
PrüftechnikerIn - Schwerpunkt Physik
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.250
- Varianten
- Lehre
Nur in der App
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Gefragt sind hier vor allem Denker:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
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Bring deine Zukunft ins Rollen - Lehrlingsfilm der KRAIBURG AustriaKRAIBURG Austria GmbH & Co.KG 
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Produktfilm I Gummiwerk KRAIBURG GmbH & Co. KGKRAIBURG Austria GmbH & Co.KG
Aufgaben
+9 mehr- Prüfmittel vorbereiten und kalibrieren
- Proben kennzeichnen und verwalten
- Proben physikalisch aufbereiten
- Versuchsaufbauten nach Unterlagen herstellen
Anforderungen
+27 mehr- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Chemisches Verständnis
- Gute Beobachtungsgabe
- Handwerkliche Geschicklichkeit
- Zahlenverständnis und Rechnen
- Mathematisches Verständnis
Berufsschule
- Landesberufsschule KnittelfeldPortniggstraße 21, 8720 Knittelfeld · 171 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.250
- 2. LEHRJAHR€ 1.562
- 3. LEHRJAHR€ 1.875
- 4. LEHRJAHR€ 2.187
KV Industrie-Beispiel: Chemische Industrie, Kunststoff verarbeitende Industrie, Pharmazeutische Industrie
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
- Innovatives Unternehmen
- Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
Dein Lehrbetrieb
Wir sind KRAIBURG Austria in Geretsberg in Oberösterreich. Seit mehr als 60 Jahren verarbeiten wir Kautschuk – den Werkstoff, aus dem Gummi entsteht. Wir entwickeln und produzieren Gummimischungen, Materialien für neue und runderneuerte Reifen, runderneuerte Nutzfahrzeugreifen und ergonomische Arbeitsplatzmatten. Dabei verbinden wir unsere Erfahrung mit neuen Ideen: Unser Team arbeitet täglich daran, Produkte weiterzuentwickeln und Rohstoffe möglichst effizient einzusetzen. Wir bilden auch Lehrlinge aus.
Mehr vom Betrieb
Warum der Labortest erst der Anfang ist
In unserem Bereich Material Services prüfen wir nicht nur Rohstoffe im Labor. Wir testen auch, wie sie sich in großen Mischanlagen verarbeiten lassen, und stellen daraus Gummimischungen her. Mit Partnern organisieren wir anschließend Testreifen und Reifenprüfungen. Deine Fachrichtung passt damit in eine Entwicklungskette, in der Laborergebnisse und praktische Verarbeitung zusammenkommen.
Für deine Lehre in Prüftechnik mit Schwerpunkt Physik bei uns sind 3½ Jahre vorgesehen. Im Mittelpunkt stehen physikalische Messungen: Du lernst, Materialeigenschaften mit Zahlen zu beschreiben statt nur nach Gefühl zu beurteilen.
Was wir aus Kautschuk machen
- Wir stellen Gummimischungen her und liefern Materialien für die Neureifenindustrie und die Runderneuerung – dabei erhalten gebrauchte Reifen eine neue Lauffläche.
- Wir bieten heißrunderneuerte Reifen für Nutzfahrzeuge an, also zum Beispiel für Lkw.
- Wir entwickeln ergonomische Arbeitsplatzmatten: Bodenlösungen für Menschen, die bei ihrer Arbeit viel stehen.
Vom Rohstoff zum Testreifen
In unserem Geschäftsbereich KRAIBURG Material Services begleiten wir die Entwicklung vom Labortest über die Gummimischung bis zum Testreifen. Dafür nutzen wir unter anderem Kneter, Kalander und Extruder: Maschinen, die Material mischen, zu Bahnen walzen oder in Form bringen. Wir prüfen, wie sich Rohstoffe in der Produktion verarbeiten lassen. Gemeinsam mit Partnern organisieren wir den Bau und die Prüfung von Testreifen und dokumentieren die Ergebnisse sorgfältig.
Wir sind EMAS-zertifiziert. In unserer Produktion setzen wir Rohstoffe möglichst effizient ein und arbeiten daran, Abfälle und Emissionen zu reduzieren. Bei unseren Profilstreifen durchlaufen Rohstoffe bereits einen eigenen kleinen Kreislauf.
Neue Ideen entstehen im Austausch
Bei uns gehört der Erfahrungsaustausch unter Kolleg*innen zur täglichen Weiterentwicklung. Unser Team bringt Wissen aus der Kautschukverarbeitung zusammen und entwickelt daraus neue Ideen für Gummimischungen und Produkte. So verbinden wir langjährige Erfahrung mit der Frage, wie wir Gummiproduktion und Reifenproduktion nachhaltiger gestalten können.
Im Detail
Aufgaben
- Prüfmittel vorbereiten und kalibrierenBevor gemessen wird, richtest du Laborgeräte und Prüfmittel betriebsbereit her. Du kontrollierst zum Beispiel Waagen, Multimeter, Oszilloskope, Kraft- und Druckmessgeräte, Mikroskope oder Kalorimeter, justierst Einstellungen und kalibrierst die Geräte, damit die Messwerte stimmen. Dazu gehört auch das Reinigen, Überprüfen und Anpassen von Apparaten wie Pumpen, Zentrifugen, Heizplatten oder Öfen. Ohne diese Vorbereitung wären spätere Prüfergebnisse nicht verlässlich.
- Proben kennzeichnen und verwaltenMaterialproben müssen im Labor eindeutig zuordenbar bleiben. Du versiehst Proben mit Identifikationscodes, hältst Herkunft und Prüfauftrag fest und sorgst dafür, dass nichts verwechselt wird. Gerade wenn mehrere Messreihen gleichzeitig laufen, ist dieses Probenmanagement entscheidend, damit Ergebnisse später dem richtigen Werkstoff oder Bauteil zugeordnet werden können. Das ist besonders wichtig in Entwicklungs- und Kontrolllabors, wo oft viele ähnliche Proben parallel bearbeitet werden.
- Proben physikalisch aufbereitenVor der eigentlichen Messung bringst du die Probe in eine Form, die für das Prüfverfahren geeignet ist. Dazu gehören etwa Teilen, Filtrieren, Zerkleinern, Schleifen, Zuschneiden, Abwägen, Trocknen oder Destillieren. Je nach Material arbeitest du auch mit Lösungsmitteln, um Proben aufzuschließen oder Bestandteile zu trennen. Dabei kommt es darauf an, dass die Probe durch die Vorbereitung nicht verfälscht wird.
- Versuchsaufbauten nach Unterlagen herstellenDu baust Prüf- und Messanordnungen nach Versuchsprotokollen, technischen Unterlagen oder internen Prüfvorschriften auf. Dabei verbindest du Geräte, stellst Messbereiche ein, positionierst Proben richtig und achtest darauf, dass alle Schritte reproduzierbar sind. In manchen Bereichen müssen optische, elektrische oder thermische Komponenten exakt aufeinander abgestimmt werden. Ein sauberer Aufbau spart später Fehlersuche und Wiederholungen.
- Mechanische Eigenschaften von Materialien messenBei uns stehen Gummimischungen und Reifenmaterialien im Mittelpunkt. Wie sich diese Werkstoffe unter Belastung verhalten, ist für unsere Produktentwicklung besonders wichtig.
- Elektrische Messgrößen erfassenUnser Schwerpunkt liegt auf Gummimischungen und Reifenmaterialien, nicht auf elektronischen Bauteilen. Elektrische Bauteilprüfungen stehen bei uns deshalb weniger im Vordergrund.
- Optische Eigenschaften untersuchenIn der optischen Prüfung arbeitest du zum Beispiel mit Mikroskopen, Spektroskopen, Linsen oder Lasern. Damit untersuchst du Eigenschaften wie Farbe, Intensität, Brechung, Wellenlänge oder Polarisation von Licht. Das spielt etwa bei optischen Geräten, Gläsern oder speziellen Bauteilen eine Rolle. Hier ist besonders präzises Einstellen und genaues Beobachten gefragt.
- Temperatur- und Wärmeverhalten prüfenDu misst kalorische Größen wie Temperatur, Wärmemengen oder Wärmeleitfähigkeit. Dafür kommen Thermometer, Thermoelemente oder Kalorimeter zum Einsatz. Solche Prüfungen zeigen, wie sich Materialien bei Erwärmung verhalten oder wie gut sie Wärme leiten beziehungsweise speichern. Gerade bei Werkstoffen und technischen Bauteilen können diese Werte später für Entwicklung oder Qualitätssicherung entscheidend sein.
- Spezielle physikalische Prüfgeräte einsetzenWir konzentrieren uns auf Kautschukverarbeitung und Reifenmaterialien. Spezialprüfungen aus Medizintechnik oder Strahlenphysik sind für diesen Schwerpunkt weniger zentral.
- Messvorgänge beobachten und überwachenWährend der Prüfung beobachtest du laufende Prozesse genau und liest Daten direkt an den Geräten ab. Du achtest darauf, ob sich Werte im erwarteten Bereich bewegen, ob Geräte stabil arbeiten und ob Auffälligkeiten auftreten. Wenn eine Messreihe unplausibel wirkt, musst du Fehlerquellen erkennen, etwa bei der Probe, beim Aufbau oder bei der Geräteeinstellung. Diese Kontrolle ist wichtig, bevor Ergebnisse weiterverwendet werden.
- Messdaten berechnen und auswertenNach der Messung überträgst du die Daten in elektronische Protokollsysteme oder Datenbanken und wertest sie am Computer aus. Du führst Berechnungen durch, vergleichst Messreihen und prüfst, ob die Ergebnisse plausibel sind. Je nach Auftrag erstellst du daraus Diagramme, Grafiken oder statistische Auswertungen. Damit wird aus einzelnen Zahlen eine verwertbare Aussage über das geprüfte Material oder Bauteil.
- Ergebnisse dokumentieren und präsentierenIn unserem Geschäftsbereich Material Services gehören Auswertungen und sorgfältige Dokumentation zu den Tests – vom Labor bis zu den mit Partnern organisierten Reifenprüfungen. Wir halten Ergebnisse so fest, dass sie für die weitere Entwicklung nutzbar sind.
- Geräte pflegen und instand haltenNach den Prüfungen reinigst du Laborgeräte, wechselst bei Bedarf Verbrauchsteile und sorgst für einen funktionsfähigen Zustand der Apparate. Du erkennst einfache Störungen, führst Wartungsarbeiten durch und meldest größere Probleme weiter. Weil viele Messgeräte empfindlich und teuer sind, gehört sorgfältige Pflege fest zum Beruf. Nur gut gewartete Geräte liefern wiederholbare Ergebnisse.
Im Detail
Anforderungen
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsEin großer Teil der Arbeit endet nicht am Messgerät, sondern in elektronischen Protokollsystemen, Datenbanken und Auswertesoftware. Wenn du digitale Eingaben unsauber machst oder Daten falsch überträgst, wird aus einer guten Messung schnell ein unbrauchbarer Datensatz.
- Chemisches VerständnisWir entwickeln Gummimischungen und testen Rohstoffe auf ihre Verarbeitbarkeit. Interesse an der Zusammensetzung und am Verhalten solcher Materialien hilft dir bei uns besonders.
- Gute BeobachtungsgabeDu musst kleine Veränderungen an Proben, Anzeigen und Messverläufen bemerken, bevor daraus ein Fehler wird. Gerade bei empfindlichen Messungen zeigen sich Probleme oft zuerst nur in kleinen Abweichungen oder ungewöhnlichen Details.
- Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Zuschneiden, Schleifen, Aufbauen von Messanordnungen oder beim Umgang mit kleinen Bauteilen brauchst du sichere Hände. Wenn dir dabei Fehler passieren, kann eine Probe beschädigt oder der gesamte Versuchsaufbau unbrauchbar werden.
- Zahlenverständnis und RechnenMesswerte müssen kontrolliert, verglichen und berechnet werden. Du arbeitest mit Zahlenkolonnen, Umrechnungen und Auswertungen – wenn dir dabei die Größenordnungen nicht einleuchten, übersiehst du unplausible Ergebnisse.
- Mathematisches VerständnisPhysikalische Prüfungen bestehen nicht nur aus Ablesen, sondern aus dem Verstehen von Zusammenhängen zwischen Messgrößen. Bei Auswertungen, Diagrammen und statistischen Vergleichen brauchst du ein Gefühl dafür, was die Zahlen wirklich bedeuten.
- KommunikationsfähigkeitDu arbeitest mit PhysikerInnen, IngenieurInnen, EntwicklerInnen und anderen Fachkräften zusammen. Ergebnisse müssen so erklärt werden, dass auch andere verstehen, was gemessen wurde und wo mögliche Einschränkungen liegen.
- KundInnenorientierungWenn Prüfergebnisse für andere Abteilungen oder Auftraggeber aufbereitet werden, musst du ihre Fragestellung verstehen und die Resultate passend darstellen. Es geht nicht um Verkauf, sondern darum, technisch brauchbare Antworten zu liefern.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitIm Labor arbeitest du selten völlig allein, weil Proben, Prüfaufträge und Auswertungen oft mehrere Personen betreffen. Wenn Übergaben nicht funktionieren, gehen Informationen zu Probe, Geräteeinstellung oder Messergebnis verloren.
- AufmerksamkeitIm Prüflabor laufen viele kleine Schritte ab, die alle stimmen müssen: Probe richtig beschriften, Messbereich passend einstellen, Werte korrekt eintragen. Schon ein kurzer Konzentrationsfehler kann eine Messreihe unbrauchbar machen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob Daten plausibel sind oder ob eine Prüfung wiederholt werden sollte. Das ist wichtig, wenn Messergebnisse nicht zum erwarteten Verhalten eines Materials oder Bauteils passen.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit elektrischen Geräten, heißen Apparaten, Lösungsmitteln und teils brennbaren oder explosiven Stoffen. Wer Sicherheitsregeln nicht ernst nimmt, gefährdet sich selbst, andere im Labor und auch empfindliche Geräte.
- UmweltbewusstseinAls EMAS-zertifizierter Betrieb setzen wir Rohstoffe möglichst effizient ein und reduzieren Abfälle und Emissionen. Ein bewusster Umgang mit Material passt deshalb besonders gut zu uns.
- GeduldManche Messreihen dauern, und bei sensiblen Geräten braucht das Justieren Zeit. Wenn du zu hastig arbeitest, riskierst du Fehlmessungen oder musst ganze Prüfungen noch einmal durchführen.
- KonzentrationsfähigkeitViele Arbeitsschritte wirken ähnlich, dürfen aber nicht verwechselt werden. Besonders beim Ablesen, Eingeben und Vergleichen von Messdaten musst du über längere Zeit aufmerksam bleiben.
- Selbstständiges ArbeitenPrüfserien und Messungen führst du oft eigenverantwortlich durch. Du musst deinen Ablauf selbst organisieren und auch ohne dauernde Kontrolle merken, wenn ein Schritt nicht passt.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIm Labor hängen Messzeiten, Gerätebelegungen und Übergaben oft zusammen. Wenn Termine oder Absprachen nicht eingehalten werden, verzögern sich Versuchsreihen und andere Teams können nicht weiterarbeiten.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenPrüftechnik lebt davon, dass Ergebnisse nachvollziehbar und reproduzierbar sind. Unsaubere Beschriftungen, falsch gesetzte Dezimalstellen oder ungenau vorbereitete Proben machen Daten wertlos.
- EinsatzfreudeNicht jeder Schritt im Labor ist spektakulär; vieles besteht aus Wiederholen, Prüfen und sauberem Dokumentieren. Du musst bereit sein, auch diese Routine verlässlich durchzuziehen.
- VerantwortungsbewusstseinDeine Ergebnisse können Einfluss auf Entwicklung, Qualitätssicherung oder weitere Forschung haben. Wenn du Fehler übersiehst oder Daten unkritisch weitergibst, treffen andere darauf vielleicht falsche Entscheidungen.
- LernbereitschaftPrüfmethoden, Software und Geräte ändern sich laufend. Du musst bereit sein, neue Verfahren zu lernen und bestehende Abläufe anzupassen, wenn das Labor andere Anforderungen bekommt.
- Logisch-analytisches DenkenDu musst Messabläufe verstehen, Fehlerquellen eingrenzen und Daten sinnvoll interpretieren. Wenn Werte auffällig sind, reicht es nicht, sie nur abzuschreiben – du musst nachvollziehen, was physikalisch dahintersteckt.
- ProblemlösungsfähigkeitNicht jede Messung läuft nach Plan: Geräte zeigen unstimmige Werte, Proben verhalten sich anders als erwartet oder ein Aufbau muss angepasst werden. Dann brauchst du einen kühlen Kopf, um systematisch nach der Ursache zu suchen.
- ProzessverständnisEine Prüfung besteht aus zusammenhängenden Schritten von der Probenannahme bis zur Auswertung. Du musst verstehen, wie ein Fehler am Anfang später das Ergebnis verfälschen kann.
- Systematische ArbeitsweiseIm Prüflabor musst du nach festgelegten Abläufen arbeiten, damit Messungen wiederholbar bleiben. Wer chaotisch vorgeht, verliert schnell den Überblick über Proben, Einstellungen und Datenstände.
- HandgeschicklichkeitBeim Vorbereiten von Proben, beim Aufbauen von Versuchsanordnungen und beim Bedienen von Laborgeräten brauchst du kontrollierte Bewegungen. Grobe oder unsichere Handhabung kann empfindliche Proben und Geräte beschädigen.
- FingerfertigkeitDas Justieren empfindlicher Messeinrichtungen oder das Arbeiten mit kleinen Bauteilen verlangt feine Bewegungen. Auch bei Tastatureingaben und präziser Dokumentation hilft dir sicheres, schnelles Arbeiten.
- Auge-Hand-KoordinationDu musst Werkzeuge, Proben und Messgeräte genau aufeinander abstimmen, etwa beim Schleifen, Zuschneiden oder Positionieren im Prüfaufbau. Wenn Hand und Blick nicht sauber zusammenspielen, leidet die Genauigkeit.
- Gutes SehvermögenDu liest Skalen, Displays und feine Messanzeigen ab und erkennst kleine Materialfehler oder Verformungen. In manchen Bereichen arbeitest du auch mit sehr kleinen Strukturen oder elektronischen Bauteilen, bei denen gute Augen entscheidend sind.
- Unempfindlichkeit der HautBei der Probenbearbeitung und beim Arbeiten mit Chemikalien oder Reinigungsmitteln kann die Haut belastet werden. Wer hier sehr empfindlich reagiert, hat im Laboralltag rasch Probleme.
- Gute ReaktionsfähigkeitWenn mit heißen Geräten, elektrischen Aufbauten oder brennbaren Stoffen gearbeitet wird, musst du auf Störungen sofort reagieren können. Verzögerungen können hier nicht nur Messergebnisse, sondern auch die Sicherheit gefährden.
- Sehvermögen zum technischen ZeichnungslesenDu arbeitest mit technischen Skizzen, Zeichnungen und Versuchsanordnungen. Wenn du solche Unterlagen nicht gut lesen kannst, baust du Messvorrichtungen falsch auf oder interpretierst Prüfbedingungen falsch.
- MerkfähigkeitBeim Vergleichen von Messdaten und beim Arbeiten mit unterschiedlichen Prüfabläufen hilft es, wenn du dir typische Werte, Gerätezustände und Schrittfolgen merken kannst. Sonst fällt es schwer, Auffälligkeiten rasch zu erkennen.
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