Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
AMAG service GmbHBraunau am Inn

MetalltechnikerIn - Hauptmodul Maschinenbautechnik

  • Bestätigt von 2 Quellen

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.071
Varianten
Lehre · Lehre mit Matura

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Videos

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Aufgaben

+10 mehr
  • Technische Unterlagen und Pläne auswerten
  • Arbeitsabläufe und Fertigung vorbereiten
  • Maschinenbauteile spanend bearbeiten
  • Werkstücke umformen und fügen

Anforderungen

+29 mehr
  • Technisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Zahlenverständnis und Rechnen
  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Werkzeichnungen lesen
  • Handwerkliche Geschicklichkeit

Berufsschule

  • Berufsschule SchärdingZiergartenstraße 2, 4780 Schärding/Inn · 39 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Berufsschule AttnangSchulweg 5-7, 4800 Attnang-Puchheim · 56 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Landesberufsschule HalleinWeisslhofweg 5, 5400 Hallein · 61 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.071
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.295
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.658
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.152

KV Metallindustrie: Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallwarenindustrie, Gießerei-Industrie), Fahrzeugindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Stahlindustrie und Bergbau, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (Arbeiter)

Das bieten wir:

  • Innovatives Unternehmen
  • Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
  • Berufliche Weiterbildung
  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Bonuszahlungen bei guten Leistungen
  • Teambuilding-Veranstaltungen
  • Internationale Arbeitsmöglichkeiten
  • Flexible Arbeitszeiten

Dein Lehrbetrieb

AMAG service GmbHBraunau am Inn

Wir sind AMAG und entwickeln und fertigen hochwertige Aluminiumprodukte. Unser Aluminium steckt in Flugzeugen, im Automobil- und Transportbereich, in Verpackungen und in Freizeitartikeln wie Skiern, Fahrrad-Kettenrädern oder Kletterausrüstung. An unserem Standort Ranshofen verbinden wir moderne Produktionsanlagen mit Wissen über Materialien und ihre Eigenschaften. Bei uns kannst du lernen, wie aus Technik, präziser Arbeit und sorgfältiger Prüfung Produkte für den Alltag entstehen.

Mehr vom Betrieb

So läuft deine Ausbildung bei uns

Deine Lehre bei uns dauert 3,5 Jahre. Die Praxis lernst du in unseren Fachabteilungen, die Metall-Grundausbildung und fachliche Vertiefung im Ausbildungszentrum Braunau. Dazu besuchst du die Berufsschule Schärding in Blöcken: dreimal zehn Wochen und einmal fünf Wochen. Währenddessen übernehmen wir die Internatskosten und zahlen dein Lehrlingseinkommen weiter. Auch Lehre mit Matura ist bei uns möglich.

Deine Lehrlingswoche bei uns umfasst 38,5 Stunden. Unsere Normalarbeitszeit ist Montag bis Donnerstag von 7:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 7:00 bis 12:10 Uhr – mit jeweils 15 Minuten Spielraum für Beginn und Ende.

Vom Kennenlernen bis zum Lehrabschluss

  • Bei einem Schnupperpraktikum kannst du unsere Arbeit kennenlernen. Du kannst dich auch ohne vorheriges Schnuppern bei uns bewerben.
  • Nach deiner Bewerbung laden wir dich zum Kompetenzcheck mit Aufgaben auf Pflichtschulniveau ein. Danach lernen wir dich im Gespräch näher kennen – gerne auch gemeinsam mit deinen Eltern.
  • Unsere Lehre beginnt am 1. September. Vor der Lehrabschlussprüfung bereiten wir dich mit einem dreiwöchigen Kurs im Ausbildungszentrum Braunau vor.

Damit Maschinen laufen und Qualität stimmt

Unsere Produktionsanlagen laufen rund um die Uhr. Deshalb suchen und beheben wir Störungen rasch und halten Maschinen instand. Genauso wichtig ist die Prüfung unserer Materialien: Wir untersuchen zum Beispiel, wie sie sich beim Ziehen, Biegen oder unter Druck verhalten. Mit Röntgen- und Ultraschallprüfungen können wir Materialfehler aufspüren, ohne das Bauteil zu zerstören.

Mit diesen Werkzeugen arbeiten wir

  • Mit CAD zeichnen und konstruieren wir Werkstücke am Computer. CNC-Programme steuern Maschinen, die Bauteile präzise bearbeiten.
  • Im Labor analysieren wir Stoffe mit unterschiedlichen Messverfahren und dokumentieren die Ergebnisse am Computer.
  • In unseren kaufmännischen Bereichen nutzen wir SAP, etwa zum Erstellen von Aufträgen und zum Buchen von Lieferscheinen.

Deine Ausbildung: mitarbeiten und dazulernen

In unseren Fachabteilungen lernst du die Praxis gemeinsam mit erfahrenen Mitarbeiter:innen kennen. Dazu kommen die Berufsschule und die fachliche Ausbildung im Ausbildungszentrum Braunau, passend zu deinem Ausbildungsweg. In unserer Lehrlingsakademie übst du auch Fähigkeiten für das Miteinander und den Umgang mit Geld. Kennenlerntage, Lehrlingsausflüge und Auslandspraktika mit Sprachaufenthalten gehören ebenfalls zu unseren Ausbildungsmöglichkeiten.

Beim Lernen lassen wir dich nicht allein: Im ersten Lehrjahr bieten wir Mathematik-Training an, bei Bedarf auch kostenlose Nachhilfe in Berufsschulfächern. Unser Lehrlingscoach und unsere Ausbildner:innen unterstützen dich bei fachlichen Fragen und Prüfungen.

Das unterstützt dich bei uns

  • Als Lehrling bekommst du monatlich 50 Euro Essenzuschuss. In unserem Betriebsrestaurant und im Ausbildungszentrum gibt es vergünstigte Speisen und Getränke.
  • Besonders gute Leistungen in der Berufsschule oder bei der Abschlussprüfung belohnen wir mit Prämien von bis zu 500 Euro.
  • Für gewerbliche Lehrlinge stellen wir Arbeitskleidung und persönliche Schutzausrüstung bereit.
  • Nach der Lehre kannst du dich mit Kursen, Seminaren oder einer Meisterprüfung weiterentwickeln. Unser Ziel ist es, alle Lehrlinge zu übernehmen – das gelingt uns in den meisten Fällen.

Finde heraus, ob wir zu dir passen

Bei einem Schnupperpraktikum kannst du echte Arbeitsluft bei uns erleben. Du kannst dich aber auch ohne vorheriges Schnuppern bewerben. Nach deiner Bewerbung folgt ein Kompetenzcheck mit Aufgaben auf Pflichtschulniveau, etwa aus Mathematik, Deutsch und Logik. Im anschließenden Gespräch lernen wir dich näher kennen und du kannst deine Fragen stellen – gerne auch gemeinsam mit deinen Eltern. Für den Lehrstart musst du die neun Jahre Schulpflicht absolviert haben. Unsere Lehre beginnt jedes Jahr am 1. September.

Im Detail

Aufgaben

  • Technische Unterlagen und Pläne auswertenDu liest Werkzeichnungen, Skizzen, Montagepläne, Betriebsanleitungen und technische Unterlagen und leitest daraus Maße, Passungen, Bearbeitungsschritte und den Zusammenbau ab. Dabei musst du erkennen, wie einzelne Teile später zusammenwirken und welche Bearbeitungsfolge sinnvoll ist. Ohne dieses Vorverständnis passen Bauteile am Ende nicht zusammen oder eine Maschine lässt sich nicht korrekt montieren.
  • Arbeitsabläufe und Fertigung vorbereitenBevor ein Teil gefertigt wird, legst du fest, welche Verfahren, Werkzeuge, Maschinen und Materialien gebraucht werden. Du prüfst Rohlinge und Werkstoffe, wählst Spannmittel und Messmittel aus und achtest darauf, dass Normen, Sicherheitsvorschriften sowie Qualitäts- und Umweltstandards eingehalten werden. Gute Vorbereitung spart Ausschuss, Maschinenzeit und teure Nacharbeit.
  • Maschinenbauteile spanend bearbeitenDu bearbeitest Eisen- und Nichteisenmetalle durch Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Reiben, Senken oder Gewindeschneiden. Je nach Auftrag arbeitest du an konventionellen Maschinen oder an CNC-Anlagen, damit Maße und Oberflächen genau den Vorgaben entsprechen. Besonders wichtig ist dabei, dass Passflächen, Bohrungen und Gewinde exakt sitzen, weil schon kleine Abweichungen spätere Störungen verursachen können.
  • Werkstücke umformen und fügenNeben spanenden Verfahren nutzt du auch Biege-, Schneid-, Loch- oder Fügeverfahren wie Schweißen, Löten oder Kleben, wenn Bauteile hergestellt oder vorbereitet werden müssen. Dazu gehören etwa das Zuschneiden und Anschrägen von Kanten, das Verbinden von Metallteilen oder das Nachbearbeiten von Schweißnähten. Entscheidend ist, dass die Verbindung mechanisch hält und sich in die gesamte Konstruktion einfügt.
  • CNC-Maschinen programmieren und rüstenBei uns steht die mechanische Instandhaltung unserer Produktionsanlagen im Mittelpunkt. Die Programmierung neuer CNC-Fertigungsabläufe ist gegenüber Wartung und Störungsbehebung weniger zentral.
  • Bauteile messen und Passgenauigkeit prüfenNach der Bearbeitung kontrollierst du Abmessungen, Oberflächen und Passungen mit Mess- und Prüfgeräten. Du prüfst, ob ein Werkstück maßhaltig ist, ob Bohrbilder stimmen und ob sich Teile spielfrei oder mit der vorgesehenen Toleranz montieren lassen. Wenn ein Teil nicht passt, musst du entscheiden, ob Nachbearbeitung möglich ist oder neu gefertigt werden muss.
  • Maschinen und Anlagen zusammenbauenBei uns bist du auch beim Aufbau und bei der Überprüfung pneumatischer und hydraulischer Steuerungen im Einsatz – also von Systemen, die mit Druckluft oder Flüssigkeitsdruck arbeiten.
  • Anlagen am Einsatzort montierenViele Maschinen werden nicht komplett in der Werkstatt fertig, sondern am späteren Verwendungsort in Werkshallen oder Maschinenhallen aufgebaut. Du richtest Baugruppen aus, verbindest Leitungen und Komponenten und arbeitest dabei oft mit anderen Fachkräften zusammen. Bei großen Anlagen kann das körperlich anstrengend sein, weil schwere Teile bewegt und über längere Zeit genau eingepasst werden müssen.
  • Maschinen in Betrieb nehmen und justierenNach der Montage stellst du Funktionen ein, kontrollierst Bewegungsabläufe und wirkst an der Inbetriebnahme mit. Dazu gehört, dass du Komponenten abstimmst, Einstellungen korrigierst und dafür sorgst, dass die Maschine innerhalb der vorgesehenen Parameter läuft. Erst wenn alle Baugruppen sauber zusammenarbeiten, kann die Anlage in die Produktion gehen.
  • Probeläufe und Funktionskontrollen durchführenDu lässt Maschinen probeweise laufen, beobachtest Geräusche, Bewegungen, Taktfolgen und Messergebnisse und prüfst, ob alle Funktionen zuverlässig arbeiten. Wenn etwas hakt, justierst du nach, änderst Einstellungen oder suchst weiter nach der Ursache. Diese Phase ist entscheidend, weil hier sichtbar wird, ob Montage, Fertigung und Einstellung wirklich zusammenpassen.
  • Störungen systematisch eingrenzenUnsere Produktionsanlagen laufen rund um die Uhr. Deshalb hat das rasche Finden von Fehlern und Störungen bei uns oberste Priorität.
  • Maschinen warten und instand haltenWir bilden dich gezielt für unsere mechanischen Instandhaltungsabteilungen aus. Dort hält unser Team die laufenden Produktionsanlagen in Stand.
  • Defekte Teile reparieren oder ersetzenDamit unsere rund um die Uhr laufenden Anlagen wieder funktionieren, gehört das rasche Beheben von Defekten bei uns zu deinen Hauptaufgaben.
  • Technische Daten und Protokolle dokumentierenDu führst Betriebsbücher, Wartungs- und Serviceprotokolle, hältst Einstelldaten fest und arbeitest mit Stücklisten oder Prüfdokumenten. Diese Unterlagen sind wichtig, damit spätere Wartungen nachvollziehbar bleiben und andere Fachkräfte sehen können, was bereits gemacht wurde. In industriellen Betrieben gehört diese Dokumentation fix zum Arbeitsablauf.

Im Detail

Anforderungen

  • Technisches VerständnisDu arbeitest mit Maschinen, Baugruppen und technischen Zusammenhängen, die nur funktionieren, wenn du verstehst, wie Kräfte, Bewegungen und Verbindungen zusammenspielen. Bei Montage oder Reparatur reicht es nicht, Teile nur nach Plan einzubauen – du musst erkennen, warum etwas klemmt, schwingt oder nicht sauber läuft.
  • Räumliches VorstellungsvermögenWerkzeichnungen und Montagepläne zeigen dir eine Maschine meist in Ansichten, Schnitten und Einzelteilen. Du musst daraus im Kopf zusammensetzen können, wie das fertige Bauteil räumlich aussieht und wie es später montiert wird. Fehlt das, werden Bohrungen, Einbaulagen oder Bewegungsrichtungen leicht falsch eingeschätzt.
  • Zahlenverständnis und RechnenBeim Berechnen von Werkstückmaßen, Toleranzen und Bearbeitungswerten brauchst du sichere Mathematik. Auch bei CNC-Parametern, Abständen oder Stückzahlen führen Rechenfehler schnell dazu, dass ein Bauteil Ausschuss wird oder eine Maschine falsch eingestellt ist.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsIn der Maschinenbautechnik arbeitest du nicht nur mit Schraubenschlüssel und Messschieber, sondern auch mit CNC-Steuerungen, digitalen Unterlagen und teils mit CAD/CAM-Daten. Wer mit diesen Systemen unsicher ist, kann Programme, Werkzeugdaten oder Maschineneinstellungen nur schwer sauber übernehmen.
  • Werkzeichnungen lesenAus Zeichnungen liest du Maße, Toleranzen, Passungen und die spätere Lage eines Bauteils in der Maschine ab. Wenn du eine Zeichnung falsch deutest, ist oft nicht nur ein Teil falsch gefertigt, sondern eine ganze Montagegruppe passt nicht mehr zusammen.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitBei uns lernst du von Beginn an praktische Metallbearbeitung – vom Feilen und Sägen bis zum Biegen und Schrauben. Dafür legen wir besonderen Wert auf handwerkliches Geschick.
  • Gutes AugenmaßSchon beim Einrichten, Ausrichten oder Vormontieren hilft dir ein gutes Gefühl dafür, ob etwas gerade sitzt, sauber anliegt oder stimmig wirkt. Das ersetzt keine Messung, aber es verhindert viele grobe Fehler, bevor sie überhaupt entstehen.
  • Auge-Hand-KoordinationBeim Schweißen, Montieren oder Führen von Werkzeugen müssen Blick und Hand exakt zusammenarbeiten. Wenn diese Koordination fehlt, verrutschen Bauteile, Schweißnähte werden ungleichmäßig oder Werkstücke werden beim Bearbeiten beschädigt.
  • SehvermögenDu kontrollierst Maße, Oberflächen, Schweißnähte, Kanten und Werkstückfehler oft sehr genau. Kleine Risse, Gratbildung oder Maßabweichungen darfst du nicht übersehen, weil sie später die Funktion einer Maschine beeinträchtigen können.
  • Logisch-analytisches DenkenBei Störungen musst du systematisch eingrenzen, wo die Ursache liegt: am Bauteil, an der Einstellung, an einer Verbindung oder an einem Verschleißteil. Ohne dieses strukturierte Denken würdest du Teile auf Verdacht tauschen und viel Zeit verlieren, während die Anlage stillsteht.
  • PlanungsfähigkeitVor der Fertigung und Montage musst du Arbeitsschritte, Reihenfolgen und benötigte Arbeitsmittel durchdenken. Gerade bei mehreren Bauteilen oder bei einer Anlagenmontage spart eine gute Reihenfolge Zeit und verhindert, dass du bereits montierte Komponenten wieder zerlegen musst.
  • ProzessverständnisDu solltest verstehen, an welcher Stelle dein Bauteil oder deine Montage im gesamten Produktionsprozess steht. Das ist wichtig, weil Maschinen in Industriebetrieben selten für sich allein arbeiten, sondern Teil einer ganzen Fertigungskette sind.
  • ProblemlösungsfähigkeitWeil unsere Anlagen rund um die Uhr laufen, ist das schnelle Finden und Beheben von Störungen bei uns besonders wichtig. Du brauchst Freude daran, technischen Ursachen auf den Grund zu gehen.
  • Systematische ArbeitsweiseOb bei der Fehlersuche, beim Vermessen oder bei Wartungen: Du arbeitest Schritt für Schritt und hältst Reihenfolgen ein. Wer unsystematisch vorgeht, übersieht leicht die eigentliche Ursache oder dokumentiert wichtige Einstellwerte nicht sauber.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest an schweren Maschinen, mit rotierenden Werkzeugen, Metallspänen, Schweißgeräten und teils unter Zeitdruck. Sicherheitsregeln sind hier kein Extra, sondern schützen dich und andere vor Verletzungen, etwa beim Rüsten, Schweißen oder bei Probeläufen.
  • AufmerksamkeitBeim Überwachen von Maschinen, bei Probeläufen und beim Messen musst du Abweichungen früh bemerken. Ein ungewohntes Geräusch, eine Vibration oder eine kleine Maßabweichung kann ein Hinweis auf einen größeren Fehler sein.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen können, ob ein Teil noch nachbearbeitet werden darf, ob eine Einstellung passt oder ob ein Bauteil ersetzt werden muss. Zögerliche oder falsche Entscheidungen kosten in der Produktion Zeit und können Folgeschäden verursachen.
  • Selbstständiges ArbeitenBei Wartungen, Reparaturen oder Montageeinsätzen arbeitest du oft eigenständig an einer klar abgegrenzten Aufgabe. Dabei musst du deine Schritte selbst organisieren und trotzdem sauber nach Plan, Norm und Sicherheitsvorschrift vorgehen.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftMaschinen, Steuerungen und Fertigungsabläufe entwickeln sich weiter, und je nach Betrieb wechseln Aufträge, Produkte und Anlagen. Du musst dich daher auf neue Programme, neue Bauteile oder neue Wartungsabläufe einstellen können.
  • LernbereitschaftIm Maschinenbau lernst du nach der Lehre nicht aus. Neue CNC-Steuerungen, Werkstoffe, Prüfmethoden oder Instandhaltungskonzepte kommen laufend dazu, und ohne Weiterlernen bleibst du schnell bei älteren Verfahren stehen.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn Werkstätten und Produktionsbetrieben hängen Arbeitsabläufe oft eng zusammen. Wenn du bei einer Montage, Schicht oder Wartung nicht verlässlich bist, verzögern sich Folgearbeiten oder Maschinen stehen länger als nötig still.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenMaschinenbauteile müssen exakt passen, sonst laufen Lager, Wellen oder Führungen nicht sauber. Schon kleine Ungenauigkeiten bei Maßen, Bohrungen oder Einstellungen können später zu Verschleiß, Vibrationen oder Ausfällen führen.
  • VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Anlagen, deren Ausfall hohe Kosten verursachen kann und deren unsachgemäße Bedienung gefährlich ist. Deshalb musst du Entscheidungen, Prüfschritte und Sicherheitsmaßnahmen ernst nehmen und nicht 'ungefähr' arbeiten.
  • TeamfähigkeitIn unseren Fachabteilungen lernst und arbeitest du gemeinsam mit erfahrenen Mitarbeiter:innen. Freude am Arbeiten im Team ist uns für diese Lehre ausdrücklich wichtig.
  • KommunikationsfähigkeitDu musst Störungen, Arbeitsschritte, Messergebnisse oder Übergaben verständlich erklären können. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Fachrichtungen gemeinsam an einer Anlage arbeiten oder wenn du Wartungsarbeiten dokumentierst und weitergibst.
  • Kundinnen- und KundenorientierungBei Montagen oder Serviceeinsätzen vor Ort hast du manchmal direkten Kontakt mit Auftraggebern oder Anlagenbetreibern. Dann musst du verständlich erklären können, was gemacht wurde, was noch fehlt und wie die Maschine weiter betrieben werden soll.
  • Gute körperliche VerfassungFür die praktische Arbeit an Maschinen und Baugruppen in unseren mechanischen Instandhaltungsabteilungen wünschen wir uns ausdrücklich körperliche Belastbarkeit.
  • Physische AusdauerMontageeinsätze, längeres Arbeiten im Stehen und Wartungen an großen Anlagen können über Stunden fordernd sein. Gerade wenn unter Zeitdruck repariert wird, musst du auch gegen Ende einer Schicht noch konzentriert und sicher arbeiten können.
  • LärmunempfindlichkeitIn Werkhallen und bei laufenden Maschinen kann es trotz Gehörschutz laut werden. Wer auf Dauer stark unter Maschinenlärm leidet, wird das Arbeitsumfeld als belastend empfinden.
  • Psychische BelastbarkeitJe nach Betrieb gibt es Schichtarbeit, teils auch Nachtschichten, und bei Störungen kann Zeitdruck entstehen, weil jede Stillstandsminute Geld kostet. Dann musst du ruhig bleiben und trotzdem überlegt handeln.
  • Unempfindlichkeit der HautDu kommst mit Schmiermitteln, Kühlflüssigkeiten, Lösungsmitteln, Metallspänen und verschmutzten Bauteilen in Kontakt. Wenn deine Haut sehr empfindlich reagiert, kann das den Arbeitsalltag deutlich erschweren.
  • EinsatzfreudeMaschinenbau bedeutet oft, dass man nicht nach dem ersten Versuch aufgibt. Wenn bei einer Montage nachjustiert, nachgemessen oder ein Teil neu gefertigt werden muss, brauchst du die Bereitschaft, dranzubleiben, bis die Anlage funktioniert.
  • UmweltbewusstseinBeim Umgang mit Schmierstoffen, Kühlmitteln, Metallresten oder Oberflächenbehandlungsmitteln musst du Vorschriften einhalten und Materialien korrekt entsorgen. Das ist kein Randthema, weil in Metallbetrieben viele Stoffe nicht einfach in den Restmüll gehören.
  • Datensicherheit und DatenschutzWenn du mit CNC-Programmen, digitalen Zeichnungen oder Betriebsdaten arbeitest, musst du sorgfältig mit Dateien und Zugriffsrechten umgehen. Falsche Versionen oder ungesicherte Daten können in der Fertigung teure Fehler auslösen.
  • ReaktionsfähigkeitBeim Bedienen, Steuern und Überwachen von Maschinen musst du bei Störungen rasch eingreifen können. Wenn ein Werkstück verrutscht oder ein Lauf nicht sauber startet, zählt oft jede Sekunde, um Schaden an Werkzeug, Werkstück oder Anlage zu vermeiden.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

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