die Zuschnitte sehr präzise ausführen.
- Holzverbindungen fachgerecht herstellenAus den vorbereiteten Teilen stellst du tragfähige Verbindungen her, zum Beispiel mit Nägeln, Schrauben, Dübeln, Klebung oder klassischen zimmermannsmäßigen Verbindungen wie Blatt, Versatz oder Zapfen. Welche Verbindung verwendet wird, hängt von Belastung, Konstruktion und Montageart ab. Fehler bei den Verbindungen können die Stabilität der gesamten Konstruktion beeinträchtigen.
- Dächer, Wände und Decken fertigenHolzfertigteilbau ist bei uns ein besonderer Schwerpunkt. Unsere eigene Elementfertigungshalle bietet Platz für die Vorfertigung von Holzbauteilen für unterschiedliche Bauprojekte.
- Bauteile montieren und einbauenBei uns lernst du ausdrücklich Montagetechnik im Ingenieurholzbau: Wir montieren Elemente, Brettschichtholzkonstruktionen und Dachstühle.
- Abbundanschlüsse und Unterkonstruktionen herstellenDu sorgst für saubere Übergänge zwischen Holzbau und angrenzenden Bauteilen, etwa beim Anschluss an Mauerwerk. Außerdem stellst du Unterkonstruktionen her, an denen später beispielsweise Gipsplatten oder Verkleidungen befestigt werden. Solche Details sieht man oft kaum, sie sind aber entscheidend für Dichtheit, Stabilität und einen geraden Ausbau.
- Dämmung, Trockenbau und Eindeckungen ausführenZu deinen Aufgaben gehört auch der Einbau von Dämmstoffen für Wärme-, Kälte-, Brand- und Schallschutz. Zusätzlich führst du Trockenbauarbeiten aus, stellst Lattungen und Schalungen her und arbeitest an Verkleidungen oder Eindeckungen mit. Damit bekommt der Holzbau nicht nur seine Form, sondern auch die nötigen Schutz- und Ausbaueigenschaften.
- Holzkonstruktionen schützen und sanierenBestehende Holzbauten werden von dir instand gesetzt, gewartet und geschützt. Dazu bearbeitest du Oberflächen, tauschst schadhafte Teile aus und setzt konstruktive oder chemische Schutzmaßnahmen gegen Feuchtigkeit, Witterung oder andere Belastungen um. Gerade bei älteren Dachstühlen und Holzkonstruktionen ist das ein wichtiger Teil der Arbeit.
- Aufträge organisieren und dokumentierenDu wirkst bei der gesamten Auftragsabwicklung mit: Arbeitsvorbereitung, Materialbeschaffung, Organisation von Transporten, Überwachung des Arbeitsfortschritts und Abstimmung mit anderen Gewerken. Außerdem dokumentierst du Arbeitsabläufe, Stunden und Materialverbrauch, führst Bautagebücher oder Übergabeprotokolle und erstellst Aufmaßtabellen und Abrechnungen. Dieser Teil gehört besonders bei der längeren Technik-Ausbildung klar zum Berufsbild dazu.
- Kundschaft zu Holzbau-Lösungen beratenDu besprichst mit Auftraggebern, welche Ausführung sinnvoll ist und worauf bei Instandhaltung und Wartung zu achten ist. Dabei erklärst du zum Beispiel Unterschiede bei Konstruktionen, Schutzmaßnahmen, Dämmung oder Ausbaulösungen. Gute Beratung ist hier nicht Verkaufstalent allein, sondern das verständliche Übersetzen von Holzbauwissen in Entscheidungen am Bau.
Im Detail
Anforderungen
- SchwindelfreiheitEin Teil der Arbeit findet auf Dächern, Leitern und Gerüsten statt. Wenn dir in der Höhe unsicher wird, leidet nicht nur die Arbeitsgeschwindigkeit, sondern vor allem die Sicherheit bei Montagearbeiten.
- Guter GleichgewichtssinnBeim Bewegen auf Dachkonstruktionen oder Gerüsten musst du auch mit Werkzeug und Material sicher stehen können. Schon kleine Unsicherheiten werden problematisch, wenn du mit schweren Bauteilen oder in unebenem Gelände arbeitest.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu musst aus Zeichnungen und CAD-Plänen erkennen, wie ein Bauteil später im Raum sitzt und wie einzelne Teile zusammenpassen. Ohne dieses Vorstellungsvermögen passieren Fehler beim Abbund, Zuschnitt oder bei der Montage ganzer Baugruppen.
- Mathematisches VerständnisMaterialbedarf, Maße, Winkel und Berechnungen für Holzkonstruktionen gehören zum Alltag. Wer mit Zahlen unsicher ist, tut sich bei Abbund, Kalkulation und beim Lesen technischer Unterlagen deutlich schwerer.
- PlanungsfähigkeitZimmereitechnikerInnen organisieren nicht nur einzelne Arbeitsschritte, sondern denken Montage, Material, Transport und Ablauf mit. Wenn die Planung nicht stimmt, stehen auf der Baustelle Bauteile, Personal oder andere Gewerke still.
- Gute körperliche VerfassungHolzbalken, Platten und Werkzeuge haben Gewicht, und viele Arbeiten finden im Stehen oder in unbequemen Positionen statt. Vor allem bei Montageeinsätzen merkst du schnell, ob du körperlich belastbar bist.
- KraftAuch wenn Kräne und Hebehilfen eingesetzt werden, musst du Teile ausrichten, halten und bewegen können. Beim Hantieren mit Holzbauteilen reicht reine Technik nicht immer aus.
- Körperliche WendigkeitAuf Dächern, Gerüsten oder in halbfertigen Bauwerken brauchst du Beweglichkeit, um sicher zu arbeiten. Starre oder unsichere Bewegungen erschweren Montage und Sicherungsarbeiten erheblich.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Anreißen, Sägen, Bohren oder Verschrauben müssen Blick und Hand genau zusammenspielen. Das ist besonders wichtig, wenn Verbindungspunkte exakt sitzen müssen.
- Handwerkliche GeschicklichkeitHolzverbindungen, Zuschnitt und Montage verlangen präzise Handgriffe. Wenn du Werkzeuge ungenau führst, entstehen schnell schiefe Anschlüsse, schlechte Passungen oder Materialschäden.
- Technisches VerständnisDu arbeitest mit Konstruktionen, Maschinen, Befestigungssystemen und digitalen Planungsdaten. Technisches Verständnis hilft dir zu begreifen, warum ein Detail so ausgeführt werden muss und welche Folgen Änderungen haben.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsCAD-Programme, Holzbausoftware und teils CNC-Steuerungen gehören zur Arbeit dazu. Du musst digitale Pläne lesen, bearbeiten und für Fertigung oder Montage nutzbar machen können.
- Gutes AugenmaßAuch wenn viel gemessen wird, erkennst du mit gutem Augenmaß schneller, ob Bauteile stimmig ausgerichtet sind oder etwas nicht passt. Das spart Zeit bei Montage und Nachkontrolle.
- Gestalterische FähigkeitBei der Planung von Holzbauteilen und Ausführungsdetails brauchst du ein Gefühl für Form, Proportion und sinnvolle Lösungen. Das spielt besonders dann eine Rolle, wenn Bauteile nach Vorgaben entworfen oder angepasst werden.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenIm Holzbau summieren sich kleine Fehler sofort: ein falscher Winkel, ein paar Millimeter zu viel oder ein nicht sauber gesetzter Anschluss. Das fällt oft erst bei der Montage auf und kostet dann viel Zeit und Material.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit Maschinen, auf Gerüsten und teilweise in großer Höhe. Sicherheitsregeln, Schutzausrüstung und abgesicherte Arbeitsplätze sind keine Nebensache, sondern Voraussetzung dafür, dass nichts passiert.
- Selbstständiges ArbeitenGerade bei Arbeitsvorbereitung, Baustellenleitung oder einzelnen Montageschritten musst du Aufgaben eigenständig durchziehen. Wenn ständig Rückfragen nötig sind, gerät der Ablauf schnell ins Stocken.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitBaustellen laufen nach Terminplänen, Lieferungen und Absprachen mit anderen Gewerken. Wenn jemand unzuverlässig ist, verschiebt sich oft mehr als nur die eigene Arbeit.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an tragenden Konstruktionen und oft unter Bedingungen, bei denen Fehler sicherheitsrelevant sind. Verantwortungsbewusstsein zeigt sich hier darin, Mängel nicht zu übersehen und Probleme sofort anzusprechen.
- TeamfähigkeitBei Montagearbeiten bewegst du große Bauteile nie allein, sondern abgestimmt mit anderen. Gute Zusammenarbeit ist nötig, damit Hebevorgänge, Einpassen und Befestigen sicher und flüssig funktionieren.
- KommunikationsfähigkeitDu musst dich mit Kolleginnen, Polieren, anderen Gewerken und Kundschaft verständigen. Missverständnisse bei Maßen, Reihenfolgen oder Ausführungsdetails führen auf Baustellen schnell zu teuren Fehlern.
- KundinnenorientierungBei Beratungsgesprächen erklärst du Ausführungs-, Wartungs- oder Instandhaltungsmöglichkeiten verständlich. Das ist wichtig, damit Auftraggeber nachvollziehen können, warum eine bestimmte Holzbau-Lösung sinnvoll ist.
- ArgumentationsfähigkeitManchmal musst du technische Lösungen begründen, etwa bei Materialwahl, Ausführung oder Reihenfolge der Arbeiten. Dann reicht es nicht, nur etwas zu behaupten – du musst es fachlich nachvollziehbar erklären können.
- AufmerksamkeitAuf Baustellen ändern sich Situationen schnell: Lasten werden bewegt, andere Gewerke arbeiten parallel, Wetter oder Untergrund können sich auswirken. Wer unaufmerksam ist, übersieht leicht Risiken oder Maßfehler.
- Beurteilungs- und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob ein Bauteil passt, ein Anschluss sauber ausgeführt ist oder ein Ablauf angepasst werden muss. Unsichere Entscheidungen führen oft zu Verzögerungen oder schlechter Ausführung.
- EigeninitiativeAuf Baustellen und in der Arbeitsvorbereitung gibt es viele Situationen, in denen du nicht auf die nächste Anweisung warten kannst. Eigeninitiative hilft, Probleme früh zu erkennen und praktikable Lösungen vorzubereiten.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftArbeitsorte, Wetter, Bauabläufe und Anforderungen wechseln häufig. Du musst dich darauf einstellen können, dass der Tag anders verläuft als ursprünglich geplant.
- LernbereitschaftHolzbausoftware, Maschinen und Bauweisen entwickeln sich weiter, besonders im mehrgeschossigen Holzbau. Wer stehen bleibt, verliert bei Planung und moderner Fertigung schnell den Anschluss.
- ProblemlösungsfähigkeitNicht jeder Anschluss passt auf Anhieb genau wie im Plan. Du musst erkennen, wo das Problem liegt, und eine Lösung finden, die technisch sauber und auf der Baustelle umsetzbar ist.
- Systematische ArbeitsweiseVom Materiallager über den Zuschnitt bis zur Dokumentation hängt alles voneinander ab. Wenn du unsystematisch arbeitest, entstehen Verwechslungen, Fehlteile oder unnötige Nacharbeit.
- Interdisziplinäres DenkenHolzbau funktioniert nie isoliert – Maurerei, Dachdeckung, Trockenbau oder Logistik greifen ineinander. Du musst verstehen, wie dein Arbeitsschritt die anderen Gewerke beeinflusst.
- OrganisationstalentZur Auftragsabwicklung gehören Materialbeschaffung, Transporte, Arbeitsvorbereitung und Abstimmung auf der Baustelle. Ohne gute Organisation stockt der Ablauf trotz fachlich guter Arbeit.
- UmweltbewusstseinWir entwickeln CO₂-optimierte Holzbaulösungen und setzen auf regionale Wertschöpfung. Interesse an ressourcenschonendem Bauen passt deshalb besonders gut zu unserer Arbeit.
- Unempfindlichkeit der HautBeim Arbeiten mit Dämm- und Isoliermaterialien kann die Haut gereizt werden. Wer hier sehr empfindlich reagiert, hat im Alltag schneller Beschwerden.
- Unempfindlichkeit gegen HitzeIm Sommer arbeitest du oft im Freien, auf Dächern oder in aufgeheizten Bereichen. Hohe Temperaturen gehören daher realistisch zum Beruf dazu.
- MobilitätDu arbeitest nicht immer am selben Ort, sondern wechselst zwischen Werkstatt, Büro und verschiedenen Baustellen. Wer ungern unterwegs ist, erlebt diese ständigen Ortswechsel eher als Belastung.
- Gepflegtes ErscheinungsbildWenn du mit Kundschaft oder Auftraggebern zu tun hast, zählt ein ordentliches Auftreten. Es geht nicht um Eleganz, sondern darum, professionell und verlässlich zu wirken.
- Datensicherheit und DatenschutzPläne, Kundendaten und Projektdaten werden digital verarbeitet und weitergegeben. Du solltest wissen, dass solche Daten sorgfältig behandelt und nicht unkontrolliert verbreitet werden dürfen.
- AufgeschlossenheitDu triffst auf unterschiedliche Kolleginnen, Auftraggeber und Arbeitsweisen. Offenheit hilft dir, dich schneller in Teams und Baustellensituationen einzufinden.
- EinsatzfreudeDer Beruf verlangt zupackendes Arbeiten und oft ein hohes Tempo in der Saison. Ohne Einsatzbereitschaft wird der Alltag auf Baustellen schnell mühsam.
- Positiver PflichtschulabschlussFür den Einstieg in unsere Lehre erwarten wir einen positiven Pflichtschulabschluss.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
- Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
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