
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Maschinenbautechnik
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.071
- Varianten
- Lehre · Lehre mit Matura
Nur in der App
Passt diese Lehrstelle zu dir?
Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Technische Unterlagen und Pläne auswerten
- Arbeitsabläufe und Fertigung vorbereiten
- Maschinenbauteile spanend bearbeiten
- Werkstücke umformen und fügen
Anforderungen
+29 mehr- Technisches Verständnis
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Zahlenverständnis und Rechnen
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Werkzeichnungen lesen
- Handwerkliche Geschicklichkeit
Berufsschule
- Berufsschule Wels 1Linzer Straße 68, 4600 Wels · 5 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule Linz 3Makartstraße 3, 4020 Linz · 19 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule AttnangSchulweg 5-7, 4800 Attnang-Puchheim · 33 km vom LehrbetriebRoute planen
Erfahre mehr über diesen Lehrberuf
Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.071
- 2. LEHRJAHR€ 1.295
- 3. LEHRJAHR€ 1.658
- 4. LEHRJAHR€ 2.152
KV Metallindustrie: Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallwarenindustrie, Gießerei-Industrie), Fahrzeugindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Stahlindustrie und Bergbau, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (Arbeiter)
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
- Innovatives Unternehmen
- Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
- Förderung von Diversität und Inklusion
- Familiäres Arbeitsklima
- Berufliche Weiterbildung
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
- Internationale Arbeitsmöglichkeiten
Dein Lehrbetrieb
Wir sind Collini – ein internationales Familienunternehmen mit Stammsitz in Hohenems und über 125 Jahren Erfahrung in der Oberflächentechnik. Wir veredeln Oberflächen, damit Bauteile vor Korrosion geschützt sind, Strom leiten oder das gewünschte Aussehen bekommen. Unsere Technik begegnet dir zum Beispiel beim Aufladen deines iPhones, beim Anschnallen im Auto oder beim Fliegen in die Ferien. Aus einer Scherenschleiferei ist eine auf Oberflächen spezialisierte Unternehmensgruppe mit rund 1.500 Mitarbeitenden geworden.
Mehr vom Betrieb
Von der Zeichnung zur funktionierenden Maschine
In deiner Ausbildung bei uns lernst du, eine Maschine nicht nur als Ganzes zu sehen: Du verstehst, welche Aufgabe ihre einzelnen Teile haben und wie sie zusammenspielen. Eine Bohrung muss an der richtigen Stelle sitzen, eine Verbindung halten und eine Bewegung sauber ablaufen. Deine Lehre im Hauptmodul Maschinenbautechnik dauert 3½ Jahre.
Beim Schnuppern schaust du bei uns nicht nur zu: Du arbeitest mit und kannst erleben, ob dir der technische Arbeitsalltag gefällt.
So lernen wir dich kennen
- Mit deinem Lebenslauf und deinem letzten Zeugnis gibst du uns einen ersten Eindruck von dir. Erzähl uns auch, was dich an Technik interessiert.
- In unserem Eingangstest erwarten dich knifflige Aufgaben zu logischem Denken und technischem Verständnis.
- Wir laden dich und deine Eltern zu einem Gespräch ein, damit wir gemeinsam offene Fragen klären können.
Mehr als eine glänzende Hülle
Bei uns geht es nicht nur darum, wie ein Produkt aussieht. Gemeinsam mit unseren Kunden klären wir, was seine Oberfläche können muss: Soll sie Rost verhindern, elektrischen Strom leiten oder Reibung und Verschleiß verringern? Danach richten wir unsere Beschichtungslösung aus. So geben wir dem Grundmaterial die Eigenschaften, die es für seinen Einsatz braucht.
So verändern wir Oberflächen
- Beim Verzinken versehen wir Bauteile mit einer Zinkschicht, die sie vor Korrosion schützt – also davor, dass das Material beispielsweise durch Rost angegriffen wird.
- Beim Anodisieren wandeln wir die Oberfläche eines Leichtmetallbauteils in eine Oxidschicht um, statt eine fremde Metallschicht aufzutragen.
- Mit Kupferbeschichtungen nutzen wir die gute Leitfähigkeit von Kupfer für Strom und Wärme. Kupfer bildet oft auch die erste Schicht eines mehrschichtigen Aufbaus.
- Mit Lackierungen gestalten wir Farbe, Struktur und Glanz einer Oberfläche und sorgen gleichzeitig für Korrosionsschutz.
Unsere Oberflächen schützen und gestalten Produkte und machen sie oft erst funktionsfähig. Damit unterstützen wir die Schonung von Ressourcen.
Werkstück, Produktion und Labor
In unserer Ausbildung beschäftigst du dich mit Metallen, hältst die Produktion am Laufen oder überprüfst im Labor die Qualität der Bäder, die wir für die Oberflächenbehandlung verwenden. Technik und Chemie gehören bei uns eng zusammen. Mit unserem Ausbildungskonzept Lehre 4.0 geben wir dir Freiräume für deine Entwicklung und Platz für Kreativität.
Gemeinsam lernen und weiterkommen
- Bei uns arbeiten Menschen aus über 50 Nationen. Gegenseitige Anerkennung, Gleichberechtigung und Respekt für unterschiedliche Meinungen gehören zu unserem Miteinander.
- Wir fördern Weiterbildung und den Austausch zwischen unseren Standorten. Wenn du weiterlernen möchtest, unterstützen wir dich bei Lehre mit Matura oder einem berufsbegleitenden Studium.
- Wir setzen auf Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen. In unserer internationalen Unternehmensgruppe sind auch Karrierewege über Ländergrenzen hinweg möglich.
Lerne uns beim Schnuppern kennen
Beim Schnuppern siehst du, wie es bei uns abläuft, und arbeitest selbst mit. In unserem Eingangstest erwarten dich Aufgaben zu logischem Denken und technischem Verständnis. Zu deinen Bewerbungsunterlagen gehören am besten ein Lebenslauf und dein letztes Zeugnis. Im weiteren Verlauf laden wir dich und deine Eltern zu einem Gespräch ein, damit wir gemeinsam offene Fragen klären können.
Im Detail
Aufgaben
- Technische Unterlagen und Pläne auswertenDu liest Werkzeichnungen, Skizzen, Montagepläne, Betriebsanleitungen und technische Unterlagen und leitest daraus Maße, Passungen, Bearbeitungsschritte und den Zusammenbau ab. Dabei musst du erkennen, wie einzelne Teile später zusammenwirken und welche Bearbeitungsfolge sinnvoll ist. Ohne dieses Vorverständnis passen Bauteile am Ende nicht zusammen oder eine Maschine lässt sich nicht korrekt montieren.
- Arbeitsabläufe und Fertigung vorbereitenBevor ein Teil gefertigt wird, legst du fest, welche Verfahren, Werkzeuge, Maschinen und Materialien gebraucht werden. Du prüfst Rohlinge und Werkstoffe, wählst Spannmittel und Messmittel aus und achtest darauf, dass Normen, Sicherheitsvorschriften sowie Qualitäts- und Umweltstandards eingehalten werden. Gute Vorbereitung spart Ausschuss, Maschinenzeit und teure Nacharbeit.
- Maschinenbauteile spanend bearbeitenDu bearbeitest Eisen- und Nichteisenmetalle durch Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Reiben, Senken oder Gewindeschneiden. Je nach Auftrag arbeitest du an konventionellen Maschinen oder an CNC-Anlagen, damit Maße und Oberflächen genau den Vorgaben entsprechen. Besonders wichtig ist dabei, dass Passflächen, Bohrungen und Gewinde exakt sitzen, weil schon kleine Abweichungen spätere Störungen verursachen können.
- Werkstücke umformen und fügenNeben spanenden Verfahren nutzt du auch Biege-, Schneid-, Loch- oder Fügeverfahren wie Schweißen, Löten oder Kleben, wenn Bauteile hergestellt oder vorbereitet werden müssen. Dazu gehören etwa das Zuschneiden und Anschrägen von Kanten, das Verbinden von Metallteilen oder das Nachbearbeiten von Schweißnähten. Entscheidend ist, dass die Verbindung mechanisch hält und sich in die gesamte Konstruktion einfügt.
- CNC-Maschinen programmieren und rüstenDu erstellst und änderst Fertigungsprogramme für rechnergestützte Werkzeugmaschinen, übernimmst CAD-Daten in die Fertigung und stellst Bearbeitungsparameter ein. Danach rüstest du die Maschine mit Werkzeugen, Spannmitteln sowie Kühl- und Schmiermitteln und fährst sie kontrolliert an. Hier zählt nicht nur das Programm, sondern auch, ob Werkstücknullpunkt, Werkzeugdaten und Bearbeitungsfolge sauber eingerichtet sind.
- Bauteile messen und Passgenauigkeit prüfenNach der Bearbeitung kontrollierst du Abmessungen, Oberflächen und Passungen mit Mess- und Prüfgeräten. Du prüfst, ob ein Werkstück maßhaltig ist, ob Bohrbilder stimmen und ob sich Teile spielfrei oder mit der vorgesehenen Toleranz montieren lassen. Wenn ein Teil nicht passt, musst du entscheiden, ob Nachbearbeitung möglich ist oder neu gefertigt werden muss.
- Maschinen und Anlagen zusammenbauenDu setzt gefertigte Einzelteile, Baugruppen und Komponenten zu Maschinen oder Produktionsanlagen zusammen. Dabei verbindest du mechanische Teile und arbeitest je nach Anlage auch mit hydraulischen, pneumatischen oder steuerungstechnischen Bauelementen. Von außen sieht man hier besonders gut, worum es im Beruf geht: Aus vielen exakt hergestellten Teilen entsteht Schritt für Schritt eine funktionierende Maschine.
- Anlagen am Einsatzort montierenViele Maschinen werden nicht komplett in der Werkstatt fertig, sondern am späteren Verwendungsort in Werkshallen oder Maschinenhallen aufgebaut. Du richtest Baugruppen aus, verbindest Leitungen und Komponenten und arbeitest dabei oft mit anderen Fachkräften zusammen. Bei großen Anlagen kann das körperlich anstrengend sein, weil schwere Teile bewegt und über längere Zeit genau eingepasst werden müssen.
- Maschinen in Betrieb nehmen und justierenNach der Montage stellst du Funktionen ein, kontrollierst Bewegungsabläufe und wirkst an der Inbetriebnahme mit. Dazu gehört, dass du Komponenten abstimmst, Einstellungen korrigierst und dafür sorgst, dass die Maschine innerhalb der vorgesehenen Parameter läuft. Erst wenn alle Baugruppen sauber zusammenarbeiten, kann die Anlage in die Produktion gehen.
- Probeläufe und Funktionskontrollen durchführenDu lässt Maschinen probeweise laufen, beobachtest Geräusche, Bewegungen, Taktfolgen und Messergebnisse und prüfst, ob alle Funktionen zuverlässig arbeiten. Wenn etwas hakt, justierst du nach, änderst Einstellungen oder suchst weiter nach der Ursache. Diese Phase ist entscheidend, weil hier sichtbar wird, ob Montage, Fertigung und Einstellung wirklich zusammenpassen.
- Störungen systematisch eingrenzenBei Betriebsstörungen suchst du mit technischem Verständnis und Messgeräten nach Fehlerursachen. Du prüfst, ob ein Defekt an einem Bauteil, einer Verbindung, einer Einstellung oder an hydraulischen beziehungsweise pneumatischen Komponenten liegt. Ziel ist nicht bloß, den Fehler zu sehen, sondern ihn so einzugrenzen, dass die Anlage möglichst schnell wieder läuft und Stillstandszeiten kurz bleiben.
- Maschinen warten und instand haltenBei uns gehört es zur technischen Ausbildung, die Produktion am Laufen zu halten. Die Wartung unserer Anlagen für die industrielle Oberflächenbehandlung hat deshalb besondere Bedeutung.
- Defekte Teile reparieren oder ersetzenWenn Bauteile beschädigt sind, zerlegst du die betroffenen Baugruppen, tauschst Komponenten aus oder stellst Ersatzteile selbst her. Danach baust du alles wieder ein, stellst Funktionen neu ein und prüfst, ob die Maschine wieder zuverlässig arbeitet. Das verlangt oft Improvisation innerhalb technischer Vorgaben, weil nicht jedes Ersatzteil sofort verfügbar ist.
- Technische Daten und Protokolle dokumentierenDu führst Betriebsbücher, Wartungs- und Serviceprotokolle, hältst Einstelldaten fest und arbeitest mit Stücklisten oder Prüfdokumenten. Diese Unterlagen sind wichtig, damit spätere Wartungen nachvollziehbar bleiben und andere Fachkräfte sehen können, was bereits gemacht wurde. In industriellen Betrieben gehört diese Dokumentation fix zum Arbeitsablauf.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches VerständnisWir prüfen technisches Verständnis bereits in unserem Eingangstest. Uns ist wichtig, dass du dich dafür interessierst, wie Technik funktioniert.
- Räumliches VorstellungsvermögenWerkzeichnungen und Montagepläne zeigen dir eine Maschine meist in Ansichten, Schnitten und Einzelteilen. Du musst daraus im Kopf zusammensetzen können, wie das fertige Bauteil räumlich aussieht und wie es später montiert wird. Fehlt das, werden Bohrungen, Einbaulagen oder Bewegungsrichtungen leicht falsch eingeschätzt.
- Zahlenverständnis und RechnenBeim Berechnen von Werkstückmaßen, Toleranzen und Bearbeitungswerten brauchst du sichere Mathematik. Auch bei CNC-Parametern, Abständen oder Stückzahlen führen Rechenfehler schnell dazu, dass ein Bauteil Ausschuss wird oder eine Maschine falsch eingestellt ist.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsIn der Maschinenbautechnik arbeitest du nicht nur mit Schraubenschlüssel und Messschieber, sondern auch mit CNC-Steuerungen, digitalen Unterlagen und teils mit CAD/CAM-Daten. Wer mit diesen Systemen unsicher ist, kann Programme, Werkzeugdaten oder Maschineneinstellungen nur schwer sauber übernehmen.
- Werkzeichnungen lesenAus Zeichnungen liest du Maße, Toleranzen, Passungen und die spätere Lage eines Bauteils in der Maschine ab. Wenn du eine Zeichnung falsch deutest, ist oft nicht nur ein Teil falsch gefertigt, sondern eine ganze Montagegruppe passt nicht mehr zusammen.
- Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Montieren, Anpassen, Entgraten oder Nachbearbeiten arbeitest du oft mit den Händen sehr nah am Werkstück. Vor allem bei Passungen, Leitungen, Schraubverbindungen oder kleinen Bauteilen musst du kontrolliert und sauber arbeiten, damit nichts verkantet oder beschädigt wird.
- Gutes AugenmaßSchon beim Einrichten, Ausrichten oder Vormontieren hilft dir ein gutes Gefühl dafür, ob etwas gerade sitzt, sauber anliegt oder stimmig wirkt. Das ersetzt keine Messung, aber es verhindert viele grobe Fehler, bevor sie überhaupt entstehen.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Schweißen, Montieren oder Führen von Werkzeugen müssen Blick und Hand exakt zusammenarbeiten. Wenn diese Koordination fehlt, verrutschen Bauteile, Schweißnähte werden ungleichmäßig oder Werkstücke werden beim Bearbeiten beschädigt.
- SehvermögenDu kontrollierst Maße, Oberflächen, Schweißnähte, Kanten und Werkstückfehler oft sehr genau. Kleine Risse, Gratbildung oder Maßabweichungen darfst du nicht übersehen, weil sie später die Funktion einer Maschine beeinträchtigen können.
- Logisch-analytisches DenkenBei unserem Eingangstest löst du Aufgaben zum logischen Denken. Wir möchten sehen, wie du an knifflige Fragen herangehst.
- PlanungsfähigkeitVor der Fertigung und Montage musst du Arbeitsschritte, Reihenfolgen und benötigte Arbeitsmittel durchdenken. Gerade bei mehreren Bauteilen oder bei einer Anlagenmontage spart eine gute Reihenfolge Zeit und verhindert, dass du bereits montierte Komponenten wieder zerlegen musst.
- ProzessverständnisDu solltest verstehen, an welcher Stelle dein Bauteil oder deine Montage im gesamten Produktionsprozess steht. Das ist wichtig, weil Maschinen in Industriebetrieben selten für sich allein arbeiten, sondern Teil einer ganzen Fertigungskette sind.
- ProblemlösungsfähigkeitNicht jede Störung steht schon im Handbuch. Wenn eine Anlage unregelmäßig läuft oder ein Ersatzteil nicht sofort verfügbar ist, musst du innerhalb der technischen Vorgaben eine funktionierende Lösung finden, damit die Maschine wieder einsatzbereit wird.
- Systematische ArbeitsweiseOb bei der Fehlersuche, beim Vermessen oder bei Wartungen: Du arbeitest Schritt für Schritt und hältst Reihenfolgen ein. Wer unsystematisch vorgeht, übersieht leicht die eigentliche Ursache oder dokumentiert wichtige Einstellwerte nicht sauber.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest an schweren Maschinen, mit rotierenden Werkzeugen, Metallspänen, Schweißgeräten und teils unter Zeitdruck. Sicherheitsregeln sind hier kein Extra, sondern schützen dich und andere vor Verletzungen, etwa beim Rüsten, Schweißen oder bei Probeläufen.
- AufmerksamkeitBeim Überwachen von Maschinen, bei Probeläufen und beim Messen musst du Abweichungen früh bemerken. Ein ungewohntes Geräusch, eine Vibration oder eine kleine Maßabweichung kann ein Hinweis auf einen größeren Fehler sein.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen können, ob ein Teil noch nachbearbeitet werden darf, ob eine Einstellung passt oder ob ein Bauteil ersetzt werden muss. Zögerliche oder falsche Entscheidungen kosten in der Produktion Zeit und können Folgeschäden verursachen.
- Selbstständiges ArbeitenBei Wartungen, Reparaturen oder Montageeinsätzen arbeitest du oft eigenständig an einer klar abgegrenzten Aufgabe. Dabei musst du deine Schritte selbst organisieren und trotzdem sauber nach Plan, Norm und Sicherheitsvorschrift vorgehen.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftMaschinen, Steuerungen und Fertigungsabläufe entwickeln sich weiter, und je nach Betrieb wechseln Aufträge, Produkte und Anlagen. Du musst dich daher auf neue Programme, neue Bauteile oder neue Wartungsabläufe einstellen können.
- LernbereitschaftIm Maschinenbau lernst du nach der Lehre nicht aus. Neue CNC-Steuerungen, Werkstoffe, Prüfmethoden oder Instandhaltungskonzepte kommen laufend dazu, und ohne Weiterlernen bleibst du schnell bei älteren Verfahren stehen.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn Werkstätten und Produktionsbetrieben hängen Arbeitsabläufe oft eng zusammen. Wenn du bei einer Montage, Schicht oder Wartung nicht verlässlich bist, verzögern sich Folgearbeiten oder Maschinen stehen länger als nötig still.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenMaschinenbauteile müssen exakt passen, sonst laufen Lager, Wellen oder Führungen nicht sauber. Schon kleine Ungenauigkeiten bei Maßen, Bohrungen oder Einstellungen können später zu Verschleiß, Vibrationen oder Ausfällen führen.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Anlagen, deren Ausfall hohe Kosten verursachen kann und deren unsachgemäße Bedienung gefährlich ist. Deshalb musst du Entscheidungen, Prüfschritte und Sicherheitsmaßnahmen ernst nehmen und nicht 'ungefähr' arbeiten.
- TeamfähigkeitBei Montagearbeiten, Anlagenaufbau oder Inbetriebnahmen arbeitest du mit anderen MetalltechnikerInnen, ElektrikerInnen, MechatronikerInnen oder Hilfskräften zusammen. Damit Hebe-, Ausricht- und Anschlussarbeiten sicher funktionieren, müssen Absprachen klar sein.
- KommunikationsfähigkeitDu musst Störungen, Arbeitsschritte, Messergebnisse oder Übergaben verständlich erklären können. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Fachrichtungen gemeinsam an einer Anlage arbeiten oder wenn du Wartungsarbeiten dokumentierst und weitergibst.
- Kundinnen- und KundenorientierungBei Montagen oder Serviceeinsätzen vor Ort hast du manchmal direkten Kontakt mit Auftraggebern oder Anlagenbetreibern. Dann musst du verständlich erklären können, was gemacht wurde, was noch fehlt und wie die Maschine weiter betrieben werden soll.
- Gute körperliche VerfassungBeim Montieren größerer Anlagen, beim Arbeiten mit schweren Werkzeugen oder beim Bewegen von Bauteilen ist körperliche Belastbarkeit wichtig. Der Beruf ist nicht durchgehend Schwerarbeit, aber es gibt regelmäßig Tätigkeiten, bei denen du Kraft und Ausdauer brauchst.
- Physische AusdauerMontageeinsätze, längeres Arbeiten im Stehen und Wartungen an großen Anlagen können über Stunden fordernd sein. Gerade wenn unter Zeitdruck repariert wird, musst du auch gegen Ende einer Schicht noch konzentriert und sicher arbeiten können.
- LärmunempfindlichkeitIn Werkhallen und bei laufenden Maschinen kann es trotz Gehörschutz laut werden. Wer auf Dauer stark unter Maschinenlärm leidet, wird das Arbeitsumfeld als belastend empfinden.
- Psychische BelastbarkeitJe nach Betrieb gibt es Schichtarbeit, teils auch Nachtschichten, und bei Störungen kann Zeitdruck entstehen, weil jede Stillstandsminute Geld kostet. Dann musst du ruhig bleiben und trotzdem überlegt handeln.
- Unempfindlichkeit der HautDu kommst mit Schmiermitteln, Kühlflüssigkeiten, Lösungsmitteln, Metallspänen und verschmutzten Bauteilen in Kontakt. Wenn deine Haut sehr empfindlich reagiert, kann das den Arbeitsalltag deutlich erschweren.
- EinsatzfreudeMaschinenbau bedeutet oft, dass man nicht nach dem ersten Versuch aufgibt. Wenn bei einer Montage nachjustiert, nachgemessen oder ein Teil neu gefertigt werden muss, brauchst du die Bereitschaft, dranzubleiben, bis die Anlage funktioniert.
- UmweltbewusstseinBeim Umgang mit Schmierstoffen, Kühlmitteln, Metallresten oder Oberflächenbehandlungsmitteln musst du Vorschriften einhalten und Materialien korrekt entsorgen. Das ist kein Randthema, weil in Metallbetrieben viele Stoffe nicht einfach in den Restmüll gehören.
- Datensicherheit und DatenschutzWenn du mit CNC-Programmen, digitalen Zeichnungen oder Betriebsdaten arbeitest, musst du sorgfältig mit Dateien und Zugriffsrechten umgehen. Falsche Versionen oder ungesicherte Daten können in der Fertigung teure Fehler auslösen.
- ReaktionsfähigkeitBeim Bedienen, Steuern und Überwachen von Maschinen musst du bei Störungen rasch eingreifen können. Wenn ein Werkstück verrutscht oder ein Lauf nicht sauber startet, zählt oft jede Sekunde, um Schaden an Werkzeug, Werkstück oder Anlage zu vermeiden.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
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