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Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 844
- Varianten
- Lehre
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Aufgaben
+9 mehr- Kundenvorgaben und Ziele klären
- Zielgruppen und Markenwirkung festlegen
- Gestaltungskonzepte und Projektpläne entwickeln
- Skizzen, Moodboards und Dummys ausarbeiten
Anforderungen
+46 mehr- Gefühl für Farben und Formen
- Gestalterische Fähigkeit
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Anwendung generativer KI und von KI-Assistenzsystemen
- Datensicherheit und Datenschutz
- Gute Deutschkenntnisse
Berufsschule
- Berufsschule Linz 9Wiener Straße 181, 4020 Linz · 28 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule 2 SalzburgMakartkai 1, 5020 Salzburg · 80 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule St. PöltenHötzendorfstraße 8, 3100 St. Pölten · 121 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 844
- 2. LEHRJAHR€ 1.125
- 3. LEHRJAHR€ 1.425
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
- Arbeit im Büro
Dein Lehrbetrieb
Wir sind HOLTER, ein Sanitär- und Heizungsgroßhändler aus Österreich. Bei uns dreht sich vieles darum, dass Menschen sich zu Hause wohlfühlen: vom individuell geplanten Badezimmer über Pool und Sauna bis zu Heizung, Energie und Haustechnik. Seit mehr als 150 Jahren begleiten wir Menschen in ihren Lebensräumen. Dabei verbinden wir eine umfangreiche Produktauswahl mit Beratung und Planung und arbeiten Hand in Hand mit dem Handwerk.
Mehr vom Betrieb
Für wen wir Informationen gestalten
Wir sprechen Menschen an, die ihr Badezimmer oder ihren Wellnessbereich gestalten möchten, ebenso wie Installateurinnen, Installateure, Planerinnen und Architekten. Für Grafik bedeutet das: Ein inspirierendes Badmagazin braucht eine andere Aufbereitung als eine Verkaufsunterlage für ein konkretes Projekt. Die Gestaltung soll helfen, die passenden Informationen schnell zu finden.
Was hinter einem fertigen Layout steckt
- Wir arbeiten mit Grafik- und Layoutsoftware: Du lernst, Bilder zuzuschneiden, Farben anzupassen und Texte übersichtlich anzuordnen.
- Wir machen Gestaltungsentscheidungen nachvollziehbar: Du lernst, Entwürfe zu erklären und Rückmeldungen einzuarbeiten.
- Wir achten auf saubere Druckdaten: Du lernst, etwa Bildauflösung und Dateiformate zu prüfen – damit Bilder auch gedruckt scharf aussehen.
Was du bei uns kennenlernst
- Bad & Haushalt: Wir helfen bei der Auswahl und Planung – damit Aussehen, praktische Nutzung und Raumaufteilung zusammenpassen.
- Wellness & Pool: Bei uns geht es auch um Pools, Whirlpools, Saunen sowie Dampf- und Infrarotangebote für zu Hause.
- Heizung, Energie & Haustechnik: Wir bieten Lösungen rund um Wärme und die technische Ausstattung eines Hauses.
Ein Bad muss zum Menschen passen
Ein Badezimmer soll nicht nur gut aussehen, sondern im Alltag praktisch sein. In unseren Ausstellungen beraten wir Menschen zu ihren Wünschen und planen passende Raumkonzepte. Für ein erstes Beratungsgespräch bieten wir auch Video-Telefonate an. Mit dem digitalen Badplaner Palette@Home können Kundinnen und Kunden ihr Badezimmer selbst planen und unsere Produktpalette nutzen. Bei uns treffen also Produktwissen, Gestaltung und persönliche Beratung aufeinander.
2025 wurden wir mit dem Market Quality Award als Gesamtsieger im österreichischen Sanitärgroßhandel ausgezeichnet.
Hand in Hand mit dem Handwerk
Wir arbeiten mit Installateurinnen und Installateuren zusammen und unterstützen auch Planerinnen, Planer sowie Architektinnen und Architekten bei Großprojekten. Zu unseren Leistungen gehören Planung, Ausschreibungen und individuelle Verkaufsunterlagen. Ausschreibungen beschreiben, welche Produkte und Leistungen für ein Projekt gebraucht werden. So verbindet unsere Arbeit die Wünsche für ein Zuhause mit der fachlichen Planung.
Im Detail
Aufgaben
- Kundenvorgaben und Ziele klärenAm Anfang eines Auftrags besprichst du mit Kundinnen und Kunden, was gestaltet werden soll, wofür das Produkt gedacht ist und wen es erreichen soll. Dabei fragst du nicht nur nach Farben oder Stil, sondern auch nach Einsatzort, Format, Budget, Zeitplan und vorhandenen Vorgaben wie Logo, Bildmaterial oder Corporate-Design-Richtlinien. Aus diesen Informationen entsteht die Basis, auf der du später sinnvoll gestalten kannst.
- Zielgruppen und Markenwirkung festlegenDu arbeitest heraus, welche Personen mit einem Flyer, einer Broschüre, einem Plakat oder einer Online-Grafik angesprochen werden sollen. Danach entscheidest du mit, welche Bildsprache, Schriftwirkung, Farbwelt und Tonalität dazu passen. Das ist wichtig, weil ein Konzertflyer anders wirken muss als ein Hotelprospekt oder eine Unternehmensbroschüre.
- Gestaltungskonzepte und Projektpläne entwickelnBevor das eigentliche Layout entsteht, erstellst du ein Konzept mit Gestaltungsrichtung, Arbeitsschritten, Zeitplan und oft auch einer Kalkulation. Du planst also nicht nur die Optik, sondern auch den Ablauf des Projekts. Gerade bei mehreren Korrekturrunden oder verschiedenen Ausgabeformaten hilft diese Vorbereitung, damit Termine und Budget eingehalten werden.
- Skizzen, Moodboards und Dummys ausarbeitenDu sammelst Bildideen, Farbstimmungen, Schriftproben und erste Anordnungen und machst daraus Skizzen, Moodboards oder Prototypen. Solche Anschauungsmaterialien zeigen schon früh, in welche Richtung das Design gehen soll. Dadurch können Kundinnen und Kunden Rückmeldung geben, bevor viel Zeit in die genaue Ausarbeitung fließt.
- Layouts für Printprodukte entwerfenBei uns haben Printmedien einen besonderen Stellenwert: Wir präsentieren unsere Themen in Badkatalogen, einem Badmagazin und Wellness- und Poolunterlagen. Dabei müssen Produktbilder, Informationen und Seitenaufbau gut zusammenspielen.
- Grafiken, Bilder und Schriften auswählenFür die Gestaltung recherchierst du Fotos, Illustrationen, Icons und passende Schriften in Datenbanken oder aus vorhandenen Beständen des Auftraggebers. Du prüfst dabei, ob das Material stilistisch passt und rechtlich verwendet werden darf. Auch bestehende Elemente aus der Corporate Identity müssen oft übernommen oder weiterentwickelt werden.
- Bild- und Grafikdateien bearbeitenMit Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen retuschierst du Bilder, passt Ausschnitte an, korrigierst Farben und bereitest Grafiken für den geplanten Einsatz auf. Je nach Produkt achtest du auf Auflösung, Dateiformat und die Wirkung von Farbe, Kontrast und Schärfe. Auch generative KI oder KI-Assistenzsysteme können bei ersten Entwürfen oder Varianten eine Rolle spielen.
- Corporate Design konsequent umsetzenViele Aufträge dürfen nicht frei gestaltet werden, sondern müssen zu einer bestehenden Marke passen. Dann arbeitest du nach Corporate Identity und Corporate Design Manual und sorgst dafür, dass Logos, Farben, Schriften und Gestaltungsregeln korrekt eingesetzt werden. Das ist besonders wichtig, damit alle Medienprodukte eines Unternehmens wiedererkennbar bleiben.
- Barrierefreie Gestaltung berücksichtigenDu achtest darauf, dass grafische und gedruckte Produkte für möglichst viele Menschen zugänglich sind. Dazu gehören zum Beispiel ausreichende Kontraste, gut lesbare Schriftgrößen, klare Struktur und eine verständliche visuelle Hierarchie. Wenn diese Punkte fehlen, kann ein Produkt zwar dekorativ wirken, aber seine Botschaft nicht für alle gut vermitteln.
- Druckmaterialien und Produktion abstimmenBei Printaufträgen recherchierst du passende Papiere, Druckfarben, Veredelungen und Druckverfahren und holst bei Bedarf Angebote ein. Gemeinsam mit Kundinnen und Kunden wird entschieden, welche Lösung zur Wirkung, Stückzahl und zum Budget passt. Hier zählt nicht nur Gestaltung, sondern auch, wie das fertige Produkt in der Hand wirkt und technisch umgesetzt werden kann.
- Entwürfe präsentieren und überarbeitenDu stellst Konzepte und Layouts in Besprechungen oder Online-Meetings vor und erklärst, warum du bestimmte Farben, Schriften oder Bildlösungen gewählt hast. Danach arbeitest du Rückmeldungen ein, passt Varianten an und suchst Kompromisse zwischen Gestaltungsqualität, Kundenwunsch und technischen Vorgaben. Präsentieren gehört also fest zum Beruf, nicht nur das Gestalten selbst.
- Produktionsdaten fertigstellen und übermittelnWenn ein Entwurf freigegeben ist, bereitest du die Dateien so auf, dass sie ohne Probleme weiterverarbeitet werden können. Du legst Formate richtig an, kontrollierst Daten und übermittelst die fertigen Printdaten an Druckereien oder andere Produktionspartner. Fehler in dieser Phase können teuer werden, weil sie erst im Druck sichtbar werden.
- Qualität und Endergebnis kontrollierenVor der Veröffentlichung oder Produktion prüfst du, ob Texte, Bilder, Farben, Formate und technische Einstellungen stimmen. Du kontrollierst, ob das Ergebnis zum Konzept passt und ob rechtliche und gestalterische Vorgaben eingehalten wurden. Diese Schlusskontrolle ist wichtig, weil kleine Fehler in Layout oder Datenaufbereitung oft erst ganz am Ende auffallen.
Im Detail
Anforderungen
- Gefühl für Farben und FormenDu entscheidest laufend, welche Farben, Flächen, Kontraste und Formen zusammen funktionieren und welche nicht. Wenn dir Unterschiede in Farbwirkung oder Proportion kaum auffallen, entstehen Layouts, die unruhig wirken oder ihre Botschaft verfehlen.
- Gestalterische FähigkeitDu entwickelst nicht nur einzelne hübsche Elemente, sondern komplette visuelle Lösungen für Flyer, Broschüren, Plakate oder Grafiken. Ohne gestalterisches Verständnis kannst du Wünsche zwar technisch umsetzen, aber nicht in ein überzeugendes Gesamtkonzept verwandeln.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsEin großer Teil der Arbeit passiert in Layout-, Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen. Wer mit diesen Werkzeugen unsicher ist, arbeitet langsam, produziert Fehler und kann Korrekturen oder Varianten nicht effizient umsetzen.
- Anwendung generativer KI und von KI-AssistenzsystemenKI-Tools werden zunehmend genutzt, um erste Bildideen, Textentwürfe oder Gestaltungsvarianten schneller vorzubereiten. Wichtig ist dabei nicht nur das Bedienen, sondern auch das kritische Prüfen der Ergebnisse, damit keine stilistischen, rechtlichen oder qualitativen Probleme übernommen werden.
- Datensicherheit und DatenschutzDu arbeitest mit Kundendaten, Entwürfen, Bildmaterial und manchmal noch nicht veröffentlichten Kampagnen. Wenn Daten falsch weitergegeben oder unsicher gespeichert werden, kann das rechtliche und geschäftliche Folgen haben.
- Gute DeutschkenntnisseDu formulierst Überschriften, kurze Texte, Präsentationen oder Hinweise mit und musst sprachliche Fehler erkennen. Gerade in Printprodukten fallen Tippfehler oder unklare Formulierungen sofort auf und wirken unprofessionell.
- PräsentationsfähigkeitDu musst Entwürfe vor Kundinnen, Kunden oder im Team erklären und begründen können. Wenn du nicht zeigen kannst, warum eine Lösung zur Zielgruppe oder zur Marke passt, setzt sich oft nicht das bessere Design, sondern die lauteste Meinung durch.
- KunstverständnisKenntnisse über Bildwirkung, Stilrichtungen und visuelle Sprache helfen dir, Referenzen einzuordnen und passende Gestaltungslösungen zu entwickeln. Das ist besonders nützlich, wenn Kundinnen diffuse Wünsche wie „moderner“ oder „edler“ äußern.
- Gute BeobachtungsgabeDu musst kleine Unterschiede bei Bildausschnitt, Ausrichtung, Abstand oder Kontrast wahrnehmen. Wer solche Details übersieht, merkt oft zu spät, warum ein Layout unausgewogen oder unruhig wirkt.
- Gutes AugenmaßBeim Anordnen von Elementen reicht es nicht, dass etwas mathematisch stimmt — es muss auch optisch ausgewogen aussehen. Gerade Abstände, Ausrichtungen und Flächenverhältnisse entscheiden darüber, ob ein Layout professionell wirkt.
- Kaufmännisches VerständnisBei Konzepten, Kalkulationen und Materialentscheidungen musst du auch Kosten, Aufwand und Nutzen im Blick behalten. Ein gestalterisch guter Vorschlag hilft wenig, wenn er das Budget des Projekts sprengt.
- KontaktfähigkeitDu hast regelmäßig mit Kundinnen, Kunden und verschiedenen Fachleuten zu tun und musst Informationen klar einholen und weitergeben. Wenn Gespräche stocken oder Missverständnisse entstehen, leidet oft das gesamte Projekt.
- KundinnenorientierungDu gestaltest nicht für deinen privaten Geschmack, sondern für Auftraggeber und deren Zielgruppen. Wer nur die eigene Stilvorliebe verfolgt, liefert oft an der eigentlichen Aufgabe vorbei.
- KommunikationsfähigkeitDu musst Briefings verstehen, Rückfragen stellen, Korrekturen abstimmen und Gestaltungsideen verständlich erklären. Unklare Kommunikation führt schnell zu falschen Entwürfen und unnötigen Überarbeitungen.
- Argumentationsfähigkeit und ÜberzeugungskraftKundinnen und Kunden sehen oft nur das Ergebnis, nicht die gestalterische Logik dahinter. Du brauchst daher gute Argumente, um zu erklären, warum eine bestimmte Schrift, Farbwelt oder Seitenaufteilung besser funktioniert als eine andere.
- KompromissbereitschaftNicht jede gute Gestaltungsidee lässt sich eins zu eins durchsetzen. Oft musst du zwischen Kundenwunsch, Corporate Design, Budget, Technik und Zeitplan eine Lösung finden, mit der alle arbeiten können.
- KritikfähigkeitEntwürfe werden fast immer besprochen, hinterfragt und verändert. Wenn du Rückmeldungen sofort persönlich nimmst, wird jede Korrekturschleife anstrengend und die Zusammenarbeit schwierig.
- EinfühlungsvermögenDu musst verstehen, was Kundinnen eigentlich wollen — auch wenn sie das nicht in Fachbegriffen ausdrücken können. Dieses Gespür hilft dir, aus vagen Aussagen eine konkrete Gestaltungsrichtung abzuleiten.
- AufgeschlossenheitDu arbeitest mit unterschiedlichen Branchen, Zielgruppen und Stilen. Offenheit hilft dir, neue Bildwelten, Trends und Sichtweisen aufzunehmen, statt immer dieselbe Lösung zu wiederholen.
- SelbstorganisationOft laufen mehrere Aufträge, Korrekturschritte und Termine parallel. Wenn du Dateien, Versionen und Prioritäten nicht sauber ordnest, verlierst du schnell den Überblick.
- KonzentrationsfähigkeitViele Arbeitsschritte verlangen lange, genaue Bildschirmarbeit mit kleinen Details. Schon ein kurzer Konzentrationsfehler kann zu falschen Formaten, verrutschten Elementen oder übersehenen Fehlern führen.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftKundenvorgaben ändern sich, Projekte werden umgestellt und Software entwickelt sich laufend weiter. Wer starr an einer Idee festhält, kommt in diesem Beruf schnell an Grenzen.
- Belastbarkeit und ResilienzVor Abgabeterminen kann es hektisch werden, besonders wenn mehrere Korrekturrunden kurz vor Schluss kommen. Dann musst du ruhig bleiben und trotzdem sauber weiterarbeiten.
- Beurteilungs- und EntscheidungsfähigkeitDu musst aus mehreren Schriftarten, Bildlösungen oder Layoutvarianten eine sinnvolle Auswahl treffen. Wenn Entscheidungen zu lange hinausgezögert werden, stockt der gesamte Projektablauf.
- AufmerksamkeitIn Layouts entscheiden oft Kleinigkeiten: ein falscher Zeilenumbruch, ein unsauberer Abstand oder ein falsch verknüpftes Bild. Aufmerksamkeit schützt davor, dass solche Fehler erst nach dem Druck auffallen.
- Selbstvertrauen und SelbstbewusstseinDu präsentierst eigene Entwürfe und musst sie auch vor Rückfragen vertreten können. Ohne ein gewisses Selbstvertrauen gehst du in Besprechungen leicht unter oder änderst gute Lösungen zu schnell wieder ab.
- Verschwiegenheit und DiskretionDu bekommst manchmal Einblick in Kampagnen, Produkte oder interne Unterlagen, die noch nicht öffentlich sind. Diese Informationen dürfen nicht unbedacht weitergegeben werden.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitDrucktermine, Präsentationen und Veröffentlichungen lassen sich oft nicht beliebig verschieben. Wenn du Zusagen oder Abgaben nicht einhältst, gerät schnell die gesamte Produktionskette ins Wanken.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenDateiformate, Beschnitt, Texte, Farbwerte und Bildplatzierungen müssen stimmen. In einem gedruckten Produkt sieht man Fehler sofort — und nach dem Druck lassen sie sich nicht einfach wegklicken.
- Selbstständiges ArbeitenNach dem Briefing musst du viele Schritte eigenständig ausführen, Varianten entwickeln und Probleme selbst lösen. Wer ständig auf genaue Anweisungen wartet, kommt in Projekten nur schwer voran.
- VerantwortungsbewusstseinDeine Arbeit repräsentiert oft ein Unternehmen nach außen. Deshalb musst du mit Markenrichtlinien, Kundendaten und Freigaben verantwortungsvoll umgehen.
- TeamfähigkeitDu arbeitest mit Kolleginnen, Druckfachleuten, Fotografen, Illustratorinnen oder Web-Spezialisten zusammen. Gute Ergebnisse entstehen oft erst dann, wenn diese Beiträge sauber aufeinander abgestimmt sind.
- LernbereitschaftProgramme, Dateistandards, KI-Werkzeuge und Gestaltungsgewohnheiten ändern sich laufend. Wer nicht dranbleibt, arbeitet schnell mit veralteten Methoden.
- EinsatzfreudeGerade in intensiven Projektphasen musst du auch bei mehreren Korrekturrunden konzentriert weiterarbeiten. Ohne Einsatzbereitschaft werden aufwendige Aufträge schnell zäh.
- Gepflegtes ErscheinungsbildWenn du bei Kundenterminen oder Präsentationen auftrittst, repräsentierst du auch den Betrieb. Das spielt vor allem in Agenturen und bei direktem Kundenkontakt eine Rolle.
- Informationsrecherche und WissensmanagementDu recherchierst Bilder, Schriften, Materialien, Trends, Zielgruppen und technische Vorgaben. Wer Informationen nicht gezielt findet oder sauber ablegt, verliert viel Zeit und übersieht leicht wichtige Grundlagen.
- KreativitätDu brauchst immer wieder neue gestalterische Ansätze, damit ein Produkt nicht wie eine Kopie früherer Arbeiten wirkt. Kreativität zeigt sich hier nicht als freie Kunst, sondern als passgenaue Lösung für eine konkrete Aufgabe.
- PlanungsfähigkeitVom ersten Entwurf bis zur druckfertigen Datei gibt es viele Schritte, Freigaben und Fristen. Gute Planung verhindert, dass wichtige Abstimmungen oder technische Kontrollen zu spät passieren.
- Systematische ArbeitsweiseDu arbeitest mit Dateiversionen, Bildquellen, Korrekturen und Produktionsdaten. Ohne System entstehen Verwechslungen, falsche Stände oder unnötige Doppelarbeit.
- Umgang mit sozialen MedienAuch wenn der Schwerpunkt auf Grafik und Print liegt, werden oft Grafiken für Newsletter, Online-Banner oder Social-Media-Beiträge mitgestaltet. Du solltest daher wissen, wie visuelle Inhalte in digitalen Kanälen funktionieren.
- HandgeschicklichkeitBeim Arbeiten mit Maus, Grafiktablett, Scanner oder Präsentationsmaterialien brauchst du eine sichere Hand. Das ist weniger grobmotorisch als in Handwerksberufen, aber für präzises digitales Arbeiten trotzdem wichtig.
- FingerfertigkeitTastaturkürzel, Eingaben und schnelle Programmwechsel gehören zum Alltag. Wenn du dabei sehr unsicher bist, arbeitest du deutlich langsamer.
- Auge-Hand-KoordinationBeim genauen Platzieren, Freistellen oder Retuschieren musst du Handbewegungen am Eingabegerät präzise mit dem Blick auf den Bildschirm abstimmen. Das merkt man besonders bei feinen Korrekturen in Bild- und Layoutprogrammen.
- SehvermögenDu musst kleine Unterschiede in Farbe, Kontrast, Schärfe, Abstand und Detailqualität erkennen. Wenn dein Sehvermögen hier eingeschränkt ist, wird die Qualitätskontrolle von Grafiken und Druckdaten deutlich schwieriger.
- HörvermögenIm Gesamtberuf Medienfachkraft spielt Hören auch bei Sprach-, Musik- oder Klangelementen eine Rolle. Im Schwerpunkt Grafik und Print ist es weniger zentral, aber bei Besprechungen, Präsentationen und Zusammenarbeit trotzdem wichtig.
- Technisches VerständnisDu musst verstehen, wie Computertechnik, Dateiformate, Netzwerke und Ausgabegeräte zusammenspielen. Sonst wird es schwierig, Probleme bei Datenübermittlung, Druckaufbereitung oder Softwareeinsatz zu lösen.
- OrganisationstalentMedienprojekte bestehen aus vielen Einzelschritten, Freigaben und Terminen. Gute Organisation hilft dir, mehrere Aufträge parallel im Griff zu behalten.
- Sprachfertigkeit mündlichDu führst Kundengespräche, nimmst an Meetings teil und präsentierst Entwürfe. Dabei musst du auch Fachbegriffe verständlich einsetzen können.
- Sprachfertigkeit schriftlichDu verfasst Mails, Notizen, Überschriften oder kurze Textelemente und dokumentierst Absprachen. Schriftliche Ungenauigkeit führt leicht zu Missverständnissen im Projekt.
- Logisch-analytisches DenkenGestaltung folgt nicht nur Geschmack, sondern Struktur, Hierarchie und Zielsetzung. Analytisches Denken hilft dir, Informationen sinnvoll anzuordnen und Medienprodukte klar aufzubauen.
- InnovationsfähigkeitNeue Gestaltungswerkzeuge und technische Möglichkeiten verändern den Beruf laufend. Wer offen für neue Methoden ist, kann modernere und passendere Lösungen entwickeln.
- Generelle LernfähigkeitNeue Programme, Dateistandards, KI-Funktionen und Ausgabemedien musst du laufend dazulernen. Das ist keine einmalige Lernphase, sondern Teil des Berufslebens.
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