Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
ÖBB-Infrastruktur AktiengesellschaftSalzburg

MechatronikerIn - Hauptmodul Automatisierungstechnik

  • Bestätigt von 2 Quellen

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.040
Varianten
Lehre · Lehre mit Matura

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Videos

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Aufgaben

+10 mehr
  • Automatisierungssysteme aufbauen und montieren
  • Werkstücke mechanisch bearbeiten und anpassen
  • Mechanische und elektrische Verbindungen herstellen
  • Leitungen verlegen und Komponenten verdrahten

Anforderungen

+28 mehr
  • Technisches Verständnis
  • Logisch-analytisches Denken
  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Farbsehen
  • Sehvermögen
  • Handgeschicklichkeit

Berufsschule

  • Landesberufsschule 4 SalzburgSchießstattstraße 4, 5020 Salzburg · 2 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Berufsschule AttnangSchulweg 5-7, 4800 Attnang-Puchheim · 54 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Tiroler Fachberufsschule für Wirtschaft und Technik KufsteinSalurner Straße 22, 6330 Kufstein · 72 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.040
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.225
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.556
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.081

KV Eisenbahnunternehmen: ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) - wöchentliche Arbeitszeit von 38,5 Stunden

Das bieten wir:

  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern

Dein Lehrbetrieb

ÖBB-Infrastruktur AktiengesellschaftSalzburg

Wir bei ÖBB-Infrastruktur planen, bauen und betreiben die Infrastruktur für die Eisenbahn – also das Schienennetz und die Anlagen, die Züge zum Fahren brauchen. Rund um die Uhr sorgen wir dafür, dass dieses System gut funktioniert. Sicherheit, Pünktlichkeit und Sauberkeit gehören dabei zu unseren Aufgaben. Auf unserem 5.018 Kilometer langen Schienennetz sind Personenzüge genauso unterwegs wie Güterzüge. Mit dem Ausbau unserer Strecken und digitalen Entwicklungen gestalten wir die Zukunft der Bahn mit.

Mehr vom Betrieb

Bei uns gehören Werkzeug und Software zusammen

In deiner Ausbildung bei uns lernst du beide Seiten der Automatisierung kennen: Mit Werkzeugen passt du Bauteile an und stellst Verbindungen her. Mit Messgeräten und Diagnosesoftware prüfst du, ob Signale und Funktionen stimmen. Schaltpläne helfen dir dabei, Anschlüsse nachzuvollziehen – wie eine genaue Wegbeschreibung durch eine elektrische Anlage.

Du möchtest die Bahnwelt erst ausprobieren? Bei uns sind berufspraktische Schnuppertage möglich. So kannst du herausfinden, ob eine technische Lehre zu dir passt.

Was wir für die Bahn möglich machen

  • Wir planen und bauen Eisenbahninfrastruktur. Zu unseren Ausbauprojekten gehören die Ostregion, die Südstrecke und der Abschnitt Schaftenau–Radfeld.
  • Wir betreiben unser Schienennetz rund um die Uhr und ermöglichen Eisenbahnunternehmen den Zugang dazu.
  • Wir setzen uns für Sicherheit ein – auch mit Informationen zum richtigen Verhalten an Eisenbahnkreuzungen.
  • Mit TRACK FWD beschäftigen wir uns mit der digitalen Zukunft der Bahn.

2025 legten 78 nationale und internationale Eisenbahnunternehmen auf unserem Netz insgesamt 177 Millionen Zugkilometer zurück. Unsere Infrastruktur macht damit Mobilität für Menschen und den Transport von Gütern möglich.

Dein Einstieg in die Bahnwelt

Wir bilden Lehrlinge aus und betreiben an drei Standorten moderne Lehrlingswohnhäuser mit Freizeitmöglichkeiten. Im Rahmen der ÖBB-Lehre sind auch Lehre mit Matura und berufspraktische Schnuppertage möglich. So kannst du die Bahnwelt kennenlernen und herausfinden, ob sie zu dir passt.

Im Detail

Aufgaben

  • Automatisierungssysteme aufbauen und montierenDu setzt mechatronische Anlagen aus mechanischen, elektrischen, elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Komponenten zusammen. Dazu montierst du zum Beispiel Antriebe, Fördertechnik, Sensoren, Aktoren, Steuerungsteile und Sicherungseinrichtungen und stimmst die Baugruppen aufeinander ab. Wichtig ist, dass alle Teile nicht nur mechanisch passen, sondern später auch elektrisch und steuerungstechnisch korrekt zusammenarbeiten.
  • Werkstücke mechanisch bearbeiten und anpassenNicht jedes Teil kommt fertig aus der Schachtel. Du bearbeitest Metall- und Kunststoffteile durch Sägen, Bohren, Schleifen, Feilen oder Gewindeschneiden, damit Halterungen, Abdeckungen oder Befestigungen exakt passen. Diese Arbeiten sind die Grundlage dafür, dass Sensoren, Zylinder, Motoren oder Schaltschrankeinbauten sauber und dauerhaft montiert werden können.
  • Mechanische und elektrische Verbindungen herstellenDu verbindest Bauteile mit Schrauben, Stiften, Klemm-, Steck- und Lötverbindungen. Bei elektrischen Verbindungen kommt es darauf an, dass Leitungen sicher kontaktiert sind und keine Verwechslungen oder lockeren Anschlüsse entstehen. Solche Verbindungen sind unscheinbar, entscheiden aber oft darüber, ob eine Anlage störungsfrei läuft oder immer wieder ausfällt.
  • Leitungen verlegen und Komponenten verdrahtenDu richtest Leitungswege ein, verlegst Kabel und schließt elektrische und elektronische Bauteile an. Dabei arbeitest du nach Stromlauf- und Schaltplänen und verdrahtest etwa Sensoren, Schalter, Motoren, Relais oder Steuerungen. Gerade in automatisierten Anlagen ist eine saubere Verdrahtung wichtig, weil sie spätere Fehlersuche, Wartung und Erweiterungen deutlich erleichtert.
  • Steuerungs- und Regelungstechnik einrichtenDu baust Baugruppen der Steuerungs- und Regelungstechnik ein, stellst Funktionen ein und passt Parameter an. Dazu gehören auch Bussysteme sowie Komponenten aus Hydraulik und Pneumatik, die mit der restlichen Anlage zusammenspielen müssen. Hier zeigt sich, ob eine Maschine nur Strom hat oder ob sie wirklich kontrolliert und präzise arbeitet.
  • Messgeräte und Sensoren kalibrierenAutomatisierte Anlagen können nur dann richtig reagieren, wenn ihre Messwerte stimmen. Du prüfst und kalibrierst Sensoren und Messgeräte, etwa für Druck, Temperatur, Spannung, Weg oder andere physikalische Größen. Schon kleine Abweichungen können dazu führen, dass Prozesse falsch geregelt werden, deshalb arbeitest du hier besonders genau.
  • SPS und Roboter programmierenDu programmierst und bedienst speicherprogrammierbare Steuerungen und steuerst damit Maschinen, Anlagenteile oder Industrieroboter. In der Praxis legst du fest, in welcher Reihenfolge Bewegungen, Signale und Sicherheitsabfragen ablaufen sollen. Das ist der Teil des Berufs, in dem die Maschine nicht nur zusammengebaut, sondern mit Logik zum automatischen Arbeiten gebracht wird.
  • Anlagen in Betrieb nehmen und testenNach Montage und Verdrahtung startest du die Anlage schrittweise, prüfst Funktionen und kontrollierst, ob alle Abläufe wie geplant arbeiten. Du misst Signale, testest Sicherheitsfunktionen, kontrollierst Bewegungsabläufe und passt Einstellungen an. Die Inbetriebnahme ist oft der Moment, in dem viele kleine Einzelschritte erstmals als Gesamtsystem zusammenkommen.
  • Störungen systematisch suchen und behebenWenn eine Anlage stehen bleibt, fehlerhafte Werte liefert oder ein Ablauf nicht korrekt reagiert, grenzt du die Ursache Schritt für Schritt ein. Dazu zerlegst du bei Bedarf Baugruppen, misst mit Prüfgeräten, nutzt Test- und Diagnosesoftware und prüfst Hard- und Softwarekomponenten. Ziel ist nicht bloß, ein defektes Teil zu tauschen, sondern den eigentlichen Fehler im Zusammenspiel von Mechanik, Elektrik und Steuerung zu finden.
  • Anlagen warten, instand halten und reparierenDu kontrollierst Verschleißteile, tauschst schadhafte Komponenten aus und sorgst dafür, dass Automatisierungssysteme dauerhaft einsatzbereit bleiben. Dazu gehören regelmäßige Wartungen ebenso wie Reparaturen nach Ausfällen. Gerade in Produktionsbetrieben ist das wichtig, weil Stillstände teuer sind und oft unter Zeitdruck gearbeitet wird.
  • Anlagen ändern, erweitern und optimierenViele Anlagen bleiben nicht jahrelang unverändert. Du baust zusätzliche Funktionen ein, passt Steuerungen an neue Abläufe an oder erweiterst bestehende Systeme um neue Baugruppen, Sensoren oder Stationen. Solche Umbauten verlangen, dass du bestehende Technik verstehst und Änderungen so umsetzt, dass der laufende Prozess weiterhin sicher funktioniert.
  • Technische Unterlagen lesen und erstellenDu arbeitest mit Skizzen, Werkzeichnungen, Schaltplänen, Bedienungsanleitungen und technischen Dokumentationen. Teilweise erstellst du selbst einfache normgerechte Zeichnungen und Pläne, auch mit CAD-Programmen. Ohne diese Unterlagen wären Montage, Verdrahtung, Inbetriebnahme und spätere Wartung bei komplexen Anlagen kaum zuverlässig möglich.
  • Arbeitsabläufe planen und dokumentierenBevor du loslegst, legst du Arbeitsschritte, Werkzeuge, Messmittel und Methoden fest. Während und nach der Arbeit dokumentierst du Einstellungen, Prüfungen, Änderungen und Ergebnisse, damit die Anlage nachvollziehbar betreut werden kann. Diese Planung ist besonders wichtig, wenn mehrere Fachkräfte gleichzeitig an einer Anlage arbeiten oder wenn Kundinnen und Kunden später Service brauchen.
  • Qualität, Sicherheit und Normen einhaltenWir sorgen für den sicheren Betrieb unserer Eisenbahninfrastruktur. Deshalb haben Sicherheitsvorschriften und die zuverlässige Prüfung von Schutzmaßnahmen bei uns einen besonderen Stellenwert.

Im Detail

Anforderungen

  • Technisches VerständnisDu arbeitest an Anlagen, in denen Mechanik, Elektrik, Elektronik und Steuerung gleichzeitig zusammenspielen. Wenn du nicht verstehst, wie diese Bereiche sich gegenseitig beeinflussen, wird Fehlersuche schnell zum Raten statt zum gezielten Eingreifen.
  • Logisch-analytisches DenkenBei Störungen musst du Schritt für Schritt eingrenzen, ob der Fehler von einem Sensor, einer Verdrahtung, einem Programmteil oder einer mechanischen Ursache kommt. Ohne diese Denkweise tauscht man Teile auf Verdacht und verliert viel Zeit.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsDu arbeitest nicht nur mit Werkzeug, sondern auch mit Software für SPS, Diagnose, Dokumentation oder CAD. Wer digitale Werkzeuge nicht sicher nutzt, kommt bei Inbetriebnahme, Parametrierung und Störungsanalyse nur schwer voran.
  • FarbsehenBeim Verdrahten und Anschließen von Leitungen hilft sicheres Farbunterscheiden, um Adern und Kennzeichnungen korrekt zuzuordnen. Fehler an dieser Stelle können zu Fehlfunktionen oder Sicherheitsproblemen führen.
  • SehvermögenDu musst kleine elektrische und elektronische Bauteile, Klemmen, Beschriftungen und Leiterkennzeichnungen sauber unterscheiden können. Gerade im Schaltschrank oder bei dicht verbauten Baugruppen entscheidet gutes Sehen über Genauigkeit und Sicherheit.
  • HandgeschicklichkeitBeim Montieren, Warten und Reparieren arbeitest du oft mit kleinen Schrauben, Steckern, Sensoren oder Klemmen. Wenn deine Handgriffe unsicher sind, dauern Arbeiten länger und Beschädigungen an Bauteilen werden wahrscheinlicher.
  • FingerfertigkeitBeim Installieren, Konfigurieren und Verdrahten brauchst du präzise Bewegungen auf engem Raum. Das gilt besonders für Anschlüsse, Stecksysteme oder feine Arbeiten an Hard- und Softwarekomponenten.
  • Auge-Hand-KoordinationBeim Bohren, Feilen, Montieren und Ausrichten von Bauteilen müssen Blick und Hand exakt zusammenarbeiten. Sonst sitzen Halterungen schief, Bohrungen passen nicht oder Bauteile werden beschädigt.
  • Körperliche WendigkeitWartungs- und Reparaturarbeiten finden oft an schwer zugänglichen Maschinen- und Anlagenteilen statt. Du musst dich bücken, strecken oder in engen Bereichen arbeiten können, ohne dabei ungenau zu werden.
  • Unempfindlichkeit der HautBei Wartung und Reinigung kommst du mit Schmier- und Reinigungsmitteln in Kontakt. Wer hier empfindlich reagiert, merkt den Beruf im Alltag schnell körperlich.
  • Mathematisches VerständnisDu brauchst Mathematik zum Messen, Einstellen, Berechnen und Verstehen technischer Größen. Das betrifft etwa elektrische Werte, Maße, Übersetzungen oder Prüfwerte bei der Inbetriebnahme.
  • Räumliches VorstellungsvermögenDu musst dir vorstellen können, wie Bauteile, Leitungswege und Baugruppen in einer Anlage zusammenpassen. Das hilft beim Lesen von Zeichnungen ebenso wie beim Montieren in engen oder komplexen Aufbauten.
  • Gute BeobachtungsgabeViele Fehler kündigen sich durch kleine Hinweise an: ein ungewöhnliches Laufgeräusch, eine abweichende Anzeige, ein verzögertes Signal oder eine unstimmige Bewegung. Wer solche Details übersieht, findet Störungen oft viel später.
  • ProblemlösungsfähigkeitNicht jede Störung lässt sich mit einem Standardgriff beheben. Du musst aus Messwerten, Symptomen und Plänen die passende Lösung ableiten und entscheiden, welche Prüfung oder Reparatur als Nächstes sinnvoll ist.
  • Systematische ArbeitsweiseAutomatisierungstechnik funktioniert nur zuverlässig, wenn du geordnet vorgehst. Besonders bei Inbetriebnahme und Fehlersuche hilft dir eine klare Reihenfolge, damit du keine Leitungen, Einstellungen oder Prüfschritte vergisst.
  • PlanungsfähigkeitVor Montage, Umbau oder Service musst du Arbeitsschritte, Werkzeuge und Messmittel sinnvoll festlegen. Gute Planung spart Stillstandszeit und verhindert, dass du mitten in einer Arbeit wichtige Teile oder Unterlagen vermisst.
  • AufmerksamkeitBeim Prüfen von Signalen, Anschlüssen und Sicherheitsfunktionen reicht ein übersehener Fehler, damit die Anlage nicht korrekt arbeitet. Unaufmerksamkeit kann hier nicht nur teuer, sondern auch gefährlich werden.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenEin vertauschter Anschluss, eine falsch gesetzte Klemme oder ein ungenau eingestellter Sensor kann eine ganze Anlage aus dem Takt bringen. Sauberkeit in der Ausführung ist in diesem Beruf kein Extra, sondern Voraussetzung.
  • Selbstständiges ArbeitenDu bekommst nicht bei jedem Prüfschritt sofort Anweisungen. Gerade bei Serviceeinsätzen oder bei wiederkehrenden Wartungsarbeiten musst du eigenständig erkennen, was zu tun ist und was dokumentiert werden muss.
  • Fähigkeit zur ZusammenarbeitDu arbeitest mit Kolleginnen und Kollegen aus Elektrotechnik, IT, Maschinenbau oder Produktion zusammen. Eine Anlage wird oft nur dann rechtzeitig fertig, wenn Informationen über Änderungen, Fehler und Prüfergebnisse sauber weitergegeben werden.
  • KommunikationsfähigkeitDu musst technische Sachverhalte verständlich weitergeben, etwa an Fachkräfte im Betrieb oder an Kundinnen und Kunden vor Ort. Das ist wichtig, wenn du Störungen erklärst, Änderungen abstimmst oder Inbetriebnahmen begleitest.
  • Kundinnen- und KundenorientierungBei Montage-, Einstellungs- und Servicearbeiten bist du auch direkt beim Kunden im Einsatz. Dort zählt nicht nur die technische Lösung, sondern auch, dass du verständlich erklärst, was gemacht wurde und worauf zu achten ist.
  • Belastbarkeit / ResilienzWenn eine Produktionsanlage steht, entsteht oft Zeitdruck. Dann musst du auch unter Stress konzentriert bleiben und weiter sauber messen, prüfen und entscheiden.
  • Flexibilität / VeränderungsbereitschaftAutomatisierungstechnik verändert sich laufend durch neue Systeme, Programme und Komponenten. Wer sich nicht auf neue Tools und Abläufe einlässt, bleibt schnell bei älteren Lösungen hängen.
  • LernbereitschaftSPS-Technik, Robotik, Bussysteme und Diagnosewerkzeuge entwickeln sich weiter. Du musst bereit sein, dich laufend in neue Geräte, Softwarestände und betriebliche Systeme einzuarbeiten.
  • Beurteilungsvermögen / EntscheidungsfähigkeitBei Störungen musst du einschätzen, welcher Fehler wahrscheinlich ist und welche Maßnahme zuerst Sinn ergibt. Falsche Entscheidungen kosten bei automatisierten Anlagen schnell viel Zeit und Stillstand.
  • GeduldNicht jede Ursache zeigt sich sofort. Manchmal musst du Messwerte vergleichen, mehrere Prüfungen durchführen und kleine Zwischenschritte wiederholen, bis der Fehler wirklich klar ist.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn Produktion und Montage hängen oft ganze Arbeitsabläufe an Terminen und abgestimmten Stillstandszeiten. Wenn du unzuverlässig bist, betrifft das nicht nur dich, sondern eine ganze Anlage oder ein ganzes Team.
  • VerantwortungsbewusstseinWir tragen Verantwortung für eine sichere Eisenbahninfrastruktur. Deshalb ist uns besonders wichtig, dass du Sicherheitsregeln ernst nimmst und dir der Folgen deiner technischen Arbeit bewusst bist.
  • EinsatzfreudeBei Inbetriebnahmen, Störungen oder Umbauten gibt es Phasen, in denen konzentriert und zügig gearbeitet werden muss. Wer sich dann nicht reinhängt, bremst das ganze Team.
  • Selbstvertrauen / SelbstbewusstseinDu musst Messwerte einschätzen, Lösungen vertreten und manchmal auch sagen, dass eine Anlage noch nicht freigegeben werden kann. Dafür braucht es fachliche Sicherheit und die Bereitschaft, den eigenen Befund klar auszusprechen.
  • KreativitätKreativität zeigt sich hier nicht als Kunst, sondern beim Finden praktikabler Lösungen für Umbauten, Platzprobleme oder schwierige Fehlersituationen. Manchmal gibt es mehrere technisch richtige Wege, und du musst den passendsten wählen.
  • UmweltbewusstseinDu arbeitest nach Umweltstandards und gehst mit Materialien, Energie und Betriebsstoffen verantwortungsvoll um. Das betrifft zum Beispiel den Umgang mit Verbrauchsmaterialien, defekten Teilen oder Reinigungsmitteln.
  • Datensicherheit und DatenschutzAutomatisierte Anlagen arbeiten immer öfter mit vernetzten Systemen, Software und gespeicherten Daten. Du musst daher wissen, wie man digitale Systeme sicher behandelt und unberechtigte Zugriffe oder Datenverluste vermeidet.

Nur in der App

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