Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
RT-CAD Tiefenböck GmbHHelpfau-Uttendorf

Kunststofftechnologe/-technologin

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
4 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.103
Varianten
Lehre · Lehre mit Matura

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Organisierte und Macher:in. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Aufgaben

+11 mehr
  • Werkzeichnungen und Prozessvorgaben auswerten
  • Rohstoffe auswählen und Formmassen aufbereiten
  • Maschinen und Werkzeuge rüsten
  • Anlagen einstellen und in Betrieb nehmen

Anforderungen

+27 mehr
  • Technisches Verständnis
  • Prozessverständnis
  • Chemisches Verständnis
  • Logisch-analytisches Denken
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffen
  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools

Berufsschule

  • Berufsschule Steyr 1Otto-Pensel-Straße 14, 4400 Steyr · 98 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.103
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.397
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.739
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.118

Das bieten wir:

  • Innovatives Unternehmen
  • Bonuszahlungen bei guten Leistungen
  • Berufliche Weiterbildung
  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Teambuilding-Veranstaltungen
  • Obstkorb

Dein Lehrbetrieb

RT-CAD Tiefenböck GmbHHelpfau-Uttendorf

Wir geben Ideen eine Form: Bei der rt-group in Uttendorf in Oberösterreich entwickeln und fertigen wir Kunststoffteile – vom ersten Prototyp bis zur Großserie, vom Kleinteil bis zum Möbelstück. Unser Konstruktionsbüro, unser Werkzeugbau und unsere Kunststofffertigung arbeiten unter einem Dach. So begleiten wir ein Produkt von der Entwicklung über erste Testmodelle bis zur Serienproduktion. Unsere Wurzeln liegen in einem 1997 gegründeten CAD-Konstruktionsbüro. Heute verbinden wir diese Erfahrung mit automatisierten Maschinen, 3D-Druck und moderner Werkzeugfertigung. Und wir bilden selbst die Fachkräfte von morgen aus.

Mehr vom Betrieb

Was unsere Spritzgussverfahren bedeuten

  • Bei unserer Metallumspritzung bekommt ein Metallteil eine Kunststoffumhüllung – Metall und Kunststoff werden so in einem Bauteil verbunden.
  • Bei unserer Folienhinterspritzung legen wir eine Folie in die Form und spritzen Kunststoff dahinter. Die Folie wird dadurch Teil der Oberfläche.
  • Beim 2-Komponenten-Spritzguss verbinden wir zwei Komponenten direkt bei der Herstellung in einem Teil.

Der erste Test einer neuen Form

Bevor eine neue Form in Serie produziert, fertigen wir erste Musterteile. Wir prüfen, ob das Ergebnis die Vorgaben erfüllt, und passen den Produktionsprozess an. Dieses Testen nennen wir „Abmustern“. Hier treffen bei uns das Wissen über Material, Maschine und Form aufeinander – und du siehst, warum Kunststofftechnik mehr als reine Maschinenbedienung ist.

Du möchtest unsere Maschinen und Aufgaben zuerst kennenlernen? Bei einem Schnuppertag zeigen wir dir unseren Betrieb und stellen dir dein mögliches zukünftiges Team vor.

Mit Unterstützung durch die Lehre

Bei uns hast du neben deinen Ausbildern einen persönlichen Buddy: jemanden, der gerade selbst ausgelernt hat. Ihr besprecht, wie es im Betrieb und in der Berufsschule läuft. Wenn du beim Lernen Hilfe brauchst, ist dein Buddy für dich da.

Vom Entwurf zum fertigen Teil

Bevor ein Produkt in großer Stückzahl entsteht, prüfen wir mit Prototypen seine Form und sein Design. Das sind erste Modelle aus Kunststoff, Metall oder Harz. Anschließend fertigen wir die passenden Werkzeuge und Formen für die Produktion. Bei uns bedeutet „Werkzeug“ also nicht nur Hammer oder Schraubenzieher, sondern auch eine präzise gefertigte Form, die einem Kunststoffteil seine Gestalt gibt. Bestehende Werkzeuge warten, reparieren und verändern wir ebenfalls.

Technik, mit der wir arbeiten

  • 3D-Druck und Vakuumguss: Damit stellen wir Prototypen her, bevor es in die Serienfertigung geht.
  • CNC-Fertigung und 5-Achs-Fräsen: Computergesteuerte Maschinen bearbeiten Werkstücke präzise.
  • Kunststoffspritzguss: Wir fertigen Bauteile in Formen – auch mit eingebetteten Metallteilen oder aus zwei Komponenten.
  • Automatisierte Produktion: Unser Maschinenpark umfasst 27 Spritzgussmaschinen für unterschiedliche Bauteilgrößen.

Präzision braucht Menschen

Moderne Maschinen sind wichtig – genauso wichtig sind uns Menschen, die sie verstehen und bedienen. Wir stimmen uns direkt ab, schätzen jede Meinung und setzen auf pragmatische Lösungen. Eigene Ideen sind bei uns willkommen. Unsere Arbeitsabläufe prüfen und verbessern wir laufend; unser Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Dahinter steckt ein klarer Anspruch: hochwertige Bauteile Made in Austria.

So begleiten wir dich in der Lehre

  • Du packst von Anfang an mit an und lernst an modernen Maschinen. Erfahrene Ausbilder begleiten dich Schritt für Schritt.
  • Dein persönlicher Buddy hat gerade selbst ausgelernt. Mit ihm besprichst du, wie es im Betrieb und in der Berufsschule läuft – auch beim Lernen hilft er dir.
  • Gute Leistungen lohnen sich: Für ein Berufsschulzeugnis mit gutem Erfolg bekommst du 200 Euro Prämie, mit ausgezeichnetem Erfolg 400 Euro.
  • Wir bezahlen Benzin, Versicherung und Führerschein für dein Moped, damit dein Weg in die Lehre nicht zum Problem wird.
  • Wir möchten dich nach der Lehre übernehmen, wenn du das auch möchtest. Für deine weitere Entwicklung gibt es Möglichkeiten wie Lehre mit Matura oder die Meisterprüfung.

Du möchtest herausfinden, ob unsere Arbeit zu dir passt? Bei einem Schnuppertag lernst du uns, unser Team und deine möglichen zukünftigen Aufgaben kennen.

Auch das gehört bei uns dazu

Beim Sommerfest und bei Weihnachtsfeiern kommen wir als Team zusammen. In allen Abteilungen gibt es kostenloses frisches Obst, Mineralwasser steht ebenfalls zur freien Entnahme bereit. Mit regelmäßigen Schulungen und Workshops unterstützen wir unsere Mitarbeitenden dabei, sich passend zu ihren beruflichen Zielen weiterzuentwickeln.

Im Detail

Aufgaben

  • Werkzeichnungen und Prozessvorgaben auswertenBevor produziert wird, liest du Werkzeichnungen, technische Unterlagen, Stücklisten und Verfahrensvorgaben. Daraus leitest du ab, welches Material gebraucht wird, wie die Maschine gerüstet werden muss und welche Maße, Toleranzen oder Oberflächen das Teil erfüllen muss. Ohne diese Vorbereitung würden Form, Werkzeug und Maschinenparameter nicht zusammenpassen.
  • Rohstoffe auswählen und Formmassen aufbereitenDu arbeitest mit Kunststoffgrundmassen wie Granulat, Pulver oder Pasten und mischst sie je nach Auftrag mit Hilfsstoffen wie Weichmachern, Stabilisatoren, Farb- und Füllstoffen. Diese Mischung wird in Knet- oder Walzmaschinen vorbereitet, damit die Kunststoffmasse später die geforderten Eigenschaften hat. Schon kleine Abweichungen bei Mischung oder Materialzustand können Farbe, Festigkeit oder Verarbeitbarkeit verändern.
  • Maschinen und Werkzeuge rüstenFür einen neuen Auftrag bereitest du Spritzguss-, Extrusions- oder andere Verarbeitungsanlagen vor, baust Werkzeuge und Formen ein und überprüfst, ob alles betriebsbereit ist. Dazu gehört auch, Hilfseinrichtungen und Sicherheitseinrichtungen zu kontrollieren. Besonders wichtig ist dabei, dass Werkzeug, Material und Maschine exakt auf das herzustellende Teil abgestimmt sind.
  • Anlagen einstellen und in Betrieb nehmenBei uns steht das Einstellen automatisierter Spritzgussmaschinen mit 50 bis 1.700 Tonnen Schließkraft im Mittelpunkt. Damit halten wir die Formen bei der Fertigung unterschiedlich großer Bauteile sicher geschlossen.
  • Kunststoffteile mit Verfahren fertigenUnser Schwerpunkt ist Kunststoffspritzguss in Klein- und Großserie. Dazu gehören bei uns Metallumspritzung, Folienhinterspritzung und 2-Komponenten-Spritzguss.
  • Kunststoffhalbzeug mechanisch bearbeitenUnsere Kunststofffertigung ist auf automatisierten Spritzguss ausgerichtet. Die zerspanende Fertigung ist bei uns im eigenen Werkzeug- und Prototypenbau angesiedelt und steht deshalb in dieser Lehre weniger im Mittelpunkt.
  • Oberflächen veredeln und behandelnViele Kunststoffteile brauchen eine bestimmte Oberfläche, etwa aus optischen Gründen oder für den späteren Einsatz. Du stellst dafür die Parameter von Oberflächenveredelungsanlagen ein und führst Behandlungen an den fertigen Teilen durch. Entscheidend ist, dass die Oberfläche gleichmäßig wird und die geforderten Eigenschaften erfüllt.
  • Qualität der Teile laufend prüfenWir prüfen neue Formen anhand erster Muster und sichern unsere Qualitätsvorgaben nach ISO 9001:2015. Präzise Bauteile und die Kontrolle der Fertigung haben bei uns einen besonderen Stellenwert.
  • Prozessdaten erfassen und auswertenDu dokumentierst technische Daten über den Produktionsablauf, Messergebnisse, Materialeinsatz und Arbeitsergebnisse. Dafür arbeitest du mit Betriebsdatenerfassung, Maschinendatenerfassung oder MES-Systemen und führst Material-, Lager- oder Stücklisten. Diese Daten helfen dabei, Qualität zu sichern, Fehlerquellen zu finden und Abläufe wirtschaftlicher zu planen.
  • Störungen erkennen und korrigierenIn unserer Spritzgussfertigung gehören das Erkennen und Beheben von Mängeln im Produktionsprozess ausdrücklich zu den Aufgaben unseres Kunststofftechnik-Teams.
  • Maschinen, Formen und Werkzeuge instand haltenDamit die Produktion zuverlässig läuft, wartest du Maschinen und Anlagen sowie Werkzeuge und Formen regelmäßig. Du reinigst, kontrollierst und tauschst bei Bedarf Teile aus oder veranlasst Instandhaltungsmaßnahmen. Gerade bei Formen und Werkzeugen wirkt sich ihr Zustand direkt auf die Qualität jedes einzelnen Kunststoffteils aus.
  • Produktionsabläufe und Materialfluss planenDu wirkst an der Arbeitsvorbereitung mit, legst Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Methoden fest und planst mit, wie ein Auftrag durch die Fertigung läuft. Dazu gehören auch Materialberechnung, Beschaffung, Kostenblick und Fertigungslogistik. In diesem Beruf geht es also nicht nur um das Herstellen selbst, sondern auch darum, dass die Produktion geordnet und wirtschaftlich abläuft.
  • Bei Produktentwicklung und Verbesserungen mitwirkenBei uns arbeiten Konstruktion, Prototypenbau, Werkzeugbau und Spritzguss unter einem Dach. Neue Formen abzumustern, erste Muster herzustellen und Arbeitsabläufe zu verbessern gehört zu unserer Kunststofftechnik.
  • Reststoffe zurückführen und fachgerecht entsorgenIn der Kunststoffverarbeitung fallen Angüsse, Verschnitt und andere Reststoffe an, die nicht einfach liegenbleiben dürfen. Du sorgst dafür, dass Restprodukte je nach Material wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt oder fachgerecht entsorgt werden. Das ist nicht nur eine Umweltfrage, sondern beeinflusst auch Kosten und Materialnutzung im Betrieb.
  • Roboter in der Fertigung programmierenZu unserer automatisierten Kunststofffertigung gehört auch das Programmieren von Robotern. Unsere Fachleute zeigen dir damit, wie Maschinen und automatisierte Abläufe zusammenarbeiten.

Im Detail

Anforderungen

  • Technisches VerständnisWir arbeiten mit 27 automatisierten Spritzgussmaschinen und Verfahren wie Metallumspritzung und 2-Komponenten-Spritzguss. Interesse daran, wie diese Technik funktioniert, ist bei uns besonders wertvoll.
  • ProzessverständnisHier zählt nicht nur ein einzelner Arbeitsschritt, sondern der gesamte Ablauf von der Materialaufbereitung bis zum fertigen Teil. Du musst erkennen, wie sich eine kleine Änderung an einem Parameter später auf Maßhaltigkeit, Oberfläche oder Ausschuss auswirkt.
  • Chemisches VerständnisKunststoffgrundmassen werden mit Weichmachern, Stabilisatoren, Farb- und Füllstoffen gemischt. Wenn du nicht verstehst, wie Werkstoffe und Zusätze zusammenwirken, kannst du Materialfehler oder Verarbeitungsprobleme schwer beurteilen.
  • Logisch-analytisches DenkenWir suchen in unserer Spritzgussfertigung gezielt nach Ursachen für Produktionsmängel und verbessern die Abläufe. Zusammenhänge zu erkennen ist dafür besonders wichtig.
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen StoffenBeim Aufbereiten von Formmassen sowie beim Reinigen und Arbeiten mit Hilfsstoffen kommst du mit chemischen Stoffen in Kontakt. Wenn deine Haut stark empfindlich reagiert, kann der Arbeitsalltag rasch belastend werden.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsMaschinen werden meist über digitale Bedienoberflächen gesteuert, und Produktionsdaten werden in BDE-, MDE- oder MES-Systemen erfasst. Wer mit solchen Tools unsicher ist, arbeitet langsamer und übersieht leichter wichtige Prozessdaten.
  • Datensicherheit und DatenschutzProduktionsdaten, Stücklisten und technische Vorgaben werden digital verarbeitet. Du musst sorgfältig mit diesen Informationen umgehen, damit keine Daten verloren gehen oder unberechtigt weitergegeben werden.
  • Gefühl für Farben und FormenBeim Herstellen von Farbmischungen und bei der Sichtkontrolle von Oberflächen fällt schnell auf, wenn Farbton, Struktur oder Form nicht stimmen. Ohne gutes Auge für solche Unterschiede können fehlerhafte Chargen zu spät erkannt werden.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Rüsten, Montieren, Nachbearbeiten oder Warten arbeitest du mit Werkzeugen wie Feilen, Sägen oder Bohrern. Ungeschicktes Arbeiten kann Werkstücke beschädigen oder beim Einbau von Formen und Kleinteilen Zeit und Präzision kosten.
  • Räumliches VorstellungsvermögenDu arbeitest nach Werkzeichnungen und musst verstehen, wie aus einer Zeichnung ein räumliches Kunststoffteil wird. Das hilft auch beim Beurteilen von Werkzeugen, Formen und späteren Passungen.
  • Zahlenverständnis und RechnenDu berechnest Materialmengen, kontrollierst Messwerte und vergleichst Prozessdaten. Fehler bei Zahlen oder Einheiten wirken sich direkt auf Materialeinsatz, Qualität und Kosten aus.
  • SehvermögenFür Sichtprüfungen, das Erkennen von Oberflächenfehlern und das Kontrollieren von Farbmischungen brauchst du ein gutes Auge. Kleine Abweichungen können bei technischen Kunststoffteilen entscheidend sein.
  • TastsinnNicht jede Unregelmäßigkeit ist sofort sichtbar. Beim Prüfen von Oberflächen oder Kanten merkst du mit den Fingern oft früh, ob ein Teil rau, verzogen oder schlecht nachbearbeitet ist.
  • Auge-Hand-KoordinationBeim Montieren von Kleinteilen, beim Rüsten oder bei handwerklicher Nachbearbeitung musst du präzise und sicher arbeiten. Ungenaue Bewegungen führen schnell zu beschädigten Teilen oder zu Problemen beim Werkzeugwechsel.
  • Selbstständiges ArbeitenGerade in diesem Lehrberuf sollst du später mit hoher Eigenverantwortung technische und organisatorische Aufgaben übernehmen. Wenn eine Anlage Probleme macht, kann nicht bei jedem Schritt jemand danebenstehen.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenUnser Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Beim Prüfen erster Muster und beim Sichern unserer Qualitätsvorgaben kommt es auf besonders sorgfältiges Arbeiten an.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob ein Prozess stabil läuft, ob ein Teil noch in Ordnung ist oder ob du eingreifen musst. Wer hier zögert oder falsch entscheidet, produziert möglicherweise längere Zeit fehlerhafte Ware.
  • ProblemlösungsfähigkeitIn der Fertigung läuft nicht jeder Auftrag gleich. Du brauchst Ideen und eine strukturierte Herangehensweise, wenn Material anders reagiert, ein Werkzeug Schwierigkeiten macht oder Qualitätswerte nicht erreicht werden.
  • Systematische ArbeitsweiseBeim Einrichten, Prüfen und Dokumentieren darf nichts vergessen werden. Eine systematische Reihenfolge hilft dir, Störungen schneller zu finden und Produktionsabläufe nachvollziehbar zu halten.
  • AufmerksamkeitMaschinen laufen oft längere Zeit, trotzdem musst du Veränderungen bei Geräuschen, Oberflächen oder Messwerten bemerken. Wer unaufmerksam ist, erkennt Fehler meist erst, wenn schon viele Teile betroffen sind.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit heißen Kunststoffmassen, Druck, bewegten Maschinenteilen und chemischen Stoffen. Sicherheitsvorschriften einzuhalten ist hier kein Extra, sondern Voraussetzung, damit nichts passiert.
  • UmweltbewusstseinReststoffe, Ausschuss und Kunststoffabfälle müssen sinnvoll zurückgeführt oder fachgerecht entsorgt werden. Wenn du das Thema ernst nimmst, wirkt sich das direkt auf Ressourcenverbrauch und Betriebskosten aus.
  • LernbereitschaftIn der Kunststofftechnik kommen laufend neue Werkstoffe, Verbundstoffe und Verfahren dazu. Ohne Bereitschaft zum Weiterlernen bleibst du bei neuen Materialien oder digital gesteuerten Anlagen schnell zurück.
  • Generelle LernfähigkeitDer Beruf entwickelt sich technisch stark weiter, und Betriebe setzen neue Kunststoffe und neue Prozesse ein. Du musst dir daher neue Zusammenhänge rasch aneignen und praktisch umsetzen können.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftJe nach Auftrag, Maschine und Produkt wechseln Anforderungen und Abläufe. Wer sich nur an einen immer gleichen Prozess klammert, tut sich in modernen Kunststoffbetrieben schwer.
  • KreativitätKreativität heißt hier nicht Zeichnen, sondern technische Lösungen finden – etwa bei Produktverbesserungen, bei der Auswahl von Bearbeitungswegen oder bei der Suche nach einer brauchbaren Prozessanpassung. Besonders bei Prototypen oder neuen Teilen ist das hilfreich.
  • Fähigkeit zur ZusammenarbeitBei uns arbeiten Konstruktion, Werkzeugbau und Kunststofffertigung unter einem Dach. Wir stimmen uns direkt ab und schätzen die Ideen unserer Teammitglieder.
  • KommunikationsfähigkeitDu musst Abweichungen, Störungen und Prüfergebnisse verständlich weitergeben – oft an Schichtkollegen oder an andere Abteilungen. Missverständnisse führen schnell dazu, dass ein Fehler trotz Übergabe weiterläuft.
  • AufgeschlossenheitDu kommst mit unterschiedlichen Fachkräften aus Produktion, Labor, Entwicklung oder Instandhaltung in Kontakt. Offen auf andere zuzugehen hilft, Probleme schneller zu lösen und neue Verfahren besser zu übernehmen.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitIn Produktionsbetrieben hängen Schichten, Maschinenlaufzeiten und Materialbereitstellung eng zusammen. Wenn du unzuverlässig bist oder zu spät kommst, bringt das ganze Abläufe durcheinander.
  • EinsatzfreudeBeim Rüsten, Prüfen, Nachbearbeiten und Beheben von Störungen braucht es oft Tempo und Bereitschaft, dranzubleiben. Wer nur das Nötigste macht, wird in einer laufenden Fertigung schnell zum Engpass.
  • VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Maschinen, die große Stückzahlen erzeugen – gute wie schlechte. Wer Verantwortung ernst nimmt, achtet auf Qualität, Sicherheit und Materialverbrauch, bevor aus kleinen Fehlern größere Probleme werden.
  • Gute körperliche VerfassungDu bist in Werkhallen unterwegs, stehst viel, rüstest Maschinen und bewegst dich zwischen Anlagen, Lager und Prüfbereich. Der Beruf ist kein Schwerstarbeitsberuf, aber dauerhaft rein sitzend ist er auch nicht.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
  • Betriebe bewerben sich bei dir.
  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

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