Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
Arvai Plastics GmbH & Co KGNeumarkt am Wallersee

MetalltechnikerIn - Hauptmodul Werkzeugbautechnik

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.036
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Videos

  • Arvai-Plastics Metalltechniker LehreArvai Plastics GmbH & Co KG
  • Arvai-Plastics ImagefilmArvai Plastics GmbH & Co KG

Aufgaben

+9 mehr
  • Werkzeuge und Formen konstruieren
  • Fertigungsunterlagen und Arbeitsschritte planen
  • CNC-Programme erstellen und anpassen
  • Metallteile spanend bearbeiten

Anforderungen

+26 mehr
  • Auge-Hand-Koordination
  • Handwerkliche Geschicklichkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Technisches Verständnis
  • Zahlenverständnis und Rechnen
  • Gutes Augenmaß

Berufsschule

  • Landesberufsschule HalleinWeisslhofweg 5, 5400 Hallein · 32 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Berufsschule Steyr 1Otto-Pensel-Straße 14, 4400 Steyr · 91 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Tiroler Fachberufsschule LienzLinker Iselweg 20, 9900 Lienz · 130 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.036
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.222
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.575
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.076

Das bieten wir:

  • Innovatives Unternehmen
  • Berufliche Weiterbildung
  • Teambuilding-Veranstaltungen
  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen

Dein Lehrbetrieb

Arvai Plastics GmbH & Co KGNeumarkt am Wallersee

Wir formen den Unterschied! Bei ARVAI-PLASTICS in Neumarkt am Wallersee fertigen wir Kunststoffteile, die weltweit zum Einsatz kommen – etwa als Skispitzen oder im Innenraum von Autos von Porsche, Audi, BMW, Maserati und Bentley. Als eigentümergeführter Familienbetrieb verbinden wir präzises Handwerk mit modernen Spritzgussmaschinen und Robotern. Von der ersten Planung über den Werkzeugbau bis zur Veredelung und Lieferung arbeiten bei uns viele Fachbereiche zusammen. Unser Anspruch: Qualität bis ins kleinste Detail.

Mehr vom Betrieb

So ist deine Lehre bei uns aufgebaut

  • Wir bilden dich vier Jahre aus: zwei Jahre Grundmodul Metalltechnik, danach eineinhalb Jahre Hauptmodul und ein halbes Jahr Spezialmodul.
  • Zu deiner Ausbildung bei uns gehören zehn Wochen Berufsschule pro Lehrjahr.

Du möchtest Werkzeugbau erst ausprobieren? Bei uns sind Schnuppertage möglich. So lernst du den Fachbereich vor Ort kennen und bekommst ein Gefühl dafür, ob die Arbeit zu dir passt.

Zeig uns deine Begeisterung

Für deine Bewerbung wünschen wir uns ein Anschreiben, einen übersichtlichen Lebenslauf und deine letzten Zeugnisse. Sag uns, dass du dich für Werkzeugbau interessierst und wann du starten möchtest. Erzähl uns auch, was dich an Technik begeistert – praktische Beispiele aus der Schule oder deiner Freizeit helfen uns, dich kennenzulernen.

Vom Werkzeug zum fertigen Kunststoffteil

Bei uns entsteht nicht nur das Kunststoffteil, sondern auch das passende Werkzeug für seine Herstellung. Damit ist eine Form gemeint, die dem Kunststoff seine genaue Gestalt gibt. Unser Team übernimmt die Planung, den Werkzeug- und Formenbau, die Produktion im Spritzguss und die Qualitätskontrolle. Anschließend veredeln wir Teile durch Lackieren, Bedrucken oder Heißprägen, montieren sie und organisieren die Lieferung. Das alles verbinden wir an unserem Standort in Neumarkt.

Welche Ausbildung passt zu dir?

  • Kunststoffverfahrenstechnik: In unserer dreijährigen Lehre lernst du, technische Zeichnungen zu lesen, Materialien auszuwählen und Kunststoffartikel herzustellen. Du bedienst, steuerst und programmierst Spritzgussanlagen, Automatisierungsanlagen und Roboter und prüfst die Qualität der Teile.
  • Kunststofftechnologie: Für diesen Ausbildungsweg bei uns beträgt die Lehrzeit vier Jahre.
  • Metalltechnik – Werkzeugbau: Du lernst bei uns handwerkliche Präzision und den Umgang mit digital gesteuerten CNC-Anlagen. Die Ausbildung umfasst zwei Jahre Grundmodul sowie insgesamt zwei weitere Jahre für Haupt- und Spezialmodul.
  • Zu deiner Ausbildung gehören zehn Wochen Berufsschule pro Lehrjahr. In unseren Werkstätten und Werkhallen lernst du gemeinsam mit erfahrenen Fachkräften.

Du möchtest herausfinden, ob Kunststofftechnik oder Werkzeugbau zu dir passt? Bei uns sind Schnuppertage in den Fachbereichen möglich. So kannst du unsere Arbeit vor Ort kennenlernen.

Maschinen einstellen, Roboter steuern, Qualität prüfen

Wir arbeiten mit bildschirmgesteuerten Spritzgussmaschinen, Zwei-Komponenten-Spritzgussmaschinen und leistungsfähigen Industrierobotern. Unsere vollautomatische Lackieranlage nutzt zwei Lackierroboter. Im Produktionsalltag richten wir Maschinen ein, wechseln Werkzeuge, erkennen Störungen und verbessern Abläufe. Dabei zählen technisches Verständnis, sorgfältiges Arbeiten und Teamarbeit: Ein Teil muss nicht nur gut aussehen, sondern die Anforderungen unserer Kunden genau erfüllen.

So arbeiten wir zusammen

  • Wir pflegen eine DU-Kultur und bieten Weiterbildungsmöglichkeiten sowie langfristige Perspektiven.
  • Bei uns gibt es Firmenevents und einen Mittagstisch. Unser Standort ist mit Bus, Bahn und Auto gut erreichbar.
  • Wir investieren in moderne Produktionstechnik und legen Wert auf Nachhaltigkeit sowie eine umweltfreundliche Kunststoffspritzguss-Verarbeitung.

Zeig uns, was dich begeistert

Für deine Bewerbung wünschen wir uns ein Anschreiben, einen übersichtlichen Lebenslauf und deine letzten Zeugnisse. Erzähl uns, welchen Ausbildungsbereich du kennenlernen möchtest, wann du starten kannst und was dich an unseren Produkten und der Technik fasziniert. Nenne gerne Beispiele für deine Fähigkeiten – etwa aus der Schule oder bisherigen praktischen Erfahrungen. Im Bewerbungsgespräch möchten wir dich als Person kennenlernen. Auch deine Fragen an uns haben dabei Platz.

Im Detail

Aufgaben

  • Werkzeuge und Formen konstruierenWir bauen Werkzeuge und Formen für unsere eigene Spritzgussproduktion. Bei uns kannst du ihre Entstehung von der Skizze bis zur Verwendung begleiten.
  • Fertigungsunterlagen und Arbeitsschritte planenBevor gefertigt wird, teilst du die Bearbeitung in sinnvolle Schritte ein und wählst Material, Maschinen, Spannmittel und Werkzeuge aus. Du liest Konstruktionspläne, prüfst Maße und entscheidest, in welcher Reihenfolge gebohrt, gefräst, gedreht, geschliffen oder erodiert wird. Diese Planung bestimmt, ob das Werkstück maßhaltig wird und ohne unnötige Nacharbeit entsteht.
  • CNC-Programme erstellen und anpassenFür computergesteuerte Werkzeugmaschinen gibst du Maße, Bearbeitungsschritte und Parameter in CNC-Programme ein oder änderst bestehende Programme. Dabei legst du fest, wie ein Werkstück bearbeitet wird, etwa beim Fräsen, Bohren oder Drehen. Kleine Programmfehler können Bohrungen versetzen oder Kanten unbrauchbar machen, deshalb musst du sehr genau arbeiten.
  • Metallteile spanend bearbeitenBei uns lernst du, digital gesteuerte CNC-Anlagen zu bedienen. Diese Maschinen gehören zu unserem modernen Werkzeugbau für die Kunststoffproduktion.
  • Werkstücke durch Erodieren fertigenBei besonders komplizierten Konturen oder harten Werkstoffen kommt Erodieren zum Einsatz. Dabei wird Material nicht mechanisch abgetragen, sondern mit elektrischen Entladungen sehr präzise herausgelöst. Diese Technik ist typisch für den Werkzeugbau, wenn feinste Formen, Kanten oder Innenkonturen benötigt werden.
  • Werkzeugbauteile manuell nachbearbeitenNicht alles erledigt die Maschine allein: Du entgratest, passt Bauteile an, bearbeitest Kanten nach und führst händische Metallarbeiten aus, wenn ein Teil exakt eingepasst werden muss. Gerade beim Zusammenbau zeigt sich, ob kleine Korrekturen nötig sind. Dafür brauchst du ein gutes Gefühl für Material und Passungen.
  • Baugruppen montieren und verbindenDer fachgerechte Zusammenbau präziser Werkzeuge ist bei uns ein wichtiger Teil der Arbeit. Diese Werkzeuge kommen anschließend direkt in unserer Kunststoffproduktion zum Einsatz.
  • Werkzeuge einstellen und in Betrieb nehmenNach dem Zusammenbau stellst du Werkzeuge und Vorrichtungen ein, prüfst ihre Beweglichkeit und nimmst sie in Betrieb. Du kontrollierst, ob Schneiden, Führungen, Formflächen oder Auswerfer korrekt arbeiten und ob das Werkzeug in der vorgesehenen Maschine einsetzbar ist. Erst wenn alle Funktionen stimmen, kann es in die Produktion gehen.
  • Werkstücke messen und Funktion prüfenDu prüfst gefertigte Teile und komplette Werkzeuge mit Messgeräten auf Maße, Form und Funktionsfähigkeit. Dazu gehören Kontrollarbeiten an Oberflächen, Passungen und beweglichen Teilen. Im Werkzeugbau ist diese Prüfung besonders wichtig, weil ein fehlerhaftes Werkzeug später eine ganze Serie von Teilen falsch produzieren kann.
  • Oberflächen behandeln und schützenAm Ende werden Werkstücke geschliffen, poliert und gereinigt, außerdem führst du Oberflächenbehandlungen wie Schmieren, Lackieren oder Versiegeln durch. Diese Arbeiten verbessern die Funktion, schützen vor Korrosion und sorgen dafür, dass sich Teile sauber bewegen oder leichter aus Formen lösen. Die Oberfläche ist also nicht nur Optik, sondern Teil der Werkzeugfunktion.
  • Ersatzteile für Werkzeuge herstellenWenn einzelne Komponenten verschlissen oder beschädigt sind, fertigst du passende Ersatzteile oft selbst an. Dazu bearbeitest du Metallteile nach Maß und passt sie in bestehende Werkzeuge ein. Das ist besonders wichtig, wenn Standardteile nicht passen oder ein spezielles Werkzeug schnell wieder einsatzbereit sein muss.
  • Störungen an Werkzeugen behebenBei Mängeln, Ausfällen oder ungenauen Arbeitsergebnissen suchst du systematisch nach der Ursache. Du grenzt Fehler an Werkzeugen oder Werkzeugmaschinen ein, tauschst schadhafte Teile aus, richtest Komponenten nach oder reparierst beschädigte Bereiche. Dafür musst du verstehen, ob das Problem von Verschleiß, falscher Einstellung, Materialschaden oder Maschinenfehlern kommt.
  • Werkzeuge und Maschinen wartenDamit Werkzeuge und Werkzeugmaschinen zuverlässig laufen, wartest du sie regelmäßig und hältst sie instand. Du reinigst Bauteile, kontrollierst Verschleißstellen, arbeitest mit Schmier- und Kühlmitteln und ersetzt gefährdete Komponenten rechtzeitig. Gute Wartung verhindert teure Stillstände und verlängert die Lebensdauer der Werkzeuge.

Im Detail

Anforderungen

  • Auge-Hand-KoordinationBeim Einspannen, Nacharbeiten, Montieren und Messen müssen deine Handbewegungen sehr genau zu dem passen, was du siehst. Wenn du etwa ein kleines Werkzeugbauteil falsch ansetzt oder eine Kante ungenau bearbeitest, passt es später nicht sauber in die Baugruppe.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitWir betonen im Werkzeugbau Fingerspitzengefühl und handwerkliche Präzision: Die Bauteile unserer Werkzeuge müssen beim Zusammenbau genau passen.
  • Räumliches VorstellungsvermögenDu arbeitest nach Werkzeichnungen und CAD-Modellen und musst dir vorstellen können, wie aus einzelnen Ansichten ein räumliches Werkzeug entsteht. Das ist besonders wichtig, wenn du Formwerkzeuge, Stanzwerkzeuge oder Vorrichtungen aufbaust, bei denen viele Bauteile ineinandergreifen.
  • Technisches VerständnisDu musst verstehen, wie Werkzeugmaschinen, Baugruppen und Werkzeuge funktionieren und wie Bearbeitungsverfahren zusammenwirken. Ohne dieses Verständnis kannst du bei Störungen nicht beurteilen, ob ein Fehler von der Maschine, vom Werkzeugaufbau oder von falschen Bearbeitungsparametern kommt.
  • Zahlenverständnis und RechnenMaße, Toleranzen und Bearbeitungswerte müssen berechnet und kontrolliert werden. Das brauchst du zum Beispiel beim Festlegen von Werkstückmaßen oder beim Eingeben von Parametern für CNC-Maschinen.
  • Gutes AugenmaßAuch wenn Messgeräte viel übernehmen, erkennst du oft schon mit einem geschulten Blick, ob Kanten sauber sind, Flächen stimmen oder Teile nicht korrekt sitzen. Dieses Gefühl hilft vor allem beim Zusammenbau und bei der Kontrolle von Oberflächen.
  • Gestalterische FähigkeitBeim Entwerfen von Werkzeugen und Vorrichtungen hilft es, funktionale Formen sinnvoll aufzubauen. Es geht hier nicht um Dekoration, sondern darum, Bauteile so zu gestalten, dass sie herstellbar, stabil und zweckmäßig sind.
  • Logisch-analytisches DenkenWenn ein Werkzeug ungenau arbeitet oder eine Maschine Störungen zeigt, musst du die Ursache systematisch eingrenzen. Du überprüfst dann Schritt für Schritt Maße, Verschleiß, Einstellungen und Bearbeitungsabläufe, statt einfach Teile auf Verdacht zu tauschen.
  • Systematische ArbeitsweiseWerkzeugbau besteht aus vielen aufeinander aufbauenden Schritten: planen, programmieren, bearbeiten, messen, montieren, prüfen. Wenn du dabei unsystematisch arbeitest, entstehen Folgefehler, die oft erst beim fertigen Werkzeug sichtbar werden.
  • PlanungsfähigkeitDu musst Arbeitsabläufe sinnvoll einteilen und entscheiden, mit welcher Maschine und in welcher Reihenfolge ein Bauteil gefertigt wird. Das spart Zeit und verhindert, dass ein Werkstück durch eine ungeschickte Bearbeitungsfolge unbrauchbar wird.
  • KreativitätBei Sonderlösungen, Reparaturen oder betriebsspezifischen Werkzeugen gibt es nicht immer einen Standardweg. Dann brauchst du Ideen, wie sich eine Form, Vorrichtung oder ein Ersatzteil technisch sinnvoll umsetzen lässt.
  • Datensicherheit und DatenschutzCAD-Daten, CNC-Programme und technische Unterlagen sind Betriebswissen und oft wirtschaftlich wertvoll. Du musst sorgfältig damit umgehen, damit Konstruktionsdaten nicht verloren gehen oder unbefugt weitergegeben werden.
  • AufmerksamkeitBeim Bedienen und Überwachen von Werkzeugmaschinen darfst du nicht abschweifen. Wenn sich ein Werkzeug falsch verhält, ein Maß abweicht oder ein Störgeräusch auftritt, musst du das sofort bemerken, bevor größerer Schaden entsteht.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu entscheidest laufend, ob ein Teil innerhalb der Vorgaben liegt, nachbearbeitet werden kann oder neu gefertigt werden muss. Diese Entscheidungen wirken sich direkt auf Qualität, Kosten und Sicherheit aus.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest an Maschinen mit rotierenden Werkzeugen, scharfen Kanten, Metallspänen sowie Kühl- und Schmierstoffen. Wer Sicherheitsregeln ignoriert, riskiert Verletzungen beim Rüsten, Bearbeiten oder bei Wartungsarbeiten.
  • UmweltbewusstseinIm Werkzeugbau fallen Metallspäne, Schmierstoffe, Kühlflüssigkeiten und Reinigungsmittel an. Du musst damit sachgerecht umgehen, damit Rohstoffe genutzt und Abfälle oder Stoffe richtig entsorgt werden.
  • Selbstständiges ArbeitenViele Prüf-, Einstell- und Reparaturarbeiten führst du eigenständig durch. Gerade beim Messen, Testen und Korrigieren musst du selbst erkennen, ob ein Werkzeug einsatzbereit ist oder noch nachgebessert werden muss.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftWerkzeuge, Materialien, CNC-Steuerungen und Fertigungsverfahren entwickeln sich weiter. Du musst dich auf neue Programme, Maschinen oder betriebliche Abläufe einstellen können.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitWerkzeugbau ist oft eng mit Produktionsabläufen verbunden. Wenn ein Werkzeug nicht rechtzeitig fertig oder repariert ist, kann eine ganze Fertigung stillstehen.
  • VerantwortungsbewusstseinDeine Arbeit beeinflusst, ob Werkzeuge in der Produktion sicher und maßhaltig funktionieren. Fehler wirken sich nicht nur auf ein Einzelteil aus, sondern im schlimmsten Fall auf viele produzierte Stücke.
  • LernbereitschaftDu lernst in diesem Beruf laufend weiter, etwa bei CNC-Steuerungen, Messmethoden, Werkstoffen oder Automatisierung. Wer stehen bleibt, kann mit moderner Fertigung auf Dauer schwer mithalten.
  • EinsatzfreudeBeim Zusammenbau, bei Reparaturen oder wenn ein Werkzeug dringend wieder gebraucht wird, musst du dranbleiben und mitarbeiten, bis die Lösung steht. Gerade in kleineren Werkzeugbaubetrieben zählt, dass man Aufgaben verlässlich anpackt.
  • Fähigkeit zur ZusammenarbeitBei uns lernst du im Team mit erfahrenen Facharbeitern. Unser Werkzeugbau arbeitet als Teil der Leistungskette mit den anderen Bereichen am Standort zusammen.
  • KommunikationsfähigkeitWenn bei einem Werkzeug Probleme auftreten, musst du Mängel, Prüfergebnisse oder Änderungswünsche verständlich weitergeben. Sonst werden Fehler falsch interpretiert und unnötige Arbeitsschritte ausgelöst.
  • KundenorientierungNicht in jedem Betrieb hast du direkten Kundenkontakt, aber bei Sonderanfertigungen oder Servicearbeiten musst du Anforderungen und Änderungswünsche nachvollziehen können. Im Werkzeugbau bedeutet das vor allem, technische Erwartungen präzise umzusetzen.
  • Gute körperliche VerfassungDu bewegst Werkstücke, Werkzeugteile und Geräte, arbeitest viel im Stehen und bist in Werkstatt oder Halle unterwegs. Auch wenn Hebehilfen eingesetzt werden, ist körperliche Belastbarkeit wichtig.
  • Physische AusdauerLängere Bearbeitungs-, Montage- oder Wartungsarbeiten fordern dich körperlich, besonders wenn du schwere Bauteile handhaben musst. Dazu kommen Schmutz, Lärm oder bei Außenmontagen auch Witterungseinflüsse.
  • ReaktionsfähigkeitBeim Bedienen und Überwachen von Werkzeugmaschinen musst du rasch eingreifen, wenn eine Störung auftritt oder ein Bearbeitungsvorgang aus dem Ruder läuft. Sekunden können darüber entscheiden, ob nur ein Werkstück beschädigt wird oder mehr passiert.
  • SehvermögenDu kontrollierst Werkstücke, Oberflächen, Schneiden, Maßanzeigen und die Funktionsfähigkeit von Werkzeugen. Wenn du kleine Abweichungen nicht gut erkennst, übersiehst du leicht Mängel oder Verschleiß.
  • LärmunempfindlichkeitIn Werkstätten und Produktionshallen ist es durch Maschinenbetrieb oft laut. Auch mit Gehörschutz bleibt das Arbeitsumfeld akustisch fordernd, besonders bei mehreren laufenden Bearbeitungsmaschinen.
  • Unempfindlichkeit der HautDu kommst mit Schmiermitteln, Kühlflüssigkeiten, Lösungsmitteln, Metallspänen und verschmutzten Bauteilen in Kontakt. Wer darauf empfindlich reagiert, hat im Alltag schnell Probleme mit Hautreizungen oder Entzündungen.
  • Psychische BelastbarkeitJe nach Betrieb kann Schichtarbeit vorkommen, teilweise auch Nachtschicht. Zusätzlich entsteht Druck, wenn eine Produktion auf ein repariertes oder neu gefertigtes Werkzeug wartet.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

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