
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schweißtechnik
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.071
- Varianten
- Lehre · Lehre mit Matura
Nur in der App
Passt diese Lehrstelle zu dir?
Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
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Aufgaben
+10 mehr- Technische Zeichnungen und Pläne lesen
- Werkstoffe und Schweißverfahren auswählen
- Werkstückoberflächen gründlich vorbereiten
- Risse und Materialfehler kontrollieren
Anforderungen
+27 mehr- Auge-Hand-Koordination
- Sehvermögen für Naht- und Oberflächenkontrolle
- Unempfindlichkeit gegenüber Lärm
- Gute körperliche Verfassung
- Physische Ausdauer
- Unempfindliche Haut
Berufsschule
- Berufsschule Wels 1Linzer Straße 68, 4600 Wels · 3 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule NeunkirchenTriester Straße 67, 2620 Neunkirchen · 158 km vom LehrbetriebRoute planen
- Fachberufsschule WolfsbergSt. Jakober Straße 2, 9400 Wolfsberg · 160 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.071
- 2. LEHRJAHR€ 1.295
- 3. LEHRJAHR€ 1.657
- 4. LEHRJAHR€ 2.152
KV Metallindustrie: Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallwarenindustrie, Gießerei-Industrie), Fahrzeugindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Stahlindustrie und Bergbau, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
- Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
- Bonuszahlungen bei guten Leistungen
- Berufliche Weiterbildung
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
- Obstkorb
Dein Lehrbetrieb
Bei uns baust du an Fahrzeugen mit, die täglich auf Europas Straßen unterwegs sind. Wir bei Schwarzmüller entwickeln, produzieren und warten hochwertige Nutzfahrzeuge – darunter Anhänger und Auflieger, die von einem Lkw gezogen werden. Ob für Baustellen, Holztransporte oder Tanklogistik: Wir stimmen unsere Fahrzeuge auf ihren Einsatz ab und bauen sie auch nach Maß. Seit über 150 Jahren verbinden wir Fahrzeugbau mit technischem Können. Unsere Gruppe zählt rund 1.800 Mitarbeitende in 20 Ländern.
Mehr vom Betrieb
Dein Einstieg in unser Handwerk
In unserer eigenen Lehrwerkstatt am Produktionsstandort Hanzing begleiten dich erfahrene Ausbildner. Vom ersten Lehrjahr an arbeitest du an echten Bauteilen mit. Deine Aufgaben wachsen mit deinem Können; in internen und externen Schulungen vertiefst du dein Wissen und wendest es anschließend bei uns an.
Deine Lehre in Metalltechnik mit dem Hauptmodul Schweißtechnik dauert bei uns 3½ Jahre.
Was aus deinen Bauteilen wird
Unsere Anhänger und Auflieger werden von einem Lkw gezogen und transportieren zum Beispiel Baustoffe, Holz oder Flüssigkeiten. Wir stimmen sie auf ihren Einsatz ab und bauen sie auch nach Maß. Mit den Rahmen und Aufbauten, an denen du bei uns mitarbeitest, wird aus einzelnen Metallteilen ein Fahrzeug für den täglichen Einsatz.
Für deine Bewerbung brauchen wir deinen Lebenslauf und deine letzten Zeugnisse. Dein Lebenslauf muss nicht perfekt sein – wichtiger ist uns, dass wir sehen, wer du bist.
Was unsere Fahrzeuge leisten
Holz, Baustoffe oder Flüssigkeiten stellen unterschiedliche Anforderungen an einen Transport. Deshalb bauen wir unter anderem Holztransport-, Kipp-, Tank- und Tiefladefahrzeuge. Allein für die Bauwirtschaft haben wir mehr als 50 verschiedene Fahrzeugtypen. Dabei kommt es uns auf robuste Bauweise und die passende Lösung für unsere Kunden an. Auch nach der Auslieferung kümmern wir uns um die Fahrzeuge: mit Instandhaltung, Ersatzteilen und Mietfahrzeugen sowie einem Servicenetz in 21 Ländern.
Handwerk trifft Technik
- In unserer Fertigung bearbeiten wir Metall, lesen technische Zeichnungen, stellen Bauteile her und bedienen Maschinen und Anlagen.
- Bei elektrischen Anlagen installieren und verkabeln wir Systeme, programmieren Steuerungen und suchen mit modernen Diagnosesystemen nach Fehlern.
- Für eine saubere Lackierung bereiten wir Oberflächen Schritt für Schritt vor: schleifen, spachteln, grundieren und Lack spritzen. Danach kontrollieren wir das Ergebnis durch Sichtprüfung und Messung.
- Zur Fahrzeugtechnik gehört bei uns auch digitale Vernetzung: Unser System Schwarzmüller Intelligent Telematics heißt kurz SWIT.
An unserem Produktionsstandort Hanzing lernst du in einer eigenen Lehrwerkstatt mit erfahrenen Ausbildnern. Vom ersten Lehrjahr an arbeitest du an echten Fahrzeugen oder Anlagen mit – deine Aufgaben wachsen mit deinem Können.
Passt das zu dir?
Wenn du gern mit den Händen arbeitest und verstehen möchtest, wie Technik funktioniert, findest du bei uns konkrete Aufgaben zum Anpacken. Wir achten auf Sorgfalt und Qualität: Eine gute Oberfläche entsteht Schritt für Schritt, und bei einer technischen Störung braucht es logisches Denken und Geduld. Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft sind uns wichtig. Mehr als 1.000 junge Menschen haben ihre Lehre bereits bei uns absolviert.
So unterstützen wir dich in der Lehre
- Wir bezahlen 5 % über dem Kollektivvertrag und belohnen gute Leistungen mit Prämien.
- Wir übernehmen die Internatskosten während der Berufsschule und bieten Lernförderung während der Arbeitszeit.
- Mit Workshops und Seminaren kannst du dein Wissen erweitern. In Hanzing unterstützen wir auch Lehre mit Matura.
- Wir bieten einen Essenszuschuss. In Hanzing gibt es außerdem eine Betriebskantine, Gratisobst, einen Firmenbus für den Arbeitsweg und kostenlose Arbeitskleidung mit wöchentlicher Reinigung.
- Nach deiner Lehre hast du bei uns sehr gute Übernahmechancen. Je nach Fachgebiet kannst du dich weiterentwickeln, etwa bis zur Meisterprüfung.
Für deine Bewerbung brauchen wir deinen Lebenslauf und deine letzten Zeugnisse. Dein Lebenslauf muss nicht perfekt sein – wichtiger ist uns, dass wir sehen, wer du bist.
Im Detail
Aufgaben
- Technische Zeichnungen und Pläne lesenBevor geschweißt wird, liest du Werkzeichnungen, Skizzen sowie Bau- und Montagepläne und entnimmst daraus Maße, Verbindungsstellen und die Reihenfolge der Arbeitsschritte. Du musst erkennen, welche Teile zusammengehören, wie die Naht verlaufen soll und welche Form das fertige Bauteil haben muss. Ohne dieses Verständnis würden Werkstücke falsch vorbereitet oder an der falschen Stelle verbunden.
- Werkstoffe und Schweißverfahren auswählenBei uns arbeitest du mit Stahl, Aluminium und Edelstahl und lernst dafür die Schweißverfahren MAG, MIG und WIG.
- Werkstückoberflächen gründlich vorbereitenVor dem Schweißen reinigst du die Verbindungsstellen mit Drahtbürsten, Schleifpapier oder Schleifmaschinen. Farbe, Rost, Schmutz, Fett und andere Rückstände müssen weg, weil sie die Schweißnaht schwächen oder Fehler verursachen können. Oft werden auch Ecken, Kanten und Übergänge gesäubert, damit der Lichtbogen oder die Wärme gleichmäßig wirken kann.
- Risse und Materialfehler kontrollierenDu überprüfst Werkstücke vor der Bearbeitung auf Risse, Beschädigungen oder andere Materialfehler. Solche Mängel würden sich beim Schweißen vergrößern oder später unter Belastung zum Bruch führen. Dafür brauchst du ein gutes Auge und musst wissen, welche Unregelmäßigkeiten noch zulässig sind und welche nicht.
- Kanten zuschneiden und abschrägenDamit eine belastbare Schweißnaht entsteht, bereitest du die Werkteile mechanisch vor. Du schneidest Kanten zu, schrägst sie an und bringst die Teile in die richtige Form für den Schweißvorgang. Diese Vorbereitung entscheidet mit darüber, wie tief die Naht einbindet und ob beide Bauteile sauber miteinander verschmelzen.
- Werkstücke durch Schweißen dauerhaft verbindenBei uns entstehen durch Schweißen Bauteile für Anhänger – etwa Rahmen, Baugruppen und Aufbauten. Du arbeitest vom ersten Lehrjahr an an echten Bauteilen mit.
- Mit Press- und Schmelzschweißen arbeitenZu den grundlegenden Techniken gehören Pressschweißen und Schmelzschweißen. Beim Pressschweißen werden Werkstücke an der Verbindungsstelle erhitzt und durch Druck ohne Zusatzstoff zusammengefügt, beim Schmelzschweißen wird der Werkstoff aufgeschmolzen, oft mit zugeführtem Schweißdraht. Du musst verstehen, welche Technik für das jeweilige Bauteil die richtige ist und wie sich das auf Festigkeit und Bearbeitung auswirkt.
- Schweißgeräte und Automaten bedienenDu arbeitest mit manuellen Schweißgeräten, automatischen Schweißapparaten, Lötmaschinen sowie Schleif- und Poliermaschinen. Dazu gehört auch, Geräte korrekt einzustellen, den Arbeitsprozess zu überwachen und bei Störungen rasch einzugreifen. In manchen Betrieben kommen dabei auch computergesteuerte Maschinen zum Einsatz, deren Parameter genau vorgegeben oder programmiert werden.
- Schweißnähte nachbearbeiten und reinigenNach dem Schweißen säuberst du die fertigen Werkstücke und bearbeitest die Nähte nach. Je nach Auftrag schleifst, polierst oder glättest du die Oberfläche, damit überstehendes Material entfernt wird und die Verbindung die geforderte Form erreicht. Diese Arbeit ist wichtig, wenn Bauteile später montiert, lackiert oder sichtbar verbaut werden.
- Oberflächen gegen Korrosion schützenSchweißverbindungen und bearbeitete Metallflächen müssen oft zusätzlich geschützt werden, damit sie nicht rosten oder unter Umwelteinfluss Schaden nehmen. Dazu führst du Oberflächenbehandlungen wie Schleifen, Lackieren oder Imprägnieren durch. Gerade bei Bauteilen im Außenbereich oder in technischen Anlagen ist dieser Schritt entscheidend für die Lebensdauer.
- Wartungs- und Reparaturschweißungen ausführenNicht jede Arbeit betrifft Neuteile: Du führst auch Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten an beschädigten oder verschlissenen Metallteilen durch. Dabei musst du zuerst feststellen, wo der Fehler liegt, altes Material vorbereiten und anschließend so nachschweißen, dass das Teil wieder belastbar ist. Solche Arbeiten kommen etwa bei Maschinen, Anlagen oder Fahrzeugteilen vor.
- Technische Daten und Protokolle führenZu deiner Arbeit gehört auch das Dokumentieren von technischen Unterlagen, Wartungsprotokollen, Serviceunterlagen oder Betriebsbüchern. Dort wird festgehalten, was bearbeitet wurde, welche Verfahren verwendet wurden und welche Kontrollen durchgeführt wurden. Diese Dokumentation ist wichtig, damit Arbeiten nachvollziehbar bleiben und spätere Wartungen oder Qualitätsprüfungen daran anknüpfen können.
- Fahrzeugbaugruppen montierenWir bauen Rahmen, Baugruppen und Aufbauten zusammen. Neben dem Schweißen lernst du bei uns auch, Bauteile zu vernieten und zu verschrauben.
- Maße und Bauteilqualität prüfenBei uns kontrollierst du, ob die gefertigten Bauteile die vorgegebenen Maße haben und die Qualität stimmt.
Im Detail
Anforderungen
- Auge-Hand-KoordinationBeim Führen einer Schweißnaht müssen Blick, Handbewegung und Abstand zum Werkstück genau zusammenpassen. Wenn deine Hand unruhig ist oder du den Lichtbogen nicht sauber führst, wird die Naht ungleichmäßig, brennt ein Loch ins Material oder hält später nicht stand.
- Sehvermögen für Naht- und OberflächenkontrolleDu musst Risse, Materialfehler, Verunreinigungen und Unregelmäßigkeiten an Schweißnähten erkennen können. Gerade feine Fehler entscheiden darüber, ob ein Bauteil später unter Belastung versagt oder sicher verwendet werden kann.
- Unempfindlichkeit gegenüber LärmWerkstätten und Werkhallen in der Metallverarbeitung sind oft laut, etwa durch Schleifmaschinen, Schweißarbeiten oder andere Produktionsanlagen. Wer stark lärmempfindlich ist, wird in diesem Umfeld schneller erschöpft oder verliert leichter die Konzentration.
- Gute körperliche VerfassungDu arbeitest häufig im Stehen, trägst Schutzkleidung und hantierst mit Werkzeugen und Bauteilen, die Gewicht haben. Bei längeren Einsätzen oder Montagearbeiten brauchst du Ausdauer, damit die Qualität der Arbeit nicht nachlässt.
- Physische AusdauerSchweißarbeiten dauern oft länger und verlangen konzentriertes Arbeiten in derselben Haltung, teilweise auch an schweren Teilen oder bei Außenmontagen. Wenn du körperlich schnell ermüdest, wird es schwierig, die Naht bis zum Ende gleichmäßig und sauber zu führen.
- Unempfindliche HautIm Arbeitsalltag kommst du mit Lösungsmitteln, Schmiermitteln, Kühlflüssigkeiten und Metallspänen in Kontakt. Wer hier sehr empfindlich reagiert, hat schneller Hautreizungen und muss besonders auf Schutzmaßnahmen achten.
- Belastbarkeit bei SchichtarbeitIn manchen Betrieben wird im Schichtbetrieb gearbeitet, teilweise auch nachts. Du musst dann auch zu ungewohnten Zeiten aufmerksam bleiben, Maschinen sicher bedienen und Fehler in der Schweißarbeit trotzdem erkennen.
- Technisches VerständnisDu arbeitest laufend nach Werkzeichnungen, technischen Plänen und Vorgaben zu Werkstoffen und Verfahren. Ohne technisches Verständnis kannst du nicht einschätzen, wie ein Bauteil aufgebaut ist, welche Verbindung gefordert ist und welches Gerät dafür passt.
- Räumliches VorstellungsvermögenBei uns setzt du Zeichnungen in Rahmen, Baugruppen und Aufbauten um. Deshalb ist uns wichtig, dass du dir anhand einer Zeichnung das fertige Bauteil vorstellen kannst.
- Handwerkliche GeschicklichkeitDu arbeitest mit Drahtbürsten, Schleifmaschinen, Schneidwerkzeugen und Schweißgeräten sehr nah am Material. Wenn du Werkstücke nicht sicher halten, sauber vorbereiten oder gleichmäßig bearbeiten kannst, leidet die Passung der Verbindung.
- Gutes AugenmaßBeim Ausrichten von Werkteilen, beim Abschrägen von Kanten und beim Führen der Naht brauchst du ein Gefühl für Verlauf, Abstand und Proportionen. Gerade bei sichtbaren Konstruktionen oder bei Bauteilen mit enger Toleranz fällt ein schiefer Ansatz sofort auf.
- Zahlenverständnis und RechnenDu brauchst Maße, Winkel und Parameter für Maschinen oder Arbeitsabläufe. Auch beim Berechnen von Einstellungen für computergesteuerte Maschinen ist es wichtig, dass du Zahlen sicher einordnen und korrekt übertragen kannst.
- Datensicherheit und DatenschutzWenn technische Daten, Pläne oder Produktionsunterlagen digital erfasst werden, musst du sorgsam damit umgehen. Das betrifft vor allem betriebliche Dokumentation und computergestützte Fertigungsdaten, die nicht falsch gespeichert oder unberechtigt weitergegeben werden dürfen.
- Gestalterische FähigkeitNicht jede Schweißarbeit ist nur funktional. Bei Geländern, Verkleidungen oder sichtbaren Metallteilen spielt auch das Erscheinungsbild eine Rolle, etwa ob Nähte sauber verlaufen und Oberflächen gleichmäßig nachbearbeitet sind.
- Logisch-analytisches DenkenWenn eine Naht fehlerhaft ist oder eine Reparatur nicht hält, musst du die Ursache eingrenzen: lag es am Material, an der Vorbereitung, am Verfahren oder an der Geräteeinstellung? Dieses Denken brauchst du auch, wenn du bei Maschinenstörungen schnell entscheiden musst, was zu tun ist.
- Systematische ArbeitsweiseBeim Schweißen musst du in klarer Reihenfolge arbeiten: Plan lesen, Material prüfen, Oberfläche vorbereiten, Gerät einstellen, schweißen, kontrollieren, nachbearbeiten. Wenn du Schritte auslässt oder durcheinanderbringst, entstehen Fehler, die später nur schwer zu beheben sind.
- KreativitätKreativität ist hier nicht Kunst im engeren Sinn, sondern die Fähigkeit, bei kniffligen Werkstücken oder Reparaturen praktikable Lösungen zu finden. Manchmal musst du entscheiden, wie ein Bauteil am besten vorbereitet oder in welcher Reihenfolge geschweißt wird.
- KommunikationsfähigkeitDu arbeitest mit anderen Metalltechnik-Fachkräften, Vorgesetzten und Hilfskräften zusammen. Missverständnisse über Maße, Reihenfolgen oder Montagepunkte können direkt zu falschen Schweißarbeiten führen.
- KundenorientierungIn manchen Betrieben hast du auch Kontakt zu Auftraggebern oder internen Kunden, etwa wenn Anforderungen an ein Bauteil geklärt werden. Dann musst du technische Punkte verständlich erklären und sauber auf Vorgaben eingehen.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitViele Arbeiten entstehen nicht alleine, sondern im Zusammenspiel mit Montage, Zuschnitt, Konstruktion oder anderen Fachkräften in der Werkhalle. Wenn Übergaben nicht funktionieren, passen Teile nicht zusammen oder der nächste Arbeitsschritt verzögert sich.
- AufmerksamkeitDu arbeitest mit Hitze, Funken und Maschinen und musst gleichzeitig auf Material, Nahtbild und Umgebung achten. Ein kurzer Konzentrationsfehler kann zu einer fehlerhaften Verbindung oder zu einer gefährlichen Situation führen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob ein Werkstück schweißbereit ist, ob ein Fehler noch korrigierbar ist und welches Verfahren geeignet ist. Diese Entscheidungen wirken sich direkt auf Sicherheit, Haltbarkeit und Arbeitszeit aus.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftJe nach Betrieb wechselst du zwischen verschiedenen Werkstoffen, Bauteilen, Maschinen und Aufträgen. Du musst dich darauf einstellen können, dass heute vielleicht Geländerteile und morgen Behälter oder Fahrzeugkomponenten anstehen.
- SicherheitsbewusstseinBeim Schweißen arbeitest du mit Funken, Hitze, Strom, Rauch und schwer entflammbarer Schutzkleidung. Wer Schutzbrille, Schutzschirm oder sichere Arbeitsabläufe nicht ernst nimmt, riskiert Augenverletzungen, Verbrennungen oder Schäden an Material und Umgebung.
- UmweltbewusstseinIn diesem Beruf fallen Metallreste, Schleifstaub, Hilfsstoffe und teils belastende Stoffe an. Du musst wissen, wie damit sachgerecht umgegangen wird, damit weder Menschen noch Umwelt unnötig belastet werden.
- Selbstständiges ArbeitenAuch wenn du im Team arbeitest, führst du viele Arbeitsschritte eigenständig aus, etwa Materialprüfung, Vorbereitungsarbeiten oder Nahtkontrollen. Du musst also selbst erkennen, ob ein Arbeitsschritt passt oder ob du nachbessern musst.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn Werkstätten und Produktionsbetrieben greifen viele Arbeitsschritte ineinander. Wenn du unzuverlässig bist oder Termine nicht einhältst, stehen Bauteile, Montageabläufe oder ganze Fertigungsschritte still.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenBeim Zusammenbau unserer Fahrzeugteile kommt es auf jeden Millimeter an. Wir legen deshalb besonderen Wert auf sorgfältiges Arbeiten und die Kontrolle der Bauteilmaße.
- EinsatzfreudeDer Beruf verlangt, dass du auch bei körperlich anstrengenden oder schmutzigen Arbeiten dranbleibst. Gerade bei größeren Bauteilen oder zeitkritischen Reparaturen braucht es Bereitschaft, sauber bis zum Ende zu arbeiten.
- VerantwortungsbewusstseinSchweißnähte tragen oft Lasten oder halten Bauteile zusammen, die im Einsatz starken Kräften ausgesetzt sind. Wenn hier geschlampt wird, kann das später Maschinen, Fahrzeuge oder Konstruktionen gefährden.
- LernbereitschaftNeue Werkstoffe, neue Schweißverfahren und computergestützte Maschinen verändern den Beruf laufend. Wer sich nicht weiterentwickelt, bleibt bei einfachen Tätigkeiten stehen und verpasst bessere Einsatzmöglichkeiten.
- ReaktionsfähigkeitBeim Bedienen, Steuern und Überwachen von Maschinen musst du rasch reagieren, wenn eine Störung auftritt oder ein Prozess aus dem Ruder läuft. Zögerst du zu lange, können Werkstücke beschädigt werden oder Gefahrensituationen entstehen.
- Positiver PflichtschulabschlussFür deine Lehre bei uns bringst du einen positiven Pflichtschulabschluss und solide Kenntnisse in Deutsch, Mathematik und Physik mit.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
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