
WerkstofftechnikerIn - Hauptmodul Werkstoffprüfung
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.071
- Varianten
- Lehre · Lehre mit Matura
Nur in der App
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Lehre bei RÜBIG - WerkstofftechnikRübig Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. 
RÜBIG - Driving Success (Deutsch)Rübig Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. 
Einsatzhärten erklärt: verschleißfest & belastbar | RÜBIG #heattreatmentRübig Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. 
RÜBIG HärtetechnikRübig Gesellschaft m.b.H. & Co. KG.
Aufgaben
+9 mehr- Proben entnehmen und vorbereiten
- Versuchsanordnungen planen und organisieren
- Messmittel prüfen und kalibrieren
- Mechanische Belastungsprüfungen durchführen
Anforderungen
+25 mehr- Mathematisches Verständnis
- Physikalisches Verständnis
- Chemisches Verständnis
- Technisches Verständnis
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Logisch-analytisches Denken
Berufsschule
- Landesberufsschule KnittelfeldPortniggstraße 21, 8720 Knittelfeld · 121 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule NeunkirchenTriester Straße 67, 2620 Neunkirchen · 157 km vom LehrbetriebRoute planen
- Fachberufsschule Plansee ReutteMetallwerk-Plansee-Straße 71, Plansee SE, 6600 Reutte-Breitenwang · 261 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.071
- 2. LEHRJAHR€ 1.295
- 3. LEHRJAHR€ 1.657
- 4. LEHRJAHR€ 2.152
KV Metallindustrie: Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallwarenindustrie, Gießerei-Industrie), Fahrzeugindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Stahlindustrie und Bergbau, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen
Das bieten wir:
- Innovatives Unternehmen
- Traditionelles Unternehmen
- Berufliche Weiterbildung
- Bonuszahlungen bei guten Leistungen
- Teambuilding-Veranstaltungen
- Wellness-Programme
- Obstkorb
Dein Lehrbetrieb
Starke Menschen. Starke Materialien. Bei RÜBIG schmieden wir Bauteile, untersuchen Metalle und verbessern ihre Eigenschaften durch Wärmebehandlung und Beschichtungen. Die Anlagen dafür entwickeln und bauen wir auch selbst. Unsere Technik steckt unter anderem in Anwendungen für Autos, Flugzeuge, Windenergie und Medizintechnik – oft unsichtbar, aber unverzichtbar. Seit unserer Gründung als Gesenkschmiede im Jahr 1946 haben wir uns zu einer international tätigen, familiengeführten Unternehmensgruppe mit starken Wurzeln in Oberösterreich entwickelt.
Mehr vom Betrieb
Prüfen und Wärmebehandlung verbinden
Bei uns verbindet die Ausbildung das Hauptmodul Werkstoffprüfung mit dem Spezialmodul Wärmebehandlung. Deine Lehrzeit beträgt damit 3,5 Jahre. Für den Unterricht in der Berufsschule gehst du nach Knittelfeld in der Steiermark; bei uns im Betrieb lernst du mit Unterstützung erfahrener Mitarbeiter:innen in der Praxis.
So gehst du einer Materialfrage nach
- Wir bereiten eine passende Probe vor: Für einen Blick ins Metall entsteht beispielsweise ein Schliff – eine sorgfältig vorbereitete Fläche für die Untersuchung.
- Wir messen und beobachten: Prüfgeräte liefern Werte, unter dem Mikroskop wird die Struktur des Metalls sichtbar.
- Wir vergleichen und erklären: Gemeinsam beurteilen wir die Ergebnisse und halten fest, was sie über den Werkstoff aussagen.
Du möchtest unseren Alltag selbst erleben? Bei uns sind Schnuppertermine möglich. Für deine Bewerbung brauchen wir ein Foto, deinen Lebenslauf und deine letzten zwei Schulzeugnisse. Deine Fragen und Bewerbung kannst du über die App an uns richten.
Metall ist nicht gleich Metall
Ein Bauteil muss im Einsatz viel aushalten. Wir betrachten deshalb nicht nur seine Form, sondern auch seine Festigkeit und seine Oberfläche. Bei uns greifen Schmiedetechnik, Wärmebehandlung, Beschichtung, Anlagenbau und Werkstoffprüfung ineinander. So können wir vom Rohteil bis zum einbaufertigen Serienteil gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen entwickeln. Zu unseren Produkten gehören beispielsweise Kettensysteme, Klappstecker und Jagdmesser.
Mit dieser Technik arbeiten wir
- Mit unseren MICROPULS®-Anlagen behandeln wir Metalloberflächen durch Plasmanitrieren. Damit verbessern wir beispielsweise die Dauerfestigkeit von Getriebekomponenten – sie können wiederholten Belastungen länger standhalten.
- Unsere Beschichtungen verändern die Eigenschaften von Oberflächen. WC/C Tribo hilft etwa dabei, die Reibung zwischen stark belasteten Stahlteilen zu verringern.
- Mit CNC-Fräs- und Drehmaschinen sowie einem 5-Achs-Laserbearbeitungszentrum fertigen und bearbeiten wir präzise Bauteile. CNC bedeutet: Ein Programm steuert die Bewegungen der Maschine.
- In unserem Werkstofflabor untersuchen wir Materialien mit Mess- und Prüfgeräten. Wir kontrollieren ihre Eigenschaften und analysieren, warum Bauteile beschädigt wurden.
Bei uns kannst du deine Lehre mit Matura verbinden. Wir unterstützen dich dabei und eröffnen dir damit weitere Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft.
Anpacken, prüfen, verstehen
Bei uns lernst du direkt im Tagesgeschäft und wirst von qualifizierten Mitarbeiter:innen begleitet. Je nach Arbeitsbereich gehören das Bearbeiten von Metall, das Programmieren von Anlagen, das Prüfen von Werkstoffen oder die Wartung von Maschinen zum Alltag. Auch Einkauf, Buchhaltung und Organisation sind Teil unseres Unternehmens. Technisches Interesse, genaues Arbeiten, Lernbereitschaft und Teamgeist zählen bei uns. Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung haben dabei oberste Priorität.
Was uns im Team wichtig ist
- Wir bleiben bodenständig: Jede:r ist ein wertvolles Teammitglied. Flache Strukturen, persönlicher Kontakt und offene Kommunikation gehören zu unserem Miteinander.
- Wir lernen weiter: Neben internen und externen Weiterbildungen bieten wir Prämien für gute Leistungen in der Berufsschule.
- Wir lernen uns auch abseits der Arbeit kennen: Bei unseren jährlichen Lehrlings-Days stehen Teambuilding und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt. Dazu kommen Veranstaltungen und sportliche Aktivitäten für unsere Kolleg:innen.
- Wir gehen bewusst mit Ressourcen um: Wir verbessern die Energieeffizienz unserer Prozesse und nutzen zunehmend erneuerbare Energie, etwa aus Sonne und Wasserkraft.
Du möchtest unseren Arbeitsalltag selbst kennenlernen? Bei uns sind Schnuppertermine möglich. Für deine Bewerbung brauchen wir ein Foto, deinen Lebenslauf und deine letzten zwei Schulzeugnisse.
Im Detail
Aufgaben
- Proben entnehmen und vorbereitenBevor geprüft werden kann, musst du geeignete Materialproben auswählen, entnehmen und für das jeweilige Verfahren vorbereiten. Je nach Untersuchung werden Probestäbe, Schliffe oder andere Prüfkörper hergestellt, gekennzeichnet und für Zugversuche, Härteprüfungen oder mikroskopische Untersuchungen vorbereitet. Dabei kommt es darauf an, dass die Probe den Werkstoff korrekt repräsentiert, weil schon eine ungeeignete Entnahmestelle das Ergebnis verfälschen kann.
- Versuchsanordnungen planen und organisierenDu legst fest, welches Prüfverfahren für eine bestimmte Fragestellung geeignet ist und wie der Versuch ablaufen soll. Gemeinsam mit Fachkräften aus Labor, Entwicklung oder Produktion planst du Prüfabläufe, wählst Geräte aus und sorgst dafür, dass Temperatur, Belastung und Messbedingungen passen. So entsteht eine Versuchsanordnung, mit der sich z. B. Härte, Elastizität oder Hitzebeständigkeit zuverlässig bestimmen lassen.
- Messmittel prüfen und kalibrierenBevor Messungen starten, überprüfst du Messmittel und Messgeräte und stellst sie korrekt ein. Dazu gehört das Kalibrieren von Prüfmaschinen, Sensoren und Laborgeräten, damit die späteren Werte wirklich vergleichbar und normgerecht sind. Wenn ein Gerät falsch eingestellt ist, können ganze Versuchsreihen unbrauchbar werden.
- Mechanische Belastungsprüfungen durchführenBei mechanischen Prüfungen setzt du Werkstoffe gezielt Kräften aus, etwa durch Ziehen, Drücken, Dehnen, Biegen oder Zerreißen. Mit speziellen Prüfmaschinen ermittelst du Kennwerte wie Zugfestigkeit, Bruchdehnung, Druckfestigkeit oder Biegefestigkeit. Gerade bei zerstörenden Prüfverfahren beobachtest du genau, wann und wie der Werkstoff versagt, weil daraus viel über seine spätere Einsatzgrenze ablesbar ist.
- Härte und Widerstandsfähigkeit bestimmenBei uns stehen wärmebehandelte Stahlwerkstoffe im Mittelpunkt. Wir verbessern ihre Eigenschaften durch Verfahren wie Vakuumhärten und Nitrieren und kontrollieren diese mit Mess- und Prüfgeräten.
- Zerstörungsfreie Prüfverfahren anwendenNicht jeder Werkstoff darf für die Prüfung beschädigt werden. Deshalb untersuchst du Bauteile auch mit zerstörungsfreien Verfahren, etwa mit Röntgen-, Gamma- oder Ultraschalltechnik, um innere Risse, Hohlräume oder andere Fehler sichtbar zu machen, ohne das Teil zu zerstören. Solche Prüfungen sind besonders wichtig bei sicherheitsrelevanten Bauteilen, zum Beispiel in der Fahrzeug- oder Flugtechnik.
- Metallografische Untersuchungen durchführenBei uns gehören metallografische Untersuchungen ausdrücklich zur Ausbildung: Du untersuchst den inneren Aufbau von Metallen im Zusammenhang mit ihren Eigenschaften und unserer Wärmebehandlung.
- Elektrische magnetische und chemische Prüfungen ausführenJe nach Werkstoff und Prüfziel wendest du auch elektrische, magnetische, chemische oder induktive Verfahren an. Damit lassen sich bestimmte Materialeigenschaften oder Fehlstellen nachweisen, die mit einer rein mechanischen Prüfung nicht ausreichend beurteilt werden können. Du musst dabei genau wissen, welches Verfahren zur Fragestellung passt und wie die Ergebnisse richtig zu deuten sind.
- Physikalische und chemische Messwerte berechnenNach den Versuchen rechnest du aus Rohdaten jene Kennzahlen heraus, die für die Beurteilung des Werkstoffs entscheidend sind. Dazu gehören physikalische und chemische Messergebnisse, die du mit mathematischen Methoden überprüfst, vergleichst und auf Plausibilität kontrollierst. Ohne diese Auswertung wären die gemessenen Zahlen nur Einzelwerte ohne klare Aussage.
- Ergebnisse dokumentieren und grafisch darstellenDu hältst alle Messwerte sauber in Protokollen und Versuchsberichten fest. Oft bereitest du die Daten zusätzlich in Tabellen, Diagrammen oder anderen grafischen Darstellungen auf, damit Unterschiede und Auffälligkeiten schnell erkennbar werden. Diese Dokumentation muss nachvollziehbar sein, weil sie als Grundlage für Entscheidungen in Produktion, Entwicklung oder Qualitätssicherung dient.
- Prüfergebnisse auswerten und erklärenIn unserem Werkstofflabor führen wir auch Schadensanalysen durch. Wir untersuchen, warum metallische Bauteile beschädigt wurden, und betrachten ihre Eigenschaften im Zusammenhang mit ihrer späteren Funktion.
- Prüfbescheinigungen und Zertifizierungen erstellenWenn die Ergebnisse vollständig und korrekt ausgewertet sind, können daraus Prüfbestätigungen oder Bescheinigungen für Zertifizierungen entstehen. Dabei musst du exakt arbeiten, weil solche Dokumente gegenüber Kunden, Prüfstellen oder internen Qualitätsabteilungen belegen, dass ein Werkstoff nach festgelegten Kriterien geprüft wurde. Fehler in diesem Schritt können weitreichende Folgen für Freigaben und Haftung haben.
- Wärmebehandlung kennenlernenBei uns lernst du im Spezialmodul Wärmebehandlung Vakuumhärten, Plasma- und Gasnitrieren sowie Hartstoffbeschichten kennen. Damit verbinden wir das Prüfen von Stahl mit dem Wissen darüber, wie sich seine Eigenschaften verändern lassen.
Im Detail
Anforderungen
- Mathematisches VerständnisDu berechnest aus Messreihen Kennwerte wie Zugfestigkeit, Bruchdehnung oder andere physikalische Größen. Wenn du mit Zahlen, Formeln und Einheiten unsicher bist, kannst du Prüfergebnisse nicht sauber auswerten und vergleichbar darstellen.
- Physikalisches VerständnisDu musst verstehen, was im Material bei Zug, Druck, Biegung, Hitze oder Kälte passiert. Nur dann kannst du einschätzen, warum ein Werkstoff versagt, welche Prüfart sinnvoll ist und was ein Messwert in der Praxis bedeutet.
- Chemisches VerständnisBei chemischen Prüfungen und beim Arbeiten mit Chemikalien musst du wissen, wie Stoffe reagieren und welche Sicherheitsregeln gelten. Auch bei der Interpretation bestimmter Materialeigenschaften hilft dir chemisches Grundverständnis.
- Technisches VerständnisDu arbeitest mit Prüfmaschinen, Mikroskopen, Ultraschall- und Röntgengeräten sowie weiteren Messsystemen. Wenn du die Funktionsweise dieser Technik nicht verstehst, kannst du Geräte weder korrekt einstellen noch Messfehler erkennen.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsPrüfdaten werden mit Software erfasst, gespeichert, ausgewertet und oft grafisch dargestellt. Du musst daher sicher mit Computerprogrammen umgehen können, damit aus Messwerten verwertbare Berichte und Diagramme werden.
- Logisch-analytisches DenkenIn der Werkstoffprüfung reichen einzelne Zahlen nicht aus — du musst Zusammenhänge erkennen. Wenn ein Bauteil unerwartet schlechte Werte zeigt, brauchst du analytisches Denken, um zwischen Messfehler, Probenfehler und echtem Materialproblem zu unterscheiden.
- Systematische ArbeitsweiseVersuche müssen nach klaren Abläufen vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert werden. Wenn du Schritte auslässt oder Proben verwechselst, sind die Ergebnisse nicht mehr nachvollziehbar.
- ProblemlösungsfähigkeitNicht jede Prüfung verläuft wie geplant: Geräte liefern unplausible Werte, Proben brechen unerwartet oder Ergebnisse passen nicht zur Vorgabe. Dann musst du Ursachen suchen und den Prüfablauf anpassen, ohne vorschnell falsche Schlüsse zu ziehen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst Messergebnisse fachlich einordnen und beurteilen, ob ein Werkstoff die Anforderungen erfüllt. Wer hier unsicher ist, kann Mängel übersehen oder brauchbare Werkstoffe fälschlich als ungeeignet einstufen.
- AufmerksamkeitSchon kleine Abweichungen bei Skalen, Anzeigen oder Probenoberflächen können wichtige Hinweise auf Fehler sein. Unaufmerksamkeit führt hier schnell zu ungenauen Messreihen oder übersehenen Materialschäden.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenIn diesem Beruf hängt viel davon ab, dass Proben richtig vorbereitet, Geräte korrekt eingestellt und Daten vollständig protokolliert werden. Ein kleiner Fehler bei der Beschriftung oder Dokumentation kann eine ganze Prüfung wertlos machen.
- Selbstständiges ArbeitenViele Prüfungen führst du eigenständig nach Vorgaben durch. Du musst dabei den Ablauf im Blick behalten, Ergebnisse plausibilisieren und bei Auffälligkeiten wissen, wann du Rücksprache halten musst.
- LernbereitschaftBei uns lernst du neben der Werkstoffprüfung auch Wärmebehandlungsverfahren wie Vakuumhärten und Nitrieren kennen. Deshalb ist uns wichtig, dass du neugierig bleibst und gern dazulernst.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitPrüfabläufe in Labor und Produktion sind oft zeitlich abgestimmt. Wenn Proben, Berichte oder Freigaben zu spät kommen, kann das ganze Produktionsschritte verzögern.
- EinsatzfreudeVersuchsreihen, Dokumentation und wiederholte Messungen verlangen Ausdauer. Gerade wenn eine Prüfreihe wegen unklarer Werte wiederholt werden muss, brauchst du die Bereitschaft, konzentriert dranzubleiben.
- VerantwortungsbewusstseinDeine Ergebnisse beeinflussen Sicherheits-, Qualitäts- und Umweltentscheidungen. Wenn ein fehlerhaftes Bauteil trotz Prüfung freigegeben wird, kann das in Maschinen, Fahrzeugen oder anderen Anlagen ernste Folgen haben.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit Chemikalien, Strahlungstechnik, Wärme, elektrischen Geräten und belasteten Proben. Sicherheitsvorschriften und Normen einzuhalten ist keine Formalität, sondern schützt dich und andere unmittelbar.
- UmweltbewusstseinWerkstoffprüfung trägt auch dazu bei, Ausschuss zu vermeiden und Materialien passend einzusetzen. Gleichzeitig musst du beim Umgang mit Chemikalien und Prüfstoffen darauf achten, Umweltstandards einzuhalten.
- GeduldNicht jede Prüfung liefert sofort ein klares Ergebnis. Manche Versuchsreihen, mikroskopischen Untersuchungen oder Auswertungen brauchen Zeit und mehrere Kontrollschritte.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftJe nach Betrieb wechselst du zwischen verschiedenen Werkstoffen, Prüfverfahren und Aufgaben. Du musst dich auf neue Materialien oder geänderte Prüfvorgaben einstellen können.
- TeamfähigkeitDu arbeitest mit Fachkräften aus Labor, Werkstofftechnik, Produktion sowie mit Spezialisten aus Chemie oder Physik zusammen. Prüfergebnisse sind oft nur dann nützlich, wenn sie gemeinsam besprochen und richtig eingeordnet werden.
- KommunikationsfähigkeitMesswerte allein helfen wenig, wenn du ihre Bedeutung nicht verständlich erklären kannst. Du musst Ergebnisse so weitergeben, dass Kolleginnen und Kollegen in Produktion oder Qualitätssicherung daraus klare Entscheidungen ableiten können.
- Kundinnen- und KundenorientierungWenn du bei Prüfstellen oder in qualitätsbezogenen Bereichen arbeitest, musst du Anforderungen von Auftraggebern verstehen und Prüfungen nachvollziehbar erläutern. Dabei geht es weniger um Verkauf als um fachlich saubere Auskunft.
- AufgeschlossenheitDu arbeitest oft mit unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen und musst offen für deren Sichtweisen sein. Das hilft besonders dann, wenn Prüfresultate mit Entwicklung oder Produktion abgestimmt werden.
- Gute BeobachtungsgabeBei Proben, Schliffen und Anzeigen musst du kleine Veränderungen erkennen können. Gerade feine Risse, Unregelmäßigkeiten oder auffällige Bruchbilder fallen nur auf, wenn du genau beobachtest.
- Gutes AugenmaßBeim Vorbereiten von Proben und beim Arbeiten an Geräten hilft es, Abstände, Lagen und Oberflächen rasch richtig einzuschätzen. Es ersetzt keine Messung, unterstützt aber sauberes Arbeiten.
- Räumliches VorstellungsvermögenBei zerstörungsfreien Prüfungen und beim Beurteilen innerer Fehler musst du dir vorstellen können, wo ein Riss oder Hohlraum im Bauteil liegt. Das hilft besonders bei Röntgen- und Ultraschallbildern.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Justieren empfindlicher Geräte, Vorbereiten kleiner Proben oder Arbeiten am Mikroskop brauchst du präzise Handbewegungen. Ungenaue Handgriffe können Proben beschädigen oder Messungen verfälschen.
- Gutes SehvermögenDu musst feine Materialfehler, Anzeigen, Skalen und mikroskopische Strukturen sicher erkennen können. Wenn dein Sehvermögen dafür nicht ausreicht, übersiehst du im schlimmsten Fall Risse, Einschlüsse oder Messabweichungen.
- Gute ReaktionsfähigkeitBeim Arbeiten mit Chemikalien, Prüfmaschinen oder Wärme musst du rasch reagieren können, wenn etwas vom normalen Ablauf abweicht. Das ist vor allem aus Sicherheitsgründen wichtig.
- Unempfindlichkeit der HautIm Beruf kommst du mit Chemikalien in Kontakt, etwa bei bestimmten Prüf- oder Analyseverfahren. Wer empfindlich reagiert, hat im Alltag schneller Probleme mit Hautreizungen oder braucht besonders konsequenten Schutz.
Nur in der App
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