Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
Geschützte Werkstätten - Integrative Betriebe Salzburg GmbHSalzburg

OberflächentechnikerIn - Galvanik

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3,5 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.036
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Organisierte und Macher:in. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Aufgaben

+9 mehr
  • Werkstücke reinigen und entfetten
  • Beschichtung nach Unterlagen planen
  • Beschichtungsmetalle vorbereiten und einschmelzen
  • Galvanische Bäder ansetzen und vorbereiten

Anforderungen

+24 mehr
  • Chemisches Verständnis
  • Technisches Verständnis
  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Handwerkliche Geschicklichkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen

Berufsschule

  • Fachberufsschule FerlachSchulhausgasse 12, 9170 Ferlach · 172 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.036
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.222
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.575
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.076

Das bieten wir:

  • Förderung von Diversität und Inklusion
  • Berufliche Weiterbildung
  • Wellness-Programme
  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
  • Traditionelles Unternehmen

Dein Lehrbetrieb

Geschützte Werkstätten - Integrative Betriebe Salzburg GmbHSalzburg

Wir sind die GWS – Integrative Betriebe Salzburg. Seit 1977 verbinden wir wirtschaftliche Leistung mit einem sozialen Auftrag: Wir schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit und ohne Behinderungen. Bei uns entstehen unter anderem Textilien, Souvenirs und Geschenkartikel. Außerdem übernehmen wir Montagearbeiten, Verpackungsaufträge und Dienstleistungen wie Reinigung und Grünraumpflege. Unser Ziel ist ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen ihre Fähigkeiten einbringen und weiterentwickeln können. Qualität, Regionalität und Verantwortung gehören für uns zusammen.

Mehr vom Betrieb

Unser Ausbildungsweg für dich

Die reguläre Lehrzeit in der Oberflächentechnik mit Schwerpunkt Galvanik beträgt 3,5 Jahre. Im Rahmen unserer integrativen Lehrausbildung ermöglichen wir eine reguläre Lehre, eine verlängerte Lehre oder eine Teilqualifikation. Bei einer Teilqualifikation lernst du ausgewählte Teile des Berufs. So bieten wir unterschiedliche Ausbildungswege, die zu deinen Fähigkeiten passen.

Du möchtest herausfinden, wie sich die Arbeit für dich anfühlt? Bei uns sind Schnuppertage und Arbeitserprobungen möglich.

Warum jeder Arbeitsschritt zählt

In unserer Ausbildung lernst du, Beschichtungen als zusammenhängenden Ablauf zu verstehen: Eine saubere Oberfläche ist die Grundlage, die Zusammensetzung des Bades und der elektrische Strom beeinflussen die Metallschicht. Mit Prüfgeräten kontrollierst du anschließend das Ergebnis. So lernst du nicht nur, was du tun musst, sondern auch, warum.

Was wir machen

  • In unserer Näherei fertigen wir Textilien nach den Anforderungen und Vorlagen unserer Kund*innen – vom Einzelstück bis zur großen Serie. Auch Textildruck und Sticken gehören zu unseren Kompetenzen.
  • Wir übernehmen Montage- und Verpackungsarbeiten. Dazu gehören beispielsweise das Abfüllen von Produkten und das Zusammenstellen und Verpacken einzelner Teile.
  • Wir bieten Reinigung und Grünraumpflege an: Wir halten Räume sauber und kümmern uns um Grünflächen.
  • Zu unserem Sortiment gehören Holzspielzeug, Textilien und Geschenkartikel. In unserem Geschenkeladen s’Lieblingsstückl bieten wir eigene Produkte und ausgewählte Geschenkideen an.

Sorgfalt gehört zum Arbeitsalltag

Wir arbeiten nach den Anforderungen unserer Kund*innen. Bei Abfüll- und Verpackungsaufträgen achten wir beispielsweise auf Hygienevorschriften, kontrollieren die Ergebnisse und dokumentieren die Kontrollen. Das bedeutet: Wir halten fest, was geprüft wurde. Auch vereinbarte Fertigungs- und Liefertermine sind für uns wichtig. Unsere Qualitätsstandards umfassen unter anderem Qualitätsmanagement für Medizinprodukte und Hygienemanagement.

Bei uns arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen. Respekt und Chancengleichheit sind für uns selbstverständlich – Diskriminierung hat bei uns keinen Platz.

Deine Fähigkeiten zählen

Wir bilden Lehrlinge aus und möchten ein Arbeits- und Ausbildungsumfeld bieten, das zu den Menschen passt. Dabei setzen wir auf Vertrauen, fördern selbstständiges Arbeiten und unterstützen unsere Mitarbeiter*innen dabei, Verantwortung zu übernehmen. Unser Ziel sind langfristige, stabile und gerecht entlohnte Arbeitsverhältnisse.

Was dich bei uns unterstützt

  • Wir bieten ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm und individuelle Fortbildungen. Auch bei der Planung des beruflichen Weges unterstützen wir unsere Mitarbeiter*innen.
  • Bei Bedarf stehen Arbeitsmedizin, Sozialarbeit und psychologische Unterstützung unseren Mitarbeiter*innen zur Seite.
  • Wir achten auf barrierefreie und ergonomische Arbeitsplätze – also auf eine Ausstattung, die den Körper beim Arbeiten möglichst gut unterstützt.
  • Mit unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen helfen wir, die persönliche Lebenssituation und die Arbeit zu vereinbaren. Am Standort Salzburg gibt es außerdem eine Tageselternstruktur im Unternehmen.
  • Unsere Betriebsküche „Gnigler Kochtopf“ in Salzburg-Stadt bietet von Montag bis Donnerstag frisch gekochte Mittagsmenüs. Bei den Lebensmitteln setzen wir, wo möglich, auf Produkte aus der Region.

Verantwortung für Mensch, Natur und Region

Wir schaffen und sichern Arbeitsplätze in Salzburg-Stadt, Bruck und St. Margarethen im Lungau. Gleichzeitig gehen wir bewusst mit Ressourcen um. Bei unserer Marke LIEBER WIEDER gelten für entsprechend gekennzeichnete Produkte klar definierte Kriterien für Mensch, Natur und Region. So verbinden wir Gestaltung und regionale Wertschöpfung mit verantwortungsbewusster Auswahl.

Im Detail

Aufgaben

  • Werkstücke reinigen und entfettenBevor ein Teil beschichtet werden kann, muss die Oberfläche absolut sauber sein. Du entfernst Öl, Fett, Staub, Oxidschichten oder andere Rückstände mit Reinigungs- und Entfettungsmitteln, damit die spätere Metallschicht gleichmäßig haftet. Schon kleine Verunreinigungen können Flecken, schlechte Haftung oder unbrauchbare Beschichtungen verursachen.
  • Beschichtung nach Unterlagen planenDu arbeitest nach technischen Unterlagen und legst fest, welche Beschichtung ein Werkstück bekommen soll und welche Arbeitsschritte dafür nötig sind. Dabei achtest du auf Material, gewünschte Schichtdicke, Oberflächenqualität und den richtigen Ablauf der Bäder. Diese Planung entscheidet darüber, ob ein Teil später z. B. korrosionsgeschützt, leitfähig oder dekorativ veredelt ist.
  • Beschichtungsmetalle vorbereiten und einschmelzenFür bestimmte Verfahren bereitest du Metalle und Edelmetalle wie Gold, Silber, Chrom, Kupfer oder Zink vor und schmilzt sie ein. Dabei musst du genau auf Materialmenge, Reinheit und die richtige Weiterverarbeitung achten. Fehler in diesem Schritt wirken sich auf das gesamte Beschichtungsergebnis aus.
  • Galvanische Bäder ansetzen und vorbereitenDu bereitest galvanische Bäder und andere Prozessbäder so vor, dass die chemischen Bedingungen für die Beschichtung stimmen. Dazu gehören die richtige Zusammensetzung der Flüssigkeiten und das Bereitstellen der passenden Anlagen. Weil die Bäder das Herzstück der Galvanik sind, arbeitest du hier besonders genau und nach klaren Vorgaben.
  • Werkstücke in Bäder eintauchenDie Teile werden in galvanische Bäder eingebracht, damit sie mit einer Metallschicht überzogen werden können. Je nach Werkstück und Verfahren bleiben sie unterschiedlich lange im Bad, von kurzen Zeiten bis zu mehreren Stunden. Entscheidend ist, dass das Teil richtig positioniert ist und der Prozess gleichmäßig abläuft.
  • Strom für die Beschichtung einsetzenBeim eigentlichen Galvanisieren lässt du elektrischen Strom durch das Bad und das Werkstück fließen. Dadurch lagert sich das gewünschte Metall auf der Oberfläche ab, etwa als Verchromung, Versilberung oder Vergoldung. Du musst dabei den Ablauf laufend im Blick behalten, weil Stromführung und Prozessdauer die Schicht direkt beeinflussen.
  • Galvanikanlagen programmieren und bedienenViele Beschichtungsprozesse laufen mit Maschinen und automatisierten Anlagen. Du stellst Programme ein, steuerst Abläufe und bedienst Förder-, Hebe- oder Transporteinrichtungen, die Werkstücke durch die einzelnen Stationen bewegen. Dazu gehört auch, Produktionsschritte an unterschiedliche Teile und Materialien anzupassen.
  • Beschichtungsprozess laufend überwachenWährend der Galvanisierung kontrollierst du, ob Bäder, Anlagen und Werkstücke wie vorgesehen funktionieren. Du beobachtest den Prozessverlauf und greifst ein, wenn Abweichungen auftreten. Diese Überwachung ist wichtig, weil Oberflächenfehler oft schon während des Beschichtens entstehen.
  • Mess- und Prüfgeräte einsetzenDu verwendest verschiedene Mess- und Prüfgeräte, um den Prozess und das Ergebnis zu kontrollieren. Damit prüfst du zum Beispiel, ob die Beschichtung gleichmäßig ist und die geforderte Qualität erreicht wurde. Ohne diese Kontrollen lässt sich nicht sicher beurteilen, ob ein Teil weiterverarbeitet oder ausgeliefert werden kann.
  • Werkstücke schleifen, polieren und schützenNach dem Beschichten bearbeitest du Oberflächen weiter, etwa durch Reinigen, Schleifen, Polieren oder Glänzen. Je nach Auftrag trägst du auch Lacke oder Korrosionsschutzmittel auf, damit die Oberfläche geschützt bleibt. Diese Nachbehandlung entscheidet oft darüber, wie hochwertig das Endergebnis aussieht.
  • Qualitätskontrollen durchführenAm fertigen Werkstück prüfst du, ob Aussehen, Haltbarkeit und Beschichtungsqualität den Vorgaben entsprechen. Dabei achtest du auf Fehler wie matte Stellen, ungleichmäßige Schichten oder Haftungsprobleme. Erst wenn die Kontrolle passt, kann das Teil weiter in Produktion oder Verkauf gehen.
  • Anlagen reinigen, warten und instand haltenGalvanikanlagen, Bäder und Arbeitsmittel müssen regelmäßig gereinigt und gewartet werden, damit Prozesse stabil bleiben. Du führst einfache Reparaturarbeiten durch und sorgst dafür, dass Maschinen, Becken und Ausrüstung einsatzbereit sind. Das ist wichtig, weil schon kleine technische Probleme die Beschichtung stören können.
  • Produktionsdaten dokumentieren und beratenDu erfasst technische Daten zu Prozessen, Messwerten und Arbeitsschritten, damit Beschichtungen nachvollziehbar bleiben. Je nach Betrieb informierst du auch Kundinnen und Kunden darüber, welche Beschichtung für ein Teil sinnvoll ist und welche Eigenschaften damit erreicht werden. Dokumentation und Beratung sind besonders dort wichtig, wo Oberflächen exakt nach Vorgabe hergestellt werden müssen.

Im Detail

Anforderungen

  • Chemisches VerständnisDu arbeitest mit galvanischen Bädern, Reinigungschemikalien und Prozessflüssigkeiten, deren Zusammensetzung stimmen muss. Wenn du chemische Zusammenhänge nicht verstehst, kannst du schwer einschätzen, warum eine Beschichtung nicht haftet oder warum ein Bad angepasst werden muss.
  • Technisches VerständnisGalvanik ist nicht nur Handarbeit, sondern auch Anlagentechnik, Stromführung und Prozesssteuerung. Du musst verstehen, wie Maschinen, Fördertechnik und elektrische Abläufe zusammenspielen, damit die Beschichtung gleichmäßig wird.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsViele Anlagen werden programmiert oder digital gesteuert, und Prozessdaten werden elektronisch erfasst. Du musst daher Einstellungen kontrollieren, Eingaben machen und technische Daten sicher dokumentieren können.
  • Gute BeobachtungsgabeSchon kleine Veränderungen an Oberfläche, Farbe, Glanz oder Prozessablauf können auf Fehler hinweisen. Wer solche Abweichungen zu spät bemerkt, produziert schnell ganze Serien mit mangelhafter Beschichtung.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitWerkstücke müssen vorbereitet, eingespannt, nachbehandelt und mit Werkzeugen oder Maschinen bearbeitet werden. Dabei kommt es auf saubere Handgriffe an, damit empfindliche Oberflächen nicht beschädigt werden.
  • Räumliches VorstellungsvermögenDu musst einschätzen können, wie unterschiedlich geformte Teile im Bad hängen oder geführt werden müssen, damit alle Flächen gleichmäßig erreicht werden. Gerade bei Ketten, Drähten, Leitungen oder geformten Metallteilen ist das wichtig.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitBeschichtungsanlagen laufen nach festen Abläufen, und dein Arbeitsschritt hängt oft direkt mit dem nächsten zusammen. Wenn Zeiten nicht eingehalten werden, verzögert sich die Produktion oder Werkstücke bleiben zu lange im Prozess.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenIn der Galvanik führen schon kleine Fehler zu sichtbaren Mängeln wie Flecken, matter Oberfläche oder schlechter Haftung. Sorgfalt ist besonders wichtig beim Vorbereiten, Prüfen und Nachbehandeln der Teile.
  • Selbstständiges ArbeitenDu führst Arbeitsschritte eigenständig durch und musst dabei Vorgaben zuverlässig umsetzen. Gerade beim Überwachen von Prozessen oder bei Wartungsarbeiten kannst du nicht bei jedem Detail auf Anweisungen warten.
  • EinsatzfreudeDie Arbeit findet in einer Produktionsumgebung statt, in der Abläufe eingehalten und Aufträge termingerecht erledigt werden müssen. Dabei hilft es, wenn du mitarbeitest, auch wenn Schichten, Reinigungsarbeiten oder wiederkehrende Prozessschritte dazugehören.
  • VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest mit Chemikalien, Strom und technischen Anlagen. Wenn du Sicherheitsregeln oder Prozessvorgaben nicht ernst nimmst, gefährdest du nicht nur die Qualität, sondern auch Menschen, Umwelt und Betrieb.
  • TeamfähigkeitDu stimmst dich mit Kolleginnen und Kollegen aus Metall- und Kunststoffbearbeitung sowie mit Vorgesetzten und Hilfskräften ab. Das ist wichtig, weil Werkstücke oft mehrere Abteilungen durchlaufen und Übergaben funktionieren müssen.
  • LernbereitschaftBeschichtungsverfahren, Materialien und Anlagentechnik können sich je nach Betrieb unterscheiden. Du musst bereit sein, neue Prozesse, Stoffe und digitale Steuerungen dazuzulernen.
  • AufgeschlossenheitIm Betrieb arbeitest du mit unterschiedlichen Fachleuten zusammen und musst offen auf Rückmeldungen oder neue Aufgaben reagieren. Das hilft besonders, wenn Verfahren umgestellt oder Probleme gemeinsam gelöst werden.
  • KommunikationsfähigkeitDu musst Mängel, Messergebnisse oder Prozessabweichungen klar weitergeben. Auch bei der Kundeninformation ist wichtig, dass du verständlich erklären kannst, welche Beschichtung für ein Werkstück geeignet ist.
  • AufmerksamkeitViele Arbeitsschritte laufen in fester Reihenfolge ab, und du darfst kein Teil, kein Bad und keinen Zeitpunkt verwechseln. Unaufmerksamkeit kann zu fehlerhaften Beschichtungen oder Sicherheitsproblemen führen.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob eine Oberfläche nachbearbeitet werden kann, ob ein Teil die Qualitätskontrolle besteht oder ob ein Problem an der Anlage vorliegt. Diese Entscheidungen beeinflussen Materialverbrauch, Zeit und Qualität.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftJe nach Betrieb wechselst du zwischen unterschiedlichen Werkstücken, Materialien und Beschichtungsverfahren. Du musst dich daher auf neue Aufträge und angepasste Abläufe einstellen können.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit Säurebädern, elektrischen Prozessen, Chemikalien und technischen Anlagen. Sicherheitsfehler haben hier unmittelbare Folgen, deshalb musst du Schutzmaßnahmen konsequent einhalten und Gefahren sofort erkennen.
  • UmweltbewusstseinGalvanik arbeitet mit Stoffen, die fachgerecht eingesetzt, gelagert und entsorgt werden müssen. Wer unachtsam mit Chemikalien oder Rückständen umgeht, kann Umwelt und Betrieb ernsthaft schädigen.
  • KonzentrationsfähigkeitBeschichtungszeiten, Reihenfolgen und Kontrollen müssen auch bei Routinearbeiten exakt eingehalten werden. Wenn deine Konzentration nachlässt, übersiehst du leicht Prozessfehler oder verwechselst Arbeitsschritte.
  • OrganisationsfähigkeitDu musst Werkstücke, Unterlagen, Badfolgen, Messungen und Nachbehandlungen im Blick behalten. Gute Organisation hilft, damit kein Teil falsch beschichtet oder unnötig doppelt bearbeitet wird.
  • ProblemlösungsfähigkeitWenn eine Oberfläche nicht glänzt, die Schicht ungleichmäßig ist oder eine Anlage anders reagiert als erwartet, musst du systematisch nach der Ursache suchen. Dazu gehört, Prozessschritte zu vergleichen und Fehlerquellen einzugrenzen.
  • ProzessverständnisGalvanik ist eine Kette aus Vorbereitung, Badführung, Strombehandlung, Nachbehandlung und Kontrolle. Du musst verstehen, wie jeder Schritt den nächsten beeinflusst, sonst kannst du Fehler kaum nachvollziehen oder vermeiden.
  • Systematische ArbeitsweiseDie Arbeit läuft nach klaren technischen Abläufen, die sauber eingehalten werden müssen. Wer chaotisch arbeitet, verliert schnell den Überblick über Bäder, Werkstücke und Prüfergebnisse.
  • Auge-Hand-KoordinationDu bewegst Werkstücke, bedienst Maschinen und führst Nachbearbeitungen wie Schleifen oder Polieren aus. Dafür brauchst du sichere, genaue Bewegungen, besonders bei kleineren oder empfindlichen Teilen.
  • Gute körperliche VerfassungDie Arbeit findet oft im Stehen in Werkstatt- oder Hallenumgebung statt, mit Transport von Teilen und Arbeiten an Anlagen. Du musst körperlich belastbar genug sein, um diese Routine über längere Zeit durchzuhalten.
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen StoffenDu kommst regelmäßig mit Chemikalien, Reinigungsmitteln und Prozessbädern in Kontakt, auch wenn Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Wenn du darauf stark reagierst, wird der Berufsalltag sehr schwierig oder gesundheitlich problematisch.
  • Unempfindlichkeit gegenüber GerüchenIn Galvanikbetrieben können Prozessbäder, Reinigungsmittel und Nachbehandlungen deutlich riechbar sein. Wer darauf empfindlich reagiert, empfindet die Arbeitsumgebung oft als belastend.
  • Voraussetzungen für unsere integrative LehrausbildungUnsere Integrative Betriebe Lehrausbildung richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit einem Grad der Behinderung von mindestens 30 %, die nicht älter als 24 Jahre sind.

Nur in der App

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