Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
Collini GmbHSt. Pantaleon

OberflächentechnikerIn - Pulverbeschichtung

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3,5 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.071
Varianten
Lehre · Lehre mit Matura

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Aufgaben

+8 mehr
  • Werkstücke gründlich vorbereiten und reinigen
  • Arbeitsschritte nach technischen Unterlagen planen
  • Beschichtungspulver auswählen und vorbereiten
  • Pulver mit Beschichtungsverfahren auftragen

Anforderungen

+23 mehr
  • Chemisches Verständnis
  • Technisches Verständnis
  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Handwerkliche Geschicklichkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen

Berufsschule

  • Fachberufsschule FerlachSchulhausgasse 12, 9170 Ferlach · 196 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.071
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.295
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.657
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.152

KV Metallindustrie: Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallwarenindustrie, Gießerei-Industrie), Fahrzeugindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Stahlindustrie und Bergbau, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen

Das bieten wir:

  • Traditionelles Unternehmen
  • Innovatives Unternehmen
  • Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
  • Förderung von Diversität und Inklusion
  • Familiäres Arbeitsklima
  • Berufliche Weiterbildung
  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Internationale Arbeitsmöglichkeiten

Dein Lehrbetrieb

Collini GmbHSt. Pantaleon

Wir sind Collini – ein internationales Familienunternehmen mit Stammsitz in Hohenems und über 125 Jahren Erfahrung in der Oberflächentechnik. Wir veredeln Oberflächen, damit Bauteile vor Korrosion geschützt sind, Strom leiten oder das gewünschte Aussehen bekommen. Unsere Technik begegnet dir zum Beispiel beim Aufladen deines iPhones, beim Anschnallen im Auto oder beim Fliegen in die Ferien. Aus einer Scherenschleiferei ist eine auf Oberflächen spezialisierte Unternehmensgruppe mit rund 1.500 Mitarbeitenden geworden.

Mehr vom Betrieb

Wie aus Pulver eine feste Schicht wird

In deiner Ausbildung bei uns lernst du unter anderem das elektrostatische Beschichten kennen: Pulver und Werkstück werden unterschiedlich elektrisch geladen und ziehen sich dadurch an. Anschließend wird das Pulver im Ofen aufgeschmolzen und ausgehärtet. Du lernst, warum Temperatur und Zeit genau passen müssen – sie entscheiden mit darüber, ob die Oberfläche dauerhaft hält und den gewünschten Glanz bekommt.

Beim Schnuppern kannst du uns kennenlernen, mitarbeiten und erleben, wie es bei uns abläuft. Danach klären wir in einem Gespräch mit dir und deinen Eltern gemeinsam offene Fragen.

So zeigst du uns, wer du bist

  • Wir freuen uns über deinen Lebenslauf und dein letztes Zeugnis.
  • Erzähl uns in deinem Motivationsschreiben, was dich an Technik und Oberflächen interessiert.
  • Deine Unterlagen erhalten wir am besten als PDF-Dateien.

Mehr als eine glänzende Hülle

Bei uns geht es nicht nur darum, wie ein Produkt aussieht. Gemeinsam mit unseren Kunden klären wir, was seine Oberfläche können muss: Soll sie Rost verhindern, elektrischen Strom leiten oder Reibung und Verschleiß verringern? Danach richten wir unsere Beschichtungslösung aus. So geben wir dem Grundmaterial die Eigenschaften, die es für seinen Einsatz braucht.

So verändern wir Oberflächen

  • Beim Verzinken versehen wir Bauteile mit einer Zinkschicht, die sie vor Korrosion schützt – also davor, dass das Material beispielsweise durch Rost angegriffen wird.
  • Beim Anodisieren wandeln wir die Oberfläche eines Leichtmetallbauteils in eine Oxidschicht um, statt eine fremde Metallschicht aufzutragen.
  • Mit Kupferbeschichtungen nutzen wir die gute Leitfähigkeit von Kupfer für Strom und Wärme. Kupfer bildet oft auch die erste Schicht eines mehrschichtigen Aufbaus.
  • Mit Lackierungen gestalten wir Farbe, Struktur und Glanz einer Oberfläche und sorgen gleichzeitig für Korrosionsschutz.

Unsere Oberflächen schützen und gestalten Produkte und machen sie oft erst funktionsfähig. Damit unterstützen wir die Schonung von Ressourcen.

Werkstück, Produktion und Labor

In unserer Ausbildung beschäftigst du dich mit Metallen, hältst die Produktion am Laufen oder überprüfst im Labor die Qualität der Bäder, die wir für die Oberflächenbehandlung verwenden. Technik und Chemie gehören bei uns eng zusammen. Mit unserem Ausbildungskonzept Lehre 4.0 geben wir dir Freiräume für deine Entwicklung und Platz für Kreativität.

Gemeinsam lernen und weiterkommen

  • Bei uns arbeiten Menschen aus über 50 Nationen. Gegenseitige Anerkennung, Gleichberechtigung und Respekt für unterschiedliche Meinungen gehören zu unserem Miteinander.
  • Wir fördern Weiterbildung und den Austausch zwischen unseren Standorten. Wenn du weiterlernen möchtest, unterstützen wir dich bei Lehre mit Matura oder einem berufsbegleitenden Studium.
  • Wir setzen auf Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen. In unserer internationalen Unternehmensgruppe sind auch Karrierewege über Ländergrenzen hinweg möglich.

Lerne uns beim Schnuppern kennen

Beim Schnuppern siehst du, wie es bei uns abläuft, und arbeitest selbst mit. In unserem Eingangstest erwarten dich Aufgaben zu logischem Denken und technischem Verständnis. Zu deinen Bewerbungsunterlagen gehören am besten ein Lebenslauf und dein letztes Zeugnis. Im weiteren Verlauf laden wir dich und deine Eltern zu einem Gespräch ein, damit wir gemeinsam offene Fragen klären können.

Im Detail

Aufgaben

  • Werkstücke gründlich vorbereiten und reinigenBevor überhaupt Pulver aufgetragen werden kann, bereitest du die Metallteile so vor, dass die Beschichtung später haftet. Du entfernst Öl, Fett, Staub, Rost sowie alte Lack- oder Korrosionsschutzschichten und achtest darauf, dass keine Rückstände auf der Oberfläche bleiben. Je nach Werkstück kommen Reinigungs- und Entfettungsmittel, mechanische Verfahren und Handwerkzeuge zum Einsatz. Wenn dieser Schritt schlecht gemacht ist, kann die Pulverschicht später abblättern oder ungleichmäßig aussehen.
  • Arbeitsschritte nach technischen Unterlagen planenDu liest Arbeitsanweisungen, Stücklisten, technische Vorgaben und Oberflächenanforderungen und leitest daraus ab, wie das Werkstück behandelt werden muss. Dabei entscheidest du mit, welche Vorbehandlung, welches Beschichtungspulver und welches Verfahren passend sind. Auch Reihenfolge, Trocknungs- und Einbrennbedingungen müssen stimmen, damit Schutzwirkung und Oberflächeneffekt erreicht werden. Diese Planung ist besonders wichtig, wenn verschiedene Bauteile oder Serien nacheinander durch die Anlage laufen.
  • Beschichtungspulver auswählen und vorbereitenBei unseren organischen Beschichtungen verbinden wir Farbe, Struktur und Glanz mit Korrosionsschutz. Die Materialauswahl muss deshalb sowohl zum gewünschten Aussehen als auch zur Schutzwirkung passen.
  • Pulver mit Beschichtungsverfahren auftragenDu beschichtest Werkstücke mit Verfahren wie Spritzen, Tauchen oder elektrostatischer Pulverbeschichtung. Besonders typisch ist das elektrostatische Verfahren: Pulver und Werkstück werden unterschiedlich geladen, sodass sich die Teilchen anziehen und gleichmäßig an der Oberfläche anlagern. Dabei führst du Werkstücke korrekt durch den Prozess, kontrollierst Auftragsbild und Schichtverteilung und achtest auf saubere Kanten und schwer erreichbare Stellen. Diese Tätigkeit prägt das Berufsbild am stärksten, weil hier die eigentliche Oberflächenveredelung sichtbar entsteht.
  • Beschichtungsanlagen programmieren und bedienenIn vielen Betrieben läuft die Pulverbeschichtung mit modernen, teilweise automatisierten Anlagen. Du stellst Maschinen ein, programmierst Abläufe, startest die Anlage und überwachst während des Prozesses Werte und Funktionen. Dazu gehören auch Förder-, Hebe- und Transporteinrichtungen, mit denen Werkstücke durch einzelne Arbeitsstationen bewegt werden. Wenn Einstellungen nicht passen, können Schichtstärke, Haftung oder Oberflächeneffekt von den Vorgaben abweichen.
  • Beschichtete Teile im Ofen einbrennenNach dem Auftrag wird die Pulverschicht im Ofen aufgeschmolzen und ausgehärtet. Du achtest darauf, dass Temperatur und Dauer zum Werkstück und zum verwendeten Pulver passen, denn erst dadurch wird die Oberfläche dauerhaft haltbar. Gleichzeitig beeinflusst dieser Schritt auch das spätere Aussehen, etwa Glanzgrad oder Struktur. Zu wenig oder zu viel Hitze kann die Beschichtung unbrauchbar machen.
  • Oberflächen mechanisch nachbearbeitenNach dem Beschichten bearbeitest du Werkstücke bei Bedarf weiter, etwa durch Schleifen, Bürsten, Polieren oder Glänzen. Damit beseitigst du kleine Unregelmäßigkeiten, verbesserst die Oberfläche oder bereitest weitere Arbeitsschritte vor. Je nach Produkt geht es dabei um optische Feinheit, glatte Übergänge oder eine definierte Endwirkung. Diese Nacharbeit verlangt viel Gefühl für Material und Oberfläche.
  • Oberflächen chemisch nachbehandelnNeben mechanischer Nacharbeit führst du auch chemische Nachbehandlungen durch, etwa Entfetten, Beizen, Versiegeln oder zusätzliches Lackieren. Diese Schritte dienen dem Korrosionsschutz, der Haltbarkeit oder speziellen Anforderungen des späteren Einsatzes. Du arbeitest dabei mit Chemikalien und Lösungsmitteln und musst die richtige Reihenfolge sowie sichere Handhabung einhalten. Gerade bei Bauteilen für Maschinen, Fahrzeuge oder Haushaltsgeräte ist diese Nachbehandlung oft entscheidend.
  • Qualität der Beschichtung kontrollierenWir richten unsere Beschichtungslösungen an den Anforderungen unserer Kunden aus und verbinden unsere Prozesse in einem gemeinsamen Qualitätsmanagementsystem. Bei der Kontrolle zählt deshalb, ob Schutzwirkung und Aussehen die jeweiligen Vorgaben erfüllen.
  • Prozessdaten und Ergebnisse dokumentierenZu deiner Arbeit gehört auch, technische Daten über Arbeitsabläufe und Ergebnisse festzuhalten. Dazu zählen zum Beispiel verwendete Pulversorten, Einstellungen an der Anlage, Bearbeitungsschritte oder Prüfergebnisse. Diese Dokumentation hilft bei der Nachverfolgung von Aufträgen, bei der Qualitätssicherung und bei späteren Reklamationen. In vielen Betrieben erfolgt das digital an der Anlage oder im betrieblichen System.
  • Anlagen reinigen, pflegen und wartenBeschichtungsanlagen, Sprühgeräte, Öfen und weitere Ausrüstungen müssen regelmäßig gereinigt und in Schuss gehalten werden. Du entfernst Pulverreste, säuberst Arbeitsbereiche, kontrollierst Verschleißteile und führst einfache Wartungs- oder Reparaturarbeiten durch. Das ist wichtig, damit Farben nicht ungewollt vermischt werden und die Anlage gleichmäßig arbeitet. Saubere Technik ist in diesem Beruf direkt mit der Qualität der Oberfläche verbunden.
  • Kundschaft zu Oberflächen beratenJe nach Betrieb erklärst du Auftraggebern oder Kundschaft, welche Beschichtung für ein bestimmtes Werkstück sinnvoll ist. Dabei geht es um Schutz gegen Korrosion, um Farben und Effekte oder um die Eignung für den späteren Einsatzbereich. Du musst also technische Eigenschaften verständlich machen und gleichzeitig realistisch sagen, was mit dem jeweiligen Verfahren möglich ist. Diese Aufgabe kommt vor allem dort vor, wo Aufträge individuell geplant werden.

Im Detail

Anforderungen

  • Chemisches VerständnisDu arbeitest mit Reinigungs-, Entfettungs-, Beiz- und Versiegelungsmitteln und musst verstehen, wie diese Stoffe auf Oberflächen wirken. Wenn du chemische Zusammenhänge nicht mitdenkst, kann eine Beschichtung trotz sauberer Optik schlecht haften oder der Korrosionsschutz nicht ausreichen.
  • Technisches VerständnisPulverbeschichtung ist kein reines Handwerk, sondern ein technisch gesteuerter Prozess mit Anlagen, Öfen und Fördertechnik. Du musst verstehen, wie Einstellungen, Temperatur, Aufladung und Material zusammenwirken, damit die Oberfläche am Ende den Vorgaben entspricht.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsViele Beschichtungsanlagen sind computergesteuert oder weitgehend automatisiert. Du gibst Daten ein, überwachst Einstellungen und dokumentierst Abläufe digital. Wer sich mit digitalen Bedienoberflächen schwertut, verliert bei modernen Anlagen schnell den Überblick.
  • Gute BeobachtungsgabeSchon kleine Veränderungen in Oberfläche, Pulverauftrag oder Einbrennergebnis können auf Fehler im Prozess hinweisen. Du musst sehen, ob eine Fläche wirklich sauber ist, ob sich Pulver gleichmäßig absetzt oder ob ein Matt- oder Glanzeffekt von der Vorgabe abweicht.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Vorbereiten, Nachbearbeiten und beim Umgang mit Werkstücken, Werkzeugen und Geräten kommt es auf sichere Handgriffe an. Unsicheres Arbeiten führt schnell zu Kratzern, beschädigten Kanten oder ungleichmäßiger Nacharbeit.
  • Räumliches VorstellungsvermögenViele Werkstücke haben Kanten, Vertiefungen, Bohrungen oder komplexe Formen. Du musst mitdenken, wie Pulver diese Flächen erreicht und wo beim Beschichten oder Nacharbeiten besondere Stellen entstehen, die leicht übersehen werden.
  • AufgeschlossenheitBei uns arbeiten Menschen aus über 50 Nationen zusammen. Offenheit für unterschiedliche Persönlichkeiten, Kulturen und Meinungen ist uns im täglichen Miteinander besonders wichtig.
  • KommunikationsfähigkeitWenn ein Werkstück Mängel zeigt oder ein Auftrag besondere Vorgaben hat, musst du das klar an Kolleginnen und Kollegen oder Vorgesetzte weitergeben. Unklare Absprachen können dazu führen, dass ganze Chargen falsch beschichtet werden.
  • AufmerksamkeitDu überwachst Prozesse, die aus vielen Einzelschritten bestehen, und musst auch bei wiederkehrenden Arbeiten konzentriert bleiben. Ein übersehener Schmutzfleck oder eine falsche Einstellung kann erst am Ende sichtbar werden und dann viel Nacharbeit verursachen.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob eine Oberfläche für den nächsten Schritt bereit ist, ob ein Mangel noch korrigiert werden kann oder ob neu beschichtet werden muss. Solche Entscheidungen sparen Zeit – oder verhindern, dass fehlerhafte Teile weiterverarbeitet werden.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftIn Betrieben wechseln oft Werkstückformen, Farben, Pulversorten und Vorgaben. Du musst dich rasch auf andere Teile, neue Anlagenprogramme oder geänderte Abläufe einstellen können, ohne die Prozesssicherheit zu verlieren.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit Chemikalien, Lösungsmitteln, elektrostatischen Verfahren, Förderanlagen und heißen Öfen. Schutzmaßnahmen, sauberes Verhalten und genaue Einhaltung von Vorgaben sind keine Nebensache, sondern verhindern Unfälle und Gesundheitsbelastungen.
  • UmweltbewusstseinBeim Umgang mit Beschichtungsstoffen, Reinigungsmitteln und Reststoffen musst du auf sparsame Verwendung und korrekte Entsorgung achten. Fehler belasten nicht nur den Betrieb, sondern auch Umwelt und Arbeitssicherheit.
  • KonzentrationsfähigkeitBeschichten heißt oft, über längere Zeit auf gleichbleibende Qualität zu achten. Wenn deine Konzentration nachlässt, übersiehst du leicht Fehlstellen, falsche Programmeinstellungen oder Mängel beim Einbrennen.
  • OrganisationsfähigkeitWerkstücke, Vorbehandlung, Beschichtung, Ofenprozess und Nacharbeit müssen in sinnvoller Reihenfolge laufen. Gute Organisation verhindert Wartezeiten, Verwechslungen von Pulversorten und unnötige Stillstände an der Anlage.
  • ProblemlösungsfähigkeitWenn eine Oberfläche fleckig wird, das Pulver nicht haftet oder eine Anlage unregelmäßig arbeitet, musst du die Ursache eingrenzen. Oft liegt der Fehler nicht nur an einer Stelle, sondern an mehreren zusammenhängenden Prozessschritten.
  • ProzessverständnisPulverbeschichtung ist eine Kette aus Vorbereitung, Auftrag, Einbrennen, Nachbehandlung und Kontrolle. Wer nur den eigenen Handgriff sieht, erkennt viele Fehlerursachen nicht. Du musst verstehen, wie jeder Schritt den nächsten beeinflusst.
  • Systematische ArbeitsweiseDamit Oberflächen reproduzierbar gut werden, arbeitest du nach klaren Abläufen statt nach Gefühl. Gerade bei Serienfertigung ist es wichtig, immer dieselben Prüfschritte, Einstellungen und Reinigungsabläufe sauber einzuhalten.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitBeschichtungsprozesse laufen oft in abgestimmten Produktionsabläufen. Wenn du unzuverlässig bist oder Schichten nicht pünktlich übernimmst, geraten Anlagenbelegung, Serienfertigung und Liefertermine durcheinander.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenBei Oberflächen sieht man Fehler sofort: Staubeinschlüsse, ungleichmäßige Schichten oder beschädigte Kanten. Sorgfalt entscheidet deshalb direkt darüber, ob ein Teil weiterverwendet werden kann oder neu bearbeitet werden muss.
  • Selbstständiges ArbeitenDu übernimmst einzelne Prozessschritte oder ganze Abläufe an der Anlage eigenständig. Dabei musst du erkennen, wann du selbst handeln kannst und wann du bei Abweichungen Rücksprache halten musst.
  • EinsatzfreudeIn der Produktion gibt es Phasen mit hohem Durchsatz, Farbwechseln oder engem Zeitplan. Dann musst du zupacken, aufmerksam bleiben und auch wiederkehrende Arbeiten sauber erledigen.
  • VerantwortungsbewusstseinDie Beschichtung schützt oft Bauteile, die später in Maschinen, Fahrzeugteilen oder Haushaltsgeräten verwendet werden. Fehler betreffen daher nicht nur die Optik, sondern auch Haltbarkeit und Funktion.
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammenzuarbeitenDu arbeitest mit Kolleginnen und Kollegen aus Metall- und Kunststoffbearbeitung sowie mit Vorgesetzten zusammen. Damit der Ablauf funktioniert, müssen Übergaben, Materialabstimmung und Qualitätsrückmeldungen verlässlich klappen.
  • LernbereitschaftPulversorten, Oberflächenanforderungen und Anlagensteuerungen entwickeln sich weiter. Wer bereit ist dazuzulernen, kann neue Verfahren schneller übernehmen und sich im Betrieb eher auf anspruchsvollere Aufgaben entwickeln.
  • Auge-Hand-KoordinationBeim Führen von Sprühgeräten, beim Nacharbeiten und beim genauen Handling von Werkstücken müssen Blick und Bewegung gut zusammenspielen. Sonst wird der Auftrag ungleichmäßig oder empfindliche Oberflächen werden beschädigt.
  • Gute körperliche VerfassungDu bist viel auf den Beinen, bewegst Werkstücke, arbeitest in Hallen und hast es mit Maschinen und Transporteinrichtungen zu tun. Auch wenn Hebehilfen vorhanden sind, ist der Alltag körperlich kein reiner Sitzjob.
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen StoffenZur Vor- und Nachbehandlung kommen Chemikalien, Lösungsmittel und Reinigungsmittel zum Einsatz. Wenn du stark empfindlich darauf reagierst, wird der Berufsalltag schnell belastend oder gesundheitlich problematisch.
  • Unempfindlichkeit gegenüber GerüchenIn Beschichtungsbereichen und bei Reinigungs- oder Nachbehandlungsarbeiten treten typische Gerüche von Chemikalien, Pulvern und Lösungsmitteln auf. Wer darauf stark reagiert, empfindet die Arbeit oft als anstrengend.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

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