- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.000
- Varianten
- Lehre
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Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+9 mehr- Arbeitsplatz und Material vorbereiten
- Technische Zeichnungen und Skizzen anwenden
- Werkstücke anreißen, messen und markieren
- Metallteile händisch bearbeiten
Anforderungen
+25 mehr- Technisches Verständnis
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Handwerkliche Geschicklichkeit
- Gutes Augenmaß
- Werkzeichnungen lesen und anwenden
- Kenntnis von Metallwerkstoffen
Berufsschule
- Berufsschule SchärdingZiergartenstraße 2, 4780 Schärding/Inn · 31 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule HalleinWeisslhofweg 5, 5400 Hallein · 70 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule AmstettenLeopold-Maderthaner-Platz 2, 3300 Amstetten · 93 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.000
- 2. LEHRJAHR€ 1.148
- 3. LEHRJAHR€ 1.493
KV Metallgewerbe und Elektrogewerbe
Dein Lehrbetrieb
Wir sind Caldarius Apparatebau aus Haag am Hausruck in Oberösterreich. Bei uns entstehen Wärmetauscher, Behälter und Anlagen für Industrie und Gewerbe – von der Planung über die Konstruktion bis zur Fertigung. Wir passen unsere Produkte an die Wünsche unserer Kunden an und liefern sie in viele Länder. Wenn du dich für Metalltechnik interessierst, kannst du bei uns erleben, wie aus einer Anforderung ein fertiger Apparat wird. Auch Lehrlinge gehören zu den Menschen, die wir für unser Team suchen.
Mehr vom Betrieb
Woran du mitarbeitest
Wir fertigen Wärmetauscher, Behälter und weitere Apparate nach den Vorgaben unserer Kunden. In der Metallbearbeitung geht es darum, aus Material passende Teile zu machen und sie für den Zusammenbau vorzubereiten.
Was in unserer Fertigung zusammenkommt
- Wir bearbeiten Metall für Apparate und Konstruktionen.
- Wir führen Schweißarbeiten aus, um Metallteile zu verbinden.
- Wir lackieren Apparate und Metallteile industriell.
Was wir herstellen
„Energie erzeugt man nicht – man wandelt sie um“: Wärmetauscher gehören deshalb zu unseren Kernprodukten. Außerdem bauen wir Behälter, Apparate und Anlagen. Unsere Metallverarbeitung reicht auch bis zu Stahlkonstruktionen und Edelstahl-Geländern.
Was bei uns zusammenkommt
- Wir planen und konstruieren Apparate und Anlagen nach den Vorgaben unserer Kunden.
- Wir fertigen am Standort Haag am Hausruck und liefern an Unternehmen weltweit.
- Wir warten und reparieren Anlagen und Apparate.
Qualität aus Österreich ist unser Anspruch: Bei der Herstellung achten wir auf die Verarbeitung und die verwendeten Materialien.
Im Detail
Aufgaben
- Arbeitsplatz und Material vorbereitenBevor du mit der eigentlichen Fertigung beginnst, richtest du den Arbeitsplatz ein und stellst Bleche, Stangen, Rohre oder andere Metallteile bereit. Du prüfst, welche Werkzeuge, Maschinen, Spannmittel und Hilfsstoffe du brauchst und legst die Arbeitsschritte fest. Diese Vorbereitung entscheidet oft darüber, ob die Fertigung sauber läuft oder ob später Zeit durch Umspannen, Suchen oder Fehlbearbeitungen verloren geht.
- Technische Zeichnungen und Skizzen anwendenWir konstruieren Apparate nach Kundenvorgaben. Damit die gefertigten Teile dazu passen, sind die Zeichnungen für unsere Metallbearbeitung besonders wichtig.
- Werkstücke anreißen, messen und markierenBevor gesägt, gebohrt oder gefräst wird, misst du Werkstücke genau aus und markierst Bohrpunkte, Schnittlinien oder Kanten. Dafür brauchst du ein gutes Augenmaß und sicheres Arbeiten mit Mess- und Anreißwerkzeugen. Schon kleine Abweichungen können dazu führen, dass Bohrungen nicht fluchten, Schrauben nicht passen oder Bauteile später neu gemacht werden müssen.
- Metallteile händisch bearbeitenViele Grundarbeiten erfolgen mit Handwerkzeugen: Du feilst Kanten nach, sägst Material ab, meißelst, reibst, senkst oder schneidest Gewinde. Diese Arbeiten wirken einfach, verlangen aber viel Gefühl für Material, Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität. Vor allem bei Einzelteilen, Nacharbeit oder Anpassungen vor der Montage ist die händische Bearbeitung wichtig.
- Metall maschinell formen und zerspanenMit Maschinen wie Drehbank, Fräsmaschine, Bohrmaschine oder Schneidmaschine bearbeitest du Werkstücke schneller und genauer als von Hand. Du spannst die Teile ein, wählst die Bearbeitungsmethode und achtest auf Drehzahl, Vorschub, Kühlung und saubere Bearbeitung. So entstehen etwa Wellen, Bohrungen, Passflächen oder andere Maschinenelemente mit genauen Abmessungen.
- Bleche und Profile bearbeitenWir fertigen unter anderem Behälter und Wärmetauscher und verarbeiten dafür Metallteile zu passenden Bauteilen.
- Verbindungen herstellen und Bauteile fügenEinzelteile müssen sicher miteinander verbunden werden, etwa mit Schrauben, Nieten, Löten, Kleben oder anderen Fügeverfahren. Du entscheidest je nach Einsatz, ob eine Verbindung lösbar oder dauerhaft sein soll. Das ist wichtig, weil sich ein Maschinenteil für Wartung vielleicht später wieder zerlegen lassen muss, während andere Verbindungen dauerhaft halten sollen.
- Schweiß- und Trennverfahren einsetzenSchweißarbeiten gehören ausdrücklich zu unserer Fertigung von Apparaten und Metallkonstruktionen.
- Werkstücke wärmebehandeln und nachbearbeitenManche Metallteile werden durch Wärmebehandlung in ihren Eigenschaften verändert, zum Beispiel damit sie härter oder belastbarer werden. Nach der Bearbeitung schleifst du Kanten nach, entgratest Flächen oder bringst Maße und Oberflächen in den geforderten Zustand. Diese Nacharbeit ist entscheidend, damit Teile nicht nur hergestellt, sondern auch einsatzfähig sind.
- Oberflächen reinigen und schützenIndustrielackierung gehört zu unseren Kompetenzen. Auch die Oberflächen von Metallteilen sind bei uns Teil der Fertigung.
- Baugruppen und Maschinen montierenAus einzelnen Teilen baust du Baugruppen, Geräte oder ganze Maschinen zusammen. Du passt vorgefertigte Bauteile ein, befestigst sie und verbindest mechanische, hydraulische oder pneumatische Elemente miteinander. Bei größeren Anlagen gehört auch die Montage am späteren Einsatzort dazu, wo oft unter Zeitdruck und mit mehreren Fachkräften gleichzeitig gearbeitet wird.
- Maschinen in Betrieb nehmen und prüfenNach der Montage nimmst du Maschinen oder Geräte in Betrieb und kontrollierst, ob alle Funktionen wie vorgesehen arbeiten. Du prüfst Verbindungen, Bewegungsabläufe, Dichtheit und den sicheren Betrieb der Bauteile. Dabei merkst du oft erst, ob eine Einstellung nachgebessert oder ein Teil noch einmal angepasst werden muss.
- Wartung, Reparatur und Qualitätskontrolle durchführenDu kontrollierst Werkstücke und Anlagen auf Maßhaltigkeit, Materialfehler, Risse, Sprünge oder andere Mängel und behebst Störungen. Außerdem wartest du Maschinen und Geräte, füllst Schmier- und Kühlmittel nach, reinigst Anlagen und tauschst verschlissene Teile aus. Arbeits- und Wartungsprotokolle gehören dazu, damit nachvollziehbar bleibt, was gemacht wurde und in welchem Zustand die Anlage ist.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches VerständnisBei uns entstehen Wärmetauscher und andere wärmetechnische Apparate. Technisches Interesse hilft dir, die Teile und ihre Verarbeitung zu verstehen.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu siehst auf einer Zeichnung oft nur Ansichten und Maße, musst dir daraus aber das fertige Teil oder eine ganze Baugruppe im Raum vorstellen. Das ist besonders wichtig beim Zusammenbau, beim Einpassen von Bauteilen und bei Konstruktionen mit mehreren Verbindungsebenen.
- Handwerkliche GeschicklichkeitUnsere Metallverarbeitung und Schweißarbeiten verlangen Geschick im Umgang mit Werkstücken und Werkzeugen.
- Gutes AugenmaßAuch wenn exakt gemessen wird, brauchst du ein Gefühl dafür, ob Linien stimmen, Flächen sauber aussehen und Teile zueinander passen. Beim Anreißen, Ausrichten und Kontrollieren merkst du oft schon mit dem Blick, ob etwas nicht stimmt.
- Werkzeichnungen lesen und anwendenOhne Zeichnungen und technische Skizzen kannst du in diesem Beruf kaum arbeiten. Du musst Maße, Ansichten, Bearbeitungshinweise und oft auch Montageinformationen sicher verstehen, damit aus dem Rohmaterial genau das geforderte Bauteil entsteht.
- Kenntnis von MetallwerkstoffenEisen, Stahl, Aluminium, Kupfer oder Bronze verhalten sich bei Bearbeitung, Wärme und Verbindung nicht gleich. Du musst wissen, welches Material sich wie bohren, schweißen, schneiden oder schützen lässt, damit das Ergebnis hält und nicht beschädigt wird.
- Umgang mit Schweiß- und FügeverfahrenSchweißarbeiten sind eine unserer ausdrücklich genannten Fertigungskompetenzen. Deshalb ist es bei uns besonders wichtig, den Umgang mit Fügeverfahren zu lernen.
- ProzessverständnisDu arbeitest nicht nur Schritt für Schritt, sondern musst verstehen, wie Vorbereitung, Bearbeitung, Montage, Prüfung und Wartung zusammenhängen. Wer Bearbeitungsschritte falsch anordnet, produziert unnötige Nacharbeit oder blockiert die weitere Montage.
- Systematische ArbeitsweiseBei mehreren Werkstücken, Werkzeugen, Maschinen und Maßen brauchst du eine klare Reihenfolge. Das hilft dir, keine Bearbeitung zu vergessen, Werkstücke nicht zu verwechseln und Prüfungen oder Protokolle vollständig zu führen.
- OrganisationstalentDu musst Arbeitsmittel, Materialien und Arbeitsschritte sinnvoll einteilen, vor allem wenn mehrere Teile nacheinander gefertigt oder montiert werden. Schlechte Organisation kostet in Werkstatt und Montagehalle schnell viel Zeit.
- Arbeits- und Wartungsprotokolle führenSchriftliche Dokumentation gehört dazu, etwa bei Wartungen, Prüfungen oder ausgeführten Arbeiten. Wenn Protokolle ungenau sind, ist später nicht nachvollziehbar, welche Teile getauscht oder welche Kontrollen durchgeführt wurden.
- AufmerksamkeitDu arbeitest mit drehenden Maschinen, Hitze, Funken, scharfen Kanten und schweren Teilen. Wenn du unaufmerksam bist, gefährdest du nicht nur das Werkstück, sondern auch dich selbst und andere in der Werkhalle.
- SicherheitsbewusstseinBeim Schweißen, Trennen, Bohren oder Arbeiten an Maschinen gelten klare Sicherheitsvorschriften. Schutzbrille, Gehörschutz, richtiges Spannen und der sichere Umgang mit Hitze, Staub und beweglichen Teilen sind keine Nebensache, sondern tägliche Pflicht.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen können, ob ein Werkstück noch nachbearbeitet werden kann, ein Fehler kritisch ist oder eine Verbindung hält. Solche Entscheidungen passieren oft direkt am Arbeitsplatz und nicht erst nach langer Rücksprache.
- BelastbarkeitIn Werkhallen kann es laut, körperlich fordernd und zeitweise hektisch sein, besonders bei Montage oder Störungsbehebung. Du solltest auch dann konzentriert weiterarbeiten können, wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig anstehen.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftNicht jeder Auftrag ist gleich: einmal fertigst du Einzelteile, dann montierst du Baugruppen oder arbeitest an einer Reparatur. Auch neue Materialien, Maschinen oder Fertigungsmethoden verlangen, dass du dich laufend anpasst.
- VerantwortungsbewusstseinDeine Arbeit wirkt sich direkt auf die Funktion und Sicherheit von Maschinen, Konstruktionen und Bauteilen aus. Ein schlecht gesetztes Gewinde oder eine mangelhafte Schweißnaht kann später teure Schäden oder gefährliche Situationen verursachen.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenWir fertigen Apparate nach Kundenvorgaben und achten dabei auf Verarbeitung und Material. Deshalb kommt es bei uns besonders auf Genauigkeit an.
- Selbstständiges ArbeitenViele Arbeitsschritte führst du eigenständig aus, von der Vorbereitung bis zur Kontrolle des Ergebnisses. Du musst also Aufgaben ohne ständige Anleitung zuverlässig abarbeiten können.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitBei unserer Metallarbeit ist verlässliches Arbeiten wichtig – das betonen wir auch für Lehrlinge im Metallbereich.
- LernbereitschaftMetallbearbeitung entwickelt sich weiter, etwa bei CNC-Steuerungen, Werkstoffen oder Schweißverfahren. Wer nichts Neues lernen will, bleibt schnell bei einfachen Tätigkeiten stehen.
- TeamfähigkeitTeamfähigkeit ist uns auch bei Lehrlingen im Metallbereich wichtig.
- KommunikationsfähigkeitDu musst Rückfragen zu Zeichnungen klären, Mängel melden und dich bei Montage oder Reparatur mit Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten abstimmen. Missverständnisse führen hier schnell zu falsch gefertigten Teilen oder Verzögerungen.
- KundenorientierungWenn du auf Baustellen oder bei Kundinnen und Kunden vor Ort montierst oder reparierst, zählt ein korrektes Auftreten und verständliche Rückmeldung. Das ist nicht der Kern des Berufs, kommt aber in manchen Betrieben vor.
- Gute körperliche VerfassungDu stehst viel, hebst Material, arbeitest an Maschinen oder in Montagepositionen, die anstrengend sein können. Ohne stabile körperliche Verfassung werden lange Tage in Werkhalle oder auf Baustellen schnell mühsam.
- Gute ReaktionsfähigkeitBeim Arbeiten an Bohr-, Fräs- oder Schneidmaschinen musst du rasch reagieren, wenn sich ein Werkstück löst, ein Lauf unruhig wird oder etwas blockiert. Langsame Reaktionen können zu Unfällen oder beschädigten Teilen führen.
- LärmunempfindlichkeitWerkhallen sind oft durch Maschinen, Hämmern, Schleifen oder Schweißarbeiten laut. Auch mit Gehörschutz bleibt die Umgebung akustisch fordernd, und das muss man aushalten können.
- Unempfindlichkeit gegenüber StaubBeim Schleifen, Entrosten oder Bearbeiten von Metall entstehen Staub und feine Partikel. Wer darauf stark reagiert, wird im Alltag dieses Berufs schnell belastet.
- Merkfähigkeit für Normen und VorschriftenDu musst Sicherheitsvorschriften, Normen und Qualitätsstandards im Kopf haben und bei jeder Arbeit mitdenken. Wenn du diese Regeln nicht sicher abrufen kannst, entstehen Fehler, die erst spät auffallen.
- EinsatzfreudeIn vielen Betrieben wird angepackt, besonders wenn Montage, Reparatur oder Termindruck zusammenkommen. Wer nur auf Ansage arbeitet und keinen Zug zum Mitdenken hat, tut sich im Werkstattalltag schwer.
- UmweltbewusstseinLaut Quellen spielen umweltschonende und energieeffiziente Arbeitsmethoden eine Rolle, ebenso der bewusste Einsatz von Material, Schmier- und Hilfsstoffen. Das bedeutet in der Praxis: sauber arbeiten, Material nicht verschwenden und Vorschriften zur Entsorgung ernst nehmen.
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