Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
Salinen Austria AktiengesellschaftEbensee

MetalltechnikerIn - Hauptmodul Maschinenbautechnik

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.071
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Aufgaben

+10 mehr
  • Technische Unterlagen und Pläne auswerten
  • Arbeitsabläufe und Fertigung vorbereiten
  • Maschinenbauteile spanend bearbeiten
  • Werkstücke umformen und fügen

Anforderungen

+29 mehr
  • Technisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Zahlenverständnis und Rechnen
  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Werkzeichnungen lesen
  • Handwerkliche Geschicklichkeit

Berufsschule

  • Berufsschule AttnangSchulweg 5-7, 4800 Attnang-Puchheim · 27 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Berufsschule Wels 1Linzer Straße 68, 4600 Wels · 48 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Landesberufsschule HalleinWeisslhofweg 5, 5400 Hallein · 49 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.071
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.295
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.658
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.152

KV Metallindustrie: Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallwarenindustrie, Gießerei-Industrie), Fahrzeugindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Stahlindustrie und Bergbau, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (Arbeiter)

Das bieten wir:

  • Traditionelles Unternehmen
  • Innovatives Unternehmen
  • Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
  • Berufliche Weiterbildung

Dein Lehrbetrieb

Salinen Austria AktiengesellschaftEbensee

Wir sind Salinen Austria und bringen Salz aus den österreichischen Alpen in deinen Alltag – vom Speisesalz bis zum Salz für medizinische Anwendungen und den Winterdienst. Unser Rohstoff stammt aus dem Salzkammergut, wo seit 7.000 Jahren Salz gewonnen wird. Diese Tradition führen wir mit moderner Technik weiter: Wir produzieren in einer der modernsten Salzgewinnungsanlagen Europas vollautomatisiert. Qualität, Reinheit und die Herstellung in Österreich stehen dabei im Mittelpunkt.

Mehr vom Betrieb

So gehen wir an eine technische Aufgabe heran

  • Zuerst klären wir anhand von Zeichnungen und technischen Unterlagen, welche Maße, Werkzeuge und Arbeitsschritte gebraucht werden.
  • Beim Bearbeiten und Zusammenbauen prüfen wir, ob Bohrungen, Gewinde und Verbindungen genau passen.
  • Zum Abschluss kontrollieren wir die Funktion und halten Messwerte, Einstellungen oder Wartungsarbeiten nachvollziehbar fest.

Für deine Lehre in Metalltechnik mit dem Hauptmodul Maschinenbautechnik beträgt die reguläre Lehrzeit bei uns 3½ Jahre.

Vom Berg zum Salz

An unseren Standorten Altaussee, Hallstatt und Bad Ischl gewinnen wir jährlich vier Millionen Kubikmeter Sole – so heißt Wasser, in dem Salz gelöst ist. Daraus produzieren wir 1,2 Millionen Tonnen Salz pro Jahr. Bei unserem Salz aus den Alpen erfolgt von der Gewinnung bis zur Veredelung alles in Österreich.

Mehr als Salz auf deinem Essen

  • Unser Speisesalz, etwa unter der Marke BAD ISCHLER, kommt in der Küche zum Einsatz. Für Gewerbe und Lebensmittelindustrie stellen wir auch Pökelsalz her.
  • Mit PHARMASAL produzieren wir besonders reines Salz für medizinische Anwendungen.
  • Unsere SALTECH-Salztabletten werden zur Wasseraufbereitung und Wasserenthärtung eingesetzt – also dazu, den Kalkgehalt im Wasser zu verringern.
  • Unser Auftausalz hilft im Winterdienst, Straßen von Eis zu befreien. Außerdem bieten wir Salz für Pools mit Salz-Elektrolyseanlagen an.
  • Kaliumsulfat entsteht als Nebenprodukt unserer Salzherstellung und wird als Dünger in der ökologischen Landwirtschaft genutzt.

Bei uns gibt es neben vollautomatisierter Produktion auch Handarbeit: In unserer Salz-Manufaktur entstehen handgeschöpfte Salzflocken.

Technik über und unter Tage

Unsere Arbeitswelt umfasst Bergbau, Produktion, Labor, Instandhaltung sowie technische Planung und Forschung. In unserer Saline in Ebensee spielt moderne Anlagentechnik eine wichtige Rolle. Im Bergbau gehören Bergtechnik, Geologie und die Vermessung der Bergwerke zu unseren Bereichen. So begegnen dir bei uns sowohl die Arbeit mit dem Rohstoff im Berg als auch seine Verarbeitung zu hochreinen Produkten.

Im Salzkammergut verwurzelt, in Europa vertreten

Wir zählen zu den führenden Salzherstellern Europas. Unser Team umfasst 580 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich und unseren acht Vertriebsniederlassungen in Mittel- und Osteuropa. Mit Tochterunternehmen sind wir unter anderem in Italien, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Serbien und Rumänien vertreten.

Im Detail

Aufgaben

  • Technische Unterlagen und Pläne auswertenDu liest Werkzeichnungen, Skizzen, Montagepläne, Betriebsanleitungen und technische Unterlagen und leitest daraus Maße, Passungen, Bearbeitungsschritte und den Zusammenbau ab. Dabei musst du erkennen, wie einzelne Teile später zusammenwirken und welche Bearbeitungsfolge sinnvoll ist. Ohne dieses Vorverständnis passen Bauteile am Ende nicht zusammen oder eine Maschine lässt sich nicht korrekt montieren.
  • Arbeitsabläufe und Fertigung vorbereitenBevor ein Teil gefertigt wird, legst du fest, welche Verfahren, Werkzeuge, Maschinen und Materialien gebraucht werden. Du prüfst Rohlinge und Werkstoffe, wählst Spannmittel und Messmittel aus und achtest darauf, dass Normen, Sicherheitsvorschriften sowie Qualitäts- und Umweltstandards eingehalten werden. Gute Vorbereitung spart Ausschuss, Maschinenzeit und teure Nacharbeit.
  • Maschinenbauteile spanend bearbeitenDu bearbeitest Eisen- und Nichteisenmetalle durch Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Reiben, Senken oder Gewindeschneiden. Je nach Auftrag arbeitest du an konventionellen Maschinen oder an CNC-Anlagen, damit Maße und Oberflächen genau den Vorgaben entsprechen. Besonders wichtig ist dabei, dass Passflächen, Bohrungen und Gewinde exakt sitzen, weil schon kleine Abweichungen spätere Störungen verursachen können.
  • Werkstücke umformen und fügenNeben spanenden Verfahren nutzt du auch Biege-, Schneid-, Loch- oder Fügeverfahren wie Schweißen, Löten oder Kleben, wenn Bauteile hergestellt oder vorbereitet werden müssen. Dazu gehören etwa das Zuschneiden und Anschrägen von Kanten, das Verbinden von Metallteilen oder das Nachbearbeiten von Schweißnähten. Entscheidend ist, dass die Verbindung mechanisch hält und sich in die gesamte Konstruktion einfügt.
  • CNC-Maschinen programmieren und rüstenDu erstellst und änderst Fertigungsprogramme für rechnergestützte Werkzeugmaschinen, übernimmst CAD-Daten in die Fertigung und stellst Bearbeitungsparameter ein. Danach rüstest du die Maschine mit Werkzeugen, Spannmitteln sowie Kühl- und Schmiermitteln und fährst sie kontrolliert an. Hier zählt nicht nur das Programm, sondern auch, ob Werkstücknullpunkt, Werkzeugdaten und Bearbeitungsfolge sauber eingerichtet sind.
  • Bauteile messen und Passgenauigkeit prüfenNach der Bearbeitung kontrollierst du Abmessungen, Oberflächen und Passungen mit Mess- und Prüfgeräten. Du prüfst, ob ein Werkstück maßhaltig ist, ob Bohrbilder stimmen und ob sich Teile spielfrei oder mit der vorgesehenen Toleranz montieren lassen. Wenn ein Teil nicht passt, musst du entscheiden, ob Nachbearbeitung möglich ist oder neu gefertigt werden muss.
  • Maschinen und Anlagen zusammenbauenDu setzt gefertigte Einzelteile, Baugruppen und Komponenten zu Maschinen oder Produktionsanlagen zusammen. Dabei verbindest du mechanische Teile und arbeitest je nach Anlage auch mit hydraulischen, pneumatischen oder steuerungstechnischen Bauelementen. Von außen sieht man hier besonders gut, worum es im Beruf geht: Aus vielen exakt hergestellten Teilen entsteht Schritt für Schritt eine funktionierende Maschine.
  • Anlagen am Einsatzort montierenViele Maschinen werden nicht komplett in der Werkstatt fertig, sondern am späteren Verwendungsort in Werkshallen oder Maschinenhallen aufgebaut. Du richtest Baugruppen aus, verbindest Leitungen und Komponenten und arbeitest dabei oft mit anderen Fachkräften zusammen. Bei großen Anlagen kann das körperlich anstrengend sein, weil schwere Teile bewegt und über längere Zeit genau eingepasst werden müssen.
  • Maschinen in Betrieb nehmen und justierenNach der Montage stellst du Funktionen ein, kontrollierst Bewegungsabläufe und wirkst an der Inbetriebnahme mit. Dazu gehört, dass du Komponenten abstimmst, Einstellungen korrigierst und dafür sorgst, dass die Maschine innerhalb der vorgesehenen Parameter läuft. Erst wenn alle Baugruppen sauber zusammenarbeiten, kann die Anlage in die Produktion gehen.
  • Probeläufe und Funktionskontrollen durchführenDu lässt Maschinen probeweise laufen, beobachtest Geräusche, Bewegungen, Taktfolgen und Messergebnisse und prüfst, ob alle Funktionen zuverlässig arbeiten. Wenn etwas hakt, justierst du nach, änderst Einstellungen oder suchst weiter nach der Ursache. Diese Phase ist entscheidend, weil hier sichtbar wird, ob Montage, Fertigung und Einstellung wirklich zusammenpassen.
  • Störungen systematisch eingrenzenBei Betriebsstörungen suchst du mit technischem Verständnis und Messgeräten nach Fehlerursachen. Du prüfst, ob ein Defekt an einem Bauteil, einer Verbindung, einer Einstellung oder an hydraulischen beziehungsweise pneumatischen Komponenten liegt. Ziel ist nicht bloß, den Fehler zu sehen, sondern ihn so einzugrenzen, dass die Anlage möglichst schnell wieder läuft und Stillstandszeiten kurz bleiben.
  • Maschinen warten und instand haltenWir produzieren Salz vollautomatisiert und haben einen eigenen Bereich für Instandhaltung. Die Wartung unserer Produktionsanlagen ist deshalb ein besonders wichtiger Einsatzbereich der Maschinenbautechnik bei uns.
  • Defekte Teile reparieren oder ersetzenWenn Bauteile beschädigt sind, zerlegst du die betroffenen Baugruppen, tauschst Komponenten aus oder stellst Ersatzteile selbst her. Danach baust du alles wieder ein, stellst Funktionen neu ein und prüfst, ob die Maschine wieder zuverlässig arbeitet. Das verlangt oft Improvisation innerhalb technischer Vorgaben, weil nicht jedes Ersatzteil sofort verfügbar ist.
  • Technische Daten und Protokolle dokumentierenDu führst Betriebsbücher, Wartungs- und Serviceprotokolle, hältst Einstelldaten fest und arbeitest mit Stücklisten oder Prüfdokumenten. Diese Unterlagen sind wichtig, damit spätere Wartungen nachvollziehbar bleiben und andere Fachkräfte sehen können, was bereits gemacht wurde. In industriellen Betrieben gehört diese Dokumentation fix zum Arbeitsablauf.

Im Detail

Anforderungen

  • Technisches VerständnisDu arbeitest mit Maschinen, Baugruppen und technischen Zusammenhängen, die nur funktionieren, wenn du verstehst, wie Kräfte, Bewegungen und Verbindungen zusammenspielen. Bei Montage oder Reparatur reicht es nicht, Teile nur nach Plan einzubauen – du musst erkennen, warum etwas klemmt, schwingt oder nicht sauber läuft.
  • Räumliches VorstellungsvermögenWerkzeichnungen und Montagepläne zeigen dir eine Maschine meist in Ansichten, Schnitten und Einzelteilen. Du musst daraus im Kopf zusammensetzen können, wie das fertige Bauteil räumlich aussieht und wie es später montiert wird. Fehlt das, werden Bohrungen, Einbaulagen oder Bewegungsrichtungen leicht falsch eingeschätzt.
  • Zahlenverständnis und RechnenBeim Berechnen von Werkstückmaßen, Toleranzen und Bearbeitungswerten brauchst du sichere Mathematik. Auch bei CNC-Parametern, Abständen oder Stückzahlen führen Rechenfehler schnell dazu, dass ein Bauteil Ausschuss wird oder eine Maschine falsch eingestellt ist.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsIn der Maschinenbautechnik arbeitest du nicht nur mit Schraubenschlüssel und Messschieber, sondern auch mit CNC-Steuerungen, digitalen Unterlagen und teils mit CAD/CAM-Daten. Wer mit diesen Systemen unsicher ist, kann Programme, Werkzeugdaten oder Maschineneinstellungen nur schwer sauber übernehmen.
  • Werkzeichnungen lesenAus Zeichnungen liest du Maße, Toleranzen, Passungen und die spätere Lage eines Bauteils in der Maschine ab. Wenn du eine Zeichnung falsch deutest, ist oft nicht nur ein Teil falsch gefertigt, sondern eine ganze Montagegruppe passt nicht mehr zusammen.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Montieren, Anpassen, Entgraten oder Nachbearbeiten arbeitest du oft mit den Händen sehr nah am Werkstück. Vor allem bei Passungen, Leitungen, Schraubverbindungen oder kleinen Bauteilen musst du kontrolliert und sauber arbeiten, damit nichts verkantet oder beschädigt wird.
  • Gutes AugenmaßSchon beim Einrichten, Ausrichten oder Vormontieren hilft dir ein gutes Gefühl dafür, ob etwas gerade sitzt, sauber anliegt oder stimmig wirkt. Das ersetzt keine Messung, aber es verhindert viele grobe Fehler, bevor sie überhaupt entstehen.
  • Auge-Hand-KoordinationBeim Schweißen, Montieren oder Führen von Werkzeugen müssen Blick und Hand exakt zusammenarbeiten. Wenn diese Koordination fehlt, verrutschen Bauteile, Schweißnähte werden ungleichmäßig oder Werkstücke werden beim Bearbeiten beschädigt.
  • SehvermögenDu kontrollierst Maße, Oberflächen, Schweißnähte, Kanten und Werkstückfehler oft sehr genau. Kleine Risse, Gratbildung oder Maßabweichungen darfst du nicht übersehen, weil sie später die Funktion einer Maschine beeinträchtigen können.
  • Logisch-analytisches DenkenBei Störungen musst du systematisch eingrenzen, wo die Ursache liegt: am Bauteil, an der Einstellung, an einer Verbindung oder an einem Verschleißteil. Ohne dieses strukturierte Denken würdest du Teile auf Verdacht tauschen und viel Zeit verlieren, während die Anlage stillsteht.
  • PlanungsfähigkeitVor der Fertigung und Montage musst du Arbeitsschritte, Reihenfolgen und benötigte Arbeitsmittel durchdenken. Gerade bei mehreren Bauteilen oder bei einer Anlagenmontage spart eine gute Reihenfolge Zeit und verhindert, dass du bereits montierte Komponenten wieder zerlegen musst.
  • ProzessverständnisUnsere Salzherstellung erfolgt vollautomatisiert. Bei uns ist es deshalb besonders hilfreich, nicht nur einzelne Maschinenteile, sondern auch ihr Zusammenspiel im Produktionsprozess zu verstehen.
  • ProblemlösungsfähigkeitNicht jede Störung steht schon im Handbuch. Wenn eine Anlage unregelmäßig läuft oder ein Ersatzteil nicht sofort verfügbar ist, musst du innerhalb der technischen Vorgaben eine funktionierende Lösung finden, damit die Maschine wieder einsatzbereit wird.
  • Systematische ArbeitsweiseOb bei der Fehlersuche, beim Vermessen oder bei Wartungen: Du arbeitest Schritt für Schritt und hältst Reihenfolgen ein. Wer unsystematisch vorgeht, übersieht leicht die eigentliche Ursache oder dokumentiert wichtige Einstellwerte nicht sauber.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest an schweren Maschinen, mit rotierenden Werkzeugen, Metallspänen, Schweißgeräten und teils unter Zeitdruck. Sicherheitsregeln sind hier kein Extra, sondern schützen dich und andere vor Verletzungen, etwa beim Rüsten, Schweißen oder bei Probeläufen.
  • AufmerksamkeitBeim Überwachen von Maschinen, bei Probeläufen und beim Messen musst du Abweichungen früh bemerken. Ein ungewohntes Geräusch, eine Vibration oder eine kleine Maßabweichung kann ein Hinweis auf einen größeren Fehler sein.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen können, ob ein Teil noch nachbearbeitet werden darf, ob eine Einstellung passt oder ob ein Bauteil ersetzt werden muss. Zögerliche oder falsche Entscheidungen kosten in der Produktion Zeit und können Folgeschäden verursachen.
  • Selbstständiges ArbeitenBei Wartungen, Reparaturen oder Montageeinsätzen arbeitest du oft eigenständig an einer klar abgegrenzten Aufgabe. Dabei musst du deine Schritte selbst organisieren und trotzdem sauber nach Plan, Norm und Sicherheitsvorschrift vorgehen.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftMaschinen, Steuerungen und Fertigungsabläufe entwickeln sich weiter, und je nach Betrieb wechseln Aufträge, Produkte und Anlagen. Du musst dich daher auf neue Programme, neue Bauteile oder neue Wartungsabläufe einstellen können.
  • LernbereitschaftIm Maschinenbau lernst du nach der Lehre nicht aus. Neue CNC-Steuerungen, Werkstoffe, Prüfmethoden oder Instandhaltungskonzepte kommen laufend dazu, und ohne Weiterlernen bleibst du schnell bei älteren Verfahren stehen.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn Werkstätten und Produktionsbetrieben hängen Arbeitsabläufe oft eng zusammen. Wenn du bei einer Montage, Schicht oder Wartung nicht verlässlich bist, verzögern sich Folgearbeiten oder Maschinen stehen länger als nötig still.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenMaschinenbauteile müssen exakt passen, sonst laufen Lager, Wellen oder Führungen nicht sauber. Schon kleine Ungenauigkeiten bei Maßen, Bohrungen oder Einstellungen können später zu Verschleiß, Vibrationen oder Ausfällen führen.
  • VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Anlagen, deren Ausfall hohe Kosten verursachen kann und deren unsachgemäße Bedienung gefährlich ist. Deshalb musst du Entscheidungen, Prüfschritte und Sicherheitsmaßnahmen ernst nehmen und nicht 'ungefähr' arbeiten.
  • TeamfähigkeitBei Montagearbeiten, Anlagenaufbau oder Inbetriebnahmen arbeitest du mit anderen MetalltechnikerInnen, ElektrikerInnen, MechatronikerInnen oder Hilfskräften zusammen. Damit Hebe-, Ausricht- und Anschlussarbeiten sicher funktionieren, müssen Absprachen klar sein.
  • KommunikationsfähigkeitDu musst Störungen, Arbeitsschritte, Messergebnisse oder Übergaben verständlich erklären können. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Fachrichtungen gemeinsam an einer Anlage arbeiten oder wenn du Wartungsarbeiten dokumentierst und weitergibst.
  • Kundinnen- und KundenorientierungBei Montagen oder Serviceeinsätzen vor Ort hast du manchmal direkten Kontakt mit Auftraggebern oder Anlagenbetreibern. Dann musst du verständlich erklären können, was gemacht wurde, was noch fehlt und wie die Maschine weiter betrieben werden soll.
  • Gute körperliche VerfassungBeim Montieren größerer Anlagen, beim Arbeiten mit schweren Werkzeugen oder beim Bewegen von Bauteilen ist körperliche Belastbarkeit wichtig. Der Beruf ist nicht durchgehend Schwerarbeit, aber es gibt regelmäßig Tätigkeiten, bei denen du Kraft und Ausdauer brauchst.
  • Physische AusdauerMontageeinsätze, längeres Arbeiten im Stehen und Wartungen an großen Anlagen können über Stunden fordernd sein. Gerade wenn unter Zeitdruck repariert wird, musst du auch gegen Ende einer Schicht noch konzentriert und sicher arbeiten können.
  • LärmunempfindlichkeitIn Werkhallen und bei laufenden Maschinen kann es trotz Gehörschutz laut werden. Wer auf Dauer stark unter Maschinenlärm leidet, wird das Arbeitsumfeld als belastend empfinden.
  • Psychische BelastbarkeitJe nach Betrieb gibt es Schichtarbeit, teils auch Nachtschichten, und bei Störungen kann Zeitdruck entstehen, weil jede Stillstandsminute Geld kostet. Dann musst du ruhig bleiben und trotzdem überlegt handeln.
  • Unempfindlichkeit der HautDu kommst mit Schmiermitteln, Kühlflüssigkeiten, Lösungsmitteln, Metallspänen und verschmutzten Bauteilen in Kontakt. Wenn deine Haut sehr empfindlich reagiert, kann das den Arbeitsalltag deutlich erschweren.
  • EinsatzfreudeMaschinenbau bedeutet oft, dass man nicht nach dem ersten Versuch aufgibt. Wenn bei einer Montage nachjustiert, nachgemessen oder ein Teil neu gefertigt werden muss, brauchst du die Bereitschaft, dranzubleiben, bis die Anlage funktioniert.
  • UmweltbewusstseinBeim Umgang mit Schmierstoffen, Kühlmitteln, Metallresten oder Oberflächenbehandlungsmitteln musst du Vorschriften einhalten und Materialien korrekt entsorgen. Das ist kein Randthema, weil in Metallbetrieben viele Stoffe nicht einfach in den Restmüll gehören.
  • Datensicherheit und DatenschutzWenn du mit CNC-Programmen, digitalen Zeichnungen oder Betriebsdaten arbeitest, musst du sorgfältig mit Dateien und Zugriffsrechten umgehen. Falsche Versionen oder ungesicherte Daten können in der Fertigung teure Fehler auslösen.
  • ReaktionsfähigkeitBeim Bedienen, Steuern und Überwachen von Maschinen musst du bei Störungen rasch eingreifen können. Wenn ein Werkstück verrutscht oder ein Lauf nicht sauber startet, zählt oft jede Sekunde, um Schaden an Werkzeug, Werkstück oder Anlage zu vermeiden.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
  • Betriebe bewerben sich bei dir.
  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

Kostenlos und jederzeit löschbar.

Geht nur in der App

Erstelle dein kostenloses Profil.

Kostenloses Profil erstellen

Schon dabei? Anmelden · Kostenlos, jederzeit löschbar

Junik laden

Kostenlos für iPhone und Android oder direkt im Browser.

Am Rechner? Scann den Code, dann hast du die App am Telefon.