
PrüftechnikerIn - Schwerpunkt Physik
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.250
- Varianten
- Lehre
Nur in der App
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Gefragt sind hier vor allem Denker:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
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Lehre in der Lenzing AG | LenzingLenzing Aktiengesellschaft
Aufgaben
+9 mehr- Prüfmittel vorbereiten und kalibrieren
- Proben kennzeichnen und verwalten
- Proben physikalisch aufbereiten
- Versuchsaufbauten nach Unterlagen herstellen
Anforderungen
+28 mehr- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Chemisches Verständnis
- Gute Beobachtungsgabe
- Handwerkliche Geschicklichkeit
- Zahlenverständnis und Rechnen
- Mathematisches Verständnis
Berufsschule
- Landesberufsschule KnittelfeldPortniggstraße 21, 8720 Knittelfeld · 124 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.250
- 2. LEHRJAHR€ 1.562
- 3. LEHRJAHR€ 1.875
- 4. LEHRJAHR€ 2.187
KV Industrie-Beispiel: Chemische Industrie, Kunststoff verarbeitende Industrie, Pharmazeutische Industrie
Das bieten wir:
- Hohes Gehalt
- Fitnessstudio-Mitgliedschaft
- Berufliche Weiterbildung
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
- Innovatives Unternehmen
- Traditionelles Unternehmen
Dein Lehrbetrieb
Vom Holz zum Zellstoff zur Faser – das ist Lenzing. Wir entwickeln seit über 80 Jahren Fasern und Materialien für Textilien, Vliesstoffe und industrielle Anwendungen. Die Grundlage unserer Spezialfasern ist Cellulose, ein Bestandteil von Holz. Mehr als 1.000 Marken arbeiten mit uns zusammen – von der Mode bis zu technischen Textilien. Bei uns treffen Chemie, Forschung und große Produktionsanlagen aufeinander. Wir verbinden Nachhaltigkeit mit Innovation und Respekt und arbeiten daran, Kreisläufe in der Herstellung weiterzuentwickeln.
Mehr vom Betrieb
So läuft deine Ausbildung bei uns
- Wir bilden dich am Standort Lenzing aus. Deine Lehrzeit beträgt 3½ Jahre.
- Zu deiner Ausbildung bei uns gehören pro Lehrjahr zehn Wochen Blockunterricht an der Berufsschule Knittelfeld mit Unterbringung im Internat.
- Bei uns arbeitest du hauptsächlich in Tagschicht oder Gleitzeit. In manchen Fällen ist auch Schichtarbeit möglich.
Warum deine Messungen zählen
Unsere Fasern werden für Textilien, Vliesstoffe und industrielle Anwendungen eingesetzt. Welche Eigenschaften ein Material hat, untersuchen wir im Forschungs- und Entwicklungslabor. Deine Messungen und sorgfältig festgehaltenen Ergebnisse machen diese Eigenschaften sichtbar – so wird aus einer Probe eine nachvollziehbare Aussage über das Material.
Was aus Holz entstehen kann
An unseren Bioraffinerie-Standorten nutzen wir Holzbestandteile für Zellstoff, weitere Produkte und Bioenergie. Aus Zellstoff entstehen unsere Fasern. Je nach Fasertyp und Einsatz können sie zum Beispiel für weiche Stoffe sorgen oder Feuchtigkeit regulieren. Zu unserer Markenwelt gehören TENCEL™, VEOCEL™, LENZING™ ECOVERO™ und LENZING™.
So sieht Technik bei uns aus
- In der Produktion steuern und überwachen wir große Anlagen über Prozessleitsysteme – also Computersysteme, mit denen wir Produktionsabläufe kontrollieren und anpassen.
- Im Labor untersuchen wir Rohstoffe und fertige Produkte mit Versuchsapparaten, Messgeräten und computergestützten Analyseverfahren.
- An Textilmaschinen prüfen wir, wie Fasern zu Stoffen verarbeitet werden. Wir richten Maschinen ein, kontrollieren die Qualität und beheben Fehler.
- Für die Instandhaltung fertigen wir Bauteile und Ersatzteile an. Dabei arbeiten wir etwa mit Bohr-, Fräs-, Dreh- und Schweißmaschinen.
In unserem Lyocell-Herstellungsverfahren gewinnen wir mehr als 99,8 Prozent des eingesetzten Prozesslösungsmittels zurück und verwenden es erneut. So bleibt dieser Hilfsstoff fast vollständig im Kreislauf.
Genau hinschauen gehört dazu
Bei uns bedeutet technische Arbeit auch: Messwerte prüfen, Ergebnisse dokumentieren und Ursachen für Störungen finden. Sicherheit, Qualität und Umweltstandards bestimmen dabei unsere Arbeitsabläufe. Wenn du gerne experimentierst, dich für technische Zusammenhänge interessierst und konzentriert im Team arbeitest, passt das zu vielen Aufgaben bei uns. Je nach Arbeitsbereich gibt es Tagschicht, Gleitzeit oder Schichtarbeit.
Deine Entwicklung bei uns
- Am Standort Lenzing bilden wir Lehrlinge in Kooperation mit dem Bildungszentrum Lenzing aus.
- Für unsere Lehrausbildung am Standort Lenzing bieten wir ein hohes Lehrlingseinkommen, ein Betriebsrestaurant, einen Zuschuss zum Fitnessstudio und Prämien.
- Je nach Ausbildung kannst du dich etwa mit Lehre mit Matura, einer Werkmeisterschule oder fachlichen und persönlichen Weiterbildungen weiterentwickeln.
- Mit Erfahrung und Weiterentwicklung sind Wege in fachliche Spezialaufgaben, Team- oder Projektleitung und weitere Führungspositionen möglich.
Im Detail
Aufgaben
- Prüfmittel vorbereiten und kalibrierenBevor gemessen wird, richtest du Laborgeräte und Prüfmittel betriebsbereit her. Du kontrollierst zum Beispiel Waagen, Multimeter, Oszilloskope, Kraft- und Druckmessgeräte, Mikroskope oder Kalorimeter, justierst Einstellungen und kalibrierst die Geräte, damit die Messwerte stimmen. Dazu gehört auch das Reinigen, Überprüfen und Anpassen von Apparaten wie Pumpen, Zentrifugen, Heizplatten oder Öfen. Ohne diese Vorbereitung wären spätere Prüfergebnisse nicht verlässlich.
- Proben kennzeichnen und verwaltenMaterialproben müssen im Labor eindeutig zuordenbar bleiben. Du versiehst Proben mit Identifikationscodes, hältst Herkunft und Prüfauftrag fest und sorgst dafür, dass nichts verwechselt wird. Gerade wenn mehrere Messreihen gleichzeitig laufen, ist dieses Probenmanagement entscheidend, damit Ergebnisse später dem richtigen Werkstoff oder Bauteil zugeordnet werden können. Das ist besonders wichtig in Entwicklungs- und Kontrolllabors, wo oft viele ähnliche Proben parallel bearbeitet werden.
- Proben physikalisch aufbereitenVor der eigentlichen Messung bringst du die Probe in eine Form, die für das Prüfverfahren geeignet ist. Dazu gehören etwa Teilen, Filtrieren, Zerkleinern, Schleifen, Zuschneiden, Abwägen, Trocknen oder Destillieren. Je nach Material arbeitest du auch mit Lösungsmitteln, um Proben aufzuschließen oder Bestandteile zu trennen. Dabei kommt es darauf an, dass die Probe durch die Vorbereitung nicht verfälscht wird.
- Versuchsaufbauten nach Unterlagen herstellenDu baust Prüf- und Messanordnungen nach Versuchsprotokollen, technischen Unterlagen oder internen Prüfvorschriften auf. Dabei verbindest du Geräte, stellst Messbereiche ein, positionierst Proben richtig und achtest darauf, dass alle Schritte reproduzierbar sind. In manchen Bereichen müssen optische, elektrische oder thermische Komponenten exakt aufeinander abgestimmt werden. Ein sauberer Aufbau spart später Fehlersuche und Wiederholungen.
- Mechanische Eigenschaften von Materialien messenDu prüfst mechanische Größen wie Kraft, Druck oder andere Belastungswerte an Materialien und Bauteilen. Dafür verwendest du etwa Waagen sowie Kraft- und Druckmessgeräte. Solche Prüfungen zeigen zum Beispiel, wie widerstandsfähig ein Werkstoff ist oder wie sich ein Bauteil unter Belastung verhält. Die Messung muss exakt ablaufen, weil schon kleine Abweichungen das Ergebnis verändern können.
- Elektrische Messgrößen erfassenBei uns stehen Materialien und die Welt der Fasern im Mittelpunkt. Prüfungen elektronischer Bauteile spielen deshalb eine kleinere Rolle als in einem auf Elektronik spezialisierten Prüflabor.
- Optische Eigenschaften untersuchenIn der optischen Prüfung arbeitest du zum Beispiel mit Mikroskopen, Spektroskopen, Linsen oder Lasern. Damit untersuchst du Eigenschaften wie Farbe, Intensität, Brechung, Wellenlänge oder Polarisation von Licht. Das spielt etwa bei optischen Geräten, Gläsern oder speziellen Bauteilen eine Rolle. Hier ist besonders präzises Einstellen und genaues Beobachten gefragt.
- Temperatur- und Wärmeverhalten prüfenDu misst kalorische Größen wie Temperatur, Wärmemengen oder Wärmeleitfähigkeit. Dafür kommen Thermometer, Thermoelemente oder Kalorimeter zum Einsatz. Solche Prüfungen zeigen, wie sich Materialien bei Erwärmung verhalten oder wie gut sie Wärme leiten beziehungsweise speichern. Gerade bei Werkstoffen und technischen Bauteilen können diese Werte später für Entwicklung oder Qualitätssicherung entscheidend sein.
- Spezielle physikalische Prüfgeräte einsetzenUnsere Forschungs- und Entwicklungslabors beschäftigen sich mit Materialien und Fasern. Spezialprüfungen aus Medizintechnik oder Strahlenphysik sind gegenüber diesem Schwerpunkt weniger zentral.
- Messvorgänge beobachten und überwachenWährend der Prüfung beobachtest du laufende Prozesse genau und liest Daten direkt an den Geräten ab. Du achtest darauf, ob sich Werte im erwarteten Bereich bewegen, ob Geräte stabil arbeiten und ob Auffälligkeiten auftreten. Wenn eine Messreihe unplausibel wirkt, musst du Fehlerquellen erkennen, etwa bei der Probe, beim Aufbau oder bei der Geräteeinstellung. Diese Kontrolle ist wichtig, bevor Ergebnisse weiterverwendet werden.
- Messdaten berechnen und auswertenBei uns gehören spezielle Computerprogramme zur Untersuchung unserer Fasermaterialien. Wir berechnen und bewerten Messdaten und stellen auch Statistiken als Tabellen oder Diagramme dar.
- Ergebnisse dokumentieren und präsentierenIn unseren Forschungs- und Entwicklungslabors halten wir Materialuntersuchungen in Protokollen, Tabellen und Diagrammen fest. Dazu erfassen wir Messdaten sowohl am Computer als auch in Protokollbüchern.
- Geräte pflegen und instand haltenNach den Prüfungen reinigst du Laborgeräte, wechselst bei Bedarf Verbrauchsteile und sorgst für einen funktionsfähigen Zustand der Apparate. Du erkennst einfache Störungen, führst Wartungsarbeiten durch und meldest größere Probleme weiter. Weil viele Messgeräte empfindlich und teuer sind, gehört sorgfältige Pflege fest zum Beruf. Nur gut gewartete Geräte liefern wiederholbare Ergebnisse.
Im Detail
Anforderungen
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsBei uns nutzt du spezielle Computerprogramme für Materialuntersuchungen und berechnest Messdaten am Computer. Der sichere Umgang mit digitalen Werkzeugen ist deshalb besonders wichtig.
- Chemisches VerständnisAuch im Schwerpunkt Physik arbeitest du bei der Probenaufbereitung mit chemischen Mitteln, etwa mit Lösungsmitteln zum Aufschließen oder Reinigen. Du musst verstehen, wie Stoffe reagieren und warum eine Behandlung die Probe verändern kann.
- Gute BeobachtungsgabeDu musst kleine Veränderungen an Proben, Anzeigen und Messverläufen bemerken, bevor daraus ein Fehler wird. Gerade bei empfindlichen Messungen zeigen sich Probleme oft zuerst nur in kleinen Abweichungen oder ungewöhnlichen Details.
- Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Zuschneiden, Schleifen, Aufbauen von Messanordnungen oder beim Umgang mit kleinen Bauteilen brauchst du sichere Hände. Wenn dir dabei Fehler passieren, kann eine Probe beschädigt oder der gesamte Versuchsaufbau unbrauchbar werden.
- Zahlenverständnis und RechnenMesswerte müssen kontrolliert, verglichen und berechnet werden. Du arbeitest mit Zahlenkolonnen, Umrechnungen und Auswertungen – wenn dir dabei die Größenordnungen nicht einleuchten, übersiehst du unplausible Ergebnisse.
- Mathematisches VerständnisPhysikalische Prüfungen bestehen nicht nur aus Ablesen, sondern aus dem Verstehen von Zusammenhängen zwischen Messgrößen. Bei Auswertungen, Diagrammen und statistischen Vergleichen brauchst du ein Gefühl dafür, was die Zahlen wirklich bedeuten.
- KommunikationsfähigkeitDu arbeitest mit PhysikerInnen, IngenieurInnen, EntwicklerInnen und anderen Fachkräften zusammen. Ergebnisse müssen so erklärt werden, dass auch andere verstehen, was gemessen wurde und wo mögliche Einschränkungen liegen.
- KundInnenorientierungWenn Prüfergebnisse für andere Abteilungen oder Auftraggeber aufbereitet werden, musst du ihre Fragestellung verstehen und die Resultate passend darstellen. Es geht nicht um Verkauf, sondern darum, technisch brauchbare Antworten zu liefern.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitIm Labor arbeitest du selten völlig allein, weil Proben, Prüfaufträge und Auswertungen oft mehrere Personen betreffen. Wenn Übergaben nicht funktionieren, gehen Informationen zu Probe, Geräteeinstellung oder Messergebnis verloren.
- AufmerksamkeitIm Prüflabor laufen viele kleine Schritte ab, die alle stimmen müssen: Probe richtig beschriften, Messbereich passend einstellen, Werte korrekt eintragen. Schon ein kurzer Konzentrationsfehler kann eine Messreihe unbrauchbar machen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob Daten plausibel sind oder ob eine Prüfung wiederholt werden sollte. Das ist wichtig, wenn Messergebnisse nicht zum erwarteten Verhalten eines Materials oder Bauteils passen.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit elektrischen Geräten, heißen Apparaten, Lösungsmitteln und teils brennbaren oder explosiven Stoffen. Wer Sicherheitsregeln nicht ernst nimmt, gefährdet sich selbst, andere im Labor und auch empfindliche Geräte.
- UmweltbewusstseinIm Labor fallen Chemikalien, Reinigungsmittel und Materialreste an, die korrekt behandelt und entsorgt werden müssen. Unsachgemäßer Umgang kann Umweltprobleme verursachen und gegen betriebliche Vorschriften verstoßen.
- GeduldManche Messreihen dauern, und bei sensiblen Geräten braucht das Justieren Zeit. Wenn du zu hastig arbeitest, riskierst du Fehlmessungen oder musst ganze Prüfungen noch einmal durchführen.
- KonzentrationsfähigkeitViele Arbeitsschritte wirken ähnlich, dürfen aber nicht verwechselt werden. Besonders beim Ablesen, Eingeben und Vergleichen von Messdaten musst du über längere Zeit aufmerksam bleiben.
- Selbstständiges ArbeitenPrüfserien und Messungen führst du oft eigenverantwortlich durch. Du musst deinen Ablauf selbst organisieren und auch ohne dauernde Kontrolle merken, wenn ein Schritt nicht passt.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIm Labor hängen Messzeiten, Gerätebelegungen und Übergaben oft zusammen. Wenn Termine oder Absprachen nicht eingehalten werden, verzögern sich Versuchsreihen und andere Teams können nicht weiterarbeiten.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenPrüftechnik lebt davon, dass Ergebnisse nachvollziehbar und reproduzierbar sind. Unsaubere Beschriftungen, falsch gesetzte Dezimalstellen oder ungenau vorbereitete Proben machen Daten wertlos.
- EinsatzfreudeNicht jeder Schritt im Labor ist spektakulär; vieles besteht aus Wiederholen, Prüfen und sauberem Dokumentieren. Du musst bereit sein, auch diese Routine verlässlich durchzuziehen.
- VerantwortungsbewusstseinDeine Ergebnisse können Einfluss auf Entwicklung, Qualitätssicherung oder weitere Forschung haben. Wenn du Fehler übersiehst oder Daten unkritisch weitergibst, treffen andere darauf vielleicht falsche Entscheidungen.
- LernbereitschaftPrüfmethoden, Software und Geräte ändern sich laufend. Du musst bereit sein, neue Verfahren zu lernen und bestehende Abläufe anzupassen, wenn das Labor andere Anforderungen bekommt.
- Logisch-analytisches DenkenDu musst Messabläufe verstehen, Fehlerquellen eingrenzen und Daten sinnvoll interpretieren. Wenn Werte auffällig sind, reicht es nicht, sie nur abzuschreiben – du musst nachvollziehen, was physikalisch dahintersteckt.
- ProblemlösungsfähigkeitNicht jede Messung läuft nach Plan: Geräte zeigen unstimmige Werte, Proben verhalten sich anders als erwartet oder ein Aufbau muss angepasst werden. Dann brauchst du einen kühlen Kopf, um systematisch nach der Ursache zu suchen.
- ProzessverständnisEine Prüfung besteht aus zusammenhängenden Schritten von der Probenannahme bis zur Auswertung. Du musst verstehen, wie ein Fehler am Anfang später das Ergebnis verfälschen kann.
- Systematische ArbeitsweiseIm Prüflabor musst du nach festgelegten Abläufen arbeiten, damit Messungen wiederholbar bleiben. Wer chaotisch vorgeht, verliert schnell den Überblick über Proben, Einstellungen und Datenstände.
- HandgeschicklichkeitBeim Vorbereiten von Proben, beim Aufbauen von Versuchsanordnungen und beim Bedienen von Laborgeräten brauchst du kontrollierte Bewegungen. Grobe oder unsichere Handhabung kann empfindliche Proben und Geräte beschädigen.
- FingerfertigkeitDas Justieren empfindlicher Messeinrichtungen oder das Arbeiten mit kleinen Bauteilen verlangt feine Bewegungen. Auch bei Tastatureingaben und präziser Dokumentation hilft dir sicheres, schnelles Arbeiten.
- Auge-Hand-KoordinationDu musst Werkzeuge, Proben und Messgeräte genau aufeinander abstimmen, etwa beim Schleifen, Zuschneiden oder Positionieren im Prüfaufbau. Wenn Hand und Blick nicht sauber zusammenspielen, leidet die Genauigkeit.
- Gutes SehvermögenDu liest Skalen, Displays und feine Messanzeigen ab und erkennst kleine Materialfehler oder Verformungen. In manchen Bereichen arbeitest du auch mit sehr kleinen Strukturen oder elektronischen Bauteilen, bei denen gute Augen entscheidend sind.
- Unempfindlichkeit der HautBei der Probenbearbeitung und beim Arbeiten mit Chemikalien oder Reinigungsmitteln kann die Haut belastet werden. Wer hier sehr empfindlich reagiert, hat im Laboralltag rasch Probleme.
- Gute ReaktionsfähigkeitWenn mit heißen Geräten, elektrischen Aufbauten oder brennbaren Stoffen gearbeitet wird, musst du auf Störungen sofort reagieren können. Verzögerungen können hier nicht nur Messergebnisse, sondern auch die Sicherheit gefährden.
- Sehvermögen zum technischen ZeichnungslesenDu arbeitest mit technischen Skizzen, Zeichnungen und Versuchsanordnungen. Wenn du solche Unterlagen nicht gut lesen kannst, baust du Messvorrichtungen falsch auf oder interpretierst Prüfbedingungen falsch.
- MerkfähigkeitBeim Vergleichen von Messdaten und beim Arbeiten mit unterschiedlichen Prüfabläufen hilft es, wenn du dir typische Werte, Gerätezustände und Schrittfolgen merken kannst. Sonst fällt es schwer, Auffälligkeiten rasch zu erkennen.
- Physikalisches und technisches VerständnisBei uns untersuchst du Materialeigenschaften und beobachtest physikalische Vorgänge im Versuch. Dafür wünschen wir uns besonderes Interesse an Physik und gute naturwissenschaftliche Kenntnisse.
Nur in der App
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