- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.250
- Varianten
- Lehre
Nur in der App
Passt diese Lehrstelle zu dir?
Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Technische Unterlagen und Zeichnungen auswerten
- Kunststoff-Formmassen aufbereiten
- Materialeigenschaften und Temperaturprofile festlegen
- Produktionsmaschinen einrichten und umrüsten
Anforderungen
+24 mehr- Technisches Verständnis
- Prozessverständnis
- Logisch-analytisches Denken
- Chemisches Verständnis
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Datensicherheit und Datenschutz
Berufsschule
- Berufsschule Steyr 1Otto-Pensel-Straße 14, 4400 Steyr · 74 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.250
- 2. LEHRJAHR€ 1.562
- 3. LEHRJAHR€ 1.875
KV Chemische, Kunststoff verarbeitende und pharmazeutische Industrie
Das bieten wir:
- Innovatives Unternehmen
- Berufliche Weiterbildung
- Bonuszahlungen bei guten Leistungen
- Hohes Gehalt
Dein Lehrbetrieb
Wir bei FACC entwickeln, fertigen und warten leichte Bauteile und Systeme für Verkehrsflugzeuge, Geschäftsreiseflugzeuge sowie Passagier- und Transportdrohnen. Dazu gehören etwa Triebwerksverkleidungen, Tragflächenkomponenten und Gepäckablagen. Mit unseren Leichtbaulösungen verbessern wir die Effizienz und den Komfort in der Luftfahrt. Als Technologiepartner internationaler Luftfahrtunternehmen bringen wir mehr als 35 Jahre Erfahrung mit – und bilden in unserem FACC Future Team selbst Nachwuchs aus.
Mehr vom Betrieb
So hängen deine Arbeitsschritte zusammen
Bei uns lernst du, die Fertigung als zusammenhängenden Ablauf zu verstehen: Zuerst klärst du anhand der Unterlagen, welches Material und welche Maße gebraucht werden. Dann bereitest du Material und Anlage vor und überwachst die Verarbeitung. Mit Mess- und Prüfmitteln kontrollierst du das Ergebnis. Wenn etwas nicht passt, lernst du zu unterscheiden: Liegt es am Material, an einer Einstellung oder am Werkzeug?
Beim Schnuppern kannst du uns und unsere Arbeitswelt kennenlernen. Zu unserem Auswahlverfahren gehören außerdem ein Talente-Check und deine Bewerbungsunterlagen.
Das gehört für uns zu deiner Bewerbung
- Wir möchten in deinem Bewerbungsschreiben erfahren, warum du zu uns möchtest.
- Wir benötigen einen tabellarischen Lebenslauf mit Foto.
- Wir benötigen dein Ganzjahreszeugnis der 8. Schulstufe und dein Halbjahreszeugnis der 9. Schulstufe.
- Wir benötigen eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie deines Aufenthaltstitels.
Technik, die mitfliegt
Bei uns dreht sich vieles um Carbon und andere Materialien für leichte Bauteile. Wir stellen zum Beispiel Verkleidungen für Triebwerke und Flugzeugkabinen her. Auch Bauteile für Drohnen und die Raumfahrt gehören dazu. In unserer Fertigung kommen unter anderem computergesteuerte Maschinen, Robotersysteme, Laserprojektion und Ultraschallprüfung zum Einsatz.
So greifen unsere Aufgaben ineinander
- In der Fertigung richten wir Maschinen ein, bearbeiten Bauteile und kontrollieren deren Qualität.
- Wir untersuchen Arbeitsabläufe, sammeln Daten und suchen nach Möglichkeiten, unsere Produktion zu verbessern.
- Unsere Logistik versorgt die Produktion mit Material und sorgt dafür, dass fertige Flugzeugbauteile unbeschädigt versendet werden.
- In unserer IT entwickeln wir mit SAP Software für die Fachabteilungen und kümmern uns um Geräte, Netzwerke und sichere Unternehmensdaten.
„Safety First“ ist für uns mehr als ein Spruch. Mit unserem integrierten Sicherheitsmanagement gehen wir über die Einhaltung der Luftfahrtvorschriften hinaus.
Im Future Team wachsen
Wir setzen in der Ausbildung vor allem auf Praxis und gehen individuell auf unsere Lehrlinge ein. Unsere Trainer unterstützen dich fachlich und persönlich. Dazu kommen Workshops, Seminare und Qualifizierungskurse sowie bezahlte Lernzeit zur Prüfungsvorbereitung. In unserer Zusammenarbeit zählen Leistung, Respekt und Teamgeist.
Das bieten wir dir in der Lehre
- Wir bieten dir eine praxisnahe Ausbildung an einem modernen Arbeitsplatz und eine garantierte Jobzusage nach erfolgreichem Abschluss.
- Wir übernehmen schulbezogene Kosten und bieten eine überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung sowie zusätzliche Zulagen und Boni.
- Bei hervorragenden schulischen Leistungen übernehmen wir die Kosten für deinen Führerschein der Klasse B.
- Du erhältst kostenloses Mittagessen in unserer Betriebskantine, ein vollständig bezahltes OÖVV-Jugendticket für deinen Arbeitsweg und die nötigen Arbeitsmittel.
- Unsere Lehrlinge haben sieben Wochen Urlaub pro Jahr.
Lerne uns beim Schnuppern kennen: Zu unserem Auswahlverfahren gehören Schnuppern, ein Talente-Check und deine Bewerbungsunterlagen.
Im Detail
Aufgaben
- Technische Unterlagen und Zeichnungen auswertenBevor produziert wird, liest du Auftragsunterlagen, Werkzeichnungen und Prozessvorgaben. Daraus leitest du ab, welches Material gebraucht wird, welche Maße erreicht werden müssen und welches Verfahren passt. Ohne dieses Verständnis würdest du Maschinen zwar bedienen, aber nicht gezielt für das gewünschte Bauteil einrichten können.
- Kunststoff-Formmassen aufbereitenDu bereitest die Ausgangs- und Hilfsstoffe für die Fertigung vor, etwa Granulate, Pulver oder Pasten sowie Weichmacher, Stabilisatoren, Farb- und Füllstoffe. In Knet- und Walzmaschinen werden diese Stoffe zur verarbeitbaren Formmasse vermischt, oft in automatisierten Abläufen. Entscheidend ist, dass Mischung, Konsistenz und Zusammensetzung genau stimmen, weil sie das spätere Verhalten des Kunststoffs bestimmen.
- Materialeigenschaften und Temperaturprofile festlegenFür viele Produkte musst du festlegen oder kontrollieren, bei welchen Temperaturen das Material erhitzt und verarbeitet wird. Du interpretierst Temperaturprofile und prüfst, ob Festigkeit, Druck, Härte, Biegsamkeit oder Hitzebeständigkeit zur geplanten Anwendung passen. Diese Arbeit ist wichtig, damit das Material weder zu spröde noch zu weich wird und in der Maschine sauber verarbeitet werden kann.
- Produktionsmaschinen einrichten und umrüstenDu richtest computergesteuerte Anlagen für den jeweiligen Auftrag ein und rüstest sie bei Produktwechseln um. Dazu gehören Einstellungen an Spritzguss-, Extrusions-, Knet-, Walz- oder anderen Verarbeitungsmaschinen sowie das Anpassen von Werkzeugen und Formen. Beim Einrichten zeigt sich, ob du Prozesse verstehst: Schon kleine falsche Werte bei Temperatur, Druck oder Vorschub können die ganze Serie beeinträchtigen.
- Fertigungslinien anfahren und überwachenNach dem Einrichten startest du die Produktion und beobachtest, ob der Prozess stabil läuft. Viele Anlagen werden über elektronische Schaltpulte mit integrierten Mess- und Kontrollanzeigen gesteuert, daher musst du Anzeigen richtig deuten und rechtzeitig eingreifen. Du achtest laufend darauf, ob Materialzufuhr, Erwärmung, Formgebung und Ausstoß zusammenpassen.
- Kunststoffteile im Spritzguss und Pressverfahren herstellenBei formgebenden Verfahren wird erhitzte Kunststoffmasse unter Druck in Formen gebracht oder zu Formteilen gepresst beziehungsweise gespritzt. So entstehen etwa Deckel, Gehäuse, Griffe oder andere Bauteile mit genauer Form. Du sorgst dafür, dass Werkzeug, Material und Maschineneinstellung aufeinander abgestimmt sind, damit die Teile maßhaltig und sauber aus der Form kommen.
- Profile, Rohre und Platten extrudierenUnser Schwerpunkt liegt auf leichten Luftfahrtbauteilen wie Triebwerksverkleidungen und Kabinenkomponenten. Die Herstellung von Endlosprodukten wie Rohren und Profilen steht bei uns deshalb weniger im Mittelpunkt.
- Thermoformen, laminieren und Serienfertigung steuernJe nach Betrieb arbeitest du auch mit weiteren Verfahren wie Thermoformen, Laminieren oder der Herstellung von Prototypen und Serienbauteilen. Dabei geht es darum, für unterschiedliche Produkte die passende Verarbeitungstechnik anzuwenden. Du musst verstehen, wie sich das Material unter Hitze, Druck oder anderen physikalischen Einflüssen wie Infrarot, Ultraschall, Laser oder Ozon verhält.
- Werkzeuge, Formen und Düsen wartenDie für die Formgebung verwendeten Werkzeuge, Formen und Düsen müssen gereinigt, gewartet und fachgerecht gelagert werden. Wenn Rückstände, Abnutzung oder Beschädigungen übersehen werden, sieht man das später direkt an der Oberfläche oder Maßgenauigkeit der Produkte. Diese Arbeit ist deshalb nicht Nebenaufgabe, sondern eine Grundlage für stabile Produktion.
- Kunststoffteile mechanisch nachbearbeitenNicht jedes Teil kommt fertig aus der Maschine. Du sägst, bohrst, schneidest, feilst, fräst, schleifst, polierst oder montierst Kunststoffhalbzeuge und Fertigteile weiter, wenn Kanten angepasst, Öffnungen eingebracht oder Oberflächen verbessert werden müssen. Gerade bei kleineren Serien oder Sonderteilen ist diese handwerkliche Nachbearbeitung wichtig.
- Oberflächen veredeln und Endprodukte fertigstellenViele Kunststofferzeugnisse werden nach dem Formen noch bearbeitet, damit sie besser aussehen oder zusätzliche Eigenschaften bekommen. Du kannst Oberflächen zum Beispiel polieren, gravieren, metallisieren oder bedrucken. Danach werden die Werkstücke gereinigt und für den weiteren Einsatz oder Versand vorbereitet.
- Produkte mit Mess- und Prüfmitteln kontrollierenWir fertigen Komponenten für die Luftfahrt und verfolgen mit unserem Sicherheitsmanagement einen Ansatz, der über die Einhaltung der Luftfahrtvorschriften hinausgeht. Die sorgfältige Prüfung unserer Bauteile hat bei uns deshalb besonderes Gewicht.
- Produktionsfehler erkennen und Störungen behebenWenn Ausschuss entsteht oder die Anlage nicht sauber läuft, suchst du die Ursache und greifst ein. Du lokalisierst Störungen an Maschinen, Werkzeugen oder am Materialfluss und behebst sie selbstständig oder im Team. Dafür brauchst du technisches Verständnis und logisch-analytisches Denken, weil dieselbe Fehlstelle ganz unterschiedliche Ursachen haben kann.
- Reststoffe recyceln und Prozesse dokumentierenEin wichtiger Teil des Berufs ist der fachgerechte Umgang mit Rest- und Abfallprodukten. Du bereitest Produktionsreste auf, führst sie wenn möglich wieder in den Prozess zurück und arbeitest nach Vorgaben zu Umweltschutz und Recycling. Außerdem dokumentierst du Materialverbrauch, Stückzahlen oder Prüfungen in Betriebsbüchern und Materialverwaltungssoftware.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches VerständnisDu stellst Maschinen ein, fährst Anlagen an und musst verstehen, wie Material, Temperatur, Druck und Werkzeug zusammenwirken. Wenn du nur Knöpfe drückst, aber den Prozess nicht durchblickst, erkennst du Fehler oft erst, wenn schon Ausschuss produziert wurde.
- ProzessverständnisIn der Kunststoffverarbeitung hängt jeder Schritt mit dem nächsten zusammen: Aufbereitung, Erwärmung, Formgebung, Kühlung und Prüfung. Wer den Gesamtprozess nicht mitdenkt, behebt oft nur Symptome statt die eigentliche Ursache eines Problems.
- Logisch-analytisches DenkenWenn eine Maschine Störungen zeigt oder Teile fehlerhaft aus der Form kommen, musst du mögliche Ursachen systematisch eingrenzen. Das kann an der Materialmischung, am Temperaturprofil, am Werkzeug oder an einer Einstellung liegen.
- Chemisches VerständnisDu arbeitest mit Kunststoffgrundmassen, Weichmachern, Stabilisatoren, Farb- und Füllstoffen. Ohne Grundverständnis für diese Stoffe kannst du schwer einschätzen, warum sich eine Mischung anders verhält oder warum bestimmte Zusätze nötig sind.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsViele Maschinen sind computergesteuert, und auch Materialverwaltung oder Prozessdokumentation laufen digital. Du musst Anzeigen, Eingabemasken und Steuerungen sicher bedienen können, damit Einstellungen korrekt übernommen und Daten nachvollziehbar erfasst werden.
- Datensicherheit und DatenschutzProduktionsdaten, Stücklisten und Materialdaten werden in Software-Systemen erfasst. Du musst sorgfältig damit umgehen, damit keine falschen Daten weitergegeben oder versehentlich verändert werden.
- Gutes AugenmaßBei der Sichtkontrolle erkennst du Oberflächenfehler, Farbabweichungen oder unsaubere Kanten oft zuerst mit dem Auge. Gerade bei Serienfertigung ist es wichtig, kleine Abweichungen rasch zu bemerken, bevor viele fehlerhafte Teile entstehen.
- Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Sägen, Bohren, Feilen, Schleifen oder Montieren von Kunststoffteilen arbeitest du nicht nur an automatischen Anlagen, sondern auch mit Handwerkzeugen. Unsaubere Nachbearbeitung kann ein sonst gutes Bauteil unbrauchbar machen.
- Räumliche VorstellungsfähigkeitDu arbeitest nach technischen Zeichnungen und musst verstehen, wie daraus ein dreidimensionales Bauteil entsteht. Das hilft dir beim Einrichten von Werkzeugen und beim Beurteilen, ob Form, Lage und Maße stimmen.
- SehvermögenDu prüfst Oberflächen, misst Werkstücke und erkennst Farbunterschiede oder Materialfehler oft visuell. Wenn du kleine Abweichungen nicht gut wahrnimmst, übersiehst du Mängel, die bei Kunststoffteilen sofort auffallen können.
- Tastsinn für OberflächenNicht jede Unregelmäßigkeit sieht man sofort. Beim Prüfen von Werkstücken hilft dir der Tastsinn, raue Stellen, Grate oder ungleichmäßige Oberflächen zu erkennen.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Schweißen, Montieren von Kleinteilen oder bei präziser Nachbearbeitung müssen Blick und Handbewegung gut zusammenpassen. Sonst verrutscht das Werkstück oder die Bearbeitung wird ungenau.
- Unempfindlichkeit gegenüber chemischen StoffenBeim Aufbereiten von Formmassen sowie beim Umgang mit Schleif-, Reinigungs- und Hilfsmitteln kommt deine Haut mit chemischen Stoffen in Kontakt oder zumindest in deren Nähe. Wer darauf empfindlich reagiert, hat im Arbeitsalltag schnell Probleme.
- AufmerksamkeitProduktionsanlagen laufen oft über längere Zeit, und trotzdem darfst du nicht in einen Automatismus verfallen. Ein übersehener Warnwert oder ein fehlerhaftes Teil kann viele weitere Fehler nach sich ziehen.
- KonzentrationsfähigkeitDu beobachtest Anzeigen, misst Werte und kontrollierst Teile oft über längere Phasen hinweg. Gerade bei wiederkehrenden Abläufen musst du konzentriert bleiben, damit dir Veränderungen sofort auffallen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitWenn ein Prozess nicht sauber läuft, musst du entscheiden, ob du nachregelst, stoppst oder weiterproduzierst. Zögerst du zu lange oder reagierst falsch, steigt der Ausschuss oder es drohen Schäden an Werkzeugen und Maschinen.
- Sicherheitsbewusstsein„Safety First“ ist bei uns Teil des Arbeitsalltags. Mit unserem integrierten Sicherheitsmanagement gehen wir über die Einhaltung der Luftfahrtvorschriften hinaus – deshalb ist uns dein bewusster Umgang mit Sicherheitsvorgaben besonders wichtig.
- UmweltbewusstseinIn diesem Beruf gehört der fachgerechte Umgang mit Reststoffen und Kunststoffabfällen ausdrücklich dazu. Du musst verstehen, welche Reste recycelt werden können und wie man Materialverluste möglichst gering hält.
- GeduldNicht jede Störung ist sofort gefunden, und oft musst du schrittweise testen, welche Einstellung die richtige ist. Ungeduld führt leicht dazu, dass man zu schnell mehrere Dinge gleichzeitig verändert und die Ursache nicht mehr klar ist.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftNeue Kunststoffe, neue Verarbeitungsmethoden und neue digitale Steuerungen gehören in dieser Branche zum Alltag. Wer sich auf neue Materialien oder Maschinen nicht einstellen will, bleibt fachlich schnell zurück.
- Generelle LernfähigkeitDie Kunststofftechnologie entwickelt sich laufend weiter, etwa bei Verbundstoffen, Leichtbau oder Recyclingverfahren. Du musst bereit sein, neue Werkstoffe und deren Verarbeitung zu verstehen, sonst kannst du moderne Produktionsprozesse nicht sicher beherrschen.
- Systematische ArbeitsweiseBeim Einrichten, Prüfen und Fehlerbeheben arbeitest du nach klaren Schritten. Wenn du unsystematisch vorgehst, übersiehst du leicht Zusammenhänge oder veränderst Werte, die später nicht mehr nachvollziehbar sind.
- Selbstständiges ArbeitenStörungen oder Abweichungen musst du oft direkt an der Anlage beurteilen und erste Maßnahmen selbst setzen. Dabei hilft es, wenn du nicht auf jede kleine Entscheidung warten musst, sondern sicher innerhalb der Vorgaben handeln kannst.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitDu arbeitest mit anderen Fachkräften in Produktion, Entwicklung, Qualitätssicherung oder Instandhaltung zusammen. Gerade bei Umrüstungen, Störungen oder Qualitätsproblemen muss klar abgestimmt sein, wer was prüft oder ändert.
- KommunikationsfähigkeitDu musst Beobachtungen, Fehlerbilder und Messergebnisse verständlich weitergeben. Das ist wichtig, wenn Schichten wechseln oder wenn du mit Kolleginnen und Kollegen aus Labor, Maschinenbau oder Produktion zusammenarbeitest.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn der Produktion greifen Arbeitsschritte ineinander, besonders im Schichtbetrieb. Wenn du unzuverlässig bist, stocken Übergaben, Anfahrprozesse oder laufende Kontrollen.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenUnsere leichten Bauteile werden in der Luftfahrt eingesetzt. Damit sie die vorgesehenen Anforderungen erfüllen, legen wir bei ihrer Herstellung und Prüfung besonderen Wert auf Genauigkeit.
- EinsatzfreudeIn Produktionsphasen mit Störungen, Umrüstungen oder engen Vorgaben musst du dranbleiben und mitarbeiten, bis der Prozess wieder stabil ist. Ohne Einsatzbereitschaft bleibt Arbeit liegen oder wird auf andere abgeschoben.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Anlagen, die Material in großen Mengen verarbeiten, und deine Entscheidungen beeinflussen Qualität, Kosten und Sicherheit. Wer hier leichtfertig handelt, verursacht schnell Ausschuss oder gefährliche Situationen.
- LernbereitschaftWeiterbildung ist in diesem Beruf wichtig, weil sich Kunststofftechnologie und elektronisch gesteuerte Maschinen laufend verändern. Wer Neues nicht lernen will, kann moderne Anlagen und Verfahren bald nicht mehr sicher bedienen.
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