
TischlerIn - Schwerpunkt Allgemeine Tischlerei
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 942
- Varianten
- Lehre
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Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Skizzen und CAD-Zeichnungen erstellen
- Werkstücke und Einrichtungen planen
- Holz und Werkstoffe auswählen
- Werkstücke anreißen und vorbereiten
Anforderungen
+30 mehr- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Gestalterische Fähigkeit
- Gutes Augenmaß
- Handwerkliche Geschicklichkeit
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Technisches Verständnis
Berufsschule
- Berufsschule KremsmünsterKirchberg 8, 4550 Kremsmünster · 22 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule KuchlMarkt 332, 5431 Kuchl bei Salzburg · 67 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule PöchlarnPlesserstraße 1, 3380 Pöchlarn · 99 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 942
- 2. LEHRJAHR€ 1.250
- 3. LEHRJAHR€ 1.611
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
- Innovatives Unternehmen
Dein Lehrbetrieb
Wir sind Mayr Schulmöbel und gestalten eine Umgebung, die du aus deinem Alltag kennst: die Schule. Wir entwickeln und produzieren Tische, Sessel und weitere Schulausstattung, die gesundes Sitzen und unterschiedliche Lernformen unterstützen. Dabei denken wir nicht nur an einzelne Möbel, sondern an ganze Räume – von der Planung bis zur Montage. Unsere Schuleinrichtung produzieren wir zu 100 % in Österreich. Angefangen hat alles 1968 mit der Idee eines Lehrers: Schulmöbel sollen zur Körpergröße der Schülerinnen und Schüler passen.
Mehr vom Betrieb
Bei uns machen Details den Unterschied
- Wir passen Schultischfächer an – oder lassen sie weg, wenn mehr Beinfreiheit gebraucht wird. Die spätere Nutzung bestimmt also den Aufbau des Möbels.
- Wir bieten unterschiedliche Farben, Oberflächen und Sitzschalen aus Holz oder Kunststoff an. Material und Ausführung müssen zusammenpassen.
- Wir fertigen auch nach Maß. Dafür müssen Zeichnung, Zuschnitt und Zusammenbau aufeinander abgestimmt sein.
Bei uns ist ein Möbel Teil des ganzen Raums
Wir richten auch komplette Schulen ein. Unsere Projektleiter koordinieren Planung, Installation und Übergabe, unser Montageservice bringt die Einrichtung an ihren Platz. Für die Tischlereiarbeit bedeutet das: Ein fertiges Werkstück muss nicht nur für sich passen, sondern auch dort funktionieren, wo es später genutzt wird.
Ein Sessel muss mehr können als stehen
Beim Zuhören sitzt du anders als beim Schreiben. Unsere Möbel sollen diesen Wechsel unterstützen. Dafür entwickeln wir Sessel und Tische, die auf unterschiedliche Körpergrößen abgestimmt sind. Wir sind nach der ÖNORM A1650 zertifiziert: Sie legt fest, welche Anforderungen Schulsessel und -tische an Sicherheit und Ergonomie erfüllen müssen. Ergonomie bedeutet hier, dass Möbel zum Körper und seinen Bewegungen passen.
Unsere Technik steckt im Detail
- Unsere recyclingfähigen Kunststoffsitzschalen verstärken wir mit unterschiedlichen Glasfaseranteilen. Dadurch sind sie stabil und bleiben zugleich elastisch – können also beim Wechsel der Sitzhaltung nachgeben.
- Bei unserem Tischmodell GENIO sorgt eine patentierte Verstärkung im Tischfuß dafür, dass er den hohen Belastungen im Schulalltag standhält.
- Unsere Pulverbeschichtung schützt die Oberfläche. Eine 5 mm starke Kunststoffkante rund um die Schülertischplatte macht auch deren Rand besonders robust.
- Mit unserer Holz-Produktserie LEGNO bieten wir eine nachhaltige Möbelserie an.
Lange nutzen statt schnell ersetzen: Wir liefern alle Ersatzteile mindestens 20 Jahre lang – von der Sitzfläche bis zur kleinen Schraube. Verschleißteile wie Bodengleiter, die den Boden vor Kratzern schützen, lassen sich einfach wechseln.
Ein Raum, viele Möglichkeiten
Für Gruppenarbeit braucht ein Klassenzimmer eine andere Anordnung als für gemeinsames Zuhören. Unsere PENTA-Serie lässt sich deshalb auf unterschiedliche Weise kombinieren. Stapelbare Tische und Stühle schaffen schnell freie Flächen. Auch bei der Unterrichtstechnik verbinden wir Neues mit Bewährtem: Eine Tafel mit Kurzdistanzbeamer ermöglicht interaktiven Unterricht, während seitliche Kreideflügel weiterhin klassisch genutzt werden können.
Was bei uns zusammenkommt
- Wir entwickeln und produzieren selbst. Dadurch können wir Möbel nach Maß fertigen und beispielsweise Farben, Oberflächen, Sitzschalen oder Tischfächer anpassen.
- Unsere Projektleiter begleiten und koordinieren die Planung, Installation und Übergabe der eingerichteten Räume.
- Mit über 6.000 Artikeln und unserem Montageservice statten wir auch komplette Schulen aus.
- Wir beziehen Rohmaterial und Zulieferteile von bewährten Herstellern aus Österreich und Deutschland. Unsere Schuleinrichtung entsteht vollständig in Österreich.
Im Detail
Aufgaben
- Skizzen und CAD-Zeichnungen erstellenDu liest technische Zeichnungen, Auftragsunterlagen und Maßangaben und setzt daraus fertigungsgerechte Skizzen oder CAD-Zeichnungen um. Dabei geht es nicht nur um Form und Größe, sondern auch um Passungen, Toleranzen, Oberflächen und Stückzahlen. Für Möbel, Fenster oder Türen musst du schon in der Planung mitdenken, wie die Teile später gefertigt, verbunden und montiert werden.
- Werkstücke und Einrichtungen planenBei uns müssen Schulmöbel zu unterschiedlichen Körpergrößen und Lernformen passen. Unsere eigene Entwicklung und Produktion ermöglicht dafür auch Maßanfertigungen und angepasste Ausführungen.
- Holz und Werkstoffe auswählenDu entscheidest, welche Holzarten, Plattenwerkstoffe, Furniere, Beschläge, Leime und Oberflächenmittel zum Auftrag passen. Dafür prüfst du Qualität, Maße und Verwendbarkeit und lagerst Materialien fachgerecht, damit sie für die Bearbeitung einsatzbereit bleiben. Ob Buche, Eiche, Fichte oder Pressspannplatte verwendet wird, macht bei Stabilität, Optik und Bearbeitung einen großen Unterschied.
- Werkstücke anreißen und vorbereitenVor der Bearbeitung überträgst du Maße exakt auf das Material und bereitest Zuschnitte und Bearbeitungsschritte vor. Dazu gehören Messen, Anreißen, Aufreißen und das Festlegen von Bohrungen, Fräsungen, Schlitzen oder Verbindungen. Wenn hier etwas nicht stimmt, passen später ganze Baugruppen nicht mehr zusammen.
- Holz händisch bearbeitenViele Arbeitsschritte führst du mit Handwerkzeugen oder handgeführten Maschinen aus, etwa beim Hobeln, Sägen, Stemmen, Bohren, Schleifen oder Fräsen. Gerade bei Einzelanfertigungen, Anpassungen und Nacharbeiten ist diese Feinarbeit entscheidend. Dabei brauchst du ein gutes Augenmaß und eine ruhige Hand, damit Kanten sauber, Flächen eben und Verbindungen passgenau werden.
- Holzbearbeitungsmaschinen rüsten und bedienenDu wählst passende Maschinen und Werkzeuge aus, rüstest sie für den jeweiligen Auftrag und stellst Produktionswerte wie Drehzahlen oder Werkzeugzuteilung ein. Danach bearbeitest du Werkstücke mit Säge-, Hobel-, Fräs-, Dreh- oder Bohrmaschinen. Währenddessen kontrollierst du ständig, ob Maße, Schnittbild und Bearbeitungsqualität stimmen und ob alle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.
- CNC-Anlagen einstellen und überwachenVor allem in größeren Betrieben arbeitest du mit computergesteuerten Holzbearbeitungsmaschinen wie CNC-Fräsen. Du übernimmst die Produktionsvorbereitung, gibst Programme oder Bearbeitungsdaten vor, kontrollierst den Ablauf und greifst ein, wenn Korrekturen nötig sind. Diese Arbeit verlangt Genauigkeit, weil kleine Eingabefehler ganze Serien unbrauchbar machen können.
- Holzteile verbinden und zusammenbauenAus einzelnen bearbeiteten Teilen baust du fertige Werkstücke zusammen. Dafür nutzt du Holzverbindungen wie Zinken, Dübeln, Schlitzen, Leimen oder Kleben und montierst zusätzlich Beschläge wie Scharniere, Schrauben oder andere Verbindungsteile. Am Ende müssen Laden laufen, Türen schließen und Möbel stabil stehen.
- Oberflächen behandeln und veredelnBei uns müssen Oberflächen und Kanten den Belastungen im Schulalltag standhalten. Unsere Schülertischplatten haben beispielsweise eine 5 mm starke umlaufende Kunststoffkante; außerdem bieten wir unterschiedliche Oberflächenausführungen an.
- Möbel und Bauteile montierenDu stellst fertige Möbel auf, baust Einzelteile vor Ort zusammen und montierst Fenster, Türen, Regale, Wandverkleidungen oder andere Holzelemente. Auf Baustellen oder in Wohnungen musst du oft an bestehende Maße anpassen und Werkstücke sicher verankern. Besonders wichtig ist dabei, dass alles lotrecht sitzt, sich bewegen lässt und dauerhaft hält.
- Qualität und Funktion prüfenUnsere Schulmöbel bestehen die Belastungstests der ÖNORM A1650. Bei uns sind deshalb Sicherheit, Stabilität und die passende Funktion für den Schulalltag besonders wichtig.
- Schäden reparieren und Fehler behebenWenn Werkstücke beschädigt sind oder bei der Fertigung Mängel auftreten, suchst du die Ursache und arbeitest gezielt nach. Das kann vom Austausch eines Beschlags über Nachschleifen und Nachlackieren bis zur Korrektur einer Passung reichen. In der Kunsttischlerei kann auch der Nachbau oder die Restaurierung alter Möbel dazugehören.
- Kundinnen und Kunden beratenBei uns begleiten erfahrene Projektleiter die Raumplanung, Installation und Übergabe. Die umfassende Abstimmung von Schulraumprojekten liegt damit stärker bei der Projektleitung als in der unmittelbaren Tischlereiarbeit.
- Werkzeuge und Maschinen wartenDu reinigst Werkzeuge, Geräte und Maschinen, rüstest sie um und hältst sie einsatzbereit. Dazu gehört, Verschleiß rechtzeitig zu erkennen und Störungen zu vermeiden, damit die Bearbeitung sauber und sicher bleibt. Gerade bei präzisen Schnitten und Fräsungen hängt die Qualität stark vom Zustand der Maschinen und Werkzeuge ab.
Im Detail
Anforderungen
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsDu arbeitest nicht nur mit Holz, sondern auch mit CAD-Programmen, Stücklisten und zum Teil mit Maschinendaten. Wer sich mit digitalen Werkzeugen schwertut, verliert in der Planung und in der Vorbereitung von CNC-Arbeiten schnell den Überblick.
- Gestalterische FähigkeitBei Möbeln, Verkleidungen oder Innenausbauten muss das Ergebnis nicht nur funktionieren, sondern auch gut wirken. Du entscheidest mit über Proportionen, Oberflächen und Materialkombinationen, und genau das unterscheidet eine bloße Holzkiste von einem sauber gestalteten Möbelstück.
- Gutes AugenmaßSchon beim Anreißen, Zuschneiden und Schleifen musst du erkennen, ob Linien stimmen, Kanten sauber sind und Flächen gleichmäßig wirken. Wenn dir kleine Abweichungen entgehen, sieht man das später an Fugen, Anschlägen oder schiefen Fronten.
- Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Hobeln, Fräsen, Furnieren, Beschläge montieren oder Werkstücke zusammenbauen brauchst du sichere Bewegungen und Gefühl für Material und Werkzeug. Ohne diese Sicherheit entstehen schnell Ausrisse, schiefe Bohrungen oder schlecht sitzende Verbindungen.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu musst aus Zeichnungen erkennen, wie ein Werkstück dreidimensional aufgebaut ist und wie einzelne Teile zusammenpassen. Das ist besonders wichtig bei Korpussen, Fenstern, Türen oder Montagen, bei denen Maße, Anschläge und Einbausituationen zusammenpassen müssen.
- Technisches VerständnisDu stellst Maschinen ein, rüstest Werkzeuge und arbeitest teilweise mit computergesteuerten Anlagen. Wenn du nicht verstehst, wie Maschine, Werkzeug und Material zusammenwirken, leidet entweder die Qualität oder die Sicherheit.
- Zahlenverständnis und RechnenMaße berechnen, Materialbedarf abschätzen und Stücklisten richtig lesen gehören zum Alltag. Ein Rechenfehler kann bedeuten, dass eine Platte zu kurz zugeschnitten wird oder Material für den Auftrag fehlt.
- KommunikationsfähigkeitDu sprichst mit Kolleginnen und Kollegen über Maße, Abläufe und Montagefragen und in kleineren Betrieben auch direkt mit Kundinnen und Kunden. Missverständnisse führen hier schnell zu falsch gefertigten Teilen oder Problemen bei der Montage.
- KundinnenorientierungGerade bei Einzelanfertigungen musst du verstehen, wie ein Möbel genutzt werden soll und was Kundinnen und Kunden optisch erwarten. Wer nur technisch denkt und nicht zuhört, baut möglicherweise am Bedarf vorbei.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitWerkstattarbeit, Liefertermine und Montagen hängen oft eng zusammen. Wenn einzelne Schritte zu spät fertig werden, verschiebt sich der ganze Ablauf bis hin zum Einbau beim Kunden.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenUnsere Möbel müssen die Sicherheits- und Ergonomieanforderungen der ÖNORM A1650 erfüllen. Sorgfältiges Arbeiten trägt bei uns dazu bei, dass Maße, Verbindungen und Funktionen zuverlässig stimmen.
- Selbstständiges ArbeitenBei Arbeitsvorbereitung, Maschinenrüsten oder Montage vor Ort kannst du nicht wegen jedes Details nachfragen. Du musst eigenständig entscheiden, wie du einen Arbeitsschritt sauber und sicher umsetzt.
- EinsatzfreudeManche Aufträge verlangen zügiges Arbeiten, längere Montagen oder kurzfristige Anpassungen. Ohne Bereitschaft, auch bei anstrengenden Phasen dranzubleiben, wird es in der Werkstatt und auf Baustellen schwierig.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest mit scharfen Werkzeugen, schweren Werkstücken und Maschinen mit hohem Unfallrisiko. Außerdem müssen fertige Möbel, Türen oder Verankerungen sicher funktionieren und dürfen niemanden gefährden.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitDu arbeitest mit anderen Tischlerinnen und Tischlern sowie mit Fach- und Hilfskräften zusammen. Besonders bei größeren Möbeln, Montagen oder Serienfertigung muss jeder Handgriff zeitlich und technisch aufeinander abgestimmt sein.
- LernbereitschaftMaterialien, Beschläge, Maschinensteuerungen und Planungssoftware entwickeln sich weiter. Wer nichts dazulernen will, bleibt bei einfachen Tätigkeiten hängen und kann anspruchsvollere Arbeiten schwer übernehmen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst oft schnell entscheiden, ob ein Werkstück noch verwendbar ist, welches Werkzeug passt oder wie ein Fehler korrigiert werden kann. Zögern oder falsche Entscheidungen kosten Material, Zeit und manchmal Sicherheit.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftZwischen Werkstatt, Baustelle, Einzelanfertigung und industrieller Fertigung unterscheiden sich Abläufe deutlich. Wer sich nur auf eine einzige Art zu arbeiten einstellen kann, tut sich mit wechselnden Aufträgen schwer.
- SicherheitsbewusstseinKreissägen, Bandsägen, Bohr- und Schleifmaschinen verzeihen keine Unachtsamkeit. Sicherheitsregeln, Schutzkleidung und konzentriertes Arbeiten sind hier kein Extra, sondern Voraussetzung, damit du gesund bleibst.
- UmweltbewusstseinMit unserer nachhaltigen Holz-Produktserie LEGNO und mindestens 20 Jahren Ersatzteilversorgung setzen wir auf lange Nutzbarkeit. Ein bewusster Umgang mit Material passt deshalb besonders gut zu unserer Arbeit.
- GeduldSaubere Oberflächen, passgenaue Verbindungen oder Restaurierungsarbeiten entstehen nicht mit Hektik. Wenn du Arbeitsschritte zu schnell erzwingen willst, sieht man das am Ergebnis sofort.
- KonzentrationsfähigkeitBeim Zuschneiden, Fräsen, Einstellen von Maschinen oder Montieren von Beschlägen darfst du nicht abschweifen. Ein kurzer Konzentrationsfehler kann zu Verletzungen, Ausschuss oder aufwendigen Nacharbeiten führen.
- KreativitätNicht jede Lösung steht schon in einer Zeichnung. Bei Maßmöbeln, kniffligen Einbausituationen oder Reparaturen brauchst du Ideen, wie sich Funktion, Optik und Konstruktion sinnvoll verbinden lassen.
- PlanungsfähigkeitDu musst Arbeitsgänge in sinnvoller Reihenfolge vorbereiten: zuerst zuschneiden, dann fräsen, dann zusammenbauen und erst am Schluss Oberfläche behandeln. Schlechte Planung führt zu unnötigen Wegen, Zeitverlust oder beschädigten Teilen.
- ProzessverständnisVor allem in größeren Betrieben musst du verstehen, wie Arbeitsvorbereitung, Maschinenbearbeitung, Nacharbeit und Qualitätskontrolle zusammenhängen. Nur dann erkennst du, an welcher Stelle ein Fehler entstanden ist.
- Systematische ArbeitsweiseBei vielen Einzelteilen, Beschlägen und Maßangaben hilft nur ein geordnetes Vorgehen. Wer unsystematisch arbeitet, vertauscht Bauteile, vergisst Bohrungen oder montiert falsch herum.
- FingerfertigkeitKleine Beschläge montieren, Furniere sauber anbringen oder feine Reparaturen ausführen verlangt präzise Bewegungen der Hände und Finger. Das ist besonders wichtig bei Feinarbeit und bei kunsthandwerklichen Aufgaben.
- Gute körperliche VerfassungDu trägst Holzteile, bewegst Platten und arbeitest bei Montagen oft in unbequemen Positionen. Auch wenn Hebehilfen und Teamarbeit helfen, ist der Beruf körperlich spürbar.
- KraftPlattenwerkstoffe, Fensterteile oder fertig montierte Möbel sind nicht leicht. Wenn dir die Kraft fehlt, werden Transport, Einheben und Montage deutlich anstrengender und unsicherer.
- LärmunempfindlichkeitIn Werkstätten und Werkhallen laufen Sägen, Fräsen, Schleifmaschinen und Absauganlagen oft gleichzeitig. Auch mit Gehörschutz musst du damit zurechtkommen, dass es über längere Zeit laut ist.
- Unempfindlichkeit gegenüber StaubBeim Sägen, Schleifen und Fräsen entsteht Holzstaub, und bei Oberflächenarbeiten kommen Lacke, Beizmittel oder Polituren dazu. Wenn du darauf stark reagierst, wird der Berufsalltag schnell belastend.
- GleichgewichtsgefühlBei der Montage von Türen, Fenstern oder Verkleidungen arbeitest du teils auf Baustellen, Leitern oder an schwierigen Einbaustellen. Ein sicheres Körpergefühl hilft, präzise und unfallfrei zu arbeiten.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Bohren, Fräsen, Hobeln und Montieren müssen Blick und Bewegung genau zusammenpassen. Wenn diese Abstimmung fehlt, verreißt du Werkzeuge oder triffst Markierungen nicht sauber.
- SehvermögenDu musst Maße exakt ablesen, Linien übertragen und Oberflächenfehler erkennen können. Auch in der Qualitätskontrolle ist gutes Sehen wichtig, damit du kleine Mängel nicht übersiehst.
- Unempfindlichkeit der HautLacke, Beizmittel, Polituren und Holzstaub können die Haut belasten. Wer empfindlich reagiert, bekommt bei regelmäßigem Kontakt leichter Probleme bei Oberflächenarbeiten oder beim Schleifen.
- ReaktionsfähigkeitAn Kreissägen, Bandsägen oder Schleifmaschinen musst du bei jeder Unregelmäßigkeit sofort richtig reagieren. Zu langsame Reaktionen erhöhen das Unfallrisiko und können außerdem Maschinenstillstände oder beschädigte Werkstücke verursachen.
Nur in der App
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