
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Maschinenbautechnik
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.000
- Varianten
- Lehre
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Passt diese Lehrstelle zu dir?
Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Technische Unterlagen und Pläne auswerten
- Arbeitsabläufe und Fertigung vorbereiten
- Maschinenbauteile spanend bearbeiten
- Werkstücke umformen und fügen
Anforderungen
+29 mehr- Technisches Verständnis
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Zahlenverständnis und Rechnen
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Werkzeichnungen lesen
- Handwerkliche Geschicklichkeit
Berufsschule
- Berufsschule AttnangSchulweg 5-7, 4800 Attnang-Puchheim · 18 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule Wels 1Linzer Straße 68, 4600 Wels · 25 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule SchärdingZiergartenstraße 2, 4780 Schärding/Inn · 35 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.000
- 2. LEHRJAHR€ 1.149
- 3. LEHRJAHR€ 1.493
- 4. LEHRJAHR€ 2.000
KV Metallgewerbe und Elektrogewerbe (Arbeiter)
Das bieten wir:
- Innovatives Unternehmen
- Berufliche Weiterbildung
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
Dein Lehrbetrieb
Wir bei Dirisamer Rohrbiegetechnik in Weibern bringen Rohre in Form – vom einfachen Rohrstück bis zur komplexen Baugruppe aus mehreren Teilen. Unsere Komponenten kommen unter anderem in Autos, Nutzfahrzeugen, Baumaschinen und in der Agrarindustrie zum Einsatz. Seit unserer Gründung 1990 haben wir uns auf die Verarbeitung von Rohren spezialisiert. Als familiengeführtes Unternehmen verbinden wir moderne Fertigungstechnik mit kurzen Kommunikationswegen. Junge Menschen auf die Berufswelt vorzubereiten, liegt uns besonders am Herzen: Ein großer Teil unserer qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde bei uns ausgebildet.
Mehr vom Betrieb
Deine Lehre in Metalltechnik mit dem Hauptmodul Maschinenbautechnik dauert bei uns regulär 3½ Jahre.
Von der Zeichnung zum fertigen Rohr
Am Anfang steht bei uns eine technische Zeichnung, ein digitales 3D-Modell oder ein Musterteil. Liegt nur ein Muster vor, erfassen wir seine Form und Maße mit Vermessungsgeräten. Aus diesen Daten erstellen wir ein Maschinenprogramm – also die Anweisungen, mit denen eine Maschine das gewünschte Teil fertigen kann. So verbinden wir digitale Planung mit der Arbeit an echten Bauteilen.
Welche Technik bei uns dazugehört
- Wir biegen Rohre und formen sie mechanisch um, damit sie die benötigte Form erhalten.
- Wir verbinden einzelne Komponenten und behandeln ihre Oberflächen.
- Wir fertigen Drehteile und Werkzeuge im eigenen Haus. Das hilft uns, kurze Lieferzeiten zu erreichen.
- Wir reinigen Bauteile und überprüfen ihre technische Sauberkeit in unserem eigenen Labor.
Wir produzieren jährlich rund 1,5 Millionen Rohrleitungen. Dabei umfasst unsere Teilevielfalt etwa 15.000 verschiedene Artikel – Präzision zählt bei jedem einzelnen.
Warum jedes Detail wichtig ist
Viele unserer Produkte werden in sicherheitsrelevanten Anwendungen eingesetzt. Deshalb beginnt unsere Qualitätssicherung schon beim ersten Arbeitsschritt. Wir prüfen unter anderem, ob Form und Maße stimmen, wie sauber die Teile sind, wie ihre Oberfläche beschaffen ist und welchem Druck sie standhalten. Für uns gehören Qualität, verlässliche Liefertermine und wirtschaftliche Fertigung zusammen.
Lernen und zusammenarbeiten
- Wir bilden Lehrlinge aus und legen Wert darauf, junge Menschen auf die Berufswelt vorzubereiten.
- Bei uns zählen respektvoller Umgang, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Lösungen.
- Wir bieten Weiterbildungsmöglichkeiten, mit denen du deine fachlichen und persönlichen Fähigkeiten ausbauen kannst.
- Entwicklung ist bei uns gelebte Praxis: Mitarbeitende haben sich durch Weiterbildungen bis zur Schichtleitung entwickelt.
Im Detail
Aufgaben
- Technische Unterlagen und Pläne auswertenBei uns bilden technische Zeichnungen, 3D-Daten oder vermessene Musterteile die Grundlage für die Fertigung unserer Rohrkomponenten.
- Arbeitsabläufe und Fertigung vorbereitenBevor ein Teil gefertigt wird, legst du fest, welche Verfahren, Werkzeuge, Maschinen und Materialien gebraucht werden. Du prüfst Rohlinge und Werkstoffe, wählst Spannmittel und Messmittel aus und achtest darauf, dass Normen, Sicherheitsvorschriften sowie Qualitäts- und Umweltstandards eingehalten werden. Gute Vorbereitung spart Ausschuss, Maschinenzeit und teure Nacharbeit.
- Maschinenbauteile spanend bearbeitenDu bearbeitest Eisen- und Nichteisenmetalle durch Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Reiben, Senken oder Gewindeschneiden. Je nach Auftrag arbeitest du an konventionellen Maschinen oder an CNC-Anlagen, damit Maße und Oberflächen genau den Vorgaben entsprechen. Besonders wichtig ist dabei, dass Passflächen, Bohrungen und Gewinde exakt sitzen, weil schon kleine Abweichungen spätere Störungen verursachen können.
- Werkstücke umformen und fügenDas Biegen und mechanische Umformen von Rohren ist unsere Kernkompetenz. Wir verbinden außerdem einzelne Komponenten mit verschiedenen Fügeverfahren zu Baugruppen.
- CNC-Maschinen programmieren und rüstenBei uns werden Zeichnungs- und Vermessungsdaten zu Maschinenprogrammen für die Rohrfertigung. Computergesteuerte Rohrbiegemaschinen gehören zu unserer Fertigungstechnik.
- Bauteile messen und Passgenauigkeit prüfenViele unserer Rohrkomponenten sind sicherheitsrelevant. Deshalb prüfen wir neben Form und Maßen auch Oberflächengüte, Reinheit und Druckbeständigkeit.
- Maschinen und Anlagen zusammenbauenUnser Schwerpunkt liegt auf Rohrkomponenten und Rohrbaugruppen für unsere Kunden, nicht auf dem Bau vollständiger Maschinen oder Produktionsanlagen.
- Anlagen am Einsatzort montierenBei uns steht die Fertigung von Rohrkomponenten in unseren Produktionshallen im Mittelpunkt. Der Aufbau kompletter Anlagen am späteren Einsatzort ist daher weniger zentral.
- Maschinen in Betrieb nehmen und justierenNach der Montage stellst du Funktionen ein, kontrollierst Bewegungsabläufe und wirkst an der Inbetriebnahme mit. Dazu gehört, dass du Komponenten abstimmst, Einstellungen korrigierst und dafür sorgst, dass die Maschine innerhalb der vorgesehenen Parameter läuft. Erst wenn alle Baugruppen sauber zusammenarbeiten, kann die Anlage in die Produktion gehen.
- Probeläufe und Funktionskontrollen durchführenDu lässt Maschinen probeweise laufen, beobachtest Geräusche, Bewegungen, Taktfolgen und Messergebnisse und prüfst, ob alle Funktionen zuverlässig arbeiten. Wenn etwas hakt, justierst du nach, änderst Einstellungen oder suchst weiter nach der Ursache. Diese Phase ist entscheidend, weil hier sichtbar wird, ob Montage, Fertigung und Einstellung wirklich zusammenpassen.
- Störungen systematisch eingrenzenBei Betriebsstörungen suchst du mit technischem Verständnis und Messgeräten nach Fehlerursachen. Du prüfst, ob ein Defekt an einem Bauteil, einer Verbindung, einer Einstellung oder an hydraulischen beziehungsweise pneumatischen Komponenten liegt. Ziel ist nicht bloß, den Fehler zu sehen, sondern ihn so einzugrenzen, dass die Anlage möglichst schnell wieder läuft und Stillstandszeiten kurz bleiben.
- Maschinen warten und instand haltenDu führst regelmäßige Wartungs- und Servicearbeiten an Maschinen und Produktionsanlagen durch, reinigst Baugruppen, kontrollierst Verschleißteile und hältst Schmier- und Kühlmittel im Sollbereich. So verhinderst du ungeplante Ausfälle und erkennst Probleme, bevor sie zu teuren Schäden werden. Gerade in Betrieben mit laufender Produktion ist das ein zentraler Teil des Berufs.
- Defekte Teile reparieren oder ersetzenWenn Bauteile beschädigt sind, zerlegst du die betroffenen Baugruppen, tauschst Komponenten aus oder stellst Ersatzteile selbst her. Danach baust du alles wieder ein, stellst Funktionen neu ein und prüfst, ob die Maschine wieder zuverlässig arbeitet. Das verlangt oft Improvisation innerhalb technischer Vorgaben, weil nicht jedes Ersatzteil sofort verfügbar ist.
- Technische Daten und Protokolle dokumentierenDu führst Betriebsbücher, Wartungs- und Serviceprotokolle, hältst Einstelldaten fest und arbeitest mit Stücklisten oder Prüfdokumenten. Diese Unterlagen sind wichtig, damit spätere Wartungen nachvollziehbar bleiben und andere Fachkräfte sehen können, was bereits gemacht wurde. In industriellen Betrieben gehört diese Dokumentation fix zum Arbeitsablauf.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches VerständnisDu arbeitest mit Maschinen, Baugruppen und technischen Zusammenhängen, die nur funktionieren, wenn du verstehst, wie Kräfte, Bewegungen und Verbindungen zusammenspielen. Bei Montage oder Reparatur reicht es nicht, Teile nur nach Plan einzubauen – du musst erkennen, warum etwas klemmt, schwingt oder nicht sauber läuft.
- Räumliches VorstellungsvermögenBei uns entstehen aus Zeichnungen und 3D-Daten gebogene Rohre und komplexe Rohrbaugruppen. Sich deren Form räumlich vorstellen zu können, ist dafür besonders hilfreich.
- Zahlenverständnis und RechnenBeim Berechnen von Werkstückmaßen, Toleranzen und Bearbeitungswerten brauchst du sichere Mathematik. Auch bei CNC-Parametern, Abständen oder Stückzahlen führen Rechenfehler schnell dazu, dass ein Bauteil Ausschuss wird oder eine Maschine falsch eingestellt ist.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsIn der Maschinenbautechnik arbeitest du nicht nur mit Schraubenschlüssel und Messschieber, sondern auch mit CNC-Steuerungen, digitalen Unterlagen und teils mit CAD/CAM-Daten. Wer mit diesen Systemen unsicher ist, kann Programme, Werkzeugdaten oder Maschineneinstellungen nur schwer sauber übernehmen.
- Werkzeichnungen lesenAus Zeichnungen liest du Maße, Toleranzen, Passungen und die spätere Lage eines Bauteils in der Maschine ab. Wenn du eine Zeichnung falsch deutest, ist oft nicht nur ein Teil falsch gefertigt, sondern eine ganze Montagegruppe passt nicht mehr zusammen.
- Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Montieren, Anpassen, Entgraten oder Nachbearbeiten arbeitest du oft mit den Händen sehr nah am Werkstück. Vor allem bei Passungen, Leitungen, Schraubverbindungen oder kleinen Bauteilen musst du kontrolliert und sauber arbeiten, damit nichts verkantet oder beschädigt wird.
- Gutes AugenmaßSchon beim Einrichten, Ausrichten oder Vormontieren hilft dir ein gutes Gefühl dafür, ob etwas gerade sitzt, sauber anliegt oder stimmig wirkt. Das ersetzt keine Messung, aber es verhindert viele grobe Fehler, bevor sie überhaupt entstehen.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Schweißen, Montieren oder Führen von Werkzeugen müssen Blick und Hand exakt zusammenarbeiten. Wenn diese Koordination fehlt, verrutschen Bauteile, Schweißnähte werden ungleichmäßig oder Werkstücke werden beim Bearbeiten beschädigt.
- SehvermögenDu kontrollierst Maße, Oberflächen, Schweißnähte, Kanten und Werkstückfehler oft sehr genau. Kleine Risse, Gratbildung oder Maßabweichungen darfst du nicht übersehen, weil sie später die Funktion einer Maschine beeinträchtigen können.
- Logisch-analytisches DenkenBei Störungen musst du systematisch eingrenzen, wo die Ursache liegt: am Bauteil, an der Einstellung, an einer Verbindung oder an einem Verschleißteil. Ohne dieses strukturierte Denken würdest du Teile auf Verdacht tauschen und viel Zeit verlieren, während die Anlage stillsteht.
- PlanungsfähigkeitVor der Fertigung und Montage musst du Arbeitsschritte, Reihenfolgen und benötigte Arbeitsmittel durchdenken. Gerade bei mehreren Bauteilen oder bei einer Anlagenmontage spart eine gute Reihenfolge Zeit und verhindert, dass du bereits montierte Komponenten wieder zerlegen musst.
- ProzessverständnisDu solltest verstehen, an welcher Stelle dein Bauteil oder deine Montage im gesamten Produktionsprozess steht. Das ist wichtig, weil Maschinen in Industriebetrieben selten für sich allein arbeiten, sondern Teil einer ganzen Fertigungskette sind.
- ProblemlösungsfähigkeitNicht jede Störung steht schon im Handbuch. Wenn eine Anlage unregelmäßig läuft oder ein Ersatzteil nicht sofort verfügbar ist, musst du innerhalb der technischen Vorgaben eine funktionierende Lösung finden, damit die Maschine wieder einsatzbereit wird.
- Systematische ArbeitsweiseOb bei der Fehlersuche, beim Vermessen oder bei Wartungen: Du arbeitest Schritt für Schritt und hältst Reihenfolgen ein. Wer unsystematisch vorgeht, übersieht leicht die eigentliche Ursache oder dokumentiert wichtige Einstellwerte nicht sauber.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest an schweren Maschinen, mit rotierenden Werkzeugen, Metallspänen, Schweißgeräten und teils unter Zeitdruck. Sicherheitsregeln sind hier kein Extra, sondern schützen dich und andere vor Verletzungen, etwa beim Rüsten, Schweißen oder bei Probeläufen.
- AufmerksamkeitBeim Überwachen von Maschinen, bei Probeläufen und beim Messen musst du Abweichungen früh bemerken. Ein ungewohntes Geräusch, eine Vibration oder eine kleine Maßabweichung kann ein Hinweis auf einen größeren Fehler sein.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen können, ob ein Teil noch nachbearbeitet werden darf, ob eine Einstellung passt oder ob ein Bauteil ersetzt werden muss. Zögerliche oder falsche Entscheidungen kosten in der Produktion Zeit und können Folgeschäden verursachen.
- Selbstständiges ArbeitenBei Wartungen, Reparaturen oder Montageeinsätzen arbeitest du oft eigenständig an einer klar abgegrenzten Aufgabe. Dabei musst du deine Schritte selbst organisieren und trotzdem sauber nach Plan, Norm und Sicherheitsvorschrift vorgehen.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftMaschinen, Steuerungen und Fertigungsabläufe entwickeln sich weiter, und je nach Betrieb wechseln Aufträge, Produkte und Anlagen. Du musst dich daher auf neue Programme, neue Bauteile oder neue Wartungsabläufe einstellen können.
- LernbereitschaftIm Maschinenbau lernst du nach der Lehre nicht aus. Neue CNC-Steuerungen, Werkstoffe, Prüfmethoden oder Instandhaltungskonzepte kommen laufend dazu, und ohne Weiterlernen bleibst du schnell bei älteren Verfahren stehen.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn Werkstätten und Produktionsbetrieben hängen Arbeitsabläufe oft eng zusammen. Wenn du bei einer Montage, Schicht oder Wartung nicht verlässlich bist, verzögern sich Folgearbeiten oder Maschinen stehen länger als nötig still.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenDie Mehrzahl unserer Produkte wird in sicherheitsrelevanten Anwendungen eingesetzt. Bei uns beginnt die Qualitätssicherung deshalb schon beim ersten Arbeitsschritt – jedes Detail zählt.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Anlagen, deren Ausfall hohe Kosten verursachen kann und deren unsachgemäße Bedienung gefährlich ist. Deshalb musst du Entscheidungen, Prüfschritte und Sicherheitsmaßnahmen ernst nehmen und nicht 'ungefähr' arbeiten.
- TeamfähigkeitBei Montagearbeiten, Anlagenaufbau oder Inbetriebnahmen arbeitest du mit anderen MetalltechnikerInnen, ElektrikerInnen, MechatronikerInnen oder Hilfskräften zusammen. Damit Hebe-, Ausricht- und Anschlussarbeiten sicher funktionieren, müssen Absprachen klar sein.
- KommunikationsfähigkeitDu musst Störungen, Arbeitsschritte, Messergebnisse oder Übergaben verständlich erklären können. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Fachrichtungen gemeinsam an einer Anlage arbeiten oder wenn du Wartungsarbeiten dokumentierst und weitergibst.
- Kundinnen- und KundenorientierungBei Montagen oder Serviceeinsätzen vor Ort hast du manchmal direkten Kontakt mit Auftraggebern oder Anlagenbetreibern. Dann musst du verständlich erklären können, was gemacht wurde, was noch fehlt und wie die Maschine weiter betrieben werden soll.
- Gute körperliche VerfassungBeim Montieren größerer Anlagen, beim Arbeiten mit schweren Werkzeugen oder beim Bewegen von Bauteilen ist körperliche Belastbarkeit wichtig. Der Beruf ist nicht durchgehend Schwerarbeit, aber es gibt regelmäßig Tätigkeiten, bei denen du Kraft und Ausdauer brauchst.
- Physische AusdauerMontageeinsätze, längeres Arbeiten im Stehen und Wartungen an großen Anlagen können über Stunden fordernd sein. Gerade wenn unter Zeitdruck repariert wird, musst du auch gegen Ende einer Schicht noch konzentriert und sicher arbeiten können.
- LärmunempfindlichkeitIn Werkhallen und bei laufenden Maschinen kann es trotz Gehörschutz laut werden. Wer auf Dauer stark unter Maschinenlärm leidet, wird das Arbeitsumfeld als belastend empfinden.
- Psychische BelastbarkeitJe nach Betrieb gibt es Schichtarbeit, teils auch Nachtschichten, und bei Störungen kann Zeitdruck entstehen, weil jede Stillstandsminute Geld kostet. Dann musst du ruhig bleiben und trotzdem überlegt handeln.
- Unempfindlichkeit der HautDu kommst mit Schmiermitteln, Kühlflüssigkeiten, Lösungsmitteln, Metallspänen und verschmutzten Bauteilen in Kontakt. Wenn deine Haut sehr empfindlich reagiert, kann das den Arbeitsalltag deutlich erschweren.
- EinsatzfreudeMaschinenbau bedeutet oft, dass man nicht nach dem ersten Versuch aufgibt. Wenn bei einer Montage nachjustiert, nachgemessen oder ein Teil neu gefertigt werden muss, brauchst du die Bereitschaft, dranzubleiben, bis die Anlage funktioniert.
- UmweltbewusstseinBeim Umgang mit Schmierstoffen, Kühlmitteln, Metallresten oder Oberflächenbehandlungsmitteln musst du Vorschriften einhalten und Materialien korrekt entsorgen. Das ist kein Randthema, weil in Metallbetrieben viele Stoffe nicht einfach in den Restmüll gehören.
- Datensicherheit und DatenschutzWenn du mit CNC-Programmen, digitalen Zeichnungen oder Betriebsdaten arbeitest, musst du sorgfältig mit Dateien und Zugriffsrechten umgehen. Falsche Versionen oder ungesicherte Daten können in der Fertigung teure Fehler auslösen.
- ReaktionsfähigkeitBeim Bedienen, Steuern und Überwachen von Maschinen musst du bei Störungen rasch eingreifen können. Wenn ein Werkstück verrutscht oder ein Lauf nicht sauber startet, zählt oft jede Sekunde, um Schaden an Werkzeug, Werkstück oder Anlage zu vermeiden.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
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