Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
CAMO GmbHSchwanenstadt

Kunststofftechnologe/-technologin

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
4 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.103
Varianten
Lehre · Lehre mit Matura

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Organisierte und Macher:in. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Videos

  • LEHRE als KUNSTSTOFFTECHNOLOGE/IN oder KUNSTSTOFFVERFAHRENSTECHNIKER/INCAMO GmbH
  • LEHRE BEI CAMO 2024 / 2025CAMO GmbH
  • CAMO LEHRBERUFE PROMOTION METALLCAMO GmbH

Aufgaben

+10 mehr
  • Werkzeichnungen und Prozessvorgaben auswerten
  • Rohstoffe auswählen und Formmassen aufbereiten
  • Maschinen und Werkzeuge rüsten
  • Anlagen einstellen und in Betrieb nehmen

Anforderungen

+27 mehr
  • Technisches Verständnis
  • Prozessverständnis
  • Chemisches Verständnis
  • Logisch-analytisches Denken
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffen
  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools

Berufsschule

  • Berufsschule Steyr 1Otto-Pensel-Straße 14, 4400 Steyr · 49 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.103
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.397
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.739
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.118

Das bieten wir:

  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Berufliche Weiterbildung
  • Bonuszahlungen bei guten Leistungen
  • Internationale Arbeitsmöglichkeiten
  • Teambuilding-Veranstaltungen
  • Innovatives Unternehmen
  • Familiäres Arbeitsklima

Dein Lehrbetrieb

CAMO GmbHKunststofftechnik · Schwanenstadt

Wir sind ein Systemlieferant, der Kunststoffteile und -komponenten entwickelt, formt und fertig montiert. Entwicklung, Konstruktion und Optimierung von Bauteilen und Werkzeugen erledigen wir ebenso wie Werkzeug- und Formenbau. Logistik, Konfektionierung, Nachbearbeitung – also viele Schritte aus einer Hand. Wir liefern Kunststoffteile u.a. für Automotive, Elektronik, Haushalt/Bau und Medizintechnik.

Mehr vom Betrieb

Dein Start bei uns: Technik selbst ausprobieren

Am Anfang verbringst du viel Zeit in unserer modern ausgestatteten Lehrwerkstätte. Wir vermitteln dir mechanische Grundlagen wie Feilen, Drehen, Fräsen und Schweißen. Dazu kommen erste Schritte in CNC-Technik, Programmieren und Pneumatik – das ist Technik, die mit Druckluft arbeitet. So bereiten wir dich auf die Arbeit in unserer Fertigung vor.

So läuft deine Ausbildung bei uns

  • Deine Lehre bei uns dauert vier Jahre.
  • Bei uns wechselst du in mehrwöchigen Abschnitten durch verschiedene Abteilungen, zum Beispiel Kunststoffteilefertigung, Umbau und Wartung, CNC-Fräsen und Qualitätssicherung.
  • Zu deiner Ausbildung bei uns gehört die Berufsschule in Steyr. Der Unterricht findet in Zehn-Wochen-Blöcken statt.

Bei uns sind Schnuppertage möglich. Finde heraus, ob dir die Arbeit mit Kunststoffen und Maschinen wirklich Freude macht – unser Tipp: Mach, was dich interessiert und zu deinen Talenten passt.

Vom Plan zum fertigen Kunststoffteil

Bei uns kommt vieles aus einer Hand. Wir entwickeln und optimieren Bauteile, konstruieren und bauen Spritzgusswerkzeuge und fertigen damit Kunststoffteile in Serie. Ein Spritzgusswerkzeug ist die Form, die dem Kunststoffteil seine Gestalt gibt. Danach übernehmen wir auch Nachbearbeitung, Montage, Verpackung und Logistik. Unsere Teile kommen unter anderem in Autos, Elektronik, Haushaltsgeräten und der Medizintechnik zum Einsatz.

Mit dieser Technik arbeiten wir

  • Mit CAD planen und zeichnen wir Werkzeuge am Computer. Diese technischen Zeichnungen bilden die Grundlage für die Herstellung.
  • Mit CNC-Maschinen bearbeiten wir Metall präzise. CNC bedeutet, dass ein Computer die Bewegungen der Maschine steuert.
  • Unsere automatisierten Spritzgussanlagen und Roboter unterstützen die Herstellung von Kunststoffteilen. Mit der Mehrkomponententechnik verarbeiten wir mehrere Kunststoffe zu einem Teil.
  • Mit Mess- und Prüfgeräten kontrollieren wir die Qualität unserer Werkstücke und Kunststoffteile. Genauigkeit gehört bei uns zu jedem Herstellungsschritt.

Wir übernehmen alle bei uns ausgebildeten Lehrlinge, die nach ihrem Abschluss bei uns bleiben möchten, in eine feste Anstellung.

Schritt für Schritt in den Betrieb

In unserer modern ausgestatteten Lehrwerkstätte lernst du zu Beginn mechanische Grundlagen wie Feilen, Drehen, Fräsen und Schweißen. Dazu kommen CNC-Technik, Programmieren und Pneumatik – also Technik, die mit Druckluft arbeitet. In mehrwöchigen Abschnitten wechselst du durch verschiedene Abteilungen, etwa Kunststoffteilefertigung, Wartung, CNC-Fräsen und Qualitätssicherung. So lernst du, wie unsere Arbeitsbereiche zusammenhängen. Auch in der Berufsschule unterstützen wir dich, wenn es einmal nicht so gut läuft. Wichtig ist uns, dass du dich einsetzt und dranbleibst.

Was wir dir für deine Entwicklung bieten

  • Bei uns ist Lehre mit Matura möglich. Anfallende Internatskosten bezahlen wir.
  • Für ausgezeichnete Leistungen in der Berufsschule und bei der Lehrabschlussprüfung gibt es Erfolgsprämien.
  • In Seminaren übst du, im Team zu kommunizieren, Konflikte zu lösen und dich selbst zu motivieren.
  • Bei guten schulischen Leistungen bieten wir dir die Möglichkeit eines Auslandspraktikums. Auch eine Intensivsprachwoche auf Malta ist möglich.
  • Viele ehemalige Lehrlinge übernehmen bei uns Verantwortung, zum Beispiel in der Schicht- oder Abteilungsleitung. Freie Stellen besetzen wir so gut wie ausschließlich intern.

Gemeinsam arbeiten, gemeinsam etwas erleben

Bei uns zählen Teamgeist, Respekt und Eigenverantwortung. Wir legen als Familienunternehmen großen Wert auf Zusammenhalt und ein gutes Betriebsklima. Dazu gehören auch gemeinsame Erlebnisse: Betriebsausflüge, Sommerfest und Weihnachtsfeier, unsere Kart Trophy, der CAMO Skitag und Lehrlingsexkursionen.

Du möchtest herausfinden, ob unsere Arbeitswelt zu dir passt? Bei uns sind Schnuppertage möglich. Unser Tipp: Wähle eine Aufgabe, die dich wirklich interessiert, dir Freude macht und zu deinen Talenten passt.

Im Detail

Aufgaben

  • Werkzeichnungen und Prozessvorgaben auswertenBevor produziert wird, liest du Werkzeichnungen, technische Unterlagen, Stücklisten und Verfahrensvorgaben. Daraus leitest du ab, welches Material gebraucht wird, wie die Maschine gerüstet werden muss und welche Maße, Toleranzen oder Oberflächen das Teil erfüllen muss. Ohne diese Vorbereitung würden Form, Werkzeug und Maschinenparameter nicht zusammenpassen.
  • Rohstoffe auswählen und Formmassen aufbereitenDu arbeitest mit Kunststoffgrundmassen wie Granulat, Pulver oder Pasten und mischst sie je nach Auftrag mit Hilfsstoffen wie Weichmachern, Stabilisatoren, Farb- und Füllstoffen. Diese Mischung wird in Knet- oder Walzmaschinen vorbereitet, damit die Kunststoffmasse später die geforderten Eigenschaften hat. Schon kleine Abweichungen bei Mischung oder Materialzustand können Farbe, Festigkeit oder Verarbeitbarkeit verändern.
  • Maschinen und Werkzeuge rüstenBei uns bereitest du hochmoderne Spritzgussformen vor und richtest die passenden Anlagen für die Fertigung unserer Hochleistungs-Kunststoffteile ein.
  • Anlagen einstellen und in Betrieb nehmenBei uns lernst du, automatisierte Spritzgussanlagen mit Robotern in Betrieb zu nehmen. Das Bedienen, Steuern und Programmieren dieser Anlagen gehört ausdrücklich zu deiner Ausbildung.
  • Kunststoffteile mit Verfahren fertigenUnser Schwerpunkt liegt auf hochwertigen technischen Spritzgussteilen. Besonders charakteristisch ist unser Mehrkomponenten-Spritzguss, bei dem mehrere verschiedene Kunststoffe zu einem Teil verarbeitet werden.
  • Kunststoffhalbzeug mechanisch bearbeitenNicht jedes Teil kommt fertig aus der Anlage: Halbzeuge und Formteile werden oft nachbearbeitet. Dabei sägst, bohrst, schneidest, feilst, drehst, fräst, schleifst oder polierst du Kunststoffteile und bearbeitest sie spanend oder spanlos weiter. Diese Arbeit ist wichtig, wenn Bohrungen, Kanten, Passungen oder Anschlussflächen exakt stimmen müssen.
  • Oberflächen veredeln und behandelnViele Kunststoffteile brauchen eine bestimmte Oberfläche, etwa aus optischen Gründen oder für den späteren Einsatz. Du stellst dafür die Parameter von Oberflächenveredelungsanlagen ein und führst Behandlungen an den fertigen Teilen durch. Entscheidend ist, dass die Oberfläche gleichmäßig wird und die geforderten Eigenschaften erfüllt.
  • Qualität der Teile laufend prüfenWir kontrollieren die Qualität über den gesamten Herstellungsprozess und arbeiten mit modernen Messeinrichtungen. Bei uns lernst du sowohl die Materialprüfung von Granulaten als auch die Prüfung fertiger Kunststoffteile und die Entwicklung von Prüfmethoden.
  • Prozessdaten erfassen und auswertenDu dokumentierst technische Daten über den Produktionsablauf, Messergebnisse, Materialeinsatz und Arbeitsergebnisse. Dafür arbeitest du mit Betriebsdatenerfassung, Maschinendatenerfassung oder MES-Systemen und führst Material-, Lager- oder Stücklisten. Diese Daten helfen dabei, Qualität zu sichern, Fehlerquellen zu finden und Abläufe wirtschaftlicher zu planen.
  • Störungen erkennen und korrigierenWenn Teile Maßabweichungen haben, die Oberfläche fehlerhaft ist oder der Prozess instabil läuft, suchst du die Ursache. Du prüfst Material, Werkzeug, Maschine und Parameter, greifst korrigierend ein und entscheidest, welche Anpassung notwendig ist. Dafür brauchst du analytisches Denken, weil viele Fehler nicht an einer einzigen Stelle entstehen.
  • Maschinen, Formen und Werkzeuge instand haltenDamit die Produktion zuverlässig läuft, wartest du Maschinen und Anlagen sowie Werkzeuge und Formen regelmäßig. Du reinigst, kontrollierst und tauschst bei Bedarf Teile aus oder veranlasst Instandhaltungsmaßnahmen. Gerade bei Formen und Werkzeugen wirkt sich ihr Zustand direkt auf die Qualität jedes einzelnen Kunststoffteils aus.
  • Produktionsabläufe und Materialfluss planenDu wirkst an der Arbeitsvorbereitung mit, legst Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Methoden fest und planst mit, wie ein Auftrag durch die Fertigung läuft. Dazu gehören auch Materialberechnung, Beschaffung, Kostenblick und Fertigungslogistik. In diesem Beruf geht es also nicht nur um das Herstellen selbst, sondern auch darum, dass die Produktion geordnet und wirtschaftlich abläuft.
  • Bei Produktentwicklung und Verbesserungen mitwirkenBei uns gehört die Optimierung der eingesetzten Maschinen und Geräte ausdrücklich zu deiner Lehre. Mit unserem Schwerpunkt auf anspruchsvollem Mehrkomponenten-Spritzguss arbeiten wir laufend an Verbesserungen der Fertigung.
  • Reststoffe zurückführen und fachgerecht entsorgenIn der Kunststoffverarbeitung fallen Angüsse, Verschnitt und andere Reststoffe an, die nicht einfach liegenbleiben dürfen. Du sorgst dafür, dass Restprodukte je nach Material wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt oder fachgerecht entsorgt werden. Das ist nicht nur eine Umweltfrage, sondern beeinflusst auch Kosten und Materialnutzung im Betrieb.

Im Detail

Anforderungen

  • Technisches VerständnisBei uns arbeitest du mit automatisierten Spritzgussanlagen und Robotern. Interesse an Maschinen hilft dir, ihr Zusammenspiel zu verstehen und ihre Einstellungen zu verbessern.
  • ProzessverständnisHier zählt nicht nur ein einzelner Arbeitsschritt, sondern der gesamte Ablauf von der Materialaufbereitung bis zum fertigen Teil. Du musst erkennen, wie sich eine kleine Änderung an einem Parameter später auf Maßhaltigkeit, Oberfläche oder Ausschuss auswirkt.
  • Chemisches VerständnisKunststoffgrundmassen werden mit Weichmachern, Stabilisatoren, Farb- und Füllstoffen gemischt. Wenn du nicht verstehst, wie Werkstoffe und Zusätze zusammenwirken, kannst du Materialfehler oder Verarbeitungsprobleme schwer beurteilen.
  • Logisch-analytisches DenkenWir legen bei dieser Lehre ausdrücklich Wert auf logisches und analytisches Denken. Du brauchst es bei uns, um Fertigungsabläufe zu überwachen, Prüfergebnisse zu verstehen und Anlagen zu optimieren.
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen StoffenBeim Aufbereiten von Formmassen sowie beim Reinigen und Arbeiten mit Hilfsstoffen kommst du mit chemischen Stoffen in Kontakt. Wenn deine Haut stark empfindlich reagiert, kann der Arbeitsalltag rasch belastend werden.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsMaschinen werden meist über digitale Bedienoberflächen gesteuert, und Produktionsdaten werden in BDE-, MDE- oder MES-Systemen erfasst. Wer mit solchen Tools unsicher ist, arbeitet langsamer und übersieht leichter wichtige Prozessdaten.
  • Datensicherheit und DatenschutzProduktionsdaten, Stücklisten und technische Vorgaben werden digital verarbeitet. Du musst sorgfältig mit diesen Informationen umgehen, damit keine Daten verloren gehen oder unberechtigt weitergegeben werden.
  • Gefühl für Farben und FormenBeim Herstellen von Farbmischungen und bei der Sichtkontrolle von Oberflächen fällt schnell auf, wenn Farbton, Struktur oder Form nicht stimmen. Ohne gutes Auge für solche Unterschiede können fehlerhafte Chargen zu spät erkannt werden.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Rüsten, Montieren, Nachbearbeiten oder Warten arbeitest du mit Werkzeugen wie Feilen, Sägen oder Bohrern. Ungeschicktes Arbeiten kann Werkstücke beschädigen oder beim Einbau von Formen und Kleinteilen Zeit und Präzision kosten.
  • Räumliches VorstellungsvermögenDu arbeitest nach Werkzeichnungen und musst verstehen, wie aus einer Zeichnung ein räumliches Kunststoffteil wird. Das hilft auch beim Beurteilen von Werkzeugen, Formen und späteren Passungen.
  • Zahlenverständnis und RechnenDu berechnest Materialmengen, kontrollierst Messwerte und vergleichst Prozessdaten. Fehler bei Zahlen oder Einheiten wirken sich direkt auf Materialeinsatz, Qualität und Kosten aus.
  • SehvermögenFür Sichtprüfungen, das Erkennen von Oberflächenfehlern und das Kontrollieren von Farbmischungen brauchst du ein gutes Auge. Kleine Abweichungen können bei technischen Kunststoffteilen entscheidend sein.
  • TastsinnNicht jede Unregelmäßigkeit ist sofort sichtbar. Beim Prüfen von Oberflächen oder Kanten merkst du mit den Fingern oft früh, ob ein Teil rau, verzogen oder schlecht nachbearbeitet ist.
  • Auge-Hand-KoordinationBeim Montieren von Kleinteilen, beim Rüsten oder bei handwerklicher Nachbearbeitung musst du präzise und sicher arbeiten. Ungenaue Bewegungen führen schnell zu beschädigten Teilen oder zu Problemen beim Werkzeugwechsel.
  • Selbstständiges ArbeitenGerade in diesem Lehrberuf sollst du später mit hoher Eigenverantwortung technische und organisatorische Aufgaben übernehmen. Wenn eine Anlage Probleme macht, kann nicht bei jedem Schritt jemand danebenstehen.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenWir fertigen unter anderem komplexe Teile für die Medizintechnik und richten unsere Herstellung an der Null-Fehler-Philosophie aus. Deshalb hat präzises Prüfen und sorgfältiges Arbeiten bei uns besonders großes Gewicht.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob ein Prozess stabil läuft, ob ein Teil noch in Ordnung ist oder ob du eingreifen musst. Wer hier zögert oder falsch entscheidet, produziert möglicherweise längere Zeit fehlerhafte Ware.
  • ProblemlösungsfähigkeitIn der Fertigung läuft nicht jeder Auftrag gleich. Du brauchst Ideen und eine strukturierte Herangehensweise, wenn Material anders reagiert, ein Werkzeug Schwierigkeiten macht oder Qualitätswerte nicht erreicht werden.
  • Systematische ArbeitsweiseBeim Einrichten, Prüfen und Dokumentieren darf nichts vergessen werden. Eine systematische Reihenfolge hilft dir, Störungen schneller zu finden und Produktionsabläufe nachvollziehbar zu halten.
  • AufmerksamkeitMaschinen laufen oft längere Zeit, trotzdem musst du Veränderungen bei Geräuschen, Oberflächen oder Messwerten bemerken. Wer unaufmerksam ist, erkennt Fehler meist erst, wenn schon viele Teile betroffen sind.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit heißen Kunststoffmassen, Druck, bewegten Maschinenteilen und chemischen Stoffen. Sicherheitsvorschriften einzuhalten ist hier kein Extra, sondern Voraussetzung, damit nichts passiert.
  • UmweltbewusstseinReststoffe, Ausschuss und Kunststoffabfälle müssen sinnvoll zurückgeführt oder fachgerecht entsorgt werden. Wenn du das Thema ernst nimmst, wirkt sich das direkt auf Ressourcenverbrauch und Betriebskosten aus.
  • LernbereitschaftIn der Kunststofftechnik kommen laufend neue Werkstoffe, Verbundstoffe und Verfahren dazu. Ohne Bereitschaft zum Weiterlernen bleibst du bei neuen Materialien oder digital gesteuerten Anlagen schnell zurück.
  • Generelle LernfähigkeitDer Beruf entwickelt sich technisch stark weiter, und Betriebe setzen neue Kunststoffe und neue Prozesse ein. Du musst dir daher neue Zusammenhänge rasch aneignen und praktisch umsetzen können.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftJe nach Auftrag, Maschine und Produkt wechseln Anforderungen und Abläufe. Wer sich nur an einen immer gleichen Prozess klammert, tut sich in modernen Kunststoffbetrieben schwer.
  • KreativitätKreativität heißt hier nicht Zeichnen, sondern technische Lösungen finden – etwa bei Produktverbesserungen, bei der Auswahl von Bearbeitungswegen oder bei der Suche nach einer brauchbaren Prozessanpassung. Besonders bei Prototypen oder neuen Teilen ist das hilfreich.
  • Fähigkeit zur ZusammenarbeitWir wünschen uns für diese Lehre ausdrücklich Teamplayer. In unseren Sozialkompetenz-Seminaren übst du, wie wir gemeinsam besser kommunizieren und Konflikte lösen.
  • KommunikationsfähigkeitDu musst Abweichungen, Störungen und Prüfergebnisse verständlich weitergeben – oft an Schichtkollegen oder an andere Abteilungen. Missverständnisse führen schnell dazu, dass ein Fehler trotz Übergabe weiterläuft.
  • AufgeschlossenheitDu kommst mit unterschiedlichen Fachkräften aus Produktion, Labor, Entwicklung oder Instandhaltung in Kontakt. Offen auf andere zuzugehen hilft, Probleme schneller zu lösen und neue Verfahren besser zu übernehmen.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn Produktionsbetrieben hängen Schichten, Maschinenlaufzeiten und Materialbereitstellung eng zusammen. Wenn du unzuverlässig bist oder zu spät kommst, bringt das ganze Abläufe durcheinander.
  • EinsatzfreudeWir unterstützen dich fachlich und in der Berufsschule und erwarten dafür deinen vollen Einsatz. Auch wenn etwas nicht gleich klappt, zählt bei uns, dass du weiterlernst und dranbleibst.
  • VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Maschinen, die große Stückzahlen erzeugen – gute wie schlechte. Wer Verantwortung ernst nimmt, achtet auf Qualität, Sicherheit und Materialverbrauch, bevor aus kleinen Fehlern größere Probleme werden.
  • Gute körperliche VerfassungDu bist in Werkhallen unterwegs, stehst viel, rüstest Maschinen und bewegst dich zwischen Anlagen, Lager und Prüfbereich. Der Beruf ist kein Schwerstarbeitsberuf, aber dauerhaft rein sitzend ist er auch nicht.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
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  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

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