
Land- und BaumaschinentechnikerIn - Schwerpunkt Landmaschinen
- Bestätigt von 2 Quellen
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.180
- Varianten
- Lehre
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Aufgaben
+9 mehr- Landmaschinen warten und servicieren
- Fehler an Maschinen systematisch finden
- Motoren und Antriebe instand setzen
- Hydraulik und Pneumatik einstellen
Anforderungen
+24 mehr- Technisches Verständnis
- Logisch-analytisches Denken
- Handgeschicklichkeit
- Fingerfertigkeit
- Auge-Hand-Koordination
- Gute Beobachtungsgabe
Berufsschule
- Landesberufsschule 1 SalzburgMakartkai 3, 5020 Salzburg · 41 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule Wels 1Linzer Straße 68, 4600 Wels · 88 km vom LehrbetriebRoute planen
- Tiroler Fachberufsschule für MetalltechnikMandelsbergerstraße 12, 6020 Innsbruck · 149 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.180
- 2. LEHRJAHR€ 1.426
- 3. LEHRJAHR€ 1.704
- 4. LEHRJAHR€ 2.059
Das bieten wir:
- Arbeit im Freien
- Innovatives Unternehmen
Dein Lehrbetrieb
Wir sind Altenbuchner, ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen aus Hochburg-Ach. Seit 1983 unterstützen wir landwirtschaftliche Betriebe bei der Ernte und Futtergewinnung. Wir mähen, häckseln Gras und Mais, bergen Heu und Stroh und kümmern uns um die Silage – also darum, geerntetes Pflanzenmaterial als Futter haltbar zu machen. Dabei richten wir unsere Einsätze nach Wetter und Zeitplänen der Betriebe. Neben unserem vielseitigen Maschinenpark setzen wir mit Silospeed auch eine Maschine aus eigener Entwicklung und Produktion ein.
Mehr vom Betrieb
Maschinen, die du bei uns kennenlernst
- Wir setzen Maschinen zum Mähen und Häckseln von Gras und Mais ein.
- Zum Bergen von Heu und Stroh gehören bei uns ebenfalls Maschinen und Geräte.
- In unserer Werkstatt gehört auch der Bau der Siliermaschine Silospeed zur Arbeit.
Wenn du große Landmaschinen spannend findest: Bei uns zählt nicht nur das Fahren. Wir wünschen uns, dass du auch bei den Arbeiten in der Werkstatt mit anpacken willst.
Was wir für landwirtschaftliche Betriebe tun
- Wir mähen mit Aufbereiter und elektronischer Bodenanpassung, damit das Futter möglichst wenig verschmutzt.
- Wir häckseln Gras, Mais und Miscanthus – auch Elefantengras genannt – und setzen Silierwägen und Abfuhrgespanne ein.
- Wir bergen und pressen Heu und Stroh, direkt am Feld oder vom Lager.
Unsere Silospeed G430 befüllt, verdichtet und deckt Silage in einem Arbeitsgang ab. So wird aus einer Idee für bessere Futtergewinnung eine Maschine im Ernteeinsatz.
Wetter, Maschinen und Timing
Bei uns bestimmt das Wetter mit, wann auf dem Feld gearbeitet werden kann. Wir stimmen uns auf die Bedürfnisse und Zeitpläne unserer Kunden ab und wählen aus Maschinen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Unser Fuhrpark wird laufend um leistungsfähige Maschinen erweitert. Wer sich für große Landmaschinen und technische Lösungen bei der Ernte interessiert, bekommt hier einen konkreten Einblick in ihren Einsatz.
Im Detail
Aufgaben
- Landmaschinen warten und servicierenWir setzen einen vielseitigen Maschinenpark für die Ernte und Futtergewinnung ein. Damit Mähen, Häckseln und Bergen zur passenden Zeit funktionieren, ist die Einsatzbereitschaft dieser Maschinen besonders wichtig.
- Fehler an Maschinen systematisch findenWenn eine Landmaschine nicht richtig arbeitet, suchst du die Ursache Schritt für Schritt. Du prüfst Motor, Elektrik, Brems- und Lichtanlage, elektronische Baugruppen sowie pneumatische und hydraulische Systeme mit Test- und Messgeräten. Dabei reicht es nicht, auf Verdacht Teile zu tauschen — du musst Messwerte lesen, vergleichen und die Störung eindeutig eingrenzen.
- Motoren und Antriebe instand setzenDu arbeitest an Otto-, Diesel- oder auch Elektromotoren sowie an Kupplungen, Getrieben und anderen Teilen der Kraftübertragung. Schadhafte Baugruppen werden zerlegt, gereinigt, geprüft und je nach Zustand repariert oder ersetzt. Danach kontrollierst du, ob der Motor sauber läuft und die Kraft wieder zuverlässig übertragen wird.
- Hydraulik und Pneumatik einstellenViele Landmaschinen arbeiten mit Druck über Öl oder Luft, zum Beispiel bei Hydraulikpumpen, Ventilen, Zylindern oder pneumatischen Bauteilen. Du führst Ein-, Nachstell- und Kontrollarbeiten durch, damit Hubwerke, Lenkungen, Bremsen oder Arbeitsgeräte wieder korrekt reagieren. Fehler in diesen Systemen können die Maschine ungenau, langsam oder sogar unsicher machen.
- Elektrik und Elektronik überprüfenDu kontrollierst Lichtanlagen, Batterien, Spannungserzeuger, Steuerungen und elektronische Komponenten. Dafür verwendest du etwa Voltmeter, Batterietestgeräte oder andere Diagnose- und Messgeräte. Gerade moderne Landmaschinen enthalten immer mehr elektronische und mechatronische Systeme, die du nicht nur anschließen, sondern auch prüfen und nachjustieren musst.
- Bremsen, Fahrwerk und Bereifung kontrollierenDu überprüfst Räder, Bereifung, Lenkung, Bremsen, Federung und andere Fahrwerksteile an Fahrzeugen und gezogenen Geräten. Mit Prüfgeräten wie Achsmessgerät oder Profiltiefenmesswerkzeug stellst du fest, ob sicherer Betrieb noch gegeben ist. Das ist besonders wichtig, weil Landmaschinen oft schwere Lasten ziehen und auch auf öffentlichen Straßen unterwegs sind.
- Automatische Stallanlagen servicierenUnser Schwerpunkt liegt auf Maschinen für Ernte und Futtergewinnung; Stallanlagen stehen dabei weniger im Mittelpunkt.
- Bauteile montieren und umbauenBei uns gehört zur Werkstattarbeit auch der Bau unserer Siliermaschine Silospeed. Das Montieren von Bauteilen hat dadurch einen besonderen Stellenwert.
- Einzelteile aus Metall anfertigenWenn passende Teile nicht sofort verfügbar sind oder Sonderbauteile gebraucht werden, bearbeitest du Metall händisch oder maschinell. Dazu gehören Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen, Feilen, Gewindeschneiden oder Schweißen. So stellst du Reparaturstücke oder Anpassungen her, die genau zur jeweiligen Maschine passen.
- Bauelemente zerlegen und reinigenVor einer Reparatur werden betroffene Baugruppen oft ausgebaut, zerlegt und gründlich gereinigt. Erst danach lassen sich Verschleiß, Risse, Undichtheiten oder andere Schäden zuverlässig erkennen. Diese Arbeit ist wichtig, weil saubere Teile und freie Sicht auf die Bauelemente die Grundlage für eine richtige Diagnose sind.
- Funktionsprüfungen nach Reparaturen durchführenNach Wartung, Reparatur oder Umbau testest du, ob die Maschine wieder einwandfrei arbeitet. Du kontrollierst zum Beispiel Motorlauf, Licht, Bremswirkung, Hydraulikfunktionen oder die Einstellung von Scheinwerfern und anderen Anlagen. Erst wenn die Funktion stimmt, kann die Maschine wieder sicher an Kundinnen und Kunden übergeben werden.
- Arbeitsdaten und Wartungen dokumentierenDu führst Arbeitsprotokolle, Wartungsjournale, Betriebsbücher und andere technische Unterlagen. Darin hältst du fest, welche Fehler gefunden wurden, welche Teile getauscht wurden und welche Messwerte oder Einstellungen relevant waren. Diese Dokumentation ist wichtig für spätere Servicearbeiten, Nachvollziehbarkeit und die Information der Kundschaft.
- Kundschaft in Bedienung einschulenNach Service, Reparatur oder Übergabe erklärst du Landwirtinnen und Landwirten, wie die Maschine richtig verwendet wird und welche Wartungen regelmäßig nötig sind. Du zeigst Bedienung, Einstellmöglichkeiten und weist auf Serviceintervalle oder sicherheitsrelevante Punkte hin. Gerade bei modernen Maschinen mit elektronischen Funktionen ist diese Einschulung ein fixer Teil des Berufs.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches VerständnisDu sollst nicht nur Maschinen fahren wollen, sondern auch die Arbeiten in unserer Werkstatt verstehen und beim Bau der Silospeed mitarbeiten.
- Logisch-analytisches DenkenBei einer Störung musst du Messwerte einordnen, mögliche Fehlerquellen ausschließen und sauber Schritt für Schritt vorgehen. Gerade bei sporadischen Problemen an Steuerungen oder Hydraulik hilft dir nur ein klarer Diagnoseweg statt Herumprobieren.
- HandgeschicklichkeitNeben der Arbeit an unserem Maschinenpark gehört auch der Bau der Silospeed zur Werkstattarbeit.
- FingerfertigkeitBeim Feilen, Fräsen, Schleifen, Löten oder Gewindeschneiden kommt es auf feine Bewegungen an. Das brauchst du besonders dann, wenn kleinere Bauteile angepasst oder beschädigte Stellen sauber nachbearbeitet werden.
- Auge-Hand-KoordinationDu arbeitest gleichzeitig mit Blick auf Werkstück, Werkzeug und Messgerät. Ohne gute Abstimmung von Sehen und Bewegung werden Reparaturen ungenau und der sichere Umgang mit Maschinen, Pressen oder Schweißgeräten schwieriger.
- Gute BeobachtungsgabeManche Schäden zeigen sich zuerst nur an kleinen Veränderungen: ungleichmäßiger Verschleiß, Ölspuren, ungewöhnliche Geräusche oder ein leicht schief laufendes Bauteil. Wer das übersieht, findet die Ursache einer Störung oft zu spät.
- Gutes AugenmaßBeim Anpassen, Montieren und Prüfen erkennst du oft schon mit freiem Blick, ob etwas gerade sitzt, sauber ausgerichtet ist oder ungewöhnlich abgenutzt wirkt. Das ersetzt keine Messung, hilft dir aber im Arbeitsalltag laufend bei schnellen Einschätzungen.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu musst verstehen, wie Baugruppen in Maschinen eingebaut sind und wie Leitungen, Wellen, Pumpen oder Zylinder zusammenarbeiten. Das hilft dir beim Zerlegen, Montieren und bei Umbauten an komplexen Landmaschinen.
- Mathematisch-rechnerische FähigkeitFür Mechanik, Hydraulik, Pneumatik und technische Zusammenhänge brauchst du rechnerisches Verständnis. Es geht nicht um trockene Schulaufgaben, sondern darum, Maße, Kräfte, Drücke und technische Angaben richtig zu verstehen.
- Generelle LernfähigkeitLandmaschinen werden technisch immer moderner, mit mehr Software, Sensorik und elektronischen Steuerungen. Wenn du Neues nur ungern lernst, bleibst du bei Diagnosegeräten, Regeltechnik oder neuen Maschinentypen schnell zurück.
- Umgang mit SoftwaretoolsFehler werden heute oft nicht nur mit dem Ohr oder Blick gefunden, sondern mit computergestützten Diagnoseinstrumenten. Du musst Programme bedienen, Daten auslesen und technische Informationen digital verarbeiten können.
- ProblemlösungsfähigkeitIn der Werkstatt kommt nicht jede Maschine mit einem klaren Standardfehler an. Du musst bei ungewöhnlichen Defekten entscheiden, welche Prüfung als Nächstes sinnvoll ist und wie die Maschine möglichst rasch wieder einsatzbereit wird.
- Systematische ArbeitsweiseGerade bei komplexen Fehlern an Motor, Elektrik und Hydraulik brauchst du eine feste Reihenfolge beim Prüfen. Wer unsystematisch arbeitet, übersieht Zusammenhänge und produziert unnötige Zusatzarbeit.
- Handwerkliche GeschicklichkeitHandwerkliches Geschick ist uns ausdrücklich wichtig: In unserer Werkstatt arbeitest du auch am Bau der Silospeed mit.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenEine falsch angezogene Verbindung, eine schlecht eingestellte Bremse oder ein übersehener Schaden kann später am Feld oder auf der Straße große Folgen haben. Sorgfalt schützt also nicht nur die Maschine, sondern auch Menschen und Betrieb.
- Selbstständiges ArbeitenBei uns arbeitest du im Team, sollst Aufgaben aber auch eigenverantwortlich angehen können.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitZuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind uns ausdrücklich wichtig, wenn wir unsere Einsätze auf Wetter und Zeitpläne der Betriebe abstimmen.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an sicherheitsrelevanten Teilen wie Bremsen, Lenkung oder Hydrauliksystemen. Fehler können dazu führen, dass eine schwere Maschine ausfällt oder im schlimmsten Fall Menschen gefährdet.
- SicherheitsbewusstseinDu hantierst mit Hebekran, Wagenheber, Pressen, Schweißgeräten und schweren Baugruppen. Wer Sicherheitsregeln ignoriert, riskiert Verletzungen beim Heben, Schweißen oder bei Probeläufen an Maschinen.
- UmweltbewusstseinBeim Umgang mit Ölen, Treibstoffen, Abgasen oder Altteilen gelten Vorschriften zum Umweltschutz. Du musst wissen, wie Stoffe sauber gehandhabt und entsorgt werden, damit weder Boden noch Gewässer belastet werden.
- AufmerksamkeitBeim Prüfen von Maschinen, beim Messen und bei Probefunktionen musst du Abweichungen sofort bemerken. Ein überhörtes Geräusch oder eine übersehene Undichtheit kann eine Reparatur unvollständig machen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob ein Bauteil noch instand gesetzt werden kann oder ersetzt werden sollte. Solche Entscheidungen beeinflussen Sicherheit, Kosten und die Ausfallszeit der Maschine.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftFlexibilität zählt bei uns besonders, weil das Wetter mitbestimmt, wann unsere Arbeit auf dem Feld stattfinden kann.
- GeduldManche Fehler sind nicht sofort sichtbar und manche Reparaturen brauchen mehrere Prüf- und Einstellschritte. Ohne Geduld steigt die Gefahr, zu früh abzubrechen oder vorschnell falsche Schlüsse zu ziehen.
- KommunikationsfähigkeitDu musst mit Kundinnen und Kunden klären, wie sich ein Fehler zeigt, wann er auftritt und was bereits versucht wurde. Auch im Team ist klare Abstimmung wichtig, etwa wenn mehrere Personen an derselben Maschine arbeiten.
- Kundinnen- und KundenorientierungDu erklärst Bedienung, Wartungsbedarf und Reparaturumfang so, dass Landwirtinnen und Landwirte die Maschine sicher weiter nutzen können. Gute Technik allein reicht nicht, wenn die Übergabe unklar bleibt.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitWir wünschen uns ausdrücklich, dass du im Team mitarbeiten kannst – auch wenn du Aufgaben eigenverantwortlich erledigst.
- LernbereitschaftNeue Geräte, neue Marken und neue Steuerungstechnik gehören zum Berufsalltag. Wer bereit ist, sich laufend einzuarbeiten, bleibt auch bei moderner Landtechnik einsetzbar.
- Gute körperliche VerfassungDu arbeitest mit schweren Bauteilen, bewegst dich viel in der Werkstatt und bist teils auch draußen im Einsatz. Körperliche Belastbarkeit hilft dir besonders bei langen Reparaturen, ungünstigen Arbeitspositionen und Außendienstarbeiten.
- Mobilität bei wechselnden ArbeitsortenEin Teil der Arbeiten findet direkt am Hof oder beim Kunden statt und nicht nur in der Werkstatt. Du musst also damit rechnen, unterwegs zu sein und Maschinen dort zu reparieren, wo sie gerade gebraucht werden.
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