- Bestätigt von 2 Quellen
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.139
- Varianten
- Lehre
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Aufgaben
+10 mehr- Rohstoffe auswählen und fachgerecht lagern
- Rohstoffe und Zutaten auf Eignung prüfen
- Produktionsanlagen rüsten und einstellen
- Anlagen anfahren und Produktionsprozess starten
Anforderungen
+30 mehr- Technisches Verständnis für Produktionsanlagen
- Gute Beobachtungsgabe
- Umgang mit Mess- und Analysegeräten
- Mathematisches Verständnis für Mischungen und Auswertungen
- Kenntnis von Hygienevorschriften
- Kenntnis von Lebensmittelrecht, Normen und Kennzeichnung
Berufsschule
- Berufsschule Wels 1Linzer Straße 68, 4600 Wels · 22 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.139
- 2. LEHRJAHR€ 1.376
- 3. LEHRJAHR€ 1.988
- 4. LEHRJAHR€ 2.294
KV Stärkeindustrie - Agrana Stärke GmbH (Werke Gmünd und Aschach) und Agrana Bioethanol GmbH (Werk Pischelsdorf)
Das bieten wir:
- Berufliche Weiterbildung
- Teambuilding-Veranstaltungen
- Bonuszahlungen bei guten Leistungen
- Förderung von Diversität und Inklusion
- Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
Dein Lehrbetrieb
Wir sind AGRANA Stärke und machen aus landwirtschaftlichen Rohstoffen Produkte für deinen Alltag. In unserem Werk in Gmünd verarbeiten und veredeln wir vor allem Kartoffeln – auch in Bio-Qualität. Unsere Produkte kommen nicht nur in Lebensmitteln zum Einsatz, sondern auch in der Papier-, Textil-, Kosmetik- und Baustoffindustrie. Bei uns treffen Lebensmittelproduktion und Technik aufeinander: Anlagen müssen zuverlässig laufen, Rohstoffe sorgfältig verarbeitet und technische Lösungen gemeinsam umgesetzt werden.
Mehr vom Betrieb
Bei uns zählt mehr als eine laufende Maschine
In unserer Lebensmitteltechnik gehört das Kontrollieren genauso zur Arbeit wie das Bedienen einer Anlage. Wenn Messwerte abweichen, lernst du, die Ursache systematisch zu suchen: Stimmen die Einstellungen? Passt die Qualität des Rohstoffs? Mit dokumentierten Kontrollen machen wir nachvollziehbar, was während der Herstellung passiert ist.
Du möchtest unsere Arbeit zuerst ausprobieren? Bei uns sind Schnuppertage möglich. Gib bei deiner Bewerbung an, in welchem Zeitraum du schnuppern möchtest.
So lernen wir dich kennen
- Wir freuen uns auf deinen Lebenslauf, dein letztes Schulzeugnis und ein kurzes Motivationsschreiben: Warum interessiert dich Lebensmitteltechnik und wann kannst du starten?
- In unserem Lehrlingstest geht es um praktisches Rechnen, Deutsch, logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen und erste Kenntnisse im gewünschten Bereich.
- Mit dem Test möchten wir deine Stärken kennenlernen. Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig.
Stärke kann mehr, als du denkst
Stärke kann zum Beispiel eine Sauce dickflüssiger machen. Doch ihre Eigenschaften sind auch außerhalb der Küche gefragt: Unsere AGRANA-Stärkelösungen werden unter anderem für Papier, Textilien, Klebstoffe und Baustoffe eingesetzt. Dabei kommt es darauf an, dass das Produkt zur jeweiligen Verarbeitung passt.
So arbeitet unser Technikteam in Gmünd
- Wir erfassen die Elektrotechnik unserer Anlagen und arbeiten mit E-Plan, einem Werkzeug für die Planung und Dokumentation elektrischer Anlagen.
- Wir dokumentieren Störungen und vorbeugende Wartung in Software. So halten wir fest, was passiert ist und welche Arbeiten durchgeführt wurden.
- Wir stimmen uns mit der Produktion und externen Dienstleistern ab und setzen technische Projekte gemeinsam um.
- Bei Investitionen und Instandhaltung planen wir die Arbeiten, vergleichen Angebote und begleiten die Umsetzung.
Dein Einstieg bei uns
Wir bilden Lehrlinge in Aschach, Gmünd und Pischelsdorf aus. Du lernst praktisch in unseren Werken und wirst von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern unterstützt. In der AGRANA-Lehrausbildung gehören Weiterbildungsmöglichkeiten, vergünstigtes Essen, Ausflüge und Betriebsfeiern dazu. Für ausgezeichnete Leistungen gibt es Prämien. Persönliche Schutzausrüstung und Arbeitskleidung stellen wir bereit.
Du möchtest den Arbeitsalltag kennenlernen? Schnuppertage sind möglich. Gib bei deiner Bewerbung an, in welchem Zeitraum du schnuppern möchtest.
So bereitest du deinen Einstieg vor
- Für eine Lehre bei uns ist der Abschluss der 9. Schulstufe eine Grundvoraussetzung.
- Zu deiner Bewerbung gehören dein Lebenslauf, dein letztes Schulzeugnis und ein kurzes Motivationsschreiben: Was interessiert dich an der Lehre und wann kannst du starten?
- Unser Lehrlingstest umfasst praktisches Rechnen, Deutsch, logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen und erste Kenntnisse im gewünschten Bereich. Er hilft uns, deine Stärken kennenzulernen; eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig.
Im Detail
Aufgaben
- Rohstoffe auswählen und fachgerecht lagernDu arbeitest mit Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffen wie Fleisch, Gemüse, Obst, Wasser, Gewürzen, Zucker, Aromen oder anderen Zutaten. Bevor produziert wird, prüfst du, ob diese Stoffe für den geplanten Auftrag geeignet sind, und sorgst dafür, dass sie richtig vorbereitet und gelagert werden. Dabei geht es nicht nur um Ordnung, sondern um Temperatur, Haltbarkeit, Hygiene und darum, dass später im Prozess genau die richtigen Stoffe in der richtigen Qualität verfügbar sind.
- Rohstoffe und Zutaten auf Eignung prüfenBevor etwas in die Anlage kommt, kontrollierst du die Qualität der angelieferten oder bereitgestellten Stoffe. Dazu gehören Sichtkontrollen, Geruchs- und Geschmacksbeurteilungen sowie Proben und Messungen, je nach Produkt und Betrieb. Wenn ein Rohstoff nicht passt, darf er nicht einfach mitverarbeitet werden, weil er Geschmack, Haltbarkeit oder Produktsicherheit beeinträchtigen kann.
- Produktionsanlagen rüsten und einstellenVor dem Start bereitest du Maschinen, Apparate und Produktionslinien für einen bestimmten Auftrag vor. Du stellst Anlagen passend zum Produkt ein, rüstest sie um und gibst Steuerungsdaten für Arbeitsschritte wie Waschen, Zerkleinern, Mischen, Kochen, Haltbarmachen, Abfüllen oder Verpacken ein. Dabei müssen Rezeptur, Mengen, Laufgeschwindigkeit und Prozessschritte genau zusammenpassen, damit die Produktion sauber anlaufen kann.
- Anlagen anfahren und Produktionsprozess startenNach dem Rüsten fährst du die Anlage an und bringst den Produktionsprozess kontrolliert in Gang. Du beschickst die Maschinen mit Materialien oder überwachst die Zuführung und achtest darauf, dass die einzelnen Stationen richtig ineinandergreifen. Gerade beim Start zeigt sich oft, ob Einstellungen, Mengen und Temperaturführung wirklich stimmen.
- Verarbeitungsschritte maschinell steuernBei uns steht die Verarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Rohstoffe zu Stärkeprodukten im Mittelpunkt. Wir stellen Stärke mit unterschiedlichen Eigenschaften her, damit sie zur jeweiligen Anwendung und Verarbeitung passt.
- Mischungen und Ausbeuten berechnenFür die Produktion brauchst du berufsspezifische Berechnungen, etwa für Rezepturen, Mischungsverhältnisse, Mengen oder Ausbeuten. Häufig werden solche Daten mit spezieller Software erfasst und kontrolliert. Wenn hier falsch gerechnet wird, stimmen Inhaltsstoffe, Chargenmenge oder Kennzeichnung am Ende nicht mehr.
- Proben entnehmen und Produkte kontrollierenDu prüfst nicht nur die Rohstoffe, sondern auch Zwischenprodukte und fertige Lebensmittel. Dazu entnimmst du Proben, kontrollierst Mischungsverhältnisse, suchst nach möglichen Verunreinigungen und überprüfst, ob das Produkt den Qualitätsvorgaben entspricht. Diese Kontrollen laufen nicht erst am Ende, sondern während des gesamten Produktionsvorgangs.
- Qualitätssicherung konsequent durchführenEin großer Teil deiner Arbeit besteht darin, Produktqualität und Lebensmittelsicherheit abzusichern. Du kontrollierst, ob Normen, Hygienevorschriften und Vorgaben des Lebensmittelrechts eingehalten werden, und setzt Maßnahmen zur Qualitätssicherung um. Das betrifft Rezeptur, Lagerung, Prozessdaten, Sauberkeit der Anlagen und auch die richtige Kennzeichnung der Produkte.
- Bei Störungen Fehler suchen und eingreifenWenn eine Anlage unregelmäßig läuft, Messwerte abweichen oder ein Produktionsschritt stockt, musst du schnell reagieren. Du schaltest Anlagen wenn nötig ab, analysierst die Fehlerursache und behebst einfache Störungen selbst. Dabei ist wichtig, die Linie nicht nur wieder zum Laufen zu bringen, sondern auch zu prüfen, ob bereits produzierte Ware noch verwendet werden darf.
- Maschinen warten und Verschleißteile tauschenDamit die Produktion zuverlässig läuft, wartest du Geräte, Maschinen und Anlagen laufend. Du kontrollierst Bauteile, tauschst Verschleißteile aus und baust bei Bedarf Ersatzteile ein. Solche Arbeiten verhindern Ausfälle und sind besonders wichtig, weil in der Lebensmittelproduktion technische Störungen schnell zu Produktionsverlusten oder Hygieneproblemen führen können.
- Einfache Reparaturen selbst durchführenNicht jede Störung braucht sofort eine externe Fachfirma. Kleinere Reparaturen erledigst du selbst, zum Beispiel an mechanischen Teilen oder einfachen Baugruppen. Je nach Betrieb arbeitest du dabei auch mit Metallen, Kunststoffen oder elektrotechnischen Bauteilen, immer innerhalb der vorgegebenen Sicherheitsregeln.
- Anlagen reinigen und desinfizierenNach Produktionsschritten oder beim Produktwechsel reinigst und desinfizierst du Maschinen, Leitungen, Abfüll- und Verpackungsanlagen fachgerecht. In der Lebensmittelproduktion ist das keine Nebensache, sondern Voraussetzung dafür, dass keine Keime, Rückstände oder Fremdstoffe in die nächste Charge gelangen. Du musst dabei sehr genau nach Reinigungs- und Hygieneplänen arbeiten.
- Prozessdaten und Ergebnisse dokumentierenDu erfasst technische Daten über Arbeitsabläufe, Einstellungen, Kontrollen und Ergebnisse und dokumentierst sie mit speziellen Software-Programmen. Dazu gehören Qualitäts- und Hygienekontrollen, Produktionsdaten und Untersuchungsergebnisse. Diese Dokumentation ist wichtig, damit Chargen nachvollziehbar bleiben und bei Abweichungen klar ist, was im Prozess passiert ist.
- An Produktionsverfahren und neuen Rezepturen mitwirkenJe nach Betrieb bist du auch daran beteiligt, Herstellungsverfahren zu verbessern oder neue Produkte zu testen. Gemeinsam mit VerfahrenstechnikerInnen und anderen Fachleuten prüfst du, wie Rohstoffe verarbeitet werden können, wie Haltbarkeit erreicht wird oder wie eine neue Rezeptur auf der Anlage funktioniert. Dabei geht es nicht um Kochen nach Gefühl, sondern um wiederholbare industrielle Prozesse.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches Verständnis für ProduktionsanlagenDu arbeitest nicht nur mit Zutaten, sondern mit automatisierten Anlagen, Steuerungen und Prozessschritten. Wenn du nicht verstehst, wie Waschen, Zerkleinern, Mischen, Erhitzen oder Verpacken technisch zusammenhängen, kannst du Störungen schwer eingrenzen oder Einstellungen nicht sinnvoll anpassen.
- Gute BeobachtungsgabeViele Probleme kündigen sich zuerst nur durch kleine Abweichungen an: ein anderer Lauf der Anlage, veränderte Konsistenz, auffällige Messwerte oder ungewohnte Geräusche. Wer das übersieht, bemerkt den Fehler oft erst, wenn bereits viel Ausschuss entstanden ist.
- Umgang mit Mess- und AnalysegerätenDu liest Analyse- und Messgeräte ab und stellst sie genau ein. Das ist wichtig, wenn Proben geprüft, Prozesswerte kontrolliert oder Untersuchungsergebnisse erfasst werden. Ohne sauberen Umgang mit solchen Geräten sind Qualitätskontrollen unzuverlässig.
- Mathematisches Verständnis für Mischungen und AuswertungenRezepturen, Mischungsverhältnisse, Ausbeuten und Untersuchungsergebnisse müssen korrekt berechnet und beurteilt werden. Schon kleine Rechenfehler können dazu führen, dass eine Charge nicht den Vorgaben entspricht oder falsch dokumentiert wird.
- Kenntnis von HygienevorschriftenIn der Lebensmittelproduktion darf Hygiene nie nach Gefühl laufen. Du musst genau wissen, wie gereinigt, desinfiziert, gelagert und gearbeitet wird, damit keine Verunreinigungen oder Keime ins Produkt gelangen.
- Kenntnis von Lebensmittelrecht, Normen und KennzeichnungBei Qualitätskontrollen und Dokumentation musst du gesetzliche Vorgaben mitdenken, etwa zu Inhaltsstoffen, Kennzeichnung oder Produktsicherheit. Wenn diese Regeln nicht eingehalten werden, kann ein Produkt trotz technisch sauberer Herstellung nicht in Verkehr gebracht werden.
- Planungsfähigkeit für ProduktionsabläufeProduktionsschritte müssen logisch aufeinander abgestimmt werden: Rohstoffe bereitstellen, Anlage rüsten, Prozess starten, kontrollieren und reinigen. Ohne Planung kommt es leicht zu Stillständen, falscher Reihenfolge oder unnötigen Verlusten.
- Systematische ArbeitsweiseDu arbeitest mit vielen aufeinanderfolgenden Prozessschritten, Kontrollen und Vorgaben. Wenn du dabei unsystematisch vorgehst, übersiehst du leichter einen Reinigungsschritt, eine Probe oder eine falsche Einstellung an der Linie.
- Koordinationsfähigkeit im ProduktionsablaufWährend eine Linie läuft, musst du mehrere Dinge gleichzeitig im Blick behalten: Materialzufuhr, Maschinenlauf, Messwerte, Qualität und die nächsten Arbeitsschritte. Diese Koordination ist nötig, damit der Prozess stabil bleibt.
- Logisch-analytisches DenkenBei Störungen reicht es nicht, nur auf einen Knopf zu drücken. Du musst aus Symptomen, Messwerten und Beobachtungen ableiten, wo der Fehler liegt oder warum ein Produkt von der Vorgabe abweicht. Das gilt auch bei Proben, Untersuchungsergebnissen und Produkttests.
- Kreativität bei Produkt- und VerfahrensentwicklungWenn neue Rezepturen oder Herstellungsmethoden getestet werden, braucht es Ideen und die Fähigkeit, Verbesserungen vorzuschlagen. Kreativität bedeutet hier nicht Deko, sondern technische und lebensmittelbezogene Lösungen zu finden, die in der Produktion funktionieren.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitProduktionslinien laufen nach fixen Zeiten und Schichtplänen. Wenn du zu spät bist oder Arbeitsschritte nicht verlässlich erledigst, geraten ganze Abläufe ins Stocken oder Kontrollen werden nicht rechtzeitig durchgeführt.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenBeim Einstellen von Anlagen, bei Proben, bei Reinigungen und bei der Dokumentation darfst du nicht schlampig arbeiten. Kleine Fehler können direkt auf Geschmack, Haltbarkeit, Hygiene oder die Rückverfolgbarkeit einer Charge wirken.
- Selbstständiges ArbeitenDu bekommst Abläufe und Vorgaben, musst aber viele Kontrollen, Entscheidungen und Reaktionen im laufenden Prozess selbst setzen. Gerade bei Qualitätskontrollen oder kleineren Störungen kannst du nicht auf jede Einzelanweisung warten.
- VerantwortungsbewusstseinAm Ende werden Lebensmittel gegessen. Deshalb musst du ernst nehmen, was passiert, wenn Hygienevorgaben ignoriert, Proben nicht sauber beurteilt oder fehlerhafte Chargen weitergegeben werden.
- LernbereitschaftMaschinen, Software, Rezepturen und gesetzliche Vorgaben ändern sich. Wer nicht dazulernt, tut sich schwer, neue Produktionsverfahren oder zusätzliche Kontrollschritte sicher umzusetzen.
- Aufmerksamkeit über längere ZeitAuch wenn eine Anlage scheinbar ruhig läuft, musst du konzentriert bleiben. Abweichungen entstehen oft mitten im laufenden Prozess und nicht nur beim Start oder bei einer Störung.
- Belastbarkeit und ResilienzWenn eine Linie ausfällt oder ein Produkt nicht den Vorgaben entspricht, steigt der Druck schnell. Dann musst du ruhig bleiben, Fehler sauber eingrenzen und weiter nach Vorschrift arbeiten.
- Beurteilungs- und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob ein Rohstoff geeignet ist, ob ein Messwert noch im Rahmen liegt oder ob eine Anlage gestoppt werden muss. Zögerst du zu lange oder entscheidest unklar, können Qualität und Sicherheit leiden.
- Flexibilität bei Produkt- und ProzesswechselnJe nach Betrieb wechselst du zwischen unterschiedlichen Produkten, Rezepturen oder Linien. Das verlangt, dass du dich schnell auf neue Einstellungen, Rohstoffe und Reinigungsanforderungen einstellst.
- UmweltbewusstseinBei der Arbeit spielen Umweltstandards, Ressourceneinsatz und Abfallvermeidung eine Rolle. In der Praxis geht es etwa darum, Rohstoffe nicht unnötig zu verschwenden und Prozesse sauber nach Vorgaben zu führen.
- GesundheitsbewusstseinDu arbeitest in einem Bereich, in dem Hygiene und sauberes Verhalten direkten Einfluss auf das Produkt haben. Eigene Gesundheit, sauberes Arbeiten und korrektes Verhalten im Produktionsbereich hängen hier eng zusammen.
- Teamfähigkeit im ProduktionsumfeldDu arbeitest mit anderen Fachkräften der Produktion, Qualitätssicherung und Technik zusammen. Damit Anlagen laufen und Kontrollen stimmen, müssen Informationen über Störungen, Chargen oder Reinigungen klar weitergegeben werden.
- KommunikationsfähigkeitDu musst Beobachtungen, Untersuchungsergebnisse und Störungen verständlich weitergeben. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Personen an einer Linie arbeiten oder wenn du mit SpezialistInnen aus Technik, Labor oder Entwicklung abstimmst.
- Schriftliche Ausdrucksfähigkeit für DokumentationQualitätsdaten, Untersuchungsergebnisse und Prozessabläufe müssen nachvollziehbar dokumentiert werden. Wenn Einträge unklar oder unvollständig sind, wird es bei Rückfragen oder Abweichungen schnell problematisch.
- Fingerfertigkeit beim Einstellen und EingebenDu stellst Analyse- und Messgeräte genau ein und gibst Daten über Tastatur oder Steuerung ein. Das klingt klein, ist aber wichtig, weil schon eine falsche Eingabe oder ungenaue Einstellung Folgen für den ganzen Prozess haben kann.
- Gutes SehvermögenDu liest Messgeräte, Anzeigen und Bildschirmdaten ab und kontrollierst Produkte auch visuell. Wenn du Unterschiede bei Farbe, Füllstand oder Anzeigen schlecht erkennst, übersiehst du Abweichungen leichter.
- Guter GeruchssinnGeruch ist bei Rohstoffen und Produkten ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Auffällige Gerüche können auf Verderb, Fehlchargen oder Reinigungsprobleme hinweisen, oft bevor ein Messwert Alarm schlägt.
- Guter GeschmackssinnBei der Beurteilung von Lebensmitteln kann Geschmack eine Rolle spielen, etwa wenn Proben geprüft oder neue Produkte getestet werden. Wenn Geschmack kaum unterschieden werden kann, fehlt dir ein wichtiges Kontrollinstrument.
- Unempfindlichkeit gegenüber GerüchenIn Produktionsbereichen können intensive Gerüche von Rohstoffen, Gewürzen oder Verarbeitungsprozessen auftreten. Wer darauf sehr empfindlich reagiert, erlebt den Arbeitsalltag schnell als belastend.
- Möglichst frei von AllergienDu kommst mit sehr unterschiedlichen Lebensmitteln, Zusatzstoffen und Reinigungsmitteln in Kontakt. Allergien gegen bestimmte Stoffe können die Arbeit in manchen Bereichen erschweren oder sogar unmöglich machen.
- HygienebewusstseinIn kaum einem Produktionsberuf ist persönliches Hygieneverhalten so direkt mit dem Arbeitsergebnis verbunden. Wenn du Regeln bei Kleidung, Sauberkeit oder Verhalten nicht genau einhältst, gefährdest du nicht nur die Charge, sondern die Lebensmittelsicherheit insgesamt.
- Datensicherheit und DatenschutzDu arbeitest mit Software und erfasst Produktions- und Qualitätsdaten digital. Diese Daten müssen korrekt behandelt und geschützt werden, damit betriebliche Abläufe und Dokumentationen verlässlich bleiben.
- Merkfähigkeit für Rohstoffe und EigenschaftenDu musst dir Eigenschaften von Rohstoffen, Prozessvorgaben und Vergleichswerte merken können. Das hilft dir, Abweichungen schneller zu erkennen und Ergebnisse richtig einzuordnen.
- EinsatzfreudeProduktionsarbeit verlangt, dass du auch in intensiven Phasen mitziehst, bei Umrüstungen anpackst und Störungen nicht liegen lässt. Ohne innere Bereitschaft wird der Alltag an der Linie schnell mühsam.
- Abschluss der 9. SchulstufeFür eine Lehre bei uns setzen wir den Abschluss der 9. Schulstufe voraus.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
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