Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
BRAU UNION Österreich AktiengesellschaftNeukirchen an der Vöckla

LabortechnikerIn

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.108
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Denker:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Videos

  • Rundgang durch die Brau Union ÖsterreichBRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft
  • Besuch bei der Schwechater Brau UnionBRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft
  • Arbeitsalltag bei der Brau Union - Karriere Reporter zu Gast bei der Brau Union ÖsterreichBRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft
  • Schanktechniker*in bei der Brau Union ÖsterreichBRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft
  • Gebietsleiter*in bei der Brau Union ÖsterreichBRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft
  • Kundenservice bei der Brau Union ÖsterreichBRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft
  • Die Brau Union als Arbeitgeber - Karriere Reporter zu Gast bei der Brau Union ÖsterreichBRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft
  • Tipps zur Bewerbung bei der Brau Union - Karriere Reporter zu Gast bei der Brau Union ÖsterreichBRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft
  • Brau Union Logistik AkademieBRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft
  • Unternehmensfilm der Brau Union ÖsterreichBRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft
  • BRAU Z1 Imagevideo v240205BRAU UNION Österreich Aktiengesellschaft

Aufgaben

+10 mehr
  • Analysevorschriften und Rezepturen anwenden
  • Proben entnehmen und aufbereiten
  • Laborgeräte aufbauen und einstellen
  • Chemikalien sicher handhaben

Anforderungen

+26 mehr
  • Chemisches Verständnis
  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Gutes Augenmaß
  • Technisches Verständnis

Berufsschule

  • Berufsschule Linz 3Makartstraße 3, 4020 Linz · 66 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Fachberufsschule St. Veit a.d. GlanDr.-Arthur-Lemisch-Straße 5, 9300 St. Veit/Glan · 155 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Landesberufsschule St. PöltenHötzendorfstraße 8, 3100 St. Pölten · 158 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.108
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.365
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.661
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.064

Das bieten wir:

  • Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
  • Traditionelles Unternehmen
  • Innovatives Unternehmen
  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Familiäres Arbeitsklima

Dein Lehrbetrieb

BRAU UNION Österreich AktiengesellschaftNeukirchen an der Vöckla

Wir sind die Brau Union Österreich und verbinden traditionelles Brauhandwerk mit moderner Produktion. An 12 Braustandorten in Österreich entstehen unsere Bier- und Getränkespezialitäten – auch alkoholfreie Sorten gehören dazu. Hinter unserem Unternehmen stehen über 2.300 Mitarbeiter:innen. Gemeinsam kümmern wir uns um Herstellung, Qualität, digitale Lösungen und die Belieferung von Handel, Hotels und Gastronomie. Dabei wollen wir nicht nur hochwertige Getränke produzieren, sondern auch Wasser und Energie immer effizienter nutzen.

Mehr vom Betrieb

So gehen wir im Labor vor

  • Wir bereiten Untersuchungen nach klaren Vorschriften vor – Mengen, Konzentrationen und Reihenfolgen müssen stimmen.
  • Wir kontrollieren unsere Messgeräte mit bekannten Referenzwerten. Damit prüfen wir, ob sie richtig messen.
  • Wir halten auch Abweichungen fest. Nur nachvollziehbare Ergebnisse helfen uns bei der Qualitätskontrolle.

Für deine Ausbildung in der Labortechnik sind je nach Modulkombination 3½ oder 4 Jahre vorgesehen. Bei uns verbindest du dabei naturwissenschaftliches Verständnis mit genauer Laborarbeit.

Wie unsere Arbeit zusammenhängt

Damit unsere Getränke bei unseren Kund:innen ankommen, arbeiten Produktion, Qualitätsbereich und Logistik zusammen. Logistik bedeutet, Transporte und Lieferungen zu organisieren. Dazu kommen Teams, die unsere Handelspartner und Gastronomiebetriebe betreuen, unsere Marken weiterentwickeln oder digitale Lösungen für unser Tagesgeschäft bereitstellen. Bei uns gehört also weit mehr zum Braubetrieb als das Brauen selbst.

Technik, die bei uns etwas verändert

  • In Wieselburg nutzen wir Anlagen, die Alkohol aus Bier entfernen. Den dabei anfallenden Alkohol verwenden wir anschließend als Brennstoff, um Wärme für die Bierherstellung zu erzeugen.
  • In Puntigam macht eine Hochtemperaturwärmepumpe Wärme aus einem Kühlwasserkreislauf wieder nutzbar – etwa für die Flaschenwaschmaschine.
  • Von Schwechat aus beliefern wir Gastronomiebetriebe im Wiener Stadtzentrum mit einem Elektro-Lkw. Auch im Speditionsverkehr setzen wir E-Lkw ein.
  • Unseren elektrischen Strom beziehen wir ausschließlich aus erneuerbaren Quellen aus Österreich.

Was uns im Miteinander wichtig ist

Unsere Kolleg:innen stehen für uns im Mittelpunkt. Wir wollen ein Umfeld schaffen, in dem Zusammenarbeit und persönliche Entwicklung Platz haben. Fürsorge heißt für uns auch: Unser Erfolg soll mit dem Wohlergehen unserer Mitarbeiter:innen, der Gesellschaft und der Umwelt zusammenpassen. Gleichzeitig wollen wir Bestehendes hinterfragen und mit Kreativität und Mut Neues angehen.

Wir sind seit 2017 mit „berufundfamilie“ zertifiziert – die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist uns wichtig.

Österreichische Wurzeln, international verbunden

Unsere Brau Union Österreich entstand 1998 aus dem Zusammenschluss der Österreichischen Brau AG und der Steirerbrau. Seit 2003 gehören wir zur internationalen HEINEKEN Company. Unser Anspruch bleibt: die Tradition unserer Brauereien bewahren und sie mit zeitgemäßer Technik weiterentwickeln.

Im Detail

Aufgaben

  • Analysevorschriften und Rezepturen anwendenDu liest Spezifikationen, Analyseschriften, Sicherheitsdatenblätter, Verfahrensanweisungen und Rezepturen und setzt sie im Labor Schritt für Schritt um. Dabei kommt es darauf an, Konzentrationen, Mengen, Zeiten und Reihenfolgen genau einzuhalten, weil schon kleine Abweichungen Messergebnisse verfälschen können. Auch Versuchsskizzen und Abläufe werden vorbereitet, damit der Versuch reproduzierbar bleibt.
  • Proben entnehmen und aufbereitenBevor überhaupt gemessen werden kann, nimmst du Proben von Rohstoffen, Zwischenprodukten oder Endprodukten und bereitest sie passend für die Analyse vor. Dazu gehören Filtrieren, Verdünnen, Homogenisieren, Zerkleinern oder das Trennen von Flüssig- und Feststoffgemischen. Die Probenvorbereitung ist entscheidend, weil ein falsch behandeltes Material auch mit dem besten Gerät keine brauchbaren Ergebnisse liefert.
  • Laborgeräte aufbauen und einstellenDu richtest Versuchs- und Untersuchungsapparate ein, baust Laboraufbauten zusammen und prüfst, ob Geräte betriebsbereit sind. Dazu gehören zum Beispiel Mikroskope, Photometer, Chromatographiegeräte, Waagen, Vakuumfilter oder computergesteuerte Analysensysteme. Vor dem Start kontrollierst du Einstellungen, Verbrauchsmaterialien und Sicherheitsvorkehrungen, damit der Versuch sauber ablaufen kann.
  • Chemikalien sicher handhabenIm Labor arbeitest du mit Säuren, Laugen, Lösungen, Gasen und anderen organischen oder anorganischen Stoffen. Du dosierst sie exakt, lagerst sie richtig, beachtest Gefahrenkennzeichnungen und verwendest passende Schutzkleidung wie Handschuhe, Schutzbrille oder Mundschutz. Sicheres Arbeiten ist hier kein Zusatz, sondern Teil jeder einzelnen Tätigkeit.
  • Stoffe reinigen und konzentrierenViele Proben müssen vor oder während der Untersuchung gereinigt, getrennt oder aufkonzentriert werden. Dafür nutzt du Verfahren wie Destillation, Extraktion, Verdampfen, Kristallisation sowie Ad- und Absorption. Diese Schritte helfen dir, störende Bestandteile zu entfernen oder gesuchte Stoffe in einer Form bereitzustellen, die sich zuverlässig messen lässt.
  • Chemische und physikalische Werte bestimmenBei uns steht die Qualität unserer Bier- und Getränkespezialitäten im Mittelpunkt. Messwerte helfen uns, Produkte mit den Qualitätsvorgaben zu vergleichen.
  • Maßanalytische und gravimetrische Verfahren durchführenDu wendest klassische Laborverfahren an, bei denen Stoffmengen über Titrationen, Fällungen oder Gewichtsbestimmungen ermittelt werden. Dabei arbeitest du sehr exakt mit Volumina, Konzentrationen und Wägungen, weil diese Methoden oft als verlässliche Vergleichs- oder Kontrollverfahren dienen. Gerade hier zeigt sich, ob du sauber und systematisch arbeiten kannst.
  • Instrumentelle Analysen messen und überwachenEin großer Teil moderner Labortechnik läuft über instrumentelle und elektroanalytische Methoden wie Fotometrie, Chromatographie, Potentiometrie oder Konduktometrie. Du startest Messläufe, beobachtest Signale und prüfst, ob die Probe korrekt durch das System läuft. Solche Methoden machen Stoffe sichtbar, die man mit freiem Auge nicht erkennen kann, etwa einzelne Inhaltsstoffe oder Konzentrationsunterschiede.
  • Messgeräte kalibrieren und kontrollierenDamit Ergebnisse stimmen, kalibrierst du Messinstrumente und kontrollierst ihre Genauigkeit regelmäßig. Du richtest Geräte auf bekannte Referenzwerte aus und erkennst, wenn ein Gerät nachjustiert, gereinigt oder gewartet werden muss. Ohne diese Kontrollschritte wären auch korrekt durchgeführte Analysen fachlich wenig wert.
  • Steril arbeiten und Desinfektion durchführenVor allem in mikrobiologischen, biochemischen und biotechnologischen Bereichen musst du Arbeitsflächen, Geräte und Materialien desinfizieren oder sterilisieren. Dazu nutzt du passende Verfahren und achtest darauf, Verunreinigungen durch Keime oder Fremdstoffe zu vermeiden. Schon eine kleine Kontamination kann Kulturansätze unbrauchbar machen oder Versuchsergebnisse verfälschen.
  • Mikrobiologische Untersuchungen durchführenDu stellst Nährmedien her, impfst Kulturen an, mikroskopierst, färbst Mikroorganismen und dokumentierst Keimwachstum und Keimzahl. Dabei arbeitest du sauber, oft unter sterilen Bedingungen, und beobachtest sehr genau, wie sich Mikroorganismen entwickeln. Solche Untersuchungen sind wichtig, wenn Produkte hygienisch geprüft oder biologische Prozesse verstanden werden sollen.
  • Zellkulturen und molekulare Methoden anwendenUnser Schwerpunkt liegt auf der Herstellung und Qualität von Bier und Getränken. Spezialisierte Zellkultur- und DNA-Arbeiten stehen deshalb bei uns weniger im Mittelpunkt als in einem entsprechend ausgerichteten Forschungslabor.
  • Biochemische, biotechnologische und immunologische Verfahren nutzenDu führst enzymatische Arbeiten durch, bereitest biologisches Material auf, trennst Proteingemische, reinigst Proteine oder setzt immunologische Nachweisverfahren wie ELISA, Western Blotting, Antigentests oder Affinitätschromatographie ein. In biotechnologischen Bereichen können auch Enzyme für die Herstellung von Pharmazeutika oder Feinchemikalien eine Rolle spielen. Hier verbindest du Laborpraxis mit Produktions- und Entwicklungsfragen.
  • Ergebnisse auswerten und dokumentierenNach jedem Versuch wertest du Messergebnisse aus, vergleichst sie mit Sollwerten und hältst alle Schritte in Protokollen oder Labor-Informationssystemen fest. Zur Dokumentation gehören Messdaten, Beobachtungen, Abweichungen und oft auch Diagramme oder digitale Auswertungen. Diese Unterlagen sind wichtig, damit Ergebnisse nachvollziehbar, prüfbar und für Forschung oder Qualitätskontrolle nutzbar bleiben.

Im Detail

Anforderungen

  • Chemisches VerständnisDu arbeitest laufend mit Stoffen, Reaktionen, Konzentrationen und Gefahreneigenschaften. Wenn du nicht verstehst, wie Säuren, Laugen oder andere Substanzen reagieren, kannst du weder sicher arbeiten noch Ergebnisse richtig deuten.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsViele Laborgeräte sind computergesteuert, und Messdaten werden digital erfasst, ausgewertet und gespeichert. Du musst Programme, Gerätesoftware und Labor-Informationssysteme sicher bedienen können, damit keine Daten verloren gehen oder falsch zugeordnet werden.
  • Datensicherheit und DatenschutzMessreihen, Forschungsdaten und betriebliche Prüfergebnisse dürfen nicht einfach verändert, vertauscht oder ungeschützt weitergegeben werden. Gerade in Entwicklungs- oder Pharmabereichen ist der korrekte Umgang mit Daten Teil der beruflichen Verantwortung.
  • Gute BeobachtungsgabeIm Labor erkennst du oft an kleinen Veränderungen, ob etwas stimmt: eine Trübung, ein Farbwechsel, ungewöhnliches Wachstum oder eine Abweichung in der Anzeige. Wer solche Hinweise übersieht, bemerkt Fehler oder Kontaminationen oft zu spät.
  • Gutes AugenmaßAuch wenn viele Geräte präzise messen, brauchst du ein gutes Gefühl für kleine Mengen, Füllstände, Farbveränderungen oder den richtigen Umgang mit Pipetten und Gefäßen. Im Alltag hilft dir das, sauber und sicher zu arbeiten.
  • Technisches VerständnisDu baust Apparaturen auf, stellst Geräte ein und erkennst einfache Störungen oder falsche Konfigurationen. Wenn du technische Abläufe nicht verstehst, kostet das Zeit und kann ganze Messreihen unbrauchbar machen.
  • Mathematisches VerständnisKonzentrationen berechnen, Verdünnungsreihen ansetzen, Messwerte vergleichen oder Kalibrierungen nachvollziehen gehört zum Alltag. Ohne sicheres Rechnen schleichen sich Fehler direkt in die Analyse ein.
  • Argumentationsfähigkeit / ÜberzeugungsfähigkeitWenn Messergebnisse, Abweichungen oder Auffälligkeiten besprochen werden, musst du deine Beobachtungen fachlich begründen können. Das ist wichtig, wenn im Team entschieden wird, ob ein Ergebnis plausibel ist oder ein Versuch wiederholt werden muss.
  • KommunikationsfähigkeitDu arbeitest mit anderen Laborkräften, Forschenden oder Produktionsbereichen zusammen und musst Ergebnisse verständlich weitergeben. Missverständnisse bei Proben, Aufträgen oder Sicherheitsfragen können direkte Folgen für den Ablauf haben.
  • AufmerksamkeitViele Arbeitsschritte sind klein, aber folgenreich: ein falsches Gefäß, eine vertauschte Probe oder ein übersehener Timer reichen für ein falsches Resultat. Dauerhafte Aufmerksamkeit ist deshalb im Labor keine Nebensache, sondern Grundvoraussetzung.
  • Belastbarkeit / ResilienzVersuche funktionieren nicht immer beim ersten Mal, Geräte können Störungen zeigen und Ergebnisse müssen manchmal neu überprüft werden. Du musst ruhig bleiben und trotzdem sauber weiterarbeiten.
  • Beurteilungsvermögen / EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen können, ob ein Messwert plausibel ist, ob eine Probe erneut vorbereitet werden sollte oder ob eine Abweichung dokumentiert und gemeldet werden muss. Zögern oder vorschnelles Abhaken kann im Labor problematisch sein.
  • Flexibilität / VeränderungsbereitschaftJe nach Betrieb, Modul und Projekt wechselst du zwischen verschiedenen Methoden, Stoffen und Geräten. Auch neue Software oder Analyseverfahren gehören dazu, besonders in modernen Laboren.
  • RechtsbewusstseinIm Labor gelten klare Vorschriften zu Sicherheit, Dokumentation, Umgang mit Stoffen und teils auch zu sensiblen Daten. Diese Regeln sind nicht freiwillig, sondern Teil fachgerechter Arbeit.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit Chemikalien, biologischem Material und Geräten, bei denen Fehlverhalten sofort gefährlich werden kann. Sicherheitsregeln, Schutzkleidung und korrektes Verhalten bei Zwischenfällen müssen für dich selbstverständlich sein.
  • UmweltbewusstseinWir setzen an unseren Standorten laufend Maßnahmen um, die Wasser und Energie sparen. Ein bewusster Umgang mit Ressourcen gehört zu unserem Anspruch.
  • KreativitätIn Entwicklungs- und Versuchssituationen hilft dir Kreativität dabei, sinnvolle Varianten zu denken oder einen Aufbau anzupassen. Im Mittelpunkt steht aber nicht freies Improvisieren, sondern kontrolliertes Arbeiten innerhalb fachlicher Vorgaben.
  • Logisch-analytisches Denken / KombinationsfähigkeitDu verknüpfst Beobachtungen, Messdaten, Probenweg und Versuchsbedingungen miteinander. Wenn ein Ergebnis nicht passt, musst du systematisch überlegen, ob die Ursache bei der Probe, beim Gerät, bei der Methode oder bei einer Kontamination liegt.
  • OrganisationsfähigkeitIm Labor laufen oft mehrere Proben, Inkubationszeiten, Gerätebelegungen und Dokumentationsschritte parallel. Gute Organisation verhindert Verwechslungen und spart Wiederholungen.
  • PlanungsfähigkeitViele Analysen haben eine feste Reihenfolge und brauchen Vorbereitungszeit, etwa für Kalibrierung, Sterilisation oder Probenaufbereitung. Wenn du Abläufe nicht vorausdenkst, stockt der ganze Versuch.
  • ProblemlösungsfähigkeitNicht jede Probe verhält sich wie erwartet, und nicht jede Messung liefert sofort klare Resultate. Du musst methodisch nach der Ursache suchen, statt einfach weiterzumachen.
  • Systematische ArbeitsweiseLaborarbeit lebt davon, dass Schritte immer nachvollziehbar, wiederholbar und sauber dokumentiert sind. Wer unsystematisch arbeitet, kann später nicht mehr zeigen, wie ein Ergebnis zustande gekommen ist.
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen StoffenAuch bei Schutzmaßnahmen kommst du beruflich mit Chemikalien in Kontakt. Wenn du stark empfindlich auf solche Stoffe reagierst, kann der Alltag im Labor gesundheitlich belastend oder gar ungeeignet sein.
  • Möglichst frei von Allergien seinIm Labor können Stoffe, Dämpfe, Reinigungsmittel oder biologisches Material Reaktionen auslösen. Allergien sind besonders problematisch, wenn du regelmäßig mit denselben Stoffgruppen arbeitest.
  • HygienebewusstseinBei mikrobiologischen, biochemischen und zellkulturtechnischen Arbeiten entscheidet Hygiene direkt über die Qualität des Ergebnisses. Ein unachtsamer Handgriff kann eine Kultur verunreinigen und ganze Versuchsreihen unbrauchbar machen.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitProben, Inkubationszeiten und Messfenster sind oft genau getaktet. Wenn du unzuverlässig bist, verschieben sich Abläufe oder Proben werden unbrauchbar.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenIm Labor machen wenige Milliliter, eine Zahl hinter dem Komma oder ein falsches Etikett einen echten Unterschied. Sorgfalt zeigt sich hier nicht als Tugend, sondern als Voraussetzung für brauchbare Ergebnisse.
  • Selbstständiges ArbeitenDu führst viele Arbeitsschritte eigenverantwortlich nach Vorschrift durch und musst dabei selbst kontrollieren, ob alles passt. Ständige Anleitung gibt es im Arbeitsalltag nicht.
  • EinsatzfreudeManche Analysen sind aufwendig, wiederholen sich oder brauchen Geduld bis zum Ergebnis. Du musst trotzdem konzentriert dranbleiben und den Ablauf sauber zu Ende führen.
  • VerantwortungsbewusstseinDeine Ergebnisse können über Produktqualität, Prozessentscheidungen oder weitere Forschungsschritte mitentscheiden. Deshalb musst du Abweichungen ehrlich dokumentieren und darfst nichts beschönigen.
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeitenDu bist Teil eines Laborteams und arbeitest oft mit Wissenschafterinnen und Wissenschaftern oder Produktionsfachkräften zusammen. Damit Probenwege, Methoden und Ergebnisse stimmen, müssen Informationen sauber weitergegeben werden.
  • LernbereitschaftAnalysegeräte, Software und Laborverfahren entwickeln sich weiter. Wer Neues nicht lernen will, bleibt in einem modernen Labor schnell stehen.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
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