
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schweißtechnik
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.071
- Varianten
- Lehre
Nur in der App
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Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
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Deine Schweißer-Lehre bei HAIHammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
Ein Tag als Lehrling bei HAIHammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
🤝 Mit dem 𝙊𝙣𝙗𝙤𝙖𝙧𝙙𝙞𝙣𝙜-Workshop begleiten wir unsere neuen HAI-Lehrlinge in der Startphase.Hammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
Willkommen im Team HAI! 👋 Gestern hatten unsere neuen Lehrlinge hatten ihren ersten Arbeitstag!Hammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
Unsere Lehrlingsbeauftragten im HAI-TalkHammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
So vielfältig ist die Lehre bei HAIHammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
Schnee, Ski und jede Menge Teamspirit ❄️⛷️ LehrlingsausflugHammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
Polytechnische Schule Braunau zu Besuch #hai #lehre #ausbildungsbetrieb #youngtalentsHammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
Lange Nacht der Forschung 2026Hammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
HAIrocks 🦈🔥Hammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
HAI Corporate Video DeutschHammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH 
HAI Capability Video DeutschHammerer Aluminium Industries Extrusion GmbH
Aufgaben
+8 mehr- Technische Zeichnungen und Pläne lesen
- Werkstoffe und Schweißverfahren auswählen
- Werkstückoberflächen gründlich vorbereiten
- Risse und Materialfehler kontrollieren
Anforderungen
+26 mehr- Auge-Hand-Koordination
- Sehvermögen für Naht- und Oberflächenkontrolle
- Unempfindlichkeit gegenüber Lärm
- Gute körperliche Verfassung
- Physische Ausdauer
- Unempfindliche Haut
Berufsschule
- Berufsschule Wels 1Linzer Straße 68, 4600 Wels · 74 km vom LehrbetriebRoute planen
- Tiroler Fachberufsschule LienzLinker Iselweg 20, 9900 Lienz · 157 km vom LehrbetriebRoute planen
- Tiroler Fachberufsschule für MetalltechnikMandelsbergerstraße 12, 6020 Innsbruck · 164 km vom LehrbetriebRoute planen
Erfahre mehr über diesen Lehrberuf
Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.071
- 2. LEHRJAHR€ 1.295
- 3. LEHRJAHR€ 1.657
- 4. LEHRJAHR€ 2.152
KV Metallindustrie: Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallwarenindustrie, Gießerei-Industrie), Fahrzeugindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Stahlindustrie und Bergbau, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen
Das bieten wir:
- Innovatives Unternehmen
- Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
Dein Lehrbetrieb
Wir sind Hammerer Aluminium Industries – kurz HAI. Aus Aluminium machen wir Profile und fertige Komponenten für Transport, Bau und Industrie. Dabei verbinden wir Recycling, Gießen, Strangpressen und Weiterverarbeitung: Wir begleiten das Metall also vom aufbereiteten Schrott bis zum fertigen Bauteil. Als Familienunternehmen mit rund 1.800 Beschäftigten setzen wir auf moderne Produktion, kurze Entscheidungswege und einen wertschätzenden Umgang miteinander. Unser Anspruch: Aluminiumlösungen entwickeln und dabei Energie und Rohstoffe möglichst sparsam einsetzen.
Mehr vom Betrieb
Mehr als eine Naht ziehen
In unserer Ausbildung geht es um den gesamten Arbeitsablauf: Vor dem Schweißen müssen Zeichnung, Maße und Verbindungsstellen stimmen. Danach zählt, ob die Verbindung sauber ausgeführt ist und die geforderte Form erreicht. Für die Lehre Metalltechnik mit dem Hauptmodul Schweißtechnik sind regulär 3½ Jahre vorgesehen.
Du möchtest unsere Arbeit zuerst kennenlernen? Bei uns kannst du schnuppern. Gib dafür deinen gewünschten Zeitraum an und halte dein letztes Zeugnis bereit.
So wird bei uns aus Aluminium ein Produkt
- Casting heißt Gießen: Wir bereiten Aluminiumschrott auf, schmelzen ihn ein und gießen daraus neues Ausgangsmaterial.
- Extrusion heißt Strangpressen: Wir bringen Aluminium mit Pressen in die gewünschte Profilform. Dafür setzen wir unter anderem auf hochautomatisierte Anlagen.
- Processing heißt Weiterverarbeitung: Wir verarbeiten die Profile weiter – bis hin zu einbaufertigen Komponenten für unsere Kunden.
Mitdenken gehört bei uns dazu
Wir verbessern unsere Arbeitsabläufe laufend. Dafür gibt es bei uns den kontinuierlichen Verbesserungsprozess, kurz KVP. Alle Mitarbeitenden sind eingebunden und bringen ihr Wissen über die Abläufe ein. Gemeinsam arbeiten wir daran, unsere Aluminiumprodukte effizienter und sicherer herzustellen. Teamgeist, Verantwortung und klare Abläufe gehören dabei zusammen.
Mit recyceltem Aluminium können wir gegenüber Primäraluminium – also erstmals hergestelltem Metall – bis zu 95 % Energie einsparen. Deshalb ist unser Wissen über Schrottsorten und deren Verarbeitung besonders wichtig.
Technik, die Ressourcen schont
Bei uns geht es nicht nur darum, Metall in Form zu bringen. Wir optimieren auch Öfen, gewinnen Wärme zurück und nutzen Strom aus erneuerbaren Quellen. In unseren Gießereien in Österreich und Rumänien führen wir etwa 80 % des Kühlwassers wieder in den Kreislauf zurück. In Ranshofen erzeugen wir außerdem mit einer großen Photovoltaikanlage eigenen Sonnenstrom. Unser Ziel ist, bis 2050 klimaneutral zu werden.
Im Detail
Aufgaben
- Technische Zeichnungen und Pläne lesenBevor geschweißt wird, liest du Werkzeichnungen, Skizzen sowie Bau- und Montagepläne und entnimmst daraus Maße, Verbindungsstellen und die Reihenfolge der Arbeitsschritte. Du musst erkennen, welche Teile zusammengehören, wie die Naht verlaufen soll und welche Form das fertige Bauteil haben muss. Ohne dieses Verständnis würden Werkstücke falsch vorbereitet oder an der falschen Stelle verbunden.
- Werkstoffe und Schweißverfahren auswählenBei uns steht Aluminium im Mittelpunkt: Wir fertigen daraus Profile und Komponenten für Transport, Bau und Industrie. Materialkenntnisse und die dazu passende Verbindungstechnik sind deshalb besonders wichtig.
- Werkstückoberflächen gründlich vorbereitenVor dem Schweißen reinigst du die Verbindungsstellen mit Drahtbürsten, Schleifpapier oder Schleifmaschinen. Farbe, Rost, Schmutz, Fett und andere Rückstände müssen weg, weil sie die Schweißnaht schwächen oder Fehler verursachen können. Oft werden auch Ecken, Kanten und Übergänge gesäubert, damit der Lichtbogen oder die Wärme gleichmäßig wirken kann.
- Risse und Materialfehler kontrollierenDu überprüfst Werkstücke vor der Bearbeitung auf Risse, Beschädigungen oder andere Materialfehler. Solche Mängel würden sich beim Schweißen vergrößern oder später unter Belastung zum Bruch führen. Dafür brauchst du ein gutes Auge und musst wissen, welche Unregelmäßigkeiten noch zulässig sind und welche nicht.
- Kanten zuschneiden und abschrägenDamit eine belastbare Schweißnaht entsteht, bereitest du die Werkteile mechanisch vor. Du schneidest Kanten zu, schrägst sie an und bringst die Teile in die richtige Form für den Schweißvorgang. Diese Vorbereitung entscheidet mit darüber, wie tief die Naht einbindet und ob beide Bauteile sauber miteinander verschmelzen.
- Werkstücke durch Schweißen dauerhaft verbindenDu stellst Schweißverbindungen an Blechen, Rohren, Formstählen, Maschinen- und Apparateteilen, Kesseln, Behältern, Rahmen oder Gerüsten her. Je nach Verfahren verschmilzt du die Werkstoffe mit Gasflamme oder elektrischem Lichtbogen oder verbindest sie durch Druck. Dabei arbeitest du mit Handschweißgeräten oder an Schweißautomaten und musst Hitze, Vorschub und Nahtführung laufend kontrollieren.
- Mit Press- und Schmelzschweißen arbeitenZu den grundlegenden Techniken gehören Pressschweißen und Schmelzschweißen. Beim Pressschweißen werden Werkstücke an der Verbindungsstelle erhitzt und durch Druck ohne Zusatzstoff zusammengefügt, beim Schmelzschweißen wird der Werkstoff aufgeschmolzen, oft mit zugeführtem Schweißdraht. Du musst verstehen, welche Technik für das jeweilige Bauteil die richtige ist und wie sich das auf Festigkeit und Bearbeitung auswirkt.
- Schweißgeräte und Automaten bedienenDu arbeitest mit manuellen Schweißgeräten, automatischen Schweißapparaten, Lötmaschinen sowie Schleif- und Poliermaschinen. Dazu gehört auch, Geräte korrekt einzustellen, den Arbeitsprozess zu überwachen und bei Störungen rasch einzugreifen. In manchen Betrieben kommen dabei auch computergesteuerte Maschinen zum Einsatz, deren Parameter genau vorgegeben oder programmiert werden.
- Schweißnähte nachbearbeiten und reinigenNach dem Schweißen säuberst du die fertigen Werkstücke und bearbeitest die Nähte nach. Je nach Auftrag schleifst, polierst oder glättest du die Oberfläche, damit überstehendes Material entfernt wird und die Verbindung die geforderte Form erreicht. Diese Arbeit ist wichtig, wenn Bauteile später montiert, lackiert oder sichtbar verbaut werden.
- Oberflächen gegen Korrosion schützenSchweißverbindungen und bearbeitete Metallflächen müssen oft zusätzlich geschützt werden, damit sie nicht rosten oder unter Umwelteinfluss Schaden nehmen. Dazu führst du Oberflächenbehandlungen wie Schleifen, Lackieren oder Imprägnieren durch. Gerade bei Bauteilen im Außenbereich oder in technischen Anlagen ist dieser Schritt entscheidend für die Lebensdauer.
- Wartungs- und Reparaturschweißungen ausführenNicht jede Arbeit betrifft Neuteile: Du führst auch Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten an beschädigten oder verschlissenen Metallteilen durch. Dabei musst du zuerst feststellen, wo der Fehler liegt, altes Material vorbereiten und anschließend so nachschweißen, dass das Teil wieder belastbar ist. Solche Arbeiten kommen etwa bei Maschinen, Anlagen oder Fahrzeugteilen vor.
- Technische Daten und Protokolle führenZu deiner Arbeit gehört auch das Dokumentieren von technischen Unterlagen, Wartungsprotokollen, Serviceunterlagen oder Betriebsbüchern. Dort wird festgehalten, was bearbeitet wurde, welche Verfahren verwendet wurden und welche Kontrollen durchgeführt wurden. Diese Dokumentation ist wichtig, damit Arbeiten nachvollziehbar bleiben und spätere Wartungen oder Qualitätsprüfungen daran anknüpfen können.
Im Detail
Anforderungen
- Auge-Hand-KoordinationBeim Führen einer Schweißnaht müssen Blick, Handbewegung und Abstand zum Werkstück genau zusammenpassen. Wenn deine Hand unruhig ist oder du den Lichtbogen nicht sauber führst, wird die Naht ungleichmäßig, brennt ein Loch ins Material oder hält später nicht stand.
- Sehvermögen für Naht- und OberflächenkontrolleDu musst Risse, Materialfehler, Verunreinigungen und Unregelmäßigkeiten an Schweißnähten erkennen können. Gerade feine Fehler entscheiden darüber, ob ein Bauteil später unter Belastung versagt oder sicher verwendet werden kann.
- Unempfindlichkeit gegenüber LärmWerkstätten und Werkhallen in der Metallverarbeitung sind oft laut, etwa durch Schleifmaschinen, Schweißarbeiten oder andere Produktionsanlagen. Wer stark lärmempfindlich ist, wird in diesem Umfeld schneller erschöpft oder verliert leichter die Konzentration.
- Gute körperliche VerfassungDu arbeitest häufig im Stehen, trägst Schutzkleidung und hantierst mit Werkzeugen und Bauteilen, die Gewicht haben. Bei längeren Einsätzen oder Montagearbeiten brauchst du Ausdauer, damit die Qualität der Arbeit nicht nachlässt.
- Physische AusdauerSchweißarbeiten dauern oft länger und verlangen konzentriertes Arbeiten in derselben Haltung, teilweise auch an schweren Teilen oder bei Außenmontagen. Wenn du körperlich schnell ermüdest, wird es schwierig, die Naht bis zum Ende gleichmäßig und sauber zu führen.
- Unempfindliche HautIm Arbeitsalltag kommst du mit Lösungsmitteln, Schmiermitteln, Kühlflüssigkeiten und Metallspänen in Kontakt. Wer hier sehr empfindlich reagiert, hat schneller Hautreizungen und muss besonders auf Schutzmaßnahmen achten.
- Belastbarkeit bei SchichtarbeitIn manchen Betrieben wird im Schichtbetrieb gearbeitet, teilweise auch nachts. Du musst dann auch zu ungewohnten Zeiten aufmerksam bleiben, Maschinen sicher bedienen und Fehler in der Schweißarbeit trotzdem erkennen.
- Technisches VerständnisDu arbeitest laufend nach Werkzeichnungen, technischen Plänen und Vorgaben zu Werkstoffen und Verfahren. Ohne technisches Verständnis kannst du nicht einschätzen, wie ein Bauteil aufgebaut ist, welche Verbindung gefordert ist und welches Gerät dafür passt.
- Räumliches VorstellungsvermögenAus einer Zeichnung musst du dir vorstellen können, wie Rohre, Bleche oder Stahlprofile im Raum zusammenkommen. Das ist wichtig, wenn du Bauteile ausrichtest, Kanten vorbereitest oder die Nahtführung an komplexen Formen planst.
- Handwerkliche GeschicklichkeitDu arbeitest mit Drahtbürsten, Schleifmaschinen, Schneidwerkzeugen und Schweißgeräten sehr nah am Material. Wenn du Werkstücke nicht sicher halten, sauber vorbereiten oder gleichmäßig bearbeiten kannst, leidet die Passung der Verbindung.
- Gutes AugenmaßBeim Ausrichten von Werkteilen, beim Abschrägen von Kanten und beim Führen der Naht brauchst du ein Gefühl für Verlauf, Abstand und Proportionen. Gerade bei sichtbaren Konstruktionen oder bei Bauteilen mit enger Toleranz fällt ein schiefer Ansatz sofort auf.
- Zahlenverständnis und RechnenDu brauchst Maße, Winkel und Parameter für Maschinen oder Arbeitsabläufe. Auch beim Berechnen von Einstellungen für computergesteuerte Maschinen ist es wichtig, dass du Zahlen sicher einordnen und korrekt übertragen kannst.
- Datensicherheit und DatenschutzWenn technische Daten, Pläne oder Produktionsunterlagen digital erfasst werden, musst du sorgsam damit umgehen. Das betrifft vor allem betriebliche Dokumentation und computergestützte Fertigungsdaten, die nicht falsch gespeichert oder unberechtigt weitergegeben werden dürfen.
- Gestalterische FähigkeitNicht jede Schweißarbeit ist nur funktional. Bei Geländern, Verkleidungen oder sichtbaren Metallteilen spielt auch das Erscheinungsbild eine Rolle, etwa ob Nähte sauber verlaufen und Oberflächen gleichmäßig nachbearbeitet sind.
- Logisch-analytisches DenkenWenn eine Naht fehlerhaft ist oder eine Reparatur nicht hält, musst du die Ursache eingrenzen: lag es am Material, an der Vorbereitung, am Verfahren oder an der Geräteeinstellung? Dieses Denken brauchst du auch, wenn du bei Maschinenstörungen schnell entscheiden musst, was zu tun ist.
- Systematische ArbeitsweiseBeim Schweißen musst du in klarer Reihenfolge arbeiten: Plan lesen, Material prüfen, Oberfläche vorbereiten, Gerät einstellen, schweißen, kontrollieren, nachbearbeiten. Wenn du Schritte auslässt oder durcheinanderbringst, entstehen Fehler, die später nur schwer zu beheben sind.
- KreativitätKreativität ist hier nicht Kunst im engeren Sinn, sondern die Fähigkeit, bei kniffligen Werkstücken oder Reparaturen praktikable Lösungen zu finden. Manchmal musst du entscheiden, wie ein Bauteil am besten vorbereitet oder in welcher Reihenfolge geschweißt wird.
- KommunikationsfähigkeitDu arbeitest mit anderen Metalltechnik-Fachkräften, Vorgesetzten und Hilfskräften zusammen. Missverständnisse über Maße, Reihenfolgen oder Montagepunkte können direkt zu falschen Schweißarbeiten führen.
- KundenorientierungIn manchen Betrieben hast du auch Kontakt zu Auftraggebern oder internen Kunden, etwa wenn Anforderungen an ein Bauteil geklärt werden. Dann musst du technische Punkte verständlich erklären und sauber auf Vorgaben eingehen.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitWir setzen in unserer Ausbildung ausdrücklich auf Teamwork und einen offenen, respektvollen Umgang. Auch beim Verbessern unserer Produktionsabläufe bringen wir uns gemeinsam ein.
- AufmerksamkeitDu arbeitest mit Hitze, Funken und Maschinen und musst gleichzeitig auf Material, Nahtbild und Umgebung achten. Ein kurzer Konzentrationsfehler kann zu einer fehlerhaften Verbindung oder zu einer gefährlichen Situation führen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob ein Werkstück schweißbereit ist, ob ein Fehler noch korrigierbar ist und welches Verfahren geeignet ist. Diese Entscheidungen wirken sich direkt auf Sicherheit, Haltbarkeit und Arbeitszeit aus.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftJe nach Betrieb wechselst du zwischen verschiedenen Werkstoffen, Bauteilen, Maschinen und Aufträgen. Du musst dich darauf einstellen können, dass heute vielleicht Geländerteile und morgen Behälter oder Fahrzeugkomponenten anstehen.
- SicherheitsbewusstseinWir überprüfen Risiken regelmäßig und verbessern unsere Abläufe laufend, damit unsere Produktion sicherer wird. Bewusstes und vorsichtiges Arbeiten gehört bei uns deshalb besonders dazu.
- UmweltbewusstseinWir setzen auf Aluminium-Recycling und ressourcenschonende Produktionsprozesse. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Material, Energie und Abfällen ist uns deshalb besonders wichtig.
- Selbstständiges ArbeitenAuch wenn du im Team arbeitest, führst du viele Arbeitsschritte eigenständig aus, etwa Materialprüfung, Vorbereitungsarbeiten oder Nahtkontrollen. Du musst also selbst erkennen, ob ein Arbeitsschritt passt oder ob du nachbessern musst.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn Werkstätten und Produktionsbetrieben greifen viele Arbeitsschritte ineinander. Wenn du unzuverlässig bist oder Termine nicht einhältst, stehen Bauteile, Montageabläufe oder ganze Fertigungsschritte still.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenSchon kleine Abweichungen bei Vorbereitung, Ausrichtung oder Nahtführung können große Folgen haben. Eine unsaubere Schweißverbindung muss oft nachgearbeitet werden oder hält Belastungen im Betrieb nicht stand.
- EinsatzfreudeDer Beruf verlangt, dass du auch bei körperlich anstrengenden oder schmutzigen Arbeiten dranbleibst. Gerade bei größeren Bauteilen oder zeitkritischen Reparaturen braucht es Bereitschaft, sauber bis zum Ende zu arbeiten.
- VerantwortungsbewusstseinSchweißnähte tragen oft Lasten oder halten Bauteile zusammen, die im Einsatz starken Kräften ausgesetzt sind. Wenn hier geschlampt wird, kann das später Maschinen, Fahrzeuge oder Konstruktionen gefährden.
- LernbereitschaftNeue Werkstoffe, neue Schweißverfahren und computergestützte Maschinen verändern den Beruf laufend. Wer sich nicht weiterentwickelt, bleibt bei einfachen Tätigkeiten stehen und verpasst bessere Einsatzmöglichkeiten.
- ReaktionsfähigkeitBeim Bedienen, Steuern und Überwachen von Maschinen musst du rasch reagieren, wenn eine Störung auftritt oder ein Prozess aus dem Ruder läuft. Zögerst du zu lange, können Werkstücke beschädigt werden oder Gefahrensituationen entstehen.
Nur in der App
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